DE1106656B - Spielzeugantrieb fuer zwei verschiedene Funktionen mit nur einem Antriebsmotor - Google Patents
Spielzeugantrieb fuer zwei verschiedene Funktionen mit nur einem AntriebsmotorInfo
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Description
- Spielzeugantrieb für zwei verschiedene Funktionen mit nur einem Antriebsmotor Die Erfindung betrifft einen Spielzeugantrieb zur wahlweisen Betätigung zweier verschiedener Spielzeugfunktionen mit nur einem Antriebsmotor, wobei die eine Drehrichtung des Antriebsmotors für die eine Spielfunktion, die andere Drehrichtung für die andere Spielfunktion benutzt wird.
- Ähnliche Einrichtungen gibt es bereits. Es ist eine Ausführung bekannt, bei welcher drehrichtungsabhängige Getriebe- und Kupplungselemente bewirken, daß je nach Drehrichtung des Antriebsmotors entweder die eine oder die andere Spielfunktion in Tätigkeit gesetzt wird. Es ist eine Eigenart dieser bekannten Ausführung, daß die den beiden Funktionen zugeordneten Getriebeteile keine Sperrwirkung gegen funktionswidrige Verstellkräfte besitzen, welche bei der jeweils ruhenden Funktion wirksam werden können. Diese Ausführungsform erfüllt ihren Zweck für einfache Spieleffekte, beispielsweise für den Antrieb und die Lenkung von Wasser- und Landfahrzeugen. Sie ist jedoch nicht geeignet für komplexere Spielfunktionen, wie sie beispielsweise bei einem Spielzeugkran auftreten, wo es darauf ankommt, den Ausleger auf und ab zu bewegen, die Last zu heben und zu senken u. dgl. Würde man bei der bekannten Ausführungsform von der Funktion »Heben des Auslegers« umschalten auf die Funktion »Heben der Last«, dann würde der eben gehobene Ausleger durch sein Eigengewicht wieder herunterfallen. Ebenso würde umgekehrt die Last abfallen, sobald der Ausleger betätigt würde.
- Ein weiterer Nachteil der bekannten Ausführungsform besteht in dem komplizierten und störungsanfälligen Aufbau des Getriebes mit seinen vielfältig geformten kleinen Gliedern.
- Diese Nachteile werden durch den Erfindungsgegenstand beseitigt. Erfindungsgemäß beeinflußt das Kitzel des Antriebsmotors eine Getriebeschwinge so, daß sie je nach Drehrichtung entweder den einen oder den anderen Funktionstrieb betätigt, von denen jeder eine selbstsperrende Getriebeschnecke aufweist.
- Damit wird, wie weiter unten an Hand von Zeichnungsbeispielen näher erläutert, ein einfach herzustellender und funktionssicherer Antrieb mit zuverlässiger Absperrung funktionswidriger Verstellkräfte geschaffen.
- An Hand der Abb. 1 und 2 soll der Erfindungsgegenstand näher beschrieben werden.
- Abb. 1 zeigt in schematischer Darstellung das Erfindungsprinzip; Abb. 2 zeigt schematisch, wie das Erfindungsprinzip beispielsweise bei einem Spielzeugkran anzuwenden ist. In Abb. 1 ist der Antriebsmotor 1 in Richtung der Motorachse gezeigt. Als Antriebsmotor dient zweckmäßigerweise ein Gleichstrommotor mit permanentmagnetischem Feld, dessen Drehrichtung durch Umpolung umgekehrt werden kann. Auf der Motorachse 2 sitzt das Motorritzel 3 und koaxial mit demselben ist die Getriebeschwinge 4 gelagert. Auf dieser ist ein Trieb, bestehend aus Zahnrad 5 und Kitzel 6, drehbar so gelagert, daß das Zahnrad 5 mit dem Motorritzel 3 ständig im Eingriff ist. Mittels der Achsen 7 a und 7 b sind zwei Zahnräder 8 a und 8 b so gelagert, daß das Kitzel 6 je nach Drehrichtung des Antriebsmotors 1 wechselweise in dieselben eingreifen kann. Mit den Zahnrädern 8 a und 8 b sind gleichachsig zwei selbstsperrende Getriebeschnecken 9 a und 9 b fest verbunden, welche mit zwei Schneckenrädern 10a und 10b kämmen. Von diesen wird die Kraft für die Betätigung der beiden Spielfunktionen abgenommen. Beispielsweise kann dies durch ihnen angeflanschte Seiltrommeln 11 a und 11 b geschehen, deren Seile 12 a und 12 b mit den Funktionsteilen verbunden sind.
- In der Abb. 1 liegt die Getriebeschwinge 4 links an. Die Motorkraft ist auf die Seitrommel 11 a und das Seil 12a gekuppelt. Die rechte Getriebeseite ist ausgekuppelt, und die Last L ist bestrebt, das Seil 12 b von der Seiltrommel 11 b abzuspulen. Dies wird jedoch von der selbstsperrenden Getriebeschnecke 9 b verhindert.
- Wird die Drehrichtung des Antriebsmotors 1 umgekehrt, so wird die Getriebeschwinge 4 durch das Kräftespiel, welches sich zusammensetzt aus dem Drehmoment des Motorritzels 3 und der Lagerreibung des Triebes 5/6, automatisch nach rechts geworfen. Dabei wird dann die rechte Getriebeseite beaufschlagt, während die linke Getriebeseite ausgekuppelt und durch die selbstsperrende Getriebeschnecke 9a gesperrt wird.
- Die erfindungsgemäße Anordnung der Getriebeschwinge 4 und der selbstsperrenden Getriebeschnecken 9 a und 9 b bringen den Vorteil mit sich, daß die Kraftübertragung in allen Stufen rotierend erfolgt, wodurch die Probleme der Massenfertigung auf ein Mindestmaß reduziert werden, und daß ferner die Funktionshübe stufenlos in jeder beliebigen Höhe gesperrt werden können.
- Abb. 2 soll die Wirkungsweise des Erfindungsprinzips in der Anwendung auf einen Spielzeugkran verdeutlichen. Dabei ist der Antriebsteil gegenüber Abb.1 um 9ß° geschwenkt dargestellt, wobei für gleiche Elemente dieselben Bezugszeichen verwendet werden. Das Seil 12a ist mit dem Ausleger A verbunden, das Seil 12b mit der Last L. Erfindungsgemäß können sowohl der Ausleger A wie auch die Last L in jeder beliebigen Stellung angehalten werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß durch das Eigengewicht dieser Funktionsteile eine ungewollte Verstellung erfolgt, sobald die zugehörige Getriebeseite ausgekuppelt- wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Antriebsmechanismus für durch umpolbare Gleichstrommotore betriebene Spielzeuge, wobei der Antriebsmotor je nach Drehrichtung zwei verschiedene Funktionen betätigen kann, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Ritzel des Antriebsmotors eine Getriebeschwinge so beeinflußt wird, daß sie je nach Drehrichtung entweder den einen oder den anderen Funktionstrieb betätigt, von denen jeder eine selbstsperrende Getriebeschnecke aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 958 636.
Priority Applications (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEM40563A DE1106656B (de) | 1959-02-20 | 1959-02-20 | Spielzeugantrieb fuer zwei verschiedene Funktionen mit nur einem Antriebsmotor |
GB4422059A GB905392A (en) | 1959-02-20 | 1959-12-30 | Improvements in or relating to driving mechanisms for use with toys |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DEM40563A DE1106656B (de) | 1959-02-20 | 1959-02-20 | Spielzeugantrieb fuer zwei verschiedene Funktionen mit nur einem Antriebsmotor |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1106656B true DE1106656B (de) | 1961-05-10 |
Family
ID=7303742
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DEM40563A Pending DE1106656B (de) | 1959-02-20 | 1959-02-20 | Spielzeugantrieb fuer zwei verschiedene Funktionen mit nur einem Antriebsmotor |
Country Status (2)
Country | Link |
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DE (1) | DE1106656B (de) |
GB (1) | GB905392A (de) |
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-
1959
- 1959-02-20 DE DEM40563A patent/DE1106656B/de active Pending
- 1959-12-30 GB GB4422059A patent/GB905392A/en not_active Expired
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Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
GB905392A (en) | 1962-09-05 |
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