DE1074702B - Einrichtung zum Rasten von beweglichen Organen elektrischer Schalter - Google Patents
Einrichtung zum Rasten von beweglichen Organen elektrischer SchalterInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H21/00—Switches operated by an operating part in the form of a pivotable member acted upon directly by a solid body, e.g. by a hand
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Description
DEUTSCHES
Rasteinrichtungen elektrischer Schalter bestehen im allgemeinen aus einem gezahnten Sperrlineal oder
einem gezahnten Sperrad, das jeweils mit einem federbelasteten Rollenhebel zusammenarbeitet. Eine entsprechende
Einrichtung ist aus Anschaulichkeitsgründen geradlinig abgewickelt in Fig. 1 der Zeichnung
dargestellt. Bei dieser Einrichtung wird der Hebel 1 mit der Rolle 2 durch Federdruck in die einzelnen
Zähne des Sperrlineals 3 gedrückt. Bei verschiedenen Schaltern, z. B. Kransteuerschaltern, bei denen
beispielsweise ein Motor in zwei Bewegungsrichtungen vollkommen gleichmäßig gesteuert werden soll, ist es
üblich, die Nullstellung zwischen die einzelnen Betriebsstellungen anzuordnen. Dies ist in der Fig. 1 vorausgesetzt,
und zwar sind an der dargestellten Rasteinrichtung neben der Nullstellung je drei Arbeitsstellungen
in der einen und anderen Richtung vorgesehen. Um die Nullstellung besonders fühlbar zu machen, ist
es üblich, die Rast steiler oder tiefer als in den Betriebsstellungen auszubilden, so daß der den Schalter
Bedienende hier die Rastung besonders deutlich fühlt und nicht versehentlich den gesteuerten Motor ohne
Pause vom Vorwärtslauf auf den Rückwärtslauf umsteuert. Eine derartige Rastung hat je nach der Betätigungsrichtung
ein Rastdrehmoment Md, das meist symmetrisch zur Nullstellung liegt. Die beiden Diagramme
der Rastdrehmomente sind-in den Fig. 2a und 2 b für die in Fig. 1 dargestellte Rasteinrichtung
dargestellt, wobei die Rastdrehmomente entsprechend ■der durch die Pfeile angegebenen Laufrichtung der
Rolle im Vorzeichen wechseln. Das Herausgehen der Rolle aus der Rast erzeugt ein positives Rastmoment,
da in diesem Fall die Tätigkeit erschwert ist, während die Rolle kurz vor Erreichen einer Stellung den
Schalter in diese Stellung zu ziehen versucht und damit ein negatives Rastmoment bewirkt. Der Verlauf
des Momentes zwischen zwei Stellungen ist jeweils von. der Ausbildung der Zahnform abhängig und kann
beliebig verändert werden.
Es wurde bereits erwähnt, daß meist die Nullstellung mit einer besonders deutlich fühlbaren Rast ausgerüstet
ist, um ein Durchschalten zu vermeiden. In diesem Fall muß also zur Betätigung des Schalters aus
dieser Nullstellung heraus eine entsprechend größere Kraft aufgewendet werden. Hierdurch wird das Ansteuern
der ersten Schaltstellung erschwert, da die um den Schalter aus der Nullstellung herauszubewegen
notwendige größere Kraft eine so große Beschleunigung bewirkt, daß die erste Stellung leicht überschaltet
wird. Der Rückgang des Rastmoments (Betrag a in Fig. 2a und 2b) begünstigt das Überschalten, d. h. je
größer a, also der Unterschied der für den Schalter aus der Nullstellung und ersten Stellung notwendigen Kraft
ist, um so größer ist die Gefahr des Überschaltens.
Einrichtung zum Rasten von beweglichen Organen elektrischer Schalter
Anmelder:
Siemens-Sctmckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dipl.-Ing. Heinz Geschwinde, Nürnberg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Es ist also zu fordern, daß der Bedienende beim Zurückschalten in die Nullstellung das Gefühl hat, gegen
einen Anschlag zu fahren und trotzdem aus der Nullstellung heraus den Schalter mit gleichbleibender Rastwirkung
betätigen kann. Man hat bereits Klinken- und Kulissensteuerungen vorgesehen, die ein Durchschalten
über die Nullstellung verhindern. Im praktsichen Betrieb, z. B. bei der Bedienung von Krananlagen, muß
jedoch gefordert werden, daß in Sonderfällen der Steuerschalter glatt durchgerissen werden kann, z.B.
von Fahren auf Bremsen, um Unfälle zu vermeiden, was bei derartigen Schaltern nicht möglich ist.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, die diesen Forderungen gerecht wird. Die Einrichtung
nach der Erfindung unterscheidet sich von den bekannten Rasteinrichtungen ihrer Art dadurch, daß
einer in bekannter Weise ausgerüsteten Rasteinrichtung ein Drehmoment überlagert ist, welches von
beiden Seiten in Richtung der Nullstellung wirkt. Dadurch entsteht in der Nullstellung ein Drehmomentensprung,
der das Gefühl erzeugt, gegen einen Anschlag zu fahren.
In Fig. 3 ist eine entsprechende Rasteinrichtung im Prinzip gezeigt, die die gestellten Anforderungen in
besonders einfacher Weise wirkungsvoll erfüllt. Das Rastenrad 4 arbeitet mit einem Hebel 1, der mit einer
Rolle 2 versehen ist, zusammen. An dem Rastenrad ist ein Bolzen 5 vorgesehen, der mit einer ω-Feder 6 zusammenarbeitet.
Diese ω-Feder ist um die Achse des zu drehenden und zu rastenden Organs gelegt und
liegt mit ihren beiden freien Schenkeln an einem Anschlag 7 an. Das Rastenrad hat in üblicher Weise meh-
909 72a/395
Claims (5)
1. Einrichtung zum Rasten von beweglichen Organen elektrischer Schalter mit einer Mehrzahl
von Stellungen, mindestens mit einer Nullstellung zwischen den einzelnen Arbeitsstellungen mit besonders
fühlbarer Rastung in der Nullstellung, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise
ausgerüsteten Rasteinrichtung ein Drehmoment überlagert ist, welches von beiden Seiten in Richtung
der Nullstellung wirkt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Rückstellkraft zur Erzeugung des Drehmomentes,
die eine zusätzliche Kraft auf das zu rastende Organ in Richtung der Nullstellung ausübt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2 bei drehbeweglichen Organen, gekennzeichnet durch die
Anordnung einer co-Feder als Rückstellkraft.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine unterschiedliche Ausgestaltung der einzelnen
Rastvertiefungen.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Zusatzrast für
einzelne Stellungen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 677 133, 674 049;
schweizerische Patentschrift Nr. 87 840.
Deutsche Patentschriften Nr. 677 133, 674 049;
schweizerische Patentschrift Nr. 87 840.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 728/395 1.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1074702B true DE1074702B (de) | 1960-02-04 |
Family
ID=598689
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT1074702D Pending DE1074702B (de) | Einrichtung zum Rasten von beweglichen Organen elektrischer Schalter |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1074702B (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3165944A (en) * | 1961-03-23 | 1965-01-19 | Square D Co | Switch operating device |
DE3304942A1 (de) * | 1983-02-12 | 1984-08-16 | Leopold Kostal GmbH & Co KG, 5880 Lüdenscheid | Elektrischer schalter |
DE3513964A1 (de) * | 1985-04-18 | 1986-10-23 | TRIPUS-Kunststoffteile GmbH, 8870 Günzburg | Vorrichtung zum ein- und ausschalten von elektrogeraeten |
Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CH87840A (fr) * | 1920-01-20 | 1921-03-16 | Fourmi Ernest Kuhn Fabrique La | Interrupteur électrique rotatif. |
DE674049C (de) * | 1936-12-17 | 1939-04-03 | Voigt & Haeffner Akt Ges | Drehschalter fuer Wechselstrom mit Rechts- und Linksdrehung, totem Gang und Kantelgesperre |
DE677133C (de) * | 1938-02-04 | 1939-06-19 | Aeg | Steuerschalter fuer elektrische Fahrzeuge |
-
0
- DE DENDAT1074702D patent/DE1074702B/de active Pending
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