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DE1027119B - Einrichtung zum Verdichten lockerer Massen mittels eines Schwingungserzeugers, insbesondere fuer Steinformmaschinen - Google Patents

Einrichtung zum Verdichten lockerer Massen mittels eines Schwingungserzeugers, insbesondere fuer Steinformmaschinen

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Publication number
DE1027119B
DE1027119B DESCH9594A DESC009594A DE1027119B DE 1027119 B DE1027119 B DE 1027119B DE SCH9594 A DESCH9594 A DE SCH9594A DE SC009594 A DESC009594 A DE SC009594A DE 1027119 B DE1027119 B DE 1027119B
Authority
DE
Germany
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mold
work table
striking element
acted
lever
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Application number
DESCH9594A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Willi Roellinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schlosser and Co GmbH
Original Assignee
Schlosser and Co GmbH
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Publication date
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Priority to DESCH13283A priority patent/DE1033578B/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0002Auxiliary parts or elements of the mould
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/08Producing shaped prefabricated articles from the material by vibrating or jolting
    • B28B1/087Producing shaped prefabricated articles from the material by vibrating or jolting by means acting on the mould ; Fixation thereof to the mould
    • B28B1/0873Producing shaped prefabricated articles from the material by vibrating or jolting by means acting on the mould ; Fixation thereof to the mould the mould being placed on vibrating or jolting supports, e.g. moulding tables
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
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    • B28B1/10Producing shaped prefabricated articles from the material by vibrating or jolting and applying pressure otherwise than by the use of presses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Verdichten lockerer Massen mittels eines Schwingungserzeugers, insbesondere für Steinformmaschinen Einrichtungen zur Verdichtung von lockeren Massen mitttels eines Schwingungserzeugers sind vielfach im Gebrauch, so z. B. bei Schwingsieben zum Aussieben einer körnigen Masse, bei Schwingtischen zur Betonverdichtung und insbesondere auch bei Steinfornimaschinen, Bei allen diesen und anderen Anwendungsformen ist es voll besonderer Bedeutung, möglichst verlustlos gerichtete kurze Stöße auf den Körper auszuüben. Bei Steinformmaschinen, bei welchen die Formen lose auf den Arbeitstisch gestellt werden, ist es noch für einen zu erstrebenden hohen Verdichtungsgrad besonders nachteilig, wenn die Erregerstöße nur unvollkommen und mit Verlusten übertragen werden, wie z. B. bei bekannten Steinformmaschinen, bei welchen unter dem Arbeitstisch eine Erregereinrichtung mit pendelndem Schlagelement angeordnet ist und die Form lose auf dem Arbeitstisch ruht.
  • Diese Verhältnisse werden hinsichtlich der Stoßwirkung aber noch ungünstiger, wenn die Verdichtungsstöße auf geteilte Körper einwirken, wie z. B. bei Steinformmaschinen, bei denen bodenlose Formen mit Unterlagsbrettern verwendet werden. Der zu beaufschlagende Körper wird hier durch die bodenlose Form, das Unterlagsbrett und dem Arbeitstisch gebildet. Die Verdichtungsstöße wirken bei diesen Uaschinen zunächst auf die Platte des Arbeitstisches, diese schlägt auf die Unterlage, die ihrerseits die Stöße auf die Form überträgt, was einen doppelten Stoß verlust zur Folge hat, Dazu kommt noch der weitere Nachteil, daß eine gegenseitige Entfernung zwischen Form und Unterlage entsteht. Durch diese Springbewegungen von Form und Unterlag, sbrett kann aus dem zwischen Brett und Form entstehenden Spalt Beton nach außen dringen. wodurch ein sehr hoher Verschleiß der Formunterkante entsteht und der gefertigte Stein durch teilweises Zurückschlagen der Betonmasse einen Grat nach außen erhält.
  • Diese Mängel werden nun erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß der zu beaufschlagende Körper Bekannterweise aus mehreren Teilen besteht, die, zweckmäßig einstellbar, elastisch zusammengehalten sind, und der Abstand zwischen dem zu beaufschlagenden Körper und dem Schlagelement verstellbar ist. Durch diese Einrichtung wird vermieden, daß die einzelnen Teile des mehrteiligen, zu beaufschlagenden Körpers eine gegenseitige Bewegung ausführen. Die Verdichtungsstöße werden möglichst verlustlos auf den Körper übertragen, da bei richtiger Bemessung der Einzelteile des Systems und richtiger Wahl der Federung ihrer Koppelungsglieder der zu beaufschlagende Körper immer wieder bei jeder Schwingung des Erregers in seine Ausgangsstellung zurückkehren kann, so daß praktisch keine Stöße verlorengehen.
  • Bei Steinformmaschinen wird ferner erfindungsgemäß die Koppelung von Arbeitstisch und Form, gegebenenfalls einschließlich Unterlagsbrett, durch ein auf die Form wirkendes, lösbares, in sich federndes Hebelsystem bewirkt. Um die Leistungsfähigkeit der Maschine zu steigern und zusätzliche Handgriffe seitens des Bedienenden zu vermeiden, wird das Hebelsystem mit den Zugstangen zum Heben der Form derart verbunden, daß beim Wirksamwerden der Hebe-. vorrichtung zuerst das Hebelsystem gelöst und dann die Form angehoben wird.
  • Da bei Steinformmaschinen die Füllmasse lediglich durch Reibung an den Formwänden mit der Form verbunden ist, können störende Eigenbewegungen der Füllmasse auftreten, die sich wieder ungünstig auf die Verdichtungsarbeit auswirken. Dieser Mangel wird in bekannter Weise dadurch beseitigt, daß die mit der Auflast beschwerte, zu verdichtende Masse, zweckmäßig über eine Koppelfeder, zusätzlich belastet wird.
  • Weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes sind den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen zu entnehmen. In der Zeichnung sind in den Abb. 1 bis ß die verschiedenen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch teils in Ansicht, teils in Draufsicht dargestellt.
  • Abb. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel in einer Ansicht und Draufsicht. 1 ist der Rahmen oder das Fundament, auf welchem die Maschine aufgebaut ist. 2 ist der Erreger mit Schlagelement 2a, der auf der Welle 3, welche in den Lagern 4 ruht, pendelnd aufgehängt ist. 5 ist der Umwuchterreger, welcher um die Achse 6 schwingt. 6a ist eine Gelenkwelle, über welche die Erregereinrichtung angetrieben wird. 7 ist der in der Mitte verstärkte, biegungsweich, also federnd ausgeführte Arbeitstisch, der auf Säulen 8 lagert. Die Höhe der Lagerung des Arbeitstisches ist zwischen den Stellmuttern 9 und 10 einstellbar und damit auch der Spalt zwischen den Prallflächen des Erregers bzw. des Schlagelementes und des Arbeitstisches. 11 ist die Form mit der Unterlage 12. 13 sind Zugstangen, mittels denen in bekannter Weise die Form 11 gehoben undgesenlzt werden kann.
  • Auf dem Arbeitstisch- sind nun Sockel 14 angeordnet, welche ein dn @ sich federndes Hebelsystem tragen, das eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Arbeitstisch, Unterlage ürid Form ermöglicht. Dieses Hebelsystem besteht aus einem Klemmhebel 15, einem Bedienungshebel 16 und einer federnden Koppel 17 zwischen Bedienungshebel und Klemmhebel. Die Klemmhebel 15 drücken in- der dargestellten Lage auf die Ansätze der Form 11; so daß das System, Arbeitstisch und Form mit Unterlage, zusammengeschlossen wird. Die Auflage der Klemmhebel 15 auf die Formansätze 18 kann auch-federnd ausgeführt sein.
  • Der pendelnd aufgehängte Erreger 2 mit seinem Schlagelement 2d führt nun sinusförmige Schwingungen aus, bei denen er auf die Prallflächen des Arbeitstisches 7 schlägt und den dreiteiligen Körper, das System, im wesentlichen in senkrechte Schwingungen setzt. Durch richtige Wahl des Spaltes zwischen Schlagelement 2 a und Arbeitstisch 7, der Federung des Arbeitstisches 7 und der zweckmäßig federnd ausgeführten Koppelung 17 können die Rückstellkräfte des schwingenden Systems für den Verdichtungsvorgang nutzbar gemacht werden, indem die Rückstöße auf das Schlagelement 2a einwirken und dessen Stoßkraft dadurch erhöhen.
  • In dem Ausführungsbeispiel erfolgt die kraftschlüssige Koppelung des. dreiteiligen Körpers von Hand durch das Hebelsystem 15, 16, 17. Um das Lösen der Koppelung selbsttätig zu ermöglichen, ist das Hebelsystem mit den Zugstangen 13 verbunden. Diese Verbindung erfolgt durch das an den Zugstangen 13 befestigte Gestänge 19; 20, mit welchem die Koppel 21 an ihrem einen Ende und an ihrem anderen Ende mit dem Handhebel 16 gelenkig verbunden ist. Die Zugstangen 13 sind durch Bohrungen an den Ansätzen 18 der Form hindurchgeführt. Beim Abziehen der Form wird daher das Gestänge 13 mit Hilfe der Koppelung 19, 20, 21 den Handhebel 16 der Festklemmvorrichtung anheben und dadurch die Koppelung von Arbeitstisch, Form, und Unterlage lösen. Erst dann wird die Form abgehoben. Es bedarf also keines zusätzlichen Handgriffes, um die Koppelung zu lösen, so daß eine Verzögerung des Arbeitsablaufes der Maschine vermieden ist.
  • Wenn in den Maschinen eine Auflast 22 Verwendung findet, so arbeitet ihr Gewicht an sich durch seine Trägheit in einem dem Verdichtungsvorgange günstigen Sinne. Durch zusätzliche Belastung der Auflast, beispielsweise - durch ein Gewicht 23, das mittels Druckfeder 24 auf dem Lagerbock 25 elastisch mit der Auflast verbunden ist, wird diese bei abwärts gerichteter Bewegung des Systems schneller als unter der Wirkung der Fallgesetze der Bewegung folgen, so daß eine Lockerung der Formfüllung durch Zurückbleiben der Auflast vermieden ist. Bei der Aufwärtsbewegung wirkt die Auflast ebenfalls verbessernd auf den Verdichtungsvorgang, da infolge der Trägheit und der zusätzlichen Belastung durch das Gewicht 23 die Auflast der durch den Schlag hervorgerufenen Bewegung nicht ohne weiteres erfolgt. Dadurch entsteht ein zusätzlicher Druck auf die Formfüllung. In Abb. 3 ist eine andere Ausführungsform der kraftschlüssigen Zusammenschließung von Arbeitstisch 7, Form 11 und Unterlage 12 dargestellt. Die Zugstangen 13, welche durch die Ansätze 18 der Form 11 geführt sind, wirken auf diese über eine federnde Koppelung 26. Der hier beispielsweise biegungsstarre Arbeitstisch 7 ist durch die Federn 27 elastisch gelagert. Der dreiteilige Körper, auf den der Erreger 2 wirkt, ist durch das Zusammenwirken der federnden Koppelungen 26 und 27 kraftschlüssig gebunden. Die richtige Bemessung der Kräfte im Zusammenhang mit dem auf die Zugstangen wirkenden Druck gestattet wieder, die Ausnutzung der Rückstellkräfte des in Schwingungen versetzten Systems im oben dargelegten Sinne nutzbar zu machen.
  • Bei Steinformmaschinen, bei denen das Absenken der Form lediglich durch deren Eigengewicht erfolgt, können auch auf den Zugstangen 13 zusätzliche Gewichte 28 angeordnet werden, welche den Kraftschluß der mehrteiligen Körper bewirken.
  • Es ist auch möglich, auf die in der Ausführungsform nach Abb. 3 vorgesehene federnde Lagerung des biegungssteifen Arbeitstisches 7 zu verzichten und ihn nur zwischen Winkelschienen 7 a gemäß Abb. 4 lose zu lagern, so daß eine Verschiebung des Arbeitstisches 7 in der Senkrechten ermöglicht wird. Die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem System wird dann nur durch die Koppelungsfeder 26 an den Führungsschienen 13, gegebenenfalls unter Mitwirkung der Gewichte 28, durchgeführt.
  • Die Ausführungsform in Abb. 4 zeigt noch insofern eine Besonderheit, als das Erregersystem nicht mehr wie in den bisher besprochenen Ausführungsformen um eine Achse 6 (Abb. 1, 3) schwingt. Das auf Federn 29 gelagerte Schlagelement 30 trägt einen gewöhnlichen Umwuchterreger 31, der wieder über eine Gelenkwelle angetrieben wird. Der Gesamtschwerpunkt zwischen dem Schlagelement 30 und dem Um.-wuchterreger 31 ist mit 32 bezeichnet. Der umlaufende Sektor, der etwa im Mittelpunkt 33 des Erregers 31 angreift, hat gegenüber dem Schwerpunkt 32 einen Hebelarm, was bei Freischwingungen, also wenn keine Stöße auf den Arbeitstisch 7 ausgeübt werden, zur Folge hat, daß der Schwerpunkt 32 den durch die Umwucht erzeugten Kreisbewegungen folgt, während der Erreger 31 und das Schlagelement 30 eine Pendelbewegung um den Schwerpunkt 32 zusätzlich ausführt. Die Pendelbewegung ist also der Kreisschwingung überlagert. Bei entsprechender Abstimmung zwischen dem Eigengewicht des Schlagelementes 30 und des Erregers 31, des Abstandes zwischen 32 und 33 und des Trägheitsmomentes des Erregersystems 30-31 tritt eine Pendelschwingung auf, deren Ausschlag an der Stoßstelle zwischen Erregersystem und Arbeitstisch wesentlich größer sein kann als die sich aus der reinen Kreisschwingung ergebenden Schwingweiten. Es werden an der Stoßstelle rein vertikale, lineare Bewegungen auftreten, d. h. also, der Stoß wird an dieser Stelle genau in der gleichen Weise erfolgen wie bei der Lagerung des Erregersystems auf der Welle 6 in den Ausführungsformen der Abb. 1, 3. Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß die Reibstellen in den Lagern 4 der Welle 6 (Abb. 1 und 3) vermieden sind, so daß sich ein Verschleiß an diesen Stellen nicht ungünstig auswirken kann. Die Rückstellkräfte werden auch in diesem System in der gleichen Weise ausgenutzt wie bei den Anordnungen gemäß Abb. 1 und 3.
  • In Abb. 5 und 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. 5 ist eine Ansicht, und Abb. 6 ist ein Schnitt nach A-B (Abb. 5). In diesem ist 1 wieder der Maschinenrahmen bzw. das Maschinenfundament, 2 der Erreger mit Schlagelement 2a, 11 die Form mit der Unterlage 12. Die an der Form befindlichen Ansätze 18, durch welche die Zugstangen 13 geführt sind, sind derart ausgebildet, daß sie sich auf dem Maschinenrahmen 1 abstützen können. Die Zugstangen 13 tragen wieder wie in den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen Gewichte 28, welche die Zugstangen 13 entgegen denn Druck der Federn 26 belasten. Auf diese Weise wird die Form 11 auf ihre Abstützung am Maschinenrahmen 1 herabgedrückt. An dein Maschinenrahmen 1 ist nun mit Hilfe des Koppelungsgliedes 34 ein Doppelhebel 35 angelenkt. Auf einem Arm dieses zweiarmigen Hebels lastet die Führungsstange 13, während der andere Arm über ein federndes Verbindungsglied 36 mit Querträgern 37 verbunden ist, auf denen die Unterlage 12 mit der Form 11 ruht. Das Schlagelement 2a der Erregereinrichtung wirkt hier unmittelbar auf die Unterlage 12, die mit der Form 11 durch das Hebelsystem kraftschlüssig verbunden ist. Um die Stoß- und Rückstellkräfte wirksam zu machen, ist es im Hinblick darauf, daß sich die niederdrückende Kraft auf die Querträger 37, welche einen Arbeitstisch bilden, abgestützt, wodurch eine die Schlagkraft vermindernde elastische Kraft entsteht. Zweckmäßig ist die elastische Kraft, welche auf die Form drückt, so zu wählen, daß in der Ruhestellung eine merkliche Belastung nicht gegeben ist. Diese soll vielmehr erst wirksam werden, wenn die Form sich nach oben bewegen will. Es ist zu diesem Zweck vorteilhaft, die Federn 26 als verhältnismäßig harte Biegungsfedern oder als Gummipolster auszubilden.
  • In der Ausführungsform nach Abb. 7 ist eine Ab- weichung gegenüber der Ausführungsform nach Abb. 5 dargestellt. Auch hier ist ein Doppelhebel 38 am Maschinengestell oder Fundament 1 angelenkt, der mittels der Federn 39 mit seinem einen Arm gegen die Unterlage 12 drückt. Dieser zweiarmige Hebel bildet die Auflage für die Form mit Unterlage ohne Zwischenschaltung besonderer Querträger 37 gemäß Abb. 5. Der Kraftschluß zwischen Form und Unterlage ist auch in diesem Ausführungsbeispiel durch das Gegeneinanderwirken der elastischen Belastung 28 mit dem Hebelsystem 38 erreicht. Auch in diesem Beispiel wirkt die Erregereinrichtung unmittelbar auf die Unterlage 1.
  • In der Abb. 8 ist noch eine besondere Art der Übertragung der Stoßwirkung des Erregers 2 auf dein elastisch gekoppelten dreigliedrigen Körper, bestehend aus Arbeitstisch, Unterlage und Form, dargestellt. Das Schlagelement des Erregers 2 ist mit Verlängerungen 40 durch den Arbeitstisch 7 hindurchgeführt, deren Stoßflächen 41 im Winkel zur senkrechten Mittelebene der Maschine stehen und auf Ansätze 42 an der Form 11 schlagen, welche entsprechend abgeschrägte Prallflächen aufweisen. Der von dem Erreger auf das System 7, 11, 12 ausgeübte Stoß wirkt hier nicht mehr senkrecht, sondern in einer nach dein jeweiligen Erfordernissen vorgesehenen Neigung der Stoß- und Prallflächen. Durch die Trägheit der Formfüllung wird nun infolge der darauf horizontal wirken den Komponente eine erhöhte Anpressung der Form -wandung gegen die Formfüllung erreicht, wodurch sich eine höhere Reibung zwischen Formwandung und Formfüllung ergibt. Sie ist mit Rücksicht auf die verhältnismäßig große Dämpfung der Stoßkräfte innerhalb der Formfüllung besonders wertvoll, da die von der Formunterlage ausgeübten Stoßkräfte nach oben zu innerhalb der Form geringere Wirkung haben. Es wird jedoch bei dieser Anordnung längs der ganzen Formwandung der Höhe nach noch eine Kraft auf die Formfüllung übertragen, woraus sich eine Verbesserung der Verdichtungswirkung ergibt, die noch dadurch unterstützt wird, daß durch die auftretenden seitlichen Beschleunigungen eine gegenseitige Verschiebung der Körner untereinander und damit ihre bessere Einordnung erfolgt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum Verdichten lockerer Massen mittels eines Schwingungserzeugers für Steinformmaschinen od. dgl., bestehend aus einem unter dein Arbeitstisch angeordneten Umwuchterreger mit einem pendelnden Schlagelement, das mit Abstand von dem zu beaufschlagenden Körper angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der aus mehreren Teilen (7, 11, 12) bestehende, zu beaufschlagende Körper elastisch zusammengehalten und der Abstand zwischen dem zu beaufschlagenden Körper und dem Schlagelement (2a) derart verstellbar ist, daß die in ihm erzeugten Rückstellkräfte ihn nach jedem Schlag wieder in die Ausgangslage gegenüber dein in einer Ebene pendelnd angeordneten Schlagelement (2a) zurückführen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlagelement (2a) um die waagerecht in der senkrechten Symmetrieebene liegende geometrische Achse (3, 32) pendelt und die Umlaufscheibe (5) um eine zweite, in derselben Ebene parallel zur Achse (3, 32) des Schlagelementes (2a) angeordneten Achse (6, 32) kreist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelung der Teile des z,.i beaufschlagenden Körpers, bestehend aus bodenloser Form (11), Unterlagsbrett (12) und Arbeitstisch (7, 37), aus einem in sich federndes Hebelsystem (15, 16, 17) besteht, das auf die vom Formling abziehbare Form (11) wirkt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelsystem (15, 16, 17) mittels Lenker (21) mit den Zugstangen (13) zum Heben der Form (11) derart verbunden ist, daß beim Wirksamwerden der Hebevorrichtung selbsttätig zuerst das Hebelsystem (15 bis 17) gelöst und dann die Form (11) gehoben wird.
  5. 5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitstisch (7) lose zwischen Führungsschienen (7a) gelagert ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Form (11), Unterlagsbrett (12) und Arbeitstisch (37) bestehenden Teile des zu beaufschlagenden Körpers mittels eines zweiarmigen, an der Maschine angelenkten Hebels (35) im Zusammenwirken mit einer auf die Form (11) wirkenden Belastung (26, 28) elastisch gekoppelt sind.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei sich gegenüberliegenden Wänden Formansätze (42) mit nach unten zur Formwand spitzwinklig angeordneten Prallflächen vorgesehen sind, auf welche das Schlagelement (40) mit entsprechend gewinkelten Prallflächen (41) wirkt. B. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Auflast beschwerte zu verdichtende Masse über eine Koppelfeder (24) derart zusätzlich durch ein Gewicht (23) belastet ist, daß eine Relativbewegung der Füllmasse gegenüber der Form-oder Behälterwand nicht auftritt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 542 754, 648 303, 646 626, 370 142, 563 358, 677 509, 346 557; schweizerische Patentschriften Nr. 90 242, 241365; USA.-Patentschrift Nr. 2 407 168.
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