DE1035353B - Anordnung fuer hohle, heiz- oder kuehlbare Walzen - Google Patents
Anordnung fuer hohle, heiz- oder kuehlbare WalzenInfo
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- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28F—DETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
- F28F5/00—Elements specially adapted for movement
- F28F5/02—Rotary drums or rollers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
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- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F5/00—Dryer section of machines for making continuous webs of paper
- D21F5/02—Drying on cylinders
-
- D—TEXTILES; PAPER
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- D21G—CALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
- D21G1/00—Calenders; Smoothing apparatus
- D21G1/02—Rolls; Their bearings
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Description
- Anordnung für hohle, heiz- oder kühlbare Walzen Es sind hohle Walzen für Walzwerke, Kalander u. dg\. gebräuchlich, welche durch in den Walzenhohlraum eingeleitete oder hindurchgeleitete strömungsfähige Medien, vorwiegend Wasser, heiz- oder kühlbar sind. Das Hindurchleiten von Wasser durch den gesamten Walzenhohlraum bedingt eine große Durchsatzmenge, die unrationell verwertet ist und vielfach auch nur schwierig bereitgestellt werden kann. Man hat auch schon vorgeschlagen, auf einem Rohr befestigte Füllkörper in den Walzenhohlraum einzuführen, welche einen erheblichen Teil des Walzenhohlraumes ausfüllen und zwischen sich und der Walzenwandung einen verhältnismäßig engen Durchgangsraum für ein eingesprühtes Luft-Wasser-Gemisch frei lassen. Bei dieser bekannten Vorrichtung besteht aber der Nachteil, daß der Walzenhohlraum in gleichem Durchmesser auch durch einen Walzenzapfen durchlaufen muß, um die Füllkörper einsetzen zu können. Das ergibt verschiedene bauliche Abhängigkeiten oder Nachteile, indem der Lagerzapfendurchmesser fast so groß sein muß wie der Ballendurchmesser oder keine Freizügigkeit besteht in der Wahl der Wandstärke des Walzenmantels. Für Walzen mit größerem Ballendurchmesser eignet sich die bekannte Anordnung mithin nicht.
- Erfindungsgemäß werden diese vorstehenden Schwierigkeiten der bekannten Anordnung dadurch überwunden, daß die Füllkörper als Blähkörper ausgebildet sind. Die Blähkörper haben im aufgeblasenen oder aufgefalteten Zustand einen größeren Durchmesser als im nicht aufgeblasenen oder zusammengefalteten Zustand. Es ergibt sich daher die Möglichkeit, durch die Bohrung des Walzenzapfens einen Füllkörper einführen zu können, der im Wirkungszustand einen größeren Durchmesser hat als die Bohrung des Zapfens.
- Zur Erläuterung ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Gestalt eines Längsschnittes durch eine Walze wiedergegeben.
- Der Walzenballen ist mit 1 bezeichnet, der in die beiden Walzenzapfen 2 ausläuft. Wie üblich sind die Bohrungen 3 der Walzenzapfen enger als der Hohlraum innerhalb des Ballens 1. Auf dem in den Walzenhohlraum hineinragenden Teil des Rohres 4 ist ein Blähkörper 5 mit verformungsfähigen Wandungen mit Hilfe von Spannbändern 6, Schellen od. dgl. so befestigt, daß sich ein abgeschlossener Raum zwischen dem Blähkärper 5 und dem Rohr 4 bildet. In diesen Hohlraum mündet eine Leitung 7, durch die ein Druckmittel in den Hohlraum des Blähkörpers eingeführt werden kann. Vorzugsweise wird der Blähkörper 5 so hergestellt, daß er auf eine bestimmte Form bzw. einen bestimmten Durchmesser aufgeblasen werden kann, indem seine Wandungen z. B. aus gummierten Gewebelagen bestehen. Zur Unterstützung dieser Wirkung können in denselben auch durchlässige oder perforierte Wandungen 8 eingebaut sein.
- Nachdem das Rohr 4 mit dem nicht aufgeblasenen und zusammengefalteten Blähkörper 5 durch den Walzenzapfen eingeführt und in seiner Mittellage festgestellt worden ist, wird durch die Leitung 7 ein Druckmittel in das Innere des Blähkörpers eingeführt, so daß dieser sich aufbläst und die gezeichnete Wirkungsstellung einnimmt.
- An Stelle des gezeichneten Blähkörpers kann selbstverständlich auch ein solcher Verwendung finden, der vollwandig hergestellt ist, d. h. der auch eine in voller Länge auf dem Rohr 4 aufliegende Wandung besitzt, wobei die Druckleitung 7 dann an der Wand des Blähkörpers ihren Anschluß finden muß. Es können auch mehrere Einzelblähkörper dieser Art nebeneinander angeordnet sein.
- An Stelle eines Aufblasens des oder der Blähkörper durch Druckluft, ein sonstiges Druckgas oder durch Druckwasser kann auch eine dauerhafte Verfestigung des Blähkörpers in seiner Wirkgestalt vorgenommen werden, indem in den Hohlraum des oder der Blähkörper ein sich verfestigendes Mittel eingeführt wird, z. B. eine wäßnge Aufschwemmung von Zement.
- Hierbei kann es zweckmäßig sein, die Wandung 5 des Blähkörpers porös zu halten oder aber nicht nur eine Zuführung, sondern auch einen Rücklauf vorzusehen, damit das in der Zementbrühe enthaltene Wasser abgeführt werden kann. Bei einer derart oder auf sonstige geeignete Weise durchgeführten dauerhaften Verfestigung des Blähkörpers entfällt die Notwendigkeit, ständig einen Druck durch die Leitung 7 auf den Blähkörperhohlraum einwirken zu lassen. Das gleiche Ziel kann dadurch erreicht werden, daß die Wandungen des Blähkörpers 5 zwar so weit faltbar bzw. elastisch ausgebildet werden, daß sie durch den Walzenzapfen eingeführt werden können, andererseits aber doch so steif, daß sie nach ihrem Auffalten im Walzenhohlraum ihre Form in ausreichendem Maße selbst aufrechterhalten.
- Zwischen der Wandung des Blähkörpers 5 und dem Walzenballen ergeben sich die Spalträume 9, durch die das Heiz- oder Kühlmittel im Sinne der eingezeichneten Pfeile hindurchströmt. Durch die Wahl der Spaltbreite kann die Strömungsgeschwindigkeit des Heiz- oder Kühlmittels variiert werden.
- PATENI ANSI'RC( ( H E: 1. Anordnung für hohle, mit Hilfe eines durch den Walzenhohlraum strömenden Mediums heiz-oder kühlbare Walzen mit auf einem in den Walzenhohlraum hineinragenden Rohr aufgesetzten Füllkörpern, die einen erheblichen Teil des Hohlraumquerschnittes ausfüllen, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllkörper als Blähkörper ausgebildet sind.
Claims (1)
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den oder die Blähkörper dieselben dauerhaft verfestigenden Mittel eingeführt sind.3. Abwandlung der Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verform- und faltbaren Wandungen des Füllkörpers so steif sind, daß sie nach dem Auffalten im Walzenhohlraum ihre Form selbst aufrechterhalten.In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1 820 074.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEC14725A DE1035353B (de) | 1957-04-15 | 1957-04-15 | Anordnung fuer hohle, heiz- oder kuehlbare Walzen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEC14725A DE1035353B (de) | 1957-04-15 | 1957-04-15 | Anordnung fuer hohle, heiz- oder kuehlbare Walzen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1035353B true DE1035353B (de) | 1958-07-31 |
Family
ID=7015706
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEC14725A Pending DE1035353B (de) | 1957-04-15 | 1957-04-15 | Anordnung fuer hohle, heiz- oder kuehlbare Walzen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1035353B (de) |
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1957
- 1957-04-15 DE DEC14725A patent/DE1035353B/de active Pending
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