DE1084967B - Anordnung eines Zapfwellenantriebes am Vorderteil landwirtschaftlicher Schlepper - Google Patents
Anordnung eines Zapfwellenantriebes am Vorderteil landwirtschaftlicher SchlepperInfo
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- DE1084967B DE1084967B DEV16269A DEV0016269A DE1084967B DE 1084967 B DE1084967 B DE 1084967B DE V16269 A DEV16269 A DE V16269A DE V0016269 A DEV0016269 A DE V0016269A DE 1084967 B DE1084967 B DE 1084967B
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- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D49/00—Tractors
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Description
- Anordnung eines Zapfwellenantriebes am Vorderteil landwirtschaftlicher Schlepper Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung eines Zapfwellenantriebs am Vorderteil landwirtschaftlicher Schlepper, die es ermöglicht, nicht nur nach vorn einen Zapfwellenanschluß zu schaffen, sondern auch nach den Seiten oder gegebenenfalls auch nach unten.
- Es sind Zapfwellenantriebe bei landwirtschaftlichen Schleppern bekanntgeworden, bei denen nur ein Zapfwellenanschluß nach vorn vorhanden ist. Dieser Anschluß ist im Schleppergehäuse untergebracht und gestattet nicht, ohne weiteres eine Anbringung weiterer Zapfwellenanschlüsse nach der Seite. Vielmehr müssen kostspielige Änderungen am Schlepperrumpf, in der Regel am Getriebegehäuse selbst, durchgeführt werden. Auch muß für den Antrieb des Mähbalkens, welcher seitlich am Schlepper angebracht wird, ein besonderes Getriebe vorgesehen werden, das auf den vorderen Zapfwellenanschluß aufgesteckt ist. Damit können weitere Anzapfungen an dieser Stelle nicht mehr erfolgen. Auch kann beispielsweise bei einem Antrieb der Vorderachse, der von der vorderen Zapfwelle abgeleitet wird, nicht zusätzlich das Getriebe für den Mähbalkenantrieb angebracht werden.
- Die Lage der bekannten Zapfwellenanschlüsse ist in Richtung der Längsachse des Schleppers nicht veränderlich.
- Ferner müssen zur Befestigung von Arbeitsgeräten am Schlepperrumpf besondere Befestigungsflächen vorgesehen werden. Hinzu kommt, daß diese Ausführungen sehr materialaufwendig und kostspielig sind.
- Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, ein in der Längsachse verschiebbares Verteilergetriebe unterhalb des Schlepperrumpfs an hierfür vorgesehene Befestigungsleisten anzubringen.
- Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß unter dem Schlepperrumpf ein in der Längsachse des Schleppers verschiebbares Verteilergetriebegehäuse angebracht ist und in diesem weitere Wellen mit Zapfwellenanschlüssen in winkliger oder paralleler Anordnung zur Antriebswelle angeordnet werden können. Unterhalb des Schlepperrumpfs sind Befestigungsleisten vorgesehen. Ein Verschieben des Verteilergetriebes unter dem Schlepperrumpf in Richtung der Längsachse des Schleppers ist durch Vorhandensein einer kraftschlüssigen teleskopartigen Verbindung zwischen Antriebswelle des Verteilergetriebes und der Getriebeantriebswelle ohne weiteres möglich. Das Verteilergetriebegehäuse ist mit Aufnahmeflächen zur Befestigung von Geräten versehen, was den Vorteil hat, daß ohne Änderung des Schleppergehäuses diese den jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden können. Die Wellen mit Zapfwellenanschlüssen sind in besonderen, in sich geschlossenen, mit einem Befestigungsflansch versehenen Lagerkörpern untergebracht. Die Getriebeantriebswelle ist gleichzeitig als Schaltwelle ausgebildet und trägt das Schaltrad zum motor-oder getriebeabhängigen Schalten.
- Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Es zeigt Fig. 1 den Aufriß, teilweise im Schnitt, Fig. 2 den Seitenriß von Fig. 1 im Schnitt, Fig. 3 den Grundriß des Verteilergetriebes und des Schleppergetriebes, teilweise im Schnitt.
- An dem Schlepperrumpf 1 sind parallel zur Längsachse zwei Befestigungsleisten 2 vorgesehen. An den Befestigungsleisten 2 ist das Verteilergetriebegehäuse 3 befestigt. In diesem Verteilergetriebegehäuse 3 ist die Antriebswelle 4 drehbar gelagert, welche an dein nach vorn herausragenden Ende als üblicher Zapfwellenanschluß 5 ausgebildet ist. Auf der Antriebswelle 4 ist ein Kegelrad 6 fest aufgekeilt. Das Verteilergetriebegehäuse 3 ist mit Öffnungen 7. 8 und 9 versehen, in welche wahlweise rechts, links oder unten bzw. zu beiden Seiten oder unten Lagerkörper 10 eingeführt werden können.
- Bei Nichtverwendung werden die Öffnungen 7, 8, 9 z. B. durch Deckel verschlossen.
- In den Lagerkörpern 10 ist die Welle 12, 13 gelagert, die auf der Innenseite des Verteilergetriebegehäuses 3 ein Kegelrad 14 besitzt, das mit dem Kegelrad 6 der Antriebswelle 4 in Verbindung steht. Diese Wellen 12, 13 haben auf der Außenseite je einen Zapfwellenanschluß 5. Das Verteilergetriebegehäuse 3 hat an der unteren Seite zwei Befestigungsflächen 15, die zur Anbaugerätebefestigung vorgesehen sind. Auf der Getriebeantriebswelle 16 ist ein Schaltrad 17 verschiebbar angeordnet. Dieses Schaltrad 17 kann einmal in das Getrieberad 18, das motorabhängig läuft bzw. in das Getrieberad 19, welches getriebeabhängig läuft, eingeschaltet werden. In der Mittelstellung ist das Verteilergetriebe ausgeschaltet. Die Getriebeantriebswelle 16 ist in bekannter Weise im Schlepperrumpf 1 gelagert und trägt auf der Außenseite eine Hülse 20, welche mit einem entsprechenden Innenprofil versehen ist. Die Antriebswelle 4 ist ebenfalls mit einem Profil ausgebildet und wird durch die Hülse 20 bei einer Drehbewegung mitgenommen. Eine Verschiebung in der Längsachse des Schleppers ist damit gegeben.
- Das dargestellte Beispiel zeigt die Wellen 12, 13 in winkliger Anordnung zur Antriebswelle 4. Bei Verwendung von Stirnrädern oder Ketten können die Wellen 12 und 13 auch in paralleler Anordnung zur Antriebswelle 4 gelagert werden.
- Eine analoge Anordnung kann auch bei einem Zapfwellenantrieb hinten am Sehlepperrumpf angeordnet werden.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung eines Zapfwellenantriebes am Vorderteil landwirtschaftlicher Schlepper, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Schlepperrumpf (1) ein in der Längsachse des Schleppers verschiebbares V erteilergetriebegehäuse (3) angebracht ist und in diesem weitere Wellen (12; 13) mit Zapfwellenanschlüssen (5) in winkliger oder paralleler Anordnung zur Antriebswelle (4) angeordnet sind.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Schlepperrumpfes (1) Befestigungsleisten (2) vorgesehen sind.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (4) des Verteilergetriebegehäuses (3) und die Getriebeschaltwelle (16) teleskopartig gegeneinander verschiebbar sind.
- 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Verteilergetriebegehäuse (3) Flächen (15) zum Befestigen von Anbaugeräten angeordnet sind.
- 5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen (12; 13) mit Zapfwellenanschlüssen (5) in besonderen, in sich geschlossenen, mit einem Befestigungsflansch versehenen Lagerkörpern (10) untergebracht sind.
- 6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebeantriebswelle (16) gleichzeitig das Schaltrad (17) trägt.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEV16269A DE1084967B (de) | 1959-03-28 | 1959-03-28 | Anordnung eines Zapfwellenantriebes am Vorderteil landwirtschaftlicher Schlepper |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1084967B true DE1084967B (de) | 1960-07-07 |
Family
ID=7575548
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEV16269A Pending DE1084967B (de) | 1959-03-28 | 1959-03-28 | Anordnung eines Zapfwellenantriebes am Vorderteil landwirtschaftlicher Schlepper |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1084967B (de) |
-
1959
- 1959-03-28 DE DEV16269A patent/DE1084967B/de active Pending
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