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DE1009256B - Schaltungsanordnung zur Funkuebertragung von Nachrichten zwischen einer Hauptstation und mehreren Unterstationen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Funkuebertragung von Nachrichten zwischen einer Hauptstation und mehreren Unterstationen

Info

Publication number
DE1009256B
DE1009256B DEN6750A DEN0006750A DE1009256B DE 1009256 B DE1009256 B DE 1009256B DE N6750 A DEN6750 A DE N6750A DE N0006750 A DEN0006750 A DE N0006750A DE 1009256 B DE1009256 B DE 1009256B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
main station
receiver
substation
blocking
tone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN6750A
Other languages
English (en)
Inventor
Dirk Johan Braak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1009256B publication Critical patent/DE1009256B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W84/00Network topologies
    • H04W84/02Hierarchically pre-organised networks, e.g. paging networks, cellular networks, WLAN [Wireless Local Area Network] or WLL [Wireless Local Loop]

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Funkübertragung von Nachrichten zwischen einer Hauptstation und mehreren Unterstationen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und Vorrichtungen zur Funkübertragung von Nachrichten zwischen einer Hauptstation und mehreren Unterstationen, wobei die Unterstationsempfänger je eine von gleichgerichteten und außerhalb des Sprechfrequenzbandes liegenden Schwingungen gespeiste Sperrschaltung zum Unwirksammachen des Niederfrequenzempfängerteiles bei Abwesenheit von Eingangsträgerschwingungen enthalten.
  • Es ist gegenwärtig üblich, z. B. bei der Polizei, bei der Feuerwehr, bei Taxibetrieben usw., von einer Hauptstation aus mittels eines Sender-Empfängers Funknachrichten mit einen Sender-Empfänger enthaltenden Unterstationen, z. B. in Kraftwagen angeordneten fahrbaren Stationen, auszutauschen.
  • Bevor eine für eine bestimmte fahrbare Station bestimmte Nachricht übertragen wird, wird von der Hauptstation ein Anrufsignal übertragen, welches in einem solchen System gewöhnlich aus Sprechschwingungen, z. B. »Taxi 501«, usw. besteht. Dieses Anrufsignal kann von jedem Empfänger mitgehört werden. Auch die nicht angerufenen fahrbaren Stationen sind gezwungen, einen darauffolgenden Bericht mitzuhören, um zu vermeiden, daß eine mögliche weitere Nachricht, welche für sie bestimmt sein könnte, nicht aufgefangen wird. Dieses ununterbrochene Mithören von Gesprächen ist störend und ermüdend und verringert die Aufmerksamkeit des Bedienungspersonals der Unterstationen.
  • Es ist bekannt, diese Nachteile durch Verwendung eines sogenannten selektiven Anrufsystems zu beseitigen, wobei die Hauptstation zur Übertragung eines jeder Unterstation zugeordneten Anrufsignals, z. B. einer Kombination von Tönen, eingerichtet ist, und die Unterstationen mit einem Anrufauswähler zu versehen, der nur beim Empfang der ihm zugeordneten Tonkombination anspricht und dann den normalerweise gesperrten Empfänger wirksam macht. Ein solches selektives Anrufsystem erfordert aber eine verwickelte und kostspielige Apparatur.
  • Die Erfindung bezweckt, in einfacher Weise bei Funkverbindungen der in der Einleitung beschriebenen Art bisher nur bei Anwendung eines selektiven Anrufsystems vorhandene Vorteile zu erzielen, wobei die in Übertragungssystemen der eingangs, beschriebenen Art normalerweise vorhandenen Mittel benutzt werden.
  • Nach der Erfindung wird, nachdem sich die angerufene Unterstation gemeldet hat, vom Sender der Hauptstation für die Dauer des an die Unterstation gerichteten Gesprächs ein oberhalb des Sprechfrequenzbandes liegender Ton als zusätzliche Modulation der Sprechträgerschwingungen übertragen, wobei dieser Ton eine Sperrschaltung ansprechen läßt, während die Sperrschaltung in wenigstens dem angerufenen Empfänger der Unterstation für die Dauer des Gesprächs unwirksam gemacht wird.
  • Die Erfindung und ihre Vorteile werden an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert, in der Fig. 1 ein Schaltschema einer Hauptstation und Fig. 2 ein Schaltschema einer für Zusammenarbeiten mit einer Hauptstation nach Fig. 1 eingerichteten Unterstation darstellt; Fig. 3 zeigt eine Variante eines Einzelteiles der Unterstation nach Fig. 2.
  • Die in der Fig. 1 dargestellte Hauptstation besteht aus einem für Gegensprechverkehr eingerichteten Sender-Empfänger. Der Sender, welcher mit Frequenz- oder Amplitudenmodulation arbeiten kann, besitzt eine Oszillator-Modulatorstufe 1, an dessen Eingang ein Mikrophon 2 angeschlossen ist. Die erzeugten, in diesem Falle frequenzmodulierten Schwingungen werden über einen Frequenzvervielfacher 3 einem weiteren Frequenzvervielfacher 4 zugeführt. Die Gesamtfrequenzvervielfachung ist z. B. 64fach zur Erzeugung einer Trägerwellenfrequenz von etwa 160 MHz. Die sodann erhaltenen Hochfrequenzschwingungen werden in einem Endverstärker 5 verstärkt und von einem mit dieser verbundenen Antenne 6 ausgestrahlt. Der bisher beschriebene Sender ist von an sich bekannter Art, so daß eine detaillierte Beschreibung überflüssig erscheint.
  • Die Hauptstation besitzt ferner einen Empfänger mit einer Antenne 7, welche gegebenenfalls mit der Antenne 6 zu einer gemeinsamen Sende-Empfangs-Antenne vereinigt sein kann. Die Antenne 7 ist mit einer Empfangsvorrichtung 8 verbunden, in der das Eingangssignal auf übliche Weise verstärkt und in der Frequenz transponiert wird zur Erzeugung von Zwischenfrequenzschwingungen, welche nach erfolgter Begrenzung vom Gleichrichter 9 gleichgerichtet werden. Das gleichgerichtete Signal wird dem Steuergitter einer Niederfrequenzverstärkerröhre 10 zugeführt, in deren Ausgangskreis ein Relais 11 in Reihe mit einem Lautsprecher 12 liegt.
  • Der Empfänger der Hauptstation ist mit einer von gleichgerichteten und außerhalb des Sprechfrequenzbandes liegenden Schwingungen gespeisten Sperrschaltung 13 versehen. Bei Abwesenheit eines Signals treten im Ausgangskreis des Gleichrichters 9 starke Rauschspannungen auf. Zur Unterdrückung dieser Rauschspannungen ist der Ausgangskreis des Gleichrichters 9 über ein aus einem Kondensator 14 und einem Ableitungswiderstand 15 bestehendes Filter mit dem Steuergitter einer als Pentode geschalteten Verstärkerröhre 16 verbunden, welche dazu dient, bei Abwesenheit einer Trägerwelle dem Steuergitter der Niederfrequenzverstärkerröhre 10 eine solche negative Spannung zuzuführen, daß diese Röhre unwirksam gemacht wird.
  • Das Filter 14, 15 hat eine solche Grenzfrequenz, daß nur höhere Frequenzen (z. B. über 5 bis 10 kHz) des gleichgerichteten Rauschspektrums der Röhre 16 zugeführt werden. Das verstärkte Rauschen wird über einen Kondensator 17 einer Diodenanode 18 zugeführt, welche mit dem Pentodenteil der Rauschverstärkerröhre eine gemeinsame Kathode hat. über einen zwischen der Kathode und der Diodenanode liegenden Widerstand 19 tritt eine Gleichspannung auf, deren Amplitude von der Intensität des Rauschens abhängig ist. Die Kathode ist ferner über einen Kathodenwiderstand 20 mit einem zu diesem parallel liegenden Kondensator 21 geerdet. Die Anode der Rauschverstärkerröhre wird über einen Widerstand 22 gespeist, und das Schirmgitter ist über einen Widerstand 23 und einen Entkopplungskondensator 24 mit der Plusklemme der Anodenspannungsquelle verbunden. Die an der Diodenänode 18 auftretende Gleichspannung entspricht somit dem Unterschied zwischen den am Kathodenwiderstand 20 und am Widerstand 19 auftretenden Spannungen, welche Spannungen entgegengesetztes Vorzeichen haben. Die Bemessung ist derart, daß bei Abwesenheit einer Trägerwelle die Spannung am Widerstand 19 -diejenige am Kathodenwiderstand etwas übersteigt. Die Differenzspannung wird dem Steuergitter der Niederfrequenzverstärkerröhre 10 über ein aus einem Widerstand 25 und einem geerdeten Kondensator 26 bestehendes Filter zur Sperrung dieser Röhre zugeführt.
  • Beim Empfang eines Signals nimmt das Rauschen ab, und die Spannung am Kathodenwiderstand 20 übersteigt die inzwischen verminderte Spannung am Widerstand 19. Folglich ergibt sich eine Abnahme der Vorspannung des Steuergitters der Niederfrequenzverstärkerröhre 10, welche - zunächst eine solche negative Vorspannung hatte, daß die Röhre gesperrt war, so daß die Röhre leitend wird und das Relais 11 in deren Ausgangskreis erregt wird. Die Funktion dieses Relais wird im nachfolgenden erwähnt.
  • In Fig.2 ist eine zur drahtlosen Verbindung mit einer Hauptstation nach Fig. 1 geeignete Unterstation dargestellt. Die Unterstation besitzt einen Sender und einen Empfänger für Gegensprechverkehr auf einem der Hauptstation zugeordneten Frequenzpaar.
  • Der Sender ist im wesentlichen dem in der Hauptstation verwendeten Sender ähnlich und besitzt eine OSZillator-ModulatO.TStufe 27 mit einem mit dieser verbundenen Mikrophon eines Fernhörers 28, Frequenzvervielfachungsstufen 29 und 30 und eine Endverstärkerstufe 31, mit der eine Senderantenne 32 verbunden ist.
  • Auch der Empfänger der Unterstation entspricht im allgemeinen dem in der Hauptstation verwendeten und im Zusammenhang damit bereits beschriebenen Empfänger. Dessen Empfangskanal besitzt eine Antenne 33, einen Oszillator mit einem Hoch- und Zwischenfrequenztei134, einen Begrenzer mit einem Demodulator 35 und einen Niederfrequenzverstärker 36. Mit dem Ausgangskreis des Demodulators 35 ist außerdem eine Sperrschaltung 37 verbunden, welche eine Verstärkerröhre 38 enthält, die über ein Hochpaßfilter 39', 40, dessen niedrigste Grenzfrequenz z. B. 5 bis 10 kHz beträgt, mit dem Gleichrichterausgang gekoppelt ist. Die Sperrschaltung 37 besitzt ferner noch die Elemente 39 bis 48, welche den Elementen 17 bis 26 entsprechen, deren Funktion im ZuGammenhang mit Fig.1 bereits beschrieben wurde, so daß sich hier eine nähere Erklärung erübrigt.
  • Die Sperrschaltung enthält außerdem ein im Anodenkreis der Verstärkerröhre 38 liegendes Tonfilter 49, welches aus einem Kondensator 50 mit einer zu diesem parallel geschalteten Spule 51 besteht, welche auf eine außerhalb des Sprechfrequenzbandes liegende Frequenz abgestimmt ist, welche z. B. gleich 12 kHz gewählt wird. Das Tonfilter 49 ist von einem Widerstand 52 in Reihe mit einem Schalter 53 überbrückt, der von einem mit ihm gekoppelten Gabelkontakt 54 betätigt wird, wenn der Telephonhörer 28 abgenommen bzw. aufgelegt wird, Funkübertragung von Nachrichten zwischen einer Hauptstation nach Fig. 1 und mehreren Unterstationen nach Fig. 2 ist auf folgende Weise möglich.
  • Im Ruhezustand, auch »Aushörzustand« genannt, ist nur der Empfänger der Hauptstation eingeschaltet, um etwa eingehende Nachrichten einer der Unterstationen empfangen zu können, jedoch von diesem Empfänger, ebenso wie von denjenigen der Unterstationen ist der Niederfrequenzempfängerteil infolge der Speisung der Sperrschaltung 13 bzw. 37 mit in diesem Empfänger bei Abwesenheit eines Signals auftretenden, außerhalb des Sprechfrequenzblandes liegenden Rauschspannungen umwirksam. Wünscht die Hauptstation eine Nachricht mit einer der Unterstationen zu wechseln, so wird der Sender der Hauptstation eingeschaltet, das Mikrophon 2 besprochen und ein für eine anrufende Unterstation oder etwa eine Gruppe von Unterstationen kennzeichnendes Anrufsignal übertragen. Wenn das von der Hauptstation übertragene Anrufsignal beim Empfang bei den Unterstationen eine bestimmte Mindestamplitude aufweist, so wird die. -den Niederfrequenzteil j edes Unterstationsempfäng--rs wirksam machende Sperrschaltung 37 betätigt. Das Anrufsignal wird im Lawtsprecher 55 hörbar, worauf die angerufene Unterstation sich meldet durch Abnahmedes Hörers 28 und Beantwortung des Anrufs. Beim Abnehmen des Hörers nimmt ein von der Gabel betätigter Mehrfach- ;chalter die dargestellte Lage ein. Das Telephon wird zber einen Schalter 56 mit dem Ausgangskreis der Empfängerendstufe 36 verbunden, während ein Schalter 57 das Mikrophon mit dem Eingang des Sendermodulators 27 verbindet. Gleichzeitig wird über einen vom Gabelkontakt betätigten Schalter 58 eine. von einer Spannungsquelle 59 herrührende Spannung einem Relais 60 zugeführt, welches einen Schalter 61 betätigt. Dieser Schalter schaltet beim Erregen des Relais 60 den Unterstationssender, der zur Energieersparnis im Ruhezustand ausgeschaltet ist, ein, und es wird eine Trägerwelle über die Antenne 32 übertragen.
  • Beim Empfang dieser modulierten oder nichtmodulierten Trägerwelle von der Hauptstation wird, die Sperrschaltung 13 des Hauptstationsempfängers betätigt. Die gesperrte Endverstärkerröhre 10 wird normal eingestellt, und der Anodenstrom der Röhre 10 nimmt zu, wodurch das Relais 11 erregt wird und: ein Arbeitskontakt 62 desselben geschlossen wird.
  • Die Verbindung zwischen der Hauptstation und der gewünschten Unterstation ist sodann hergestellt, und der zu übertragende Bericht kann von der Hauptstation übertragen werden. Um zu vermeiden, daß andere als die betreffende Unterstation das Gespräch mithören müssen, wird nach der Erfindung, nachdem die angerufene Station sich gemeldet hat, wodurch sich der Schalter 62 schließt, ein eine Schwingung mit einer Frequenz von z. ß. 12 kHz liefernder Tongenerator 63 für die Dauer des darauffolgenden Gesprächs mit dem Sendermodulator verbunden. Dieser als zusätzliche Modulation der Sproc'hträge:rschwingung des Hauptstationssenders übertragene Ton wird von sämtlichen Unterstationsempfängern empfangen und gleichgerichtet. Der gleichgerichtete Ton wird vom Hochpaßfilter 39, 40 durchgelassen und in der Verstärkerröhre 38 verstärkt. Die dann an dem auf diesen Ton abgestimmten Filter 49 auftretende Spannung verursacht, auf gleiche Weise wie es im Zusammenhang mit dem Empfang von oberhalb des Sprechfrequenzbandes liegenden Rauschspannungen beschrieben wurde, ein Sperren der Endverstärkerröhre jeder Unterstation, in der der Telephonhörer nicht abgenommen wurde. Inder angerufenen Unterstation, in der zur Beantwortung des Anrufs der Hörer 28 abgenommen wurde, ist das Tonfilter 49 von dem Widerstand 52 über den Schalter 53 überbrückt. Nachdem das Gespräch beendet ist, wird der Hörer 28 auflegt, und das Tonfilter 49 wird von dem Widerstand 52 überbrückt. Der Unterstationssende ir wird völlig oder teilweise durch d as Abfallen des Relais 60 ausgeschaltet, und die Sperrschaltung 13 der Hauptstation sperrt den Niederfrequenzempfängerteil des Hauptstationsempfängers, so d@aß der Tongenerator 63 ausgeschaltet wird. Infolge der gleichzeitigen Ausschadtung des Hauptstationssenders wird die Sperrschaltung 37 der Unterstation unwirksam gemacht, und der Empfänger ist zum Empfang eines nächsten Anrufs bereit. Auch der Niederfrequenzempfängerteil jeder anderen Unterstation, der während der Dauer des Gesprächs mit der angerufenen Unterstation von dem von der Hauptstation empfangenen Ton gesperrt war, kann sodann wieder normal wirksam werden.
  • Auf diese Weise wird daher mit einfachen, im wesentlichen normalerweise im Empfänger vorhandenen Mitteln mit niedrigen Kosten -°in Anrufsystem für Funkübertragung von Nachrichten zwischen Haupt- und Unterstationen erhalten, welches für diejenigen Fälle, in denen keine Geheimhaltung der Nachrichtenübertragung erforderlich ist, den bisher bekannten Verbindungssystemen dieser Art vorzuziehen ist.
  • Im Ausführungsbeispiel nach, Fig. 2 wird das Tonfilter 49 mittels des in Reihe mit dem Schalter 53 liegenden Widerstandes 52 gedämpft. Es ist auch möglich, den Schalter 53 als Umschalter auszubilden, wie es in Fig. 3 schematisch mit 53' angedeutet ist, so daß in Abhängigkeit von der Anwesenheit oder Abwesenheit der Tonfrequenz und einem erfolgten oder nicht erfolgten Anruf entweder ein Widerstand 52' oder das Tonfilter 49 von dem Schalter 53' in den Anodenkreis der Röhre eingeschaltet wird.
  • Bisher wurde der Fäll betrachtet, daß sowohl die Hauptstation wie die Unterstationen einen für Gegensprechverkehr eingerichteten Sender-Empfänger enthalten. Die Anwendung der Erfindung ist aber auch möglich, wenn die Hauptstation und die Unterstationen mit für Simplexverkehr eingerichteten Sender-Empfängern versehen sind. In diesem Falle ist eine Automatisierung dadurch möglich, daß bei Um@-schaltung von Empfang auf Senden der Tongenerator des Ha,uptstationssenders in Abhängigkeit von dem vor -der Umschaltung vorhandenen Betriebszustand der Sperrschaltung umgeschaltet wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Funkübertragung von Nachrichten zwischen einer Hauptstation und mehreren Unterstationen, wobei vor dem Nachrichtenaustausch auf die Trägerwelle des Hauptstationssenders ein von jedem Unterstationsempfänger zu empfangendes Anrufsignal aufmoduliert wird und die Empfänger eine von gleichgerichteten und bei Abwesenheit von Eingangs-Trägerschwingungen auftretenden Rauschspannungen gespeiste Sperrschaltung zum Unwirksammachen des Niederfrequenz-Empfängerteiles besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender der Hauptstation einen Tongenerator mit einer außerhalb des Sprechfrequenzbandes liegenden Generatorfreqwenz und einen Schalter besitzt, mittels dessen der Tongenerator, nachdem eine angerufene Unterstation sich gemeldet hat, für die Dauer des zu übertragenden Gespräches mit dem Senderrnodulator verbunden werden kann, um den außerhalb des Sprechfrequenzbandes liegenden Sperrton als zusätzliche Modulation der Trägerschwingungen zu. übertragen, während die Sperrschaltungen der Unterstationsempfänger zum Ansprechen auf diesen Ton eingerichtet sind, und die Sperrschaltung in wenigstens dem angerufenen Empfänger der Unterstation für die Dauer des Gespräches unwirksam gemacht werden kann.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1 mit einem für Duplexverkehr eingerichteten Sender-Empfänger in der Hauptstation, dessen. Empfänger eine beim Empfang von Trägerwellen außer Betrieb gesetzte Sperrschaltung besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter für den Anschluß des Tongenerators an den Sendermodulator von der im Empfänger der Hauptstation vorhandenen Sperrschaltung gesteuert wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschaltung in den Unterstationsempfängern ein auf den Sperrton abgestimmtes und ausschaltbares Sperrtonfilter enthält.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrtonfilter mit einem in Reihe mit einem Widerstand liegenden Schalter überbrückt ist.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, mit einem für Duplexverkehr eingerichteten Sender-Empfänger in der Unterstation, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter zum Unwirksammachen des Sperrtonfilters mit den beim Abnehmen des Telephonhörers betätigten Gabelkontakt gekoppelt ist.
  6. 6. Verfahren. nach Anspruch 1, mit einem für Simplexverkehr eingerichteten Sender-Empfänger in der Hauptstation, dessen Empfänger mit einer Sperrschaltung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei Umschaltung von Empfang auf Senden der Tongenerator des Hauptstatio.nssenders in Abhängigkeit von dem vor der Umschaltung vorhandenen Betriebszustand der Sperrschaltung umgeschaltet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung A 780 VIII a, 21 a4; schweizerische Patentschrift Nr. 233 055.
DEN6750A 1952-02-15 1953-02-13 Schaltungsanordnung zur Funkuebertragung von Nachrichten zwischen einer Hauptstation und mehreren Unterstationen Pending DE1009256B (de)

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