[go: up one dir, main page]

DE1110599B - Vorrichtung zur Herstellung von Gleitlagern durch spanlose Verformung - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Gleitlagern durch spanlose Verformung

Info

Publication number
DE1110599B
DE1110599B DESCH14190A DESC014190A DE1110599B DE 1110599 B DE1110599 B DE 1110599B DE SCH14190 A DESCH14190 A DE SCH14190A DE SC014190 A DESC014190 A DE SC014190A DE 1110599 B DE1110599 B DE 1110599B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
die
bearing
arrangement
recesses
deformation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH14190A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Buske
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karl Schmidt GmbH
Original Assignee
Karl Schmidt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Schmidt GmbH filed Critical Karl Schmidt GmbH
Priority to DESCH14190A priority Critical patent/DE1110599B/de
Publication of DE1110599B publication Critical patent/DE1110599B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C23/00Bearings for exclusively rotary movement adjustable for aligning or positioning
    • F16C23/02Sliding-contact bearings
    • F16C23/04Sliding-contact bearings self-adjusting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/04Making machine elements ball-races or sliding bearing races
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C17/00Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement
    • F16C17/02Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement for radial load only
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/02Parts of sliding-contact bearings
    • F16C33/04Brasses; Bushes; Linings
    • F16C33/06Sliding surface mainly made of metal
    • F16C33/14Special methods of manufacture; Running-in
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C2220/00Shaping
    • F16C2220/40Shaping by deformation without removing material
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C2220/00Shaping
    • F16C2220/40Shaping by deformation without removing material
    • F16C2220/44Shaping by deformation without removing material by rolling
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C2220/00Shaping
    • F16C2220/40Shaping by deformation without removing material
    • F16C2220/46Shaping by deformation without removing material by forging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Gleitlagern durch spanloseVerformung Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, mit deren Hilfe Gleitlager durch spanlose Verformung hergestellt werden können. Die Anwendung der spanlosen Verforinung vereinfacht bekanntlich die Lagerfertigung nicht unwesentlich und vereinfacht und verbilligt sie darüber hinaus. Es gelingt nämlich hierbei, nicht nur eine gestaltsmäßige Formänderung vorzunehmen, sondern es wird auch die Einstellung der Querschnittsabmessung in einem oder wenigen sich wiederholenden Arbeitsgängen erreicht. Zu den Vorteilen zählt ferner die Möglichkeit, daß zur Herstellung des Lagers direkt von dem fertigen Werkstoff ausgegangen werden kann. Außerdem gelingt es, die Fertigerzeugnisse mit erstaunlich großer Genauigkeit hinsichtlich ihrer Abmessungen zu erzeugen, so daß die eine Lagerschale gegen eine andere gleichen Typs ausgetauscht werden kann. Die nach dem Prinzip der spanlosen Verformung hergestellten Lager sind somit einbaufertig. Unter einbaufertig ist ein Fertigungszustand zu verstehen, der an sich einer für die Formgebung und Abmessungen spanabhebenden Bearbeitung nicht mehr bedarf, wohl aber aus anderen Gründen eine solche zuläßt. Hierzu gehört z. B. die Nacharbeit zur genauen Einfluchtung mehrerer hintereinander angeordneter, einbaufähiger Lager oder auch die Nacharbeit zur genauen Einhaltung von Ab- ständen mehrerer parallel zueinander angebrachter, derartiger Lager oder Maßnahmen zur Verbesserung der Laufeigenschaften der Gleitfläche.
  • Um spanlose Gleitlager herzustellen, kann beispielsweise von einem Metallband ausgegangen werden, das als Stützkörper für die auf demselben aufgebrachte Laufschicht dient. Ein solches Bimetall erfährt eine Verformung mittels Walzen oder auch durch Pressen bzw. Schlagen unter Zuhilfenahme eines Gesenkes mit einem Gegengesenk oder einem Dom und erlangt dabei gleichzeitig auch die angenäherte Dicke im Querschnitt. Um das Ausbauchen des Bimetalls während des Verformungsvorganges zwischen dem Druckstempel und dem Gleitlager gegenüber der Kontur des ersteren zu vermeiden, ist ein unter Feder-Wirkung stehender Bolzen im Widerlager vorgesehen, der, in radialer Richtung wirkend, einer Vorwölbung des Bimetallstreifens beim Preßvorgang entgegenarbeitet.
  • Die nach diesem bekanntenVerfahren herstellbaren Lager in Form von vorwiegend Lagerschalen können zwar in ihrer Umfangsrichtung quer zur Achse genaue Sitzflächen im Lagerstuhl aufweisen, jedoch ist keine Gewähr dafür gegeben, daß auch ihre Mantellinien eine gleichmäßige Auflage erlangen. Vielfach kann festgestellt werden, daß sich die zylindrische Mantelfläche auf der Außenseite hohl durchbeult, so daß die Lagerschale nur an ihren Rändern in der Gehäusebohrung bzw. im Lagerstuhl aufliegt.
  • Eine solche Lagerschale ist in der Abb. 1 irn Querschnitt dargestellt. Beim Biegen der Schale aus dem Blechband heraus in die Schalenforin ziehen sich die Ränder seitlich herunter. Die Lagerschale bedarf daher noch einer Nacharbeit an der äußeren Zylinderfläche und auch an der Lagerbohrung. Sie ist also in diesem Zustand nicht einbaufertig.
  • Werden Gleitlager in einem üblichen Gesenk aus Blech gebogen und dabei gleichzeitig durch Ausübung eines Druckes in ihrem Querschnitt bleibend verformt, so entstehen Lagerschalen mit tonnenförmigen Querschnitten. In der Abb. 2 ist eine solche Lagerschale ebenfalls imQuerschnittveranschaulicht.Durch die Verformungsbehinderung der mittleren Zone des streifenfönnigen Lagerquerschnittes weicht der Werkstoff im mittleren Lagerbereich weniger aus als an den Rändern. Eine so verforinte Lagerschale wird an den Rändern stets dünner als in der Mitte. Auch diese Lagerschalen bedürfen sowohl im Außendurchmesser als auch an der Lagerbohrung -einer Nacharbeit. Sie sind also ebenfalls nicht einbaufertig, wenn sie in der bisher allgemein üblichen Weise bearbeitet werden.
  • Um diesen Mangel zu beheben, wird erfindungsgemäß eine Vorrichtung zur H8rstellung von Lagern benutzt, gemäß der durch spanlose Verformung die Gleitlager in bezug auf Gestalt Ünd Abmessungen für den Fertigeinbau hergestellt werden. Dabei werden Gesenke, Dorne oder Walzen derart ausgebildet, daß sie bei der Ausübung des Verformungsdruckes eine verschieden große federnde Nachgiebigkeit ergeben. Die letztere kann dadurch erlangt werden, daß Aushöhlungen, Ausnehmungen odex seitliche Verjüngungen im Bereich vorbestimmter nachgiebiger Stellen angeordnet sind. Weiterhin kann auch durch eine von der Zylinderforin abweichende Gestaltung der Werkzeuge dasWerkstück entsprechend dieserAbweichung verformt werden.
  • Abb. 3 bis 12 veranschaulichen Ausführungsbeispiele zur Erläuterung des Erfindungsgedankens. Sie zeigen Querschnitte durch die Vorrichtungen, die zur spanlosen Verformung eines Lagers dienen.
  • Entsprechend der Darstellung in Abb. 3 wird ein Gesenkkörperl mit einer zylindrischen Fläche2 verwendet. Auf der letzteren befindet sich das zu verformende Blech3, das unter der Einwirkung des Dornes4 gebogen und gleichzeitig gepreßt wird, so daß es die vorgeschriebene Dicke für das Lager erlangt. Während des Preßvorganges sitzt der Dorn4 auf Scheiben5 auf. Hierdurch werden der Hub des Domes 4 und die Verformung des Bleches 3 begrenzt. Das Blech 3 ist in seiner Breite so gewählt, daß es nach derVerformung die fertigeBreite derLagerschale aufweist. Um zu erreichen, daß die Kanten des Bleches nicht stärker verfonnt werden als die in der Formänderung behinderte Blechmitte, ist der Gesenkkörper 1 erflndungsgemäß unterhalb der zylindrischen Fläche 2 mit einer oder mehreren Ausnehmungen 6 versehen. Hierdurch gelingt es, die Kanten 7 des Gesenkes unter dem Preßdruck nachgiebig zu machen, so daß der spezifische Preßdruck in der Mitte höher wird als an den Kanten. Die Ausnehmungen 6 können so gestaltet und angeordnet sein, daß sie längs des Umfanges des Gesenkkörpers 1 in radialer Richtung auch exzentrisch verlaufen. Ein in dieser Weise hergestelltes Lager ist über seine Breite vollkommen gleichmäßig gestaltet und weist die für die Bedingungen eines einbaufertigen Lagers vorgesehriebenenAbmessungen auf.
  • Entsprechend der Darstellung nach Abb. 4 sind die nachgiebigen Stellen in den Preßdorn verlegt.
  • Abb. 5 zeigt in der linken Hälfte eine Seitenansicht auf Abb. 4, während sie in der rechten Hälfte einen Querschnitt erkennen läßt. Auf dem Dom 8 ist eine Buchse 9 aufgeschrumpft, die nur in ihrem mittleren Bereich gegen den Dom 8 mit Preßsitz anliegt, während sie an ihren beiden Seiten gegenüber dem Dorn durch Ausnehmungen 10 getrennt ist. Der Außendurchmesser dieses buchsenförnügen Teiles 9 ist ebenso wie der Gesenkkörper 11 zylindrisch geschliffen. Der letztere trägt die für die Hubbegrenzung des Domes 8 vorgesehenen Scheiben 12 und besitzt eine zylindrische Innenfläche 13. Durch die Nachgiebigkeit der Kanten 10 des buchsenfönnigen Teiles 9 wird in sinngemäßer übertragung zu der Ausführung nach Abb. 3 erreicht, daß die aus dem Band 14 hergestellte Lagerschale einwandfreie Zylinderform und den erforderlichen Querschnitt erlangt.
  • Oftmals wird gefordert, daß die Wanddicke von Lagerhalbschalen zur Teilfuge hin abnimmt. Um auch dieser Forderung nach der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu genügen, erhält das Gesenk eine Formgebung, wie sie in Abb. 4 und 5 gezeigt ist. Der Gesenkkörper 1 ist so aufgelagert, daß die überleitung der Preßdrücke in das Preßfundament nicht in der Mitte des Gesenkkörpers, sondem an den beiden Seiten erfolgt. Der Gesenkkörper ist daher auf seitliche Füße 15 gestellt, die ein Durchfedern des gesamten Gesenkes im mittleren Bereich zulassen, so daß die Bleche in Richtung der Preßkraft dicker werden als seitlich davon. Um die Lagerschalenenden in der Nähe der Teilfuge über ihre ganze Breite in ihrer Wandstärke noch mehr zu verjüngen, kann auch von der Ausbildung des Preßwerkzeuges nach Abb. 6 Gebrauch gemacht werden. Das Gesenk 1 ist an der Stelle, an der die Wandstärkenverjüngung entstehen soll -, über seine ganze Breite geschlitzt. In den Schlitz wird ein paßfederartiges Glied16 eingepreßt, so daß der obere Teil des Gesenkes aus der Lage17 in die gestrichelt gezeichnete Lage18 gelangt. Dieser Vorgang kann auch während des Fertigverformungsvorganges, beispielsweise des Preßvorganges, bei der Herstellung des einbaufähigen Lagers erfolgen. Hierdurch entsteht beim Verformen an dieser Stelle eine dünnere Lagerschalenwandstärke, die einen gleichmäßigen Verlauf in die Schalendicke zuläßt.
  • F`ür manche Lager wird zur Vermeidung von Kantenpressung ein balliger Verlauf der Wanddicke über den Schalenquerschnitt verlangt. Um dieser Forderung nachzukommen, dient zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ein Werkzeug nach Abb. 7. In dem Gesenkkörper 1 ist ein besonderer ringförmiger Teil 19 in der Mitte eingesetzt, vorzugsweise eingepreßt. Der letztere liegt nur mit seinen äußeren Kanten 20 in dem Gesenkkörper 1 auf. Der mittlere Bereich des Teiles 19 weist eine Ausnehmung 21 auf. Sie läuft um die ganze zylindrische Auflagefläche des Teiles 19 konzentrisch oder auch gegebenenfalls exzentrisch herum. Hierdurch wird das Gesenk in seinem mittleren Bereich beim Pressen und Verformen der die Lagerschale bildenden Bleche 22 stärker nachgeben als an den Kanten, so daß sich die letzteren stärker verfonnen und hierdurch ballige Lagerschalenquerschnitte entstehen. Wird an Stelle des Gesenkes der Dorn im mittleren Bereich nachgiebig ausgeführt, so kann hiermit ebenfalls erreicht werden, daß die Lagerschalenwanddicke in der Schalenmitte größer ist als an den Schalenenden.
  • Soll die Balligkeit der Lagerlauffläche nur in der Richtung senkrecht zur Teilebene vorhanden sein, genügt es, wenn entsprechend der Darstellung nach Abb. 8 und 9 eine einfache gerade Bohrung 23 unterhalb der Preßfläche 24 des Gesenkes 1 angeordnet ist. Hierdurch wird eineDurchfederung in dem gewünschten Bereich ermöglicht und während de§ Preßvorganges eine geringere Belastung des zu verformenden, platten- oder blechförmigen Ausgangswerkstückes erreicht. Es besteht ferner auch die Möglichkeit, die Hauptlastrichtung der Lagerkraft in einem bestimmten Winkel zur Teilebene zu verlagern, so daß die Lager an dieser Stelle ihre größere Balligkeit erhalten, um Kantenpressungen zu vermeiden. In diesem Fall muß die Bohrung 23 entsprechend der Größe des vorerwähnten Winkels schräg zur Hauptlastrichtung angeordnet werden, damit die größere Nachgiebigkeit des Gesenkes in der Hauptwirkung der Lagerkraft erreicht wird.
  • Lagerschalen, die auf der einen Seite oder auch beiderseitig einen Bund aufweisen sollen, können ebenfalls nach dem erfindungsgemäßen Verfahren mit den zur Durchführung des Verfahrens vorgeschlagenen Werkzeugen hergestellt werden. Eine Ausführungsform zeigt Abb. 10. Das Gesenk stimmt mit dem nach Abb. 3 überein. Es kann auch dabei statt eines planverlaufenden Ausgangsbleches2 ein vorgeformtes Werkstück25 auf das Gesenk aufgelegt werden. Das Werkstück25 ist U-förmig vorgeformt, so daß die Bunde im wesentlichen schon vorgestaltet sind und nur noch durch die spanlose Weiterverformung des Rohlings zu einem einbaufertigen Lager gepreßt werden müssen. Um die Preßkraft in den Ecken der Lagerbunde herabzusetzen, ist bei dieser Gesenkausführung eine umlaufende Ausnehmung26 vorgesehen, so daß die Kanten27 der Preßfläche28 nachgiebig werden. Die seitlichen Begrenzungsringe29 des Gesenkes 1 können seitlich bewegt werden. Beim Pressen der Schale wird durch wechselweisen Druck auf den Dom 30 und die seitlichen Begrenzungsringe 29 die Form des einbaufertigen Lagers erzeugt.
  • Sollen die Schalen nicht im Gesenk geschlagen, sondern unter Benutzung von Walzen hergestellt werden., muß der Preßdruck in den einzelnen Zonen des Lagerquerschnittes durch eine entsprechende Nachgiebigkeit der Walzen regelbar gemacht werden. Um Lager mit einer vorgeschriebenen Fonngenauigkeit und den Nennmaßtoleranzen zu erzielen, kann entsprechend der Darstellung nach Abb. 11 vorgegangen werden. Das zu verformende Ausgangswerkstück in Gestalt eines Bleches 31 befindet sich zwischen den beiden Arbeitswalzen 32 und 33. Infolge der Differenz der Durchmesser der beiden Arbeitswalzen wird der Werkstoff auf der Seite der kleinen Walze stärker als auf der Seite der großen Walze verforint, so daß sich das als gerades Blech zugeführte Ausgangswerkstück beim Durchwandern der Walzen auf den Durchmesser der gewünschten Lagerschale krümmt. Der Walzring 33 ist auf den Walzenzapfen 34 aufgeschrumpft. Durch die beiderseitigen Hinterdrehungen 35 und 36 können die Walzenenden ein wenig nach innen durchfedern. Je nach der Größe dieser Hinterdrehung wird die Durchfederung sich mehr oder weniger stark auswirken. Es wird daher das Ausgangswerkstück31 durch das Anpressen der Walze 33 auf die erforderliche Wanddicke sowie auf die gewünschte Formgenauigkeit und durch den Unterschied der Walzendurchmesser auf den vorgeschriebenen Lagerdurchmesser gebracht. Die Stützwalzen37 und 38 gewährleisten die erforderliche Stabilität der Walzenanordnung undverhindern eine unerwünschteDurchbiegung der Walzenzapfen.
  • Statt den Walzen oder Dornen zylindrische Preßflächen zu geben, können die letzteren auch der Mantellinie einer tonnenförmigen Gestaltung folgen. Hierdurch wird der Preßdruck über der Oberfläche so geregelt, daß die verlangten hohen Foringenauigkeiten ebenfalls gewährleistet sind.
  • Mit Hilfe der Vorrichtung nach Abb. 12 können derartige Lager erzeugt werden. Der zur Verformung des flachen Ausgangswerkstücks 39 dienende Dorn 40 ist an seiner Arbeitsoberfläche ballig ausgeführt. Die Balligkeit ist äußerst gering. Sie bewegt sich in der Größenordnung von einigen Tausendstelmillimetern bis zu einigen Hundertstelmillimetem. Durch eine derartige Formgebung des Domes wird der Preßdruck auf das zu verarbeitende Werkstück 39 so verteilt, daß beispielsweise genau zylindrische Lagerschalen mit gleichenWanddicken über demQuerschnitt entstehen. Es besteht auch die Möglichkeit, den Dom 40 an seiner Arbeitsfläche zylindrisch zu gestalten, dafür aber das Gesenk 1 an seiner Preßfläche ballig auszuführen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Herstellung von Gleitlagern durch spanlose Verformung in bezug auf Gestalt und Abmessungen für den Fertigeinbau, gekennzeichnet durch die Ausbildung von Gesenken, Dornen oder Walzen derart, daß sie bei der Ausübung des Verformungsdruckes eine verschieden große, federnde Nachgiebigkeit ergeben, beispielsweise durch die Anordnung von Aushöhlungen, Ausnehmungen oder seitlichen Verjüngungen im Bereich vorbestimmter nachgiebiger Stellen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen oder Aushöhlung ,en (6) unterhalb der Preßfläche (2) des Gesenkes (1) entweder auf der einen Seite oder beiderseits angeordnet sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengesenk in Form eines Domes (8) einen Ring (9), der seitliche Aussparungen (10) aufweist, trägt, so daß der Ring (9) nur in seinem mittleren Teil mit dem Dom verbunden ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines im Gesenk (1) vorgesehenen Einsatzstückes (19), das in der Mitte eine Aussparung (21) aufweist. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Bohrung (23) in der Mitte unterhalb der Preßfläche (24) im Gesenk (1). 6. Vorrichtung nach Ansprach 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Nachgiebigkeit durch eine gewölbeartige Formgebung des Gesenks (1) zwischen Füßen (15) erreicht ist. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Anordnung von Walzen (32 und 34) verschieden großen Durchmessers, von denen die eine (34) einen Ring (33) trägt, der seitlich Zwischenräume (35, 36) gegenüber dem Walzenkörper (34) aufweist. 8. Vorrichtung, nach Anspruch 1 bis 7, gekennzeichnet durch die Anordnung von Scheiben (5), die in seitlichen Aussparungen des Gesenkes (1) vorgesehen sind und zur Begrenzung des Gesenkhubes dienen. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 457 151.
DESCH14190A 1953-12-15 1953-12-15 Vorrichtung zur Herstellung von Gleitlagern durch spanlose Verformung Pending DE1110599B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH14190A DE1110599B (de) 1953-12-15 1953-12-15 Vorrichtung zur Herstellung von Gleitlagern durch spanlose Verformung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH14190A DE1110599B (de) 1953-12-15 1953-12-15 Vorrichtung zur Herstellung von Gleitlagern durch spanlose Verformung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1110599B true DE1110599B (de) 1961-07-13

Family

ID=7427185

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH14190A Pending DE1110599B (de) 1953-12-15 1953-12-15 Vorrichtung zur Herstellung von Gleitlagern durch spanlose Verformung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1110599B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004061097A1 (de) * 2004-12-18 2006-06-22 Schaeffler Kg Endprofilierung an Gleitlagergegenlaufpartnern zur Reduzierung der Flächenpressung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB457151A (en) * 1936-01-21 1936-11-23 Cleveland Graphite Bronze Co Method and apparatus for the manufacture of semi-cylindrical bearings and the like

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB457151A (en) * 1936-01-21 1936-11-23 Cleveland Graphite Bronze Co Method and apparatus for the manufacture of semi-cylindrical bearings and the like

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004061097A1 (de) * 2004-12-18 2006-06-22 Schaeffler Kg Endprofilierung an Gleitlagergegenlaufpartnern zur Reduzierung der Flächenpressung
US7954999B2 (en) 2004-12-18 2011-06-07 Schaeffler Kg End profile on slide bearing complementary elements for reducing surface pressure

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0725693B1 (de) Verfahren zur spanlosen herstellung einer nabe eines die nabe aufweisenden getriebeteiles
DE4442269B4 (de) Käfig für ein Rollenlager und Verfahren zu dessen Herstellung
DE3336581C2 (de) Mehrfach-Keilriemenscheibe und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE10041280C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum flexiblen Walzen eines Metallbandes
DE2641918A1 (de) Waelzlagerkaefig und verfahren zum herstellen solcher kaefige
DE69623645T2 (de) Verfahren zur herstellung eines einteiligen metallfahrzeugrades
DE2940685A1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von geformten metallstreifen zur herstellung von lagern
EP2370214B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines käfigs eines wälzlagers
DE102015119174A1 (de) Umformvorrichtung sowie Verfahren zum Umformen eines Innenrandes eines Rondenrings
DE19925700A1 (de) Rollenkäfig für ein Rollenlager
DE2320901C3 (de) Stanzvorrichtung
DE102004003655A1 (de) Käfig für ein Zylinderrollenlager
EP0033102B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Käfigs für Kegelrollenlager
EP0808678B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer Poly-V-Scheibe
DE19807160B4 (de) Verfahren zur Herstellung eines Blechkäfigs und danach hergestellter Blechkäfig
DE19849981C5 (de) Verfahren zum Formen eines scheibenförmigen Teiles mit Nabe und Drückrolle für das Verfahren
DE1525291B2 (de) Verfahren und vorrichtung zum kaltwalzen von profilierten lagerringen
DE19629738C2 (de) Verfahren zum Herstellen rotationssymmetrischer Körper mit Nabe
DE3326121C2 (de)
DE2823892A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer riemenscheibe
DE20314146U1 (de) Gewichtsoptimierte Luftreifenfelge und Vorrichtung zu deren Herstellung
EP0033454B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Käfigs für Rollenlager (Schweisslösung)
DE1957703A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bundbuechsen
DE1652657B2 (de) Walzvorrichtung zum kaltwalzen von relativ duennwandigen lagerlaufringen
DE1110599B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Gleitlagern durch spanlose Verformung