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DD279160A5 - Maehmesserklinge fuer maehmesser von erntemaschinen - Google Patents

Maehmesserklinge fuer maehmesser von erntemaschinen Download PDF

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DD279160A5
DD279160A5 DD89326476A DD32647689A DD279160A5 DD 279160 A5 DD279160 A5 DD 279160A5 DD 89326476 A DD89326476 A DD 89326476A DD 32647689 A DD32647689 A DD 32647689A DD 279160 A5 DD279160 A5 DD 279160A5
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DD
German Democratic Republic
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blade
recesses
blades
mower
recess
Prior art date
Application number
DD89326476A
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English (en)
Inventor
Gustav Schumacher
Guenter Schumacher
Original Assignee
Kk
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
    • A01D34/13Cutting apparatus

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
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Abstract

Zur Vermeidung von Stoerungen im Erntebetrieb sind im Klingenblatt der Maehmesserklinge fuer Maehmesser von Erntemaschinen, das in der Basiskante gegebenenfalls eine Aussparung aufweisen kann, vor der Messerschiene zwei oder mehr Aussparungen vorgesehen. Die Wandungen dieser Aussparungen koennen auf einer Klingenseite, auf die Ebene des Klingenblattes bezogen, einen Winkel von weniger als 90 mit dem Klingenblatt bilden. Fig. 1

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft Messerklingen für Mähmesser in Mähwerken von Erntemaschinen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Derartige Klingen sind seit langem bekannt, haben gewöhnlich eine dreieckige Grundform und sind je nach Schnittbreite des jeweiligen Messerbalkens in unterschiedlicher Stückzahl auf einem Trägerstab, auch Messerschiene oder Messerrücken genannt, aufgenietet oder aufgeschraubt.
Die Klingen arbeiten mit Mähfingern als Gegenschneide zusammen. Es sind auch Schneidsysteme bekannt, bei denen die Gegenschneiden ebenfalls aus Mähmesserklingen bestehen, die entweder starr am Schneidbaiken befestigt sind oder aber gegenläufig zu einem Mähmesser als zweites Mähmesser eingesetzt werden. Das letztgenannte System ist auch als „Doppelmesser-Mähbalken" bekannt.
Sind bei einem ,solchen Mähmesser die Klingen nicht mehr ganz scharf, so wird oft ein sich schlecht schneidendes Schnittgut bzw. der sich im Erntegut befindliche Unterwuchs zwischen die Klinge und die Mähfinger oder die auf zweiter Ebene als Gegenschneide montierten bzw. arbeitenden Gegenklingen gezogen. Dieser sammelt sich dort an und hebt das Mähmesser von den Gegenschneiden ab, wodurch die Schnittleistung rapide abfällt und schließlich das Mähmesser blockiert wird.
Da sich da* Eindringen dieses schwierigen Schnittgutes zwischen Klinge und Gegenschneide nicht vermeiden läßt, wurde bereits versucht, durch Anbringung von Reinigungsöffnungen in den Klingen eine Entfernung dieses Materials zu erreichen.
Aus der DE-PS 2451106 ist eine Klinge bekannt, die eine in der Grundform dreieckige Aussparung aufweist, die jedoch nicht bis zur Basiskante der Klinge reicht.
Aus der DE-PS 714548 bzw. dem DE-GM 1715760 ist eine ähnliche Ausführung bekannt, die indessen bis zur Basiskante reicht und somit zur Basiskante hin offen ist.
In der DE-OS 3229743 werden weiterhin verschiedene Reinigungssysteme beschrieben, die außer den vorstehend abgehandelten Ausfuhrungsformen Möglichkeiten aufzeigen, durch entsprechenden Abstand zwischen zwei Klingen bzw. durch Aussparung an den Klingenflanken Reinigungsöffnungen und Reinigungskanten zu schaffen.
In der GB-PS 447674 ist schließlich eine Klinge beschrieben, die in den Flanken schlitzförmige Ausnehmungen aufweist, die ebenfalls als Roinigungsöffnungen arbeiten.
Da die Reinigungsöffnungen bis vor die Distanzflügel, mit denen die Einzelmähfinger aneinanderstoßen, bzw. bis vor den Verbindungssteg, der bei Doppelfingern jeweils zwei als Gegenschnoide ausgebildete Einzelfinger miteinander verbindet, reichen muß, um das Schnittgut auszuräumen, das sich vorwiegend an den Verbindungsstellen festsetzt, sind die Klingen nach den vorgenannten Veröffentlichungen DE-PS 2451106, DE-PS 714548 und GB-PS 447674 sehr instabil. Die horizontale Belastbarkeit der Klingen ist sehr gering und muß zum größten Teil von den Klingenbefestigungsnieten bzw. Schrauben aufgefangen werden. Durch die aus der oszillierenden Arbeitsweise herrührenden Wechselspannungen lockern sich die Klingen sehr oft.
Bei den mit entsprochendem Abstand auf der Messerschiene befestigten Klingen und den dadurch verwirklichten Reinigungskanten werden die Klingenbefestigungen ebenfalls stark belastet, weil sich die Klingen nicht gegeneinander abstützen. Auch entsteht ein zu steiler Schnittwinkel, weil die Klingen sehr viel schmaler sein müssen, da die übliche Teilung von 3 Zoll für den Wechselpunkt der hin- und hergehenden Messer eingehalten werden muß.
In der Zeitschrift „Agrartechnik", Seite 479, vom 11. November 1955, ist eine sowjetische Klingenkonstruktion beschrieben, die zwei Aussparungen aufweist.
Die eine Aussparung reicht bis: zur Basiskante und ist somit zur Basiskante hin offen; und die andere Aussparung ist als Dreieck aus dem Klingenspalt ausgestanzt. Zwischen der Aussparung in der Basiskante und der Aussparung im Klingonblatt in Form eines Dreiecks verbleibt somit ein Verbindungssteg, der die Klinge in horizontaler Richtung stabilisiert.
In vertikaler Richtung ist diese Messerklinge jedoch durch die relativ große Aussparung sehr stark geschwächt. Weiter hat sie den Nachteil, daß Steine, die beim Schneiden mit Bodenkontakt, wie es beispielsweise beim Ernten von Sojabohnen erforderlich ist, von den Mähfingerspitzen hochgeschleudert werden, in dieso Ausnehmungen fallen, dann gegen die Mähfinger geklemmt werden und sowohl Klinge als auch Mähfinger zerstören. Darüber hinaus ist die Reinigungswirkung der dreieckförmigen Ausnehmung nicht sehr gut, da in die Ausnehmung eingedrungenes Schnittgut in der Öffnung hin- und hergeschoben wird, weil eine Kante nicht bis zur Mittelachse des Mähfingers läuft.
Bei allen bekannten Ausführungsformen, bei denen entsprechende Ausnehmungen vor der Messerschiene im Klingenblatt vorgesehen sind, besteht ein weiterer Nachteil darin, daß durch die relativ großen Ausnehmungen die Messerandrückdaumen nicht wirkungsvoll eingesetzt werden können bzw. sehr stark verschleißen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es. Störungen des Arbeitsbetriebes eines Schneidwerkes von Erntemaschinen durch Halmverklemmung zu vermeiden und die Anfälligkeit des Messersystems gegenüber Beschädigungen im Betrieb herabzusetzen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mähmesserklinge für Mähmesser von Erntemaschinen zu schaffen, die durch entsprechende Ausgestaltung der in der Messerklinge vorgesehenen Aussparungen einmal hinsichtlich ihrer hin- und hergehenden Masse verringert ist und somit bei allen Mähsystemen mit oszillierender Arbeitsweise eingesetzt werden kann, dabei weiterhin nahezu die gleiche Stabilität wie eine Vollklinge aufweist, einen umfassenden Reinigungseffekt bei allen Arten von Mähfingern und anderen Arten von Gegenschneiden aufweist und gegenüber hochgeschleuderten losen Steinen unempfindlich ist.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit einer Mähmesserklinge für Erntemaschinen mit gegebenenfalls in der Basiskante vorgesehener oder nicht vorgesehener Aussparung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß im Klingenblatt zwei oder mehr Aussparungen vorgesehen sind, die bis vor die Messerschiene reichen bzw. vor der Messerschiene angeordnet sind.
Zwischen diesen Aussparungen entstehen Stege aus Klingenmaterial, die zusätzliche Reinigungskanten bilden und weiterhin das Klingenblatt stabilisieren.
Da die Ausnehmungen kleiner sind als bei den bekannten Klingen, können sich Steine, die von der Größenordnung her in der Lage sind, Beschädigungen an Klinge und Gegenschneiden hervorzurufen, nicht festsetzen.
Als besonders vorteilhaft hat sich darüber hinaus eine Klinge erwiesen, bei der außer den erfindungsgemäßen Aussparungen im Klingenblatt auch die bereits seit langem bekannte Aussparung in der Basiskante vorgesehen ist.
Die Ausbildung der im Klingenblatt vorgesehenen Aussparung kann vielfältig gestaltet sein. Außer einer kreisrunden Aussparung oder einer quadratischen Aussparung können beispielsweise eine oder mehrere dieser Aussparungen tropfenförmig, rechteckig, oval oder halbmondförmig ausgebildet sein.
D'ese vorgenannten Ausführungsformen der im Klingenblatt vorgesehenen Aussparungen haben sich als besonders zweckmäßig erwiesen.
Es hat sich weiterhin gezeigt, daß es besonders vorteilhaft ist, wenn sich der zwischen zwei Aussparungen im Klingenblatt befindliche Steg zur Basiskante hin verbreitert.
Die erfindungsgemäßen Aussparungen im Klingenblatt werden zweckmäßig durch Ausstanzen erhalten. Demzufolge sind die im Klingenblatt angeordneten Seitenwände dieser Aussparungen üblicherweise senkrecht zu der Oberseite bzw. der Unterseite des Klingenblattes angeordnet.
Es hat sich indessen als außerordentlich zweckmäßig erwiesen, wenn die Wandungen der im Klingenblatt vorgesehenen Aussparungen zumindest teilweise, auf einer Klingenseite auf die Ebene des Klingenblattes bezogen, einen Winkel von weniger als 90° aufweison. Durch eine solche Ausiührungs form wird die Reinigungskante einerseits als Schneidkante ausgebildet, und andererseits ergibt sich gleichzeitig eine größere Öffnung in der Aussparung, durch die das an der Rf nigungskante abgetrennte Material herausfallen kann.
Es hat sich dabei als besonders zweckmäßig erwiesen, wenn die Wandungen der im Klingenblatt vorgesehenen Aussparungen zumindest teilweise auf einer Klingenseite, auf die Ebene des Klingenblattes bezogen, einen Winkel von 30 bis 45° aufweisen. Da die Reinigungswirkung der durch die erfindungsgemäßen Aussparungen erzeugten Reinigungskanten in der Regel in Verbindung mit den Gegenschneiden der Mähfinger erfolgt, hat es sich als besonders zweckmäßig erwiesen, wenn die Wandungen der im Klingenspalt vorgesehenen Aussparungen zumindest teilweise auf der angeschärften Klingenseite einen auf die Ebene des Klingenblaues bezogenen Winkel von weniger als 90° aufweisen. Das hat zur Folge, daß auf der gleichen Klingenseite einerseits die angeschärfte Schneide vorgosehen ist, während andererseits auf der gleichen Seite die Wandungen der im Klingenblau vorgesehenen Aussparungen ebenfalls einen Winkel von weniger als 90° aufweisen und damit die so gebildeten Reinigungskanten die Form von Schneidkanten erlangen, die mit den Gegenschneiden der Mähfinger zusammenwirken.
Obgleich für diesen Schneid- und Reinigungseffekt der im Klingenblatt vorgesehenen Aussparungen üblicherweise eine nur teilweise Anschrägung der Seitenwand ausreichend ist, so wird doch vorzugsweise eine allseitige Anschrägung der Seitenwand dieser Aussparungen bevorzugt, weil sich dadurch die Aussparung erweitert und das abgetrennte Material leichter herausfallen kann.
Bei der vorstehend abgehandelten bevorzugten Ausführudgsform, bei der außer den erfindungsgemäßen Aussparungen im Klingenblau auch eine Aussparung in der Basiskante vorgesehen ist, wird diese Aussparung in der Basiskante zweckmäßigerweise in Form und in der Größe der Klingenspitze ausgeführt. Dadurch ist es möglich, bei der Herstellung jeweils die Klingnnspitze einer Klinge aus der Basiskante der benachbarten Klinge auszustanzen. Auf diese Weise läßt sich der Materialverbrauch bei der Herstellung der Klingen ganz wesentlich reduzieren.
Ausführungsbolsplele
Die erfindungsgemäße Lösung soll nachfolgend in mehreren Ausführungsbeispielen anhand der zugehörigen Zeichnungen nähef erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1: eine Teilansicht eines Mähbalkens mit Mähfingern und in Arbeitsposition plazierten erfindungsgemäßen
Mähmessorklingen; Fig. 2: eine besonders vorteilhafte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Mähmesserklinge mit zwei Aussparungen und
einer zusätzlichen Aussparung an der Basiskante; Fig. 3: eine weitere erfindungsgemäße Mähmesserklinge mit zwei kreisrunden Aussparungen und einer dritten zur
Klingenspitze gerichteten Aussparung; Fig.4: drei nebeneinander angeordnete erfindungsgemäße Mähmesserklingen mit unterschiedlich geformten Aussparungen
und Fig. 5: einen senkrechten Schnitt ontlang der Linie A-B in Fig. 2, aus dem eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Mähmesserklinga in bezug auf die Wandung der Aussparung hervorgeht.
In Fig. 1 sind am Fingerbalken 1 die Mähfinger 2 mit ihrem hinteren Ende verschraubt. Die Mähfinger 2 können einzeln oder aber nuch als Doppelfinger oder Mehrfachfinger einstückig ausgebildet sein. Um den Mähfinger seitenstabil zu halten, stoßen die Einzelmähfinger mit Distarizflügeln 3 aneinander und stützen sich somit gegenseitig ab. Außerdem dienen diese Flügel als Führungen für die Messerschiene 4, auf der die einzelnen Mähmesserklingen 5 verschraubt oder vernietet sind. Bei Doppel- bzw. Mehrfachfingern ist anstelle der Distanzflügel zwischen jeweils zwei Mähfingern ein entsprechender Verbindungssteg vorgesehen, der ebenfalls als Führung für die Messerschiene 4 dient.
Die Mähmesserklingen 5 arbeiten mit den Gegenschneiden 6 der Mä'.ifinger zusammen. Die Gegenschneiden 6 können sowohl unterhalb als auch oberhalb der Klingen plaziert sein. Es ist auch ein System bekannt, bei dem sowohl der Unterfinger als auch der Oberfinger als Gegenschneide ausgebildet ist, wobei die Klingen wechselweise oinmal mit der Schneidkante nach oben und einmal mit der Schneidkante nach unten auf der Messerschiene 4 befestigt sind.
In Fig. 1 sind die Mähmesserklingen 5 in dem bei den meisten Mähbalkenkonstruktionen vorkommenden Wechselpunkt dargestellt. Bei der Hin- und Herbewegung beschreibt die Klingenspitze einen Weg, der jeweils von Mähfingerachse zu Mähfingerachse reicht. Dieser Weg entspricht daher dem Abstand von Mähfingerspitze zu Mähfingerspitze, und da die Klingen auf der Messerschiane aneinanderstoßen, entspricht er ebenfalls der Klingenbreite.
Es sind zwar auch Systeme bekannt, bei denen der Hub wesentlich größer als die Klingenbreite ist, doch sind derartige Systeme recht selten.
Beim Schneidvorgang geschieht es nun oft, daß das schlecht schneidende Erntegut über die Gegenschneide gezogen wird und wegen der Distanzflügel 3 bzw. den an der gleichen Stelle angeordneten Verbindungsstegen bei Doppel- bzw. Mehrfachfingern nicht nach hinten abfließen kann. Dieses Schnittgut baut sich dann dn der Verklemmungsstelle 8 in Fig. 1 auf und blockiert bereits nach kurzer Zeit das Mähmesser. Zeitraubende Reinigungsarbeiten sind erforderlich, die gegebenenfalls in sehr kurzen Zeitabständen wiederholt werden müssen. Außerdem werden die Antriebselemente der Mähmesser sehr stark belastet.
Bei den bekannten Ausführungsformen erhielt man den günstigsten Selbstreinigungseffekt durch eine Aussparung in der Mähmesserklinge, die den kritischen Bereich der Mähfinger säuberte. Da indessen diese Aussparung relativ groß sein muß, wird dadurch die Klinge stark geschwächt.
Des weiteren fallen dann, wenn sich die Klinge jeweils zwischen zwei Mähfingern befindet, hochgeschleuderte Steine in diese Ausnehmung und klemmen sich fest.
Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform ist demgegenüber die Klinge durch den Steg 9 wesentlich stabiler. Darüber hinaus verhindert dieser Steg 9, daß entsprechend große Steine sich in den Aussparungen festklemmen und als besonders entscheidenden Vorteil ergeben sich zusätzliche Reinigungskanten 10 in diesen Aussparungen.
Wie bereits erwähnt, kann die Form der Aussparungen unterschiedlich gewählt werden, je nachdem, für welches Schnittgut sich eine Form als besonders günstig erweist. Auch hängt die Form dieser Aussparung von der verwendeten Gegenschneide ab.
In den Fig.3 und 4 sind bevorzugte Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Mähmesserklingen dargestellt. Selbstverständlich können auf ein und derselben Klinge auch unterschiedlich geformte Aussparungen angebracht sein, gleicherweise wie auf einem Mähmesser unterschiedliche Klingen kombiniert sein können.
Um insbesondere bei sehr schwierig zu schneidendem Erntegut, wie beispielsweise Flachs, bereits weit vorne nahe der Klingenspitze eine Reinigungsöffnung zu verwirklichen, kann man beispielsweise, wie in Fig.3 dargestellt, eine zusätzliche Aussparung anbringen, die in die Klingenspitze reicht.
Als besonders vorteilhaft hat sich eine Kombination von zwei tropfenförmigen Aussparungen 12 gemäß Fig. 2 erwiesen. Bei dieser Ausführungsform ist der flächenmäßig größte Teil der Aussparungen in dem Bereich, in dem die Stabilität am wenigsten beeinträchtigt wird. Außerdem verbreitert sich der Steg 9 zur Messerschiene hin, wodurch ebenfalbdie Stabilität erhöht wird, und die Reinigungskanten 10 verlaufen schräg zur Mähfingerachse, wodurch der Reinigungseffekt günstig beeinflußt wird. Bei dem in Fig. 5 dargestellten Schnitt entlang der Linie A-B gemäß Fig. 2 ist erkennbar, daß die Wandungen der im Klingenblatt vorgesehenen Aussparungen 12 auf einer Klingenseite, und zwar der oberen Klingenseite, auf die Ebene des Klingenblattes bezogen, einen Winkel von weniger als 90° aufweisen. Durch eine solche Ausführungsform werden die Reinigungskanten zu Schneidkanten ausgebildet, und darüber hinaus ergibt sich der zusätzliche Effekt, daß sich die Aussparungen 12 nach unten verbreitern, so daß das durch die Reinigungskanten abgetrennte Material leicht nach unten herausfallen kann. Die angeschärfte Klingenseite ist dabei ebenfalls die Oberseite der in Fig. 5 im Schnitt dargestellten Mähmesserklinge.

Claims (11)

1. Mähmesserklinge für Mähmesser von Erntemaschinen mit gegebenenfalls in der Basiskante vorgesehener Aussparung, dadurch gekennzeichnet, daß im Klingenblatt, bis vor die Messerschiene (4) reichend, bzw. vor der Messerschiene (4) angeordnet, zwei oder mehr Aussparungen (12; 13; 14; 15) vorgesehen sind.
2. Mähmesserklinge nach Anspruch 1 mit einer in der Basiskanto vorgesehenen Aussparung, dadurch gekennzeichnet, daß im lOingenblatt, bis vor die Messerschiene (4) reichend, bzw. vor der Messerschiene Ά) angeordnet, zwei oder mehr Aussparungen (12; 13; 14; 15) vorgesehen sind.
3. Mähmesserklinge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Aussparungen (12) tropfenförmig ausgebildet sind.
4. Mähmesserklinge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere der Aussparungen (13) rechteckig ausgebildet sind.
5. Mähmesserklinge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Aussparungen (14) oval ausgebildet sind.
6. Mähmesserklinge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere der A issparungen (15) halbmondförmig ausgebildet sind.
7. Mahn ι-verklinge nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich der zwischen zwei Aussparungen befindliche Steg zur Basiskante hin verbreitert.
8. Mähmesserklinge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen der im Klingenblatt vorgesehenen Aussparungen zumindest teilweise, auf einer Klingenseite auf die Ebene des Klingenblettes bezogen, einen Winkel von weniger als 90° aufweisen.
9. Mähmesserklinge nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen der im Klingenblatt vorgesehenen Aussparungen zumindest teilweise, auf einer Klingenseite auf die Ebene des Klingenblattes bezogen, einen Winkel von 30 bis 45° aufweisen.
10. Mähmesserklinge nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen der im Klingenblatt vorgesehenen Aussparungen (12) zumindest teilweise auf der angeschärften Klingenseite einen auf die Ebene des Klingenblattes bezogenen Winkel von weniger als 90° aufweisen.
11. Mähmesserklinge nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen der im Klingenblatt vorgesehenen Aussparungen auf einer Klingensaite auf die Ebene des Klingenblattes bezogen einen Winkel von weniger als 90° aufweisen.
DD89326476A 1988-03-10 1989-03-10 Maehmesserklinge fuer maehmesser von erntemaschinen DD279160A5 (de)

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