[go: up one dir, main page]

DE1094284B - Schalldaemmende Wand in Aufbauten von Schienentriebfahrzeugen, insbesondere Diesellokomotiven - Google Patents

Schalldaemmende Wand in Aufbauten von Schienentriebfahrzeugen, insbesondere Diesellokomotiven

Info

Publication number
DE1094284B
DE1094284B DEK36504A DEK0036504A DE1094284B DE 1094284 B DE1094284 B DE 1094284B DE K36504 A DEK36504 A DE K36504A DE K0036504 A DEK0036504 A DE K0036504A DE 1094284 B DE1094284 B DE 1094284B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heavy
layer
sound
locomotives
elastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK36504A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinz Kuenscher
Dipl-Chem Dr Phil Stankiewicz
Dr-Ing Dietrich Zboralski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag Krauss Maffei GmbH
Original Assignee
Krauss Maffei AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krauss Maffei AG filed Critical Krauss Maffei AG
Priority to DEK36504A priority Critical patent/DE1094284B/de
Publication of DE1094284B publication Critical patent/DE1094284B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C17/00Arrangement or disposition of parts; Details or accessories not otherwise provided for; Use of control gear and control systems
    • B61C17/04Arrangement or disposition of driving cabins, footplates or engine rooms; Ventilation thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Interior And Exterior Ornaments, Soundproofing, And Insulation (AREA)

Description

  • Schalldämmende Wand in Aufbauten von Schienentriebfahrzeugen, insbesondere Diesellokomotiven Die Erfindung bezieht sich auf eine aus mehreren Schichten bestehende schalldämmende Wand zwischen Motorraum und Führerhaus in Aufbauten von Schienentriebfahrzeugen, insbesondere Diesellokomotiven.
  • Die bekannten Wände dieser Art bestehen der Reihe nach, vom Motorraum zum Führerhaus oder umgekehrt gesehen, aus einem eine Wandfläche bildenden Lochblech, einer daran anschließenden Matte aus Silikatfasern, einer daran anliegenden ebenen Blechwand, auf deren anderer Seite wieder eine Matte aus Silikatfasern und ein die andere Wandfläche bildendes Lochblech folgt. Die Silikatfasermatten sind dabei noch von einem Nesselstoff oder einem Kunststoffgewebe eingehüllt. Eine Verminderung des Geräuschpegels tritt bei einer derartigen Wandausbildung zwar ein, jedoch ist ihre Wandstärke verhältnismäßig groß. Da aber die Geräuschentwicklung der immer leistungsstärker werdenden Motoren mit steigender Leistung ebenfalls zunimmt und eine Vergrößerung der Wandstärke aus Platz- und Kostengründen nicht mehr möglich ist, muß ein anderer Weg zur Senkung des Geräuschpegels gefunden werden.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist darin zu sehen, die mehrschichtige Wand gemäß der eingangs genannten Gattung so weiterzubilden, daß sie unter Beibehalten der bisher üblichen Wandstärke bekannter schalldämmender Wände eine weitere Senkung des Geräuschpegels im Führerhaus gewährleistet.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe werden die Außenflächen der mehrschichtigen Wand von zwei ebenen Blechen gebildet, von denen jedes Blech an seiner Innenfläche eine bekannte elastische Entdröhnungsschicht mit einer an sich bekannten nachgiebig angebrachten elastischen Schwerschicht aufweist und daß zwischen den beiden Schwerschichten eine Matte aus einem elastischen, Lufträume bildenden Werkstoff vorgesehen ist.
  • Durch diese Maßnahmen wird jedoch nicht nur eine vorteilhafte Lösung der Erfindungsaufgabe gewährleistet. Darüber hinaus wird ein Austreten von Faserteilchen der Matte sowie ein Eindringen von Öl und Kraftstoff mit Sicherheit vermieden. Ein Antrieb der zwischen den Schwerschichten befindlichen Matte ist insbesondere bei deren Einbau unter Vorspannung nicht mehr möglich.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Querschnitt schematisch dargestellt.
  • Jede Außenfläche der Wand wird von einem ebenen Blech 1 und 2 gebildet, die beide im Abstand voneinander angeordnet sind. Die einander zugekehrten Flächen der beiden Bleche 1 und 2 sind mit einer bekannten elastischen Entdröhnungsschicht 3 versehen, deren freie Fläche mit einer an sich bekannten elastischen Schwerschicht 4 nachgiebig verklebt ist. Jede Schwerschicht 4 ist homogen ausgebildet und besteht aus einem Kunststoff, z. B. Polyvinylchlorid, mit einer Füllmasse aus mineralischen Schwerstoffen, wie Schwerspatmehl, Metalloxyden od. dgl. Die Schwerschicht kann beidseitig mit mindestens einer leicht verdichtbaren elastischen Schicht 5 und 6 bekleidet sein. Im Beispielsfalle sind zu beiden Seiten jeder Schwerschicht 4 jeweils zwei über eine Papierschicht 7 verbundene Schichten 5 und 6 aus Filz vorgesehen. An deren Stelle können selbstverständlich auch Schichten 5 und 6 aus bekannten Schaum- oder Schwammkunststoffen vorgesehen werden. Auf ihrer freien Fläche kann jede Schwerschicht 4 bzw. deren elastische Schicht 6 mit einem wasserabstoßenden, öl- und kraftstoffbeständigen sowie elastischen Kunststoffüberzug 8, beispielsweise gefülltes oder ungefülltes Polyvinylacetat, versehen sein. Zwischen den beiden Schwerschichten 4 ist schließlich eine Matte 9 aus einem elastischen, Lufträume bildenden Werkstoff, z. B. Glas- oder sonstiger Silikatfaserwolle, Schaum- oder Schwammkunststoff bzw. -gummi, Filz od. dgl., angeordnet. Vorteilhaft ist dabei die Matte 9 in an sich bekannter Weise mit Vorspannung, d. h. unter Druckspannung bzw. in einem elastisch zusammengedrückten Zustand, zwischen die Schwerschichten 4 bzw. deren elastische Schichten 6 eingebaut, so daß die Beständigkeit der Matte 9 gegen Erschütterungen erheblich erhöht wird.
  • Die erfindungsgemäß ausgebildete Wand ist demnach eine doppelschalige Schalldämmwand, die in bekannter Weise auf den abzuschirmenden Frequenzbereich abgestimmt ist. Lediglich die Matte 9 zwischen den Schwerschichten 4 wirkt auch noch schallabsorbierend. An Stelle der Matte 9 kann in bestimmten Fällen mit ähnlicher Wirkung auch ein Luftraum vorgesehen sein. Die Wand dämmt sowohl Luft- wie auch Körperschall. Sie wird insbesondere für den Boden und die Seitenwände von Führerhäusern vorgesehen, kann jedoch auch für andere Wände verwendet werden.
  • Die Ansprüche 3 und 4 sind reine Unteransprüche, die nur in Verbindung mit Anspruch 1 gelten.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Aus mehreren Schichten bestehende schalldämmende Wand zwischen Motorraum und Führerhaus in Aufbauten von Schienentriebfahrzeugen, insbesondere Diesellokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Außenflächen der mehrschichtigen Wand von zwei ebenen Blechen (1 und2) gebildet werden, von denen jedes Blech an seiner Innenfläche eine bekannte elastische Entdröhnungsschicht (3) mit einer an sich bekannten, nachgiebig angebrachten elastischen Schwerschicht (4) aufweist, und daß zwischen den beiden Schwerschichten eine Matte (9) aus einem elastischen, Lufträume bildenden Werkstoff vorgesehen ist.
  2. 2. Schalldämmende Wand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Matte (9) in an sich bekannter Weise mit Vorspannung zwischen den Schwerschichten (4) eingelegt ist.
  3. 3. Schalldämmende Wand nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schwerschicht (4) homogen ausgebildet ist und aus Kunststoff mit einer Füllmasse aus mineralischen Schwerstoffen besteht.
  4. 4. Schalldämmende Wand nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schwerschicht (4) beiderseits mit mindestens einer leicht verdichtbaren elastischen Schicht (5 und 6) versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1039 759; »Eisenbahntechnische Rundschau«, Heft 3/1955, S. 87.
DEK36504A 1958-12-18 1958-12-18 Schalldaemmende Wand in Aufbauten von Schienentriebfahrzeugen, insbesondere Diesellokomotiven Pending DE1094284B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK36504A DE1094284B (de) 1958-12-18 1958-12-18 Schalldaemmende Wand in Aufbauten von Schienentriebfahrzeugen, insbesondere Diesellokomotiven

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK36504A DE1094284B (de) 1958-12-18 1958-12-18 Schalldaemmende Wand in Aufbauten von Schienentriebfahrzeugen, insbesondere Diesellokomotiven

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1094284B true DE1094284B (de) 1960-12-08

Family

ID=7220716

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK36504A Pending DE1094284B (de) 1958-12-18 1958-12-18 Schalldaemmende Wand in Aufbauten von Schienentriebfahrzeugen, insbesondere Diesellokomotiven

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1094284B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039759B (de) * 1952-10-27 1958-09-25 Licentia Gmbh Schalldaempfende Schutzhuelle fuer Maschinen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039759B (de) * 1952-10-27 1958-09-25 Licentia Gmbh Schalldaempfende Schutzhuelle fuer Maschinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2264976C3 (de) Schallisolierende Trennwand
DE3832436C2 (de)
DE1609319B1 (de) Gleitlager fuer Bauwerke
DE102010024513A1 (de) Belag aus von im Verbund verlegten Platten
EP0692423A1 (de) Schalldämmende Fussbodenplatte für Fahrzeuge mit mindestens einer Sperrholzplatte
DE2012521B2 (de) Mehrschichtige schalldaemmleiste
DE1094284B (de) Schalldaemmende Wand in Aufbauten von Schienentriebfahrzeugen, insbesondere Diesellokomotiven
DE2043400A1 (de) Schalldammende Verkleidungsplatte
DE2708896A1 (de) Daempfungsbelag
DE2045277C3 (de) Schallreduzierender Fußboden für Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge
DE20302119U1 (de) Zweischalige Trennwand mit einer Füllung aus Mineralwolle
DE1267473B (de) Schwingungsdaempfende Einspannung von Platten
DD157228A1 (de) Verkleidungselement zur sekundaeren laermreduzierung
DE3415848A1 (de) Schienenfahrzeug
DE102010014515A1 (de) Unterbodenverkleidung
DE1125466B (de) Schallreduzierende Wand fuer Aufbauten von Schienenfahrzeugen, insbesondere fuer Diesellokomotiven
DE2416637B2 (de) Schalldämmendes Fensterband o.dgl
DE2212238C3 (de) Fahrerstandwanne für Schlepper und Baufahrzeuge
DE1182862B (de) Element zur kombinierten Koerperschall- und Schwingungsisolierung
CH387470A (de) Verbundplatte für die Verkleidung von Wänden, Decken und dergleichen
DE29611271U1 (de) Vorrichtung zur Schwingungsdämpfung von Luftschall- und/oder Trittschall ausgesetzten leichten Bauelementen
DE202011005339U1 (de) Leichtbauformteil
DE2032992C3 (de) Lochblech für eine schalldämpfende Wand in Fahrzeugen
AT6375U1 (de) Sandwichplatte für schienen- und landfahrzeuge, schiffe und das bauwesen
DE29624393U1 (de) Saugkopf an einem Staubsauger