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CH542862A - Verfahren zur Herstellung von neuen Imidazolidinonderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Imidazolidinonderivaten

Info

Publication number
CH542862A
CH542862A CH1057973A CH1057973A CH542862A CH 542862 A CH542862 A CH 542862A CH 1057973 A CH1057973 A CH 1057973A CH 1057973 A CH1057973 A CH 1057973A CH 542862 A CH542862 A CH 542862A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acid
general formula
imidazolidinone
carbon atoms
derivs
Prior art date
Application number
CH1057973A
Other languages
English (en)
Inventor
Zuest Armin
Schindler Walter
Original Assignee
Ciba Geigy Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy Ag filed Critical Ciba Geigy Ag
Priority to CH1057973A priority Critical patent/CH542862A/de
Publication of CH542862A publication Critical patent/CH542862A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D403/00Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D401/00
    • C07D403/02Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D401/00 containing two hetero rings
    • C07D403/06Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D401/00 containing two hetero rings linked by a carbon chain containing only aliphatic carbon atoms
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/33Heterocyclic compounds
    • A61K31/395Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins
    • A61K31/495Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins having six-membered rings with two or more nitrogen atoms as the only ring heteroatoms, e.g. piperazine or tetrazines

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Epidemiology (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description


  
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Imidazolidinonderivaten der allgemeinen Formel I,
EMI1.1     
 in welcher Al eine Alkylengruppe mit 2 bis 3 Kohlenstoffatomen, A2 eine Alkylengruppe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen und R eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeutet, sowie ihrer Additionssalze mit anorganischen oder organischen Säuren.



   Solche Verbindungen, insbesondere das   1-[2-[4-[3-(p-Fluor-benzoyl)-propyl]-1-piperazinyl]-      äthvl]-3-methyl-2-imidazolidinon    und das   1 -[2-[4-[3-(p-Fluor-benzoyl)-propyl]- 1-piperazinylj-äthyl]-3-butyl-2-imidazolidinon,    sowie ihre Säureadditionssalze, z.B. ihre Dihydrochloride, besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften und einen hohen therapeutischen Index. Sie wirken bei peroraler, rekta   ler    oder parenteraler Verabreichung antiemetisch und mässig zentraldämpfend, z.B. hemmen sie die Motilität. Sie weisen keine kataleptische Eigenwirkung auf. Diese Wirkungsqualitäten, welche durch ausgewählte Standardversuche [vgl.



  W. Theobald et al., Arzneimittelforsch. 17, 561(1967)] erfasst werden können, charakterisieren die Verbindungen als geeignet zur Behandlung von Emesis verschiedener Genese und von psychosomatischen Störungen.



   In den Verbindungen der allgemeinen Formel I sind Al und A2 als Alkylenreste mit 2 bis 3 Kohlenstoffatomen die Äthylen-, Trimethylen- oder Propylengruppe und A2 als Alkylenrest mit 4 Kohlenstoffatomen die Tetramethylen-, die Athyl äthylen- oder eine Methyl-trimethylengruppe. Ferner kann R als Alkylgruppe die Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Isobutyl- oder die Sek.butylgruppe sein.



   Nach dem erfindungsgemässen Verfahren stellt man Verbindungen der allgemeinen Formel I her, indem man eine Verbindung der allgemeinen Formel II,
EMI1.2     
 in welcher Al die unter Formel I angegebene Bedeutung hat, mit einem reaktionsfähigen Ester einer Verbindung der allgemeinen Formel III,
EMI1.3     
 in welcher   A    und R die unter Formel I angegebene Bedeutung haben, umsetzt, und das Verfahrensprodukt in Form der freien Base oder eines Additionssalzes mit einer anorganischen oder organischen Säure gewinnt.



   Geeignete reaktionsfähige Ester der Verbindungen der allgemeinen Formel III sind z.B. Halogenide, wie Chloride oder Bromide, ferner Sulfonsäureester, z.B. der Methansulfonsäureester oder der   o-    oder p-Toluolsulfonsäureester.



   Diese Ester werden mit den freien Basen der allgemeinen Formel II vorzugsweise in Gegenwart eines Lösungsmittels umgesetzt. Geeignete Lösungsmittel sind solche, die unter den Reaktionsbedingungen inert sind, beispielsweise Kohlenwasserstoffe, wie Benzol oder Toluol, Halogenkohlenwasserstoffe, wie Chloroform, ätherartige Flüssigkeiten, wie Äther oder Dioxan, sowie niedere Alkanone, insbesondere Diäthylketon.



   Bei der erfindungsgemässen Umsetzung von einem Mol äquivalent reaktionsfähigem Ester mit einem Moläquivalent freier Base wird ein Moläquivalent Säure abgespalten. Diese Säure kann an überschüssige Base der allgemeinen Formel II oder auch an das dibasische Reaktionsprodukt gebunden werden. Vorzugsweise setzt man aber dem Reaktionsgemisch ein säurebindendes Mittel zu. Geeignete säurebindende Mittel sind beispielsweise Alkalimetallcarbonate, wie Natrium- oder Kaliumcarbonat, ferner tertiäre organische Basen, wie z.B.



  Pyridin, Triäthylamin oder Diisopropyl-äthylamin.   tlberschüs-    sige tertiäre Basen können auch als Lösungsmittel eingesetzt werden.



   Die Umsetzung kann gegebenenfalls durch ein Alkalijodid, insbesondere Kaliumjodid, beschleunigt werden. Die Reaktionstemperatur liegt bei ca. 50 bis   150ob,    vorzugsweise beim Siedepunkt des eingesetzten Lösungsmittels.



   Von den Basen, die unter die allgemeine Formel II fallen, ist das   41-Fluor-4-(1-piperazinyl)-butyrophenon    bekannt. Weitere Verbindungen von diesem Typus können analog hergestellt werden.



   Die zweite Reaktionskomponente des erfindungsgemässen Verfahrens sind die reaktionsfähigen Ester von Verbindungen der allgemeinen Formel III. Von diesen Verbindungen sind z.B. das 1-(2-Chlor-äthyl)- und   1-(3-Chlor-propyl)-    3-methyl-2-imidazolidinon sowie das     1 -(2-Chlor- äthyl) -3    -butyl-2-imidazolidinon bekannt und lassen sich nach verschiedenen Verfahren herstellen. Weitere Verbindungen von diesem Typus können analog hergestellt werden.



   Nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhaltene freie Basen der allgemeinen Formel I können gewünschtenfalls in üblicher Weise in ihre Additionssalze mit anorganischen und organischen Säuren übergeführt werden. Beispielsweise versetzt man eine Lösung einer Verbindung der allgemeinen Formel I in einem organischen Lösungsmittel mit der als Salzkomponente gewünschten Säure oder mit einer Lösung derselben. Vorzugsweise wählt man für die Umsetzung organische Lösungsmittel, in denen das entstehende Salz schwer löslich ist, damit es durch Filtration abgetrennt werden kann. Solche Lösungsmittel sind z.B. Methanol, Aceton, Methyläthylketon, Aceton-Äther, Aceton-Äthanol, Methanol-Äther oder   Ätha    noi-Äther.



   Zur Verwendung als Arzneistoffe können anstelle freier 3asen pharmazeutisch annehmbare Säureadditionssalz eingesezt werden, d.h. Salze mit solchen Säuren, deren Anionen bei den in Frage kommenden Dosierungen nicht toxisch sind.



  Ferner ist es von Vorteil, wenn die als Arzneistoffe zu verwendenden Salze gut kristallisierbar und nicht oder wenig hygroskopisch sind. Zur Salzbildung mit Verbindungen der allgemeinen Formel I können z.B. die Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Methansulfonsäure, Äthansulfonsäure, 2-Hydroxy-äthansulfonsäure, Essigsäure, Äpfelsäure, Weinsäure, Citronensäure, Milchsäure, Oxalsäure, Bernsteinsäure, Fumarsäure, Maleinsäure, Benzoesäure, Salicylsäure, Phenylessigsäure, Mandelsäure und Embonsäure verwendet werden.



   Die neuen Wirkstoffe werden, wie weiter vorne erwähnt, peroral, rektal oder parenteral verabreicht. Die Dosierung hängt von der Applikationsweise, der Spezies, dem Alter und von dem individuellen Zustand ab. Die täglichen Dosen der freien Basen oder von pharmazeutisch annehmbaren Salzen derselben bewegen sich zwischen 0,15 mg/kg und 10,5 mg/kg für Warmblüter. Geeignete Doseneinheitsformen, wie Dragees, Tabletten, Suppositorien oder Ampullen, enthalten vorzugsweise 5-200 mg eines erfindungsgemässen Wirkstoffes.



   Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Herstellung der neuen Verbindungen der allgemeinen Formel I und von bisher nicht beschriebenen Zwischenprodukten näher, sollen jedoch den Umfang der Erfindung in keiner Weise beschränken. Die
Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben und für die
Elutionschromatographie wird Kieselgel,   Mercks,Korn-    grösse 0,05-0,2 mm verwendet
Beispiel 1
25,0 (0,1 Mol)    4'-Fluor-4-( 1 -piperazinyl) -butyrophenon    werden mit 19,4 g (0,12 Mol)
1-(2-Chlor-äthyl)-3-methyl-2-imidazolidinon und 27,6 g (0,2 Mol) Kaliumcarbonat in 200 ml Diäthylketon
24 Stunden unter Rückfluss gekocht. Man filtriert das heisse
Reaktionsgemisch über gereinigter Diatomeenerde, wäscht den Rückstand dreimal mit heissem Benzol aus und dampft die vereinigten Filtrate im Vakuum ein.

  Der ölige Rückstand wird in Benzol aufgenommen, die benzolische Lösung mit Wasser gewaschen und mit 2-n. Salzsäure extrahiert. Dann stellt man den sauren, wässrigen Extrakt mit konz. Natronlauge alkalisch und extrahiert die ausgefallene freie Base mit Benzol. Die
Benzollösung wird mit Wasser gewaschen, über Magnesium   sulfat    getrocknet und eingedampft. Man kristallisiert den erhaltenen Rückstand aus Benzol-Petroläther um, worauf das reine    1 -[2-[4-[3 -(p-Fluor-benzoyl)-propyl]-   
1 -piperazinyl]-äthyl]-3 -methyl-2-imidazolidinon bei   9293o    schmilzt.

 

   Beispiel 2
Analog Beispiel 1 erhält man folgendes Endprodukt:
Aus 25,0 g (0,1 Mol)   4'-Fluor-4-( 1-piperazinyl)-butyrophenon    und 25,7 g (0,12 Mol)    1-(2-Chlor-äthyl)-3-butyl-2-imidazolidinon    das rohe
1 -[2-[4-[3 -(p-Fluor-benzoyl)-propyl]- 1 -piperazinyl]    -äthyl] -3 -butyl-2-imidazolidinon,    welches an einer Säule von 400 g basischem Silicagel durch Elutionschromatographie gereinigt wird. Als Elutionsmittel verwendet man Benzol-Methanol (100:1). Die gereinigte Base wird analog Beispiel 2b) in ihr Dihydrochlorid übergeführt, das nach Umkristallisation aus Äthanol-Essigsäureäthylester   bei 2352370 schmilzt.    

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung von neuen Imidazolidinonderivaten der allgemeinen Formel I, EMI2.1 in welcher Al eine Alkylengruppe mit 2 bis 3 Kohlenstoffatomen, A2 eine Alkylengruppe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen und R eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeutet, sowie ihrer Additionssalze mit anorganischen oder organischen Säuren, dadurch gekenzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel II, EMI2.2 in welcher A1 die unter Formel I angegebene Bedeutung hat,;mit einem reaktionsfähigen Ester einer Verbindung der allgenen Formel III EMI3.1 in welcher A2 und R die unter Formel I angegebene Bedeutung haben, umsetzt und das Verfahrensprodukt in Form der freien Base oder eines Additionssalzes mit einer anorganischen oder organischen Säure gewinnt.
CH1057973A 1970-12-07 1970-12-07 Verfahren zur Herstellung von neuen Imidazolidinonderivaten CH542862A (de)

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ZA718136B (en) 1972-08-30
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IL38301A (en) 1975-05-22
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DK128118B (da) 1974-03-04
SE7115317L (de) 1972-06-08
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