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DE102009011726A1 - Medizintechnische Vorrichtung und Verfahren zur Kontrolle der Lage einer Blutpumpe - Google Patents

Medizintechnische Vorrichtung und Verfahren zur Kontrolle der Lage einer Blutpumpe Download PDF

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DE102009011726A1
DE102009011726A1 DE102009011726A DE102009011726A DE102009011726A1 DE 102009011726 A1 DE102009011726 A1 DE 102009011726A1 DE 102009011726 A DE102009011726 A DE 102009011726A DE 102009011726 A DE102009011726 A DE 102009011726A DE 102009011726 A1 DE102009011726 A1 DE 102009011726A1
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DE
Germany
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electrically operated
blood pump
patient
heart
detection system
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Withdrawn
Application number
DE102009011726A
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English (en)
Inventor
Michael Maschke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Healthcare GmbH
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE102009011726A priority Critical patent/DE102009011726A1/de
Publication of DE102009011726A1 publication Critical patent/DE102009011726A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B34/00Computer-aided surgery; Manipulators or robots specially adapted for use in surgery
    • A61B34/20Surgical navigation systems; Devices for tracking or guiding surgical instruments, e.g. for frameless stereotaxis
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine medizintechnische Vorrichtung und ein Verfahren zur Kontrolle der Lage einer Blutpumpe. Die medizintechnische Vorrichtung weist eine Blutpumpe (1) zur Einführung in das Herz eines Patienten (P) und ein Positionserfassungssystem (2) mit wenigstens einem elektrisch betriebenen Element (14) und wenigstens einem elektrisch betriebenen Referenzelement (18) zur Positions- und/oder Lagebestimmung auf, wobei das wenigstens eine elektrisch betriebene Element (14) zur Bestimmung der Position und/oder der Lage der Blutpumpe (1) im Körper des Patienten (P) in oder an der Blutpumpe (1) angeordnet ist und wobei das wenigstens eine elektrisch betriebene Referenzelement (18) zur Anrodnung an der Körperoberfläche des Patienten (P) vorgesehen ist. Zur Kontrolle der Lage der Blutpumpe (1) wird jeweils der aktuelle Abstand zwischen dem wenigstens einen an oder in der Blutpumpe (1) angeordneten elektrisch betriebenen Element (14) und dem wennigtens einen an der Körperoberfläche angeordneten elektrisch betriebenen Referenzelement (18) ermittelt und mit einem Sollwert verglichen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine medizintechnische Vorrichtung sowie ein Verfahren zur Kontrolle der Lage einer Blutpumpe im Herzen eines Patienten.
  • Herzerkrankungen sind eine der häufigsten Todesursachen in den Industrieländern. So sind viele Patienten mit einer Herzerkrankung auf ein Spenderherz angewiesen, was in der Regel mit einer Wartezeit verbunden ist. Zur Überbrückung der Wartezeit auf ein Spenderherz wurde einer Anzahl von Patienten unter Einsatz von Herz-Lungen-Maschinen jeweils ein künstliches Herz eingesetzt, was sich in der Praxis aus verschiedenen Gründen jedoch nicht bewährt hat, unter anderem weil der Eingriff riskant und teuer ist.
  • Inzwischen werden bei Erhaltung des Herzens vermehrt auch komplexere Operationen am schlagenden Herzen durchgeführt, insbesondere um den Einsatz von Herz-Lungen-Maschinen und die damit verbundenen Nebenwirkungen für den Patienten zu vermeiden. Seit einigen Jahren werden hierbei Blutpumpen eingesetzt, welche die Pumpfunktion des Herzens vor, während und nach der Operation am Herzen unterstützen. Derartige Blutpumpen sind auch als linksventrikuläre und rechtsventrikuläre Impella-Blutpumpen bekannt geworden. Eine solche Blutpumpe kann mit Hilfe eines Katheters perkutan über das Gefäßsystem beispielsweise in einem Ventrikel platziert werden, um dort eine zum Herzen zusätzliche Pumpfunktion zur Verfügung zu stellen. Die Impella-Blutpumpen sind so klein, dass sie sowohl direkt über die Aorta oder die Vena Cava als auch durch die Beinarterie bzw. -vene im Herzen platziert werden können. In der DE 100 40 403 A1 , der DE 103 36 902 B3 und der DE 10 2004 049 986 A1 sind derartige intrakardiale Impella-Blutpumpen beschrieben.
  • Eine linksventrikuläre Impella-Blutpumpe wird mit Hilfe des Katheters in die Aorta eingebracht und über die Aortenklappe bis in den linken Ventrikel vorgeschoben. Das Blut wird ausgehend vom Ventrikel durch einen Schlauch gefördert und tritt an der Pumpe in der Aorta wieder aus.
  • Bei der rechtsventrikulären Impella-Blutpumpe erfolgt der Zugang über die Vena Cava Superior. Ein Schlauch wird dann durch den rechten Vorhof und den Ventrikel bis über die Pulmonalisklappe in den Truncus Pulmonalis geschoben. Das Blut wird vom Atrium aus durch den Schlauch gefördert und tritt an der Mündung des Schlauches im Truncus Pulmonalis wieder aus.
  • Das biventrikuläre intrakardiale Pumpsystem – Impella – ersetzt bei minimal-invasiven koronarchirurgischen Eingriffen die extrakorporale Zirkulation des Blutes und damit den Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine. Das System reduziert die Invasivität des Eingriffs und verbessert den Schutz des Herzens.
  • Die Platzierung einer Impella-Blutpumpe im Herzen eines Patienten erfolgt heutzutage unter Verwendung von Röntgenstrahlung, d. h. der Vorschub der Impella-Blutpumpe durch eines oder mehrere Blutgefäße, das Einbringen der Impella-Blutpumpe in das Herz und die korrekte Platzierung der Impella-Blutpumpe im Herzen erfolgt unter Röntgenkontrolle. Darüber hinaus muss die korrekte Lage der Impella-Blutpumpe während ihres Betriebes im Herzen auch nach dem medizinischen Eingriff zumindest zeitweise mittel Röntgenstrahlung überwacht bzw. kontrolliert werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine medizintechnische Vorrichtung und ein Verfahren der eingangs genannten Art derart anzugeben, dass die Kontrolle der Lage der Blutpumpe im Herzen eines Patienten möglichst ohne, zumindest aber unter reduzierter Applikation von Röntgenstrahlung erfolgen kann.
  • Nach der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch eine medizintechnische Vorrichtung zur Kontrolle der Lage einer Blutpumpe, aufweisend eine Blutpumpe zur Einführung in das Herz eines Patienten und ein Positionserfassungssystem mit wenigstens einem elektrisch betriebenen Element und wenigstens einem elektrisch betriebenen Referenzelement zur Positions- und oder Lagebestimmung, wobei das wenigstens eine elektrisch betriebene Element zur Bestimmung der Position und/oder der Lage der Blutpumpe im Körper des Patienten in oder an der Blutpumpe angeordnet ist und wobei das wenigstens eine elektrisch betriebene Referenzelement zur Anordnung an der Körperoberfläche des Patienten vorgesehen ist, insbesondere um wenigstens einen Referenzpunkt an der Körperoberfläche des Patienten zu definieren. Mit Hilfe des oder der elektrisch betriebenen Elemente bzw. Referenzelemente des Positionserfassungssystems können die absoluten Positionen der Blutpumpe im Herzen und die absoluten Positionen des Referenzpunktes auf der Körperoberfläche ohne Verwendung von Röntgenstrahlung ermittelt und zur Kontrolle der Lage der Blutpumpe im Herzen des Patienten verwendet werden.
  • Nach einer Variante der Erfindung wird mit dem Positionserfassungssystem aus den absolut ermittelten Positionen des wenigstens einen elektrisch betriebenen Elementes und des wenigstens einen elektrisch betriebenen Referenzelementes der Abstand zwischen dem wenigstens einen elektrisch betriebenen Element der Blutpumpe und dem wenigstens einen elektrisch betriebenen Referenzelement auf der Körperoberfläche ermittelt. Ist die Blutpumpe einmal in gewünschter Weise im Herzen des Patienten platziert worden, kann der Abstand des wenigstens einen elektrisch betriebenen Elementes der Blutpumpe zu dem wenigstens einen an der Körperoberfläche angeordneten elektrisch betriebenen Referenzelement als Sollabstand ermittelt werden. Anschließend kann zur Kontrolle der Lage der Blutpumpe im Herzen intermittierend oder kontinuierlich der Abstand zwischen dem wenigstens einen elektrisch betriebenen Element der Blutpumpe und dem wenigstens einen an der Körperoberfläche angeordneten elektrisch betriebenen Referenzelement er mittelt werde. Liegt ein ermittelter Abstandswert oder eine bestimmte Folge von Abstandwerten außerhalb eines vorzugsweise definiert vorgebbaren Toleranzbereichs um den anfangs ermittelten Sollabstand, ist davon auszugehen, dass die Lage der Blutpumpe im Herzen des Patienten nicht mehr der gewünschten Lage entspricht, so dass entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden können.
  • Nach einer weiteren Variante der Erfindung wird ein optischer und/oder ein akustischer Alarm abgegeben, wenn ein aktuell ermittelter Abstandswert zwischen dem wenigstens einen elektrisch betriebenen Element der Blutpumpe und dem wenigstens einen an der Körperoberfläche angeordneten elektrisch betriebenen Referenzelement einen bestimmten Grenzwert überschreitet. Auf diese Weise erfolgt ein konkreter Hinweis an den Patienten oder an medizinisches Personal, dass die Lage der Blutpumpe im Herzen des Patienten zu überprüfen und ggf. zu korrigieren ist.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der Blutpumpe eine Antriebs- und Steuereinheit mit einer Anzeigevorrichtung zugeordnet ist, wobei der Abstand zwischen dem wenigstens einen elektrisch betriebenen Element und dem wenigstens einen elektrisch betriebenen Referenzelement und/oder die Positionen des wenigstens einen elektrisch betriebenen Elementes und des wenigstens einen elektrisch betriebenen Referenzelementes auf der Anzeigevorrichtung dargestellt werden. Auf diese Weise können dem Patienten oder medizinischem Personal jeweils der aktuell ermittelte Abstand und zuvor ermittelte Abstände zwischen dem wenigstens einen elektrisch betriebenen Element der Blutpumpe und dem wenigstens einen an der Körperoberfläche angeordneten elektrisch betriebenen Referenzelement sowie die relativen Positionen des wenigstens einen elektrisch betriebenen Elementes der Blutpumpe und des wenigstens einen an der Körperoberfläche angeordneten elektrisch betriebenen Referenzelementes visualisiert werden, wodurch sich unter Umständen schon frühzeitig Veränderungen der Lage der Blutpumpe erkennen lassen.
  • Überschreitet der aktuell ermittelte Abstandswert den bestimmten vorgegebenen Grenzwert, kann der optische Alarm von der Anzeigevorrichtung, z. B. in Form eines blinkenden Displays, und/oder der akustische Alarm von einem Lautsprecher der Antriebs- und Steuereinheit als charakteristisches Warnsignal abgegeben werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die Blutpumpe eine Antriebseinheit, ein Pumpteil mit Auslassöffnungen und an ihrem distalen Ende einen Schlauch mit einem Saugkopf mit Einströmöffnungen für Blut auf, wobei das wenigstens eine elektrisch betriebene Element zur Bestimmung der Position und/oder der Lage der Blutpumpe im Körper des Patienten in oder an der Antriebseinheit oder in oder an dem Pumpteil oder in oder an dem Schlauch oder in oder an dem Saugkopf angeordnet ist.
  • Vorzugsweise sind zwei elektrisch betriebene Elemente des Positionserfassungssystems an der Blutpumpe vorgesehen, wobei das erste elektrisch betriebene Element in oder an dem Schlauch oder in oder an dem Saugkopf und das zweite elektrisch betriebene Element in oder an dem Pumpteil mit den Auslassöffnungen angeordnet ist. Ist das Positionserfassungssystem mit aktuell aufgenommenen Bildinformationen vom Herzen des Patienten registriert, kann auf diese Weise überprüft werden, ob z. B. der Schlauch mit Saugkopf und Einlassöffnungen korrekt im linken Ventrikel und der Pumpteil mit Auslassöffnungen korrekt in der Aorta platziert sind.
  • Nach einer Variante der Erfindung ist das Positionserfassungssystem der medizintechnischen Vorrichtung ein auf elektromagnetischen Wellen basierendes Positionserfassungssystem, ein auf Ultraschallwellen basierendes Positionserfassungssystem, ein auf Impedanzmessungen basierendes Positionserfassungssystem oder ein auf der Messung von Kräften und/oder Momenten basierendes Positionserfassungssystems.
  • Nach einer weiteren Variante der Erfindung weisen das wenigstens eine elektrisch betriebenen Element und/oder das wenigstens eine elektrisch betriebenen Referenzelement zur Bestimmung der Position und/oder der Lage wenigstens eine Sende- und/oder Empfangseinrichtung zum Senden und/oder Empfangen von elektromagnetischen Wellen oder zum Senden und/oder Empfangen von Ultraschallwellen oder wenigstens eine Sende- und/oder Empfangseinrichtung für Impedanzmessungen oder wenigstens einen Kraft- und/oder Momentensensor auf.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird auch gelöst durch ein Verfahren zur Kontrolle der Lage einer Blutpumpe im Herzen eines Patienten mit einer vorstehend beschriebenen medizintechnischen Vorrichtung, bei dem mit dem Positionserfassungssystem der Abstand zwischen dem wenigstens einen an oder in der Blutpumpe angeordneten elektrisch betriebenen Element des Positionserfassungssystem und dem wenigstens einen an der Körperoberfläche angeordneten elektrisch betriebenen Referenzelement des Positionserfassungssystem ermittelt wird.
  • Überschreitet ein aktuell ermittelter Abstandswert einen bestimmten Grenzwert ist davon auszugehen, dass die Lage der Blutpumpe nicht mehr der gewünschten Lage im Herzen entspricht. In diesem Fall wird vorzugsweise ein optischer und/oder ein akustischer Alarm abgegeben. Mit dem Alarm erfolgt ein konkreter Hinweis an den Patienten oder an medizinisches Personal, dass die Lage der Blutpumpe im Herzen des Patienten zu überprüfen und ggf. zu korrigieren ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den beigefügten schematischen Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
  • 1 eine medizintechnische Vorrichtung mit einer Blutpumpe und einem Positionserfassungssystem und
  • 2 die Blutpumpe aus 1 in vergrößerter Darstellung.
  • In 1 ist eine erfindungsgemäße medizintechnische Vorrichtung mit einer Blutpumpe 1 und einem Positionserfassungssystem 2 gezeigt. Mit Hilfe des Positionserfassungssystems 2 soll die Blutpumpe 1 in den Körper eines auf einer Patientenliege 3 gelagerten Patienten P eingeführt, durch ein Blutgefäß zum Herzen des Patienten P vorgeschoben und im Herzen des Patienten P platziert werden, wodurch für und nach einem medizinischen Eingriff am schlagenden Herzen des Patienten P zusätzlich zum Herzen selbst eine weitere Pumpfunktion für Blut zur Verfügung gestellt wird. Verbleibt die Blutpumpe 1 nach dem medizinischen Eingriff noch einige Zeit im Herzen des Patienten P, soll mit Hilfe des Positionserfassungssystems 2 eine Kontrolle der Lage der Blutpumpe 1 im Herzen des Patienten erfolgen.
  • Die Blutpumpe 1, bei der es sich im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels der Erfindung um eine Impella-Blutpumpe handelt, ist in 2 vergrößert schematisch dargestellt. Die Blutpumpe 1 weist eine Antriebseinheit 5 und ein Pumpteil 6 mit einem nicht sichtbaren Pumprad und mit Austrittsöffnungen 7 für Blut auf. An ihrem distalen Ende ist die Blutpumpe 1 mit einem Schlauch 8 versehen, der an seinem distalen Ende einen Saugkopf 9 mit Einströmöffnungen 10 für Blut aufweist. An ihrem proximalen Ende ist die Blutpumpe 1 mit einem Katheter 11 verbunden, mit dem die Blutpumpe 1 durch ein Blutgefäß bis zum Herzen des Patienten P vorgeschoben und im Herzen des Patienten P platziert werden kann. Die Stromversorgung und Ansteuerung der Blutpumpe 1 erfolgt über ein Kabel 12, das durch den Katheter 11 geführt und mit einer Antriebs- und Steuereinheit 13 für die Blutpumpe 1 verbunden ist.
  • Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels der Erfindung weist die Blutpumpe 1 vier Positionssensoren 14 auf, die jeweils drei oder mehr nicht explizit gezeigte, aber an sich bekannte Empfangspulen umfassen. Je ein Positionssensor 14 ist in der Antriebseinheit 5, in dem Pumpteil 6, im distalen Ende des Schlauchs 7 und in der Spitze des Saugkopfes 8 angeordnet. Die mit Empfangsspulen versehenen Positionssensoren 14 wirken mit dem Positionserfassungssystem 2 zusammen, bei dem es sich im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels um ein elektromagnetisches Positionserfassungssystem 2 handelt.
  • Das elektromagnetische Positionserfassungssystem 2 umfasst im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels eine Steuer- und Recheneinheit 15, an die ein Transmitter oder Feldgenerator 16 zur Erzeugung eines alternierenden elektromagnetischen Feldes angeschlossen ist. Der Feldgenerator 16 ist hierzu in der Nähe der Brust bzw. des Herzens des Patienten P angeordnet. Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels des Erfindung handelt es sich bei den Positionssensoren bzw. den kleinen Empfangsspulen der Positionssensoren 14, um Positionssensoren bzw. Empfangsspulen des elektromagnetischen Positionserfassungssystem 2, welche definiert an den erwähnten Stellen der Blutpumpe 1 angeordnet sind und mit der Steuer- und Recheneinheit 15 mittels in einem Kabel 17 zusammengefasster Zuleitungen verbunden sind. Das Kabel 17 verläuft durch den Katheter 11 zu der Steuer- und Recheneinheit 15.
  • Für die Kontrolle der Lage der Blutpumpe 1 im Herzen des Patienten P ist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels der Erfindung des Weiteren ein Referenzpositionssensor 18 des Positionserfassungssystems 2 an der Körperoberfläche des Patienten P und zwar im Brustbereich oberhalb des Herzens angeordnet, um einen Referenzpunkt zu definieren. Der Referenzpositionssensor 18 ist über ein Kabel 19 mit der Steuer- und Recheneinheit 15 des Positionserfassungssystems 2 verbunden.
  • Das elektromagnetische Feld des Feldgenerators 16 induziert Spannungen in den Empfangsspulen der Positionssensoren 14 der Blutpumpe 1 und des Referenzpositionssensors 18, die mit der Steuer- und Recheneinheit 15 gemessen und dazu verwendet werden, die jeweils aktuelle Position und Lage der Blutpumpe 1 und des Referenzpositionssensors 18 bzw. des Referenzpunktes in einem dem Positionserfassungssystem 2 zugeordneten Koordinatensystem KP zu ermitteln.
  • In der DE 10 2004 058 008 B4 ist im Übrigen ein Führungsdraht für einen Gefäßkatheter beschrieben, welcher Empfangsspulen zur Bestimmung seiner Position in einem elektromagnetischen Feld aufweist, bei dem also auch eine Positionsbestimmung basierend auf elektromagnetischen Wellen erfolgt.
  • Für die Einführung der Blutpumpe 1 in den Körper des Patienten P, das Vorschieben der Blutpumpe 1 mit Hilfe des Katheters 11 in einem Blutgefäß zum Herzen des Patienten P, die Platzierung der Blutpumpe 1 im Herzen und für die anschließende Kontrolle der Lage der Blutpumpe 1 im Herzen wird vorzugsweise eine Kennzeichnung oder ein Abbild der Blutpumpe 1 in ein Bild vom Körperinneren des Patienten P eingeblendet. Hierzu kann ein präoperativ mit einem Magnetresonanzgerät, einem Ultraschallgerät, einem Computertomographen oder mit einem Röntgengerät ermitteltes Bild verwendet werden, welches mit dem Positionserfassungssystem 2 registriert wird. Ein solches präoperativ erzeugtes Bild kann in einem Bildspeicher bereitgehalten werden und von einem Bildrechner bereitgestellt werden.
  • Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels der Erfindung weist die medizintechnische Vorrichtung zusätzlich ein C-Bogen-Röntgengerät 20 auf, um unmittelbar vor dem medizinischen Eingriff ein aktuelles 3D-Bild vom Körperinneren des Patienten P gewinnen zu können.
  • Das C-Bogen-Röntgengerät 20 weist unter anderem einen C-Bogen 21 auf, an dem einander gegenüber liegend eine Röntgenstrahlenquelle 22 und ein Röntgenstrahlenempfänger 23 angeordnet sind. Der C-Bogen 21 ist an einer Halterung 24 um seine Orbitalachse O in die Richtungen des Doppelpfeils a verstellbar gelagert. Die Halterung 24 ist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels an einem Deckenstativ 25 angeordnet, welches die in 1 mit Doppelpfeilen c, d, e und f gekennzeichneten Verstellmöglichkeiten der mit dem C-Bogen 21 versehenen Halterung 24 bietet. Außerdem ist der C-Bogen 21 mit der Halterung 24 um seine Angulationsachse A in die Richtungen des Doppelpfeils b verstellbar.
  • Mit dem C-Bogen-Röntgengerät 20 können in an sich bekannter Weise von dem auf der Patientenliege 3 gelagerten Patienten P 2D-Röntenprojektionen oder Durchleuchtungsbilder aus unterschiedlichen Projektionsrichtungen aufgenommen werden, die auf einem an einem Bildrechner 26 angeschlossenen Sichtgerät 27 darstellbar sind. Darüber hinaus können mit dem C-Bogen-Röntgengerät 20 basierend auf aus unterschiedlichen Projektionsrichtungen aufgenommenen 2D-Röntgenprojektionen ein 3D-Datensatz bzw. ein Volumendatensatz von einem Körperbereich des Patienten P mit dem Bildrechner 26 rekonstruiert und auf dem 3D-Datensatz basierende 2D- und/oder 3D-Bilder auf dem Sichtgerät 27 dargestellt werden.
  • Um ein Abbild der Blutpumpe 1 in ein mit dem C-Bogen-Röntgengerät 20 gewonnenes Röntgenbild vom Körperinneren des Patienten P einblenden zu können, müssen ein Patienten- oder Bildkoordinatensystem KB und das Koordinatensystem KP des Positionserfassungssystems 2, in dem die Koordinaten der Positionssensoren 14 der Blutpumpe 1 und des Referenzpositionssensors 18 bestimmt werden, miteinander registriert werden, d. h. es muss eine Koordinatentransformation ermittelt werden.
  • Hierzu sind im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels der Erfindung röntgenpositive Marker 28 an der Brust des Patienten P angeordnet, welche sich in einem Röntgenbild abzeichnen und deren Koordinaten in dem Patienten- oder Bildkoordinatensystem KB im vorliegenden Fall mit der Steuer- und Recheneinheit 15 ermittelt werden. Die Marker 28 werden im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels der Erfindung außerdem nacheinander mit der Spitze der Blutpumpe 1 oder einem separat hierfür vorgesehenen Zeigerinstrument des Positionserfassungssystems 2 berührt, wobei jeweils die Zielposition der Spitze der Blutpumpe 1 oder des Zeigerinstrumentes und somit die Position des jeweiligen Markers 28 in dem dem Positionserfassungssystem zugeordneten Koordinatensystem KP er mittelt wird, so dass die Steuer- und Recheneinheit 15 die Koordinatentransformation berechnen kann.
  • Ist ein 3D-Bild vom Körperinneren des Patienten P rekonstruiert und ist die Koordinatentransformation ermittelt worden, kann nach der Einführung der Blutpumpe 1 in den Körper des Patienten P stets die aktuelle Position und Lage der Blutpumpe 1 in Form eines Abbildes oder einer Kennzeichnung in das auf dem Sichtgerät 27 dargestellte 3D-Bild eingeblendet werden.
  • Auf diese Weise ist es möglich die Führung der Blutpumpe 1 durch das Gefäß bis zum Herzen des Patienten P zu verfolgen und die Platzierung im Herzen zu steuern bzw. anschließend zu kontrollieren. Beispielsweise kann die Blutpumpe 1 derart im Herzen platziert werden, dass sich der Schlauch 8 mit dem Saugkopf 9 im linken Ventrikel und die Antriebseinheit 5 und das Pumpteil 6 in der Aorta jenseits der Aortenklappe befinden. Im Betrieb der Blutpumpe 1 wird dann über die Einströmöffnungen 10 Blut im linken Ventrikel angesaugt und in die Aorta gepumpt.
  • Ist die Blutpumpe 1 im Herzen gesetzt, kann anschließend während des medizinischen Eingriffs von Zeit zu Zeit oder auch kontinuierlich deren korrekte Lage mit Hilfe des Positionserfassungssystems 2 und der Einblendung des Abbildes der Blutpumpe 1 in das mit dem C-Bogen-Röntgengerät 20 erzeugte 3D-Bild kontrolliert werden.
  • Eine solche bildbasierte Kontrolle der Lage der Blutpumpe 1 im Herzen des Patienten P ist aber nach dem medizinischen Eingriff, wenn sich der Patient P bewegt und aufsteht, nicht mehr möglich, da mit der Bewegung des Patienten P die Registrierung mit dem 3D-Bild nicht mehr gültig ist. Um dennoch die Lage der Blutpumpe 1 im Herzen ermitteln zu können, werden bevor sich der Patient P zu bewegen beginnt, mit dem Positionserfassungssystem 2 die Positionen der Positionssensoren 14 und des Referenzpositionssensors 18 ermittelt und daraus der Abstand zwischen einem jeden Positionssensor 14 und dem Referenzpositionssensor 18 ermittelt. Diese vier Abstandswerte werden als Abstandssollwerte verwendet, da diese bei korrekter Lage der Blutpumpe 1 im Herzen ermittelt wurden. Außerdem wird für jeden Abstandssollwert eine Toleranzgrenze bzw. ein bestimmter Grenzwert vorgegeben, den ein Abstandwert maximal von seinem Sollwert abweichen darf.
  • Anschließend werden intermittierend oder kontinuierlich mit dem Positionserfassungssystem 2 die Positionen der Positionssensoren 14 und des Referenzpositionssensors 18 sowie die jeweiligen Abstandswerte ermittelt und auf einer Anzeigevorrichtung bzw. einem Display 29 der Antriebs- und Steuereinheit 13 der Blutpumpe 1 zusammen mit den vorgegebenen Grenzwerten dargestellt. Unter Beobachtung der Veränderung der Abstandwerte können der Patient P und das medizinische Personal bereits einen Eindruck von der Stabilität der korrekten Lage der Blutpumpe 1 im Herzen des Patienten P erhalten.
  • Überschreitet einer der Abstandswerte einen vorgegebenen Grenzwert wird von der Antriebs- und Steuereinheit 13 ein optischer und/oder akustischer Alarm abgegeben. Bei einem optischen Alarm kann beispielsweise das Display 29 blinken. Ein akustischer Alarm kann mit Hilfe eines Lautsprechers 30 der Antriebs- und Steuereinheit 13 abgegeben werden. In beiden Fällen werden der Patient P und medizinisches Personal dazu angehalten, die Lage der Blutpumpe 1 im Herzen des Patienten P zu überprüfen.
  • Die Erfindung wurde vorstehend am Beispiel eines auf elektromagnetische Wellen basierenden Positionserfassungssystems beschrieben. Alternativ kann das Positionserfassungssystem aber auch ein auf Ultraschallwellen basierendes Positionserfassungssystem sein. In der DE 198 52 467 A1 sind ein derartiges Positionserfassungssystem und dessen Funktion beschrieben, deren diesbezüglich Offenbarung in die vorliegende Patentanmeldung einbezogen werden soll. An Stelle der Positionssensoren 14 und des Referenzpositionssensors 18 sind in diesem Fall Ultraschallwandler an der Blutpumpe 1 und der Körperoberfläche des Patienten P sowie vorzugsweise außerhalb des Körpers des Patienten P vier oder mehr Referenzultraschallwandler vorzusehen, um aus Abstandsmessungen die jeweilige Position und Lage der Blutpumpe und des Referenzpunktes auf der Körperoberfläche des Patienten P ermitteln zu können.
  • Eine andere Alternative stellt die Ausführung des Positionserfassungssystems als ein auf Impedanzmessungen basierendes Positionserfassungssystem dar. Ein derartiges Positionserfassungssystem ist beispielsweise in der DE 696 30 432 T2 beschrieben, deren diesbezügliche Offenbarung ebenfalls in die vorliegende Patentanmeldung einbezogen werden soll. An Stelle der Positionssensoren 14 und des Referenzpositionssensors 18 sind in diesem Fall wenigstens eine Elektrode an der Blutpumpe 1 und wenigstens eine Elektrode an dem Referenzpunkt an der Körperoberfläche des Patienten P sowie außerhalb des Körpers des Patienten P an der Körperoberfläche des Patienten P vorzugsweise drei mit jeweils einer Stromquelle verbundene Elektrodenpaare vorzusehen. Nach einer bevorzugten Ausführungsform werden drei von den drei Stromquellen gelieferte orthogonale Stromsignale in den Patienten P im Bereich des Herzens eingeleitet, wobei jedes der Stromsignale ein jeweiliges Merkmal aufweist, das es von den anderen orthogonalen Stromsignalen unterscheidbar ist. Die wenigstens eine Elektrode der Blutpumpe und die wenigstens eine Elektrode des Referenzpunktes auf der Körperoberfläche des Patienten sind mit drei Erfassungskanälen verbunden. Die Erfassungskanäle erfassen die am Ort der wenigstens einen Elektrode der Blutpumpe und der wenigstens einen Elektrode des Referenzpunktes durch die drei jeweiligen angelegten Stromsignale induzierten Signale, wobei die erfassten Signale verwendet werden, um den Ort der wenigstens einen Elektrode der Blutpumpe und den Ort der wenigstens einen Elektrode des Referenzpunktes zu ermitteln.
  • Nach einer weiteren Alternative kann das Positionserfassungssystem als ein auf der Messung von Kräften und/oder Momenten basierendes Positionserfassungssystem ausgebildet sein. An Stelle der Positionssensoren 14 und des Referenzpositionssensors 18 sind in diesem Fall Kraftmomentensensoren an der Blutpumpe bzw. dem Referenzpunkt auf der Körperoberfläche des Patienten vorzusehen, die vorzugsweise jeweils Kräfte in drei Kraftrichtungen und drei Momentenrichtungen erfassen. Ist die Ausgangsposition und -lage der Blutpumpe sowie des Referenzpunktes bekannt, so kann basierend auf den mit den Kraftmomentensensoren gemessenen Kräften und Momenten jeweils die Position und Lage der Blutpumpe im Körper des Patienten P ermittelt werden.
  • Im Unterschied zu dem beschriebenen Ausführungsbeispiel muss die Blutpumpe 1 nicht notwendigerweise vier Positionssensoren, sondern kann auch weniger oder mehr Positionssensoren aufweisen. Die Positionssensoren können zudem an anderen als den angegebenen Stellen der Blutpumpe 1 angeordnet sein.
  • Darüber hinaus können auch mehrere Referenzpositionssensoren an der Körperoberfläche des Patienten zur Ermittlung von Abständen für die Kontrolle der Lage der Blutpumpe angeordnet sein
  • Der Vorteil der Erfindung liegt in der sicheren Überwachung der Lage einer intrakardialen Blutpumpe nach deren Platzierung im Herzen eines Patienten.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10040403 A1 [0003]
    • - DE 10336902 B3 [0003]
    • - DE 102004049986 A1 [0003]
    • - DE 102004058008 B4 [0029]
    • - DE 19852467 A1 [0042]
    • - DE 69630432 T2 [0043]

Claims (11)

  1. Medizintechnische Vorrichtung zur Kontrolle der Lage einer Blutpumpe (1), aufweisend eine Blutpumpe (1) zur Einführung in das Herz eines Patienten (P) und ein Positionserfassungssystem (2) mit wenigstens einem elektrisch betriebenen Element (14) und wenigstens einem elektrisch betriebenen Referenzelement (18) zur Positions- und/oder Lagebestimmung, wobei das wenigstens eine elektrisch betriebene Element (14) zur Bestimmung der Position und/oder der Lage der Blutpumpe (1) im Körper des Patienten (P) in oder an der Blutpumpe (1) angeordnet ist und wobei das wenigstens eine elektrisch betriebene Referenzelement (18) zur Anordnung an der Körperoberfläche des Patienten (P) vorgesehen ist.
  2. Medizintechnische Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der mit dem Positionserfassungssystem (2) der Abstand zwischen dem wenigstens einen elektrisch betriebenen Element (14) und dem wenigstens einen elektrisch betriebenen Referenzelement (18) ermittelt wird.
  3. Medizintechnische Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der ein optischer und/oder akustischer Alarm abgegeben wird, wenn der Abstand zwischen dem wenigstens einen elektrisch betriebenen Element (14) und dem wenigstens einen elektrisch betriebenen Referenzelement (18) einen bestimmten Grenzwert überschreitet.
  4. Medizintechnische Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, bei der der Blutpumpe (1) eine Antriebs- und Steuereinheit (13) mit einer Anzeigevorrichtung (29) zugeordnet ist, wobei der Abstand zwischen dem wenigstens einen elektrisch betriebenen Element (14) und dem wenigstens einen elektrisch betriebenen Referenzelement (18) und/oder die Positionen des wenigstens einen elektrisch betriebenen Elementes (14) und des wenigstens einen elektrisch betriebenen Referenzelementes (18) auf der Anzeigevorrichtung (29) dargestellt werden.
  5. Medizintechnische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der die Blutpumpe (1) eine Antriebseinheit (5), ein Pumpteil (6) mit Auslassöffnungen (7) und an ihrem distalen Ende einen Schlauch (8) mit einem Saugkopf (9) mit Einströmöffnungen (10) für Blut aufweist, wobei das wenigstens eine elektrisch betriebene Element (14) zur Bestimmung der Position und/oder der Lage der Blutpumpe (1) im Körper des Patienten (P) in oder an der Antriebseinheit (5) oder in oder an dem Pumpteil (6) oder in oder an dem Schlauch (8) oder in oder an dem Saugkopf (9) angeordnet ist.
  6. Medizintechnische Vorrichtung nach Anspruch 5, bei der ein erstes elektrisch betriebenes Element (14) in oder an dem Schlauch (8) oder in oder an dem Saugkopf (9) und ein zweites elektrisch betriebenes Element (14) in oder an dem Pumpteil (6) mit den Auslassöffnungen (7) angeordnet ist.
  7. Medizintechnische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der das Positionserfassungssystem (2) ein auf elektromagnetischen Wellen basierendes Positionserfassungssystem (2), ein auf Ultraschallwellen basierendes Positionserfassungssystem, ein auf Impedanzmessungen basierendes Positionserfassungssystem oder ein auf der Messung von Kräften und/oder Momenten basierendes Positionserfassungssystems ist.
  8. Medizintechnische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der das wenigstens eine elektrisch betriebenen Element (14) und/oder das wenigstens eine elektrisch betriebenen Referenzelement (18) zur Bestimmung der Position und/oder der Lage wenigstens eine Sende- und/oder Empfangseinrichtung zum Senden und/oder Empfangen von elektromagnetischen Wellen oder zum Senden und/oder Empfangen von Ultraschallwellen oder wenigstens eine Sende- und/oder Empfangseinrichtung für Impedanzmessungen oder wenigstens einen Kraft- und/oder Momentensensor aufweisen.
  9. Verfahren zur Kontrolle der Lage einer Blutpumpe (1) im Herzen eines Patienten (P) mit einer medizintechnischen Vor richtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem mit dem Positionserfassungssystem (2) der Abstand zwischen dem wenigstens einen an oder in der Blutpumpe (1) angeordneten elektrisch betriebenen Element (14) des Positionserfassungssystem (2) und dem wenigstens einen an der Körperoberfläche angeordneten elektrisch betriebenen Referenzelement (18) des Positionserfassungssystem (2) ermittelt wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem ein optischer oder akustischer Alarm abgegeben wird, wenn der Abstand zwischen dem wenigstens einen elektrisch betriebenen Element (14) und dem wenigstens einen elektrisch betriebenen Referenzelement (18) einen bestimmten Grenzwert überschreitet.
  11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, bei dem der Blutpumpe (1) eine Antriebs- und Steuereinheit (13) mit einer Anzeigevorrichtung (29) zugeordnet ist, wobei der Abstand zwischen dem wenigstens einen elektrisch betriebenen Element (14) und dem wenigstens einen elektrisch betriebenen Referenzelement (18) und/oder die Positionen des wenigstens einen elektrisch betriebenen Elementes (14) und des wenigstens einen elektrisch betriebenen Referenzelementes (18) auf der Anzeigevorrichtung (29) dargestellt werden.
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