[go: up one dir, main page]

CH610765A5 - Abseil device - Google Patents

Abseil device

Info

Publication number
CH610765A5
CH610765A5 CH229877A CH229877A CH610765A5 CH 610765 A5 CH610765 A5 CH 610765A5 CH 229877 A CH229877 A CH 229877A CH 229877 A CH229877 A CH 229877A CH 610765 A5 CH610765 A5 CH 610765A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rope
pins
braking element
braking
plate
Prior art date
Application number
CH229877A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Joerg
Original Assignee
Albert Joerg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Albert Joerg filed Critical Albert Joerg
Priority to CH229877A priority Critical patent/CH610765A5/de
Publication of CH610765A5 publication Critical patent/CH610765A5/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B1/00Devices for lowering persons from buildings or the like
    • A62B1/06Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices
    • A62B1/14Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices with brakes sliding on the rope
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G11/00Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes
    • F16G11/04Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes with wedging action, e.g. friction clamps
    • F16G11/044Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes with wedging action, e.g. friction clamps friction clamps deforming the cable, wire, rope or cord
    • F16G11/046Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes with wedging action, e.g. friction clamps friction clamps deforming the cable, wire, rope or cord by bending the cable around a surface
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G11/00Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes
    • F16G11/06Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes with laterally-arranged screws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   PATENTANSPRÜCHE
1. Abseilgerät mit einem durch Reibung mit dem Seil zusammenwirkenden Bremsorgan, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremsorgan eine Platte (2) mit mindestens einem Anhängehaken (4) aufweist, auf der mindestens drei feststehende achsparallel angeordnete Zapfen (5, 5') einseitig befestigt sind, über die das Seil (1) mindestens teilsweise geschlungen ist.



   2. Abseilgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (5, 5') eine konkave Mantelfläche aufweisen.



   3. Abseilgerät mit drei Zapfen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Zapfen (5) übereinander und ein Zapfen (5') mittig neben den beiden anderen Zapfen angeordnet sind.



   4. Abseilgerät mit vier Zapfen, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Zapfen (5, 5') paarweise übereinander angeordnet sind, wobei ein Zapfenpaar (5) sich seitwärts des anderen Zapfenpaares (5') befindet.



   5. Abseilgerät nach einem der Ansprüche 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (2) mindestens auf einer Endseite eine Seilführung (7, 8) aufweist, in die das Seil von der Seite her einlegbar ist.



   6. Abseilgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Seilführung (7, 8) die Form mindestens einer Korkenzieherwindung aufweist.



   7. Abseilgerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Seilführung (8) mit einem verstellbaren, vorzugsweise schraubbaren Bremsorgan (9) versehen ist, mit dem das Seil (1) zwecks Bremsung gegen die Seilführung gepresst werden kann.



   8. Abseilgerät nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Platte (2) mindestens ein Umschlingungsweg (6, 6') um die Zapfen (5, 5') bezeichnet ist.



   9. Abseilgerät nach Anspruch 8 mit vier Zapfen, dadurch gekennzeichnet, dass der bezeichnete Umschlingungsweg (6) so geführt ist, dass jeder Zapfen über mindestens die Hälfte seines Umfanges umschlungen ist.



   Die Erfindung betrifft ein Abseilgerät mit einem durch Reibung mit dem Seil zusammenwirkenden Bremsorgan, welches Abseilgerät in Bergsport oder zur Rettung bei Hausbrand od. dgl. Verwendung finden kann.



   Es ist ein Abseilgerät bekannt, bei welchem auf einer Grundplatte eine in einer Drehrichtung drehbare und in der anderen Drehrichtung feststellbare zylindrische Rolle angeordnet ist. Um diese Rolle wird ein Seil, an welchem eine Person angehängt ist, ein oder mehrere Male geschlungen. Dabei ist strengstens auf die Umschlingungsrichtung zu achten. Ein Laie kennt auch nicht die notwendige Anzahl der Umschlingungen um die Rolle. Dies ist ein wesentlicher Nachteil, da insbesondere im Augenblick der Gefahr schwerwiegende Fehlmanipulationen auftreten können, wie z. B. falsche Umwicklungsrichtung. Ein weiterer Nachteil besteht in der Unsicherheit der Feststellvorrichtung gegen Drehung.



   Ein weiteres Abseilgerät weist ein aus drei an ihrem Umfang miteinander verbundene Ringe auf. Auch hier ist die Art der Umschlingung bzw. der Durchzug durch die Ringe nicht eindeutig festgelegt, was sich bei Fehlmanipulationen katastrophal auswirkt.



   Ziel der Erfindung ist ein einfach und sicher zu handhabendes Gerät.



   Dies wird erreicht mit einem Abseilgerät der eingangs genannten Art, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das Bremsorgan eine Platte mit einem Anhängehaken aufweist, auf der mindestens drei, vorzugsweise vier, feststehend achsparallel angeordnete Zapfen einseitig befestigt sind, über die das Seil mindestens teilweise geschlungen ist.



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Abseilgerätes dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine Vorderansicht und
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Bremsorgans.



   Das erfindungsgemässe Abseilgerät kann in bekannter Weise verwendet werden, a) durch Anlegen des gezeichneten Bremsorgans auf einem an einem Fixpunkt befestigten Seil, entlang welchem Seil das Bremsorgan, das die Last direkt trägt, entgegen der Reibkraft am Bremsorgan heruntergleitet, oder b) durch umgekehrtes Anhängen des gezeichneten Bremsorgans an einem Fixpunkt, wobei das Seil, an dem die Last befestigt ist, gebremst hindurchgleitet.



   Auf der Zeichnung ist das in das Bremsorgan eingelegte Seil mit 1 bezeichnet. Das Bremsorgan besteht aus der Platte 2, welche an ihrer oberen Endseite ein Loch 3 zum Befestigen an einem Fixpunkt und an ihrer unteren Endseite einen Aufhängehaken 4 zum Anhängen der Last aufweist. Im weiteren weist die Platte vier achsparallele Zapfen 5, 5'   aui,    die fest und nicht drehbar an der Platte 1 verankert sind. Die Zapfen 5, 5' weisen vorzugsweise eine konkave Mantelfläche auf. Je zwei Zapfen 5 bzw. 5' sind paarweise übereinander angeordnet, wobei die beiden Paare nebeneinanderliegen, so dass das Seil
1 wie dargestellt über die Zapfen geführt werden kann und die Zapfen je um mindestens den halben Umfang umschlingt. 6 stellt die auf der Platte 2 aufgezeichnete Linie dieses Umschlingungsweges dar. Diese Linie kann z.

  B. rot ausgeführt sein, während eine grüne Linie 6' - in Fig. 1 gestrichelt dargestellt - eine Variante zeigt, bei welcher nur zwei Zapfen um mindestens den halben Umfang umschlungen sind. Die beiden Zapfen dienen mehr der Richtungsänderung als der Bremsung.



   Die obere und die untere Seilführung 7, 8 bestehen je aus einem korkenzieherartigen Schraubgewinde 7, in das das Seil ein- und ausgewunden werden kann und darin gleitet. Das Kopfende der in der Lasche 90 gelagerten Bremsschraube 9 ist gegen die untere Seilführung 8 gerichtet.



   Zum Abseilen einer Person wird das obere Seilende 1 an einem Haken oder einem sonstigen Fixpunkt befestigt. Nach dem Einschlaufen des Seiles in die obere Seilführung 7 wird das Seil entlang des eingezeichneten Umschlingungsweges 6 von der Stirnseite der Zapfen her um die Zapfen 5, 5', 5, 5' und dann in die Gleitführung 8 gelegt. Dies erfolgt also alles, ohne dass ein spezielles Einfädeln eines Seilendes notwendig wäre. Das Einlegen des Seiles ist leicht zu bewerkstelligen und kann nicht zu Fehlmanipulationen führen. Das Abnehmen des Bremsorgans erfolgt durch seitliches Ausfahren. Die konkave Ausbildung der Zapfen 5, 5' sowie die Seilführungen 7, 8 verhindern ein seitliches Ausscheren des Seiles beim Abseilen.

 

  Die abzuseilende Person befestigt nun ihren Sitzgurt oder Sessel am unteren Haken 4 der Platte 2. Durch Regulierung des Pressdruckes der Schraube 9 gegen das in die Seilführung 8 eingelegte Seil kann die Gleitgeschwindigkeit eingestellt oder das Seil angehalten werden. Je stärker die Bremswirkung auf das untere Seilende ist, desto straffer umschliesst das Seil die Zapfen. Die Gleitreibung erhöht sich. Wichtig ist, dass das Bremsorgan an jedem Teil des Seiles angebracht oder weggenommen werden kann. Anstelle der Betätigung der Bremsschraube genügt auch ein geringer Zug am Seil, um das Abgleiten zu stoppen.



   Ein komplettes Abseilgerät zum Gebrauch als Rettungsmittel bei Brandausbruch in Häusern besteht aus Seil, Sitzgurt oder Sessel, Bremsorgan und einer   Anhängeeinrichtung    für das Seil oder das Bremsorgan. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Abseilgerät mit einem durch Reibung mit dem Seil zusammenwirkenden Bremsorgan, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremsorgan eine Platte (2) mit mindestens einem Anhängehaken (4) aufweist, auf der mindestens drei feststehende achsparallel angeordnete Zapfen (5, 5') einseitig befestigt sind, über die das Seil (1) mindestens teilsweise geschlungen ist.
    2. Abseilgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (5, 5') eine konkave Mantelfläche aufweisen.
    3. Abseilgerät mit drei Zapfen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Zapfen (5) übereinander und ein Zapfen (5') mittig neben den beiden anderen Zapfen angeordnet sind.
    4. Abseilgerät mit vier Zapfen, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Zapfen (5, 5') paarweise übereinander angeordnet sind, wobei ein Zapfenpaar (5) sich seitwärts des anderen Zapfenpaares (5') befindet.
    5. Abseilgerät nach einem der Ansprüche 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (2) mindestens auf einer Endseite eine Seilführung (7, 8) aufweist, in die das Seil von der Seite her einlegbar ist.
    6. Abseilgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Seilführung (7, 8) die Form mindestens einer Korkenzieherwindung aufweist.
    7. Abseilgerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Seilführung (8) mit einem verstellbaren, vorzugsweise schraubbaren Bremsorgan (9) versehen ist, mit dem das Seil (1) zwecks Bremsung gegen die Seilführung gepresst werden kann.
    8. Abseilgerät nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Platte (2) mindestens ein Umschlingungsweg (6, 6') um die Zapfen (5, 5') bezeichnet ist.
    9. Abseilgerät nach Anspruch 8 mit vier Zapfen, dadurch gekennzeichnet, dass der bezeichnete Umschlingungsweg (6) so geführt ist, dass jeder Zapfen über mindestens die Hälfte seines Umfanges umschlungen ist.
    Die Erfindung betrifft ein Abseilgerät mit einem durch Reibung mit dem Seil zusammenwirkenden Bremsorgan, welches Abseilgerät in Bergsport oder zur Rettung bei Hausbrand od. dgl. Verwendung finden kann.
    Es ist ein Abseilgerät bekannt, bei welchem auf einer Grundplatte eine in einer Drehrichtung drehbare und in der anderen Drehrichtung feststellbare zylindrische Rolle angeordnet ist. Um diese Rolle wird ein Seil, an welchem eine Person angehängt ist, ein oder mehrere Male geschlungen. Dabei ist strengstens auf die Umschlingungsrichtung zu achten. Ein Laie kennt auch nicht die notwendige Anzahl der Umschlingungen um die Rolle. Dies ist ein wesentlicher Nachteil, da insbesondere im Augenblick der Gefahr schwerwiegende Fehlmanipulationen auftreten können, wie z. B. falsche Umwicklungsrichtung. Ein weiterer Nachteil besteht in der Unsicherheit der Feststellvorrichtung gegen Drehung.
    Ein weiteres Abseilgerät weist ein aus drei an ihrem Umfang miteinander verbundene Ringe auf. Auch hier ist die Art der Umschlingung bzw. der Durchzug durch die Ringe nicht eindeutig festgelegt, was sich bei Fehlmanipulationen katastrophal auswirkt.
    Ziel der Erfindung ist ein einfach und sicher zu handhabendes Gerät.
    Dies wird erreicht mit einem Abseilgerät der eingangs genannten Art, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das Bremsorgan eine Platte mit einem Anhängehaken aufweist, auf der mindestens drei, vorzugsweise vier, feststehend achsparallel angeordnete Zapfen einseitig befestigt sind, über die das Seil mindestens teilweise geschlungen ist.
    Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Abseilgerätes dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Vorderansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht eines Bremsorgans.
    Das erfindungsgemässe Abseilgerät kann in bekannter Weise verwendet werden, a) durch Anlegen des gezeichneten Bremsorgans auf einem an einem Fixpunkt befestigten Seil, entlang welchem Seil das Bremsorgan, das die Last direkt trägt, entgegen der Reibkraft am Bremsorgan heruntergleitet, oder b) durch umgekehrtes Anhängen des gezeichneten Bremsorgans an einem Fixpunkt, wobei das Seil, an dem die Last befestigt ist, gebremst hindurchgleitet.
    Auf der Zeichnung ist das in das Bremsorgan eingelegte Seil mit 1 bezeichnet. Das Bremsorgan besteht aus der Platte 2, welche an ihrer oberen Endseite ein Loch 3 zum Befestigen an einem Fixpunkt und an ihrer unteren Endseite einen Aufhängehaken 4 zum Anhängen der Last aufweist. Im weiteren weist die Platte vier achsparallele Zapfen 5, 5' aui, die fest und nicht drehbar an der Platte 1 verankert sind. Die Zapfen 5, 5' weisen vorzugsweise eine konkave Mantelfläche auf. Je zwei Zapfen 5 bzw. 5' sind paarweise übereinander angeordnet, wobei die beiden Paare nebeneinanderliegen, so dass das Seil 1 wie dargestellt über die Zapfen geführt werden kann und die Zapfen je um mindestens den halben Umfang umschlingt. 6 stellt die auf der Platte 2 aufgezeichnete Linie dieses Umschlingungsweges dar. Diese Linie kann z.
    B. rot ausgeführt sein, während eine grüne Linie 6' - in Fig. 1 gestrichelt dargestellt - eine Variante zeigt, bei welcher nur zwei Zapfen um mindestens den halben Umfang umschlungen sind. Die beiden Zapfen dienen mehr der Richtungsänderung als der Bremsung.
    Die obere und die untere Seilführung 7, 8 bestehen je aus einem korkenzieherartigen Schraubgewinde 7, in das das Seil ein- und ausgewunden werden kann und darin gleitet. Das Kopfende der in der Lasche 90 gelagerten Bremsschraube 9 ist gegen die untere Seilführung 8 gerichtet.
    Zum Abseilen einer Person wird das obere Seilende 1 an einem Haken oder einem sonstigen Fixpunkt befestigt. Nach dem Einschlaufen des Seiles in die obere Seilführung 7 wird das Seil entlang des eingezeichneten Umschlingungsweges 6 von der Stirnseite der Zapfen her um die Zapfen 5, 5', 5, 5' und dann in die Gleitführung 8 gelegt. Dies erfolgt also alles, ohne dass ein spezielles Einfädeln eines Seilendes notwendig wäre. Das Einlegen des Seiles ist leicht zu bewerkstelligen und kann nicht zu Fehlmanipulationen führen. Das Abnehmen des Bremsorgans erfolgt durch seitliches Ausfahren. Die konkave Ausbildung der Zapfen 5, 5' sowie die Seilführungen 7, 8 verhindern ein seitliches Ausscheren des Seiles beim Abseilen.
    Die abzuseilende Person befestigt nun ihren Sitzgurt oder Sessel am unteren Haken 4 der Platte 2. Durch Regulierung des Pressdruckes der Schraube 9 gegen das in die Seilführung 8 eingelegte Seil kann die Gleitgeschwindigkeit eingestellt oder das Seil angehalten werden. Je stärker die Bremswirkung auf das untere Seilende ist, desto straffer umschliesst das Seil die Zapfen. Die Gleitreibung erhöht sich. Wichtig ist, dass das Bremsorgan an jedem Teil des Seiles angebracht oder weggenommen werden kann. Anstelle der Betätigung der Bremsschraube genügt auch ein geringer Zug am Seil, um das Abgleiten zu stoppen.
    Ein komplettes Abseilgerät zum Gebrauch als Rettungsmittel bei Brandausbruch in Häusern besteht aus Seil, Sitzgurt oder Sessel, Bremsorgan und einer Anhängeeinrichtung für das Seil oder das Bremsorgan. **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
CH229877A 1977-02-24 1977-02-24 Abseil device CH610765A5 (en)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH229877A CH610765A5 (en) 1977-02-24 1977-02-24 Abseil device

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH229877A CH610765A5 (en) 1977-02-24 1977-02-24 Abseil device

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH610765A5 true CH610765A5 (en) 1979-05-15

Family

ID=4230510

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH229877A CH610765A5 (en) 1977-02-24 1977-02-24 Abseil device

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH610765A5 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0531574A1 (de) * 1991-09-13 1993-03-17 Iako S.A. Seilbremse für ein Befestigungsseil zum Fixieren eines Fangnetzes, insbesondere Steinschlagnetzes
CN107510902A (zh) * 2017-08-29 2017-12-26 孙长海 楼房救生装置及使用方法
CN111960250A (zh) * 2020-08-13 2020-11-20 泰州市宏达工矿安全部件有限公司 一种方便更换配件的钢丝绳索具
WO2022248492A1 (de) * 2021-05-25 2022-12-01 Michael Sinner Seilbremse

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0531574A1 (de) * 1991-09-13 1993-03-17 Iako S.A. Seilbremse für ein Befestigungsseil zum Fixieren eines Fangnetzes, insbesondere Steinschlagnetzes
CN107510902A (zh) * 2017-08-29 2017-12-26 孙长海 楼房救生装置及使用方法
CN107510902B (zh) * 2017-08-29 2023-04-07 孙长海 楼房救生装置及使用方法
CN111960250A (zh) * 2020-08-13 2020-11-20 泰州市宏达工矿安全部件有限公司 一种方便更换配件的钢丝绳索具
WO2022248492A1 (de) * 2021-05-25 2022-12-01 Michael Sinner Seilbremse

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2064761C3 (de) Abseilgerät mit Laufseil zum Abseilen von Personen oder Lasten
WO2003055560A1 (de) Abseilvorrichtung als rettungsgerät für katastrophenfälle, insbesondere brandfälle bei gebäuden oder hochhäusern
DE3028586A1 (de) Rettungsgeraet zum abseilen von personen
CH610765A5 (en) Abseil device
DE3546181C2 (de)
DE1757454U (de) Sicherungsgeraet zum abwickeln und aufwickeln eines seiles.
DE1966239B2 (de) 'Sitzgurt. Ausscheidung aus: 1940332
DE1785019A1 (de) Verseilmaschine
DE2232713B2 (de) Gerät zur Viehgeburtshilfe
CH678152A5 (en) Abseil appts. with rope and coupler - has elongate body with rigid, laterally protruding extension for rope loop
DE2237622C3 (de) Abseilgerät zur Rettung aus Feuersgefahr
DE2332018C2 (de) Seilführungsklotz für ein Abseilgerät
DE61618C (de) Vorrichtung zur Rettung aus Feuersgefahr
DE1406621B2 (de) Sicherheitsgurt
DE3202703A1 (de) Bremsvorrichtung fuer den besanbaum an segelbooten
DE29608382U1 (de) Sicherungsvorrichtung
DE665337C (de) Zugvorrichtung fuer die Geburtshilfe bei Tieren
AT400927B (de) Rettungs- und abseilgerät
AT372857B (de) Rettungsgeraet zum abseilen von personen
DE3032713A1 (de) Abseilgeraet
DE1962508A1 (de) Brand-Rettungsgeraet
DE240625C (de)
DE2637718A1 (de) Abseilvorrichtung
DE1121961B (de) Vorrichtung zum Vertaeuen von Schiffen od. dgl.
DE2627839A1 (de) Abseilgeraet zur rettung von menschenleben oder zum transport von gegenstaenden

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased
PL Patent ceased