DE1094850B - Federkontakt - Google Patents
FederkontaktInfo
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- DE1094850B DE1094850B DES59155A DES0059155A DE1094850B DE 1094850 B DE1094850 B DE 1094850B DE S59155 A DES59155 A DE S59155A DE S0059155 A DES0059155 A DE S0059155A DE 1094850 B DE1094850 B DE 1094850B
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- Pending
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/64—Driving arrangements between movable part of magnetic circuit and contact
- H01H50/643—Driving arrangements between movable part of magnetic circuit and contact intermediate part performing a rotating or pivoting movement
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H1/00—Contacts
- H01H1/12—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
- H01H1/14—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting
- H01H1/24—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting with resilient mounting
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Push-Button Switches (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen Federkontakt mit von einer Hilfskraft bewegtem, streif enförmigem
Kontaktträger, der aus starren, leicht stanzbaren und gelenkig gelagerten Teilen besteht und der beispielsweise
für Relais oder andere durch eine Hilfskraft gesteuerte Kontakteinrichtung verwendbar ist.
Die bisher für derartige Federkontakte als Kontaktträger verwendeten Blattfedern bestehen aus einem
meist hochwertig legierten Bronzeblech, das einer besonderen Behandlung bedarf und für dessen Verarbeitung
zu Blattfedern eine hohe Genauigkeit und besondere Sorgfalt erforderlich ist. Außerdem ist dieLebensdauer
derartiger aus Blattfedern hergestellter Kontakteinrichtungen
von der Belastung der Blattfedern, der Schalthäufigkeit und den Fertigungstoleranzen abhängig,
so daß es bei diesen Blattfederkontaktträgern oft vorzeitig zu Brüchen kommt, durch welche beispielsweise
bei Steuereinrichtungen unangenehme Folgen eintreten können.
Eine größere Zuverlässigkeit sowie eine wesentliche Vereinfachung und Verbilligung in der Herstellung
von Federkontakten ist möglich, wenn zumindest das eine der kontakttragenden, federnd angeordneten Glieder
aus Blechteilen besteht, die ohne Schwierigkeit in Folgewerkzeugen herstellbar sind. Es ist bei Sprungkontaktschaltern,
insbesondere Mikroschaltern bekannt, die durch ein Schaltglied über den Labilpunkt
hinaus bewegten Federglieder als starre Hebel auszubilden und an ihnen eine Zugfeder angreifen zu lassen,
was im allgemeinen zur präzisen Einstellung der Kontakte und zur Erzielung größerer Schaltwege dient.
Gemäß der Erfindung greift bei einem Federkontakt der eingangs geschilderten Art am kippbar gelagerten,
streifenförmigen Kontaktträger ein zweites, von der Hilfskraft zu beeinflussendes und von einer Schraubenfeder
unter Spannung gehaltenes Glied als Rückstellglied an.
Bei einer derartigen Federkontakteinrichtung ist es möglich, die Gegenkontakte fest anzuordnen, da der
Feder- bzw. Schaltweg von der Zug- oder Druckfeder ohne übermäßige Materialbeanspruchung bewältigt
werden kann. Lediglich aus Gründen der Kontaktreinigung können die Gegenkontakte auch federnd in der
bekannten Weise angeordnet sein, da im wesentlichen nur dadurch eine Kontaktreibung erzielbar ist.
Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung ein einfaches Federschaltglied, für dessen Verstellung ein
Elektromagnet benutzt ist;
Fig. 2 stellt schaubildlich einen Umschaltkontakt für einen durch Kurzschlußbremsung stillzusetzenden
Motor dar, der in das Motorengehäuse eingebaut ist.
In einer fest angeordneten Stütze 1 ist in einem bei-Federkontakt
Anmelder:
SWF Spezialfabrik für Autozubehör
Gustav Rau G.m.b.H.,
Bietigheim (Württ.)
Hans Prohaska und Willy Bock,
Bietigheim (Württ.),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
spielsweise durch eine Kerbe 2 gebildeten Auflager ein
Blechstreifen3 beweglich gelagert, der als Träger eines Doppelkontaktes 4 dient. In einer geeignet zu wählenden
Entfernung vom Auflagerpunkt 2 ist kippbar um ein vom Blechstreifen gebildetes Stützlager 5 ein
Blechwinkel 6 gelagert, dessen einer Schenkel senkrecht nach oben steht und dessen waagerechter Schenkel 7
unterhalb des Blechstreifens 3 gegenüber einem Elektromagneten 8 angeordnet ist. An dem senkrechten
Schenkel des Winkelstückes 6 greift eine Zugfeder 9 vorzugsweise in Gestalt einer Schraubenfeder an, die
mit ihrem anderen Ende an der Stütze 1 befestigt ist. In der gezeichneten Ruhelage liegt der obere Kontakt
des Doppelkontaktes 4 an einem festen Kontakt 10 an. Bei Anzug des Winkelstückes 6, und zwar des Schenkels
7 durch den Magneten 8, wird entgegen dem Zug der Feder 9 die Kontaktzunge 3 nach unten gezogen
und legt sich gegen den hier federnd ausgebildeten Gegenkontakt 11. Läßt der Magnet 8 bei Abschaltung des
die Magnetspule durchfließenden Stromes den Blechwinkel 6 wieder los, so zieht die Feder 9 den Kontakt 4
wieder in die entgegengesetzte Schaltstellung.
Die Fig. 2 läßt eine besondere Ausbildung und Anwendung eines derartigen FederkontaJktes genauer erkennen.
Auf der Isolierplatte 12, die im Fuß 13 eines Elektromotors angeordnet ist, sind Stromanschlüsse
14 vorgesehen, die zugleich zur Befestigung der Stütze 1, des festen Gegenkontaktes 10 und des federnden
Gegenkontaktes 11 dienen. Der den Doppelkontakt 4 tragende Blechstreifen 3 ist an seinem hinteren
Ende gabelförmig ausgeschnitten und liegt auf seit-j liehen Absätzen 22 der Stütze 1 auf. Der Winkel 6 i
mit seinem Schenkel 7 durch eine öffnung 15 des Blec
Streifens 3 hindurchgesteckt und ist so mit seitlich
Einschnitten 16 versehen, daß er sich gelenkig in
eine Querende des Ausschnittes 15 einfügt, wobei
mit seinem Schenkel 7 durch eine öffnung 15 des Blec
Streifens 3 hindurchgesteckt und ist so mit seitlich
Einschnitten 16 versehen, daß er sich gelenkig in
eine Querende des Ausschnittes 15 einfügt, wobei
009 κ
ϊ 094
durch die Feder 9 in der gezeichneten Lage gehalten wird.
Die Betätigung des Schalters erfolgt durch einen vom Motorgetriebe her zu betätigenden Stift 17, der
ebenso wie eine auf dem Schenkel 7 aufgelegte Platte 18 aus Isolierstoff besteht. Die Isolierauflage 18 kann in
einem dafür vorgesehenen Schlitz des Winkels 6 gehalten sein.
Es sind auch Ausführungen mit mehreren Kontaktträgern 3 möglich, die gemeinsam durch einen Winkel 6
oder auch durch mehrere entsprechend gestaffelt anzuordnende Winkel 'bewegt werden, wobei die Hilfskraft
in an sich bekannter Weise nacheinander oder zugleich an den Schenkeln 7 der gefederten Winkelbleche angreift.
Claims (3)
1. Federkontakt mit von einer Hilfskraft bewegtem, streifenförmigem Kontaktträger, der aus
starren, leicht stanzbaren und gelenkig gelagerten Teilen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß am
kippbar gelagerten streifenförmigen Kontaktträger (3) ein zweites, von der Hilfskraft (8) zu beeinflussendes
und von einer Schraubenfeder (9) unter Spannung gehaltenes Glied (7, 6) als Rückstellglied
angreift.
2. Federkontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am starren streifenförmigen
Kontaktträger (3) ein Winkel (6, 7) gelagert ist, dessen einer Schenkel (7) unter dem Einfluß der
Hilfskraft (8) und dessen anderer Schenkel (6) unter dem Einfluß der Zugfeder (9) steht.
3. Federkontakt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem mit der Feder
(9) verbundenen Rückstellglied (6, 7) des Kontaktträgers (3) der Schaltstift (17) eines Motorgetriebes
für die Kurzschlußbremsung eines Motors oder ein Elektromagnet angreift.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 519 462;
USA.-Patentschrift Nr. 2 729 715;
österreichische Patentschrift Nr. 200 644.
Deutsche Patentschrift Nr. 519 462;
USA.-Patentschrift Nr. 2 729 715;
österreichische Patentschrift Nr. 200 644.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 678/408 12.60
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES59155A DE1094850B (de) | 1958-07-25 | 1958-07-25 | Federkontakt |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES59155A DE1094850B (de) | 1958-07-25 | 1958-07-25 | Federkontakt |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1094850B true DE1094850B (de) | 1960-12-15 |
Family
ID=7493075
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DES59155A Pending DE1094850B (de) | 1958-07-25 | 1958-07-25 | Federkontakt |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1094850B (de) |
Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE519462C (de) * | 1928-08-10 | 1931-02-28 | Hans Gottschlich | Elektromagnetischer UEberstrom-Selbstausschalter mit durch einen Kipphebel betaetigtem Schaltkontakt |
US2729715A (en) * | 1952-08-23 | 1956-01-03 | Broch Frederick John | Snap action electrical switch |
AT200644B (de) * | 1957-11-19 | 1958-11-25 | Eduard Dr Schrack | Elektrischer Sprungschalter |
-
1958
- 1958-07-25 DE DES59155A patent/DE1094850B/de active Pending
Patent Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE519462C (de) * | 1928-08-10 | 1931-02-28 | Hans Gottschlich | Elektromagnetischer UEberstrom-Selbstausschalter mit durch einen Kipphebel betaetigtem Schaltkontakt |
US2729715A (en) * | 1952-08-23 | 1956-01-03 | Broch Frederick John | Snap action electrical switch |
AT200644B (de) * | 1957-11-19 | 1958-11-25 | Eduard Dr Schrack | Elektrischer Sprungschalter |
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