DE1082128B - Flugzeugsteuereinrichtung fuer schnelle Wendungen - Google Patents
Flugzeugsteuereinrichtung fuer schnelle WendungenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C13/00—Control systems or transmitting systems for actuating flying-control surfaces, lift-increasing flaps, air brakes, or spoilers
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- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Flugzeugsteuereinrichtung, und zwar insbesondere auf eine zum
schnellen Manövrieren geeignete Handsteuereinrichtung, z. B. für Luftkämpfe.
Bei Handsteuereinrichtungen ist es allgemein bekannt, ein durch den Flugzeugführer zu betätigendes
Handsteuer vorzusehen, welches entweder elektrisch oder hydraulisch Befehlssignale zur Steuerung der
Ruder des Flugzeuges gibt.
Zum schnellen Manövrieren ist es weiterhin bekannt, ein zweites Handsteuer vorzusehen, welches bei ausgeschaltetem
erstem Handsteuer die Befehlssignale gibt.
Eine Steuereinrichtung zum schnellen Manövrieren ist gemäß der Erfindung so eingerichtet, daß eine Ver-Stellung
des Handsteuers anfangs eine sehr hohe und danach eine allmählich auf einen niedrigeren, im
wesentlichen zu der Verstellung des Handsteuers proportionalen Wert absinkende Drehgeschwindigkeit des
Flugzeuges um die betreffende Steuerachse erzeugt.
Vorzugsweise wird dies dadurch erreicht, daß ein zur Betätigung des Ruders dienender Servomotor
durch ein resultierendes Signal erregt wird, welches die Differenz zwischen einem dem Maß der Verstellung
des Handsteuers entsprechenden Signal und einem allmählich auf einen höheren Wert ansteigenden Rückführungssignal
darstellt.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist eine Vorrichtung vorgesehen, welche auf Drehbewegungen
des Flugzeuges um jene Achse anspricht, um welche das Ruder zur Steuerung wirksam ist und in
Abhängigkeit von einer solchen Drehbewegung ein Drehgeschwindigkeitssignal erzeugt, Einrichtungen
zur Erzeugung eines Signals, welches ein verzögertes Abbild des Drehgeschwindigkeitssignals darstellt, Einrichtungen
zur Addition des Drehgeschwindigkeitssignals und des verzögerten Abbildes des Drehgeschwindigkeitssignals,
Einrichtungen zur Erlangung der Differenz zwischen dem ein Maß für die Verstellung
des Handsteuers darstellenden Signal und dem von der Additionseinrichtung herrührenden Signal
und Einrichtungen zur Speisung dieses Differenzsignals zur Erregung des Servomotors.
Das Handsteuer kann ein normales Handsteuer oder ein Hilfshandsteuer des Flugzeuges sein, und das
Befehlssignal kann z. B. elektrisch oder hydraulisch sein. In einer weiteren Abwandlung kann das Handsteuer
auch auf dem Boden angeordnet werden und z. B. mit einem führerlosen Flugzeug verbunden sein
oder durch Funk od. dgl. ferngelenkt sein.
Bei einer plötzlichen Änderung des Befehlssignals erreicht das Summensignal einen hohen Wert, welcher
auf einen kleineren, im wesentlichen'dem Befehlssignal gleichen Wert absinkt, wenn das Befehlssignal sich
Flugzeugsteueremrichtung für schnelle Wendungen
Anmelder:
The Sperry Gyroscope Company Limited, Brentford, Middlesex (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. C. Wallach, Patentanwalt,
München 2, Kauüngerstr. 8
Marcus Lionel Jofeh, Stolle Poges, Buckinghamshire, Frederick Arthur Suromerlin, Isleworth, Middlesex
(Großbritannien),
und Douglas George Downes, Pointe Ciaire (Kanada),
sind als Erfinder genannt worden
nicht kontinuierlich ändert. Auf diese Weise wird, wenn ein Flugzeug in einer Kurve hinter einem sich
bewegenden Ziel her gesteuert wird und die Drehgeschwindigkeit des Flugzeuges in einem kurzen Zeitraum
zu klein ist, eine Vergrößerung der Verstellung des Handsteuers zum Zwecke der Vergrößerung der
Drehgeschwindigkeit nicht nur dazu führen, die stetige Drehgeschwindigkeit des Flugzeuges zu vergrößern,
sondern auch dazu, eine zusätzliche vorübergehende Drehgeschwindigkeit zu erzeugen. Ein solcher kurzer
zusätzlicher Wert der Drehgeschwindigkeit hilft die Verzögerung der Drehgeschwindigkeit des Flugzeuges
hinter der Drehgeschwindigkeit des Zieles zu vermindern.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
an Hand der Zeichnung, in welcher schematisch eine Flugzeugsteuereinrichtung zur Steuerung
des Flugzeuges um eine seiner Achsen mit zwei wahlweisen Betriebsarten dargestellt ist, und zwar derjenigen
für Schnellmanövrierung und derjenigen für
normale Handbetätigung mit automatischer Stabilisierung.
Bei der Betriebsstellung für schnelles Manövrieren, z. B. für Zwecke des Luftkampfes, befinden sich die
Relaiskontakte Al, AZ1 A3 und A4 in der der in der
Zeichnung dargestellten unerregten Stellung entgegengesetzten erregten Stellung.
Bei Bewegung des Hilfssteuers 15 wird ein in Größe
und Polarität von seiner Verstellung abhängiges Be-
005 510/34
fehlssignal erzeugt, über den Relaiskontakt A 4 geleitet und algebraisch zu einem von der Verzögerungsstufe 13 herrührenden Signal addiert. Die maximale
Größe dieses Summensignals wird als Funktion der Fluggeschwindigkeit durch eine vorgespannte Gleichrichterbegrenzungseinrichtung
2 begrenzt. Das Summensignal wird in einem Verstärker 18 verstärkt, welcher einen Verstärkungsfaktor von ungefähr 5 hat,
und darauf algebraisch zu einem von dem Kreisel 10 herrührenden Signal in einer Kombinationsstufe4 hinzugefügt.
Die Erzeugung der Signale in der Stufe 13 und der Kombinationsstufe 4 wird später beschrieben.
Die Polaritäten dieser Signale sind so, daß das Befehlssignal des Handsteuers 15 der Summe der von
dem Kreisel 10 und der Verzögerungsstufe 13 herrührenden Signale entgegengesetzt gerichtet ist.
Das kombinierte, von der Kombinationsstufe 4 her kommende Signal wird einem Verstärker 5 über eine
veränderliche Steuereinrichtung 17 zugeführt, welche gemäß der Fluggeschwindigkeit und/oder der Machzahl
gesteuert wird, aus Gründen, die weiter unten beschrieben werden. Der Ausgang des Verstärkers 5
steuert einen mit dem Ruder 7 verbundenen Servomotor 6. Ein Geber 8 des Servomotors, welcher mit
dem Ausgang des Servomotors 6 verbunden ist, erzeugt ein Verstellungsrückführungssignal für den Eingang
des Verstärkers 5.
Die Verstellung des Ruders 7 veranlaßt eine Drehung des Flugzeuges um die Steuerachse, so daß der Kreisel
10 einen Wechselstromausgang erzeugt, dessen Größe und Phase von Drehgeschwindigkeit und Drehsinn
abhängig sind. Dieses Wechselstromsignal wird einem Diskriminator 11 zugeführt, welcher dieses
Wechselstromsignal in ein Gleichstromsignal mit einer der Größe und Phase des Wechselstromsignals entsprechenden
Größe und Polarität umformt.
Dieses Gleichstromsignal wird einerseits unmittelbar
der Kombinationsstufe 4 und andererseits über den Kontakt A1 und eine Verzögerungsstufe 13 der
Kombinationsstufe 4 zugeführt. Die Stufe 13 kann in bekannter Weise eine einfache iiC-Integrationsstufe
sein. Der Ausgang hat dabei eine solche Polarität, daß er ZSU dem unmittelbar zugeführten Drehgeschwindigkeitssignal
addiert wenden kann. Deshalb besteht, wenn sich das Signal des Kreisels 10 ändert, der Ausgang
der Kombinationsstufe 4 in einem Signal, welches während einem der Zeitkonstante der Integrationsstufe
entsprechenden Zeitintervall von einem Wert auf den anderen ansteigt, wobei die Zeitkonstante
zweckmäßigerweise 1 Sekunde betragen kann. Deshalb ist bei Betätigung des Steuers 15 das Nettoeingangssignal
des Verstärkers 5 eingangs hoch und sinkt dann ab, während das Rückführungssignal ansteigt.
Der Ausgang der Kombinationsstufe 4 kann als algebraische Summe eines Drehgeschwindigkeitsbefehlssignals
des Handsteuers 15 und eines dem letzteren entgegengesetzt gerichteten Drehgeschwindigkeitsrückführungssignals
angesehen werden und durch die Summe des Kreiselsignals und einem verzögerten Abbild des Kreiselsignals gebildet werden, wobei die
beiden letztgenannten Signale eine dem Befehlssignal entgegengesetzte Polarität aufweisen.
Bei großen Drehgeschwindigkeiten herrscht die Steuerung durch die Rückführungsschleife des Kreisels
10 gegenüber jener durch die Rückführungsschleife des Gebers 8 vor, so daß die Einstellung des
Handsteuers 1 eher dazu führt, eine Drehgeschwindigkeit des Flugzeuges zu veranlassen als eine Verstellung
des Ruders.
Bei der normalen Handsteuerverstellung mit automatischer Stabilisierung befinden sich die Relaiskontakte
A1, A2, A3 und A4: in der in der Zeichnung
dargestellten Stellung, so daß das normale Hand-Steuer 1 das Befehlssignal erzeugt. Ein von dem Diskriminator
11 herrührendes Signal wird über die Kontakte A1 nach der Umpoleinrichtung 12 geführt, bevor
es über die Stufe 13 nach der Kombinationsstufe 4 geleitet wird, wobei das von der Stufe 13 herrührende
ίο Signal den Ausgang des Diskriminators 11 in der Kombinationsstufe
4 zu erniedrigen trachtet. Die Umpoleinrichtung enthält außerdem eine Abschwächungsstufe,
welche zur Abschwächung des Eingangs dient, wobei der Abschwächungsfaktor ungefähr gleich dem
Verstärkungsfaktor des Verstärkers 18 ist. Auf diese Weise fällt bei Ansteigen des von dem Kreisel 10 herrührenden
Drehgeschwindigkeitssignals das gesamte Rückführungssignal der Kombinationsstufe4voneinem
Anfangswert auf einen sehr viel niedrigeren Wert ab.
Als Folge davon werden plötzliche Änderungen der durch die Verstellung des Handsteuers bewirkten
Drehgeschwindigkeit durch die Änderung des von dem Kreisel 10 herrührenden Signals gedämpft. Die maximale
Größe des Signals der Kombinationsstufe 4 wird als Funktion der Fluggeschwindigkeit durch einen
vorgespannten Gleichrichter 16 begrenzt. Dies führt dazu, daß bei der üblichen Handsteuerung, wenn
das Rückführungssignal niemals einen Grenzwert überschreitet, die Einstellung des Handsteuers 15 eine Verstellung
des Ruders 7 eher veranlaßt als eine Drehgeschwindigkeit des Flugzeuges, d. h., die Rückführungsschleife des Gebers 8 führt eher als die Geschwindigkeitsrückführungsschleife
dazu, die Steuereinrichtung speziell bei niedrigen Drehgeschwindigkeiten zu beherrschen,
während plötzliche Änderungen in der Drehgeschwindigkeit, welche als Ergebnis der Einstellung
des Handruders bewirkt werden, automatisch gedämpft werden, weil solche Änderungen, die z. B. infolge
von Windstößen u. dgl. auftreten, welche kurzzeitig einen hohen Ausschlag ergeben können, ein
Signal des Kreisels 10 erzeugen, welches das von der Verzögerungsstufe 13 erzeugte Signal übersteigt und
vor diesem liegt.
Bei normaler Handsteuerung kann die Begrenzungseinrichtung 2, falls gewünscht, abgeschaltet werden.
Bei der Betriebsstellung der Steuerung für schnelles Manövrieren arbeitet dieses Rückführungssignal der
Kombinationsstufe 4 nicht nur als beherrschendes Rückführungssignal während hoher Drehgeschwindigkeiten,
sondern bewirkt zugleich eine Stabilisierung gegen äußere Störungen. Dies liegt daran, daß das
Signal des Kreisels 10 für kurze Zeit durch ein analoges Signal ergänzt wird, und zwar bis zu einem Integral
desselben, so daß das Verhalten des Flugzeuges, welches während kurzer Zeitabschnitte auf Störungen
reagiert, analog dem Verhalten des Flugzeuges ist, welches durch Stabilisierungssignale gesteuert wird,
die sowohl von einem Kreisel 10 als einem die Winkellage bestimmenden Kreisel erzeugt werden. Das Ver-
halten über längere Zeitabschnitte ist jedoch nicht analog zu einem solchen, in welchem ein die Winkellage
steuernder Betrag benutzt wird, weil in diesem Falle keine langanhaltende Winkellagebezugsgröße
benutzt wird.
Da die Drehgeschwindigkeitsrückführungsschleife das Flugzeug einschließt und da sich das Ansprechen
des Flugzeuges auf eine Verstellung des Ruders 7 als Funktion der Fluggeschwindigkeit ändert, wird beim
Fehlen veränderlicher Steuereinrichtungen 17 die Zunähme der Schleife mit einer Vergrößerung der Flug-
geschwindigkeit zunehmen. Um derartige Unstabilitäten, die durch eine solche Zunahme der Vergrößerung
der Schleife verursacht werden, zu vermeiden, ist eine veränderliche Steuereinrichtung 17 zwischen der
Kombinationsstufe 4 und dem Verstärker 5 vorgesehen. Die veränderliche Steuereinrichtung 17 wird
als Funktion der Fluggeschwindigkeit in der Weise gesteuert, daß sie -bis zu einem wesentlichen Betrag
der Zunahme der Schleifenvergrößerung entgegenwirkt, und zwar als Folge des stärkeren Ansprechens
des Ruders bei größeren Fluggeschwindigkeiten.
Es ist nicht erforderlich, daß zwei verschiedene Handsteuer für diese beiden Betriebsarten der Steuerung
benutzt werden, weil die Steuereinrichtung auch bei Benutzung eines einzelnen Steuers ähnlich dem
normalen Steuerknüppel zufriedenstellend arbeiten würde, aber in manchen Fällen ist es vorteilhaft, ein
Handsteuer zu benutzen, welches vorzugsweise mit niedrigen Rückstellkräften und dynamischen Ausgleichskräften
sowie einer zähen Dämpfung ausgestattet ist.
Das Drehgeschwindigkeitssignal kann durch irgendeine auf die Drehgeschwindigkeit ansprechende Vorrichtung
erzeugt werden, d. h. durch einen Kreisel,, einen Winkelbeschleunigungsmesser mit einer Integrationsstufe
oder einem Beschleunigungsmesser für seitliche Abweichungen.
Claims (11)
1. Flugzeugsteuereinrichtung für schnelle Wendungen durch Betätigung eines Ruders in Abhängigkeit
von der Verstellung eines Handsteuers, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verstellung des
Handsteuers (15) eine Drehgeschwindigkeit des Flugzeuges erzeugt, welche eingangs sehr groß ist
und darauf allmählich auf einen niedrigeren Wert abfällt, der im wesentlichen proportional zu der
Verstellung des Handsteuers ist.
2. Flugzeugsteuereinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zur Betätigung des
Ruders (7) dienenden Servomotor (6), durch Einrichtungen (4,13,10) zur Erzeugung eines Signals,
welches die Differenz zwischen dem Maß der Verstellung des Handsteuers (15) und einem Rückführungssignal
bildet, wobei das Rückführungssignal von einem anfänglichen Wert allmählich auf einen höheren Wert ansteigt, und durch Einrichtungen
(5) zur Speisung des Differenzsignals als Eingang zur Erregung des Servomotors.
3. Flugzeugsteuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Differenzsignal
erzeugenden Einrichtungen (4, 13, 10) Einrichtungen (15) zur Erzeugung eines Signals enthalten,
welches ein Maß für die Verstellung des Handsteuers ist, daß Einrichtungen (10, 13) zur
Erzeugung eines Rückführungssignals mit zwei Komponenten vorgesehen sind, welche für eine bestimmte
Drehgeschwindigkeit ein Maß der Drehgeschwindigkeit sind und ein verzögertes Abbild
des Maßes der Drehgeschwindigkeit, wobei sie in dem gleichen Sinne wirken, und daß Einrichtungen
(4) zur Kombination dieses Rückführungssignals vorgesehen sind.
4. Flugzeugsteuereinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückführungssignal
durch Kombination eines Signals, welches ein Maß für die Drehgeschwindigkeit des
Flugzeuges darstellt, mit einem Signal, welches als Ausgang einer elektrischen iiC-Integrationsschaltung
(13) gewonnen wird, erhalten wird, welcher das Drehgeschwindigkeitssignal als Eingang zugeführt
wird.
5. Flugzeugsteuereinrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch Schalteinrichtungen (Al)
zur Abschaltung des Drehgeschwindigkeitssignals von der Integrationsstufe (13) und zur Wiederverbindung
desselben mit der Integrationsstufe (13) über eine Umpoleinrichtung (12), wobei das Rückführungssignal
die Differenz zwischen dem Drehgeschwindigkeitssignal und einem ein verzögertes Abbild des Drehgeschwindigkeitssignals darstellenden
Signals wind und zur Dämpfung kurzzeitiger Schwingungen des Flugzeuges auch bei plötzlichen
Wendungen infolge Verstellung des Handruders dient.
6. Flugzeugsteuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
Einrichtungen (8) zur Erzeugung eines Signals, welches ein Maß für die Verstellung des Ruders
ist, und durch Einrichtungen zur Speisung dieses Signals entgegen den anderen Signalen, um den
Servomotor (6) zu erregen.
7. Flugzeugsteuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
Einrichtungen (2) zur Begrenzung der Größe des durch den Ausschlag des Handsteuers erzeugten
Verstellsignals.
8. Flugzeugsteuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
Einrichtungen (16) zur Veränderung des Differenzsignals in Abhängigkeit von der Fluggeschwindigkeit.
9. Flugzeugsteuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Handsteuer (15) ein Hilfssteuer für das normale Handsteuer (1) ist, welches in dem
Flugzeug vorgesehen ist, wobei Schalteinrichtungen (A3, A4) zur Umschaltung der Steuerung des
Flugzeuges von einem Steuer auf das andere vorgesehen sind.
10. Flugzeugsteuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
Einrichtungen (2) zur Begrenzung des Rückführungssignals als Funktion der Fluggeschwindigkeit.
11. Flugzeugsteuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Drehgeschwindigkeitssignal von einem Kreisel (10) geliefert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©009· 510/34 5.60
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES58697A DE1082128B (de) | 1958-06-23 | 1958-06-23 | Flugzeugsteuereinrichtung fuer schnelle Wendungen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES58697A DE1082128B (de) | 1958-06-23 | 1958-06-23 | Flugzeugsteuereinrichtung fuer schnelle Wendungen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1082128B true DE1082128B (de) | 1960-05-19 |
Family
ID=7492734
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DES58697A Pending DE1082128B (de) | 1958-06-23 | 1958-06-23 | Flugzeugsteuereinrichtung fuer schnelle Wendungen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1082128B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2418152A1 (fr) * | 1978-02-24 | 1979-09-21 | Messerschmitt Boelkow Blohm | Installation de pilotage d'avion |
-
1958
- 1958-06-23 DE DES58697A patent/DE1082128B/de active Pending
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2418152A1 (fr) * | 1978-02-24 | 1979-09-21 | Messerschmitt Boelkow Blohm | Installation de pilotage d'avion |
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