DE1021687B - Vorrichtung zum Verbinden metallischer Teile unter Druck und Waerme - Google Patents
Vorrichtung zum Verbinden metallischer Teile unter Druck und WaermeInfo
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- DE1021687B DE1021687B DEA18180A DEA0018180A DE1021687B DE 1021687 B DE1021687 B DE 1021687B DE A18180 A DEA18180 A DE A18180A DE A0018180 A DEA0018180 A DE A0018180A DE 1021687 B DE1021687 B DE 1021687B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K1/00—Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
- B23K1/14—Soldering, e.g. brazing, or unsoldering specially adapted for soldering seams
- B23K1/16—Soldering, e.g. brazing, or unsoldering specially adapted for soldering seams longitudinal seams, e.g. of shells
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)
Description
- Vorrichtung zum Verbinden metallischer Teile unter Druck und Wärme Gegenstand des Hauptpatents ist ein. Verfahren zum Verbinden metallischer Teile unter Druck und Wärme, insbesondere zum Löten der Zargen von Konservenbüchsen, wobei als elektrische Widerstandskörper ausgebildete Heizschienen auf die zu verbindenden Teile gedrückt werden und die Heizschienen während des eigentlichen Druckarbeitsganges von der Stromzufuhr abgeschaltet sind. Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß die Heizschiene an der Berührungsfläche mit der Lötverbindung od. dgl. nicht elektrisch isoliert zu sein braucht, wodurch andererseits eine schnelle Wärmeübertragung auf diese Verbindung möglich. ist. Außerdem läßt sich hierdurch auf einfache Weise die für die Herstellung einwandfreier Verbindungen in Massenfertigung erforderliche genaue Dosierung der zuführenden Wärmemenge erzielen, so daß das Verfahren nach dein Hauptpatent sinngemäß auch: dann vorteilhaft anzuwenden ist, wenn die als Wärmeträger dienende Schiene auf andere Weise beheizt wird.
- Gegenstand der Erfindung ist eine besonders vorteilhafte Ausbildung einer Vorrichtung zum Ausüben des genannten Verfahrens, die darin besteht, d.aß die Gegendruckschiene auf der Berührungsfläche mit den zu verbindenden Teilen, insbesondere im mittleren Bereich der Verbindungsnaht, mit Längsausnehmungen versehen ist.
- Es hat sich gezeigt, daß durch die damit erzielte Verkleinerung der Berührungsfläche beim Löten die Bildung von Zinntröpfchen verhindert wird, die sonst beim Herausquellen von Lötgut aus der Inneun.ah.t von Büchsenzargen durch zu schroffes Abkühlen infolge Anliegens an der kalten Druckschiene entstehen und besonders empfindliches Füllgut, z. B. Fleischkonserven, beeinträchtigen könnten. Außerdem wird hierdurch erreicht, daß an den üblicherweise etwas vorstehenden Enden der Zinnfolie der dort entstehende Lötmittelüberschuß sich in die Naht zurückzieht und nicht in unerwünschter Weise seitlich zum Austritt kommt. Bei einer bekannten Maschine zum Löten der Zargen von Konservenbüchsen ist der die Zarge tragende zylindrische Dorn mit einer mittigen Längsausnehmung versehen. Mit dieser Maschine wird jedoch nach einem anderen Verfahren, insbesondere nicht mittels besonderer Heiz- und Gegendruckschienen gelötet, und die erwähnte Längsausnehmung im Dorn dient lediglich dazu, beim seitlichen Zuführen des Lotes an die äußere Überlappungskante der Zarge ein Eindringen des Lotes zwischen die sich überlappenden Zargenteile infolge federnden. Zurückweichens des inneren dieser Teile zu ermöglichen.
- In Weiterbildung der Erfindung setzen in der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Heiz- und die Gegendruckschiene die seitlichen Längskanten der zu verbindenden Teile keiner unmittelbaren Druckeinwirkung aus; beispielsweise sind beide Schienen etwas schmaler als die herzustellende Überlappungsverb,indung. Hiermit wird eine Kapillarwirkung innerhalb und längs der Naht erzielt, die eine lückenlose Verzinnung der Naht und die Bildung einer einwandfreien Kehlnaht begünstigt und damit wesentlich zur Verbesserung der Qualität der Lötverbindung beiträgt.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen die Fig. 1 bis 4 schematische OOuerschnitte durch eine: Arbeitsstelle einer Lötmaschine in vier verschiedenen Wirkungsstellungen Fig. 1 in Vorbereitungsstellung, Fig. 2 nach dem Einlegen von Zarge und Lötmittel, Fig. 3 während des ersten Teiles des Druckarbe@itsganges, Fig. 4 während des zweiten Teiles des Druckarbeitsganges (Lötprozeß und Kühlung).
- Der zylindrische Dorn 1 bildet zusammen mit der Gegenschiene 2 und der seitlich daneben vorspringenden Anschlag- und Klemmleiste 3, die beide unabhängig voneinander federnd in ihm gelagert sind, das Unterwerkzeug. Das Oberwerkzeug bestehst aus dem heb- und senkbaren Druckbalken 4, an dessen Querfläche die als elektrischer Widerstandskörper mit Trapezquerschnitt ausgebildete Heizschiene 5, durch die teilweise Umhüllung 6 aus Keramikwerkstoff elektrisch isoliert, und seitlich dazu außerdem zwei federnde Anschlag- und Klemmleisten 7 und 8 ange:-hracht sind. In Fig. 2 ist die vorgebogene, jedoch noch offene Zarge 9 so zwischen Ober- und Unterwerkzeug eingeführt, daß ihre überlappten Ränder an die Anschlagleisten 3 und 8 stoßen. Der Druckbalken 4 ist etwas abgesenkt, so daß die Ränder der offenen Zarge 9 zwischen den Leisten 7 und 3 bzw. 8 und 2 eingeklemmt sind. Außerdem ist ein Lötmittelstreifen 10 zwischen die Zargenränder eingelegt. Die, Heizschiene 5 ist an einen (nicht gezeichneten) elektrischen Stromkreis angeschlossen und wird aufgeheizt.
- In Fig. 3 sind durch weiteres Absenken des Druckbalkens 4 die Zargenränder zwischen der (inzwischen wieder abgeschalteten) heißen Heizschiene 5 und der Gegendruckschiene 2 eingeklemmt. Das Lötmittel 10 wird durch die von der Heiz- in die Gegendruckschiene tretende Wärme zum Fließen gebracht, d. h., der Lötvorgang ist eingeleitet.
- In Fig.4 hat der Druckbalken 4 seine tiefste Stellung. Er hat jetzt noch die mit der stärksten Gegenfeder versehene Gegendruckschiene 2 in dein Dorn 1 zurückgedrückt, während die Anschlag- und Klemmleisten 7, 8 und 3 sich (von nicht dargestellten Gliedern gesteuert) von der Verbindungsstelle absetzen. Daher liegt die Heizschiene 5 jetzt frei und kann von beiden Seiten mittels eines aus den Düsen 14 austretenden Kühlluftstromes gekühlt werden.
- Weiterhin wird durch diese Anordnung die Bildung einer guten Lötung begünstigt, da infolge der Längsaussparungen 11 in der Anlagefläche der unteren Druckschiene 2 das herausquellende Lötgut nicht gehemmt und außerdem jede federnde Kraftwirkung der Leisten 3, 7 und 8 auf die Naht vermieden wird.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE-1. Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens zum Verbinden metallischer Teile unter Druck und Wärme, insbesondere zum Löten der Zargen von Konservenbüchsen, bei dem eine als elektrischer Widerstandskörper ausgebildete, auf die zu verbindenden Teile drückende Heizschiene während des eigentlichen Druckarbeitsganges von der Stromzufuhr abgeschaltet wird und die Verbindungsnaht sowie die Heiz- und die Gegendruckschiene im zweiten Teil dieses Arbeitsganges einem Kühlluftstrom ausgesetzt werden, nach Patent 935 323, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegendruckschiene (2) auf der Berührungsfläche mit den zu verbindenden Teilen (9), insbesondere im mittleren Teil der Verbindungsnaht, mit Längsausnehmungen (11) versehen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heiz- und die Gegendruckschiene (2 bzw. 5) die seitlichen Längskanten der zu verbindenden Teile (9) keiner unmittelbaren Druckwirkung aussetzen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 417 542, 519 201, 644800.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA18180A DE1021687B (de) | 1953-06-10 | 1953-06-10 | Vorrichtung zum Verbinden metallischer Teile unter Druck und Waerme |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA18180A DE1021687B (de) | 1953-06-10 | 1953-06-10 | Vorrichtung zum Verbinden metallischer Teile unter Druck und Waerme |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1021687B true DE1021687B (de) | 1957-12-27 |
Family
ID=6924088
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEA18180A Pending DE1021687B (de) | 1953-06-10 | 1953-06-10 | Vorrichtung zum Verbinden metallischer Teile unter Druck und Waerme |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1021687B (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3937914A (en) * | 1974-08-02 | 1976-02-10 | Thermatool Corporation | Method and apparatus for manufacturing welded metal tubes of finite length |
US4352001A (en) * | 1979-09-26 | 1982-09-28 | Toyo Seikan Kaisha Limited | Method and apparatus for producing welded metallic can body |
Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE417542C (de) * | 1925-08-13 | Otto Achtermann | Laengsnahtloetmaschine fuer gerundete Blechzargen | |
DE519201C (de) * | 1930-04-17 | 1931-02-25 | Elek Sche Loet Und Schweiss G | Loet- oder Schweissvorrichtung fuer duennwandige Rohre mit ueberlappten Raendern, insbesondere fuer Dosenzargen |
DE644800C (de) * | 1934-03-17 | 1937-05-13 | Lubin & Weiffenbach | Vorrichtung zum Aufeinanderdruecken der Loetraender an Vorrichtungen zum Loeten der Laengsnaht von Weissblechbuechsenmaenteln |
-
1953
- 1953-06-10 DE DEA18180A patent/DE1021687B/de active Pending
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