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DE1023492B - Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprech-Nebenstellenanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprech-Nebenstellenanlagen

Info

Publication number
DE1023492B
DE1023492B DEE11850A DEE0011850A DE1023492B DE 1023492 B DE1023492 B DE 1023492B DE E11850 A DEE11850 A DE E11850A DE E0011850 A DEE0011850 A DE E0011850A DE 1023492 B DE1023492 B DE 1023492B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
allocation
extension
circuit arrangement
relay
call
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE11850A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Graf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
Original Assignee
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG filed Critical Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
Priority to DEE11850A priority Critical patent/DE1023492B/de
Publication of DE1023492B publication Critical patent/DE1023492B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/58Arrangements for transferring received calls from one subscriber to another; Arrangements affording interim conversations between either the calling or the called party and a third party

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprech-Nebenstellenanlagen, bei denen die wahlweise Bestimmung der Hauptstelle und der Weiterrufstelle möglich ist, d. h. Anlagen, bei denen es möglich ist, von bestimmten Nebenstellenaus bestimmten gewünschten amtsberechtigten Nebenstellen die Funktion der Hauptstelle bzw. der Weiterrufstelle zuzuteilen.
Bei einer bekannten Schaltungsanordnung ist diese Möglichkeit der Zuteilung für zwei bevorrechtigte Nebenstellen gegeben. Bei dieser Anordnung wird die Zuteilung im Prinzip dadurch vorgenommen, daß von der zuteilenden und zur Zuteilung berechtigten Nebenstelle nach Abheben ihres Handapparates und nach der dadurch bewirkten Belegung des Innenverbindungssatzes eine bestimmte Kennziffer gewählt wird, die von den Ziffern der Anschlußnummern der anschließbaren Nebenstellen verschieden ist, im besonderen Fall größer ist als die Zahl der anschließbaren Nebenstellen. Im Anschluß an die Wahl dieser Kennziffer wird zuerst der als Hauptstelle vorgesehenen amtsberechtigten Nebenstelle durch Wählen ihrer Anschlußnummer die Funktion der Hauptstelle und daran anschließend der als Weiterrufstelle vorgesehenen amtsberechtigten Nebenstelle durch Wählen ihrer Anschlußnummer die Funktion der Weiterrufstelle zugeteilt.
Die vorstehend geschilderte Verwendung einer bestimmten Kennziffer für die Einleitung des Zuteilungsvorganges ist als außerordentlich nachteilig anzusehen. Beschränkt man sich beispielsweise auf die Verwendung einziffriger Anschlußnummern, so hat dies zur Folge, daß die Anzahl der anschließbaren Nebenstellen einer solchen Anlage kleiner sein muß als 10. Es bedeutet dies, daß in diesem Fall eine solche Anordnung höchstens bei einer Anlagentype mit sechs Nebenstellen angewendet werden kann. Sollte eine spezielle Kennziffer für die Einleitung des Zuteilungsvorganges auch bei Nebenstellenanlagen mit mehr als neun Nebenstellen verwendet werden, müßten für die anschließbaren Nebenstellen Anschlußnummern vorgesehen werden, die mindestens zum Teil mehr als eine Ziffer enthalten. Ein solches Verfahren wäre wirtschaftlich keinesfalls zu vertreten, da es einen erheblichen Mehraufwand an Schaltmitteln, im besonderen an Relais, mit sich bringen würde.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile grundsätzlich. Gemäß der Erfindung wird die die Zuteilung schaltende Einrichtung von der die Zuteilung vornehmenden Nebenstelle durch Wählen ihrer eigenen Anschlußziffer angesteuert, und zwar dadurch, daß über die Kontakte des Amtsanschalterelais, das sich, wie bekannt, nach Belegung der Amtsleitung in Arbeitslage befindet, die Relais betätigt werden, die durch Übermittlung weiterer vom zuteilenden Teilnehmer ausgesandter Stromstoßreihen eine Markierung der neu bestimmten Hauptstelle und der Schaltungsanordnung
für Fernmeldeanlagen,
insbesondere Fernsprech-
Nebenstellenanlagen
Anmelder:
Deutsche Telephonwerke
und Kabelindustrie Aktiengesellschaft,
Berlin SO 36, Zeughofstr.4-11
Paul Graf, Landstuhl (Pfalz),
ist als Erfinder genannt worden
Weiterrufstelle bewirken. Da also die die Zuteilung schaltende Einrichtung nicht durch Wählen nur einer für alle zur Vornahme dieser Zuteilung berechtigten Nebenstellen gleichen Kennziffer angesteuert wird, ist es möglich, bei einer Anlagentype, die insgesamt zehn Nebenstellen hat, mit einziffrigen Anschlußziffern auszukommen. Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich natürlich auch sowohl für Anlagen mit weniger als zehn Nebenstellen als auch für größere Anlagen gleichermaßen verwenden. Bei letzteren ist dann die Anwendung auch mehrziffriger Anschlußnummern notwendig.
Die Ansteuerung und die Betätigung der die Zuteilung schaltenden Einrichtung durch die zuteilende Nebenstelle wird gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung über einen Rückfragesatz vorgenommen, der von dieser Nebenstelle durch Belegung der Amtsleitung und anschließendes Drücken der Signaltaste belegt wird. Hierdurch wird insbesondere erreicht, daß auch während des Ablaufes des Zuteilungsvorganges Innenverbindungsgespräche geführt werden können. Grundsätzlich ist es natürlich auch möglich und bei Nebenstellenanlagen, die mehr als einen Innenverbindungssatz besitzen, auch ohne Nachteil, für die Ansteuerung und die Betätigung der die Zuteilung schaltenden Einrichtung einen Innenverbindungssatz zu verwenden, der durch Abheben des Handapparates der zuteilenden Nebenstelle belegt wird.
Nach Wahl der eigenen Anschlußnummer der zuteilenden Nebenstelle erfolgt dann die Zuteilung der Funktion der Hauptstelle und der der Weiterrufstelle durch das ohne zusätzliche Betätigung aufeinander-
7CD 877/90
3 4
folgende Wählen zuerst der Anschlußnummer der als Nach Wahlende, fällt das Fe-Relais ab, wodurch das
Hauptstelle, dann der Anschlußnummer der als Weiter- Pr-Relais im folgenden Stromweg unter Strom kommt
rufstelle vorgesehenen Nebenstelle. und anzieht.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung kann jede jy 2r 1112, 3 rill 2 4 r III 2 5 r II 1 r II Pr
gewünschte Nebenstelle durch entsprechende Verbindung 5 ve' ύ r 12 ebl ν 11 + ' ' '
von Brückenpunkten je nach Wunsch entweder als zur ' ' ''"'..
Vornahme der Zuteilung bevorrechtigte oder als hierzu Anschließend werden die Relais Eb und W erregt, da
nicht bevorrechtigte Nebenstelle festgelegt werden. Zur das der Nebenstelle 1 zugeordnete Amtsanschalte-
Festhaltung der von einer bevorrechtigten Nebenstelle mit relais IiJ sich in Arbeitslage befindet.
Hilfe ihrer Nummernscheibe vorgenommenen Zuteilung io
der Funktion der Hauptstelle und der der Weiterruf stelle —, W, Eb (I), 1 u III, 6 r 11, 1 r III1, ec II, fr III,
werden vorteilhafterweise Haftrelais verwendet. Es y 11, +.
wird hierdurch vermieden, daß der Stromverbrauch
einer Nebenstellenanlage durch die Inbetriebnahme der Mit Kontakt eb I wird der Haltestromkreis für das erfindungsgemäßen Zuteilungsanordnung unnötig an- 15 Pr- und Ir-Relais unterbrochen, so daß beide Relais steigt. Außerdem wird sichergestellt, daß eine von einer abfallen. Gleichzeitig wird ein Stromkreis für die Abbevorrechtigten Nebenstelle mit Hilfe der Nummern- werferregung der in Arbeitslage befindlichen Haftrelais scheibe vorgenommene Zuteilung der Funktion der gebildet.
Hauptstelle und der der Weiterrufstelle bei Ausfall der
Stromversorgung erhalten bleibt. *o _, Α,
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung wird, ' 3 W (III), 2 W (III), I TF (IV)
sobald eine bevorrechtigte Nebenstelle ihre eigene An- ec m 2, ebl, yl 1, +.
schlußnummer gewählt hat, die vorhandene, mit Hilfe
der Nummernscheibe vorgenommene Zuteilung der Diese Wicklungen der Haftwicklungen sind so dirnen-Funktionder Hauptstelle und der der Weiterrufstelle 25 sioniert, daß die Abwurferregung innerhalb der Fehlaufgehoben. Durch weitere Ausbildungen des Gegen- Strombedingung liegt.
Standes der Erfindung wird zugleich sichergestellt, daß, Nach Abfall des Pr-Relais wird über einen Kontakt
solange keine Zuteilung mit Hilfe der Nummernscheibe des Verzögerungsrelais Eb das Relais Ec erregt, das sich
vorgenommen ist, also auch nach Aufhebung einer über Kontakt ec 11 selbst hält,
vorhandenen Zuteilung, die Nebenstelle 1 als Haupt- 30
stelle und eine andere Nebenstelle, beispielsweise die —, Ec (I), eb III1, pr III, y 11, +.
Nebenstelle 2, als Weiterrufstelle geschaltet ist, so daß
ein Amtsanruf nicht verlorengehen kann. Gleichzeitig wird Relais W während der Abfallver-
Jede gewünschte Nebenstelle kann gemäß weiterer zögerung von Eb über folgenden Stromkreis gehalten: Ausbildung der Erfindung durch einfaches Verbinden 35
von Brückenpunkten je nach Wunsch entweder als zur —. w> wi *. Punkte x, ec I 2, w II, eb III 2, y 11, +. Vornahme der Zuteilung bevorrechtigte oder als hierzu
nicht bevorrechtigte Nebenstelle festgelegt werden. Hat .Ec-Relais angezogen, so wird das £if-Relais über
Außerdem kann die Zuteilungseinrichtung auf die Mög- seine beiden Wicklungen gegensinnig unter Strom
lichkeit der Zuteilung der Funktion der Hauptstelle 40 gesetzt, so daß es nicht ansprechen kann,
allein beschränkt werden. TI. _„.. _ , _, . ττ 7ΤΤΤ_ ΎΛ
Durch besondere Maßnahmen wird weiter bewirkt, ""· W>Wll> Punkte*, Ed (I), w II, ebIII2, y 11, +.
daß die Amtsleitung nach Beendigung des gesamten —, Ed (II), ec III1, eb III 2, y 11, +.
Zuteilungsvorganges selbsttätig wieder freigeschaltet
wird. 45 Über eine Wicklung des S-Relais wird induktiv erneut
Zur Erleichterung der Bedienung bei den für die Zu- Wählzeichen zur Nebenstelle 1 übertragen,
teilung notwendigen Betätigungen wird durch besondere
Schaltungsmaßnahmen der erfindungsgemäßen Anord- Anschlußpunkt WZ (Wählzeichen), pr II, Konden-
nung erreicht, daß die zuteilende Nebenstelle jeweils sator C, S, y 1 2, -J-.
zwischen den vorzunehmenden Betätigungen ihrer 50
Nummernscheibe Wählzeichen, nach Ende der letzten Soll beispielsweise die Nebenstelle 2 als Hauptstelle
vorzunehmenden Betätigung Besetztzeichen erhält. festgelegt werden, so ist die Ziffer 2 zu wählen. Beim
Die vorstehend beschriebene Erfindung wird im ersten Abfall des S-Relais zieht Fe-Relais an. Während
folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Als des nachfolgenden Anzugs von S-Relais entsteht der
Ausführungsbeispiel ist eine Relais-Nebenstellenanlage 55 oben beschriebene Stromkreis für Ir-Relais. Fällt
mit gesondertem Rückfragesatz gewählt. S-Relais zum zweitenmal ab, so wird ein Stromkreis
Nach Belegen der Amtsleitung beispielsweise durch gebildet, worin Ir-Relais gehalten und Ilr-Relais zum
Tastendruck und Einschaltung des Rückfragesatzes Anziehen gebracht wird,
wird in bekannter, nicht dargestellter Weise unter
anderem das Y-Relais zum Anzug gebracht. Zur Ein- 60 —. H> (I). Ir (II), 1 ;· I, s I, ve, pr I 2, eb 1, y 11, +· leitung des Einstellvorgangs für die getrennte Festlegung der Haupt- und Weiterrufstelle wird beispiels- Hat S-Relais am Ende des zweiten Impulses wieder weise bei der Nebenstelle deren Rufnummer 1 mit der angezogen, so bleibt Hr-Relais gehalten, während Ir Nummernscheibe gewählt. Das Impulsrelais S fällt ab zum Abfall kommt, da der vorstehende Stromkreis durch und läßt das nicht dargestellte Fe-Relais anziehen, so 65 Kontakt s I unterbrochen wird.
daß beim darauf folgenden Anzug des S-Relais über den _ IIf /j™ 2 r 1112 3 r III 2 4 / III 2 5 r II s I,
Kontakt si nachstehender Stromkreis entsteht. ve' -br 12 ebl ν Il ' +
-~,lr,2r III2, 3r III2, 4r III2, 5r II, s 1, ve, pr 12, Am Ende der Impulsreihe fällt Fe-Relais ab. Über den
eb I, y 11, -f. 70 in Ruhelage befindlichen w-Kontakt wird ein Anzugs-
Stromkreis für Pr-Relais gebildet, in dem II/-Relais sofern sie amtsberechtigt ist, als Weiterruf stelle fest-
gehalten bleibt.
—, II/ (III),
2 / III1, Pr,
2 r III 2, 3 / III 2, 4 / III 2, 5rII,
, fr I 2, eö I, y 11, +.
Sobald Relais Pr betätigt ist, werden das Haftrelais IE und das Relais Eb im folgenden Stromkreis erregt:
—, Eb (II), IE (I), ed I 2, 6rhi 2, 2/12, ecll, fr III, y 11, +.
Mit Anzug von iJö-Relais wird der Stromkreis für II/- und P/-Relais unterbrochen, so daß ihre Anker in die Ruhelage gehen, während für den Anzug des Eiü-Relais folgender Stromkreis geschlossen wird:
—, Ed (II), ec III1, eb III 2, y 11, +.
Ist £&-Relais mit Verzögerung abgefallen, so wird der Haltestromkreis für Ed-Relais über den eigenen Kontakt ■ed II1 und Kontakt des in Arbeitslage befindlichen, nicht dargestellten Relais G geschlossen.
—, Ed (II), ed II1, g, +.
Das Haftrelais IE bleibt in bekannter Weise angezogen, auch nachdem seine Erregerwicklung I nach Abfall des Pr- und II/-Relais stromlos geworden ist.
Nach Beendigung des vorstehend erläuterten Einstellvorganges für die Festlegung der Hauptstelle wird der festlegenden Nebenstelle wieder ein Wählzeichen übertragen, so daß im Anschluß daran die Weiterrufstelle gewählt werden kann. Soll beispielsweise die Nebenstelle 3 als Weiterrufstelle festgelegt werden, so wird die Ziffer 3 gewählt. Nach dem zweiten Impuls ist das Relais II/ in Arbeitsstellung, wie oben beschrieben ist. Ist beim dritten Impuls S-Relais wieder abgefallen, so bleibt II/-Relais gehalten, während III/-Relais anzieht.
—, III/ (I), II/ (II), 2/II, l/I, si, ve, fr 12, ebl, yl 1, +.
Am Ende der Impulsreihe fällt TVRelais ab, wodurch über den in Ruhelage befindlichen w-Kontakt ein Halte- und Anzugsstromkreis für lllr- bzw. P/-Relais gebildet wird.
—, III/ (III), 3/III2, 4/III 2, 5/II, 3/Uli, Pr, ve, fr 12, ebl, yl 1, +.
Befinden sich die Kontakte fr und 3 / in Arbeitslage, so wird das Haftrelais 2 W zum Anzug gebracht, während das Relais Ec infolge seiner gegensinnig erregten Wicklung II zum Abfall gebracht wird.
—, Ec (II), 2TF (I), ed Il 2, 3/12, ecll, frill, yll, -Jn,
Dadurch wird der Haltestromkreis für das 1U-Relais unterbrochen. Die Nebenstelle 1 wird vom Amts- und Rückfragesatz zwangläufig abgeworfen und erhält über einen Innenverbindungssatz in nicht dargestellter Weise Besetztzeichen. Um die Auslösung des 1 C7-Relais sicher zu bewerkstelligen, wird das .E^-Relais während des verzögerten Abfalls des G-Relais im folgenden Stromkreis gehalten:
Ed (II), ed II1, g, +.
Sämtliche Relais des Amts- und Rückfragesatzes mit Ausnahme der angezogenen Haftrelais kehren in ihre Ruhelage zurück.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind in der Zeichnung nur die Nebenstellen 1 bis 6 als Weiterrufstellen vorgesehen. Sinngemäß kann aber die Zeichnung so erweitert werden, daß jede der zehn Nebenstellen, gelegt werden kann.
Bei einem ankommenden Amtsruf wird unter anderem das nicht dargestellte Relais H zum Anzug gebracht. Der Amtsruf wird nach Ansprechen des 2C/-Relais zur Nebenstelle 2, die beispielsweise als Hauptstelle festgelegt worden ist, weitergeleitet.
2U, Klemmpunkt 2, 3 e III, 2 e III, 1 e, w III,
Ist bei der Nebenstelle 2 innerhalb von 30 bis 40 Sekunden der Fernsprechhörer nicht abgenommen worden, so erfolgt in bekannter, nicht dargestellter Weise nach Anzug des PF-Relais Rufumschaltung zur Nebenstelle 3, die beispielsweise als Weiterrufstelle festgelegt worden ist. Das 2C/-Relais fällt ab, während 3Ü7-Relais über nachstehenden Stromkreis Anzugserregung erhält.
—, 3 U, Klemmpunkt 3 (über den in Arbeitsstellung befindlichen Kontakt des Haftrelais 2W), 2wl, lw,w III, h, +.
Die Nebenstelle 3 wird nun im Takte des Amtsanrufes gerufen und wird in bekannter, nicht dargestellter Weise nach Abheben des Fernsprechhandapparates mit der Amtsleitung verbunden.
Durch entsprechende Verbindung von Klemmpunkten kann jede amtsberechtigte Nebenstelle bevorrechtigt zur Festlegung der Haupt- und Weiterruf stelle mittels Nummernscheibe oder als gewöhnliche amtsberechtigte Sprechstelle ohne diese Möglichkeit geschaltet werden. Wählt also beispielsweise die Nebenstelle 4, wenn sie durch Verbinden der Klemmpunkte 41 und 11 als gewöhnliche Sprechstelle vorgesehen ist, im Rückfragezustand ihre Anschlußziffer 4, so wird unter anderem das TF-Relais, aber nicht das .Εδ-Relais erregt und so lange gehalten, bis der Rückfragezustand aufgehoben wird.
_ ψ, WiI, Klemmpunkte 11—41, 4 u Ul, 6 / III1, 4/11 (das Relais IV/ befindet sich nach Wahl der Ziffer 4 in Arbeitslage), e c II, fr III, yll, +·
Es erfolgt also in diesem Fall kein Abwerfvorgang der in Arbeitslage befindlichen Haftrelais. Der Nebenstelle 4 wird über die Wicklung des Speise- und Impulsrelais S Besetztzeichen übermittelt.
Klemme BZ (Besetztzeichen), w I, fr II, Kondensator C, S, yl 2, +.

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprech-Nebenstellenanlagen, bei denen die Funktion der Hauptstelle sowie die der Weiterrufstelle von einer Nebenstelle aus mit Hilfe der Nummernscheibe auch anderen amtsberechtigten Nebenstellen zugeteilt werden kann, vornehmlich für Nebenstellenanlagen mit mehr als insgesamt neun Nebenstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zuteilung schaltende Einrichtung von der die Zuteilung vornehmenden Nebenstelle durch Wählen ihrer eigenen Anschlußziffer angesteuert wird, und zwar dadurch, daß über die Kontakte (u I und u III) des Amtsanschalterelais (U), das sich, wie bekannt, nach Belegung der Amtsleitung in Arbeitslage befindet, die Relais (Eb und W) betätigt werden, die durch Übermittlung weiterer vom zuteilenden Teilnehmer ausgesandter Stromstoßreihen eine Markie-
rung der neu bestimmten Hauptstelle und der Weiterrufstelle bewirken.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansteuerung und die Betätigung der die Zuteilung schaltenden Einrichtung durch die zuteilende Nebenstelle über einen Rückfragesatz vorgenommen wird, der von dieser Nebenstelle durch Belegung der Amtsleitung und anschließendes Drücken der Signaltaste belegt wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch *° gekennzeichnet, daß die Ansteuerung und die Betätigung der die Zuteilung schaltenden Einrichtung durch die zuteilende Nebenstelle über einen Innenverbindungssatz vorgenommen wird, der von dieser Nebenstelle durch Abheben ihres Handapparates 1S belegt wird.
4. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuteilung der Funktion der Hauptstelle und der der Weiterrufstelle von der zuteilenden Nebenstelle ao nach Ansteuerung der die Zuteilung schaltenden Einrichtung durch das ohne zusätzliche Betätigung aufeinanderfolgende Wählen zuerst der Anschlußnummer der als Hauptstelle, dann der Anschlußnummer der als Weiterrufstelle vorgesehenen Nebenstelle vorgenommen wird.
5. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede gewünschte Nebenstelle durch entsprechende Verbindung von Brückenpunkten je nach Wunsch entweder als zur Vornahme der Zuteilung bevorrechtigte oder als hierzu nicht bevorrechtigte Nebenstelle festgelegt werden kann, und zwar dadurch, daß bei bevorrechtigten Nebenstellen ein Relais gebracht wird, das die Ansteuerung der die Zuteilung schaltenden Einrichtung ermöglicht.
6. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Festhaltung der von einer bevorrechtigten Nebenstelle mit Hilfe ihrer Nummernscheibe vorgenommenen Zuteilung der Funktion der Hauptstelle und der der Weiterrufstelle Haftrelais verwendet werden.
7. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß, sobald eine bevorrechtigte Nebenstelle nach entsprechender Belegung die eigene Anschlußnummer gewählt hat, ein Relais gebracht wird, das die vorhandene, mit Hilfe der Nummernscheibe vorgenommene Zuteilung der Funktion der Hauptstelle und der der Weiterrufstelle aufhebt, und zwar dadurch, daß die die Zuteilung festhaltenden Relais durch Gegenerregung abgeworfen werden, wobei durch entsprechende Bemessung der Erregung verhindert ist, daß die nicht in Arbeitsstellung befindlichen Relais durch die Abwurferregung zum Anzug gebracht werden.
8. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß, solange keine Zuteilung der Funktion der Hauptstelle und der der Weiterrufstelle mit Hilfe der Nummernscheibe vorgenommen ist, also auch nach Aufhebung einer vorhandenen Zuteilung durch Abwurf der die Zuteilung festhaltenden Relais nach Wahl der eigenen Anschlußnummer der zuteilenden Nebenstelle, die Nebenstelle 1 als Hauptstelle und eine andere Nebenstelle, beispielsweise die Nebenstelle 2, als Weiterrufstelle geschaltet ist, so daß ein Amtsanruf nicht verlorengehen kann.
9. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Nebenstelle, sobald sie nach entsprechender Belegung die eigene Anschlußnummer gewählt hat, Wählzeichen erhält, wenn sie bevorrechtigt ist, dagegen Besetztzeichen, wenn sie nicht bevorrechtigt ist.
10. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zuteilende Nebenstelle nach Wahl der die Zuteilung der Hauptstelle bestimmenden Anschlußnummer Wählzeichen erhält, wenn auch die Weiterrufstelle durch anschließende Wahl einer Anschlußnummer zugeteilt werden kann.
11. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zuteilende Nebenstelle nach Wahl einer eine Zuteilung bestimmenden Anschlußnummer Besetztzeichen erhält, wenn anschließend keine weitere Zuteilung mehr möglich ist.
12. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Amtsleitung nach Beendigung des gesamten Zuteilungsvorganges selbsttätig wieder freigeschaltet wird, d. h. nach Beendigung der Wahl der die Zuteilung der Weiterrufstelle bestimmenden Anschlußnummer bzw., falls die Möglichkeit der Zuteilung der Weiterrufstelle nicht vorgesehen sein sollte, nach Beendigung der Wahl der die Zuteilung der Hauptstelle bestimmenden Anschlußnummer.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 877/90 1.58
DEE11850A 1956-01-21 1956-01-21 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprech-Nebenstellenanlagen Pending DE1023492B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059048B (de) * 1958-03-13 1959-06-11 Standard Elek K Lorenz Ag Schaltungsanordnung zur Ferneinstellung einer Nebenstelle als Abfragestelle in Fernsprechnebenstellenanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1059048B (de) * 1958-03-13 1959-06-11 Standard Elek K Lorenz Ag Schaltungsanordnung zur Ferneinstellung einer Nebenstelle als Abfragestelle in Fernsprechnebenstellenanlagen

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