DE1044864B - Schaltungsanordnung zum Umsetzen von Fernschreibzeichen - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Umsetzen von FernschreibzeichenInfo
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Description
DEUTSCHES
In der Nachrichtenübertragungstechnik bei der Übertragung von codierten Nachrichten, wie beispielsweise
in der Fernschreibtechnik, ist häufig die Aufgabe gegeben, ein einem bestimmten Nachrichtenelement,
z. B. einem Fernschreibzeichen, zugeordnetes primäres Signal in ein sekundäres Signal überzuführen.
Die Überführung der Signale erfolgt hierbei jeweils von einer Parallel- in eine Seriendarstellung und
umgekehrt. Beispielsweise ist diese Aufgabe schon innerhalb der Fernschreibmaschine gegeben, in der
das primäre Signal durch das parallele Einstellen von fünf Sendekontakten gegeben ist, wenn dieses Signal
zur Aussendung über die Leitung in Seriendarstellung, sekundäres Signal, übergeführt werden muß.
Eine ähnliche Aufgabe liegt beim Empfang eines Fernschreibzeichens
vor, bei dem das primär vorhandene Empfangssignal in Form einer in Serie vorliegenden
Stromschrittkombination zum Einstellen von Empfangsstromkreisen, z. B. fünf Lochmagneten eines
Fernschreiblochers, in Paralleldarstellung, sekundäres Signal, übergeführt werden muß. Die nämliche Aufgabe
ist dann auch in Vermittlungsämtern gegeben, bei denen, insbesondere bei der Tastaturwahl, in Serie
vorliegende Fernschreibzeichen zu einer beliebigen Auswertung in Paralleldarstellung übergeführt werden
müssen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Umsetzen von codierten Nachrichten,
z. B. Fernschreibzeichen, aus einem primären Signal, z. B. Seriendarstellung, in ein sekundäres Signal, z. B.
Paralleldarstellung. Bei der Schaltungsanordnung nach der Erfindung wird für einen Umsetzervorgang
ein an sich bekannter, vorzugsweise einachsiger Entzerrer verwendet, von dem die für den Umsetzervorgang
notwendigen Zeiten (Abtastungs- oder Einspeicherzeiten) abgenommen werden und der mit einer
Speichereinrichtung derart kombiniert ist, daß abhängig von den vom Entzerrer abgegriffenen Zeiten
der Einspeicher- bzw. Abtastvorgang zeitrichtig für die Umsetzung gesteuert wird. Gemäß einem weiteren
Merkmal der Erfindung ist hierbei der Entzerrer so aufgebaut, daß er gleichzeitig als üblicher Entzerrer,
zumindest solange er nicht für eine Umsetzung benötigt wird, Verwendung finden kann. Dies ist insbesondere
in Wählämtern von großem Vorteil, da beim Aufbau einer Verbindung der Entzerrer für eine
Umsetzung verwendet werden kann, während er nach dem Aufbau der Verbindung als Entzerrer für die
von der Ortsleitung kommenden Fernschreibzeichen verwendet werden kann. Darüber hinaus kann selbstverständlich
der Entzerrer auch für einen Umsetzervorgang des gesamten Fernschreibtextes Verwendung
finden, wenn z. B. der Text innerhalb einer Lochstreifenvermittlung oder bei einem Übergang auf Multi-Schaltungsanordnung
zum Umsetzen
von Fernschreibzeichen
von Fernschreibzeichen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Friedrich Ohrnann, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
plexbetrieb zunächst in Paralleldarstellung gespeichert,
z. B. abgelocht werden muß. Wird außerdem gemäß einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens
ein nach dem Abzählverfahren arbeitender Entzerrer verwendet, der in rein passiver Schaltkreistechnik
aufgebaut ist, dann kann durch Wahl der Taktpulsfrequenz ein beliebig großer Verzerrungsspielraum in
Kauf genommen werden, und darüber hinaus kann der Entzerrer sehr leicht jeder beliebigen Schrittgeschwindigkeit
der Stromschrittkombination, also der Fernschreibzeichen, angepaßt werden, d. h., auch der
Umsetzer ist ohne weiteres jeder Schrittgeschwindigkeit anzupassen.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung wird im folgenden an Hand eines Serien-Parallelumsetzers
im einzelnen erläutert. Gerade ein Serien-Parallelumsetzer wird besonders häufig, z. B. beim Empfang von
Fernschreibzeichen zur Einstellung der Empfangskreise (Wählschienen, Lochmagnete usw.), in Wählvermittlungsämtern
zur Verarbeitung der in Form von Fernschreibzeichen vorliegenden Wahlkriterien (Tastaturwahl), benötigt.
An Hand der Fig. 1 sei zunächst das Prinzip eines Serien-Parallelumsetzers kurz erläutert. Zur Erläuterung
ist der Fall angenommen, daß ein Teil der Nachricht, die Nachricht a, in dem Entzerrer JS+27,
entzerrt werden soll, während ein anderer Teil der Nachricht, die Nachricht h, von dem gleichzeitig als
Umsetzer arbeitenden Entzerrer B+ U in Paralleldarstellung an die Auswerteschaltung A weitergegeben
.SOi 680/210
wird. Abhängig von dieser Auswerteschaltung wird beispielsweise die Verbindung über das Leitungsvielfach
L aufgebaut.
Soll die gesamte Fernschreibnachricht in Paralleldarstellung übergeführt werden, dann bleibt der Ausgang
des Entzerrers E + U unbeschaltet. In dem Auswerter ^f sind dann beispielsweise Auswerteglieder
vorhanden, die eine beliebige Wiedergabe der Fernschreibnachricht, z. B. durch Abstanzen in einem
Lochstreifen, ermöglichen.
Die Fig. 2 zeigt an Hand eines Blockschaltbildes den Aufbau der Schaltungsanordnung nach der Erfindung,
während an Hand der Fig. 3 im folgenden eine Schaltungsausführung im einzelnen erläutert
wird, die aus lauter gleichartigen Transistorkippschaltungen aufgebaut ist.
In Fig. 2 sind die zu einem üblichen Entzerrer gehörenden Teile mit einer gestrichelten Linie/ umgrenzt.
Der Entzerrer enthält eine Eingangskippstufe EK und eine Äusgangskippstufe AK. Die Eingangskippstufe
wird von den am Eingang E anliegenden Fernschreibzeichen jeweils umgesteuert. Die Darstellung
ist so gewählt, daß bei der Einspeicherung eines Schrittes von dem rechten System der Kippstufe ein
ein nachgeschaltetes Koinzidenzgatter aussteuerndes Potential abgeleitet werden kann. Die Wirkungsweise
eines derartigen Entzerrers, der mit einer Eingangsschaltung ES, einem Umlauf schalter US, einem
Schrittlängenzähler Zl und einem Zeichenlängenzähler Z 2 ausgerüstet ist, ist an sich bekannt und nicht
Gegenstand dieser Erfindungsmeldung.
Der Entzerrer arbeitet mit zwei phasenverschobenen Taktpulsen gleicher Frequenz, die über die Klemmen
Tl bzw. T 2 zugeführt werden.
Erfindungsgemäß soll ein derartiger Entzerrer, der in seiner Funktion voll betriebsfähig ist, an dem sich
also gegenüber einem üblichen Entzerrer im Aufbau nichts geändert hat, für die Serien-Parallelumsetzung
von Fernschreibzeichen verwendet werden. Zu diesem Zweck ist dem Entzerrer eine Gattermatrix GM und
ein Speicher Sp zugeordnet. In die einzelnen Glieder des Speichers Sp sollen die einzelnen Schritte des
zunächst am Eingang E anliegenden Fernschreibzeichens nach ihrer Abtastung eingespeichert werden.
Der Anlaufschritt wird nicht eingespeichert, während der Sperrschritt als sechster Schritt eingespeichert
wird und die Auslösung für den Speicher, also beispielsweise die Abtastung oder Weitergabe des Speicherinhalts,
verursacht.
Die Wirkungsweise der dargestellten Schaltungsanordnung ist folgendermaßen:
Beim Eintreffen eines Anlaufschrittes wird der Entzerrer in üblicher Weise freigegegen, und in den
Zähler Z1 laufen Impulse des Taktpulses T 2 zur Ermittlung
der Abtastzeitpunkte ein. Ein Abtastimpuls wird an jedes der Gatter Kl bis K6 parallel gegeben.
Gleichzeitig liegt parallel an allen Gattern Kl bis K 6
die Polarität des zu diesem Zeitpunkt in der Eingangskippschaltung noch gespeicherten Stromschrittes,
während der dritte Eingang der einzelnen Gatter von dem Zähler Z 2 ausgesteuert wird, und zwar derart,
daß immer eines der Gatter K1 bis K 6 geöffnet
ist, so daß entsprechend der von der Eingangskippschaltung abgegriffenen Polarität das zugehörige
Speicherglied in die gewünschte Lage gesteuert wird bzw. in der entsprechenden Lage verharrt. Beim Abtasten
des ersten Codeschrittes wird also beispielsweise das Gatter K1, beim Abtasten des zweiten
Codeschrittes das zweite Gatter ausgesteuert usw. Bei der Abtastung des Sperrschrittes und seiner Einspeicherung
wird ein Signal an dem Ausgang der sechsten Speicherzelle abgegeben, das anzeigt, daß nunmehr
die Serien-Parallelumsetzung abgeschlossen ist, so daß der Speicherinhalt parallel über die Speicherausgange
B abgenommen werden kann. Bei Rückstellung des Entzerrers werden gleichzeitig über die Rückstellleitung
R die Speicherglieder in die Ausgangslage zurückgestellt, d. h., jede einzelne Speicherzelle wird
in ihren Ruhestand übergeführt.
ίο Die Fig. 3 zeigt eine mögliche Schaltungsausführung
eines Serien-Parallelumsetzers nach der Erfindung. In dem dargestellten Schaltungsbeispiel sind
die Schaltungsteile jeweils durch eine strichlierte Umrandung zusammengefaßt und mit denselben Bezugszeichen
versehen, die in der Darstellung nach Fig. 2 mit einem einzigen Blockschaltsymbol wiedergegeben
sind. So ist beispielsweise der Speicher Sp und die Gattermatrix GM zusammengefaßt. Außerdem
sind die Klemmenbezeichnungen der Fig. 2 beibehalten worden.
Wie das Schaltbild nach Fig. 3 erkennen läßt, ist der gesamte Entzerrer zusammen mit dem Speicher
aus völlig gleichartigen Transistorkippstufen aufgebaut. Auch die Kippstufen des Zählers sind in nämlicher
Schaltungsausführung zusammengesetzt, so daß es besonders einfach ist, die Schaltungsanordnung
nach der Erfindung in sogenannter Baukastenweise zu realisieren, d. h. aus lauter einzelnen gleichartigen
Schaltbrettchen zusammenzusetzen. Lediglich die Ausgangsschaltung AS ist anders aufgebaut. Dies ist deshalb
notwendig, da am Ausgang Doppelstromzeichen abgegeben werden sollen, während von einer einfachen
bistabilen Kippschaltung lediglich Einfachstromzeichen abgenommen werden können.
Die Arbeitsweise von Transistorkippschaltungen, wie sie zum Aufbau der Schaltungsanordnung nach
der Erfindung verwendet werden, ist hinreichend bekannt. Die Steuerimpulse werden jeweils der Basis
eines bzw. beider Verstärkersysteme einer Kippschal tung zugeführt, und hierdurch wird die Kippschaltung
in eine bestimmte Lage gesteuert.
Außer den bistabilen Kippschaltungen besteht die Schaltungsanordnung aus einer Mehrzahl von Gattern.
Jedes einzelne Gatter besitzt hierbei mindestens einen Transistor, der einmal über die Basis, gegebenenfalls
über eine Mehrzahl von parallelen Entkopplungsrichtleitern, und einmal über den Emitter
angesteuert wird. Nur beim gleichzeitigen Auftreten eines Auftastpotentials an der Basis und eines Steuerimpulses
am Emitter wird der Transistor geöffnet, so daß am Kollektor ein entsprechendes Potential
abgenommen werden kann.
Die einzelnen Speicherstufen bestehen ebenfalls aus bistabilen Transistorkippschaltungen, wobei jede einzelne
Kippschaltung noch mit einem bistabilen Relais zusammenarbeitet, das mit seinen beiden Wicklungen
jeweils in die beiden Kollektorzuleitungen einer Speicherkippschaltung eingebaut ist. Über den Kontakt
des Relais können die einzelnen Potentiale dann entsprechend abgenommen werden.
Im folgenden wird die Arbeitsweise eines Umsetzervorganges kurz erläutert. Es wird unterstellt, daß
an den beiden Klemmen Tl und T 2 wiederum ein Taktpuls mit um 180° verschobenen Impulsen anliegt,
der aus einem beliebig aufgebauten, z. B. innerhalb einer Amtszentrale angeordneten Taktpulsgenerator
abgenommen sein kann.
Beim Eintreffen des Anlaufschrittes wird die Eingangskippschaltung
umgesteuert, d. h., wenn zunächst das linke Verstärkersystem leitend war, wird dieses
Verstärkersystem gelöscht und gleichzeitig das rechte Verstärkersystem aufgetastet. Hierdurch steigt die
Spannung am Kollektor des linken Verstärkersystems, und die den Eingangsschalter ES darstellende Kippschaltung
wird umgesteuert, d. h., das rechte Verstärkersystem wird geöffnet und das linke Verstärkersystem
dementsprechend gelöscht. Das Potential am Kollektor des rechten Transistors dieser Kippstufe
und damit das Potential an der Basis des Transistors Tr 1 wird positiv angehoben und das aus
dem Transistor Tr 1 bestehende, dem Umlauf schalter US vorgeschaltete Gatter vorbereitet, so daß der
über die Klemme Tl ankommende nächste Impuls den Umlaufschalter US umsteuern kann. Dieser
Umlaufschalter gibt seinerseits wieder das durch den Transistor Tr 2 gebildete, dem Zähler Z1 vorgeschaltete
Gatter frei, so daß die an der Klemme T 2 anliegenden Impulse des Taktpulses, die um 180° zu
den Impulsen an die Klemme T1 verschoben sind, in
den Zähler einlaufen können. Für den Zähler Z1 ist
ein fünfstufiger binärarbeitender Zähler verwendet, der die Frequenz eines Taktpulses so teilt, daß an
seinen Ausgangsklemmen alle 10 msec ein Polaritätswechsel stattfindet. Die Anzahl der Kippschaltungen
des Zählers Zl sind hierbei ausschließlich durch die Frequenz des verwendeten Taktpulses bestimmt. Bekanntlich
wird, um Einrastfehler weitgehend zu vermeiden, ein im Vergleich zur Schrittlänge verhältnismäßig
hochfrequenter Taktpuls, z. B. 3,2 kHz, verwendet.
Beim Auftreten eines Polaritätswechsels am Ausgang der fünften Kippstufe des Zählers Z1 (nach
10 msec seit Anlauf des Zählers) wird der Transistoi-
Tr 3 aufgetastet. Gleichzeitig wird ein Impuls an den Zeichenlängenzähler Z2 weitergegeben. Dieser Zeichenlängenzähler
Z 2 übernimmt, wie an Hand der Fig. 2 schon erläutert wurde, eine Rückstellung des
gesamten Entzerrers und auch des Speichers nach sieben Abtastimpulsen.
Beim Auftreten des ersten Abtastimpulses wird nun ein Impuls an die beiden aus den Transistoren
Tr 4 und Tr 5 bestehenden Abtastgatter weitergegeben. Je nach der in der Eingangslippschaltung eingespeicherten
Polarität wird nun die Ausgangskippschaltung AK und damit die Ausgangsschaltung AS
in die eine oder andere Lage gesteuert. Beim Abtasten des Anlaufschrittes also derart, daß das rechte Verstärkersystem
leitend gemacht wird, so daß auch das am Kollektor des rechten Verstärkersystems der Ausgangskippschaltung
AK auftretende Potential absinkt und eine entsprechende Steuerung der beiden die Ausgangsschaltung
AS im wesentlichen darstellenden Transistoren verursacht. Beim Auftreten des ersten
Abtastimpulses wird noch keines der aus den Transistoren Tr 6 bis Tr 12 bestehenden Gatter der Gattermatrix
GM ausgesteuert, da von dem sich noch in Grundstellung befindlichen Zählers Z 2 noch keine
Vorbereitungsspannung an einer der Basen dieser Transistoren gelegt ist.
Nach dem Auftreten des ersten Abtastimpulses hingegen ist nun in den Zähler Z 2 ein Wert eingespeichert,
und es wird zunächst die Basis des Transistors Tr 6 vorbereitet. Wird nun bei der Abtastung des
zweiten Abtastimpulses, also nach 30 msec, wiederum an den Transistor Tr 3 und unter anderem auch an
der Ausgangskippschaltung, den Zähler Z2, ein Abtastimpuls gegeben, dann erhält der Transistor Tr 6
über seine Basis ein solches, von der Lage der Ausgangskippschaltung AK abhängiges Potential über die
Leitung L1 und die Transistoren Tr 13 und Tr 14,
daß er gegebenenfalls geöffnet wird. Dann und nur dann also, wenn bei der Abtastung in der Eingangskippstufe
ein Zeichenstromschritt eingetastet wurde, was über die Leitung L1 von der Ausgangskippstufe
geprüft wird und wenn ein Abtastimpuls auftritt, und wenn außerdem die drei zu dem Zähler Z2
gehörigen Kippstufen das zugehörige Potential besitzen, wird über den Transistor Tr 6 die erste Stufe
des Speichers Sp umgesteuert, was gleichzeitig eine Umsteuerung des im Kollektorkreis der ersten Stufe
befindlichen bistabilen Relais zur Folge hat, so daß auch der Kontakt SpI an entsprechendes Potential
gelegt wird. Durch die Verwendung von bistabilen Speichergliedern wird dann erreicht, daß diese nunmehr
eingestellte Lage der Kippstufe beibehalten wird. Beim Auftreten der weiteren Abtastimpulse werden
dann nacheinander die Transistoren Tr 7 bis TrIl ausgesteuert und so die abgetasteten Potentiale in die
einzelnen Speicherstufen eingetastet.
Beim Abtasten des siebten Schrittes, also des sogenannten Sperrschrittes, wird nun eine Steuerimpuls
über den Transistor Tr 12 gegeben. Dieser Steuerimpuls verursacht über die Leitung L 2 eine Rückstellung
der gesamten zu dem Speicher Sp gehörenden Kippstufen in die Ausgangslage.
Claims (7)
1. Schaltungsanordnung zum Umsetzen von Fernschreibzeichen aus einem primären Signal,
beispielsweise Seriendarstellung, in ein sekundäres Signal, z. B. Paralleldarstellung, dadurch gekennzeichnet,
daß ein an sich bekannter, vorzugsweise einachsiger Entzerrer verwendet ist, von dem die
für den Umsetzervorgang notwendigen Zeiten (Abtastungs- oder Einspeicherzeiten) abgenommen
werden und der mit einer Speichereinrichtung derart kombiniert ist, daß abhängig von den vom
Entzerrer abgegriffenen Zeiten der Einspeicherbzw. Abtastvorgang zeitrichtig für die Umsetzung
gesteuert wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 zum Umsetzen von in Serie vorliegende Stromschrittkombination
in Parallel'darstellung, vorzugsweise Wählzeichenumsetzer bei Tastaturwahl, dadurch
gekennzeichnet, daß dieAbtastimpulse, die üblicherweise zur Weitergabe der einzelnen in der Eingangsstufe
vorhandenen Stromschritte an die Ausgangsstufe herangezogen werden, auch für den
Einspeichervorgang der Stromschritte in die Speichereinrichtung abhängig von der Lage der
Eingangsstufe verwendet werden.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung eines nach
dem Abzählverfahren rein elektronisch arbeitenden, vorzugsweise aus Transistorkippstufen aufgebauten
Entzerrers.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung
an den Entzerrer über eine Gattermatrix angeschlossen ist, wobei die den einzelnen Stufen
des Zählers zugeordneten Gatter jeweils mit einem Eingang von dem Abtastimpuls und an dem anderen
Eingang von dem Schrittzähler beaufschlagt werden.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Entzerrers
eine Überwachungseinrichtung vorgesehen ist, die nach dem letzten Abtastvorgang die Abtastung
des Speichers zur parallelen Entnahme der eingespeicherten Schrittkombination auslöst.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher ebenfalls
aus bistabilen Transistorkippstufen, die vorzugsweise mit bistabilen Speicherrelais zusammenarbeiten,
aufgebaut ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Speichereinrichtung
ein Schieberegister vorgesehen ist, in das die einzelnen Stromschritte zum Abtastzeitpunkt eingeschoben
werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 80J6SO/210 11.5a
Priority Applications (4)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
BE571419D BE571419A (de) | 1957-09-23 | ||
DES55220A DE1044864B (de) | 1957-09-23 | 1957-09-23 | Schaltungsanordnung zum Umsetzen von Fernschreibzeichen |
DES57758A DE1064553B (de) | 1957-09-23 | 1958-04-09 | Schaltungsanordnung zum Umsetzen von in Serie vorliegenden Telegrafier-zeichen in Paralleldarstellung |
DES62626A DE1077693B (de) | 1957-09-23 | 1959-04-17 | Schaltungsanordnung zum Umsetzen von Fernschreibzeichen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES55220A DE1044864B (de) | 1957-09-23 | 1957-09-23 | Schaltungsanordnung zum Umsetzen von Fernschreibzeichen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE1044864B true DE1044864B (de) | 1958-11-27 |
Family
ID=7490306
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DES55220A Pending DE1044864B (de) | 1957-09-23 | 1957-09-23 | Schaltungsanordnung zum Umsetzen von Fernschreibzeichen |
Country Status (2)
Country | Link |
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BE (1) | BE571419A (de) |
DE (1) | DE1044864B (de) |
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1128203B (de) * | 1959-03-16 | 1962-04-19 | Siemens Ag | Locher |
DE1139314B (de) * | 1959-12-17 | 1962-11-08 | Zd Y Pruumyslove Automatisace | Einrichtung fuer den Empfang von in Serie ankommenden Signalfolgen in Form binaerer Code-Elemente |
DE1295600B (de) * | 1962-10-25 | 1969-05-22 | Scm Corp | Elektronische Umsetzer- und Steueranordnung fuer einen Blattdruck-Telegraphieempfaenger |
DE1296190B (de) * | 1966-12-03 | 1969-05-29 | Grundig Emv | Schaltungsanordnung fuer die UEbertragung einer in einer Zaehlkette enthaltenen Information in einen Speicher |
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0
- BE BE571419D patent/BE571419A/xx unknown
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1957
- 1957-09-23 DE DES55220A patent/DE1044864B/de active Pending
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Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
BE571419A (de) |
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