DE1031637B - Filmmaterial fuer dichroitische Farbbilder - Google Patents
Filmmaterial fuer dichroitische FarbbilderInfo
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Description
Diese Erfindung betrifft Verbesserungen an photographischem Filmmaterial eines Typs, der zur Bildung
von lichtpolarisierenden dichroitischen Farbbildern durch Übertragungsdruckverfahren unter Verwendung
von Reliefmatrizen geeignet ist, und ein verbessertes Produkt, das aus vorherbestimmten Färbungen dieses
Filmmaterials entsteht und ein oder mehrere dichroitische Farbbilder liefert und aus einem Filmmaterial besteht, das ein oder mehrere lichtpolarisierende
Farbbilder trägt.
Erfindungsgemäß wird ein Filmmaterial vorgeschlagen, das dichroitische Farbbilder zu tragen vermag
und mindestens eine Schicht eines orientierbaren, durchsichtigen, hochmolekularen, hydroxylenthaltenden
Vinylpolymerisats aufweist, dessen Moleküle in vorherbestimmter Richtung orientiert sind und das
eine Farbstoffbeize darin enthält, und dadurch gekennzeichnet ist, daß lineare polymere Verbindungen
mit basischem Stickstoff als Beizen für Säurefarbstoffe benutzt werden.
Als eine solche Verbindung wird besonders ein /J-Diäthylaminoäthylmethacrylat-Polymerisat verwendet.
Die Schicht enthält mindestens zwei Farbbilder, von denen jedes für eine Farbkomponente eines Gegenstandes
vorhanden ist.
Bekannt sind schon orientierten Polyvinylalkohol enthaltende Schichten, wie sie im vorliegenden Fall
verwendet werden, und Herstellungsverfahren von Bildern mit senkrecht zueinander polarisierenden
dichroitischen Farbstoffen (vgl. die USA.-Patentschriften 2 289 714, 2 289 715 und 2 315 373). Im vorliegenden Falle ist nun in einer solchen Polyvinylalkoholschicht,
auf die der Farbstoff übertragen wird, noch eine Beize für den Farbstoff enthalten, die aus
einer organischen, basischen Stickstoff enthaltenden Verbindung besteht. Die Verwendung von \Aerbindungen
mit basischem Stickstoff als Beizmittel ist nicht bekannt, insbesondere ist die Verwendung solcher
Verbindung zum Beizen von sauren Farbstoffen, wie sie hier verwendet werden, noch nicht beschrieben
worden. Man hat zwar schon in gelatinierten Druckpapieren für den Druck nach Absaugeverfahren die
Verwendung einer basischen Stickstoff enthaltenden Verbindung in einer Oberflächenschicht vorgeschlagen,
aber dort dient diese Verbindung als Fällungsmittel für die Beize, ohne den Farbstoff selbst irgendwie zu
beeinflussen. Soweit in diesem Zusammenhange Beizen oder Farbstoff-Fällungsmittel vorgeschlagen
worden sind, sind sie nur mit basischen Farbstoffen verwendbar. Auf übertragene Farbstoffe, wie sie im
vorliegenden Falle verwendet werden und die durchweg direkte Baumwollfarbstoffe mit Sulfonsäuregruppen
sind, haben diese Mittel keine Wirkung.
Zum besseren Verständnis der Natur und der Ziele
Filmmaterial für dichroitische Farbbilder
Anmelder:
International Polaroid Corporation,
Jersey City, N. J. (V. St. A.)
Jersey City, N. J. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau, Lauterstr. 37,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg, München 27,
Patentanwälte,
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 19. Juli 1954
V. St. v. Amerika vom 19. Juli 1954
William Howard Ryan, Billerica, Mass.,
und Vivian Kann Walworth, Concord, Mass. (V. St. A.), sind als Erfinder genannt worden
' 2
der Erfindung wird auf die folgende Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung Bezug genommen:
Fig. 1 läßt die Art der Herstellung von Paaren übereinandergelagerter, lichtpolarisierender, stereoskopischer Farbbilder in stereoskopischem Filmmaterial durch Aufbringen einer Druckmatrize auf jeder Seite des Filmmaterials erkennen, die als Reliefbild das eine von einem Paar stereoekopischer Bilder, die gedruckt werden sollen, enthält und mit einem dichroitischen Farbstoff benetzt ist;
Fig. 1 läßt die Art der Herstellung von Paaren übereinandergelagerter, lichtpolarisierender, stereoskopischer Farbbilder in stereoskopischem Filmmaterial durch Aufbringen einer Druckmatrize auf jeder Seite des Filmmaterials erkennen, die als Reliefbild das eine von einem Paar stereoekopischer Bilder, die gedruckt werden sollen, enthält und mit einem dichroitischen Farbstoff benetzt ist;
Fig. 2 ist eine schematische perspektivische Darstellung
eines stereoskopischen Farbdrucks, der auf dem stereoskopischen Filmmaterial nach dem in Fig. 1
erläuterten Verfahren hergestellt ist.
Ein Verfahren zur Herstellung eines Lichtpolarisators besteht in der Adsorption eines dichroitischen
Farbstoffs an einem durchsichtigen, molekularorientierten, linearen, hochmolekularen, hydroxylenthaltenden
Vinylpolymerisat, für das Polyvinylalkohol ein bevorzugtes Beispiel darstellt. Wenn ein
dichroitischer Farbstoff an einer molekularorientierten Kunststoffschicht dieser Art adsorbiert wird, wird
diese Schicht lichtpolarisierend. Die orientierten Kunststoffe der früher beschriebenen Art sind also im
allgemeinen zur Herstellung von Farbpolarisatoren verwendbar und insbesondere als Medium zur Her^
stellung stereoskopischer, lichtpolarisierender Farbdrucke geeignet.
809 529/284
Eine Kunststoffschicht aus z. B. Polyvinylalkohol od. dgl. wird im allgemeinen durch Benetzen mit einer
wäßrigen Farbstofflösung angefärbt. Beim Übertragen eines Farbstoffs von einer Reliefmatrize auf
eine Filmfläche, mit der die Matrize in Berührung ist, hat der Farbstoff immer die Neigung, sich seitlich
auszubreiten. Dieses Ausbreiten bewirkt die Bildung eines Farbbildes, dem die Auflösung des Matrizenbildes
fehlt. Ein Verfahren zur Verbesserung der
ohne auf die Orientierungsfähigkeit des Polymeren einzuwirken, einverleibt werden kann und das in der
Schicht nach der Bildung des Farbbildes zurückgehalten werden kann.
Besondere Beizmittel oder Farbstoffällungsmittel oder Fixiermittel, mit denen sich diese Erfindung befaßt, sind organische Verbindungen, die basischen
Stickstoff enthalten und für die ein ausgezeichnetes
Schicht um 45° gegen die Kante des Filmmaterials 30 geneigt ist, während die Moleküle der Schicht 32 so
orientiert sind, daß die Durchlässigkeits- oder Polarisationsachse der Schicht ebenfalls um 45° gegen
5 die Kante des Filmmaterials geneigt ist, aber mit der Durchlässigkeitsachse der Schicht 31 einen Winkel
von 90° bildet. Eine bevorzugte Orientierung ist durch die Pfeile 41 und 42 in Fig. 2 angedeutet,
welche das stereoskopische Filmmaterial 30 nach der
Reproduktion von gedruckten Farbbildern einer i0 Entstehung des Bildes zeigt und welche die vordere
Matrizenbildauflösung besteht im Einarbeiten einer Schicht 31 mit der nach rechts oben gerichteten
Farbstoffbeize in das zu bedruckende Material. Ob- Durchlässigkeitsachse 41 zur Aufnahme des Bildes
wohl früher bereits verschiedene Beizmittel in photo- fin das rechte Auge von einem stereoskopischen Paar
graphischen Gelatineschichten dispergiert und auch und die hintere Schicht 32 mit der nach links oben
Beizmittel in Fasern vom Cellulosekunststofftyp ver- 15 gerichteten Durchlässigkeitsachse 42 zur Aufnahme
wendet worden sind, um die vollständige Anfärbung des stereoskopischen Bildes für das linke Auge erzu
erleichtern, hat man im allgemeinen solche Ver- kennen läßt.
fahren noch nicht bei der Bildung von Farbbildern in Filmstrukturen dieser allgemeinen Art sind in den
hydroxylenthaltenden Vinylpolymerisaten angewandt, USA.-Patentschriften2289714,2289715 und2 315 373
deren Moleküle hochorientiert sind und deren Eigen- 2o beschrieben. Das Filmmaterial 30 liefert ein durchschaften
der vorliegenden Erfindung entsprechen. Ziel sichtiges Gebilde, das als Kinofilm oder als Einzelder
Erfindung ist deshalb vor allem die Anwendung bildfilm verwendbar ist. Außerdem kann das Filmeines
Beizmittels für dichroitische Farbstoffe in an- material 30 auf einer opaken, nichtpolarisierenden,
färbbaren Flächen oder Schichten aus orientierten reflektierenden Unterlage hefestigt werden und zur
Polymerisaten der beschriebenen Art und hauptsäch- 25 Herstellung eines lichtpolarisierenden Reflexionslich
eines Beizmittels, das der polymeren Schicht, abzugs dienen. Stereoskopische Bildpaare, die auf dem
Filmmaterial 30 gebildet worden sind, werden übereinander angebracht.
Die Bildherstellung in dem Filmmaterial 30 wird 30 durch Drucken mit abwaschbaren Reliefmatrizen
durchgeführt, von denen jede mit einer Lösung eines geeigneten dichroitischen Farbstoffs getränkt ist. Die
abwaschbaren Reliefmatrizen werden nach üblichen Verfahren von photographischen Originalen oder
Beispiel eine Substanz ist, die eine oder mehrere 35 Duplikaten dieser hergestellt und nach Durchtränken
Aminogruppen enthält. Nach der Definition ist »Eine mit einer Lösung eines dichroitischen Farbstoffs fest
Substanz, die einen Farbstoff an der Stelle bindet,
ein Beizmittel« (vgl. S. 268, »Principles of Color
Photography« [1953] von Ralph M.Evans, W. T
Hanson jr. und W. LyIe Brewer, John W.Wiley 40
and Sons, Inc., New York); unter »Farbstoffbeizmittel« oder »Beizmittel« ist in der Beschreibung und
den Ansprüchen eine Substanz dieser Art zu verstehen.
ein Beizmittel« (vgl. S. 268, »Principles of Color
Photography« [1953] von Ralph M.Evans, W. T
Hanson jr. und W. LyIe Brewer, John W.Wiley 40
and Sons, Inc., New York); unter »Farbstoffbeizmittel« oder »Beizmittel« ist in der Beschreibung und
den Ansprüchen eine Substanz dieser Art zu verstehen.
Unter Beachtung des Gesagten soll im folgenden 45 Farbpositive enthält jeder Matrizensatz zwei oder
eine Erklärung der Natur des stereoskopischen Druck- mehr einzelne Relief matrizen, von denen jede eine
materials und der Art der Bildung lichtpolarisieren- positiv getrennte Farbaufzeichnung von einem Bild
der Bilder in diesem durch die vorherbestimmte Auf- des stereoskopischen Bildpaares trägt, welches reprobringung
von dichroitischen Farbstoffen auf das duziert werden soll. Die einzelnen Matrizen eines
Material zum besseren Verständnis der vorliegenden 50 Satzes, der zur farbigen Reproduktion verwendet
Erfindung führen. wird, werden nacheinander auf das stereoskopische
Filmmaterial aufgedruckt; so können z. B. die Matrizen mit der blauen, magentaroten und gelben Farfybildkomponente
zur Reproduktion in der soben gtwird durch das stereoskopische Filmmaterial 30 in 55 nannten Reihenfolge auf das Filmmaterial aufge-Fig.
1 dargestellt, bei welchem Schichtengebilde die bracht werden.
gegenüberliegenden Seiten eines durchsichtigen Trä- Ein übliches Verfahren zum gleichzeitigen Be-
gers 33 zwei dünne und durchsichtige Oberflächen- drucken von gegenüberliegenden Seiten des Filmschichten
31 und 32 tragen.. Mit 30 sei das Film- materials 30 ist in Fig. 1 schematisch dargestellt, wo-,
material als Ganzes im folgenden bezeichnet. Die 60 bei das Filmmaterial 30 mit einer Druckmatrize für ,
Oberflächenschichten 31 und 32 sind dünne Folien das rechte Auge und einer Druckmatrize für das linke
eines durchsichtigen, molekularorientierten hoch- Auge auf den gegenüberliegenden Seiten zwischen
molekularen, hydroxylenthaltenden Vinylpolymerisats, zwei rotierenden Druckwalzen 35 belögt wird, die die
für das Polyvinylalkohol ein bevorzugtes Beispiel dar- Matrizen in innigen Kontakt mit den äußeren molestellt, während der Träger 33 irgendein geeigneter, 65 kularorientierten Schichten 31 und 32 des Film- ,
durchsichtiger und praktisch wasserundurchlässiger materials bringen.
Kunststoff, wie z. B. Celluloseacetatbutyrat oder Ein Druck bzw. Produkt, das durch Anwendung
Cellulosetriacetat, ist. des in Fig. 1 gezeigten Verfahrens entsteht, ist M 4
Die Moleküle der Schicht 31 sind so orientiert, daß Fig. 2 schematisch dargestellt, in der das Filmmaterial;J
die Durchlässigkeits- oder Polarisationsachse der 70 30 ein stereoskopisches Bild 310 für das rechte Auge;·!
auf die Außenflächen der Schichten 31 und 32 gepreßt,
um Teile dieser Lösung auf jede der genannten Schichten zu übertragen.
Zwei Sätze von Druckmatrizen — einer für das Bild des rechten Auges und einer für das Bild des
linken Auges — werden für die Positivwiedergabe eines stereoskopischen Bildpaares in einem geeigneten
Filmmaterial, z. B. dem Material 30, verwendet. Für
Ein geeignetes Medium, in dem übereinanderliegende, lichtpolarisierende, stereoskopische Linksund
Rechts-Augenbilder gebildet werden können,
in der molekulaiOrientierten Schicht 31 und ein
stereoskopisches Bild 320 für das linke Auge in der molekularorieritierten Schicht 32 enthält. Bild 310 ist
mit ausgezogenen Linien dargestellt, während Bild 320 gestrichelt ist. Zur Vereinfachung wurde angenommen,
daß der in Fig. 2 gezeigte Druck von einem Paar stereoskopischer Wiedergaben des Buchstabens H
erhalten worden ist; er kann zur Erläuterung der Herstellung eines vollständig farbigen stereoskopischen
Drucks nach dem beschriebenen Verfahren dienen.
Die Betrachtung geschieht in der Weise, daß diese lichtpolarisierenden Bilder 310 und 320 durch Polarisationsfilter
vor jedem Auge des Beobachters angedoch hat man bisher nicht ein solches Beizmittel und
insbesondere eine basische, stickstoffhaltige Verbindung mit den angegebenen Eigenschaften in. hydroxylenthaltende
Vinylpolymerisate und insbesondere in Polyvinylalkohol eingearbeitet. Ebenso hat man bisher
nicht eine basische stickstoffhaltige Verbindung als Beizmittel in molekularorientiertem Filmmaterial
zur Fixierung dichroitischer Farbbilder an das Material verwendet.
In der hier beschriebenen Erfindung wurde entdeckt, daß basische, stickstoffhaltige Verbindungen
hochmolekularen, hydroxylenthaltenden Vinylpolymerisaten mit dem Ziel der Schaffung eines Beizmittels
zur Fixierung eines dichroitischen Farbstoffs
sehen werden, deren Durchlässigkeitsachsen einen 15 oder von Farbstoffen in den Schichten solcher PolyWinkel von 90° miteinander bilden. Außerdem sind merisate einverleibt werden können. Durch diese Erdie
lichtpolarisierenden Filter mit Bezug auf die
lichtpolarisierenden Bilder des Films 30 so angeord-
lichtpolarisierenden Bilder des Films 30 so angeord-
findung wurde ferner entdeckt, daß solche Polymerisate mit Vinylverbindungen der beschriebenen Art
und insbesondere mit Polyvinylalkohol verträglich
Polarisationsachse des mit ihm zu beobachtenden BiI- 20 sind und Folien solcher Polymerisate ohne Schädides
kreuzt oder einen Winkel von 90° mit ihr bildet. gung der Orientierungseigenschaften dieser Schichten
Dadurch sieht jedes Auge praktisch nur das für es oder Folien einverleibt werden können, wobei die ge
net, daß jedes mit seiner Polarisationsachse die
bestimmte Bild.
Die molekulare
Die molekulare
Orientierung einer Kunststoffnannten Folien zur Erzielung großer Achsenverhältnisse,
d. h. mit Werten über 3, gestreckt werden
schicht wird gewöhnlich durch Strecken der Schicht 25 können. Die verwendeten Beizmittel sollen praktisch
in der Wärme durchgeführt. Das Strecken wird durch durchsichtig und farblos sein, und beim Einverleiben
Anwendung von entgegengesetzten Zugkräften auf die Folie bewirkt. Selbstverständlich verursacht eine
solche Streckung eine Orientierung der Moleküle der Folie in einer Richtung, die praktisch parallel zur
Richtung der angewendeten Zugkräfte liegt. Je höher der Streckungsgrad, um so vollständiger die Molekularorientierung.
Die Auswirkung der Streckung auf Kunststoffolien kann empirisch durch Aufdrucken mehrerer einheit
in Kunststoffolien soll ein Produkt von, guter optischer Homogenität entstehen. Außerdem ist es wünschenswert,
daß diese Beizmittel so beschaffen sind, daß sie praktisch unbeweglich in der Kunststoffolie
bleiben, der sie einverleibt worden sind, und demzufolge nicht durch Verarbeitungslösungen auswaschbar
sind. Eine solche Unbeweglichkeit kann durch die natürliche Substantivität des Beizmittels in dem
Vinylträger, dem es einverleibt worden ist, oder durch
licher Kreise in Abständen auf der Oberfläche der Verwendung eines Beizmittels einer Molekülgröße,
ungedehnten Folie ermittelt werden. Wenn diese durch die es praktisch in der Kunststoffschicht unFolien
dann gestreckt werden, zeigt es sich, daß diese beweglich wird, oder durch andere physikalische oder
Kreise in Ellipsen verwandelt worden sind, deren chemische Eigenschaften des Beizmittels hervorgrößere
Achsen im allgemeinen parallel zur Anwen- 40 gerufen werden.
dungsrichtung der Zugkräfte liegen. Das Verhältnis Ein bevorzugtes Beispiel für ein Beizmittel der
der größeren Achse einer solchen Ellipse zu ihrer Art, mit der sich diese Erfindung befaßt, ist ein
kleineren Achse ist als das Achsenverhältnis bekannt /3~Diäthyla,minoäthylmethacrylat~Polymerisat. Andere
und ist ein Maß für den Streckungsgrad der Folie, Je Beizmittel enthalten Polyäthylenimin; ein Alkylimidgrößer
dieses Achsenverhältnis ist, um so größer ist 45 azolinhydroacetatjCetyläthylmorpholiniumäthylsulfat;
der Streckungsgrad. Phenylbiguanidin; ein Kondensationsprodukt aus
Hohe Achsenverhältnisse sind zur Steigerung der Wirksamkeit der polarisierenden Folie erwünscht. Im
allgemeinen ist die Wirksamkeit der Folie als Lichtpolarisator um so größer, je größer das Achsenverhältnis
ist. Achsenverhältnisse in der Größenordnung von 3 oder mehr sind zur Herstellung von molekularorientierten
Folien von hoher Orientierung geeignet.
Bei der laufenden technischen Herstellung werden Formaldehyd und Dicyandiamid; ein komplexes tertiäres
Aminacetat; Dicyandiamid; Poly-2-vinylpyridin; und Polyacrylsäureamid.
Die organische Verbindung, die die Farbstoffbeize liefert, wird dem Filmmaterial, z. B. dem Filmmaterial
3O7 durch Tränken einverleibt, oder sie wird der Plastenlösung einverleibt, die die Schichten des
Filmmaterials liefert, wenn die Lösung vergossen
gleichmäßig Achsenverhältnisse von etwa 6 für 55 wird. Im letzteren Fall werden die Bildaufnahme-
molekularorientierte Polyvinylalkoholschichten erzielt.
Wie bereits ausgeführt, befaßt sich diese Erfindung mit Filmmaterial, das in der Lage ist, lichtpolarisierende,
dichroitische Farbbilder zu tragen, und das molekularorientierte, hydroxylenthaltende Vinylpolymerisate
enthält, denen eine Farbbeize einverleibt worden ist. Wie ebenfalls bereits erwähnt, ist die Verwendung
eines Beizmittels in photographischen Gelatineschichten zum Festhalten des Farbbildes
schichten, die durch den Gießprozeß hergestellt worden sind, gestreckt und dann auf ihren Träger schichtartig
aufgezogen.
Organische Verbindungen mit basischem Stickstoff sind als Elektronendonatoren, bekannt und hier zur
Verwendung mit dichroitischen Farbstoffen bestimmt, die im allgemeinen der Gruppe der direktziehenden
Baumwollfarbstoffe entstammen. Brauchbare dichroitische Farbstoffe enthalten Säurereste, z. B. eine
ebenso bekannt, wie die Verwendung eines solchen 65 Sulfonsäuren oder Phenolgruppe, im Molekül. Di-Beizmittels
für Fasern aus Cellulosederivaten — wie chroitische Farbstoffverbindungen dieser Art sind als
z. B. Celluloseestern u. dgl. — zur Unterstützung der
Auffärbung solcher Fasern. Außerdem hat man schon
Auffärbung solcher Fasern. Außerdem hat man schon
früher für diese Zwecke organische Verbindungen mit Elektronenacceptoren bekannt. Der Mechanismus, der
die basischen, stickstoffenthaltetiden Verbindungen befähigt, dichroitische Farbstoffe in molekularorien-
basischem Stickstoff als Beizmittel beschrieben. Je- 70 tierten Schichten zu fixieren oder festzuhalten, ist
nicht ganz aufgeklärt, aber es wird angenommen, daß er die Folge einer Salzbildung ist, wobei die basische
Stickstoffverbindung — ζ. B. eine Verbindung mit einer oder mehreren Aminogruppen — mit einem
Säurerest des Farbstoffs in der Kunststoffschicht unter Bildung eines praktisch unbeweglichen Produktes
oder eines solchen, das unbeweglich gemacht werden kann, reagiert.
Poly-zS-diäthylaminoäthylinethacrylat, das gewöhnlich
wasserunlöslich, aber säurelöslich ist, wird in einer verdünnten wäßrigen Essigsäurelösung (3- bis
5%ig) unter Bildung einer Beizenlösung mit einer
Polymerisationskonzentration von etwa 1 °/o aufgelöst. 15 molekularorientierten Polyvinylalkohole mit einem
Mit dieser Lösung des Polymerisats wird ein mole- Kondensationsprodukt aus Formaldehyd und Dicyan-
eine Nachbehandlung durchgeführt werden, um das Beizmittel im Filmmaterial zu fällen.
So ist es z. B. empfehlenswert, bei der Tränkung eines molekularorientierten Polyvinylalkohole mit
einer wäßrigen Lösung von Cetyläthylmorpholiniumsulfat eine anschließende Fällung des Beizmittels
durch eine Nachbehandlung zu bewirken. Ein für diesen Zweck geeignetes Fällungsmittel ist eine wäßrige
Lösung von Mono- oder Dibutylnaphthylen-
o natriumsulfat, der eine kleine Menge Natriumsulfat
zugeeetzt ist. Eine solche Lösung ist in der Technik als ein gebräuchliches anionisches Netzmittel bekannt
und ein Fällungsmittel für das gerade erwähnte Beizmittel. Ebenso ist es bei der Tränkung eines
kularorientiertes Filmmaterial, wie das Filmmaterial
30, durch 2 Minuten langes Eintauchen des Materials in die Lösung bei einer Lösungstemperatur von 21° C
getränkt. Es ist empfehlenswert, im Anschluß an die Tränkung des Filmmaterials mit dem polymeren Beizmittel,
das Material durch Eintauchen in eine schwach alkalische Lösung, z. B. eine 5%ige Lösung von Ammoniumhydroxyd,
zu neutralisieren. Diese Nachbehandlung wird 2 Minuten lang bei 21° C durchgeführt.
Die alkalische Nachbehandlung bewirkt außer der Neutralisation des Filmmaterials ein Unlöslichmachen
des polymeren Beizmittels gegenüber wäßrigen Lösungen, mit denen das Filmmaterial später benetzt
werden kann.
Eine 10%ige Lösung von Polyvinylalkohol wird durch Auflösen einer angemessenen Menge PoIy-
dianiid empfehlenswert, das Beizmittel in der Folie durdi eine Nachbehandlung mit einer 5°/oigen Ammoniumhydroxydlösung
zu fällen.
Wie beschrieben wurde, ist eine Nachbehandlung in solchen Fällen unnötig, in denen das Beiz- oder
Fixiermittel leicht in die Folie eingeführt und darin in unlöslicher Form festgehalten werden kann wie das
Beizmittel des Beispiels III.
Im allgemeinen werden die anderen "Beizmittel, die
besonders erwähnt, aber in den Beispielen I bis III nicht beschrieben worden sind, auf gleiche Weise und
meist in gleichen. Mengen, wie sie für die spezifischen
Beispiele gegeben worden sind, in orientierte, hydroxylenthaltende
Vinylpolymerisate eingearbeitet.
Beizmittel werden in orientierte Folien eingearbeitet, um die Herstellung des Bildes zu unterstützen,
indem sie eine schnellere und eine vollständigere Farbstoffübertragung von den Druckmatrizen, die
vinylalkohol in Wasser hergestellt. Die Polyvinyl- 35 Bildung eines Übertragungsbildes hoher Schärfe und
alkohollösung wird auf etwa 35° C erhitzt, bis sie eine Verbesserung der Waschechtheit des Bildes in
homogen wird, worauf zu der warmen Lösung eine der Schicht bewirken. Insbesondere liegt eine Eigenschwach essigsaure Lösung eines /5-Diäthylamino- schaft eines Beizmittels darin, einen Farbstoff anzuäthylmethacrylat-Polymerisats
gesetzt wird, damit die ziehen und seine Entfernung von der Matrize zu Konzentration des polymeren Beizmittels in der Folie, 40 unterstützen. Aus dem Massenwirkungsgesetz folgt,
die aus dieser Mischung gegossen wird, 1 bis 4% be- daß die Menge des übertragenen Farbstoffs mit dem
trägt. Die Mischung wird gerührt, bis sie vollständig Ziel der Herstellung von Bildern hoher Dichte um so
durchmischt ist, und dann 5 bis 20 Stunden auf 35° C größer ist, je wirksamer er von der Matrize entfernt
oder aber so lange erhitzt, bis alle Luft aus der wird. Außerdem verbessert diese von einem Beiz-Mischung
ausgetrieben ist, wonach das Gemisch aus 45 mittel für die Übertragung von Farbstoff ausgehende
Polyvinylalkohol und dem polymeren Beizmittel nach Anziehung die reproduzierbare Bildauflösung,
üblichen Verfahren zur Herstellung von Folien ver- Der Übertragungsdruck wird mit dem Filmmaterial
üblichen Verfahren zur Herstellung von Folien ver- Der Übertragungsdruck wird mit dem Filmmaterial
gössen wird. Die gegossene Folie wird vorzugsweise in feuchter Form durchgeführt, wobei zur Sicherin
eine schwache Ammoniumhydroxydlösung einge- stellung eines gleichmäßigen, guten Kontaktes zwitaucht,
anschließend einer Streckung zur Orientierung 50 sehen der zu bedruckenden Oberfläche und der Relief-'
der Moleküle bis zu einem gewünschten Grad unter- druckmatrize beide aufeinandergepreßt werden. Das
Benetzen des Filmmaterials kann mit Wasser geschehen. Eine der Auswirkungen des Streckens einer
Kunststoffolie aus z. B. Polyvinylalkohol soll in der Entwicklung einer Widerstandsfähigkeit der Folie
gegenüber Auflösung in einer wäßrigen Lösung bei gegebener Temperatur bestehen. Im allgemeinen ist
die Abnahme der Löslichkeit von Kunststoffen in wäßriger Lösung eine Funktion des Grades ihrer
d. h. etwa bei Zimmertemperatur, eingetaucht. Über- 60 Molekularorientierung. Eine solche Abnahme in der
schüssige Lösung wird in üblicher Weise, z. B. durch Löslichkeit des Kunststoffs wirkt auf die Fähigkeit
Wringwalzen, entfernt, wonach das Material zwischen einer wäßrigen Lösung, in eine Schicht desselben ein-38
und 49° C getrocknet wird. zudringen; ferner wirkt sie, wie früher bereits be-
Die Beispiele I und II zeigten die Nachbehandlung schrieben, auf das Drucken auf den Folien durch
des Filmmaterials nach der Einverleibung eines Beiz- 65 Farbübertragungsverfahren von lichtpolarisiereruden
mittels, wohingegen im Beispiel III keine Nach- Bildern, die aus dichroitischen Farbstoffen hergestellt
behandlung durchgeführt wird. In den Beispielen I sind. In solchen Fällen, in denen ein Beizmittel nicht
und II war die Nachbehandlung empfehlenswert, um ausreicht, um diese unerwünschten Eigenschaften in
das Filmmaterial zu neutralisieren und das Beizmittel hochmolekularorientierten Kunststoffolien der Art, '.■,
unlöslich zu machen. Außerdem kann in einigen Fällen 70 wie sie in dieser Erfindung behandelt werden,, auszu- I
worfen und dann auf einen Träger, z. B. den Träger
des Filmmaterials 30, aufgebracht.
5 Gewichtsteile Phenylbiguanidin werden in 95 Teilen destillierten Wassers gelöst. Das Filmmaterial
wird in dieser Lösung etwa 5 Minuten lang bei 21° C,
gleichen bzw. zu überwinden, empfiehlt es sich, die.
Folie mit geeigneten Reagenzien in wäßriger Lösung vorzubehandeln.
Eine Vorkonditionierung dieser Art wird durch Behandeln des Filmmaterials mit einer Lösung einer
Substanz (bzw. von Substanzen) durchgeführt, durch die die Aufnahmefähigkeit des Films für Farbstoffe
gesteigert und die Färbeeigenschaften im allgemeinen verbessert werden. Beschrieben worden sind bereits
Mittel zur Vorbenetzung, die aus wäßrigen Lösungen von Jodiden bzw. aus wäßrigen Lösungen von Jodidionen
und zweiwertigen Metallionen, wie Cadmium, Magnesium und Beryllium, bestehen. Außerdem seien
wäßrige Lösungen zur Vorbenetzung erwähnt, die Jodidionen oder Salze bestimmter schwacher organischer
Säuren oder beides enthalten. Die Vorbehandlung in dieser Art wird durch Eintauchen eines Filmmaterials, z. B. des Materials 30, in eine Vorbehandlungslösung
für eine angemessene Zeit bei einer geeigneten Temperatur durchgeführt, wonach das Filmmaterial
durch Aufbringung der Farbübertragungsmatrizen bedruckt wird. Nach der vorliegenden Erfindung
erhält man ein Filmmaterial, wie den Film 30, das molekularorientierte Polyinylalkoholschichten
31 und 32 trägt, die jede ein Beizmittel, z. B. ein ^-Diäthylaminoäthylmethacrylat-Polymerisat, enthalten,
und die mit einer wäßrigen Lösung von Natriumacetat in einer Konzentration von etwa 5% vorbehandelt
worden sind, das die Wiedergabe von dichroitischen Farbbildern angemessener Dichte, d. h. von 2,7
oder höher, für Kinofilme und eine hohe Bildauflösung, z. B. 60 Linien je Millimeter, ermöglicht.
Im allgemeinen können direktziehende Baumwollfarbstoffe
von im wesentlichen länglicher Struktur als geeignet zur Herstellung lichtpolarisierender Bilder in
molekularorientierten Kunststoffen und insbesondere in molekularorientierten Polyvinylalkohol benannt
werden. Farbstoffe dieser Art sind in den früher erwähnten Patentschriften angegeben; als spezielle Beispiele
seien die folgenden genannt: Niagara Sky Blue 6 B (C. 1.518) (Schultz-Index Nr. 424) [Natriumsalz
der Dimethoxydiphenyl-disazo-bis-8-aminol-naphthol-5,7-disulfonsäure]
oder Niagara Sky Blue (C. 1.520) (Schultz-Index Nr. 426) [Natriumsälz der
Dimethoxydiphenyl - disazo- bis - 8 - amino-1-naphthol-3,6-disulfonsäure]
als blaue Farbstoffe; Solantine Red 8BL (C. 1.278) [Natriumsalz der p-Sulfobenzolazo
- benzol - azo - 6-benzoylamino-l-naphthol-3-sulfon ■ säure] oder Solantine Pink 4BL (C. 1.353) (Schultz-Index
Nr. 297) [Natriumsalz der 3,3'-disulfodiphenylharnstoff-4,4'-disazo-bis-2-amino-8-naphthol-6-sulfonsäurej
als rote Farbstoffe; und Solantine Yellow 4GL (Prototyp 53) oder Stilbene Yellow 3GA (C. 1.622)
(Schultz-Index Nr. 10) [Natriumsalz der Dinitro-azodistilbentetrasulfonsäure] als gelbe Farbstoffe.
In der Beschreibung und den Ansprüchen werden orieatierbare, lineare, hochmolekulare, hydroxylenthaltende
Vinylpolymerisate, und insbesondere Polyvinylalkohol, erwähnt. Dazu gehören selbstverständlich
auch Polymerisate, die nicht vollständig hydrolysiert worden sind, also z. B. teilweise hydrolysiertes
Polyvinylacetat, und ferner Polymerisate, die einer Stabilisierungsbehandlung mit Borsäure oder anderen
vernetzenden Substanzen unterworfen sein können oder nicht, vorausgesetzt, daß das polymere Material
im wesentlichen die Eigenschaften zeigt, die dem Fachmann als charakteristisch für technisch verfügbaren
Alkohol bekannt sind.
Da bestimmte Veränderungen an den obigen Substanzen vorgenommen werden können, ohne daß dabei
die Grenzen der Erfindung verlassen werden,, versteht es sich, daß alle in der obigen Beschreibung enthaltenen oder in der Zeichnung angegebenen Einzelheiten
im erläuternden und nicht im begrenzenden Sinne zu verstehen sind.
Claims (3)
1. Filmmaterial, das dichroitische Farbbilder zu tragen vermag und mindestens eine Schicht eines
orientierbaren, durchsichtigen, hochmolekularen, hydroxylenthaltenden Vinylpolymerisats aufweist,
dessen Moleküle in vorherbestimmter Richtung orientiert sind und das eine Farbstoffbeize darin
enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Beize aus linearen polymeren Verbindungen mit basischem
Stickstoff besteht.
2. Filmmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung ein y?-Diäthylamitioäthylmethacryla,t-Polymerisat
ist.
3. Filmmaterial nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht mindestens
zwei Farbbilder zu tragen vermag, von denen jedes für eine Farbkomponente eines Gegenstandes
vorhanden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 656 293;
USA.-Patentschriften Nr. 2 289 714, 2 289 715, 2 315 373.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 529/284 5.
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