Die Erfindung betrifft eine Zuluftregelvorrichtung für Heizeinrichtungen, wie sie im Oberbegriff des Patentanspruches 1 beschrieben ist.
Es ist bereits eine Zuluftregelvorrichtung bekannt, gemäss DE-A 4 201 740, bei der die in den Brennraum zugeführte Sekundärluft gleichzeitig als Spülluft für die in den Brennraumtüren der Heizeinrichtung angeordneten Sichtscheiben aus transparentem, durchsichtigem Material verwendet wird. Der Sekundärluftkanal ist bei dieser Zuluftregelvorrichtung unterhalb einer Deckplatte des Brennraums angeordnet, und es sind die Einlässe in den Sekundärluftkanal durch Durchbrüche in der Deckplatte des Brennraums gebildet. Der Sekundärluftkanal wird durch eine senkrecht zur Deckplatte angeordnete Rückwand und eine parallel zur Deckplatte verlaufende, sich von der Rückwand in Richtung des Türausschnittes erstreckende Bodenplatte begrenzt.
Zur Regelung der zugeführten Menge an Sekundärluft ist oberhalb der Durchlässe ein Verstellorgan angeordnet, mit dem der Durchtrittsquerschnitt der Durchbrüche in der Deckplatte verändert werden kann. Der Einsatz dieser Zuluftregelvorrichtung hat sich bewährt. Das Strömungsverhalten der zugeführten Sekundärluft war jedoch nicht in allen Fällen zufriedenstellend.
Es sind bereits verschiedene \fen bekannt, die zur Steuerung des Verbrennungsablaufes unterschiedlich ausgebildet sind bzw. unterschiedliche Zuluftregelvorrichtungen aufweisen. Bekannte \fen sind im Bereich des Rostes bzw. der Feuerraumtüren mit Einlassöffnungen ausgestattet, deren Querschnitt durch Verstellung eines Regelorganes an unterschiedliche Betriebszustände des Heizgerätes bzw. der Heizeinrichtung angepasst werden können. Bei den sogenannten Kaminöfen der moderneren Bauart, die aus einem Stahlblechmantel für den Brennraum und einem diesen vorgeordneten Stahlblechmantel für den Konvektionsmantel bestehen und mit grossen Feuerraumtüren mit Klarsichtscheiben ausgestattet sind, hat sich immer wie der das Problem ergeben, dass die in den Feuerraumtüren angeordneten Scheiben nach relativ kurzer Betriebsdauer angelaufen sind bzw.
Russteile und Verbrennungsrückstände in die Scheiben eingebrannt wurden. Aus diesem Grund wurde bei diesen \fen auch bereits vorgeschlagen, eine Luftzufuhr im Bereich der oberen Enden der Feuerraumtüren vorzusehen, sodass die zugeführte Frischluft, die üblicherweise erheblich kälter ist, als die im Verbrennungsraum enthaltenen Verbrennungsgase als Luftvorhang über die Innenseite der Scheiben der Feuerraumtüren nach unten fallen kann. Gleichzeitig konnte die derart zugeführte Luft als Sekundärluft für die Verbrennung herangezogen werden.
So wurde unter anderem auch bereits vorgeschlagen eine kombinierte Primär- und Sekundärluftregelvorrichtung im Bereich der Aschenlade vorzusehen, wobei je nach Stellung der Regelvorrichtung ein Teil der zugeführten Frischluft über Verteilungskanäle in den Bereich oberhalb der Feuerraumtüren verbracht wurde, um von dort nach unten in den Brennraum einzufallen. An sich haben sich derartige Zuluftsysteme bewährt. Eine gleichmässige Verteilung der Zuluft, insbesondere bei \fen, die in Draufsicht einen kreisförmigen mehreckigen Querschnitt aufweisen und bei welchen auch die Feuerraumtüren gerundet bzw. geknickt sind, war jedoch nicht immer sichergestellt.
Nach einer bekannten Ausbildung - gemäss AT-PS 377 597 - erfolgt beispielsweise keine getrennte Zufuhr einer der Feuerstelle zugeführten Primärluft von einer für eine rückstandsfreie Verbrennung von Brennmaterial erforderlichen Sekundärluft. Damit eignet sich diese Heizvorrichtung für ein vorbestimmtes, in seinen Eigenschaften gleichbleibendes Brennmaterial. Eine Regelung der Verbrennung bei einer geänderten Beschaffenheit des Brennstoffes ist nur bedingt möglich, wodurch der Wirkungsgrad dieser Heizeinrichtung grossen Schwankungen unterliegt und darüberhinaus Schadstoff an die Umgebung abgegeben wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zuluftregelvorrichtung für eine Heizeinrichtung zu schaffen, die eine verbesserte Verteilung der Sekundärluft über den Bereich des Türausschnittes ermöglicht.
Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Der überraschende Vorteil dieser einfach erscheinenden Anordnung liegt darin, dass die durch die Durchbrüche bzw. Einlässe in der Deckplatte in den Sekundärluftkanal einströmende Sekundärluft beim Auftreffen auf die Bodenplatte des Sekundärluftkanals unter einem Winkel von nahezu 90 DEG einer starken Verwirbelung ausgesetzt wird, die zu einer Vergleichmässigung der Luftströmung und einem gleichmässigen Verteilen der zugeführten Sekundärluft über die gesamte Länge des Sekundärluftkanals und somit über die gesamte Breite des Türausschnittes führt.
Vor allem führt die verteilte Zufuhr der Sekundärluft über mehrere über die Länge des Sekundärluftkanals verteilte Einlässe zu gleichen durchschnittlichen Strömungsgeschwindigkeiten der Sekundärluft im Sekundärluftkanal, sodass der an der Auslassöffnung des Sekundärluftkanals austretende Luftschwall an schwerer und kühlerer Sekundärluft über die gesamte Breite der Scheiben eine annähernd gleichförmige Strömungsgeschwindigkeit aufweist und daher Verwirbelungen und Wirbelbildungen in diesem Luftschwall vermieden werden. Dadurch wird aber auch eine scharfe Trennung zwischen den Rauchgasen im Brennraum und der dem Brennraum zugewandten Oberfläche der Sichtscheiben geschaffen und damit ein Anlegen von Verbrennungsrückständen an der Sichtscheibe verhindert.
Gleichzeitig erfolgt über die gesamte Brennraumbreite ein gleichmässiger Zustrom an Sekundärluft, der den Abbrand der brennbaren Gase im Brennraum und deren restlose Verbrennung unterstützt.
Von Vorteil ist aber auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 2, da dadurch ein grösseres Volumen im Sekundärluftkanal zur Beruhigung der Sekundärluft zur Verfügung steht und durch das geringere Abströmvolumen aufgrund der geringeren Schlitzbreite im Auslassbereich des Sekundärluftkanals ein Überdruck von aussen her aufgebaut werden kann, der das Abströmen der Sekundärluft entlang der Innenflächen der Scheiben betätigt.
Ein weitere Vorteil ist im Patentanspruch 3 beschrieben, wodurch eine geringe Schlitzbreite des Auslasses des Sekundärluftkanals auch dann erreicht werden kann, wenn die Scheibe in der Tür in einer entsprechenden Distanz vor dem Ofenmantel angeordnet ist.
Möglich ist aber auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 4 oder 5, wodurch eine feinfühlige Regelung der in den Brennraum zuzuführenden Sekundärluft möglich ist.
Von Vorteil ist auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 6, weil dadurch aufgrund der Umlenkung der Sekundärluft um 90 DEG und die damit verbundene Verwirbelung die Energie der einfallenden Sekundärluft verringert und die Strömungsgeschwindigkeit der Sekundärluft vereinheitlicht wird.
Möglich ist auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 7, wodurch bereits beim Zuströmen der Sekundärluft zu den Einlässen eine gewisse Beruhigung und gleichmässige Aufteilung der zuströmenden Sekundärluft auf die gesamte Breite des Sekundärkanals ermöglicht wird.
Eine weitere Ausbildung ist im Patentanspruch 8 beschrieben, wodurch die Betätigung der Verstellvorrichtung vereinfacht wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung beschreibt Patentanspruch 9. Dadurch kann eine feinfühlige Regelung der zuzuführenden Sekundärluft erzielt werden.
Weitere Vorteile werden durch die Ausbildungen, gemäss den Patentansprüchen 10 bis 13 erreicht.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Heizeinrichtung mit einer Zuluftregelvorrichtung in Stirnansicht und vereinfachter, schematischer Darstellung;
Fig. 2 die erfindungsgemässe Zuluftregelvorrichtung in Draufsicht, geschnitten, gemäss den Linien II-II in Fig. 3;
Fig. 3 die erfindungsgemässe Zuluftregelvorrichtung, geschnitten, gemäss den Linien III-III in Fig. 2.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Heizeinrichtung 1, insbesondere für feste Brennstoffe, gezeigt. Diese weist einen Brennraum 2, ein Back- und/oder Warmhaltefach 3 im Anschluss an den Brennraum 2 und eine die Heizeinrichtung 1 in vertikaler Richtung begrenzende Deckplatte 4 auf. Zwischen dem Brennraum 2 und einer Bodenplatte 5 ist ein Stauraum 6 für Brennmaterial 7 angeordnet.
Der Brennraum 2 ist durch einen Innenmantel 11 gebildet, in dem eine durch eine Türe 12 verschliessbare Bedienöffnung 13 angeordnet ist.
In der Deckplatte 4 des Brennraumes 2 ist eine Zuluftregelvorrichtung 19 für Sekundärluft angeordnet, welche einer Oberkante 20 eines die Bedienöffnung 13 bildenden Türausschnittes 21 zugeordnet ist.
In den Fig. 2 und 3 ist die im Bereich der Deckplatte 4 angeordnete Zuluftregelvorrichtung 19 im Detail gezeigt.
Die Zuluftregelvorrichtung 19 ist im Bereich zwischen der Deckplatte 4 und einer eine Stellfläche 22 für das Back- und/oder Warmhaltefach 3 bildenden Verkleidungsplatte 23, insbesondere einer aus keramischen Werkstoff gebildeten Kachel, angeordnet.
Im Brennraum 2 kann auf der Rostplatte im Bereich eines unteren Türausschnittes 21 und der Türe 12 zugeordnet und in vertikaler Richtung den Türausschnitt 21 überragend ein Holzfänger, nicht dargestellt, angeordnet sein, der einen Luftleitkanal für eine über die Zuluftregelvorrichtung 19 in den Brennraum 2 zugeführte Sekundärluft - Pfeil 32 - ausbildet, die auf der Innenseite einer Glasscheibe 33 der Türe 12 nach unten sinkt.
Die Deckplatte 4 ist mit dem den Brennraum 2 umgrenzenden Innenmantel 11 verbunden, insbesondere verschweisst. Im Bereich einer Frontseite 34 ist im Innenmantel 11 der durch die Türe 12 verschliessbare Türausschnitt 21 angeordnet. In der Deckplatte 4 sind in der dem Türausschnitt 21 zugeordneten Frontseite 34 mit Seitenabstand 35 zueinander mehrere Durchbrüche 36 für die Sekundärluft - Pfeil 32 - angeordnet.
Die Durchbrüche 36 sind in Verstellrichtung - Pfeil 37 - eines Verstellorganes 38 hintereinander angeordnet und können mit einer Verschlussplatte 39 des Verstellorganes 38 mehr oder weniger freigegeben bzw. abgedeckt werden. Das Verstellorgan 38 ist dazu mit in Längsrichtung relativ gegenüber den Durchbrüchen 36 verstellbaren Einlässen 40 für die Sekundärluft versehen. Die Verschlussplatte 39 wird als eine rechteckförmige Platte ausgebildet, die Langlöcher 41 aufweist, die von auf der Deckplatte 4 befestigten Führungsbolzen 42 durchsetzt sind, wodurch die Verschlussplatte 39 mittels einer Handhabe 43, beispielsweise einem Betätigungsgriff gegenüber dem Führungsbolzen 42, aus der in vollen Linien gezeichnete Mittelstellung in die in strichlierten und strichpunktierten Linien gezeichnete Stellung verstellbar ist.
Bei der in vollen Linien dargestellten Stellung der Verschlussplatte 39 sind die Einlässe 40 in der Verschlussplatte 39 um eine Hälfte ihrer Länge 44 zu den Durchbrüchen 36, die Einlässe 45 zum Sekundärluftkanal 46 bilden, versetzt angeordnet. Bei der in strichpunktierten Linien gezeichneten Stellung sind die Einlässe 40 gegenüber den Durchbrüchen 36 seitlich versetzt, sodass sie sich weder überdekken noch überlappen und somit eine Zufuhr von Sekundärluft - gemäss Pfeil 32 - in den Sekundärluftkanal 46 unterbunden ist, während sie in der in strichlierten Linien gezeigten Position etwa dekkungsgleich übereinander liegen und daher der volle Durchtrittsquerschnitt gegeben ist. Weiters ist es vorteilhaft, wenn die Einlässe 40, 45 über einen parallel zur Deckplatte 4 verlaufenden Kanal mit der Umgebungsluft verbunden sind.
Es ist aber auch möglich, dass die Durchbrüche 36 in einer Verstellrichtung des Verstellorgans 38 sich verjüngend ausgebildet sind.
Wie weiteres aus der Darstellung in Fig. 3 zu ersehen ist, erstreckt sich ein Rahmen 47 der Türe 12, mit welcher die Bedienöffnung 13 der Heizeinrichtung 1 verschlossen ist, bis in den Bereich einer Stirnkante 48 der Deckplatte 4, wobei die Abdichtung zwischen der Stirnkante 48 und dem Türrahmen der Türe 12 über ein hitzebeständiges Dichtelement 49, beispielsweise eine keramische Dichtschnur, erfolgt.
Der Sekundärluftkanal 46 seinerseits ist auf der dem Brennraum 2 zugewandten Seite der Deckplatte 4 durch eine Rückwand 50 und eine Bodenplatte 51 begrenzt. Diese Rückwand 50 und die Bodenplatte 51 können bevorzugt einstückig aus einem abgekanteten Blechteil 52 oder durch einen entsprechenden Formteil oder einen Profilteil oder auch aus einzelnen zusammengeschweissten Blechteilen oder einen Gussteil gebildet sein.
Eine Stirnkante 53 der Bodenplatte 51 erstreckt sich durch den Türausschnitt 21 bis in den Bereich einer vom Brennraum 2 abgewandten Aussenfläche 54 einer Frontplatte 55 der Heizeinrichtung 1.
Der Sekundärluftkanal 46 weist daher einen Auslass 56 auf, der durch die Stirnkante 53 der Bodenplatte 51 sowie einer Innenseite 57 des Rahmens 47 der Türe 12 begrenzt ist.
Eine Breite 58 des Auslasses 56 ist dabei geringer als beispielsweise eine Höhe 59 des Sekundärluftkanals 46 zwischen der Bodenplatte 51 und der Deckplatte 4.
Durch diese Anordnung und Ausbildung des Sekundärluftkanals 46 wird erreicht, dass die einströmende Umgebungsluft - gemäss Pfeil 32 - senkrecht durch die Einlässe 40, 45 nach unten sinkt und dann auf die Bodenplatte 51 auftrifft. Dabei kommt es aufgrund des Luftstaus unter Ablenkung der einströmenden Sekundärluft zu einer Verwirbelung, wie dies durch Pfeile 60 schematisch angedeutet ist.
Dies führt zu einer Vergleichmässigung der Luftströmung über eine gesamte Breite 61 des Sekundärluftkanals 46 und dazu, dass nahezu ein kontinuierlicher Schwall von vorgewärmter Sekundärluft - gemäss den Pfeilen 62 - aus dem Auslass 56 des Sekundärluftkanals 46 austritt und auf einer Innenseite 63 der Glasscheibe 33 nach unten sinkt, da sie aufgrund der geringeren Temperatur gegenüber den im Brennraum vorherrschenden Brenn- bzw. Rauchgasen schwerer ist, und sie wird dann im unteren Teil des Brennraums 2 in Richtung des brennbaren Gutes umgelenkt.
Wesentlich ist, dass durch die Anordnung von mehreren Durchlässen, die im Seitenabstand 35 über die gesamte Breite 61 des Sekundärluftkanals 46 verteilt angeordnet sind, eine Vergleichmässigung der Luftströmung der Sekundärluft - Pfeil 32 - erzielt wird, die zu einem gleichmässigen Hinabströmen in Form eines Luftfilms entlang der Innenseiten 63 der Glasscheiben 33 führt.
Anstelle der Verschiebung der Verschlussplatte 39 entlang der Langlöcher 41 ist es selbstverständlich auch möglich, die Verschlussplatte 39, wie mit dünnen, vollen Linien angedeutet, mit einer Lasche 64 zu versehen und diese mittels der Handhabe 43 um eine Schwenkachse 65 aus der in dünnen, vollen Linien in die in strichlierten und strichpunktierten Linien gezeigten Stellungen um einen Verstellweg 66 zu verstellen. In diesem Fall können dann die Langlöcher 41 und die Führungsbolzen 42 entfallen. Es ist aber auch möglich, jedem einzelnen Einlass 45 bzw. Durchbruch 36 ein eigenes Verstellorgan 38 zuzuordnen.
Der überraschende Effekt bei dieser Ausbildung des Sekundärluftkanals 46 liegt darin, da nach dem Einströmen der Sekundärluft - Pfeil 32 - in den Sekundärluftkanal 46 durch die Durchbrüche 36 und Einlässe 40 und die damit einhergehende Verwirbelung die Luftströmung insgesamt verlangsamt und die einströmende Luftmasse über das gesamte Volumen des Sekundärluftkanals 46 verteilt wird und damit aufgrund der Unterdruck- und Temperaturverhältnisse im Brennraum 2 ein langsames Abströmen in diesem erreicht wird.
Zum besseren Verständnis sind einzelne Teile unproportional dargestellt.
Selbstverständlich können auch einzelne Merkmale aus den Merkmalskombinationen für sich eigenständige Erfindungen darstellen.
Abschliessend sei der Ordnung halber darauf hingewiesen, dass in den Zeichnungen einzelne Bauteile und Baugruppen zum besseren Verständnis der Erfindung unproportional und massstäblich verzerrt dargestellt sind.
Es können einzelne Merkmale der einzelnen Ausführungsbeispiele mit anderen Einzelmerkmalen von anderen Ausführungsbeispielen oder jeweils für sich allein den Gegenstand von eigenständigen Erfindungen bilden.
The invention relates to a supply air control device for heating devices, as described in the preamble of claim 1.
A supply air control device is already known, according to DE-A 4 201 740, in which the secondary air fed into the combustion chamber is simultaneously used as purge air for the viewing panes made of transparent, transparent material arranged in the combustion chamber doors of the heating device. In this supply air control device, the secondary air duct is arranged below a cover plate of the combustion chamber, and the inlets into the secondary air duct are formed by openings in the cover plate of the combustion chamber. The secondary air duct is delimited by a rear wall arranged perpendicular to the cover plate and a base plate running parallel to the cover plate and extending from the rear wall in the direction of the door cutout.
To regulate the amount of secondary air supplied, an adjusting element is arranged above the passages, with which the passage cross section of the openings in the cover plate can be changed. The use of this supply air control device has proven itself. However, the flow behavior of the secondary air supplied was not satisfactory in all cases.
Various types are already known which are designed differently for controlling the combustion process or have different supply air control devices. Known \ fen are equipped in the area of the grate or the firebox doors with inlet openings, the cross section of which can be adapted to different operating states of the heater or the heating device by adjusting a control element. With the so-called stoves of the more modern type, which consist of a sheet steel jacket for the combustion chamber and a steel sheet jacket for the convection jacket upstream of it and which are equipped with large combustion chamber doors with transparent windows, the problem has always arisen that the panes arranged in the combustion chamber doors follow have started up for a relatively short time or
Soot parts and combustion residues were burned into the panes. For this reason, it has already been proposed in these windows to provide an air supply in the area of the upper ends of the combustion chamber doors, so that the fresh air supplied, which is usually considerably colder than the combustion gases contained in the combustion chamber, follows as an air curtain over the inside of the panes of the combustion chamber doors can fall down. At the same time, the air supplied in this way could be used as secondary air for the combustion.
Among other things, it has already been proposed to provide a combined primary and secondary air control device in the area of the ash drawer, depending on the position of the control device, some of the fresh air supplied being brought via distribution channels into the area above the combustion chamber doors in order to fall down into the combustion chamber from there . Such air supply systems have proven themselves in themselves. However, it was not always possible to ensure a uniform distribution of the supply air, particularly in the case of windows which have a circular polygonal cross section when viewed from above and in which the combustion chamber doors are rounded or kinked.
According to a known design - according to AT-PS 377 597 - there is, for example, no separate supply of primary air supplied to the fireplace from secondary air required for residue-free combustion of fuel. This heating device is therefore suitable for a predetermined fuel material with the same properties. Controlling the combustion with a changed nature of the fuel is only possible to a limited extent, as a result of which the efficiency of this heating device is subject to large fluctuations and, moreover, pollutant is released into the environment.
The present invention has for its object to provide a supply air control device for a heating device that enables an improved distribution of the secondary air over the area of the door cutout.
This object of the invention is achieved by the features specified in claim 1. The surprising advantage of this seemingly simple arrangement lies in the fact that the secondary air flowing through the openings or inlets in the cover plate into the secondary air duct is exposed to a strong swirl at an angle of almost 90 ° when it hits the base plate of the secondary air duct, which leads to an evening the air flow and an even distribution of the supplied secondary air over the entire length of the secondary air duct and thus over the entire width of the door cutout.
Above all, the distributed supply of the secondary air via several inlets distributed over the length of the secondary air duct leads to the same average flow velocities of the secondary air in the secondary air duct, so that the air surge emerging at the outlet opening of the secondary air duct of heavier and cooler secondary air over the entire width of the discs has an approximately uniform flow velocity and therefore turbulence and vortex formation in this surge of air can be avoided. However, this also creates a sharp separation between the flue gases in the combustion chamber and the surface of the viewing panes facing the combustion chamber and thus prevents combustion residues from being applied to the viewing pane.
At the same time, there is a uniform inflow of secondary air across the entire combustion chamber width, which supports the combustion of the combustible gases in the combustion chamber and their complete combustion.
However, an embodiment according to claim 2 is also advantageous, since this means that a larger volume is available in the secondary air duct for calming the secondary air, and because of the smaller outflow volume due to the smaller slot width in the outlet area of the secondary air duct, an overpressure can be built up from the outside to allow the outflow the secondary air operated along the inner surfaces of the disks.
Another advantage is described in claim 3, whereby a small slot width of the outlet of the secondary air duct can also be achieved if the pane is arranged in the door at a corresponding distance in front of the furnace jacket.
However, a design according to claim 4 or 5 is also possible, as a result of which sensitive regulation of the secondary air to be fed into the combustion chamber is possible.
An embodiment according to claim 6 is also advantageous because, due to the deflection of the secondary air by 90 ° and the associated swirling, the energy of the incident secondary air is reduced and the flow rate of the secondary air is standardized.
An embodiment according to claim 7 is also possible, whereby a certain calming and uniform distribution of the incoming secondary air over the entire width of the secondary channel is made possible even when the secondary air flows to the inlets.
Another embodiment is described in claim 8, whereby the actuation of the adjusting device is simplified.
A further advantageous embodiment is described in patent claim 9. This enables sensitive regulation of the secondary air to be supplied.
Further advantages are achieved through the training according to claims 10 to 13.
For a better understanding of the invention, this will be explained in more detail using the exemplary embodiments shown in the drawings.
Show it:
Figure 1 shows a heating device according to the invention with a supply air control device in front view and simplified, schematic representation.
Figure 2 shows the supply air control device according to the invention in plan view, sectioned, along the lines II-II in Fig. 3.
3 shows the supply air control device according to the invention, sectioned, according to lines III-III in FIG. 2.
1 to 3, a heating device 1, in particular for solid fuels, is shown. This has a combustion chamber 2, a baking and / or warming compartment 3 following the combustion chamber 2 and a cover plate 4 delimiting the heating device 1 in the vertical direction. A storage space 6 for fuel 7 is arranged between the combustion chamber 2 and a base plate 5.
The combustion chamber 2 is formed by an inner jacket 11 in which an operating opening 13 which can be closed by a door 12 is arranged.
A supply air control device 19 for secondary air is arranged in the cover plate 4 of the combustion chamber 2 and is assigned to an upper edge 20 of a door cutout 21 forming the operating opening 13.
2 and 3, the supply air control device 19 arranged in the area of the cover plate 4 is shown in detail.
The supply air control device 19 is arranged in the area between the cover plate 4 and a cladding plate 23 forming a storage area 22 for the baking and / or warming compartment 3, in particular a tile made of ceramic material.
In the combustion chamber 2, a wood catcher, not shown, can be arranged on the grate plate in the area of a lower door cut-out 21 and the door 12 and, in a vertical direction, projecting beyond the door cut-out 21 and which has an air duct for secondary air fed into the combustion chamber 2 via the supply air control device 19 - Arrow 32 - forms, which sinks down on the inside of a glass sheet 33 of the door 12.
The cover plate 4 is connected to the inner jacket 11 bordering the combustion chamber 2, in particular welded. In the area of a front side 34, the door cutout 21, which can be closed by the door 12, is arranged in the inner jacket 11. A plurality of openings 36 for the secondary air - arrow 32 - are arranged in the cover plate 4 in the front side 34 associated with the door cutout 21 with a side spacing 35 from one another.
The openings 36 are arranged one behind the other in the direction of adjustment - arrow 37 - of an adjusting member 38 and can be more or less released or covered with a closing plate 39 of the adjusting member 38. For this purpose, the adjusting member 38 is provided with inlets 40 for the secondary air, which are adjustable in the longitudinal direction relative to the openings 36. The locking plate 39 is formed as a rectangular plate which has elongated holes 41 which are penetrated by guide bolts 42 fastened on the cover plate 4, whereby the locking plate 39 by means of a handle 43, for example an actuating handle opposite the guide bolt 42, from which is drawn in full lines The middle position can be adjusted to the position shown in dashed and dash-dotted lines.
In the position of the closure plate 39 shown in full lines, the inlets 40 in the closure plate 39 are offset by half their length 44 to the openings 36 which form inlets 45 to the secondary air duct 46. In the position shown in dash-dotted lines, the inlets 40 are laterally offset from the openings 36, so that they do not overlap or overlap and thus a supply of secondary air - according to arrow 32 - is prevented in the secondary air duct 46, while in the dashed lines position shown are approximately the same cover one above the other and therefore the full passage cross-section is given. Furthermore, it is advantageous if the inlets 40, 45 are connected to the ambient air via a channel running parallel to the cover plate 4.
However, it is also possible for the openings 36 to be tapered in an adjustment direction of the adjustment member 38.
As can also be seen from the illustration in FIG. 3, a frame 47 of the door 12, with which the operating opening 13 of the heating device 1 is closed, extends into the region of an end edge 48 of the cover plate 4, the seal between the end edge 48 and the door frame of the door 12 via a heat-resistant sealing element 49, for example a ceramic sealing cord.
The secondary air duct 46 in turn is delimited on the side of the cover plate 4 facing the combustion chamber 2 by a rear wall 50 and a base plate 51. This rear wall 50 and the base plate 51 can preferably be formed in one piece from a bent sheet metal part 52 or by a corresponding molded part or a profile part or also from individual welded sheet metal parts or a cast part.
An end edge 53 of the base plate 51 extends through the door cutout 21 into the region of an outer surface 54 of a front plate 55 of the heating device 1 facing away from the combustion chamber 2.
The secondary air duct 46 therefore has an outlet 56 which is delimited by the end edge 53 of the base plate 51 and an inside 57 of the frame 47 of the door 12.
A width 58 of the outlet 56 is less than, for example, a height 59 of the secondary air duct 46 between the base plate 51 and the cover plate 4.
This arrangement and design of the secondary air duct 46 ensures that the inflowing ambient air - according to arrow 32 - sinks vertically down through the inlets 40, 45 and then strikes the base plate 51. This causes turbulence due to the air congestion while deflecting the inflowing secondary air, as is schematically indicated by arrows 60.
This leads to an equalization of the air flow over an entire width 61 of the secondary air duct 46 and to the fact that almost a continuous surge of preheated secondary air - according to the arrows 62 - emerges from the outlet 56 of the secondary air duct 46 and downwards on an inside 63 of the glass pane 33 decreases because it is heavier due to the lower temperature compared to the combustion or smoke gases prevailing in the combustion chamber, and it is then deflected in the lower part of the combustion chamber 2 in the direction of the combustible material.
It is essential that the arrangement of a plurality of passages, which are arranged in the side spacing 35 over the entire width 61 of the secondary air duct 46, makes the air flow of the secondary air - arrow 32 - uniform, which results in a uniform downward flow in the form of an air film the inside 63 of the glass panes 33 leads.
Instead of the displacement of the closure plate 39 along the elongated holes 41, it is of course also possible to provide the closure plate 39 with a tab 64, as indicated by thin, solid lines, and this by means of the handle 43 about a pivot axis 65 from the thin, full Lines in the positions shown in dashed and chain lines to adjust an adjustment path 66. In this case, the elongated holes 41 and the guide bolts 42 can then be omitted. However, it is also possible to assign a separate adjusting element 38 to each individual inlet 45 or opening 36.
The surprising effect with this configuration of the secondary air duct 46 lies in the fact that after the inflow of the secondary air - arrow 32 - into the secondary air duct 46 through the openings 36 and inlets 40 and the associated swirling, the air flow slows overall and the inflowing air mass over the entire volume of the secondary air channel 46 is distributed and thus a slow outflow is achieved in the combustion chamber 2 due to the vacuum and temperature conditions.
Individual parts are shown disproportionately for better understanding.
Of course, individual features from the combinations of features can also represent independent inventions.
Finally, for the sake of order, it should be pointed out that individual components and assemblies are disproportionately and to scale distorted in the drawings for a better understanding of the invention.
Individual features of the individual exemplary embodiments can form the subject of independent inventions with other individual characteristics of other exemplary embodiments or in each case on their own.