DE1054578B - Kipprelais - Google Patents
KipprelaisInfo
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- DE1054578B DE1054578B DEA24657A DEA0024657A DE1054578B DE 1054578 B DE1054578 B DE 1054578B DE A24657 A DEA24657 A DE A24657A DE A0024657 A DEA0024657 A DE A0024657A DE 1054578 B DE1054578 B DE 1054578B
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H51/00—Electromagnetic relays
- H01H51/01—Relays in which the armature is maintained in one position by a permanent magnet and freed by energisation of a coil producing an opposing magnetic field
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/16—Magnetic circuit arrangements
- H01H50/18—Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature
- H01H50/20—Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature movable inside coil and substantially lengthwise with respect to axis thereof; movable coaxially with respect to coil
- H01H50/22—Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature movable inside coil and substantially lengthwise with respect to axis thereof; movable coaxially with respect to coil wherein the magnetic circuit is substantially closed
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Description
Die Erfindung betrifft ein Kipprelais mit einem Kipphebel, der Kontaktorgane beeinflußt und nach
seiner Betätigung in der erreichten Lage gehalten wird, auch wenn der Betätigungsstrom unterbrochen
wird.
Es sind Kipprelais dieser Art mit einem dreischenkligen Magnetkern bekannt, dessen mittlerer
Schenkel aus einem Dauermagneten besteht und dessen äußere Schenkel Spulen zur Erregung eines
Magnetflusses tragen, der in einem der beiden Sehenkel dem permanenten Magnetfluß entgegenwirkt und
ihn in dem anderen Schenkel verstärkt, und bei denen an dem mittleren Schenkel ein Kipphebel gelagert ist,
dessen Hälften die Abstände zwischen dem mittleren Schenkel und den beiden äußeren Schenkeln abwechselnd
überbrücken. Der Kipphebel des Relais wird durch einen Stromstoß durch die Wicklung oder
die Wicklungen auf den Seitenschenkeln betätigt, der eine solche Richtung hat, daß der magnetische Fluß
der Wicklung oder Wicklungen in dem von einem der beiden Anker geschlossenen magnetischen Kreis dem
magnetischen Fluß des Dauermagneten entgegenwirkt. In dem offenen magnetischen Kreis dagegen wirken
der magnetische Fluß der Betätigungswicklung und der magnetische Fluß des Dauermagneten zusammen.
Die Anziehungskraft, die auf den Anker in dem geschlossenen Magnetkreis wirkt, hört dann auf, und
gleichzeitig wird die Anziehungskraft größer, die auf den Anker oberhalb des Luftspaltes des offenen magnetischen
Kreises wirkt. Der Kipphebel, der die beiden Anker trägt, dreht sich um seine Welle, der
Luftspalt, der vorher offen war, wird jetzt überbrückt und der bisher offene magnetische Kreis des Dreischenkelkörpers
geschlossen.
Bei den bekannten Relais ist der Kipphebel so ausgeführt, daß der Magnetfluß über den Luftspalt fließen
muß, der zwischen dem Mittelschenkel und dem Kipphebel immer vorhanden sein muß, um die leichte Beweglichkeit
des Kipphebels sicherzustellen. Dieser Luftspalt verursacht in dem geschlossenen Magnetkreis
einen sehr großen Widerstand, so daß die magnetischen Eigenschaften des dreischenkligen Magnetkreises
schlecht ausgenutzt werden.
Das Relais nach der Erfindung verwendet ebenfalls einen dreischenkligen Magnetkern, dessen mittlerer
Schenkel aus einem Dauermagneten besteht und dessen äußere Schenkel Spulen zur Erregung eines Magnetflusses
tragen, der in einem der beiden Schenkel dem permanenten Magnetfluß entgegenwirkt und ihn in
dem anderen Schenkel verstärkt. Das Relais ist aber erfindungsgemäß so ausgebildet, daß der mittlere
Schenkel des Magnetkernes Polschuhe trägt, die mit den äußeren Schenkeln Luftspalte bilden, und an den
Enden des Kipphebels Anker aus Weicheisen ange-Kipprelais
Anmelder:
Allmänna
Svenska Elektriska Aktiebolaget,
Västeräs (Schweden)
Svenska Elektriska Aktiebolaget,
Västeräs (Schweden)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Missling1 Patentanwalt,
Gießen, Bismarckstr. 43
Gießen, Bismarckstr. 43
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 13. April 1955
Schweden vom 13. April 1955
Folke von Knorring, Västeräs (Schweden),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
bracht sind, die je einen der Luftspalte abwechselnd überbrücken. Bei dem Relais nach der Erfindung
kommt folglich in dem geschlossenen Magnetkreis überhaupt kein Luftspalt vor, der Widerstand des
geschlossenen Magnetkreises wird sehr klein und die Sperrkraft sehr groß.
Das Relais ist besonders geeignet für Apparate, deren Stromquelle eine beschränkte Kapazität hat,
z. B. Trockenbatterien. Es ist auch gut verwendbar in Maschinen, in denen es großen Beschleunigungskräften oder Erschütterungen ausgesetzt ist. Weil die
Betätigungskraft und auch die Sperrkraft sehr groß sind, ist die Gefahr gering, daß die Betätigungsbewegung
nicht zustande kommt oder daß äußere Kräfte eine Betätigungsbewegung verursachen können.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Symmetrieebene des Relais und
Fig. 2 einen Schnitt, der in Fig. 1 mit A-A bezeichnet ist.
In der Zeichnung ist 1 ein Kipphebel, der in den Trägern 2 drehbar gelagert ist. Der Kipphebel trägt
zwei Anker 3 und 4 aus magnetisch weichem Material, die abwechselnd die Luftspalte 5 und 6 zwischen, den
Magnetpolen überbrücken, wobei jeweils einer der beiden Magnetkreise eines dreischenkligen Körpers
geschlossen wird. Der Mittelschenkel dieses Körpers enthält einen Dauermagneten 7, dessen Pole NN und
SS mit einem Polschuh 8 bzw. mit einem U-Eisen 9
809 789/385
Claims (1)
- aus magnetisch weichem Material vereinigt sind. Die beiden Schenkel 10 und 11 des U-Eisens 9 tragen Betätigungswicklungen 12 und 13. Der magnetische Fluß des Dauermagneten 7 wird in zwei Zweige aufgeteilt, die durch die Schenkel 10 und 11 gehen. Der Fluß ist durch die Linien 14 symbolisch dargestellt.Das Relais arbeitet folgendermaßen: Wenn, ausgehend von der Lage des Kipphebels in Fig. 1, in der der Anker 3 den Luftspalt 5 überbrückt, die Wicklung 12 so erregt wird, daß der magnetische Fluß des Dauermagneten im Schenkel 10 aufgehoben wird, so wird der magnetische Fluß im Schenkel 11 und im Spalt 6 vergrößert. Die auf den Anker 3 wirkende Anziehungskraft verschwindet, gleichzeitig steigt die auf den Anker 4 wirkende Anziehungskraft, so daß der Hebel um seine Welle kippt. Der Anker 4 überbrückt dann den Spalt 6. Der Betätigungsstrom zu der Wicklung wird dann unterbrochen. Die auf den Anker 4 wirkende Anziehungskraft, die vom Fluß des Dauermagneten hervorgerufen wird, sperrt den Kipphebel in seiner neuen Lage. Wird aber nunmehr die Wick-lung 13 erregt, so kippt der Hebel 1 und nimmt die frühere Lage ein.Patentanspruch.-Kipprelais für dauermagnetische Sperrung des Kipphebels mit einem dreischenkligen Magnetkern, dessen mittlerer Schenkel aus einem Dauermagneten besteht und dessen äußere Schenkel Spulen zur Erregung eines Magnetflusses tragen, der in einem der beiden Schenkel dem permanenten Magnetfluß entgegenwirkt und ihn in dem anderen Schenkel verstärkt, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Schenkel (7) des Magnetkernes Polschuhe (8) trägt, die mit den äußeren Schenkeln (10, 11) Luftspalte (5, 6) bilden, und an den Enden des Kipphebels (1) Anker (3,4) aus Weicheisen angebracht sind, die je einen der Luftspalte (5, 6) abwechselnd überbrücken.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 901 317.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 809 7SW385 3.59
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
SE343028X | 1955-04-13 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1054578B true DE1054578B (de) | 1959-04-09 |
Family
ID=20308422
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEA24657A Pending DE1054578B (de) | 1955-04-13 | 1956-04-09 | Kipprelais |
Country Status (3)
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CH (1) | CH343028A (de) |
DE (1) | DE1054578B (de) |
FR (1) | FR1146982A (de) |
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EP0031474A2 (de) * | 1979-12-21 | 1981-07-08 | BROWN, BOVERI & CIE Aktiengesellschaft Mannheim | Auslöser für einen Fehlerstromschutzschalter |
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-
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- 1956-04-12 FR FR1146982D patent/FR1146982A/fr not_active Expired
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Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR1146982A (fr) | 1957-11-18 |
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