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DE1025319B - Verfahren zum Herstellen von Gemischen von Faserstoffen und erhaertenden bzw. abbindenden Bindemitteln - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Gemischen von Faserstoffen und erhaertenden bzw. abbindenden Bindemitteln

Info

Publication number
DE1025319B
DE1025319B DEE12070A DEE0012070A DE1025319B DE 1025319 B DE1025319 B DE 1025319B DE E12070 A DEE12070 A DE E12070A DE E0012070 A DEE0012070 A DE E0012070A DE 1025319 B DE1025319 B DE 1025319B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mixtures
binders
fibers
vacuum
setting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE12070A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans V Rezori
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eisenwerke Gelsenkirchen AG
Original Assignee
Eisenwerke Gelsenkirchen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eisenwerke Gelsenkirchen AG filed Critical Eisenwerke Gelsenkirchen AG
Priority to DEE12070A priority Critical patent/DE1025319B/de
Publication of DE1025319B publication Critical patent/DE1025319B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B26/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing only organic binders, e.g. polymer or resin concrete
    • C04B26/02Macromolecular compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B40/00Processes, in general, for influencing or modifying the properties of mortars, concrete or artificial stone compositions, e.g. their setting or hardening ability
    • C04B40/0089Processes, in general, for influencing or modifying the properties of mortars, concrete or artificial stone compositions, e.g. their setting or hardening ability making use of vacuum or reduced pressure
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/91Use of waste materials as fillers for mortars or concrete

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Gemischen von Faserstoffen und erhärtenden bzW. abbindenden Bindemitteln Bei der Herstellung von Gemischen von Faserstoffen und erhärtenden bzw. abbindenden Bindemitteln macht es sich unangenehm bemerkbar, d.aß sowohl bei den einzelnen Stoffen als auch in den Gemischen mit Luft gefüllte Hohlräume vorhanden sind, welche die Festigkeits- und andere Eigenschaften, wie z. B. die Dichtheit, der aus diesen Gemischen hergestellten Werkstoffe bzw. Werkstücke ungünstig beeinflussen.
  • So ist es beispielsweise bekannt, daß unter anderem bei Asbest-Zement-Gemischen eine gewisse Porosität meist nicht vermieden werden kann. Dies rührt daher, daß die zwischen den einzelnen Fasern vorhandenen Hohlräume bzw. daß das zwischen den nicht oder nicht ganz aufgeschlossenen Fasern enthaltene, kapillare Porenvolumen durch das Bindemittel, z. B. Zementbrei oder auch Kunststoff, nicht vollkommen ausgefüllt werden. Auch in den Bindemitteln bzw. Füllstoffen können kleine und kleinste Hohlräume bestehenbleiben, vor allen Dingen dann, wenn die Oberfläche ihrer Teilchen mit einer sogenannten okkludierten Lufthaut umgeben oder an sich wasserabweisend ist oder wenn sie eine zu geringe Haftfähigkeit besitzt.
  • Es bleiben dann mehr oder weniger ausgeprägte mit Luft ausgefüllte Trennschichten oder Bläschen in den Werkstoffgemischen. bzw. in dien aus diesen Gemischen hergestellten Werkstücken bestehen, die die Dichtheit und die Homogenität derselben stören und festigkeitsvermindernd wirken.
  • Es ist bereits bekannt, die Festigkeit von Gips dadurch zu verbessern, daß der Gips beim Mischen mit Wasser als Gipsbrei der Wirkung eines Vakuums unterworfen wird. Weiterhin hat man schon vorgeschlagen, dem frisch verschalten Beton einen Teil des Wassers mittels einer Vakuumpumpe zu entziehen; hierdurch gelingt es jedoch, insbesondere bei größeren Ouerschnitten der Werkstücke, nicht, die in diesen in feinster Verteilung enthaltenen Luftporen zu entfernen, weil infolge der Zähigkeit der Masse der Durchgangswiderstand für die Luftbläschen viel zu groß ist.
  • Außerdem ist ein Verfahren zur Herstellung von entlüftetem Faserzement bekannt, bei welchem das gemischte Gut unter Unterdruck entlüftend aufbereitet und in einem zweiten ebenfalls im Unterdruck liegenden Arbeitsraum verdichtet wird.
  • Ganz besonders günstige Ergebnisse werden nun erfindungsgemäß durch ein zweistufiges Verfahren erreicht, welches darin besteht; daß sowohl die Faserstoffe, z. B. Asbest, künstliche Mineralfasern, wie Glaswolle, Schlackenwolle. Kunststoffasern oder pflanzliche Fasern, welche sich in trockenem oder auch angefeuchtetem Zustand befinden können, als auch die Bindemittel je für sich zunächst in entsprechenden Vakuumgefäßen von der eingeschlossenen bzw. anhaftenden Luft befreit werden, worauf diese Stoffe alsdann im Vakuum miteinander gemischt werden und das Gemisch in entsprechende Formen übergeführt und atmosphärischem oder zwecks weiterer Verdichtung einem Überdruck ausgesetzt wird.
  • Es ist zwar ferner bereits bekannt, beim Imprägnieren von absorptionsfähigen Bahnen bzw. Werkstiickcn aus Papier, Holz, Ashest od. dgl. diese vor Aufbringen des Imprägnierungsmittels unter Vakuum zu setzen, um eine bessere Anh,aftung der Imprägnierungsmittel zu bewirken.
  • Im vorliegenden Falle handelt es sich demgegenüber um die Herstellung von Gemischen aus Faserstoffen und Bindemitteln, aus denen eine homogene dichte Masse zur Herstellung von Werkstücken entstehen soll.
  • Durch die erfindungsgemäße Behandlung sowohl der Faserstoffe im Vakuum wird die Luft aus den Hohlräumen der Fasern und zwischen den Fasern abgesaugt, als auch durch die Behandlung des Bindemittels, beispielsweise von Zement oder auch von Kunststoffen, wird ebenfalls dieses vollkommen von Luft befreit; da auch die Mischung der Stoffe miteinander, beispielsweise in einem Rührwerksgefäß unter Vakuum erfolgt, können somit in den Stoffgemischen keinerlei mit Luft gefüllte Hohlräume verbleiben.
  • Setzt man nun den Inhalt des Mischgefäßes dem atmosphärischen oder auch einem höheren Druck aus, so wird das Bindemittel, vor allem seine dünnflüssigsten Teile, sofern diese durch das Mischen noch nicht restlos zwischen die Fasern und in alle Poren eingedrungen sein sollten, nunmehr in alle etwa noch vorhandenen luftleeren Hohlräume hineingepreßt. Somit lassen sich durch das erfindungsgemäße Verfahren Werkstoffe und Werkstücke aus völlig porenfreien Gemischen herstellen, die gegenüber den bisher bekannten Erzeugnissen infolge ihrer Dichtheit und Homogenität auch erhöhte Festigkeitseigenschaften aufweisen.
  • Eine besonders günstige Ausführungsform des neuen Verfahrens besteht darin, daß die im Vakuum von der Luft befreiten Faserstoffe im Vakuum zunächst mit einem in sehr dünnflüssigem Zustand befindlichen Bindemittel gemischt werden, worauf dieser Mischung im Vakuum oder auch unter atmosphärischem Druck weitere Bindemittel in dünnflüssiger, dickflüssiger, pastenartige:r oder auch in trockener Form beigemischt werden.

Claims (2)

  1. PATEN TANSPRCCIIE. 1. Verfahren zum Herstellen von Gemischen von Faserstoffen, z. B. Asbest, künstlichen Mineralfasern, wie Glaswolle, Schlackenwolle, Kunststoffasern oder pflanzlichen Fasern, bzw. aus Gemischen derselben und erhärtenden bzw. abbindenden Bindemitteln, wie Zement, Kunststoffen, wobei das Gut unter Unterdruck entlüftet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserstoffe und auch die Bindemittel je für sich in entsprechenden Vakuumgefäßen von der eingeschlossenen bzw. anhaftenden Luft befreit, anschließend im Vakuum miteinander gemischt und sodann atmosphärischem oder Überdruck ausgesetzt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Vakuum von der Luft befreiten Faserstoffe im Vakuum zunächst mit einem in sehr dünnflüssigem Zustand befindlichen Bindemittel gemischt werden, worauf dieser Mischung im Vakuum oder auch unter atmosphärischem Druck weitere Bindemittel in dünnflüssiger oder auch dickflüssiger bzw. pastenartiger oder auch in trockener Form beigemischt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 722 372; Tonindustrie-Zeitung, 1955, S. 107 bis 109.
DEE12070A 1956-03-10 1956-03-10 Verfahren zum Herstellen von Gemischen von Faserstoffen und erhaertenden bzw. abbindenden Bindemitteln Pending DE1025319B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0118942A2 (de) * 1983-02-14 1984-09-19 SPERLING, Bent Pagh Faserverstärkende Materialien und faserverstärkte Materialien
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DE722372C (de) * 1940-04-04 1942-07-08 Ing Otto Manfred Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von entlueftetem Faserzement, Beton o. dgl.

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