CH97812A - Vorrichtung zur Abgabe von vergifteten Nahrungsmitteln. - Google Patents
Vorrichtung zur Abgabe von vergifteten Nahrungsmitteln.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M25/00—Devices for dispensing poison for animals
- A01M25/006—Poison applicators, i.e. mobile devices for disposing poison wherever required, e.g. into holes, burrows, walls or ground
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Description
Vorrichtung zur Abgabe von vergifteten Nahrungsmitteln. Bekanntlich wird zur Vertilgung von Mäusen und Ratten vielfach Gift verwendet, das gewöhnlieh in Form von vergifteten Nah rungsmitteln zur Anwendung gelangt und den Mäusen etc.,, gelegt" wircl. Zur Vertil gung von Feldmäusen konnte dieses Verfah- ren deshalb nicht allgemein dienen, weil es an einer einfachen und praktischen Vorrich- tung fehlte, mit welcher man die vergifteten Nahrungsmittel in die G#nge der Feldmäuse einführen konnte. Diesem Übelstand soll durch den Gegen stand der vorliegenden Erfindung abgeholfen werden. Bei dieser Vorrichtung zur Abgabe von vergifteten Nahrungsmitteln liegt das Neue darin, dass mindestens ein mit einem Ventil versehenes Aufnahmeorgan für. die vergifteten Nahrungsmittel vorhanden ist. Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt : Fig. 1 eine Ansicht, und Fig. 2 eine Draufsicht. Mit a ist ein zylindrischer Behälter b bezeichnet, der oben einen aus den beiden Teilen b, b'bestehenden Deckel besitzt, von welchen beiden Teilen der eine, b, fest auf dem Be h#lter angeordnet ist, während der andere, b', durch das Scharnier c mit dem letztgenannten verbunden ist. Am untern Ende besitzt der Behälter c einen konischen Teil d, mit dem das eine Ende des Fortsatzes e durch nicht näher bezeichnete Mittel verbunden ist. Die Ausmündung des Fortsatzes e ist von unten her durch den Ventilkörper f abschliessbar. Mit dem Ventilkörper f ist das eine Ende der durch den Behälter c hindurchgeführten Ven tilstange g verbunden, deren anderes Ende durch den Deckel und den am obern Ende des Behälters angeordneten Handgriff 71 hin durchgeführt ist. Das untere Ende des n, ach oben konisch verlaufenden Ventilkörpers f ist zugespitzt. Innerhalb des Behälters a ist mittelst nicht näher bezeichneter Mittel der Arm i befestigt, durch den die Ventilstange g geführt ist. Um das über den Handgriff h hinausragende Ende der Ventilstange g ist die Schraubenfeder k gelegt, deren eines Ende an dem Handgriff h und deren anderes an dem Knopf 1, der am obern Ende der Ventilstange sitzt, anliegt. In gewissem Abstand von dem Ventilk#rper # ist an der Ventil stange g ein Doppelkonus in angeordnet, des sen Durchmesser dem Innendurchmesser des verjüngten Fortsatzes e entspricht, und dessen Zweck später beschrieben ist. Die Gebrauchs-und Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende : Angenommen, die einzelnen Teile der Vorrichtung befinden sich in der aus der Zeichnung ersichtlichen Lage und man wolle dieselbe gebrauchsfertig machen, so #ffnet man die Deckelh#lfte # durch Umlegen um das Scharnier c, worauf man zum Beispiel mittelst eines passenden (nicht gezeichneten) Trichters, vergiftete Nahrungsmittel, z. B. vergiftete Weizenk#rner etc., in den Behälter einfüllt. Auf dem von Mäusen durchwiihlten Felde angelangt, erfa#t man den Handgriff la mit der rechten Hand und sucht nun durch Drücken auf die Vorrichtung, indem man das spitze Ende des Ventilkorpers f gegen den Boden richtet, die G#nge, in denen die Mäuse sich bewegen. Ist ein solcher Gang gefunden, so merkt man dies daran, da# der Fortsatz e leicht einsinkt, alsdann drückt man mit der Eand auf den Knopf l. so dass die Ventilstange g um einen gewissen Betrag g nach unten verschoben wird. so dass die Ausmündung des-verjüngten Fortsatzes e frei- gegeben wird, und die vergifteten Nahrungsmittel in den Gang austreten können. Beim Versehieben der Ventilstange g wird das der Ausmündung abgekehrte Ende des Fortsatzes e alsdann dureh den Doppelkonus Mt abge- schlossen, so dal3 nur die im Fortsatz befindlichen vergifteten Nahrungsmittel herausfallen können, wodurch ein möglichst sp, ar samer A5erbraueh an solehen erzielt wird. Wenn die Vorrichtung so ausgebildet ist, dass # die Ventilstange g so weit verschoben werden kann. dass der Doppelkonus M sich bis zur Ausmündung des Fortsatzes e versehieben kann, dient der genannte Doppelkonus gleich- zeitig zur Reinigung des Fortsatzes was dann mitunter erwünscht ist, wenn sich in demselben UnreinigLeiten, wie z. B. Erdklumpen etc., angesetzt haben, oder wenn man vergiftete Nahrungsmittel verwendet, die klebrig sind. Die beschriebene Vorrichtung konnte in ihren Einzelheiten auch anders als gezeichnet ausgebildet sein, ohne da. dadurch das Wesen der Erfindung beeinträehtigt würde. Die beschriebene Vorrichtung ermöglicht ein rasches und bequemes Einbringen von vergifteten Nahrungsmitteln in die Gänge von Feldm#usen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Abgabe von vergifteten Nahrungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass min, destens ein mit einem Ventil ver sehenes Aufnahmeorgan f#r die vergifteten Nahrungsmittelvorhanden ist.UNTERANSPRUCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil unter Fe derwirkung steht.2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Austritt der vergifteten Nahrungs- mittel dienende Ausmündung von kleine rem Durchmesser ist, als der Aufnahme beh#lter.3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüohen l und 2, dadurch gekenn- zeichnet. da# dieselbe mit einem Handgriff versehen ist.4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspr#chen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, da# das Ventil mit einer Stange verbunden ist, die vom Ha. ndgriff aus be- t#tigt werden kann.5. Vorrichtung nach Patentansprueh nnd TTn- teransprüchen l bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das Aufnahmeorgan für die vergifteten Nahrungsmittel mit einer ab schliessbaren Einfüllöffnung versehen ist.6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspr#chen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um bei Betätigung des Ventils nur ein be- stimmtes Quantum von vergifteten Nah rungsmitteln abzugeben.7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüehen l bis 6, dadurch gekenn- zeichnet, daB das Ventil doppelkonisch ist. 8. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 7, dadur, gekenn zeichnet, da# an der Ventilstange Mittel zum Reinigen der Ausmündung des Fortsatzes (e) vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH97812T | 1922-03-23 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH97812A true CH97812A (de) | 1923-02-16 |
Family
ID=4355568
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH97812D CH97812A (de) | 1922-03-23 | 1922-03-23 | Vorrichtung zur Abgabe von vergifteten Nahrungsmitteln. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH97812A (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19629306A1 (de) * | 1996-07-20 | 1998-01-29 | Niedersaechsisches Ministerium | Vorrichtung zum Einbringen von Rodentizidköder in Nagetierbaue |
-
1922
- 1922-03-23 CH CH97812D patent/CH97812A/de unknown
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19629306A1 (de) * | 1996-07-20 | 1998-01-29 | Niedersaechsisches Ministerium | Vorrichtung zum Einbringen von Rodentizidköder in Nagetierbaue |
DE19629306C2 (de) * | 1996-07-20 | 2002-12-12 | Niedersaechsisches Ministerium | Vorrichtung zum Einbringen von Rodentizidködern in Nagetierbaue |
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