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DE1210318B - Photoelektrische Belichtungsmesseinrichtung fuer photographische Kassettenkameras - Google Patents

Photoelektrische Belichtungsmesseinrichtung fuer photographische Kassettenkameras

Info

Publication number
DE1210318B
DE1210318B DEK44307A DEK0044307A DE1210318B DE 1210318 B DE1210318 B DE 1210318B DE K44307 A DEK44307 A DE K44307A DE K0044307 A DEK0044307 A DE K0044307A DE 1210318 B DE1210318 B DE 1210318B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exposure
photoelectric
light protection
camera
cassette
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK44307A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phot Carl Koch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DIPL PHOT CARL KOCH
Original Assignee
DIPL PHOT CARL KOCH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DIPL PHOT CARL KOCH filed Critical DIPL PHOT CARL KOCH
Publication of DE1210318B publication Critical patent/DE1210318B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/099Arrangement of photoelectric elements in or on the camera
    • G03B7/0993Arrangement of photoelectric elements in or on the camera in the camera

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)

Description

  • Photoelektrische Belichtungsmeßeinrichtung für photographische Kassettenkameras Die vorliegende Erfindung betrifft eine photoelektrische Belichtungsmeßeinrichtung für Kassettenkameras, die zur Bildbetrachtung mittels einer Mattscheibe eingerichtet sind, wobei die Belichtungsmeßeinrichtung einen photoelektrischen Wandler und ein daran angeschlossenes Anzeigeinstrument aufweist.
  • Es ist bereits bekannt, an einer Mattscheibenkamera einen photoelektrischen Wandler beweglich vor der Mattscheibe anzuordnen, um die Helligkeit verschiedener Bildpartien bestimmen zu können. Die Belichtungsmeßeinrichtung ist dabei untrennbar mit der Kamera verbunden, weshalb sie nicht in Verbindung mit einer bereits vorhandenen Kamera oder einer solchen für ein anderes Bildformat usw. benutzt werden kann. Allerdings gibt es auch Belichtungsmeßeinrichtungen, die von jeder Kamera unabhängig sind. In diesem Fall kann aber die Messung nicht durch das Objektiv der Kamera hindurch vorgenommen werden. Bei gewissen Ausführungen der bekannten Belichtungsmeßeinrichtungen besitzen diese ein eigenes Objektiv und eine Mattscheibe, an welcher mit Hilfe eines photoelektrischen Wandlers die Helligkeit verschiedener Bildpartien ausgemessen werden kann. Solche Geräte schließen jedoch eine genaue Belichtungsmessung aus, wenn an der photographischen Kamera Objektive mit verschiedener Brennweite und aus verschiedenen Glassorten sowie verschiedene Filter verwendet werden sollen. Ferner können die bekannten, von der Kamera getrennten Belichtungsmeßeinrichtungen die Verlängerung der Belichtungszeit nicht berücksichtigen, die sich durch die Verwendung verschiedener Auszugsweiten an der Kamera, z. B. bei Makro- und Mikroaufnahmen, zwangläufig ergeben. Die tatsächlich erforderliche Belichtungszeit bzw. Blendeneinstellung läßt sich mit keiner der bisher bekanntgewordenen, von der Kamera getrennten Belichtungsmeßeinrichtungen direkt und genau ermitteln. Für einwandfreie technische und Modeaufnahmen, insbesondere auf Farbenmaterial, ist der Belichtungsmessung hinter dem bei der Aufnahme tatsächlich benutzten Objektiv und bei der tatsächlich benutzten Auszugsweite unbedingt der Vorzug zu geben.
  • Bei allen bisher auf dem Markt erschienenen Kameras mit einer Einrichtung für die Belichtungsmessung hinter dem Objektiv handelt es sich um Apparate für Amateure. Solche Apparate weisen verhältnismäßig lichtstarke Objektive auf, die kurze Belichtungszeiten erlauben. Dabei sind die photoelektrischen Wandler und die zugehörigen Anzeigeinstrumente wenig empfindlich, was wegen der relativ großen Blendenöffnung der Kamera zulässig ist. Bei Fachkameras hingegen liegen die Dinge völlig anders. Für die Aufnahmen benutzt man meistens Weitwinkelobjektive mit kleinen Blendenöffnungen bei langen Belichtungszeiten. Ein hinter dem Objektiv etwa in der Abbildungsebene angeordneter photoelektrischer Wandler und das zugehörige Anzeigeinstrument müssen daher mehrfach empfindlicher sein, damit eine Belichtungsmessung bei der jeweils eingestellten Blendenöffnung und Auszugsweite überhaupt noch möglich ist. Das ist wohl einer der Hauptgründe; weshalb bis heute noch keine Fachkamera, d. h. Universalkamera mit in der Abbildungsebene liegendem photoelektrischem Wandler zur Belichtungsmessung auf den Markt gekommen ist.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Lücke zu schließen und zudem eine Belichtungsmeßeinrichtung zu schaffen, die auch an bereits verkauften und gebrauchten Kassettenkameras benutzt werden kann. Bei der Lösung dieser Aufgabe hat sich herausgestellt, daß die für eine Fachkamera unentbehrliche, extrem hohe Empfindlichkeit der Meßeinrichtung besondere Vorkehren zum Schutze derselben verlangt. Zunächst muß der photoelektrische Wandler gegen unzulässig starken Lichteinfall von vorn geschützt werden können, damit weder der Wandler noch das Anzeigeinstrument überlastet werden und keine Veränderungen der Eichung infolge Sättigung auftreten, wenn die Einrichtung von der Kamera abgenommen wird. Ferner muß während der eigentlichen Messung jeder Lichteinfall von hinten durch die Mattscheibe hindurch zum lichtelektrischen Wandler vollständig unterbunden werden können, da sonst wegen der hohen Empfindlichkeit der Meßeinrichtung erhebliche Meßfehler unvermeidlich sind. Die Ausschaltung des Lichteinfalles von hinten kann durch einen üblichen Lichtschacht, der hinten offen ist, nicht erreicht werden. Schließlich müssen aber vor der Messung das Bild auf der Mattscheibe und die Lage des photoelektrischen Wandlers bezüglich des Bildes beobachtet werden können, weshalb ein dauernder Abschluß der Einrichtung gegen hinten nicht möglich ist.
  • Die Lösung der geschilderten, vielfältigen Aufgabe wurde nun gemäß der Erfindung darin gefunden, daß der photoelektrische Wandler zwischen zwei zu öffnenden Lichtschutzschiebern angeordnet ist, und die genannten Teile zusammen mit einem rahmenförmigen Gehäuse trennbar zu einer baulichen Einheit vereinigt sind, die in ihrer äußeren Form so weit mit derjenigen einer Aufnahmekassette übereinstimmt, daß sie an Stelle einer solchen an der Kassettenkamera anbringbar ist.
  • An Hand der - Zeichnungen, in welchen rein beispielsweise einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht sind, wird die Erfindung näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Kassettenkamera mit einer Mattscheibe und einer abnehmbaren Belichtungsmeßeinrichtung gemäß der Erfindung; F i g. 2 veranschaulicht in größerem Maßstab, ebenfalls in perspektivischer Ansicht, allein die Belichtungsmeßeinrichtung ohne das Anzeigeinstrument, wobei einzelne Teile der Einrichtung weggebrochen sind; F i g. 3 stellt die gleiche Einrichtung ohne das Anzeigeinstrument in Vorderansicht und in kleinerem Maßstab dar, wobei der photoelektrische Wandler in eine andere Lage gebracht und der vordere Lichtschutzschieber entfernt ist; F i g. 4 ist eine perspektivische Darstellung eines hinter der Mattscheibe der Kamera anzubringenden, für die Belichtungsmessung vorteilhaften Lichtschutzbalges mit Einblickmuschel; F i g. 5 zeigt in zu F i g. 2 analoger Darstellung einen Teil eines zweiten Ausführungsbeispieles der Belichtungsmeßeimichtung; F i g. 6 stellt eine besondere Ausführungsform des vorderen Lichtschutzschiebers der Belichtungsmeßeinrichtung in Ansicht dar; F i g. 7 und 8 zeigen je eine andere Ausführungsvariante des vorderen Lichtschutzschiebers.
  • Die in F i g. 1 veranschaulichte Kamera weist an einem vorderen Rahmen 11 ein Objektiv 12 auf. Durch einen Faltenbalg 13 ist der Rahmen 11 mit einem hinteren Rahmen 14 verbunden, an dem ein Kassetten- und Mattscheibentragrahmen 15 befestigt ist. Eine zur Bildbetrachtung dienende Mattscheibe 16 ist in einem Rahmen 17 gefaßt, der mit Hilfe von Federn 18 in bekannter Weise mit dem Tragrahmen 15 so verbunden ist, daß er entgegen dem Einfluß der Federn 18 nach hinten, d. h. vom Objektiv 12 weg, bewegt werden kann, um einer Negativkassette Platz zu machen; die zwischen den Mattscheibenrahmen 17 und den Tragrahmen 15 eingeschoben wird. Der bisher beschriebene Aufbau der Kamera ist bekannt.
  • An der beschriebenen Kassettenkamera ist eine Belichtungsmeßeinrichtung abnehmbar angebracht, die in F i g. 1, 2 und 3 sichtbar ist. Sie 'weist ein rahmenförmiges Gehäuse 51 auf, das durch einen vorderen Lichtschutzschieber 52 und einen hinteren Lichtschutzschieber 53 verschlossen ist. In F i g. 3 ist der vordere Lichtschutzschieber 52 entfernt und daher nicht sichtbar. Die lichtundurchlässigen Lichtschutzschieber 52 und 53 sind in Schlitzen und Nuten des Gehäuses 51 geführt und können wie bei einer Doppel-Negativkassette einzeln nach oben herausgezogen werden. Zwischen den Lichtschutzschiebern 52 und 53 sind eine Glasscheibe 54 und ein beweglicher, als Flachstab ausgebildeter Tragarm 55 angeordnet. Letzterer ragt durch einen Schlitz 56 des Gehäuses 51 hindurch und ist sowohl in seiner Längsrichtung als auch quer dazu verschiebbar. Der Tragarm 55 trägt an seiner einen Endpartie einen photoelektrischen Wandler 57, z. B. ein Selenphotoelement. Die lichtempfindliche Fläche des Wandlers 57 ist von der Glasscheibe 54 abgekehrt und gegen den vorderen Lichtschutzschieber 52 gewendet. Sind die beiden Lichtschutzschieber 52 und 53 eingeschoben, so ist der Wandler 57 vor Lichteinfall geschützt.
  • Der Wandler 57 ist durch ein zweiadriges, biegsames Kabel 58 und einen Stecker 59 an ein elektrisches Anzeigeinstrument 60 angeschlossen, das mit Hilfe eines Halters 61 lösbar an einem Teil der Kamera befestigt ist. Vorzugsweise kann das Instrument 60 gegenüber dem Halter 61 um etwa 270° gedreht werden, so daß die Skala und der Zeiger des Instrumentes wahlweise von oben, von der Seite der Mattscheibe 16 oder von der Seite des Objektivs 12 her sichtbar sind. Die Skala des Instrumentes 60 ist z. B. in Lux geeicht oder wie bei bekannten Belichtungsmessern ausgebildet.
  • Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der Belichtungsmeßeinrichtung an der beschriebenen Kamera ist wie folgt: Nachdem die Kamera für ein aufzunehmendes Bild eingestellt ist, das man auf der Mattscheibe 16 betrachten kann, wird mit Hilfe der Belichtungseinrichtung die Helligkeit verschiedener Partien des aufzunehmenden Bildes gemessen.
  • Zu diesem Zweck wird das Gehäuse 51 der beschriebenen Belichtungsmeßeinrichtung an Stelle einer üblichen Negativkassette an der Kassettenkamera angebracht, worauf die beiden Lichtschutz-Schieber 52 und 53 herausgezogen werden. Hierauf kann die Helligkeit der verschiedenen Partien des auf die Mattscheibe 16 geworfenen Bildes ermittelt werden, indem durch entsprechende Bewegung des Tragarmes 55 der photoelektrische Wandler 57 nacheinander vor die in der Helligkeit zu messenden Bildpartien gebracht wird. Durch das Einschieben des Gehäuses 51 wurde der Mattscheibenrahmen 17 zwar etwas zurückgedrängt und das Bild auf der Mattscheibe 16 unscharf. Trotzdem bleibt die jeweilige Lage des Wandlers 57 in bezug auf das Bild durch Schattenbildung des Tragarmes 55 auf der Mattscheibe 16 ersichtlich. Man kann auf diese Weise den Helligkeitskontrastumfang des Bildes und die günstigste Belichtung der bildwichtigsten Partien ermitteln, ohne den Standort bei der Kamera verlassen zu müssen.. Um diese Messungen bisher durchführen zu können, mußte man mit einem Belichtungsmesser nahe an das aufzunehmende Objekt herangehen, was meistens umständlich, zeitraubend und in gewissen ]Fällen praktisch gar nicht durchführbar war, beispielsweise wenn eine Maschinenhalle von einer erhöhten Galerie aus oder ein anderes Motiv über ein unbegehbares Hindernis hinweg, aufgenommen werden sollte. Die Messungen mit der erfindungsgemäßen Belichtungsmeßeinrichtung haben zudem den Vorteil, daß sie den jeweiligen Kameraauszug und allfällig zur Anwendung kommende Filter automatisch in der richtigen Weise berücksichtigen. Ist man sich über die zu wählende Belichtung und das zu verwendende Aufnahmematerial schlüssig geworden, so schiebt man die beiden Lichtschutzschieber 52 und 53 in das Gehäuse 51 ein, löst den Stecker 59 vom Halter 61 und zieht das Gehäuse aus der Kamera heraus. Nachher schiebt man die mit dem photographischen Material geladene Negativkassette zwischen den Tragrahmen 15 und den Mattscheibenrahmen 17 ein und macht die Aufnahme in üblicher Weise unter Berücksichtigung der zuvor ermittelten Meßergebnisse hinsichtlich der Belichtung.
  • Wenn man genaue Meßergebnisse erzielen will, so muß bei der Lichtmessung das Einfallen von Fremdlicht von hinten durch die Mattscheibe 16 hindurch vermieden werden. Dies wird am besten durch Einschieben des hinteren Lichtschutzschiebers 53 vor jeder Ablesung des Instrumentes 60 erreicht. Mit Vorteil verwendet man auch einen am Mattscheibenrahmen 17 anzubringenden Lichtschutzbalgen 65, wie er beispielsweise in F i g. 4 gezeigt ist. Das eine Ende des Balgens 65 ist mit einem Rahmen 66 verbunden, der mit Hilfe einer beweglichen Riegelschiene 67 und einer festen Gegenleiste 68 (F i g. 1) am Mattscheibenrahmen 17 lösbar befestigt werden kann. Das andere Ende des Balgens 65 ist bis auf eine verhältnismäßig kleine Einblicköffnung 69 verschlossen, die mit einer Augenmuschel 70 versehen ist. In die Einblicköffnung 69 kann mit Vorteil noch eine Lupe eingebaut sein. Die Vorrichtung gemäß F i g. 4 hält in ihrer Gebrauchslage nicht nur störendes Fremdlicht vom photoelektrischen Wandler 57 ab, wenn der Lichtschutzschieber 53 herausgezogen ist, sondern erleichtert zugleich die Beobachtung der Mattscheibe 16 und des daraufgeworfenen Bildes.
  • Gewünschtenfalls kann man den Tragarm 55 samt dem photoelektrischen Wandler 57 aus dem Gehäuse 51 herausziehen und in ein analoges Gehäuse für eine Kassettenkamera mit einem anderen Bildformat einschieben. Somit ist es möglich, einen einzigen photoelektrischen Wandler 57 und das zugehörige, auf diesen Wandler geeichte Anzeigeinstrument 60 in zwei oder mehr Gehäusen 51 verschiedenen Formats zu gebrauchen. Dies ist insbesondere für die Besitzer einer Kamera mit auswechselbarer hinterer Standarte von beträchtlicher Bedeutung.
  • Es gibt Kassettenkameras, bei denen keine Mattscheibe 16 in der durch F i g. 1 veranschaulichten Art vorgesehen ist. Bei diesen Kameras muß zur Bildbetrachtung jeweils eine getrennte Mattscheibe in einem kassettenförmigen Rahmen an die Stelle der Negativkassette eingeschoben werden. Für solche Kameras ist es zweckmäßig, in der Belichtungsmeßeinrichtung die Glasscheibe 54 (F i g. 2) als Mattscheibe auszubilden, auf welcher das Bild vor der photographischen Aufnahme beobachtet und scharf eingestellt werden kann. Damit erübrigt sich die Verwendung einer separaten Mattscheibe. _ Die in F i g. 5 dargestellte Ausführungsform der Belichtungsmeßeinrichtung unterscheidet sich von der bisher beschriebenen lediglich dadurch, daß das elektrische Anzeigeinstrument 160 unmittelbar am Oberteil des rahmenförmigen Gehäuses 51 befestigt ist und ohne Zwischenschaltung eines Steckers direkt mit dem Kabel 58 in Verbindung steht. Gemäß einer nicht gezeichneten Variante könnte das Instrument 160, ähnlich wie das Instrument 60 in F i g. 1, drehbar am Oberteil des Gehäuses 51 angeordnet sein. Auch kömlte das Instrument 160 vom Gehäuse lösbar sein, damit es zusammen mit dem herausziehbaren Tragarm 55 und dem photoelektrischen Wandler 57 an einem ähnlichen, andersformatigen Gehäuse benutzt werden kann.
  • In F i g. 6 ist ein einzelner vorderer Lichtschutzschieber 152 gezeigt, der nicht vollständig lichtundurchlässig ist. In der einen Eckpartie weist der Lichtschutzschieber 152 einige verhältnismäßig kleine Öffnungen 72 auf. Wenn der Lichtschutzschieber 152 in das Gehäuse 51 eingeschoben ist, kann der photoelektrische Wandler 55 hinter die Öffnungen 72 gebracht werden. Dann läßt sich die Belichtungsmeßeinrichtung auch in von der Kassettenkamera getrenntem Zustand wie ein gewöhnlicher Belichtungsmesser oder wie ein üblicher Luxmeter verwenden. Durch die Öffnungen 72 gelangt dabei nur eine gedrosselte Lichtmenge zum photoelektrischen Wandler 55.
  • Bei der Ausführungsvariante gemäß F i g. 7 ist ein Lichtschutzschieber 252 mit einer größeren Öffnung 73 versehen, die jedoch durch ein Blendengitter 74 in mehrere kleinere Fenster unterteilt ist. Nach F i g. 8 ist ein Lichtschutzschieber 352 ebenfalls mit einer einzigen Öffnung 75 versehen, in welche eine Rasterlinse 76 eingefügt ist. Sowohl die Ausbildung gemäß F i g. 7 als auch diejenige nach F i g. 8 haben den Zweck, stark seitlich einfallende Lichtstrahlen von der Beeinflussung des photoelektrischen Wandlers abzuhalten, wie dies bei üblichen Belichtungsmessern bekannt ist. An der Stelle des Blendengitters 74 (F i g. 7) oder der Rasterlinse 76 (F i g. 8) könnte auch ein Streuschirm vorhanden sein, der zwar lichtdurchlässig, aber nicht durchsichtig ist.
  • Zusätzlich zu einem der erwähnten Lichtschutzschieber 52,152, 252 oder 352 kann noch ein weiterer Schieber mit gleichen Abmessungen vorhanden sein, der aber in seiner ganzen Fläche als lichtdurchlässiger, aber undurchsichtiger Streuschirm ausgebildet ist, um bei gewissen Helligkeitsmessungen vor dem photoelektrischen Wandler 57 eingeschoben werden zu können. Ein ähnliches Ergebnis erzielt man, wenn der photoelektrische Wandler 57 nicht vor, sondern hinter der als Mattscheibe ausgebildeten Glasscheibe 54 angeordnet ist, so daß das Licht vom Objektiv 12 her zuerst durch die Mattscheibe fällt und erst nachher auf den photoelektrischen Wandler auftrifft.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Photoelektrische Belichtungsmeßeinrichtung für photographische Kassettenkameras, die zur Bildbetrachtung mittels einer Mattscheibe eingerichtet sind, mit einem vor der Mattscheibe beweglich angeordneten photoelektrischen Wandler und einem daran angeschlossenen Anzeigeinstrument, dadurch gekennzeichnet, daß der photoelektrische Wandler (57) zwischen zwei zu öffnenden Lichtschutzschiebem (52 und 53) angeordnet ist und die genannten Teile zusammen mit einem rahmenförmigen Gehäuse (51) trennbar zu einer baulichen Einheit vereinigt sind, die in ihrer äußeren Form soweit mit derjenigen einer Aufnahmekassette übereinstimmt, daß sie an Stelle einer solchen an der Kassettenkamera anbringbar ist. z. Belichtungsmeßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Lichtschutzschiebern (52 und 53) außerdem eine Mattscheibe (54) angeordnet ist. 3. Belichtungsmeßeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch. gekennzeichnet, daß das Anzeigeinstrument (160) am rahmenförmigen Gehäuse (51) lösbar befestigt ist. 4. Belichtungsmeßeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der photoelektrische Wandler (57) an einem aus dem Gehäuse (51) vollständig herausziehbaren, als Flachstab ausgebildeten Tragarm (55) befestigt ist. 5. Belichtungsmeßeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigeinstrument (60) drehbar angeordnet ist. 6. Belichtungsmeßeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen lichtdurchlässigen, jedoch undurchsichtigen Streuschirm, der an Stelle des vor dem photoelektrischen Wandler (57) angeordneten Lichtschutzschiebers (52) anbringbar ist. 7. Belichtungsmeßeinrichtung nach den Ansprächen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der vor dem photoelektrischen Wandler (57) angeordnete Lichtschutzschieber (152) mindestens eine kleine Öffnung (72) aufweist, welche den Gebrauch der Belichtungsmeßeinrichtung in von der Kamera getrenntem Zustand ermöglicht. B. Belichtungsmeßeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der vor dem photoelektrischen Wandler (57) angeordnete Lichtschutzschieber (252 bzw. 352) eine Öffnung (73 bzw. 75) aufweist, die mit einem Blendengitter (74) oder einer Rasterlinse (76) oder einem Streuschirm versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr: 746 837.
DEK44307A 1960-07-29 1961-07-22 Photoelektrische Belichtungsmesseinrichtung fuer photographische Kassettenkameras Pending DE1210318B (de)

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DEK44307A Pending DE1210318B (de) 1960-07-29 1961-07-22 Photoelektrische Belichtungsmesseinrichtung fuer photographische Kassettenkameras

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