DE1004147B - Verfahren zur Kuehlung und gegebenenfalls gleichzeitiger Reinigung chlorwasserstoffhaltiger Gase - Google Patents
Verfahren zur Kuehlung und gegebenenfalls gleichzeitiger Reinigung chlorwasserstoffhaltiger GaseInfo
- Publication number
- DE1004147B DE1004147B DEC7276A DEC0007276A DE1004147B DE 1004147 B DE1004147 B DE 1004147B DE C7276 A DEC7276 A DE C7276A DE C0007276 A DEC0007276 A DE C0007276A DE 1004147 B DE1004147 B DE 1004147B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hydrogen chloride
- gases
- cooling
- hydrochloric acid
- circulating
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
- C01B7/00—Halogens; Halogen acids
- C01B7/01—Chlorine; Hydrogen chloride
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Treating Waste Gases (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die chlorwasserstoffhaltigen Gase, welche insbesondere
zur Herstellung wäßriger Salzsäure verwendet werdten, zeigen je nach ihrer Herkunft starke Unterschiede
hinsichtlich der Temperaturen, der Zusammensetzung und der Gehalte an Verunreinigungen. Beispielsweise
besitzen der Chlorverbrennung entstammende chlorwasserstoffhaltige Gase beim Austritt aus
dem Chlor-Wasserstoff-Brenner hohe Temperaturen und eine sehr hohe, im allgemeinen über 90 Volumprozent
liegende Chlorwasserstoffkonzentration; sie sind außerdem praktisch frei von Verunreinigungen.
Die chlorwasserstoffhaltigen Gase, die aus Hand- oder mechanischen öfen der Natriumsulfatherstellung
stammen, besitzen ebenfalls hohe Temperaturen, unterscheiden sich jedoch von den Synthesegasen durch
niedrige, im allgemeinen zwischen 15 und 60 Volumprozent liegende Chlorwasserstoffgehalte und durch
merkliche Anteile an Verunreinigungen, die insbesondere in Form von Salznebeln und Schwefelsäuretröpfchen
vorliegen.
Die üblicherweise angewendeten Verfahren und Apparaturen zur Kühlung chlorwasserstoffhaltiger
Gase und erforderlichenfalls auch zu ihrer Reinigung sind diesen Besonderheiten angepaßt. Für die Kühlung
der sehr reinen Synthesegase mit höhen Chlorwasserstoffgehalten und entsprechend niedrigem
Volumendurchsatz werdten unter Verzicht auf eine besondere Reinigung im allgemeinen als Gaskühler
arbeitende Rohrsysteme benutzt. Zur Kühlung der niedrigprozentigen und entsprechend große Volumina
umfassenden chlorwasserstoffhaltigen Gase aus den Sulfatöfen finden ebenfalls Rohrsysteme Verwendung;
wegen der großen Gasvolumina sind ihnen häufig zusätzlich ebenfalls als Gaskühler arbeitende Sandsteintürme
mit großen Durchlaßquerschnitten für die Gase vorgeschaltet. Zur Reinigung der Sulfatöfen entstammenden
Gase dienen z. B. Koksfilter, beispielsweise in Form zwischengeschalteter Türme oder
Kammern aus keramischem Material, die mit Koksfüllkörpern ausgesetzt sind.
Es Wird auch zur Kühlung chlorwasserstoffhaltiger
Gase, insbesondere wenn es sich um die Kühlung großer Volumina niedrigprozentiger Gase auf Temperaturen
unter 100° handelt, in steigendem Umfange von dem Verfahren des Wärmeaustausches der heißen
Gase mit gekühlten umlaufenden Flüssigkeiten, wie konzentrierter Schwefelsäure oder Salzsäure, Gebrauch
gemacht. Dabei werden die Gase gleichzeitig einem Reinigungsprozeß durch Auswaschung unterworfen.
Bei diesem Verfahren werden die heißen Gase in mit Füllkörpern ausgestatteten Türmen mit der gekühlten
Umlaufflüssigkeit in innige Berührung gebracht. Die dabei aufgewärmte Umlaufflüssigkeit wird in nachgeschalteten
Kühlern, beispielsweise Kaskadenkühlern,
Verfahren zur Kühlung
und gegebenenfalls gleichzeitiger
Reinigung chlorwasserstoffhaltiger Gase
Anmelder:
Farbwerke Hoechst Aktiengesellschaft
vormals Meister Lucius & Brüning,
Frankfurt/M.
Dr. Ernst Kolbe, Frankfurt/M-Griesheim,
und Dr. Werner Kunzer, Ludwigshafen-Friesenheim,
sind als Erfinder genannt worden
wieder heruntergekühlt, um dann dem Turm zum Zwecke des Wärmeaustausches erneut aufgegeben zu
werden. Dieses Verfahren bietet im Vergleich zu einer Kühlung der chlorwasserstoffhaltigen Gase in Rohren
oder Türmen, die als reine Gaskühler arbeiten, den Vorteil eines bedeutend geringeren Bedarfs an Kühlfläche,
da die für ihre Bemessung maßgebenden Wärmedurchgangszahlen in Gaskühlern ganz beträchtlich unter denjenigen von Flüssigkeitskühlern liegen,
Ferner erübrigt sich durch die mit dem Flüssigkeitsumlauf zwangläufig verbundene Auswaschung der
Gase die Erstellung einer besonderen Apparatur für die Gasreinigung; außerdem ist die Gasreinigung
mittels Auswaschung wirkungsvoller und umfassender als die Reinigung durch zwischengeschaltete Koksfilter.
Es wurde nun gefunden, daß chlorwasserstoffhaltige Gase, insbesondere solche mit hohen Inertgasanteilen,
mit Vorteil gekühlt und erforderlichenfalls gleichzeitig gereinigt werden können, wenn die heißen Gase
mit umlaufender Salzsäure geeigneter Zusammensetzung in unmittelbaren Wärme- und gegebenenfalls
gleichzeitigen Stoffaustausch gebracht werden. Dabei erfolgt im Unterschied zu den bekannten Verfahren
keine Kühlung der Umlaufflüssigkeit; es wird vielmehr die fühlbare Wärme der heißen Gase ausschließlich
durch die isotherme Verdampfung kalorisch äquivalenter Mengen von Umlaufsalzsäure geeigneter Zusammensetzung
abgeführt. Gegebenenfalls vorhandene Verunreinigungen werden dabei durch Auswaschung
aus dien Gasen entfernt. Die chlorwasserstoffhaltigen-Gase
können dabei sowohl im Gegenstrom als auch im Gleichstrom zu der beispielsweise in mit Füllkörpern
ausgestatteten Türmen herabrieselrtden Umlaufsalz-
609 839/385
Anwendung der isothermen Gaskühlung gänzlich ohne die Installierung von Kühlflächen durchgeführt
werden.
Weiterhin bringt das Verfahren gemäß der Erfindung im Vergleich zu Verfahren, bei denen der
Wärmeaustausch mit einer zu kühlenden Umlaufflüssigkeit erfolgt, den Vorteil, daß die Menge der Umlaufflüssigkeit
unter vergleichbaren Betriebsverhältsäure geführt werden. Zur Gewährleistung einer iso- Der Vorteil gegenüber den bekannten Verfahren
thermen Verdampfung wird für die Umlaufsalzsäure zur Kühlung solcher Gase durch Wärmeaustausch mit
eine solche Zusammensetzung und Temperatur ge- einer zu kühlenden Umlaufflüssigkeit liegt zunächst
wählt, daß ihre Chlorwasserstoff- und Wasserpartial- in der Ersparnis an Kühlfläche. Denn bei dem Vordrucke
mit denjenigen der gekühlten chlorwasserstoff- 5 gang der isothermen Verdampfung einer Salzsäure
haltigen Gase übereinstimmen. geeigneter Konzentration entfällt gänzlich die Küh-
Sollen beispielsweise chlorwasserstoffhaltige Gase, lung der Umlaufflüssigkeit, und in der nachgeschalwelche
mit 300° aus einem Sulfatofen austreten und teten Anlage für die Absorption der gekühlten chlor-Chlorwasserstoffgehalte
von 27,5 Volumprozent, ent- wasserstoffhaltigen Gase ist der Kühlflächenanteil,
sprechend einem Chlorwasserstoffpartialdruck von io welcher der Kondensation der isotherm verflüchtigten
208 Torr, besitzen, auf Temperaturen unter 100° ge- Dämpfe entspricht, sehr viel geringer als die Kü'hlkühlt
werden, so kann dies erreicht werden dlurch die fläche, welche bei Verwendung der üblichen Verfahren
bei 74° erfolgende Verdampfung von Wasser aus zur Nachkühlung der Umlaufflüssigkeit benötigt wird,
einer Umlaufsalzsäure mit 28,8 Gewichtsprozent da die Wärmedurchgangszahlen im allgemeinen bei
Chlorwasserstoff, die bei dieser Temperatur einen 15 der Kondensation in einer Chlorwasserstoffabsorp-Chlorwasserstoffpartialdruck
von 180 Torr und einen tionsanlage beträchtlich höher sind als im Falle der Wasserdampfpartialdruck von 112 Torr hat, wobei Kühlung von Flüssigkeit gegen Flüssigkeit, wie sie
eine Verminderung des Chlorwasserstoffpartialdruckes bei der Kühlung der Umlaufrlüssigkeit, beispielsweise
durch Verdünnung mit der für die Kühlung der heißen in Kaskadenkühlern, vorliegt. Falls die der Kühlung
Eingangsgase kalorisch äquivalenten Menge Wasser- 20 der chlorwasserstoffhaltigen Gase nachgeschaltete
dampf erfolgt. Die Kühlung kann aber beispielsweise Chlorwasserstoffabsorption nach einem adiabatisch
auch erfolgen durch die bei 65,2° durchgeführte Ver- arbeitenden Verfahren bewerkstelligt wird, was insdampfung
von Chlorwasserstoff und Wasser in einem besondere bei chlorwasserstoffhaltigen Gasen mit
Gewichtsverhältnis, das der Zusammensetzung einer hohen Inertgasanteilen zweckmäßig ist, so kann der
Umlaufsalzsäure mit 30,6 Gewichtsprozent Chlor- 25 gesamte Verfahrensgang, die Gaskühlung und die
wasserstoff entspricht; letztere hat bei dieser Tem- nachgeschaltete Chlorwasserstoffabsorption, bei der
peratur einen Chlorwasserstoffpartialdruck von
208 Torr und einen Wasserdampfpartialdruck von
68 Torr. In diesem letzten Beispiel erfolgt eine Verminderung des Inertgasanteiles bei konstantem Chlor- 30
wasserstoffanteil durch Verdampfung einer kalorisch
äquivalenten Menge Chlorwasserstoff-Wasser-Gemisch
geeigneter Zusammensetzung.
208 Torr und einen Wasserdampfpartialdruck von
68 Torr. In diesem letzten Beispiel erfolgt eine Verminderung des Inertgasanteiles bei konstantem Chlor- 30
wasserstoffanteil durch Verdampfung einer kalorisch
äquivalenten Menge Chlorwasserstoff-Wasser-Gemisch
geeigneter Zusammensetzung.
Aus diesen beiden einander gegenübergestellten
Beispielen ist ersichtlich, daß bei gegebenem Chlor- 35 nissen beträchtlich geringer und die zugehörige Appawasserstoffpartialdruck der zu kühlenden Gase die ratur entsprechend kleiner gehalten werden kann, Temperatur der isothermen Verdampfung und damit da bei der Mengenbemessung einer durch Wärmeauch die Temperatur, bis zu welcher die chlorwasser- austausch mit den heißen Gasen sich aufwärmenden stoffhaltigen Gase heruntergekühlt werden, in ge- und: wieder zu kühlenden Umlaufflüssigkeit die spewissen Grenzen, die im einzelnen von dem Dampf- 40 zifische Wärme der Umlaufflüssigkeit maßgebend ist, druckdiagramm wäßriger Salzsäure abhängen, frei wohingegen bei isothermer Verdampfung die Menge wählbar ist. Die dlurch die isotherme Verdampfung
entstehenden Verluste an Umlaufsalzsäure können
durch die laufende Zufügung von Wasser ausgeglichen
werden, dessen Zulaufmenge so eingestellt ist, daß die 45
Menge der Umlaufsalzsäure während des Prozesses
der isothermen Verdampfung sich nicht ändert. Die
bei dem Vorgang der isothermen Verdampfung ausgetriebenen Dämpf e werden im allgemeinen zusammen
Beispielen ist ersichtlich, daß bei gegebenem Chlor- 35 nissen beträchtlich geringer und die zugehörige Appawasserstoffpartialdruck der zu kühlenden Gase die ratur entsprechend kleiner gehalten werden kann, Temperatur der isothermen Verdampfung und damit da bei der Mengenbemessung einer durch Wärmeauch die Temperatur, bis zu welcher die chlorwasser- austausch mit den heißen Gasen sich aufwärmenden stoffhaltigen Gase heruntergekühlt werden, in ge- und: wieder zu kühlenden Umlaufflüssigkeit die spewissen Grenzen, die im einzelnen von dem Dampf- 40 zifische Wärme der Umlaufflüssigkeit maßgebend ist, druckdiagramm wäßriger Salzsäure abhängen, frei wohingegen bei isothermer Verdampfung die Menge wählbar ist. Die dlurch die isotherme Verdampfung
entstehenden Verluste an Umlaufsalzsäure können
durch die laufende Zufügung von Wasser ausgeglichen
werden, dessen Zulaufmenge so eingestellt ist, daß die 45
Menge der Umlaufsalzsäure während des Prozesses
der isothermen Verdampfung sich nicht ändert. Die
bei dem Vorgang der isothermen Verdampfung ausgetriebenen Dämpf e werden im allgemeinen zusammen
mit den gekühlten chlorwasserstoffhaltigen Gasen in 50 gekühlt wird. Derartige Verfahren haben aber mit der
einer nachgeschalteten Chlorwasserstoffabsorptions- vorliegenden Erfindung ersichtlich nichts zu tun, zuanlage
kondensiert. Die umlaufende Salzsäure dient mal letztere ohne Kühlung der Umlaufflüssigkeit
gleichzeitig dazu, die mit ihr in inniger Berührung arbeitet. Dasselbe gilt auch für weitere bekannte Verstehenden
chlorwasserstoffhaltigen Gase durch inten- fahren, bei welchen flüssige Salzsäure aus chlorwassersive
Auswaschung von gegebenenfalls vorhandenen 55 stoffhaltigen Gasen nach dem adiabatischen Verfahren
Verunreinigungen, wie beispielsweise mitgerissenen gewonnen wird. Hierbei werden die Chlorwasserstoff-Festpartikeln,
Schwefelsäuretröpfchen, flüchtigen, in absorptionswärme und gegebenenfalls auch die fühlder
Umlaufsalzsäure löslichen Eisen- oder Arsen- bare Wärme durch die kalorisch äquivalente Ververbindungen
od. dgl., zu befreien. dampfung von Wasser abgeführt. Die Unterschiede
Das erfindungsgemäß vorgeschlagene Verfahren ist 60 dieser Verfahren gegenüber der vorliegenden Ervon
besonderem Vorteil für die Kühlung und ge- fmdung bestehen in folgendem: Bei dem adiabatischen
gebenenfalls für die gleichzeitige Reinigung hoch- Verfahren ist die Herstellung von flüssiger Salzsäure,
temperierter und fremdgasreicher, gegebenenfalls ver- die den eigentlichen Zweck dieses Verfahrens darstellt,
unreinigter chlorwasserstoffhaltiger Gase. Es kann zwangläufig gekoppelt mit der gegebenenfalls gleichaher
im Bedarfsfalle selbstverständlich auch zur Küh- 65 zeitig erfolgenden Kühlung der eintretenden Chlorlung
und gegebenenfalls Reinigung hochtemperierter, wasserstoffgase. Hierbei ist es somit nicht möglich,
aber sehr chlorwasserstoffreicher Gase und ferner sich nur auf die Kühlung der Chlorwasserstoffgase zu
auch zur ausschließlichen Reinigung bereits niedrig beschränken, wenn beispielsweise Chlorwasserstofftemperierter,
aber stark verunreinigter chlorwasser- gase nach der Kühlung als solche weiterverarbeitet
stoffhaltiger Gase benutzt werden. 7° werden sollen. Außerdem ist bei diesem adiaba-
an Umlaufflüssigkeit abhängig ist von der mehrere Größenanordnungen höher liegenden Verdampfungswärme der Umlaufflüssigkeit.
Es sind zwar schon Verfahren bekannt, bei denen die Umlaufflüssigkeit selbst gekühlt wird bzw. bei
denen die erhitzte Säurelösung auf dem Umwege über die Kühlung einer mit ihr im Wärmeaustausch
stehenden, aber mit ihr nicht mischbaren Flüssigkeit
tischen Verfahren die Reinigung der Chlorwasserstoffgase von in Wasser löslichen Beimengungen, wie
Sulfatpartikeln, bzw. die Herstellung von Fertigsalzsäure, die diese Verunreinigungen nicht mehr enthält,
unmöglich. Beim adiabatischen Verfahren steht, wenn eine handelsübliche Fertigsalzsäure abgezogen
werden soll, die auf den Absorptionsturm aufgegebene Absorptionswassermenge in einem genau festgelegten
Verhältnis zu Temperatur, Menge und Chlorwasserstoffgehalt der durchgesetzten Gase. Hierbei können
sich beim Durchsatz von inertgasreichen Chlorwasserstoffgasen, die gleichzeitig hohe Temperatur besitzen,
insofern Schwierigkeiten ergeben, als die Absorptionswassermenge zur einwandfreien Berieselung des
adiabatischen Turmes, dessen Querschnitt maßgeblich von den durchgesetzten Gasvolumina abhängig ist,
nicht ausreicht. Zweck und Erfolg des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung sind) somit von den
bekannten Verfahren verschieden.
Claims (2)
1. Verfahren zur Kühlung und gegebenenfalls gleichzeitiger Reinigung chlorwasserstoffhaltiger
Gase durch unmittelbaren Wärme- und gegebenenfalls Stoffaustausch mit Hilfe von umlaufender
Salzsäure, dadurch gekennzeichnet, daß unter Vermeidung einer besonderen Kühlurig der umlaufenden
Salzsäure die Abführung der fühlbaren Wärme der chlorwasserstoffhaltigen Gase lediglich durch
isotherme Verdampfung kalorisch äquivalenter Mengen von Umlaufsalzsäure bzw. von Wasser
der Umlaufsäure erfolgt, deren Zusammensetzung und Temperatur so gewählt wird, daß ihre Chlorwasserstoff-
und Wasserdampfpartialdrücke mit denen der gekühlten chlorwasserstoffhaltigen Gase
übereinstimmen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die isotherme Verdampfung
entstehenden Verluste an Umlaufsalzsäure durch laufende Zufügung von Wasser ausgeglichen
werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 163 371, 519 726, 883, 863 336.
© 609 839/383 3.57
Priority Applications (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
BE547928D BE547928A (de) | 1953-03-14 | ||
DEC7276A DE1004147B (de) | 1953-03-14 | 1953-03-14 | Verfahren zur Kuehlung und gegebenenfalls gleichzeitiger Reinigung chlorwasserstoffhaltiger Gase |
FR1149394D FR1149394A (fr) | 1953-03-14 | 1956-05-11 | Procédé de refroidissement et, éventuellement, de purification simultanée de gazcontenant du gaz chlorhydrique |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEC7276A DE1004147B (de) | 1953-03-14 | 1953-03-14 | Verfahren zur Kuehlung und gegebenenfalls gleichzeitiger Reinigung chlorwasserstoffhaltiger Gase |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1004147B true DE1004147B (de) | 1957-03-14 |
Family
ID=7014087
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEC7276A Pending DE1004147B (de) | 1953-03-14 | 1953-03-14 | Verfahren zur Kuehlung und gegebenenfalls gleichzeitiger Reinigung chlorwasserstoffhaltiger Gase |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
BE (1) | BE547928A (de) |
DE (1) | DE1004147B (de) |
FR (1) | FR1149394A (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3313761A1 (de) * | 1982-04-19 | 1983-11-10 | Le Carbone Lorraine S.A., 92400 Courbevoie | Anordnung zur waermerueckgewinnung, verbunden mit der erzeugung von wasserdampf, bei anlagen zur synthese von geloester chlorwasserstoffsaeure |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3968200A (en) * | 1972-03-27 | 1976-07-06 | The Lummus Company | Reactor effluent quench system |
Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE163371C (de) * | ||||
DE519726C (de) * | 1928-09-01 | 1931-03-04 | Kalk Chemische Fabrik Gmbh | Verfahren zur Kuehlung und Verdichtung fluechtiger Saeuren aus Gemischen mit Gasen |
DE859883C (de) * | 1944-08-27 | 1952-12-18 | Lech Chemie Gersthofen | Herstellung von Salzsaeure |
DE863336C (de) * | 1951-03-20 | 1953-01-15 | Chemische Werke Huels G M B H | Verfahren zur Absorption von Chlorwasserstoff aus chlorwasserstoffhaltigen Gasen |
-
0
- BE BE547928D patent/BE547928A/xx unknown
-
1953
- 1953-03-14 DE DEC7276A patent/DE1004147B/de active Pending
-
1956
- 1956-05-11 FR FR1149394D patent/FR1149394A/fr not_active Expired
Patent Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE163371C (de) * | ||||
DE519726C (de) * | 1928-09-01 | 1931-03-04 | Kalk Chemische Fabrik Gmbh | Verfahren zur Kuehlung und Verdichtung fluechtiger Saeuren aus Gemischen mit Gasen |
DE859883C (de) * | 1944-08-27 | 1952-12-18 | Lech Chemie Gersthofen | Herstellung von Salzsaeure |
DE863336C (de) * | 1951-03-20 | 1953-01-15 | Chemische Werke Huels G M B H | Verfahren zur Absorption von Chlorwasserstoff aus chlorwasserstoffhaltigen Gasen |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3313761A1 (de) * | 1982-04-19 | 1983-11-10 | Le Carbone Lorraine S.A., 92400 Courbevoie | Anordnung zur waermerueckgewinnung, verbunden mit der erzeugung von wasserdampf, bei anlagen zur synthese von geloester chlorwasserstoffsaeure |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
BE547928A (de) | |
FR1149394A (fr) | 1957-12-24 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE1171878B (de) | Verfahren zum Reinigen waessriger Salzsaeure | |
DE1544106C3 (de) | Verfahren zum Entfernen saurer Gase aus Gasgemischen | |
DE2809474C2 (de) | ||
DE2106306C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Aluminiumfluorid | |
DE3441080A1 (de) | Verfahren zur aufarbeitung des pyrolyse-produkts aus der 1.2-dichlorethan-spaltung unter waermerueckgewinnung | |
DE1004147B (de) | Verfahren zur Kuehlung und gegebenenfalls gleichzeitiger Reinigung chlorwasserstoffhaltiger Gase | |
DE2045984C2 (de) | Verfahren zur Entfernung von CO↓2↓ und/oder H↓2↓ S aus Gasgemischen | |
EP0021381B1 (de) | Verfahren zur Rückgewinnung von Pyrolyseenergie bei der Herstellung von Vinylchlorid durch thermische Spaltung von 1,2-Dichlorethan | |
DE1567575C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Chlor | |
DE1932945C3 (de) | Absorptionsvorrichtung für die Herstellung von Salpetersäure durch Oxydation | |
DE1124022B (de) | Verfahren und Regeleinrichtung zum Aufkonzentrieren von Salzsaeure aus chlorwasserstoffhaltigen Gasen | |
DE883890C (de) | Verfahren zur Entfernung geringer Kohlensaeuregehalte aus Luft und Gasgemischen, welche zwecks Zerlegung auf Temperaturen unter dem Gefrierpunkt der Kohlensaeure abgekuehlt werden muessen | |
DE2736692C2 (de) | Wiedergewinnung von Vanadatverbindungen aus wäßrigen Lösungen | |
DE107504C (de) | ||
DE915489C (de) | Verfahren zum Regenerieren von mit Schwefelwasserstoff u. dgl. angereicherter Waschloesung | |
DE722460C (de) | Verfahren zur Anreicherung von verduennten, waessrigen Halogenwasserstoffsaeuren | |
DE1177624B (de) | Verfahren zur Reinigung von Helium | |
DE3001436C2 (de) | Verfahren zur Reinigung der wässerigen Lösung eines gasförmigen Stoffes von Beimengungen | |
DE366158C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Konzentrierung von Fluessigkeiten, besonders Salpetersaeure | |
DE2245002A1 (de) | Verfahren zum verbrennen von schwefel | |
DE1444970A1 (de) | Verfahren zur Reinigung heisser Gase,die durch teilweise Verbrennung herausgestellt sind und Russ sowie Kohlensulfoxyd enthalten | |
DE590578C (de) | Verfahren zur Herstellung von Glykolen | |
DE1075572B (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Salpetersäure durch Adsorption von nitrosen Gasen | |
AT230039B (de) | Verfahren zum Überziehen glasartiger Flächen mit Siliconen | |
DE1493038C (de) | Verfahren zur Herstellung von Harn stoff aus Ammoniak und Kohlendioxyd |