[go: up one dir, main page]

DE1091878B - Stufenlos regelbares hydrostatisches Getriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Stufenlos regelbares hydrostatisches Getriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1091878B
DE1091878B DEM40053A DEM0040053A DE1091878B DE 1091878 B DE1091878 B DE 1091878B DE M40053 A DEM40053 A DE M40053A DE M0040053 A DEM0040053 A DE M0040053A DE 1091878 B DE1091878 B DE 1091878B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
radial ball
raceway
pump
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM40053A
Other languages
English (en)
Inventor
Eberhard Pieper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Esterer AG
Original Assignee
Maschinenfabrik Esterer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Esterer AG filed Critical Maschinenfabrik Esterer AG
Priority to DEM40053A priority Critical patent/DE1091878B/de
Publication of DE1091878B publication Critical patent/DE1091878B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H39/00Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution
    • F16H39/04Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit
    • F16H39/06Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type
    • F16H39/08Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type each with one main shaft and provided with pistons reciprocating in cylinders
    • F16H39/16Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type each with one main shaft and provided with pistons reciprocating in cylinders with cylinders arranged perpendicular to the main axis of the gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Stufenlos regelbares hydrostatisches Getriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft ein stufenlos regelbares hydrostatisches Getriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bestehend aus einer Radialkugelkol'benpumpe, die läuferseitig mit der Antriebswelle und kurvenringseitig mit der Abtriebswelle verbunden ist, und einem dazu koaxial angeordneten Radialkugelkolbenmotor, der über Steuerkanäle in den Druckbereichen und in den drucklosen Bereichen an die Radialkugelkolbenpumpe angeschlossen und mit der Abtriebswelle kuppelbar ist.
  • Es sind bereits stufenlos regelbare hydrostatische Getriebe dieser Art bekannt, die aber keine selbsttätige Regelung besitzen. Sie beanspruchen auch viel Raum, und außerdem treten bei ihnen einseitige Lagerdrücke auf, die erhöhten Verschleiß zur Folge haben.
  • Andererseits ist eine Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln der Fördermenge von Flüssigkeitspumpen, insbesondere für Flüssigkeitsgetriebe von Kraftfahrzeugen, bekannt. Die Regelung erfolgt jedoch hier durch radiales Verschieben des Getriebestators. Hierzu ist eine Verstellvorrichtung vorgesehen, die in Richtung der Vergrößerung der Fördermenge durch ein Luft- oder Gaskissen und in Richtung der Verkleinerung der Fördermenge durch den Flüssigkeitsdruck der Druckleitung betätigt wird.
  • Ferner kennt man ein Flüssigkeitsgetriebe mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln bei wechselndem Antriebsmoment. In diesem Falle wird zum Regeln der Speisedruck mitverwendet, der den Stator radial verschiebt, und zwar wirkt auf die eine Seite des Stators ein unter dem Speisedruck stehender Kolben, dem auf der anderen Seite eine Feder entgegenwirkt. Auch diese Regelvorrichtung ist sehr umständlich. Außerdem beruht das hydrostatische Getriebe auf einem anderen Prinzip.
  • Bekannt ist weiterhin ein Flüssigkeits- und Wendegetriebe mit einem Kurvenring von der Form eines elliptischen Trichters, der nach innen zu in Kreisform übergeht. Die hier von Hand vorzunehmende Regelung erfolgt durch axiales Verschieben des Pumpenrotors gegenüber dem Kurvenring.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein hydrostatisches Getriebe zu schaffen, dessen Regelung selbsttätig in Abhängigkeit vom Speisedruck und vom Arbeitsdruck erfolgt, wodurch eine besonders gedrungene Bauart erreicht wird.
  • Die Erfindung besteht bei einem stufenlos regelbaren hydrostatischen Getriebe der eingangs genannten Art darin, daß der Radialkugelkolbenmotor einen axial nicht verschiebbaren, mit der Abtriebswelle gekuppelten Kurvenring hat, dessen Laufbahn in an sich bekannter Weise die Form eines ungefähr elliptischen Trichters besitzt, der nach innen zu in Kreisform übergeht, ferner daß der Radialkugelkolbenmotor einen axial verschiebbaren Kugelkolbenstator aufweist, der von seiner speiseseitigen Stirnseite durch den in an sich bekannter Weise zum Regeln dienenden Speisedruck und auf der pumpenseitigen Stirnseite durch den axial entgegenwirkenden Arbeitsdruck beaufschlaghar ist, wobei die wirksame speiseseitige Druckfläche größer als die pumpenseitige Druckfläche des Kugelkolbenstators ist, und außerdem daß in den Steuerkanälen gegen die Speiseseite hinwirkende Rückschlagventile angeordnet sind.
  • Der trichterförmige Abschnitt des Kurvenringes wird zweckmäßig so gestaltet, daß der kleinere Laufbahndurchmesser zur Trichteröffnung hin, vorzugsweise im gleichen Maße, abnimmt, wie der größere Laufbahndurchmesser zunimmt. Hierdurch wird erreicht, daß sich die in diesem Abschnitt auf den Kurvenring wirkenden axialen Schubkräfte gegenseitig aufheben.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft die Laufbahn der Radialkolbenpumpe und die Laufbahn des Radialkolbenmotors in einem gemeinsamen Kurvenring vorzusehen.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des hydrostatischen Getriebes nach der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 den Längsschnitt durch das hydrostatische Getriebe in der Stellung des Radialkugelkolbenstators auf der kreisförmigen Laufbahn, Fig.2 den gleichen Schnitt in der Stellung des R adialkugelkolbenstators auf der trichterförmigen Laufbahn, Fig. 3 den Schnitt III-111 der Fig. 1, Fig. 4 den Schnitt IV-IV der Fig. 1, Fig. 5 den Schnitt V-V der Fig. 1.
  • In dem Gehäuse 1 (Fig. 1 und 2) befindet sich (in der Zeichnung rechts) die Radialkugelkolbenpumpe 2. Ihr Läufer 3, in dessen Bohrungen 4 die Kugelkolben 5 geführt werden, ist mit der Antriebswelle 6 an deren Flansch 7 mittels Kopfschrauben 8 fest verbunden. Die Kugelkolben 5 laufen auf der in üblicher Weise ausgeführten Laufbahn 9 des Kurvenringes 10.
  • Der Radialkugelkolbenmotor 11 liegt koaxial zur Radialkugelkolbenpumpe 2. Dieser Radialkugelkolbenmotor hat einen die Kugelkolben 12 in den Bohrungen 13 aufnehmenden Kugelkolbenstator 14, der also feststeht. Er wird durch die im Gehäuse 1 sitzenden Stifte 15, die in die Bohrungen 16 des Kugelkolbenstators eingreifen, am Drehen gehindert, kann aber in seiner Achsrichtung verschoben werden. Dabei verschieben sich mit ihm die Kugelkolben 12 auf der ziemlich breiten Laufbahn 17 des Kurvenringes 10. Die Laufbahn 17 ist so gestaltet, daß das Verschieben des Kugelkolbenstators 14 eine Änderung des Kugelkolbenhubes und damit eine Änderung der Leistungsaufnahme des Radialkugelkolbenmotors 11 zur Folge hat. Der in der Zeichnung am weitesten rechts liegende Abschnitt der Laufbahn 17 hat kreisrunde Form. Er ermöglicht somit keinen Kugelkolbenhub. Nach links hat die Laufbahn 17 die Form eines ovalen Trichters mit einem zur Trichteröffnung hin zunehmenden großen Durchmesser - er verläuft parallel zur großen Achse der Laufbahn 9 der Radialkugelkolbenpumpe 2 - und einen nach der gleichen Richtung hin abnehmenden kleinen Durchmesser - er ist parallel zur kleinen Achse der Laufbahn 9 gerichtet. In der Ansicht nach Fig. 1 vergrößert sich nach außen (links) hin der in der Zeichnungsebene liegende Laufbahndurchmesser, wogegen sich der senkrecht dazu stehende Laufbahndurchmesser um das gleiche Maß verringert (vgl. auch Fig.3). Der Zweck dieser Anordnung wurde schon erwähnt: Aufheben der axialen Schubkräfte. Je mehr der Kugelkolbenstator 14 und mit ihm die Kugelkolben 12 nach links rücken, um so mehr vergrößert sich daher der Kugelkolbenhub.
  • Der Kurvenring 10 ist der Radialkugelkolbenpumpe 2 und dem Radialkugelkolbenmotor 11 gemeinsam; jedoch können auch gesonderte Kurvenringe vorgesehen werden. Gemeinsam ist außerdem für beide hydrostatische Einheiten auch der Steuerzapfen 18. Er ist mit dem Kurvenring 10 vermittels Kopfschrauben 19, die die beiden Flansche 20 und 21 durchsetzen, fest verbunden. Nach links hin geht der Steuerzapfen 18 in die Abtriebswelle 22 über, mit der er einfachheitshalber aus einem Stück gearbeitet ist.
  • Das hydrostatische Getriebe wird mit Druckmittel (0I) durch den Einlaßstutzen 23 gespeist, von dem der Kanal 24 zu dem Ringraum 25 führt. Von diesem Ringraum 25 zweigen zwei hydraulische Wege ab. Der eine (vgl. Fig. 1) verläuft über die Bohrung 26 und den mit dem Rückschlagventil 27 ausgerüsteten Kanal 28 zu dem Steuerkanal 29 und weiter über den Querkanal 30 zu dem Steuerkanal 31. Der andere (vgl. Fig. 3) führt über die Bohrung 32 und den mit dem Rückschlagventil 33 versehenen Kanal 34 zu dem Steuerkanal 35 und weiterhin über den Querkanal 36 zu dem Steuerkanal 37. Die Steuerkanäle 29 und 31 (Fig. 1) - sie mögen die Druckkanäle sein - stehen motorseitig über die zugehörigen Zapfenkammern 38 und die sie passierenden Statorausnehmungen 39 mit den Bohrungen 13 und pumpenseitig über die zugehörigen Zapfenkammern 40 und die diese passierenden Pumpenläuferausnehmungen 41 mit dessen Bohrungen 4 in Verbindung. Sinngemäß stehen die Steuerkanäle 35 und 37 (vgl. Fig. 3) - sie mögen die drucklosen Kanäle sein - motorseitig über die an sie anschließenden Zapfenkammern 38 und die sie passierenden Statorausnehmungen 39 mit den Bohrungen 13 und pumpenseitig über die zugehörigen Zapfenkammern 40 und die sie passierenden Läuferausnehmungen 41 mit dessen Bohrungen 4 in Verbindung. Es kommunizieren also die jeweiligen Druckbereiche von Radialkugelkolbenpumpe 2 und -motor 11 miteinander und ebenso deren jeweiligen drucklosen Bereiche.
  • Zum selbsttätigen axialen Verschieben des Kugelkolbenstators 14 sind einander gegenüberliegend zwei Druckräume vorgesehen. Der eine befindet sich auf der Speiseseite des Kugelkolbenstators 14. Er wird durch den schon erwähnten Ringraum 25 gebildet, an den die speiseseitige Druckfläche 42 angrenzt. Der andere Druckraum 43 liegt auf der der Radialkugelkolbenpumpe 2 zugekehrten Stirnseite des Kugelkolbenstators 14. Er wird durch die pumpenseitige Druckfläche 44 begrenzt. Letztere ist, auch soweit es ihre axial wirksame Größe betrifft, kleiner als die speiseseitige Druckfläche 42.
  • Den Druckraum 43 speisen die Steuerkanäle 29 und 31 des Steuerzapfens 18, und zwar in der in Fig.5 veranschaulichten Stellung über den Kanal 45, der nach außen hin durch eine Madenschraube 46 abgeschlossen ist, ferner über den Kanal 47, der einen Freikolben 48 enthält und außen ebenfalls durch Madenschrauben 46 begrenzt wird, und weiterhin über den schräg gerichteten Kanal 49. Im Druckraum 43 herrscht also stets der gleiche Druck wie in den Steuerkanälen 29 und 31 des Steuerzapfens 18, also auch der gleiche Druck wie in den Druckbereichen der Radialkugelkolbenpumpe 2 und des -motors 11. Gemäß Fig. 5 ist noch ein durch eine weitere Madenschraube abgeschlossener Verbindungskanal 50 vorhanden, der im dargestellten Fall durch den Freikolben 48 gesperrt ist. Er gewinnt erst Bedeutung, wenn die unter Druck stehenden Steuerkanäle 29 und 31 und die drucklosen Steuerkanäle 35, 37 ihre Aufgabe vertauschen (s. Wirkungsweise des Getriebes).
  • Die Wirkungsweise des hydrostatischen Getriebes nach der Erfindung ist folgende: Es wird vom Stillstand des hydrostatischen Getriebes ausgegangen. Der speiseseitige Öldruck erzeugt kein Drehmoment, da er die Rückschlagventile 27 und 33 öffnet. Dies hat zur Folge, daß sich alle Steuerkanäle 29, 31, 35, 37 und die an sie anschließenden Wege bis zu den Kugelkolben der Radialkugelkolbenpumpe 2 und des -motors 11 heran gleichmäßig mit Drucköl füllen. Die Summe aller am Kurvenring 10 wirkenden Drehkräfte ist daher sowohl pumpenseitig als auch motorseitig zunächst noch Null. Auch im Ringraum 25 und im Druckraum 43 herrscht gleicher Druck. Da jedoch die speiseseitige Druckfläche 42 des Kugelkolbenstators 14 größer ist als die pumpenseitige Druckfläche 44, wird der Kugelkolbenstator nach innen zu, also in die Stellung der Fig. 1, verschoben, in der sich seine Kugelkolben 12 auf dem kreisrunden Abschnitt der Laufbahn 17 befinden. Wird nun die Antriebswelle 6 angetrieben, so dreht sich auch der mit ihr gekuppelte Läufer 3. Er will jetzt Öl verdrängen, kann es aber in dieser Stellung (Fig.1) nicht. Der von ihm erzeugte erhöhte Öldruck schließt lediglich das Rückschlagventil 27 der Steuerkanäle 29 und 31 noch fester. Auch in Richtung der Kugelkolben 12 des Kugelkolbenstators 14 vermag er keine Wirkung hervorzurufen, weil sich diese Kugelkolben 12 auf dem kreisförmigen Laufbahnabschnitt befinden. Die Folge davon ist, daß zwischen Läufer 3 und Kurvenring 10 eine feste Kupplung entsteht. Der Kurvenring 10 wird daher mit der gleichen Drehzahl mitgenommen. Er nimmt seinerseits den Steuerzapfen 18, also auch die Abtriebswelle 22 mit. Das übersetzungsverhältnis ist jetzt 1 : 1. Das Getriebe hat also noch keine ins Langsame übersetzende Wirkung.
  • Es erhöht sich aber der Arbeitsdruck innerhalb des hydrostatischen Getriebes und damit in gleichem Maße der Öldruck im Druckraum 43, also auch der Druck auf die pumpenseitige Druckfläche 44. Das Maß der Druckerhöhung hängt dabei von der Belastung der Abtriebswelle 22 ab. Solange die auf die pumpenseitige Druckfläche 44 wirkende axiale Gesamtkraft kleiner bleibt oder nicht größer wird als die ihr speiseseitig auf der Druckfläche 42 entgegenwirkende Gesamtkraft, ändert sich an dem Zustand nichts. Übersteigt sie aber die auf die speiseseitige Druckfläche wirkende Kraft, so verschiebt sich .der Kugelkolbenstator 14 nach links, wobei seine Kugelkolben 12 auf den trichterförmigen Abschnitt der Laufbahn 17 gelangen. Die Verschiebung des Kugelkolbenstators hält so lange an, bis die axial sich entgegenwirkenden Kräfte auf den Druckflächen 42 und 44 wieder gleich groß sind. Das Einstellen des Kugelkolbenstators 14 hängt vom Speisedruck und von der Belastung der Abtriebseite ab.
  • Nunmehr vermag der Radialkugelkolbenmotor 11, Öl zu schlucken und die Radialkugelkolbenpumpe 2 daher 01 zu verdrängen mit der Folge, daß die Drehzahl des Kurvenringes 10 sich verringert und dessen Drehmoment sich erhöht. Der Radialkugelkolbenmotor 11 erzeugt am Kurvenring 10 ein zusätzliches Drehmoment, das proportional der sich einstellenden Schluckmenge desselben ist. Dieses zusätzliche Drehmoment wirkt im gleichen Drehsinne wie das vom Läufer 3 erzeugte Drehmoment. Der Kurvenring 10 ; gibt beide Drehmomente über den Steuerzapfen 18 an die Abtriebswelle 22 weiter.
  • Nimmt die Belastung ab, so sinkt auch der Arbeitsdruck, also auch der Druck im Druckraum 43. Nun überwiegt die im Ringraum 25 auf den Kugelkolbenstator 14 wirkende Verstellkraft. Der Kugelkolbenstator 14 wird jetzt so lange nach rechts verschoben, bis sich die beiderseitigen Axialkräfte wieder aufheben. Die Schluckmenge des Radialkugelkolbenmotors 11 wird dadurch kleiner (kleinerer Kolben- E hub), wodurch sich das Übersetzungsverhältnis wieder 1 : 1 nähert und das Drehmoment sinkt.
  • Das kleinste Übersetzungsverhältnis und das größte Drehmoment ergibt die Stellung, in der sich der Kugelkolbenstator 14 am weitesten links befindet; e denn hier fällt der Kugelkolbenhub und damit auch die Schluckmenge am größten aus.
  • Der Speisedruck ist veränderlich. Seine Einstellung kann z. B. durch einen in Abhängigkeit von der Gaspedalstellung und von der Stellung des die Drehzahl 7 anzeigenden Fliehkraftreglers arbeitenden Druckregler erfolgen. Mit Änderung des Speisedruckes ändert sich das Verhältnis der sich entgegenwirkenden Axialkräfte im Ringraum 25 und im Druckraum 43. Der Kugelkolbenstator 14 geht somit bei einer anderen Belastung von dem kreisförmigen Laufbahnabschnitt in den trichterförmigen Laufbahnabschnitt über. Er kommt auf dieser auch in einer anderen Stellung zum Stillstand, so daß abtriebseitig eine andere Drehzahl und ein anderes Drehmoment erzeugt wird. Man erhöht den speiseseitigen Öldruck, wenn der Verbrennungsmotor des Kraftfahrzeuges auf hoher Leistung arbeitet und verringert ihn, wenn seine Leistung gesenkt wird.
  • Befindet sich das Fahrzeug auf Talfahrt, so wird das hydrostatische Getriebe von der bisherigen Belastungsseite aus angetrieben. Dadurch vertauschen die Steuerkanäle 29, 31 einerseits und die Steuerkanäle 35, 37 andererseits ihre bisherigen Aufgaben. Erstere sind nunmehr die drucklosen Steuerkanäle, letztere die unter Druck stehenden Steuerkanäle. Die Steuerkanäle 35 und 37 führen jetzt Drucköl, das den Freikolben 48 (vgl. Fig.5) nach links verschiebt, bis die rechte Hälfte des Kanals 47 freigegeben ist und das Drucköl nun über diesen Kanal und den Kanal 49 zum Druckraum 43 gelangen kann.
  • Falls mit dem Fahrzeug rückwärts gefahren, also die Antriebswelle 6 umgekehrt angetrieben wird, polen sich im hydrostatischen Getriebe die bisherigen Druckabschnitte und die drucklosen Abschnitte gegeneinander um, und ebenso wiederum die Steuerkanäle 29, 31 und 35, 37, wodurch der Freikolben 48 von dem Arbeitsdruck auf die andere Seite geschoben wird und daher über den Kanal 49 wieder in den Druckraum 43 wirken kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Stufenlos regelbares hydrostatisches Getriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bestehend aus einer Radialkugelkolbenpumpe, die läuferseitig mit der Antriebswelle und kurvenringseitig mit der Abtriebswelle verbunden ist, und einem dazu koaxial angeordneten Radialkugelkolbenmotor, der über Steuerkanäle in den Druckbereichen und in den drucklosen Bereichen an die Radialkugelkolbenpumpe angeschlossen und mit der Abtriebswelle kuppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Radialkugelkolbenmotor (11) einen axial nicht verschiebbaren, mit der Abtriebswelle (22) gekuppelten Kurvenring (10) hat, dessen Laufbahn (17) in an sich bekannter Weise die Form eines ungefähr elliptischen Trichters besitzt, der nach innen zu in Kreisform übergeht, ferner daß der Radialkugelkolbenmotor (11) einen axial verschiebbaren Kugelkolbenstator (14) aufweist, der von seiner speiseseitigen Stirnseite durch den in an sich bekannter Weise zum Regeln dienenden Speisedruck und auf der pumpenseitigen Stirnseite durch den axial entgegenwirkenden Arbeitsdruck beaufschlagbar ist, wobei die wirksame speiseseitige Druckfläche (42) größer als die pumpenseitige Druckfläche (44) des Kugelkolbenstators ist, und außerdem daß in den Steuerkanälen (29 und 31 bzw. 35 und 37) gegen die Speiseseite hin wirkende Rückschlagventile (27 bzw. 33) angeordnet sind.
  2. 2. Hydrostatisches Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im trichterförmigen Abschnitt der Laufbahn (17) des Kurvenringes (10) der kleinere Laufbahndurchmesser zur Trichteröffnung hin, vorzugsweise in gleichem Maße, abnimmt, wie der größere Laufbahndurchmesser zunimmt.
  3. 3. Hydrostatisches Getriebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbahn (9) der Radialkugelkolbenpumpe (2) und die Laufbahn (17) des Radialkugelkolbenmotors (11) in einem gemeinsamen Kurvenring (10) vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 446 749, 434 962; deutsche Patentanmeldung M 1447 XII/47h (bekanntgemacht am 15. 5. 1952) ; britische Patentschrift Nr. 687 869; USA.-Patentschrift Nr. 2186 556.
DEM40053A 1958-12-24 1958-12-24 Stufenlos regelbares hydrostatisches Getriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Pending DE1091878B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM40053A DE1091878B (de) 1958-12-24 1958-12-24 Stufenlos regelbares hydrostatisches Getriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM40053A DE1091878B (de) 1958-12-24 1958-12-24 Stufenlos regelbares hydrostatisches Getriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1091878B true DE1091878B (de) 1960-10-27

Family

ID=7303588

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM40053A Pending DE1091878B (de) 1958-12-24 1958-12-24 Stufenlos regelbares hydrostatisches Getriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1091878B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1278260B (de) * 1964-06-01 1968-09-19 Ford Werke Ag Regeleinrichtung fuer ein hydrostatisches Getriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE434962C (de) * 1924-08-10 1926-10-06 Josef Kasel Dipl Ing Fluessigkeitswechsel- und -wendegetriebe
DE446749C (de) * 1927-07-09 Arthur Hardt Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln der Foerdermenge von Fluessigkeitspumpen, insbesondere fuer Fluessigkeitsgetriebe von Kraftfahrzeugen
US2186556A (en) * 1936-03-25 1940-01-09 Azor D Robbins Torque converter
GB687869A (en) * 1949-07-02 1953-02-25 Heinrich Ebert Improvements in hydro-mechanical variable speed transmission gearing

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE446749C (de) * 1927-07-09 Arthur Hardt Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln der Foerdermenge von Fluessigkeitspumpen, insbesondere fuer Fluessigkeitsgetriebe von Kraftfahrzeugen
DE434962C (de) * 1924-08-10 1926-10-06 Josef Kasel Dipl Ing Fluessigkeitswechsel- und -wendegetriebe
US2186556A (en) * 1936-03-25 1940-01-09 Azor D Robbins Torque converter
GB687869A (en) * 1949-07-02 1953-02-25 Heinrich Ebert Improvements in hydro-mechanical variable speed transmission gearing

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1278260B (de) * 1964-06-01 1968-09-19 Ford Werke Ag Regeleinrichtung fuer ein hydrostatisches Getriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2352739C2 (de)
DE69507595T2 (de) Stufenlos verstellbares, hydrostatisches getriebe
WO1993011376A1 (de) Getriebe mit einer verdrängerpumpe
DE1949973C3 (de) Hydrostatisches Aggregat
DE2141282A1 (de) Hydrostatisches getriebe mit innerer leistungsverzweigung
DE2849994A1 (de) Rotationskolbenmaschine
DE2827071A1 (de) Fluidantriebs- und steuersystem
WO2020120064A1 (de) Regelbare schraubenspindelpumpe
DE2236257B2 (de) Reibungsgetriebe mit veränderlicher Übersetzung
DE1500389A1 (de) Stufenlos regelbares hydrostatisches Getriebe
DE3010661C2 (de) Hydrodynamischer, als Anfahrwandler ausgebildeter Drehmomentwandler
DE2236134A1 (de) Aus einer verstellbaren hydropumpe und einem hydromotor gebildetes getriebe
DE2236589C3 (de) Stufenlos einstellbares Reibungsgetriebe
DE3877225T2 (de) Kraftuebertragungsgeraet.
DE1948953A1 (de) Steuersystem fuer ein Getriebe,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE69018017T2 (de) Stufenloses hydrostatisches Radialkolbengetriebe.
DE2839408A1 (de) Hilfsgesteuerter fluidmotor mit veraenderlicher verdraengung
DE1450728B2 (de) Hydrodynamischer drehmomentwandler
DE10231197B4 (de) Schmiermittelpumpanlage
DE3841238A1 (de) Antriebskupplungseinheit
DE68905659T2 (de) Hydraulischer radialkolbenmotor mit veraenderbarem hubvolumen.
DE1091878B (de) Stufenlos regelbares hydrostatisches Getriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE3009212A1 (de) Einrichtung zur steuerung des fluidstromes von rotationskolbenmaschinen, insbesondere zahnradpumpen
DE4439993A1 (de) Stufenloses Getriebe
DE961943C (de) Fluessigkeitswechselgetriebe, insbesondere fuer Motorraeder