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CH628374A5 - Fleece-guiding device on a card - Google Patents

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Publication number
CH628374A5
CH628374A5 CH294778A CH294778A CH628374A5 CH 628374 A5 CH628374 A5 CH 628374A5 CH 294778 A CH294778 A CH 294778A CH 294778 A CH294778 A CH 294778A CH 628374 A5 CH628374 A5 CH 628374A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rollers
guide
guide surface
guide element
fleece
Prior art date
Application number
CH294778A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Beneke
Paul Georg Teichmann
Wilfried Weber
Hans Truetzschler
Ferdinand Leifeld
Rudolf Rauschen
Original Assignee
Truetzschler & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE2711619A external-priority patent/DE2711619C3/de
Priority claimed from DE19772732016 external-priority patent/DE2732016C2/de
Priority claimed from DE19772732017 external-priority patent/DE2732017C2/de
Priority claimed from DE19772741095 external-priority patent/DE2741095C3/de
Priority claimed from DE19782803477 external-priority patent/DE2803477A1/de
Application filed by Truetzschler & Co filed Critical Truetzschler & Co
Publication of CH628374A5 publication Critical patent/CH628374A5/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/46Doffing or like arrangements for removing fibres from carding elements; Web-dividing apparatus; Condensers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G31/00Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zusammenfassen eines laufenden Faservlieses, das von einem Paar von 30 zusammenarbeitenden Walzen abgeliefert wird, wobei die Vorrichtung einen Teil einer Vliesbildungseinrichtung bildet, die einer Karde nachgeordnet ist und wobei die Vorrichtung wenigstens ein während des Betriebes im wesentlichen unbewegliches Leitelement mit einer hohlen Leitfläche aufweist. 35
Bei einer aus der US-PS 3 946 464 bekannten Vliesleitvorrichtung besteht das Leitelement aus wenigstens zwei Transportbändern, die jeweils mit ihrem das Lieferwerk tangierenden Trum paarweise gegeneinander laufen. Bei dieser Vorrichtung weist das Leitelement mindestens eine bewegliche Leit- 40 fläche auf. Dazu müssen die Transportbänder über angetriebene Rollen laufen, wobei betriebliche Störungen auftreten können. Ausserdem müssen die Transportbänder ständig gespannt werden, was einen zusätzlichen Wartungsaufwand bedingt. Insgesamt ist diese Vorrichtung anlagenmässig zu auf- 45 wendig. Ausserdem stört, dass die Leitflächen der Transportbänder eben sind, so dass von oben nach unten ungehindert Luft auf das aus dem Lieferwerk austretende Vlies einwirken kann. Dieser Nachteil wirkt sich insbesondere dann aus, wenn der Faserverband mit hoher Geschwindigkeit aus dem Liefer- 50 werk austritt.
Bei einer aus der US-PS 3 169 492 bekannten Vliesleitvorrichtung tritt der Faserflor aus dem Abnehmer einer Karde aus und wird durch Leitflächen gestützt. Diese Leitvorrichtung ist an der Karde im Anschluss an den Abnehmer vorgesehen und 55 reicht bis zum Kalanderwalzenpaar. Dazu ist zwischen den genannten Einrichtungen ein asymmetrisch ausgebildetes, ebenes, dreieckiges Florleitblech angeordnet, das zwei seitliche Florleitmittel in der Form von nach oben gebogenen Rändern aufweist. Die etwas schräg nach unten geneigten Längskanten 60 der Ränder weisen also einen spitzen Winkel mit der Achse des Abnehmers auf, so dass dadurch die gesamte Vorrichtung eine Art Trichter bildet. Zwischen den beiden Rändern ist die Florleitvorrichtung nach oben offen, so dass das über das Florleitblech gleitende Vlies von oben her der Lufteinwirkung ausge- 65 setzt ist. Dadurch kann das Vlies, insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten, nach oben ausbrechen. Bekanntlich muss der aus der Maschine mit hoher Geschwindigkeit austretende
Faserverband mit ebenso grosser Geschwindigkeit zusammen-gefasst werden. Bei der Gleitung über das Florleitblech kann es ausserdem in Folge von lokalen Adhäsionsunterschieden zu Stauungen und Rissen im Vlies kommen, so dass dadurch der Produktionsfluss sowie das erzeugte Faserband nachteilig be-einflusst werden. Das Abnehmen und Zusammenfassen eines Vlieses bei hoher Geschwindigkeit ist mit dieser bekannten Vorrichtung nicht möglich.
Aus der US-PS 3 840 942 ist eine Vliesleitvorrichtung bekannt, bei der ein Paar voneinander abgesetzter Führungselemente beidseitig des aus den Quetschwalzen austretenden Vlieses angeordnet ist. Versteilvorrichtungen bewegen die Führungselemente aus einer äusseren Position, in der kein verdichtender Eingriff mit dem Vlies besteht, in eine innere Position, in der das Vlies zu einem etwa T-förmigen Band zusam-mengefasst wird. Die beiden Führungselemente sind erheblich kürzer als die Quetschwalzen und müssen daher in einem bestimmten Abstand von den Quetschwalzen angeordnet sein, um das gesamte aus den Quetschwalzen austretende Vlies fassen zu können. Da das Vlies bei dieser Anordnung einer starken Lufteinwirkung ausgesetzt ist, können mit dieser Anordnung keine höheren Vliesgeschwindigkeiten verwirklicht werden, da das Vlies durch Lufteinwirkungen reisst.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Vliesleitvorrichtung zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet, die also mit einer besonders einfachen Konstruktion auf sichere Weise einen mit hoher Geschwindigkeit austretenden Faserverband von einem Lieferwerk abzunehmen und zusammenzufassen vermag.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1.
Dadurch, dass im Gegensatz zu der erstgenannten bekannten Vorrichtung das Leitelement mindestens eine unbewegliche Leitfläche aufweist, wird in besonders einfacher Weise eine wirtschaftlich herstellbare, Wartungs- und völlig störungsfrei arbeitende Vliesleitvorrichtung geschaffen. Der besondere Vorteil liegt also darin, dass keine beweglichen Teile, wie Rollen, Bänder und ähnliches mehr vorhanden sind. Die Leitfläche ist zur Aufnahme des Vlieses in Richtung des abzunehmenden Vlieses hohl ausgebildet. Auf diese Weise wird erreicht, dass von oben und unten keine Luft auf das zusammengefasste Vlies auftreffen kann. Mit der Vorrichtung ist eine einwandfreie Abnahme und gleichzeitiges Zusammenfassen eines Faserverbandes bei hoher Transportgeschwindigkeit in überraschend einfacher Weise gelöst. Durch Einrollen der Vlieskanten, wahrscheinlich hervorgerufen durch den Luftfluss innerhalb der Leitfläche, wird das Vlies stabilisiert. Ein zusätzlicher Vorzug besteht darin, dass die Faserorientierung in hohem Masse erhalten bleibt.
Im Gegensatz zu der zweitgenannten Vliesleitvorrichtung verlässt das Vlies zweckmässigerweise das Lieferwerk, trifft im Gegensatz zu dieser bekannten Vorrichtung unmittelbar etwa senkrecht auf die Leitflächen auf, wird sodann im rechten Winkel abgelenkt und innerhalb der Leitflächen weiterbewegt. Dadurch, dass die Walzen des Lieferwerkes durch die Leitflächen abgedeckt sind, ist das Vlies der Einwirkung der Aussen-luft entzogen; zusammen mit der formschlüssigen Führung ist dadurch gewährleistet, dass das Vlies nicht nach oben ausbrechen kann. Bekanntlich kommt es darauf an, dass die Abzugsgeschwindigkeit und die Liefergeschwindigkeit des Vlieses gleich sind. Wahrscheinlich wird die Transportgeschwindigkeit des Vlieses innerhalb der Leitflächen durch die aus dem Lieferwerk austretende Luft begünstigt. Auch das Einrollen der Vlieskanten dürfte auf den Luftfluss innerhalb der Leitflächen zurückzuführen sein, wodurch das Vlies stabilisiert wird.
Im Gegensatz zu der drittgenannten Vliesleitvorrichtung ist das Leitelement im Anschluss und unmittelbar angrenzend an die Walzen angeordnet, die hohle Leitfläche erstreckt sich
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rechtwinklig zur Richtung der Bewegung des abgelieferten Vlieses und wenigstens ein Teil der beiden Walzen wird durch die hohle Leitfläche eingehüllt. Dadurch, dass das Leitelement unmittelbar angrenzend an die das Vlies abliefernden Walzen angeordnet ist, ist das Vlies der Einwirkung der Aussenluft entzogen. Dadurch, dass wenigstens ein Teil der beiden Walzen eingehüllt ist, ist eine formschlüssige Führung des Vlieses gewährleistet. Das Vlies ist nach den Quetschwalzen schleierartig, fein und sehr rissempfindlich. Zweckmässigerweise wird das Vlies sofort nach Austritt aus den Quetschwalzen zusam-mengefasst und eingefaltet, so dass ohne die Gefahr einer Rissbildung erheblich höhere Arbeitsgeschwindigkeiten verwirklicht werden können. Bei feinem Vlies, insbesondere aus kurzen Fasern, kann die Fliessgeschwindigkeit von ca. 60 m/min auf ca. 80 m/min, bei grobem Vlies insbesondere aus mittel- und langstapeligen Fasern von bisher ca. 150 m/min auf ca. 210 m/min gesteigert werden. Es hat sich in der Praxis gezeigt, dass mit dieser konstruktiv ganz besonders einfachen Vorrichtung eine einwandfreie Abnahme und ein gleichzeitiges Zusammenfassen des Faservlieses bei hohen Liefergeschwindigkeiten überraschend einfach gelöst ist. Mit dieser Vorrichtung ist es möglich, auch Kurzfasern, sogenannte Kämmlinge, die in grösseren Mengen beim Auskämmen von Baumwolle zurückbleiben, zu verarbeiten. Bei der bekannten Vorrichtung ist das aus den Quetschwalzen austretende Vlies etwa dreieckförmig und reisst bei der Verarbeitung kurzer Fasern infolge geringen Zusammenhaltes der Fasern ab. Erfindungsgemäss werden die Fasern, ohne dass ein starker Zusammenhalt erforderlich ist, sofort nach Austritt aus den Quetschwalzen zusammengefasst und eingefaltet und als Kardenband abgezogen.
Vorzugsweise sind die waagrechten Längskanten der Leitfläche parallel oder nahezu parallel zum Lieferwerk angeordnet, und zwar derart, dass eine Leitfläche beide Walzen des Lieferwerkes abdeckt. Wenn diese Längskanten unmittelbar angrenzend mit den Walzen des Lieferwerkes bündig abschlies-sen, wird verhindert, dass Luftströme in störender Weise auf das Vlies einwirken können. Die Vorrichtung ist fertigungstechnisch einfach herzustellen, wenn die Leitfläche parallel zum Lieferwerk angeordnet ist.
Um den Anspinnvorgang zu erleichtern, ist die Leitfläche vorteilhaft in Vlieslaufrichtung parallel zum Lieferwerk verschiebbar. Der gleiche Vorteil ist dadurch erreichbar, wenn die Leitfläche um eine senkrechte oder waagrechte Achse verschwenkbar ist. Auf diese Weise kann auch während des Betriebes das abzunehmende und zusammenzufassende Vlies auf Fehler, z. B. Dick- und Dünnstellen, Nissen oder unzweckmässige Faserorientierung, beobachtet und damit die Arbeitsweise der Karde oder Krempel kontrolliert werden.
Um die Leitfläche in Richtung auf das abzunehmende Vlies hohl auszubilden, kann eine konkav gebogene Form, z. B. eine Kreiszylinder- oder Kreisellipsenform, eine abgekantete oder prismatische Ausbildung gewählt werden, wobei je nach dem zu verarbeitenden Material, der Liefergeschwindigkeit und der Bandnummer die strömungstechnisch und fertigungstechnisch günstigste Form gewählt wird.
Eine Vliesteilung kann dadurch erreicht werden, dass an den beiden Seitenkanten einer einteiligen Leitfläche zwei Faserverbände abgenommen werden, dass in einer einteiligen Leitfläche zwei Öffnungen, z. B. Bohrungen, vorgesehen oder dass zwischen drei nebeneinanderliegenden Leitflächen zwei Durchtrittsöffnungen, z. B. Spalten, für die Abnahme von zwei Faserbändern angeordnet sind.
Zweckmässig ist im Bereich einer einteiligen Leitfläche mindestens eine Austrittsöffnung vorgesehen, die als Bohrung oder als nach oben oder unten offene Ausnehmung ausgebildet sein kann.
Vorzugsweise weist die Leitfläche, insbesondere im Bereich der Seitenkanten, der Bohrung oder der einseitig offenen Ausnehmung, eine abgerundete Kante auf, um eine störungsfreie Ableitung des Vlieses zu erreichen.
Wenn die beiden Leitflächen eines zweiteiligen Leitelementes um eine senkrechte Achse dreh- oder verschwenkbar sind oder wenn ein einteiliges Leitelement in Richtung der Vliesbewegung verschiebbar ist, wird bei zunächst offenen Leitflächen das Vlies zum Anspinnen von Hand zusammengedreht und durch einen Trichter den Abzugswalzen zugeführt. Anschliessend werden die Leitflächen in Richtung auf die Walzen des Lieferwerkes zugeklappt bzw. verschoben, wonach die Abzugsgeschwindigkeit des Bandes auf z. B. über 250 m/min gesteigert werden kann. Die Leitflächen liegen in dieser Position unmittelbar angrenzend in einer Reihe hintereinander parallel zu den Walzen des Lieferwerkes. Während des Betriebes können die Leitflächen unter Anpassung der Arbeitsgeschwindigkeit aufgeklappt bzw. weggezogen werden, so dass das Vlies beobachtet werden kann. Die Leitflächen können aber auch je nach dem zu verarbeitenden Material, der Liefergeschwindigkeit und der Bandnummer in einem spitzen Winkel zu den Abzugswalzen geöffnet bzw. abgerückt bleiben.
Die parallel verschiebbare Ausführung des Leitelementes hat den besonderen Vorzug, dass ein grosser Raum beim Anspinnen von Hand und für die Betriebskontrolle zur Verfügung steht, also ein hoher Bedienungskomfort verwirklicht wird.
Wenn die Leitfläche die ihr zugewandten Walzenhälften im wesentlichen vollständig einhüllt, ist eine optimale Abdeckung gegen schädliche Lufteinflüsse von aussen auf das Vlies gewährleistet.
Zweckmässig ist die Leitfläche des Leitelementes in einem Winkel zu den Walzen angeordnet, während die horizontale obere und untere Längskante unmittelbar an den Walzen anliegt.
Vorteilhaft liegt die Seitenkante des Leitelementes einwärts in einem Abstand von der Stirnseite der beiden Walzen, so dass das Kalanderwerk (Flortrichter und Abzugswalzen) am Rand der Karde angeordnet werden kann, wodurch sich konstruktiv eine Vereinfachung ergibt.
Es kann vorkommen, dass Teile des aus dem Lieferwerk austretenden Vlieses brechen, d. h., dass das Vlies an einer bestimmten Stelle abreist. Das abgerissene Vlies wird vollständig durch die Abzugswalzen des Kalanderwerks abgezogen. Das nachgelieferte Vlies kann mangels Verbindung zu den Abzugswalzen nicht mehr abgezogen werden und staut sich im Raum zwischen der Leitfläche und dem Lieferwerk. Dieser Nachteil kann zweckmässig dadurch behoben werden, dass Abstützelemente zur Lageeinstellung der Leitfläche des Leitelementes in Richtung auf die und weg von den Walzen des Vlieslieferwerks vorgesehen sind, wobei die Betätigung dieser Schaltelemente auf eine Bewegung der Leitfläche weg von den Walzen des Vlieslieferwerks in Abhängigkeit eines Vliesdruk-kes erfolgt, der einen vorbestimmten Wert übersteigt.
Die Leitfläche des Leitelementes ist zweckmässig ortsveränderlich, d. h. verdrehbar, verschwenkbar oder verschiebbar, angeordnet. Wenn ein Vliesstau im Raum zwischen dem Lieferwerk und der Leitfläche entsteht, wird ein erhöhter Druck auf die Leitfläche ausgeübt. Dadurch wird die Leitfläche z. B. verschwenkt und gegen einen Endtaster gedrückt. Der Endtaster kann ein optisches oder akustisches Anzeigegerät betätigen, so dass die Leitfläche von Hand geöffnet und die Störung beseitigt werden kann. Vorteilhaft kann der Endtaster eine Öffnungsvorrichtung betätigen, die die Leitfläche automatisch von den Walzen des Lieferwerks abrückt. Zweckmässig kann der Endtaster eine Abschaltvorrichtung betätigen, die den Liefervorgang des Vlieses von der Karde anhält. Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist bei Abweichung der Leitfläche von der dem Lieferwerk zugeordneten Endlage der Endtaster betätigbar, wodurch eine Öffnungsvorrichtung für die Leitfläche
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betätigt und gleichzeitig die Ablieferung des Vlieses angehal- gefasste Faservlies einwirken und auf diese Weise eine Beeinten wird. Bei dieser Ausführung wird zunächst durch den Druck trächtigung des Faserverbandes nach sich ziehen. Dieses Pro-bei einem Stau des Vlieses der Endtaster betätigt, so dass die blem tritt besonders dann auf, wenn das zusammengefasste Zulieferung weiteren Vlieses abgeschaltet wird und gleichzei- Faservlies mit hoher Geschwindigkeit aus dem Leitelement tig eine Öffnung der Leitfläche erfolgt, um die Störung beheben 5 austritt.
zu können. Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung wird daher
Um eine Verdreh- oder Verschwenkung der Leitfläche zu eine Vliesleitvorrichtung geschaffen, bei der die Einwirkung verwirklichen, ist konstruktuv zweckmässig ein Drehgelenk an von Luft auf das laufende, zusammengefasste, das Leitelement der Leitfläche vorgesehen. Diese Ausführung hat den Vorteil, verlassende Faservlies vermieden wird und die eine hohe Lauf-dass neben der Ortsveränderung durch den Druck bei Vliesstau io geschwindigkeit erlaubt. Dies wird zweckmässig dadurch auch noch eine Öffnung der Leitfläche erfolgen kann, um die erreicht, dass der Flortrichter unmittelbar angrenzend an den Störung zu beseitigen. Bei dieser Ausführung kann die Lage- Austritt des Leitelementes angeordnet ist.
rung z. B. des Drehgelenkes mit einer einstellbaren Federbela- Durch diese Ausbildung ist es möglich, den Abstand zwi-
stung kombiniert werden, um so eine Regulierung des Vlies- sehen Flortrichter und Leitelement praktisch bis auf Null zu druckes zu verwirklichen. 15 reduzieren, so dass auf das zusammengefasste Faservlies keine
Erst bei Überschreitung eines bestimmten Vliesdruckes Luft einwirken kann. Das zusammengefasste Faservlies kann wird der Endtaster betätigt. Als Endtaster kann vorteilhaft ein damit ohne die Gefahr eines «Flatterns» mit hoher Geschwin-Mikroschalter wegen des geringen Reaktionsweges verwendet digkeit laufen. Da der Flortrichter unmittelbar an das Leitelewerden. ment angrenzt, tritt das Faservlies unmittelbar von dem Leit-
In einer vorteilhaften Weiterbildung ist die Leitfläche 20 element in den Flortrichter über.
federbelastet, z. B. mit einer Blattfeder am Haltearm befestigt. Zweckmässig ist der Flortrichter als Fortsetzung der Leit-
Auch kann der Endtaster direkt federbelastet an der Leitfläche fläche mit dieser fest verbunden. Der Flortrichter kann separat befestigt sein. Dadurch ist es möglich, dass nach Beseitigung an die Austrittsöffnung des Leitelementes angesetzt sein. Er der Störung die Leitfläche selbsttätig wieder in Richtung des kann aber auch als Baueinheit einstückig aus dem Material der Lieferwerkes z. B. zurückgeschwenkt wird. 25 Leitfläche gebildet sein, z. B. durch Tiefziehen. Vorzugsweise
Bekanntlich wird die Arbeitsgeschwindigkeit der Zufuhr- sind die Leitfläche, der Flortrichter und die Abzugswalzen als und Abnahmewalzen einer Karde stufenweise eingestellt. Wäh- Baueinheit in bezug auf die Walzen ortsveränderlich. Dadurch rend die Trommel bereits auf die volle Arbeitsdrehzahl gestellt ist es möglich, während des Arbeitsprozesses die Baueinheit wird, werden die Zufuhr- und Abnahmewalzen, wie Speise- von den Quetschwalzen abzurücken, um entweder das aus den walze, Abnehmer, Abstreichwalze, Quetschwalzen und 30 Walzen abgelieferte Vlies beobachten zu können oder Störun-
Abzugswalzen, zunächst auf eine geringere Anspinngeschwin- gen zu beseitigen. Ausserdem dient diese Ausbildung zur digkeit gestellt. Erst wenn der Anspinnvorgang beendet ist, Erleichterung des Anspinnvorganges, bei dem das aus den werden die Zufuhr- und Abnahmewalzen auf die höhere Quetschwalzen austretende Vlies zunächst manuell zusammen-
Arbeitsdrehzahl gestellt, wobei die Leitflächen des ein- oder gefasst und in den Flortrichter eingeführt wird. Zweckmässig mehrteiligen Leitelementes von Hand geschlossen werden. Bei 35 sind der Flortrichter und die Abzugswalzen in Bezug auf das Störungen der Vliesbildung wird die Arbeitsgeschwindigkeit Leitelement ortsveränderlich angeordnet. Dadurch können der Zufuhr- und Abnahmewalzen wieder auf geringere Dreh- sowohl das Leitelement als auch der Flortrichter mit Abzugszahl zurückgestellt, wobei zur Behebung der Störung die Leit- walzen unabhängig voneinander bewegt werden. Die Ortsverflächen manuell geöffnet werden. änderung sowohl des Flortrichters mit den Abzugswalzen Um eine selbsttätige Anstellung der Leitfläche des Leitele- 40 allein als auch der mit dem Leitelement zu einer Baueinheit mentes zu erlauben, können daher Elemente zum Anstellen der zusammengefassten Ausführungsform kann u. a. Verschieben, Position der Leitfläche in bezug auf die Walzen des Vliesliefer- Verdrehen, Verschwenken oder durch Klappen um eine hori-werkes in Abhängigkeit von der Umdrehungszahl wenigstens zontale Achse nach oben oder unten erfolgen.
einer der Zufuhr- und Abnahmewalzen vorgesehen sein. In der Praxis dauert es regelmässig geraume Zeit, bis die
Zweckmässig wird die Änderung der Umdrehungszahl der 45 Maschinenteile der Karde eine erhöhte gleichmässige Arbeits-Zufuhr- und Abnahmewalzen, z. B. Speisewalze, Abnehmer, temperatur erreicht haben. Es hat sich gezeigt, dass die Vlies-Abstreichwalze, Quetschwalzen und Abzugswalzen, für die abnahme im kalten Maschinenzustand noch nicht zügig und Verstellung der Leitfläche des ein- oder mehrteiligen Leitele- völlig störungsfrei erfolgt und in nachteilhafter Weise erst die mentes herangezogen. Dadurch, dass der Leitfläche durch die Zeit bis zum Eintritt höherer Maschinentemperaturen abge-Umdrehungszahl der genannten Walzen gesteuerte Anstellele- 50 wartet werden muss.
mente zugeordnet sind, ist es möglich, dass die Leitflächen bei Um somit eine Vliesleitvorrichtung zu schaffen, die von den
Änderung dieser Umdrehungszahl selbsttätig entweder geöff- genannten Nachteilen frei ist, die also eine zügige und störungs-net oder geschlossen werden. freie Vliesabnahme insbesondere bereits in kurzer Zeit nach
Zweckmässig sind zum Anstellen der Leitfläche ein von Inbetriebnahme ermöglicht, kann vorgesehen sein, dass die wenigstens einer Zufuhr- oder Abnahmewalze getätigter Mess- 55 Leitfläche bzw. Leitflächen des Leitelementes beheizbar sind, wertumformer, ein damit verbundenes Steuergerät und ein der Es hat sich gezeigt, dass erst bei Erreichen einer bestimm-Leitfläche zugeordnetes Stellglied vorgesehen. Vorteilhaft sind ten Arbeitstemperatur, z. B. von ca. 20 bis 30 °C, der Walzen der die Leitflächen bzw. das Stellglied stufenlos verstellbar. Als Karde sowie der Vliesleitvorrichtung eine zügige und störungs-Messwertumformer kann z. B. ein Dynamo verwendet werden, freie Vliesabnahme erfolgt. Das könnte unter anderem damit Vorzugsweise ist der Sollwertgeber ein spannungsabhängiges 60 zusammenhängen, dass anfänglich anhaftende Feuchtigkeit die Relais. Gleitfähigkeit des Faservlieses auf der Leitfläche behindert.
Dem Leitelement ist regelmässig in einem Abstand ein Dadurch, dass die Leitfläche der Vliesleitvorrichtung beheizbar
Flortrichter mit Abzugswalzen nachgeordnet. Das durch das ist, wird die Zeit bis zum Erreichen einer erhöhten Arbeitstem-Leitelement zusammengefasste Faservlies wird zur Ableitung peratur erheblich verkürzt.
von der Leitfläche um eine abgerundete Seitenkante des Leit- 65 Vorteilhaft ist eine elektrische Heizeinrichtung auf der dem elementes herum- und in dem Flortrichter zu einem Faserband Faserverband abgewandten Seite der Leitfläche bzw. Leitflä-zusammengeführt. Auf der Strecke zwischen Leitelement und chen vorgesehen. Zweckmässig decken die Heizelemente der Flortrichter kann ungehindert Luft auf das laufende zusammen- Heizeinrichtung mindestens teilweise die Leitfläche bzw. Leit-
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flächen ab. Nach einer bevorzugten Ausführung ist die Heizein-richtung regelbar. Die Temperatur kann stufenlos oder über einen Wahlschalter im Bereich von ca. 20° bis 80 °C eingestellt werden. Der Vorteil der höheren Temperaturen besteht in der Erhöhung der Liefergeschwindigkeit des abgelieferten Vlieses 5 und damit einer Steigerung der Produktion. Das könnte darauf zurückzuführen sein, dass bei erhöhter Temperatur die Gleitfreudigkeit des Fasergutes entlang der Vliesleitvorrichtung erheblich verbessert wird. Auch könnte die Verbesserung darauf zurückzuführen sein, dass die Vliesleitvorrichtung die io Luft zwischen Leitfläche und Quetschwalzen erwärmt und dadurch den Luftfluss in diesem Raum vorteilhaft beeinflusst.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Vlies- 15 leitvorrichtung an einer schematisch dargestellten Karde,
Fig. 2-4 Seitenansicht verschiedener Formen der Seitenfläche,
Fig. 5a-16a und 5b-16b jeweils eine perspektivische Ansicht und Draufsicht verschiedener Ausführungsformen des 20 Leitelementes und
Fig. 17a und 17b eine Ausführungsform der Befestigung und Halterung des Leitelementes an der Karde und
Fig. 18 eine weitere Ausführungsform der Befestigung, Halterung und Arretierung des Leitelementes, 25
Fig. 19 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemässen Vliesleitvorrichtung,
Fig. 20 eine Aufsicht auf eine Ausführungsform und Fig. 21 und 22 Seitenansicht weiterer Ausführungsformen der Vliesleitvorrichtung, 30
Fig. 22a eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Vliesleitvorrichtung an einer schematisch dargestellten Karde, Fig. 23 Einzelheiten des Steuergerätes,
Fig. 24 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemässen Vliesleitvorrichtung und 35
Fig. 25 und 26 die Vliesleitvorrichtung mit geschlossenen und geöffneten Leitflächen.
Fig. 27 eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Vliesleitvorrichtung,
Fig. 28 eine Vliesleitvorrichtung, bei der der Flortrichter 40 mit Abzugswalzen mit der Leitfläche verbunden ist,
Fig. 29 eine Aufsicht auf eine weitere Ausführungsform und Fig. 30 eine Ausführungsform, bei der der Flortrichter und die Abzugswalzen in bezug auf das Leitelement ortsveränderlich sind, 45 Fig. 31 eine erfindungsgemässe Vliesleitvorrichtung und Fig. 32 eine Temperaturregeleinrichtung.
Nach Fig. 1 sind der Trommel 1 einer Karde 2 ein Abnehmer 3, eine Abstreichwalze 4, als Lieferwerk z. B. Quetschwalzen 5,6 sowie ein Flortrichter 7 nachgeschaltet. Unmittelbar so nach den Quetschwalzen 5,6 ist ein Leitelement 8 angeordnet. Die Leitfläche 10 dieses Leitelementes 8 ist in Richtung auf den aus den Quetschwalzen 5,6 austretenden Faserverband 9 halb-kreiszylinderförmig hohl ausgebildet. Die Leitfläche 10 ist unbeweglich und derart ausgebildet, dass beide Quetschwalzen 55 5,6 abgedeckt werden. Die (in Fig. 1 nicht dargestellten) Längskanten der Leitfläche 10 schliessen mit den Quetschwalzen 5,6 bündig ab, wobei die Längskanten den oberen und unteren Peripheriepunkten der Quetschwalzen 5,6 zugeordnet sind. Das Leitelement 3 ist ortsfest angebracht und kann durch ein 60 (in Fig. 1 nicht dargestelltes) Drehelement, z. B. ein Scharnier, im Bereich einer gebogenen Seitenkante um eine senkrechte Achse verschwenkt werden.
Im Betrieb trifft der die Quetschwalzen 5,6 verlassende Faserverband 9 auf die Leitfläche 10 derart auf, dass der Faser- 65 verband 9 faltenförmig eingerollt wird. Dadurch wird der Faserverband 9 zusammengefasst und in der durch das Anspinnen festgelegten Richtung abgezogen. Der zusammengefasste
Faserverband 9 wird zur Ableitung von der Leitfläche 10 z. B. um eine abgerundete Seitenkante des Leitelementes 8 herumgeführt und in dem Flortrichter 7 zu einem Faserband 11 zusammengeführt.
Die Fig. 2,3 und 4 zeigen die Quetschwalzen 5,6, denen Leitelemente 8a, 8b und 8c mit verschiedener Ausbildungsform zugeordnet sind. Fig. 2 zeigt ein Leitelement 8a, dass im wesentlichen aus zwei ebenen Teilen geformt ist, die an einem Punkt zusammentreffen, der von den Quetschwalzen 5,6 entfernt ist. Diese Ausführungsform ist aus ebenen Blechen gebildet, die mit einer Naht verbunden sind, und daher leicht herstellbar. Die Ausbildung des Leitelementes 8b in Fig. 3 ist prismatisch und weist vier ebene Teile auf, die in Bezug auf einander jeweils unter einem Winkel angeordnet sind. Durch diese Anordnung der vier ebenen Teile kann ein grosser Raum verwirklicht werden. Das Leitelement 8c in Fig. 4 hat im Querschnitt eine elliptische Form. Dieses Leitelement 8c ist über einen Halter 27 an einem Verschiebeelement 28 befestigt, das auf einer Schiene 29 die horizontale Verschiebung des Leitelementes 8c in Richtung auf die Quetschwalzen 5,6 und von diesen weg erlaubt. Die elliptische Form erlaubt eine besonders gute Leitung des Vlieses. Alle diese Leitelemente 8a, 8b und 8c sind in Richtung auf die Quetschwalzen 5,6 offen, um den Faserverband 9 aufnehmen zu können.
In den Fig. 5a bis 16a und 5b bis 16b sind verschiedene Ausführungsformen der erfindungsgemässen Vliesleitvorrichtung dargestellt, wobei durch diese Ausführungsformen Kombinationen von verschiedenen vorteilhaften Merkmalen verwirklicht sind.
Fig. 5a zeigt ein zweiteiliges Leitelement, das aus den Teilen 8d und 8d' gebildet wird. Im Bereich der äusseren Seitenkanten 12,13 der Teile 8d und 8d' sind Drehelemente 14,15 vorgesehen, durch die das entsprechende Teil um eine senkrechte Achse verschwenkt werden kann. Die inneren Seitenkanten 16, 17 der Teile 8d und 8d' weisen nach aussen gerichtete Abrun-dungen 18,19 auf. Zwischen den Abrundungen 18,19 ist durchgehend ein senkrechter Schlitz 20 vorgesehen. Die oberen waagrechten Längskanten 21,21' und die unteren waagrechten Längskanten 22,22' der Teile 8d und 8d' liegen bündig an der oberen und der unteren Peripherie der Quetschwalzen 5,6 an. In Fig. 5b ist dargestellt, wie der Faserverband 9 in zusam-mengefasster Form durch den Schlitz 20 zwischen den Leitflächen lOd und 10d' abgezogen wird. Die Leitflächen lOd und 1 Od' sind parallel zu den Quetschwalzen 5,6 angeordnet. Nach Drehung um die Drehelemente 14,15 nehmen die Teile 8d und 8d' die gestrichelt dargestellte Position ein.
In Fig. 5c ist näher dargestellt, wie das in Fig. 5a und 5b gezeigte Leitelement gehalten wird. Der Teil 8d ist im Bereich der Seitenkante 12 mit dem Drehelement 14 auf dem oberen Ende eines Gelenkzapfens 30 um eine senkrechte Achse drehbar gelagert. Der Gelenkzapfen 30 weist an seinem unteren Ende ein Lager 31 auf, das fest an dem Rahmen der Karde angebracht ist.
Die zweiteiligen Ausführungsformen nach den Fig. 5a, 5b und 5c ermöglichen auf Grund des durchgehenden Schlitzes 20, dass die Teile 8d und 8d' nach aussen dreh- oder schwenkbar sind.
Fig. 6a, 6b zeigen ein einteiliges Leitelement 8e. Im Bereich der Mitte des Leitelementes 8e ist ein nach oben einseitig offener Schlitz 23 vorgesehen. Dieser Schlitz 23 ist U-förmig und weist eine Abrundung 26 auf. Der einseitig nach oben offene Schlitz 23 bietet den Vorteil, dass das Kardenband aufliegt und ermöglicht ein einfaches Anspinnen.
Die Ausführungsform nach Fig. 7a und 7b ist der in den Fig. 6a und 6b dargestellten Ausführungsform ähnlich, wobei jedoch das Leitelement 8f einen nach unten einseitig offenen Schlitz 23f aufweist. Das Kardenband kann bei einem Bruch aus dem Schlitz 23f nach unten herausfallen.
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Die Fig. 8a und 8b stellen ein einteiliges Leitelement 8g dar, wird, dass der geteilte Faserverband um die abgerundeten Seidessen einer Seitenkante 13g ein Drehelement 15 zugeordnet tenkanten 12p, 13p umgeleitet werden.
ist und dessen andere Seitenkante 17g eine in einem Winkel Fig. 16a, 16b zeigen eine einteilige Ausführungsform des nach auswärts gebogene Abrundung 19g aufweist. Die Seiten- Leitelementes 8r ähnlich der Ausführungsform nach Fig. 15a, kante 17g ist derart angeordnet, dass die Umlenkstelle in einem 5 15b, bei der jedoch die Krümmungsradien der äusseren Seiten-Abstand vor der Stirnseite der beiden Quetschwalzen 5,6 liegt, kanten 12r, 13r grösser als der Krümmungsradius der Leit-Die Seitenkanten 17g und 13g des Leitelementes 8g können fläche lOr im Bereich der Mitte zwischen den beiden Seiten-auch vertauscht sein, das heisst dass die Seitenkanten 17g und kanten 12r, 13r ist.
13g an den jeweils entgegengesetzten Enden der Quetschwal- Die Fig. 14a bis 16a und 14b bis 16b erlauben eine Teilung zen 5,6 angeordnet sein können. Nach Fig. 8b nimmt die Leit- to des Vlieses und damit die Abnahme von zwei und mehr Karfläche 8g nach Drehung um das Drehelement 15 die gestrichelt denbändern. Diese Vliesteilung ist insbesondere dann vorteildargestellte Position ein. Diese Ausführungsform erlaubt eine haft, wenn die Arbeitsbreite der Trommel der Karde mehr als einseitig asymmetrische Installation des Flortrichters 7 mit den l m beträgt.
Abzugswalzen für die Abnahme des Kardenbandes, was eine Fig. 17a zeigt die beiden Seitenrahmen 30a und 30b einer konstruktive Vereinfachung bedeutet. is Karde. An der Innenseite des Seitenrahmens 30a ist ein Lager-
Fig. 9a zeigt ein zweiteiliges Leitelement aus den beiden element 31 angebracht, in dem das eine Ende eines Befesti-Teilen 8h und 8h'. Die Seitenkanten 16h, 17h der Leitflächen gungsgliedes 32 verschiebbar gelagert ist. Das andere Ende des 10h und 10h' sind mit Abrundungen 18h, 19h versehen, zwi- Befestigungsgliedes 32 ist an der Rückseite eines Halteorgans sehen denen sich ein durchgehender vertikaler Schlitz 20h 33 befestigt. Dieses Halteorgan 33 ist prismatisch und weist befindet. 20 drei ebene Flächen auf, die in Bezug aufeinander jeweils unter
Die Krümmungsradien der äusseren Seitenkanten 12h, 13h einem Winkel angeordnet sind. Das Halteorgan 33 ist in Rich-der Teile 8h und 8h' sind kleiner als die Krümmungsradien der tung auf die Quetschwalzen 5,6 offen. Fig. 17b zeigt einen inneren Seitenkanten 16h, 17h. Inden Fig. 9a und 9bistdarge- Querschnitt entsprechend der Darstellung nach Fig. 17a. Im stellt, dass die Längskanten 21,21 ' der Leitflächen 10h und 10h' Innenraum des Halteorgans 33 ist ein Leitelement 8s befestigt, parallel zu den Quetschwalzen 5,6 liegen, während Mantelli- 25 Aus den Quetschwalzen 5,6 tritt der Faserverband 9 aus, wird nien der Leitflächen 10h und 10h' mit den Längsachsen der zusammengefaltet und tritt durch die Öffnung 24 des Leitele-Quetschwalzen 5,6 einen spitzen Winkel bilden. Die Öffnungen mentes 8s als Kardenband aus.
der Winkel, die den Teilen 10h und 10h' zugeordnet sind, sind Fig. 18 zeigt ein Querblech 34 zwischen den beiden (nicht einander entgegengesetzt gerichtet. Bei dieser Ausführungs- dargestellten) Seitenrahmen der Karde. Auf dem Querblech 34 form findet eine Beschleunigung der Luft innerhalb der Teile 8h 30 ist ein Lagerelement 35 befestigt, in das senkrecht ein Zapfen und 8h' statt, so dass dadurch eine Verdichtung des Vlieses in 36 eingesetzt ist und mit seinem entgegengesetzten Ende in ein Richtung auf den Schlitz 20h möglich ist. Abschlusselement 37 eingreift. Ein Befestigungsglied 32 weist
Fig. 10a zeigt eine zweiteilige Ausführungsform des Leitele- an seinem einen Ende eine hohlzylindrische Buchse 38 mit mentes 8i, 8i' ähnlich wie in Fig. 9a und 9b, bei der jedoch die einem innenliegenden Lager 39 auf, die um den Zapfen 36 her-Krümmungsradien der äusseren Seitenkanten 12i, 13i grösser 35 umgreifen. Das andere Ende des Befestigungsgliedes 32 ist an als die Krümmungsradien der inneren Seitenkanten 16i, 17i der Rückseite des Leitelementes 8t befestigt. Durch diese sind. Fig. 10b zeigt, dass die Mantellinien der Seitenflächen lOi Anordnung ist das Leitelement 8t schwenkbar gelagert, so dass und 10i' mit den Längsachsen der Quetschwalzen 5,6 einen eine translatorisch-rotatorische Bewegung des Leitelementes spitzen Winkel bilden. Die Öffnungen dieser beiden Winkel 8t verwirklicht werden kann. Zur Arretierung des Leitelemen-sind nach aussen gerichtet. Diese Ausführungsform bietet mehr 40 tes 8t ist in dem Abschlussende 37 eine kugelkappenförmige Raum für das abgenommene Vlies und eignet sich deshalb Ausnehmung 42, dieser gegenüberliegend in der Buchse 38 eine besonders bei dickeren Kardenbändern. hohlzylindrische Ausnehmung 41 angebracht. In die Ausneh-
Die Fig. IIa und IIb zeigen eine Ausführungsform des Leit- mung41 ist eine Druckfeder 44 eingesetzt, die eine Kugel 43 dementes 8j ähnlich der Ausführungsform nach Fig. 10a, 1 Ob, federbelastet in die Ausnehmung 42 drückt.
jedoch in einteiliger Ausführungsform. In der Mittelzone des 45 Die erfindungsgemässe Vliesleitvorrichtung wurde am Bei-Leitelementes 8j ist ein einseitig nach unten offener Schlitz 23j spiel der Zuordnung zu den Walzen, speziell zu den Quet-vorgesehen. schwalzen 5,6, eines Lieferwerkes dargestellt. Die erfindungs-
Fig. 12a, 12b zeigen eine Ausführungsform des Leitelemen- gemässe Vliesleitvorrichtung ist jedoch darüber hinaus auch tes ähnlich den Fig. 1 la, 1 lb, wobei jedoch das Leitelement 8k jeder anderen Vliesabnahmevorrichtung zuzuordnen.
einen einseitig nach oben offenen Schlitz 23k aufweist. 50 Fig. 19 zeigt die Quetschwalzen 5,6 eines Lieferwerkes,
In den Fig. 13a, 13b ist eine einteilige Ausführungsform des denen unmittelbar angrenzend ein Leitelement mit zwei Leit-Leitelementes 8m dargestellt, bei der in der Mitte zwischen den flächen 8u, 8u' nachgeordnet sind. Jede der Leitflächen 8u, 8u' Seitenkanten 12m, 13m eine kreisförmige Austrittsöffnung 24 ist seitlich über einen Haltearm 71 mit einer Hülse 52 verbun-mit einer abgerundeten Kante 25 vorgesehen ist. Diese Ausfüh- den, die um einen feststehenden Bolzen 50 um eine senkrechte rungsform ist konstruktiv besonders einfach und erlaubt eine 55 Achse drehbar gelagert ist. An der Stirnseite des Haltearms 71 sehr sichere Führung des aus der kreisförmigen Austrittsöff- ist eine Nase 69 angebracht, die einen Endtaster 68 betätigt, der nung 24 abgezogenen Kardenbandes. fest an einen Halter 51 befestigt ist. Zweckmässig ist der Halte-
Nach den Fig. 14a, 14b besteht das Leitelement aus drei in arm 71 entgegen dem Uhrzeigersinn mit einer Federkraft vor-einer Reihe hintereinander parallel zu den Quetschwalzen 5,6 belastet. Wenn im Betrieb in dem Raum zwischen den Leitflä-liegenden Teilen 8n, 8n' und 8n" mit entsprechend drei Leitflä- 60 chen 8u, 8u' und den Walzen 5,6 der normale auf die Leitflächen lOn, 10n' und lOn". Zwischen den Leitflächen 1 On und chen8u, 8u' wirkende Druck anwächst, dreht der Haltearm 71 10n' ist ein vertikaler durchgehener Schlitz 20n, zwischen den im Uhrzeigersinn, so dass über die Nase 69 der Endtaster 68 Leitflächen 10n' und lOn" ist ein vertikal durchgehender geschaltet wird, wodurch ein Anzeigegerät 49 betätigt wird.
Schlitz 20n' vorgesehen. Fig. 14b zeigt, wie der Faserverband 9 Anschliessend können von Hand die Leitflächen 8u, 8u' im in zusammengefasster Form und zweifach aufgeteilt durch die 65 Uhrzeigersinn weit aufgedreht werden, um den Vliesstau inner-Schlitze 20n und 20n' abgezogen wird. halb der Leitflächen 8u, 8u' zu beseitigen.
Fig. 15a, 15b zeigen eine einteilige Ausführungsform des Nach Fig. 20 ist jede Leitfläche 8v, 8v' über Blattfedern 52
Leitelementes 8p, mit der eine Vliesteilung dadurch erreicht mit dem Haltearm 71 a verbunden, woei die Blattfedern 52 die
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Leitfläche 8v, 8v' in einem Abstand zum Haltearm 71 a halten. Diese Ausführungsform erlauot eine Verschwenkung der Leitfläche 8v, 8v'. Auf der Seite des Haltearms 71 a, die der entsprechenden Leitfläche zugeordnet ist, ist ein Endtaster 70a angeordnet. Dieser Endtaster 70a befindet sich in dem Raum zwischen den Blattfedern 52 und dem Haltearm 71 a und der zugehörigen Leitfläche 8v oder 8v'. Wenn im Betrieb der Druck des Vlieses auf die Leitfläche 8v oder 8v' einen vorgesehenen Wert übersteigt, drückt die Rückseite der Leitfläche 8v oder 8v' auf den Endtaster 70a und betätigt denselben. Der Endtaster 70a wirkt über eine Leitung 53 auf einen Motor 56 mit einem Zahnrad 55. Dieses Zahnrad 55 kämmt mit einem Zahnrad 54, das an der drehbaren Hülse 52 befestigt ist. Durch Drehung der Hülse 52 werden über den Halter 71 a und die Blattfedern 52 automatisch die entsprechende Leitfläche 8v oder 8v' soweit im Uhrzeigersinn aufgeschwenkt, dass die durch den Vliesstau hervorgerufene Störung behoben werden kann.
Nach Fig. 21 ist an der Leitfläche 8w ein Drehgelenk 57 angebracht, das um eine waagrechte Achse drehbar ist. Auf der den Quetschwalzen 5,6 abgewandten Seite der Leitfläche 8w ist an einem ortsfesten Halter 58 ein Endtaster 70b vorgesehen, der der Rückseite der Leitfläche 8w zugeordnet ist. Der Endtaster 70b wird betätigt, wenn die Leitfläche 8w im Uhrzeigersinn in Reaktion auf übermässigen Vliesdruck gedreht wird. Der Halter 58 ist über ein Verbindungsglied 59 mit einem Verschiebeelement 60 verbunden, das nach Betätigung des Endtasters 70b bei Vliesstau auf einer Schiene 61 waagrecht in an sich bekannter Art pneumatisch über einen Druckzylinder D verschiebbar ist.
Fig. 22 zeigt eine Ausführungsform, bei der auf der den Quetschwalzen 5,6 abgewandten Seite die Leitfläche 8x ein Führungsteil 62 aufweist, das in einer ortsfesten Führung 63 waagrecht verschiebbar ist. Innerhalb des Führungsteils 62 ist ein durch eine Druckfeder 64 belasteter Stab 65 vorgesehen, der auf einen Endtaster 70c wirkt. Der Endtaster 70c ist an der ortsfesten Führung 63 angebracht. Nach der Betätigung des Endtasters 70c bei Vliesstau ist die Leitfläche 8x um ein Lager 66 nach unten abklappbar. Der Endtaster 70c steht über eine Abschaltvorrichtung 67 z. B. mit der (nicht dargestellten) Speisewalze der Karde in Verbindung und schaltet diese ab, so dass der Karde keine weiteren Faserflocken zugeführt werden, wodurch die Ablieferung des Vlieses von den Walzen des Lieferwerks unterbleibt.
Nach Fig. 22 sind vor der Trommel 1 einer Karde ein Vor-reisser 73 und eine Speisewalze 72 angeordnet. In Arbeitsrichtung hinter der Trommel 1 sind ein Abnehmer 3, eine Abstreichwalze 4, Quetschwalzen 5,6 sowie ein Flortrichter 7 mit Abzugswalzen 74,75 installiert. Unmittelbar nach den Quetschwalzen 5,6 ist eine Vliesabnahmevorrichtung mit einem Leitelement 8 angeordnet, dem ein Drehgelenk 52 sowie ein Stellglied 76 zugeordnet sind. Das Stellglied 76 ist über Leitungen 77,78 mit einem Steuergerät 79 verbunden, das über eine weitere Leitung mit einem auf der Speisewalze 72 installierten Messwertumformer 80, z. B. einem Dynamo, in Verbindung steht. Dem Steuergerät 79 ist ein Sollwertgeber 81, z. B. ein spannungsabhängiges Relais, zugeordnet. Das Steuergerät 79 kann Bereiche für Langsam- und Schnellgang aufweisen.
Nach Fig. 23 ist der der Speisewalze 72 als Messwertumformer 80 verwendete Dynamo mit dem als Sollwertgeber 81 verwendeten Relais verbunden. Der Sollwertgeber 81 ist über zwei elektrische Leitungen 82,82a mit dem Steuergerät, z. B. einem sogenannten 4/2-Wege-Magnetventil verbunden.
Das Steuergerät 79 ist über die Druckluftleitungen 77,78 mit dem Stellglied 76 verbunden, wobei die Leitung 77 die eine Seite 83b und die Leitung 78 die andere Seite 83a eines im Stellglied 76 befindlichen Kolbens 83 beaufschlagen. Das Stellglied 79 weist eine elektromagnetische Spule 84 auf, die an die Leitungen 82,82a angeschlossen ist. Innerhalb der Spule 84 ist ein beweglicher Eisenkern 85 angeordnet, der über eine Druckfeder 85a an der Spule 84 abgestützt ist. Das andere Ende des Eisenkerns 85 ist dem Ausgang eines Kanals 86 zugeordnet, dessen Eingang an einen Druckraum 87 angeschlossen ist. Im Druckraum 87 ist ein Kolben 88 beweglich angeordnet. Dem Eingang des Kanals 86 gegenüberliegend sind eine Druckluftquelle P, die Leitungen 77,78 und zwei Ausgänge 89,90 angeschlossen. Bei geringer Umdrehungszahl der Speisewalze 72 gibt der Messwertumformer 80 eine geringe Spannung ab, so dass der als Relais eingesetzte Sollwertgeber 81 nicht anspricht. Der Eisenkern 85 verschliesst das Ende des Kanals 86. Aus der Druckluftquelle P tritt Luft über einen Raum zwischen den Kolben 88 und der Wand des Druckraumes 87 in die Leitung 78 und beaufschlagt die Seite 83a des Kolbens 83 im Stellglied 76 derart, dass das (nicht dargestellte) Leitelement geöffnet ist. Von der Seite 83b des Kolbens 83 wird Luft über die Leitung 77 und den Ausgang 90 ins Freie gedrückt. Bei höherer Umdrehungszahl der Speisewalze 72 gibt der Messwertumformer 80 eine höhere Spannung ab, so dass das Relais einen Impuls an die Spule 84 abgibt, worauf der Eisenkern 85 in die Spule 84 hineingezogen wird. Der Eisenkern 85 gibt dadurch das Ende des Kanals 86 frei. Aus der Druckluftquelle P tritt Luft über den Kanal 86 in den Raum oberhalb des Kolbens 88 und drückt diesen nach unten. Dadurch wird die Leitung 77 freigegeben, so dass aus der Druckluftquelle P Luft auf die entgegengesetzte Seite 83b des Kolbens 83 im Stellglied 76 derart einwirkt, dass das Leitelement geschlossen wird. Von der Seite 83a des Kolbens 83 wird Luft über die Leitung 78 und den Ausgang 89 ins Freie gedrückt.
Fig. 24 zeigt die Quetschwalzen 5,6, denen ein Leitelement mit zwei Leitflächen 8y, 8y' nachgeordnet ist. In der nachfolgenden Beschreibung ist lediglich die Halterung und die Betätigung der einen Leitfläche 8y beschrieben; natürlich kann die gleiche Einrichtung für die Leitfläche 8y' vorgesehen sein. Wie Fig. 24 zeigt, ist an der Leitfläche 8y ein Haltearm 48b vorgesehen, der über eine Hülse 52 auf dem oberen Ende eines feststehenden Gelenkzapfen 50 um eine senkrechte Achse drehbar gelagert ist. Am unteren Ende der Hülse 52 ist ein Winkelhebel 91 angebracht. Wenn die Umdrehungszahl der Speisewalze 72 unter einen durch den Sollwertgeber 81 vorgegebenen Wert abfällt, erhält das Steuergerät 79 ein Signal derart, dass der Druck in der Leitung 77 ansteigt. Dadurch wird der im Stellglied 76 befindliche (in Fig. 23 dargestellte Kolben) verschoben, so dass das Stellglied 76 eine Bewegung der Zylinderstange 92 nach aussen bewirkt, die mit dem Winkelhebel 91 gekoppelt ist. Dadurch bewegen sich der Winkelhebel 91 und der Haltearm 48b im Uhrzeigersinn und bewirken eine Öffnungsbewegung der Leitfläche 8y, d. h. eine Bewegung weg von den Walzen 5,6. Wenn umgekehrt die Umdrehungszahl der Speisewalze 72 einen vorbestimmten Wert übersteigt, z. B. beim Anfahren der Karde, wird die Leitfläche 8y durch Druckanstieg in Leitung 78 vom Steuergerät 79 her in die geschlossene Position gefahren, d. h. in Richtung auf die Walzen 5,6.
Nach Fig. 25 (geschlossene Position) und Fig. 26 (offene Position) ist an der Leitfläche 8z ein Haltearm 48c befestigt; das andere Ende desselben ist an der Zylinderstange 92 des Stellgliedes 76 befestigt, z. B. eines pneumatischen Gerätes. Ein relativ langer Lenker 93 ist an seinem einen Ende am Haltearm 48c an einer Stelle zwischen den beiden Enden desselben und ein weiterer relativ kurzer Lenker 94 ist zusammen mit dem Haltearm 48c an der Zylinderstange 92 befestigt. Die entsprechenden anderen Enden des Lenkers 93 und des Lenkers 94 sind an ortsfesten Drehgelenken 95 und 96 angelenkt. Wenn die Zylinderstange 92 in das Stellglied 76 eingezogen wird, bewirkt das Lenkersystem 48c, 93,94, dass die zugehörige Leitfläche 8z aus der in Fig. 25 gezeigten geschlossenen Position in die in Fig. 26 gezeigte offene Position ausschwingt. Die andere Leit8
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to
15
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fläche 8z' ist mit einem ähnlichen Lenkersystem un Stellglied verbunden.
Fig. 27 zeigt ein Lieferwerk (das einer nicht dargestellten Karde nachgeordnet ist) mit zwei Walzen 5,6, denen ein konkav gebogenes Leitelement unmittelbar angrenzend nachge- 5 schaltet ist. Die Öffnung 24 des Leitelementes 8 geht unmittelbar in den Flortrichter 7 über. An den Flortrichter 7 schliessen sich zwei Abzugswalzen 74,75 an. Der Flortrichter 7 und die Abzugswalzen 74,75 bilden ein sogenanntes Kalanderwerk, das als Baueinheit zusammen mit dem Leitelement in Vlieslaufrich- to tung, d. h. horizontal, verschiebbar angeordnet ist. Dazu sind das Kalanderwerk und das Leitelement 8 über zwei Halteorgane 92 und 93 an einem Verschiebeelement 28 befestigt, das auf einer Schiene 29 die horizontale Verschiebung ermöglicht.
Fig. 28 zeigt eine Ausführungsform, bei der das Leitelement'15 8 sowie der Flortrichter 7 mit den Abzugswalzen 74,75 als Baueinheit um einen Drehpunkt, z. B. ein Lager 94, aus der in Fig. 28 gezeigten Position nach unten schwenkbar angeordnet sind.
In Fig. 29 ist eine Ausführung der Leitfläche 8 dargestellt, 20 bei der in der Mitte zwischen den Seitenkanten 12 und 13 eine kreisförmige Austrittsöffnung 24 mit einer abgerundeten Kante vorgesehen ist. Unmittelbar auf die Austrittsöffnung ist der Flortrichter 7 fest aufgesetzt. Das Leitelement 8 ist unmittelbar angrenzend an die Walzen 5,6 (nur Walze 5 dargestellt) 25 derart angeordnet, dass keine störende Lufteinwirkung auf das zusammengefasste Faservlies erfolgt. Das Leitelement 8 deckt beide Walzen 5,6 des Lieferwerks sowohl in vertikaler Richtung (vgl. Fig. 27) als auch in horizontaler Richtung ab. Die waagrechten Längskanten, z. B. 21, des Leitelementes 8, schlies- 30 sen unmittelbar angrenzend mit den Mantellinien der Walzen 5
6 ab. Die Leitflächen 10 des Leitelementes 8 sind zur Unterstützung der Führung des Faservlieses in den Flortrichter 7 leicht konisch ausgebildet. Die Seitenkanten 12,13 des Leitelementes
8 schliessen bündig oder nahezu bündig mit den seitlichen 35 Stirnflächen der Welzen 5,6 derart ab, dass das gesamte aus den Walzen 5,6 austretende Faservlies von dem Leitelement 8 erfasst wird. Das Leitelement 8 ist über zwei Halteteile 95 und 96 mit den Abzugswalzen 74 und 75 (nur Abzugswalze 74 dargestellt) verbunden. Im Bereich der äusseren Seitenkante 12 40 sind Drehelemente, z. B. 14a, vorgesehen, durch die das Leitelement 8, der auf dem Leitelement 8 angebrachte Flortrichter
7 sowie die mit dem Leitelement 8 verbundenen Abzugswalzen
74 und 75 um eine senkrechte Achse aus der in Fig. 29 gezeigten Position in eine Position weg von den Walzen 5,6 gedreht werden.
Fig. 30 zeigt eine Ausführung, bei der an die Walzen 5,6 unmittelbar angrenzend das Leitelement 8 angesetzt ist. Dem Leitelement 8 nachgeordnet ist das als Baueinheit ausgebildete Kalanderwerk, bestehend aus dem Flortrichter 7 und den Abzugswalzen 74,75. Der Flortrichter 7 ist über einen Halter 97, die Abzugswalzen 74,75 sind über einen Halter 93 mit dem Verschiebeelement 28 verbunden, das die horizontale Verschiebung des Kalander werks auf der Schiene 29 in bezug auf das und unabhängig von dem Leitelement 8 erlaubt.
In der Fig. 31 sind zwei Quetschwalzen 5,6 gezeigt, denen ein Halteorgan 33 nachgeordnet ist, das (in nicht dargestellter Weise) über ein Befestigungsglied am Seitenrahmen der Karde gelagert ist. Das Halteorgan 3 weist einen prismatischen Querschnitt auf. Im Innenraum des Halteorgans 33 ist ein in Richtung auf die Walzen 5,6 offenes Leitelement 8 mit elliptischer Form befestigt. Auf der den Quetschwalzen 5,6 abgewandten Seite der Leitfläche 10 ist ein Heizelement 98, z. B. eine Heizspirale, vorgesehen. Die Heizspirale ist über Leitungen 99 mit einer Spannungsqueile 100 verbunden. Der Stromkreis weist ausserdem noch einen Schalter 101 sowie ein Regelgerät 102, z. B. einen Regelwiderstand auf. Das Heizelement 98 ist durch zwei Hülsen 103 z. B. aus Elektrokeramik an der Rückseite der Leitfläche 10 befestigt. Die Hülsen 103 dienen als Isolator und Abstandshalter.
Nach Fig. 32 ist etwa in der Mitte des Leitelementes 8 hinter dem Heizelement 98 ein Bimetallelement 104 vorgesehen, dem ein Kontakt 105 zugeordnet ist. Das Bimetallelement 104 und der Kontakt 105 sind mit dem Heizelement 98 und der Spannungsquelle 100 in Reihe geschaltet und bilden zusammen eine Temperaturregeleinrichtung. Bei Überschreiten einer vorgegebenen Temperatur dehnen sich die beiden aus unterschiedlichen Metallen bestehenden Streifen des Bimetallelementes 104 unterschiedlich aus, so dass sich das Bimetallelement 104 in Richtung von dem Kontakt 105 weg biegt und damit den Stromkreis unterbricht.
Die aus dem Bimetallelement 104 und dem Kontakt 105 bestehende Temperaturregeleinrichtung kann auch einem (nicht dargestellten) Steuergerät angeordnet sein, das bewirkt, dass z. B. bei Erreichen einer Solltemperatur das Leitelement 8 von einem Stellglied betätigt wird.
G
8 Blatt Zeichnungen

Claims (25)

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1. Vorrichtung zum Zusammenfassen eines laufenden Faservlieses, das von einem Paar von zusammenarbeitenden Walzen abgeliefert wird, wobei die Vorrichtung einen Teil einer Vliesbildungseinrichtung bildet, die einer Karde nach- 5 geordnet ist und wobei die Vorrichtung wenigstens ein während des Betriebes im wesentlichen unbewegliches Leitelement mit einer hohlen Leitfläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (8a-8s) im Anschluss und unmittelbar angrenzend an die Walzen (5,6) angeordnet ist, dass sich die 10 hohle Leitfläche (10-10s) mit der Bewegungsrichtung des aus den Walzen (5,6) abgelieferten Vlieses (9) kreuzt und wenigstens einen Teil der beiden Walzen (5,6) einhüllt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitfläche (10-10s) die ihr zugewandten Walzenhälften 15 (5,6) im wesentlichen vollständig einhüllt.
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PATENTANSPRÜCHE
3
mit dieser fest verbunden ist.
32. Vorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitfläche (10), der Flortrichter (7) und die Abzugswalzen (74,75) als Baueinheit in bezug auf die Walzen (5,6) ortsveränderlich sind. 5
33. Vorrichtung nach Anspruch 30 oder 32, dadurch gekennzeichnet, dass der Flortrichter (7) und die Abzugswal-zen (74,75) in bezug auf das Leitelement (8) ortsveränderlich sind.
34. Vorrichtung nach einem der vorangehenden io Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitfläche bzw. Leitflächen (10) des Leitelementes (8) beheizbar sind.
35. Vorrichtung nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass eine elektrische Heizeinrichtung (98,100) auf der dem Faserverband abgewandten Seite der Leitfläche bzw. der Leit- is flächen (10) des Leitelementes (8) vorgesehen ist.
36. Vorrichtung nach Anspruch 34 oder 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizelemente (98) der Heizeinrichtung (98, 100) mindestens teilweise die Leitfläche bzw. Leitflächen (8) abdecken. 20
37. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 34 bis 36,
dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur des Heizelementes (98) regelbar ( 102 ; 104,105) ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzen (5,6) im wesentlichen horizontal ausgerichtet sind und dass die Leitfläche (10-10s) horizontale obere und untere Längskanten (21,21'; 22,22' ; 21 h, 21 h' ; 22h, 20 22h') aufweist, die unmittelbar angrenzend und parallel zu der einen bzw. zu der anderen der Walzen (5,6) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitfläche (1 Od, 10d' ; lOn, 10n', lOn") des Leitelementes (8d, 8d' ; 8e; 8f; 8g; 8m; 8n, 8n\ 8n") parallel 25 zu den Walzen (5,6) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitfläche (10h, 10h'; lOi, 10i'; 10r)des Leitelementes (8h, 8h' ; 8i, 8i' ; 8j; 8k; 8r) in einem Winkel zu den Walzen (5,6) angeordnet ist. 30
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (8a-8c; 8e; 8f; 8h-8s) in Richtung der Bewegung des aus den Walzen (5,6) abgelieferten Vlieses (9) bzw. des Kardenbandes (11 ) verschiebbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch 35 gekennzeichnet, dass das Leitelement (8d, 8d' 8g) um eine senkrechte Achse verschwenkbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (8a-8s) um eine waagrechte Achse verschwenkbar ist. 40
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitfläche (10-10s) des Leitelementes (8a-8s) konkav geformt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (8e, 8f, 8j, 8k, 8m) minde- 45 stens eine Austrittsöffnung (23,23f, 23j, 23k, 24) aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnung (24) allseitig geschlossen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnung (23,23f, 23j, 23k) einseitig offen 50 ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenkante (17g) des Leitelementes (8g) einwärts in einem Abstand von der Stirnseite der beiden Walzen (5,6) liegt.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (8d, 8d' ; 8h, 8h' ; 8i, 8i' ; 8n, 8n', 8n") aus mindestens zwei Teilen besteht, zwischen denen sich ein durchgehender Spalt (20; 20h; 20i; 20n, 20n') befindet.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (8a-8s) zur Ableitung des Vlieses (9) mindestens eine abgerundete Kante (18,19; 26; 19g; 18h, 19h) aufweist.
16. Vorrichtung nach einem der vorangehenden 65 Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Abstützelemente zur Lageeinstellung der Leitfläche (8u, 8u' ; 8v, 8v' ; 8w, 8x) in Richtung auf die und weg von den Walzen (5,6) des Vlieslieferwerks
55
eo vorgesehen sind, dass Schaltelemente (68,69,70a, 70b, 70c) betrieblich mit der Leitfläche (8u bis 8x) verbunden sind, wobei die Betätigung dieser Schaltelemente (68 bis 70c) auf eine Bewegung der Leitfläche (8u bis 8x) weg von den Walzen (5,6) des Vlieslieferwerks in Abhängigkeit eines Vliesdruckes erfolgt, der einen vorbestimmten Wert übersteigt.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anzeigegerät (49) vorgesehen ist, das mit den Schaltelementen (68 bis 70) verbunden ist und das auf deren Betätigung reagiert.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass eine Öffnungsvorrichtung (54,55,56) vorgesehen ist, die mit dem Schaltelement (70a) über eine Leitung (53) verbunden ist und die auf dessen Betätigung die Leitfläche (8v, 8v' ) von den Walzen (5,6) abrückt.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abschaltvorrichtung (67) vorgesehen ist, die mit dem Schaltelement (70c) verbunden ist und die die Ablieferung des Vlieses von den Walzen (5,6) anhält.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verdrehung oder Ver-schwenkung der Leitfläche (8u) ein Drehgelenk (50,52;57) vorgesehen ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgelenk (50,52; 57) federbelastet ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass als Endtaster (68 bis 70c) ein Mikroschalter vorgesehen ist.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitfläche (8v, 8v') federbelastet (52) am hebelarm (71 a) befestigt ist.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitfläche (8x) federbelastet (64) auf den Endtaster (70b) einwirkt.
25. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Karde Zufuhr- und Abnahmewalzen aufweist und ein Teil der Abnahmewalzen das Vlieslieferwerk bildet, dadurch gekennzeichnet, dass Elemente zum Anstellen der Position der Leitfläche (8; 8y, 8y', 8z, 8z') in bezug auf die Walzen (5,6) des Vlieslieferwerks in Abhängigkeit von der Umdrehungszahl wenigstens einer der Zufuhr- und Abnahmewalzen (72; 3,4,5,6,74,75) vorgesehen sind.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anstellen der Leitfläche (8; 8y, 8y' ; 8z, 8z') ein von wenigstens einer Zufuhr- oder Abnahmewalze betätigter Messwertumformer (80), ein damit verbundenes Steuergerät (79) und ein der Leitfläche (8; 8y, 8y' ; 8z, 8z') zugeordnetes Stellglied (76) vorgesehen sind.
27. Vorrichtung nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitfläche (8; 8y, 8y' ; 8z, 8z') bzw. das Stellglied (76) stufenlos verstellbar sind.
28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass als Messwertumformer (80) ein Dynamo verwendet wird.
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 25 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Sollwertgeber (81) ein spannungsabhängiges Relais ist.
30. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der ein Flortrichter sowie Abzugswalzen, durch die das Faservlies von dem Leitelement abgezogen wird, in Arbeitsrichtung nach dem Leitelement angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Flortrichter (7) unmittelbar angrenzend an den Austritt (24) des Leitelementes (8) angeordnet ist.
31. Vorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass der Flortrichter (7) als Fortsetzung der Leitfläche (10)
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