DE1095655B - Blendenautomatik fuer fotografische Kameras - Google Patents
Blendenautomatik fuer fotografische KamerasInfo
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- DE1095655B DE1095655B DEM38858A DEM0038858A DE1095655B DE 1095655 B DE1095655 B DE 1095655B DE M38858 A DEM38858 A DE M38858A DE M0038858 A DEM0038858 A DE M0038858A DE 1095655 B DE1095655 B DE 1095655B
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/081—Analogue circuits
- G03B7/085—Analogue circuits for control of aperture
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine von einem Meßwerk angetriebene Blendenautomatik für fotografische Kameras,
bei der für die Änderung der wirksamen Objektivöffnung nur eine Blendenscheibe bewegt wird.
Derartige Blendenanordnungen sind zwar bereits vorgeschlagen worden, jedoch haben sie deshalb keine
praktische Bedeutung gewonnen, weil sich die notwendigerweise entstehende ungünstige Form der beweglichen
Blende auf die Bildqualität nachteilig auswirkt. Grund dafür ist in erster Linie die Notwendigkeit,
daß sich die Blendenöffnung umgekehrt proportional mit der Leuchtdichte des gemessenen bzw.
aufzunehmenden Objekts verändern muß, weshalb sich zwangläufig eine bestimmte Blendenform ergibt. Bei
den bekannten Zusammenhängen zwischen dem vom Fotoelement erzeugten Fotostrom und der Anzeigecharakteristik
der üblichen Galvanometer würde dies bei der kleinsten vorgesehenen Blendenöffnung einen
äußerst schmalen Schlitz in der Blende bedingen, der sich über den ganzen oder einen großen Teil des Objektivdurchmessers
erstrecken würde. Das bedeutet aber, daß sich die Bildqualität durch die Beugungserscheinungen bei abgeblendeter Optik in unzulässiger
Weise verschlechtert.
Diesen Übelstand hat man dadurch zu beseitigen versucht, daß man zwei oder mehr bewegliche Blenden
vorgesehen hat, deren Schlitze sich in mehr oder weniger großen Winkeln überschneiden. Derartige Anordnungen
ergeben zwar eine günstigere Blendenform, aber gleichzeitig ist damit ein größerer Aufwand an
mechanischen Bauelementen bedingt. Dadurch wird die Blendeneinrichtung einesteils unerwünscht verteuert,
andernteils führt das aber auch dazu, daß das geringe Drehmoment des Galvanometers nicht mehr
ausreicht, um die Blendenautomatik mit genügender Ansprechempfindlichkeit arbeiten zu lassen.
Ein anderer Vorschlag, um mit nur einem beweglichen, den Lichtdurchtritt durch das Objektiv beeinflussenden
Glied auszukommen, geht dahin, einen Graukeil zur Lichtschwächung zu verwenden. Eine solche
Anordnung hat aber den Nachteil, daß die Abblendung der einzelnen Bildstellen verschieden stark ist
und die oft gewünschte Verringerung des wirksamen Blendendurchmessers zum Zwecke der Erzielung einer
größeren Schärfentiefe nicht erreicht wird.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die beschriebenen Nachteile zu vermeiden und vorzugsweise bei
kleinen Blendenöffnungen eine annähernd kreisförmige Blendenöffnungsfläche zu erzielen sowie eine einfache,
mit nur einem beweglichen Blendenglied arbeitende Blendenautomatik zu schaffen, die möglichst empfindlich
ist und bei der die Masse des beweglichen Teils sehr gering gehalten werden kann. Dies wird erfindungsgemäß
im wesentlichen dadurch erreicht, daß Blendenautomatik
für fotografische Kameras
für fotografische Kameras
Anmelder:
Metrawatt Aktiengesellschaft
Fabrik elektrischer Meßgeräte,
ίο Nürnberg, Schoppershofstr. 50-54
Fabrik elektrischer Meßgeräte,
ίο Nürnberg, Schoppershofstr. 50-54
Dipl.-Ing. Georg Kurlbaum
und Hans-Joachim Wichmann, Nürnberg,
sind als Erfinder genannt worden
die bewegliche Blende mit einem keilförmig sich verjüngenden Ausschnitt die Objektivöffnung überläuft
und daß in der Objektivöffnung eine oder zwei Sektorenblenden fest oder herausschwenkbar angeordnet
sind, deren ausgerundete Spitzen in die Bewegungsrichtung der beweglichen Blende weisen. Die im Objektiv
angeordnete Blende bzw. Blenden sind vorzugsweise in Form von Kreisringausschnitten ausgebildet,
deren Zentriwinkel gleich oder um ein geringes größer demjenigen Winkel ist, der von dem keilförmigen
Schlitz der beweglichen Blende in der Stellung der kleinsten Blendenöffnung gebildet wird.
Der Erfindungsgedanke, eine oder mehrere Blendensektoren innerhalb des Objektivs anzuordnen hat, insofern
nicht nahegelegen, als seitens der Fachwelt bisher alle Maßnahmen strikt abgelehnt wurden, welche
die einmal geschaffene größte öffnungsweite eines Aufnahmeobjektivs in irgendeiner Form hätte beeinträchtigen
und somit dessen Leistung hätte verringern können. Diese Argumente mögen bei Kameras mit
verhältnismäßig großer Bildweite oder bei Objektiven mit entsprechend großer Brennweite zutreffen, bei
denen es bekanntlich äußerst aufwendig ist, überhaupt die eine große relative öffnungsweite zu erreichen.
Hingegen sind die Verhältnisse bei Laufbildkameras insofern anders, als wesentlich kleinere Bildformate
auch eine wesentlich kürzere Objektivbrennweite zulassen, so daß die Durchmesser der einzelnen Linsen
und somit der gesamte Aufwand an optischen Gliedern beträchtlich geringer ist, als bei einem Objektiv größerer
Brennweite und etwa derselben relativen öffnungsweite. Schließlich greifen bei derartigen Kinoobjektiven die Bedenken nicht durch, die sich bei Objektiven
für die üblichen Kleinbildkameras wegen des Einflusses der Blendenform auf die Schärfentiefe er-
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geben können. Der wesentliche Erfolg bei der Anord- (A-B-C) befindlichen Blende 4 gezeigt. Bei der größten
nung einer oder mehrerer Blendensektoren etwa in der Blendenöffnung ist das Objektiv 6 (bis auf den durch
Hauptebene des Objektivs liegt jedenfalls darin, daß den Blendensektor 11 abgedeckten Teil) völlig geöffnet
bei starker Abblendung eine annähernd kreisförmige (Stellung^). Wie aus den Fig. 1 und 3 zu ersehen
Blendenöffnung erzielt wird und deshalb die Beu- 5 ist, beträgt die Schwächung des Lichtstromes durch
gungserscheinungen äußerst gering sind. Dabei beträgt den Blendensektor 11 nur etwa ein Fünftel bis ein
der Verlust an Lichtstärke bei der größten Blenden- Viertel Blendenstufe. Bei der Bewegung der Blendenöffnung
nur etwa eine halbe Blendenstufe. scheibe 4 in Pfeilrichtung etwa bis in Stellung B hat
Ein weiteres erfinderisches Merkmal liegt in dem die Blende die strichpunktierte Lage eingenommen und
Vorschlag, zum Antrieb der beweglichen Blende als io bereits die Flächen 4a zusätzlich abgedeckt. In der
Galvanometer ein Unipolarmeßwerk zu verwenden, Endstellung C (gestrichelt gezeichnet), d. h. bei klein-
dessen Achse nahe der Peripherie der größten Blenden- ster Blendenöffnung, ist die wirksame Öffnung des
Öffnung verläuft. Objektivs bis auf die Kreisfläche 6a abgedeckt, und
Die Verwendung eines Unipolarmeßwerkes hat ge- zwar zum einen Teil durch die bewegliche Blende 4
genüber dem üblicherweise verwendeten Drehspulgal- 15 und zum anderen Teil durch den Blendensektor 11.
vanometer den Vorteil, daß man den magnetischen In Fig. 4 ist das Objektiv 6 bereits in seiner größten Kreis beliebig kräftig ausbilden kann, ohne daß es er- Öffnungsstellung durch zwei Blendensektoren 11a und forderlich wäre, die Drehachse des beweglichen 11 b um etwa eine halbe Blendenstufe abgedeckt. Die Systems wegen der großen -Magnetabmessungen allzu- Blendensektoren sind dabei so geformt, daß sie der weit vom Objektiv und den üblichen Einstellgliedern 20 gekrümmten Form des in der Scheibe 4 befindlichen entfernt anbringen zu müssen. Dies würde eine uner- Schlitzes 12 angepaßt sind, so daß bei Drehung der wünschte Trägheit des beweglichen Systems infolge Blendenscheibe 4 durch das Meßwerk 1, 2, 3 eine der großen zu bewegenden Masse bedingen. Die Dreh- solche Änderung des Blendenquerschnittes eintritt, die achse der Blende liegt außerhalb des magnetischen umgekehrt proportional der vom Belichtungsmesser geKreises, und zwar kann sie äußerst nahe an die eigent- 25 messenen Objekt-Leuchtdichte ist.
liehe Objektivöffnung gebracht werden. Dadurch wird Bei kleinster Blendenöffnung ergibt sich deshalb die Wirkungsweise der übrigen Kamerabedienungs- wiederum wie bei Fig. 3 eine kreisförmige Blendenglieder kaum beeinträchtigt. Öffnungsfläche 6 a.
vanometer den Vorteil, daß man den magnetischen In Fig. 4 ist das Objektiv 6 bereits in seiner größten Kreis beliebig kräftig ausbilden kann, ohne daß es er- Öffnungsstellung durch zwei Blendensektoren 11a und forderlich wäre, die Drehachse des beweglichen 11 b um etwa eine halbe Blendenstufe abgedeckt. Die Systems wegen der großen -Magnetabmessungen allzu- Blendensektoren sind dabei so geformt, daß sie der weit vom Objektiv und den üblichen Einstellgliedern 20 gekrümmten Form des in der Scheibe 4 befindlichen entfernt anbringen zu müssen. Dies würde eine uner- Schlitzes 12 angepaßt sind, so daß bei Drehung der wünschte Trägheit des beweglichen Systems infolge Blendenscheibe 4 durch das Meßwerk 1, 2, 3 eine der großen zu bewegenden Masse bedingen. Die Dreh- solche Änderung des Blendenquerschnittes eintritt, die achse der Blende liegt außerhalb des magnetischen umgekehrt proportional der vom Belichtungsmesser geKreises, und zwar kann sie äußerst nahe an die eigent- 25 messenen Objekt-Leuchtdichte ist.
liehe Objektivöffnung gebracht werden. Dadurch wird Bei kleinster Blendenöffnung ergibt sich deshalb die Wirkungsweise der übrigen Kamerabedienungs- wiederum wie bei Fig. 3 eine kreisförmige Blendenglieder kaum beeinträchtigt. Öffnungsfläche 6 a.
Die im folgenden näher beschriebene Erfindung ist Gemäß Fig. 5 ist der Blendenschlitz 12 nach Fig. 4
in der Zeichnung an Hand einiger Ausführungsbei- 30 in zwei Abschnitte 12a und 12b unterteilt, wodurch
spiele erläutert. Es zeigt erzielt wird, daß bei größter Abblendung (gegenüber
Fig. 1 die Blendenautomatik mit Objektiv und Su- der in Fig. 4 gezeigten Anordnung) eine größere Blen-
cher in schematischer Form bei größter wirksamer denfläche offenbleibt. Dies wird dadurch erreicht, daß
Blendenöffnung, · der zweite Abschnitt 12 b, dessen äußere Form an-
Fig. 2 dieselbe Anordnung bei kleinster wirksamer 35 nähernd mit der Form des ersten Schlitzes 12a überBlendenöffnung,
einstimmt, von einem Neutralgraufilter abgedeckt ist.
Fig. 3 die prinzipielle Arbeitsweise einer beweg- Um besondere Wirkungen zu erzielen, kann die Fläche
liehen Blende im Zusammenwirken mit einer im Ob- 12 b auch mit einer anderen Filterart abgedeckt sein,
jektiv angeordneten Blende, die einen beliebigen Spektralbereich mehr oder weni-
Fig. 4 eine Blendenanordnung mit zwei im Objektiv 40 ger stark absorbiert,
angeordneten Blendensektoren, Die Anordnung gemäß Fig. 6 ist dahingehend ab-
Fig. 5 eine bewegliche Blende, die in zwei Abschnitte gewandelt, daß der zweite Abschnitt der beweglichen
unterteilt ist und bei welcher der zweite Abschnitt Blende in Form eines gleich breit bleibenden Schlit-
von einem Neutralfilter überdeckt ist, zes ausgebildet ist, wobei dieser zweite Abschnitt mit
Fig. 6 eine Anordnung gemäß Fig. 5, bei welcher 45 einem Graukeil 12 c abgedeckt ist. Auf diese Weise
der zweite Abschnitt durch einen Graukeil dargestellt wird erreicht, daß von einer bestimmten Blendenöff-
ist. nung an, die freie Blendenfläche 6a gleich groß bleibt
In Fig. 1 ist die neue Blendenautomatik gezeigt, bei und die weitere Schwächung des das Objektiv durch-
der ein Unipolarmeß werk, bestehend aus dem Perma- setzenden Strahlenbündels durch den Graukeil 12 c er-
nentmagneten 1, dem Weicheisenumschluß 2 und der 50 folgt.
vom Fotostrom durchflossenen Spule 3 verwendet ist. Mit den bisher beschriebenen Ausführungsformen
Die Spule 3 ist fest mit der Blendenscheibe 4 verbun- kann schließlich auch eine andere, an sich bekannte
den, die in bekannter Weise in ihrem Schwerpunkt 5 Lichtschwächungseinrichtung kombiniert werden, die
gelagert ist. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß nach dem Prinzip der Absorption von Strahlen auf
die Achse 5 möglichst nahe an der Peripherie des Ob- 55 Grund der Polarisationswirkung an engen Gittern
jektivs 6 liegt. An der Blendenscheibe 4 ist gleichzei- wirkt. Die Blenden sind dann so ausgeführt, daß das
tig ein Zeiger 7 angebracht, der im Sucher 8 über einer Objektiv ein festes oder in Abhängigkeit von einem
Skala 9 die jeweils wirksame Blendenöffnung anzeigt. Belichtungsfaktor drehbares Polarisationsfilter enthält
Mit 10 ist der Durchmesser der größten Linse, etwa und das zweite Polarisationsfilter in Form einer Folie
der Vorderlinse oder auch die Objektivfassung be- 60 an der beweglichen Blendenscheibe 4 befestigt ist.
zeichnet. In dem Objektiv 6 ist der Blendensektor 11 Die im Objektiv angeordneten Blendensektoren 11 vorgesehen, der im Objektiv fest eingebaut oder aus- können, falls für ungünstige Lichtverhältnisse eine völschwenkbar angeordnet sein kann. Der Blendensektor lige Objektivöffnung erwünscht sein sollte, auch so 11 ist so angeordnet und geformt, daß sich in Ver- ausgebildet sein, daß sie bei abgeschalteter Blendenbindung mit einem Schlitz 12 nach Drehung der Blen- 65 automatik aus dem Objektivstrahlengang entfernt werdenscheibe in Pfeilrichtung bei kleinen Blendenöffnun- den können.
zeichnet. In dem Objektiv 6 ist der Blendensektor 11 Die im Objektiv angeordneten Blendensektoren 11 vorgesehen, der im Objektiv fest eingebaut oder aus- können, falls für ungünstige Lichtverhältnisse eine völschwenkbar angeordnet sein kann. Der Blendensektor lige Objektivöffnung erwünscht sein sollte, auch so 11 ist so angeordnet und geformt, daß sich in Ver- ausgebildet sein, daß sie bei abgeschalteter Blendenbindung mit einem Schlitz 12 nach Drehung der Blen- 65 automatik aus dem Objektivstrahlengang entfernt werdenscheibe in Pfeilrichtung bei kleinen Blendenöffnun- den können.
gen eine annähernd kreisförmige Blendenöffnungsfläche Die Berücksichtigung weiterer Belichtungsfaktoren,
ergibt (Fig. 2). wie Filmempfindlichkeit und Bildfrequenz, kann in
Die prinzipielle Wirkungsweise ist nochmals in beliebiger und an sich bekannter Weise erfolgen, etwa
Fig. 3 an Hand einer in verschiedenen Stellungen 70 durch Beeinflussung des das Fotoelement treffenden
Lichtes, durch Veränderung eines Widerstandes im Galvanometerstromkreis oder auch durch Verdrehung
des Meßwerkes oder eines Teils desselben.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die gezeigten Ausführungsformen; insbesondere kann die Bleudenscheibe4
zur Verringerung der zu bewegenden Masse ausgespart oder auch anders geformt sein.
Claims (6)
1. Blendenautomatik für fotografische Kameras, insbesondere für Laufbildkameras, bei der die
wirksame öffnung des Objektivs durch eine bewegliche, von einem Galvanometer angetriebene
Blende beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Blende (4) mit einem keilförmig
sich verjüngenden Ausschnitt (12) die Objektivöffnung (6) überläuft und daß in der Objektivöffnung
eine oder zwei Sektorenblenden (11) fest oder herausschwenkbar angeordnet sind, deren
ausgerundete Spitzen in die Bewegungsrichtung der beweglichen Blende weisen.
2. Blendenautomatik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der beweglichen
Blende (4) als Galvanometer ein Unipolarmeßwerk verwendet ist, dessen Achse nahe der Peripherie
der größten Blendenöffnung verläuft.
3. Blendenautomatik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in der beweglichen
Blendenscheibe (4) vorgesehene Blendenschlitz (12) in zwei oder mehr Abschnitte (12 a, 12 b, 12 c)
unterteilt ist und die einzelnen Abschnitte durch lichtschwächende Mittel in verschiedenen Abstufungen
belegt sind.
4. Blendenautomatik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Blendenscheibe (4) ein
Zeiger (7) verbunden oder gekuppelt ist, der an einer im Sucher sichtbaren Skala (9) die jeweils
wirksame Blendenöffnung anzeigt.
5. Blendenautomatik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Objektiv angeordnete
Blende (bzw. Blenden) in Form eines Kreisringausschnittes (11) ausgebildet sind, dessen Zentriwinkel
vorzugsweise annähernd gleich demjenigen Winkel ist, der von dem in der Blendenscheibe (4)
vorgesehenen keilförmigen Blendenschlitz (12) in der Stellung der kleinsten Blendenöffnung gebildet
wird.
6. Blendenautomatik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der (bzw. die) im Objektiv
vorgesehenen Blendensektoren so dimensioniert sind, daß die wirksame Blendenöffnung nicht mehr
als eine halbe Blendenstufe gegenüber völliger Objektivöffnung
verringert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 009 679/177 12.60
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEM38858A DE1095655B (de) | 1958-09-06 | 1958-09-06 | Blendenautomatik fuer fotografische Kameras |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEM38858A DE1095655B (de) | 1958-09-06 | 1958-09-06 | Blendenautomatik fuer fotografische Kameras |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1095655B true DE1095655B (de) | 1960-12-22 |
Family
ID=7303226
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEM38858A Pending DE1095655B (de) | 1958-09-06 | 1958-09-06 | Blendenautomatik fuer fotografische Kameras |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1095655B (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3188934A (en) * | 1962-07-18 | 1965-06-15 | Chiyoda Kogaku Seiko Kabushiki | Camera diaphragm mechanism |
DE1243510B (de) * | 1962-08-03 | 1967-06-29 | Hans Gerhard Wuttke | Kombinierte Verschluss- und Blendeneinrichtung fuer fotografische Aufnahme- und Wiedergabegeraete |
DE1772438B1 (de) * | 1968-05-15 | 1971-01-28 | Rodenstock Optik G | Mit einem Filter kombinierte Irisblende |
-
1958
- 1958-09-06 DE DEM38858A patent/DE1095655B/de active Pending
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3188934A (en) * | 1962-07-18 | 1965-06-15 | Chiyoda Kogaku Seiko Kabushiki | Camera diaphragm mechanism |
DE1243510B (de) * | 1962-08-03 | 1967-06-29 | Hans Gerhard Wuttke | Kombinierte Verschluss- und Blendeneinrichtung fuer fotografische Aufnahme- und Wiedergabegeraete |
DE1772438B1 (de) * | 1968-05-15 | 1971-01-28 | Rodenstock Optik G | Mit einem Filter kombinierte Irisblende |
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