DE1008029B - Dehnbarer Bandkoerper - Google Patents
Dehnbarer BandkoerperInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C5/00—Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
- A44C5/02—Link constructions
- A44C5/04—Link constructions extensible
- A44C5/08—Link constructions extensible having separate links
Landscapes
- Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen dehnbaren Bandkörper für Schmuck- und Gebrauchszwecke, der aus Kastengliedern,
die mindestens an einer quer zur Bandlängsrichtung liegenden Wand sich über die ganze lichte
Breite erstreckende Schlitze aufweisen, und Verbindungsgliedern in Form von den Schlitzen entsprechenden
Platten bestehen, die an einem Kastenglied angelenkt sind und mittels Federn jeweils durch
den Schlitz in das Nachbarglied eingezogen werden.
Derartige Bänder sind in verschiedenen Arten be- ίο
kannt, welchen allen gemeinsam ist, daß die Hauptglieder und die Zwischenglieder mittels einander
hintergreifender Teile beweglich in Zusammenhang gehalten sind. Bei einer Art solcher Bänder, die aus
Kastengliedern und in Längsschlitzen ihrer quer zur Bandlängsrichtung liegenden Längswände eintretenden
plattenförmigen Zwischengliedern bestehen, sind die Längsschlitze nicht bis zu den Enden der Wände
durchgeführt, sondern es sind ungeschlitzte Wandteile belassen, hinter welche die entsprechend verschmälerten
Zwischengliedplatten mit von ihnen abragenden Teilen greifen. Dabei kann dieser Eingriff
einseitig und abwechselnd an den zwei verschiedenen Saumseiten des Bandes angeordnet sein, wodurch man
zickzackförmig verbundene und entsprechend gegeneinander schwenkbare Glieder aufweisende Bänder erhält.
Oder der erwähnte Eingriff ist an jedem Glied bei beiden Bandsäumen vorgesehen, wodurch man ein
Band mit nur in der Bandlängsrichtung ausziehbaren Gliedern erhält. In der letztgenannten Weise ist auch
ein Band ausziehbar, das aber aus Rahmengliedern und zwischen deren Längsschenkeln geführten, aus
einem Metallstreifen länglich flach gerollten und dadurch seitlich offenen Zwischengliedern, sogenannten
RolilogMedern, besteht, wobei die einander hintergreifenden Teile in der Mitte der Glieder bzw. des
Bandes angeordnet sind und zwar an den rahmenförmigen Gliedern in Gestalt von deren an ihren
Enden parallel zur Bandebene liegenden Querstegen, welche durch die seitlich offenen Zwischenglieder
greifen, und deren die Querstege binterfassenden Endibiegungen.
Es ist weiter ein dehnbarer Bandkörper bekannt, bei dem die kastenförmigen Schauglieder an einer
quer zur Bandlängsrichtung liegenden Längswand über ihre ganze Breite sich erstreckende Längsschlitze
und entsprechend breite Zwischengliedplatten aufweisen, die an einer Längswand der Kastenglieder
angebogen sind und von einem Kasten durch den Längsschlitz des anderen benachbarten Kastens
übertreten. Dabei finden zum Ineinanderschieben der Glieder je zwei Drahtschraubenfedern Anwendung,
welche in entlang den Bandsäumen liegenden Hohlräumen zwischen den Kästen und den Zwischenglied-Dehnbarer
Bandkörper
Anmelder:
Fa. Artur Fischer,
Pforzheim, Durlacher Str. 65
Fritz Kappler, Eutingen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
platten untergebracht sind und sich zwischen senkrecht angebogenen Wandteilen der Glieder stützen.
Zur gegenseitigen Führung der Kästen und der Plattenglieder und insbesondere der Federn sind
zwischen dieselben U-förmige Wände oder Einsätze auf den Zwischengliedplatten befestigt. Diese bekannte
Bauweise ist zu vielgestaltig, und ihr Zusammenbau ist umsitändlliich, und das Band wird entsprechend
teuer. Beim Bandkörper nach der vorliegenden Erfindung sind die Kastenglieder und die
durch Schlitze in deren quer zur Bandlängsrichtung liegenden Wänden eintretenden plattenförmigen Zwischenglieder
in einer vom Bekannten unterschiedlichen und vorteilhaften Weise miteinander verbunden
und aneinandergeführt.
Gemäß der Erfindung sind in dem Schlitz der Kastenwand jedes Kastengliedes in Richtung der
ausgeschnittenen Kastenwand stehende Zapfen angeordnet. Die Zwischengliedplatte ist jeweils mit ihren
in Bandlängsrichtung liegenden Schlitzen in diese Zapfen eingehängt. Ferner ist die Zwischengliedplatte
an ihrer in das Naöhbargüüed eingeführten, quer zur
Bandlängsrichtung liegenden Seite zweimal rechtwinklig zu einem FederwkieTliager abgebogen, zwischen
das und der ihm gegenüberliegenden Kastengliederwand, durch deren Schlitz die Zwischenplatte
eingeführt ist, in bekannter Weise eine schleifenförmige Blattfeder eingespannt ist.
Der neue Bandkörper hat gegenüber den bekannten dehnbaren Bändern den Vorzug, daß er durch gering-
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fügige Änderung der Gestaltung und Anordnung seiner einander hintergreifenden Teile sowohl als
Zickzackband wie auch als nur in Bandlängsrichtung ausziehbares Band und auch als längenänderbares
Band ausgeführt werden kann, also mit gemeinsamen Elementen mehrere Variationen von Bändern ergibt.
Außerdem ist die Bauart gegenüber dem Bekannten dadurch vereinfacht, daß Blattfedern Verwendung
finden, die praktisch keine eingebauten Führungsteile benötigen, während die Zapfen-Schlitz-Führungen in
der Herstellung und im Zusammenbau sehr einfach sind. Durch die Vereinfachung ist diais neue Band auch
verhältnismäßig billig.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in zusammen
acht Abbildungen dargestellt. Es zeigen
Abb. 1 bis 3 eine erste Ausführungsform, und zwar Abb. 1 bei zusammengezogenem Zustand in Draufsicht,
teils im Horizonitaischrjiitt,
Abb. 2 in gedehntem Zustand in gleicher Darstellung,
Abb. 3 das zugehörige Bandglied in Perspektive, Abb. 4 bis 6 eine zweite Ausführungsform, und
zwar
Abb. 4 bei zusammengezogenem Zustand in Draufsieht, teils; im Horizontalschnitt,
Abb. 5 in gedehntem Zustand in gleicher Darstellung und
Abb. 6 das zugehörige: Bandglied in Perspektive.
Der dehnbare Bandkörper besteht bei allen Ausführungsformen aus als Schaiuglied mit einem Zierdeckel
α versehenen Kastengliedern b und parallel zur Bandebene liegenden, von einem Kastenglied b in das
benachbarte Kastenglied b tretenden und unter Federwirkung in das letztere eingezogenen Zwischengliedern
c. Der Kasten b besitzt einen Boden d, Endquerwände e und niedriger als die letzteren gestaltete
Längwände f, f und an den beiden Enden seines Bodens d einen unterseitigen Absatz g. Der Deckel α
besitzt eine Decke h, die beliebig ornamental gestaltet sein kann, Endquerwände i, Längswände k
und an den Endquerwänden i einen (in der Zeichnung nicht dargestellten) unter den Absatz g des Bodens d
greifenden Ansatz. Der Deckel α ist auf den Kasten b
aufgeschoben und darauf durch die untergebogenen Ansätze der Endquerwände i gehalten.
Bei den Ausführungsformen nach Abb. 1 bis 6 sind die Längswände f, f des Kastens b und die Längswände
k des Deckels α so hoch bemessen, daß unterhalb
der Unterkante der letzteren ein Zwischenraum in Höhe von etwas mehr als einer Blechstärke verbleibt.
Bei der einen Längswand f des Kastens b bleibt dieser Zwischenraum als ein über die ganze
lichte Länge des Kastens b sich erstreckender Längsschlitz / offen. Bei der anderen Kastenlängswand f ist
vom oberen Rand derselben rechtwinklig nach außen die Zwischengliedplatte c abgebogen, welche dazu bestimmt
ist, durch den Längsschlitz / des benachbarten Kastens b in denselben einzutreten. In dem Längsschlitz
I ist, bei aufeinanderfolgenden Kästen b abwechselnd
nahe den entgegengesetzten Enden, ein senkrecht stehender, hinter die Längswand k des
Deckels α sich erstreckender Zapfen m vorgesehen,
und die Zwischengliedplatten c weisen an den gleichen Enden einen in Bandlängsrichtung liegenden Schlitz η
auf, mit welchem sie vor dem Aufsetzen des Deckels a in den Zapfen m eingehängt und damit die Gliedpaare
b, c mit ihren der Zapfen-Schlitz-Verbindung
m, η entgegengesetzten Enden, also -der Bandkörper,
zickzackförmig auseinanderschwenkbar sind. Um das Ausschwenken der Zwischengliedplatte c aus ihrem
Kasten b zu ermöglichen, weist die erstere an ihrem freien Ende eine Abrundung 0 auf. An der im
Kasten b befindlichen Längskante besitzt die Zwischengliedplatte c ein zweimal rechtwinklig untergebogenenes
Federwiderlager p. Zwischen dieses und die ihm gegenüberliegende Längswand f des
Kastens b ist eine schleifenförmdge Blattfeder q eingespannt.
Dieselbe zieht die Zwischengliedplatte c in den Kasten b hinein. Dadurch werden die Kästen b
mit ihren benachbarten Längswänden f, f aneinander angeschwenkt und damit der Bandkörper zusammengezogen
(Abb. 1), während er gegen die Wirkung der Federn q, wie bereits bemerkt, unter zickzackförmigem
Auseinanderschwenken der Gliedpaare b, c, gedehnt werden kann.
Die Ausführungsform nach Abb. 3 bis 6 unterscheidet sich von der zuvor beschriebenen dadurch,
daß der Längsschlitz / jeweils nahe seinen beiden Enden einen Zapfen m und entsprechend die
Zwischengliedplatte c nahe beiden Enden je einen in Bandlängsrichtung liegenden Schlitz η aufweist,
welcher in je einen der Zapfen m eingehängt ist. Die Zwischengliedplatte c ist rechtwinklig gestaltet und
dadurch in den Kästen b in Bandlängsrichtung geführt. Es kann aber zwischen den Endquerwänden e
und den diesen gegenüberliegenden Endkanten der Zwischengliedplatten c so viel Spielraum vorhanden
sein, daß die Zwischengliedplatten c in den Kästen b um etwas in Richtung der Bandebene seitlich verschwenkbar
sind und der Bandkörper in gleicher Richtung biegsam ist. Alle übrigen Merkmale dieser
Ausführungsform sind die gleichen wie bei der zuvor beschriebenen und daher auch mit den gleichen
Bezugszeichen versehen.
Claims (3)
1. Dehnbarer Bandkörper für Schmuck- und Gebrauchszwecke, bestehend aus Kastengliedern,
die mindestens an einer quer zur Bandlängsrichtung liegenden Wand sich über die ganze lichte
Breite erstreckende Schlitze aufweisen, und Verbindungsgliedern in Form von den Schlitzen entsprechenden
Platten, die an einem Kastenglied angelenkt sind und mittels Federn jeweils durch
den Schlitz in das Nachbarglied eingezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß in dem
Schlitz (/) der Kastenwand (k) jedes Kastengliedes
(b) in Richtung der ausgeschnittenen Kastenwand (k) stehende Zapfen (m) angeordnet
sind und jeweils die Zwischengliedplatte (c) mit
ihren in Bandlängsrichtung liegenden Schlitzen (n) in diese Zapfen (m) eingehängt ist und daß
die Zwischengliedplatte (c) an ihrer in das Nachbarglied (δ) eingeführten, quer zur Bandlängsrichtung
liegenden Seite zweimal rechtwinklig zu einem Federwiderlager (/>) abgebogen ist,
zwischen das und der ihm gegenüberliegenden Kastengliederwand (f), durch deren Schlitz (n)
die Zwiischengliiedplartte (c) eingeführt ist, in bekannter
Weise eine schleifenförmige Blattfeder (q) eingespannt ist.
2. Dehnbarer Bandkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kastenglieder (b)
abwechselnd nahe den jeweils entgegengesetzten Enden ihrer Schlitze (F) einen Zapfen (m) aufweisen
und die Zwischengliedplatten (c) ent-
sprechend mit nur einem zum Einhängen in den Zapfen (m) bestimmten Schlitz (ri) versehen sind.
3. Dehnbarer Bandkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kastenglieder (V)
mit zwei je nahe einem Ende desselben angeordneten Zapfen (m) und die Zwischengliedplatten (c) ent-
sprechend mit zwei zum Einhängen in die Zapfeni (m) bestimmten Schlitzen (ri) versehen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 198 966, 293 974,
497, 927 774.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEF16341A DE1008029B (de) | 1954-12-09 | 1954-12-09 | Dehnbarer Bandkoerper |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEF16341A DE1008029B (de) | 1954-12-09 | 1954-12-09 | Dehnbarer Bandkoerper |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1008029B true DE1008029B (de) | 1957-05-09 |
Family
ID=7088186
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEF16341A Pending DE1008029B (de) | 1954-12-09 | 1954-12-09 | Dehnbarer Bandkoerper |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1008029B (de) |
Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE198966C (de) * | ||||
DE293974C (de) * | ||||
DE922497C (de) * | 1952-07-08 | 1955-01-17 | Rodi & Wienerberger Ag | Einschenkliges Scherengliederband und Verfahren zu seiner Herstellung |
DE927774C (de) * | 1952-11-30 | 1955-05-16 | Friedrich Bischoff | Ziehgliederband |
-
1954
- 1954-12-09 DE DEF16341A patent/DE1008029B/de active Pending
Patent Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE198966C (de) * | ||||
DE293974C (de) * | ||||
DE922497C (de) * | 1952-07-08 | 1955-01-17 | Rodi & Wienerberger Ag | Einschenkliges Scherengliederband und Verfahren zu seiner Herstellung |
DE927774C (de) * | 1952-11-30 | 1955-05-16 | Friedrich Bischoff | Ziehgliederband |
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