Selbstentwicklerkamera Gegenstand des Hauptpatentes ist eine Selbstent- wicklerkamera zur Verwendung in Verbindung mit einem Rollfümpack, bestehend aus einem lichtempfind lichen und einem Bildaufnahmestreifen und mit einer Schaltvorrichtung für die beiden Streifen, bei welcher wenigstens ein Mitnehmer drehbar um eine auf der einen Seite eines konvergierenden Durchgangs befind liche Achse gelagert ist, welcher Durchgang zum Über lagern der beiden Streifen dient und von den Druck rollen gebildet ist,
ferner der Mitnehmer in einer durch den engsten Teil des Durchgangs gelegten Ebene liegt und senkrecht steht zur Bewegungsrichtung der beiden Streifen im Durchgang, wobei der Mitnehmer wenig stens einen radialen, von der genannten einen Seite des Durchgangs abstehenden und in und über den Durch gang gegen die gegenüberliegende Druckrolle ragenden Vorsprung aufweist, der an Teilen eines der beiden Streifen an einem Rand desselben angreift, die beiden Streifen an den Mitnehmer andrückbar sind,
und der Mitnehmer und dessen Vorsprung während der Bewe gung der beiden Streifen im Durchgang zur Anlage mit dem genannten einen Streifen bringbar ist, und Arretier mittel mit einem Arretierglied vorgesehen und in und aus dem Bewegungsweg eines Teils des Mitnehmers beweglich sind, um dessen Drehung und die Bewegung der beiden Streifen zu unterbinden,
nebst von Hand betätigbaren und mit dem Arretierglied gekuppelten Mitteln, um letzteres in und aus dem Bewegungsweg des genannten Arretiergliedteils zu bewegen zwecks wahlweisen Einrückens und Stillsetzens des Mitneh- mers bzw. Ausrückens desselben für freie Drehung.
Hierbei ist das handbetätigte Mittel als Klappe aus gebildet, die den Filmführungspfad in Ruhestellung ab deckt, gleichzeitig mit dem freien Vorderrand als Schneidmesser dient und beim Herausziehen des be lichteten Filmpacks durch den Filmpack selbst nach aussen gekippt wird, bis die Einrastung erfolgt. Danach wird der Filmpack längs der Schneidkante dieser Klappe abgetrennt,
wobei die Klappe wiederum in Abdeck- Stellung befindlich ist und infolge der Zurückklappung der Mitnehmervorsprung freigegeben wird.
Es hat sich gezeigt, dass bei unsachgemässer Hand habung der Mitnehmervorsprung versehentlich entsperrt werden kann und unbeabsichtigt ausser dem belichteten Filmpack ein weiterer Filmpack ganz oder teilweise mit herausgezogen wird. Dies könnte beispielsweise ge schehen, wenn der erste Filmpack ruckweise herausge zogen wurde und nach jedem Teilabschnitt des Her ausziehens die Abdeckklappe in die Abdeckstellung zurückkehren konnte, wobei dann beim Weiterziehen möglicherweise die Verriegelung gerade noch aufge hoben war.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Möglichkeit der Fehlbetätigung auszuschliessen und den Mitnehmervorsprung zuverlässig in Eingriff gelangen zu lassen, wenn der belichtete Filmpack vollständig aus der Kamera herausgezogen ist.
Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass das handbetätigte Mittel ein Drücker ist, der am Ausgang des Filmführungspfades der Kamera derart angeordnet ist, dass er beim Erfassen des Film packs zwangweise im Sinne einer Freigabe des Mit nehmervorsprungs betätigt und nach der Anfangsbewe gung des Filmspacks wieder freigegeben wird, um den Anschlag für den Mitnehmervorsprung in Sperrstellung zu überführen.
Hierdurch wird der Vorteil erlangt, dass ohne zu sätzliche manuelle Betätigung der Mitnehmervorsprung entsperrt wird, sobald der Filmpack am Vorderrand erfasst wird, wobei gleichzeitig gewährleistet ist, dass unmittelbar danach, sobald nämlich der Filmpack um einen geringen Betrag vorgezogen ist, der Mitnehmer- vorsprung wieder wirksam wird, ohne dass er, wie es bei der Ausbildung nach dem Hauptpatent der Fall war, hierzu einer weiteren Bewegung oder Führung des Filmpacks bedarf.
Während bei der Ausbildung nach dem Hauptpatent die die Stillsetzung des Mit nehmervorsprungs bewirkenden Anschläge entgegen Fe- derwirkung über den Filmpack bei dessen Herausziehen in eine bestimmte Stellung überführt werden bzw. in dieser Stellung gehalten werden müssen, erfolgt die Sperrung nach der Erfindung selbsttätig ohne weiteres manuelles Zutun, selbst wenn der Filmpack losgelassen oder ruckweise vorgezogen wird.
Gemäss einer bevorzugten Ausführung der Erfin- dung ist die Anordnung derart getroffen, dass der Drük- ker um eine senkrecht zur Ebene des Filmführungs- pfades stehende Achse schwenkbar ist und einen Win kelhebel trägt,
dessen freier Schenkel sich im wesent lichen parallel zur Achse des Mitnehmervorsprungs er streckt und in Richtung seiner Längserstreckung in den Bewegungspfad des Mitnehmervorsprungs hinein und aus diesem heraus beweglich ist.
Der Drücker kann dabei als Schneidmesser ausge bildet sein bzw. an einem Schneidmesser festgelegt sein, was, wie bei der Anordnung nach dem Hauptpatent, mit seiner Schneidkante zur Abtrennung des belichteten Filmverbandes vorgesehen ist.
Vorzugsweise ist das mit den Mitnehmervorsprün- gen zusammenwirkende Anschlagelement als Blattfeder ausgebildet, die einerseits die Rückstellung des Drückers bzw. Schneidmessers in die Ruhestellung bewirkt und anderseits federnd gegen einen Anschlag derart vorge spannt ist, dass die Mitnehmervorsprünge federnd abge fangen werden, bevor die formschlüssige Anlage erfolgt. Dadurch wird ein Einreissen der Filmpacks in der Nähe der Schaltlöcher auch bei unsachgemässer Behandlung verhindert.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Aus- führungsbeispiels an Hand der Zeichnung. In der Zeich nung zeigen:
Fig. 1 eine rückwärtige perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Kamera, Fig. 2 in grösserem Massstab einen Teilschnitt der in Fig. 1 dargestellten Kamera längs der Linie 2-2 nach Fig. 3, Fig. 3 einen Teilschnitt längs der Linie 3-3 gemäss Fig. 2, Fig. 4 eine der Fig. 3 ähnliche Ansicht, welche die Arbeitsweise der Kamera veranschaulicht,
Fig. 5 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung, die Einzelteile der Kamera veranschaulicht. Im folgenden wird auf die Fig. 1 bis 3 der Zeich nung Bezug genommen, in denen eine Kamera 10 jener Bauart dargestellt ist, wie diese im Hauptpatent be schrieben ist. Die Kamera 10 weist ein Gehäuse mit einem Vorderabschnitt 12 und einem rückwärtigen Ab schnitt 14 auf, die schwenkbar miteinander verbunden sind.
In Fig. 1 ist die Schliess- oder Gebrauchsstellung dargestellt, aus der die Teile in die öffnungsstellung überführt werden können, um einen Filmpack in das Gehäuse einzulegen. Der vordere Gehäuseabschnitt 12 weist einen Hauptkörperabschnitt mit einer oberen Wand 16, einer Stirnwand 18, einer relativ kurzen Rückwand 20 und einer unteren Wand sowie einer Vorderwand und einer Wand am entgegengesetzten Ende auf, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind.
Vom Hauptabschnitt des vorderen Gehäuseabschnitts erstreckt sich ein Ansatz 22, auf dem die übliche Lin sen- und Verschlussanordnung 24 angeordnet ist. Auf der oberen Wand 16 ist ein Sucher 26 angeordnet.
Der rückwärtige Gehäuseabschnitt 14 weist eine Rückwand mit einem ersten Feld 28 und einem nach hinten versetzten zweiten Feld 30 sowie eine obere Wandung 32 und eine untere sowie Seitenwandungen auf, die in der Zeichnung nicht sichtbar sind.
Die oberen und unteren Wände des rückwärtigen Gehäuse abschnitts überlappen entsprechende Abschnitte der obe ren und unteren Wände des vorderen Gehäuseabschnit tes, und der rückwärtige Gehäuseabschnitt ist auf dem vorderen Gehäuseabschnitt schwenkbar um Drehzapfen 34 gelagert, die von der oberen und unteren Wand des vorderen Gehäuseabschnitts vorstehen und in öffnun- gen der oberen und unteren Wand des rückwärtigen Gehäuseabschnitts eingreifen. Vordere und rückwärtige Abschnitte des Kameragehäuses können durch Massen fabrikation billig, z.
B. aus organischem Plastikmaterial, hergestellt werden.
Das Kameragehäuse weist eine Einrichtung auf, um einen lichtempfindlichen Bildaufzeichnungsstreifen 36 zu beherbergen, der aufeinanderfolgend Bildauf- nahmeflächen aufweist, die durch Gehäusemittel in der Belichtungsstellung gehalten werden. Ausserdem weist das Kameragehäuse eine Einrichtung auf, die eine Spule, bestehend aus einem zweiten Bildaufzeichnungsstreifen 38 haltert und belichtete Flächen des lichtempfindlichen Streifens mit Flächen des Bildaufnahmestreifens zur Deckung bringt.
Der Kameramechanismus weist eine Baueinheit auf, die Flächen der beiden Streifen übereinanderfügt und eine Behandlungsflüssigkeit zwischen den übereinander gefügten Flächen ausbreitet; um einen Schichtenkörper zu bilden. Die gleiche Einrichtung setzt die Bewegung der Blätter durch die Kamera nach vorbestimmtem Vorschub still und hält vorderen und hinteren Gehäuse abschnitt in Schliessstellung gemäss Fig. 1.
Diese Ein richtung ist im einzelnen in Fig. 5 dargestellt und weist einen ersten Rahmen 40 auf, der auf der Innenseite des zweiten Feldes 30 der Rückwand des rückwärtigen Gehäuseabschnitts montiert ist und ausserdem einen zweiten Rahmen 42, der in dem vorderen Gehäuseab schnitt in der Nähe der Stirnwand 18 vorgesehen ist. Erster und zweiter Rahmen sind vorzugsweise aus Me tallblech hergestellt und tragen die Einrichtung zur Be- handlung zur Stillsetzung und dem Verldinkungsmecha- nismus für die Kameraabschnitte.
Die zuletzt erwähnte Einrichtung weist Bauteile auf, die auf gegenüberliegen den Seiten der Streifen liegen und in Kombination und in Opposition zueinander auf die Streifen wirken, die zwischen ihnen und den Gehäuseabschnitten liegen, an denen sie befestigt sind;
um das Einlegen und Ein fädeln der Streifen in den Apparat zu erleichtern, sind Bauteile der Behandlungs- und Stillsetzungseinrichtung, die auf die Blätter in Opposition zueinander einwirken, auf verschiedenen Abschnitten des Kameragehäuses an geordnet, und es ist erforderlich, sie mit grösserer Ge nauigkeit festzulegen als dies bei einer aus zwei Gehäuse teilen bestehenden Kamera möglich ist,
deren Gehäuse aus organischem Plastikmaterial im Guss- oder Spritz- verfahren hergestellt ist. Die von den Einzelbauteilen dieses Mechanismus ausgeübten Kräfte sind wesentlich grösser als diejenigen Kräfte, die von einem billigen Plastikgehäuse aufgenommen werden können.
Aus die sem Grunde ist die Behandlungseinrichtung mit der Stillsetzungseinrichtung und der Verklinkungseinrichtung zu einer Baueinheit kombiniert, die zwei Abschnitte aufweist, welche auf Rahmen 40 und 42 befestigt sind, die voneinander durch die Schwenkgehäuseabschnitte 12 und 14 voneinander distanziert werden können und die miteinander in Verbindung gebracht werden können, um betriebsmässig die verschiedenen Bauteile mit der erforderlichen Genauigkeit an Ort und Stelle zu brin gen, wobei die Übertragung unzulässig hoher Spannun gen auf das Kameragehäuse vermieden wird.
Der Rahmen 40 weist eine Basis 44, vorstehende Seitenbauteile 46 und ein vorstehendes Querbauteil 48 auf, welch letzteres sich zwischen den Seitenbauteilen 46 erstreckt und diese beiden Bauteile verbindet. Der Rahmen 40 ist so gelagert, dass die Basis 44 gegen die Rückwand des rückwärtigen Gehäuseabschnittes anliegt, während die Seitenbauteile 46 in der Nähe der oberen und unteren Wand des rückwärtigen Gehäuseabschnittes liegen. Der Behandlungsmechanismus der Kamera, d. h.
die Einrichtung zur übereinanderfügung der Streifen und Verteilung der Behandlungsflüssigkeit dazwischen, besteht aus zwei gegenüberliegenden druckausübenden Walzen 50 und 52, die auf einem ersten Rahmen 40 bzw. einem zweiten Rahmen 42 gelagert sind und, wie aus Fig. 2 ersichtlich, in Schliessstellung der Gehäuse abschnitte einander gegenüberliegen.
Die Einrichtung zur Lagerung der Walze 50 auf dem ersten Rahmen 40 und Vorspannung der Walze auf die Walze 52 besteht aus einem Träger 54, der seinerseits auf dem Rahmen 40 gelagert ist und eine langgestreckte Basis 56 auf weist, die vorstehende Endabschnitte 58 an den Enden eines Querbauteiles 60, der von einem Längsrand der Basis 56 vorsteht;
und Träger 62 aufweist, die von den Enden des Querbauteils 60 in entgegengesetzten Rich tungen von den Endbauteilen 58 abstehen, und zwar in Ebenen, die im wesentlichen parallel dazu liegen. Der zweite Rahmen 42 weist allgemein U-förmige Ge stalt auf und besitzt ein Querbauteil 64, das in der Nähe der Stirnwand 18 des vorderen Gehäuseabschnitts liegt und ausserdem zwei Seitenbauteile 65, die in der Nähe der oberen und unteren Wand des vorderen Ge häuseabschnitts liegen.
Die Walze 52 besitzt einen all gemein zylindrischen Mittelabschnitt 68 und Wellen 70, die von den Enden vorstehen und in Löchern 71 in den Seitenbauteilen 66 gelagert sind.
Die Walze 50 weist einen allgemein zylindrischen Mittelabschnitt 72 auf, der mit dem Mittelabschnitt 68 der Walze 52 zusammenwirkt und eine Druckkraft auf die Mittelabschnitte der Streifen ausübt. An beiden Enden der Walze sind Wellen 74 vorgesehen, mit denen sie drehbar auf einem. Träger 54 und dem Rah men 40 gelagert ist.
Die Wellen 74 sind in Schlitzen 76 der Träger 62 gelagert, wobei diese Schlitze an ihrem Vorderende offen sind, um einen Zusammenbau des Mechanismus zu ermöglichen. Ausserdem sind die Wel len in L-förmigen Schlitzen 78 im Seitenbauteil 46 des Rahmens 40 gelagert. Die L-förmigen Schlitze 78 sind an ihren vorderen Enden offen und erstrecken sich nach hinten und dann rechtwinklig nach dem Ende des Kameragehäuses und nach der Walze 52.
Dadurch wird eine begrenzte Bewegung der Walze 50 auf die Walze 52 hin und von dieser weg ermöglicht, wobei die Achsen der Walzen im wesentlichen in der gleichen Ebene liegen. Der Träger 54 wird von den Seitenbautei len 46 des Rahmens 40 gleitbar erfasst, so dass er zu sammen mit der Walze 50 auf die Walze 52 hin und von dieser weg bewegt werden kann und dieser Träger ist durch Federn 80 vorgespannt, die zwischen dem Querbauteil 48 des Rahmens 40 und dem Querbauteil 64 des Rahmens 42 wirken und um Stifte 82 in den Querbauteilen geführt sind.
Der Eingriff der Wellen 74 in die L-förmigen Schlitze 78, insbesondere in den Ab schnitten der Schlitze, die sich parallel zur Bewegungs richtung des Trägers 54 gegenüber dem Rahmen 40 erstrecken, bewirkt, dass der Rahmen 40, der Träger 54, die Walze 50 und die Federn 80 zusammen als Baueinheit gehaltert werden, die im rückwärtigen Ge häuseabschnitt in der Nähe des zweiten Feldes 30 ge lagert werden kann.
Die Seitenbauteile 66 des Rahmens 42 erstrecken sich nach hinten, wenn die Kameragehäuseabschnitte sich in Schliessstellung befinden, und zwar ausserhalb der Seitenbauteile 46 des Rahmens 40, wobei L-förmig gestaltete Schlitze 84 sich nach hinten öffnen und auf L-förmig gestaltete Schlitze 78 ausgerichtet sind und wobei Endabschnitte über den Endabschnitten der Schlitze 78 in der Schliessstellung der Kameragehäuse abschnitte liegen.
Die L-förmig, gestalteten Schlitze 84 und die Seitenbauteile 66 bilden Bestandteile eines Ver- klinkungsmechanismus, durch den die Gehäuseab- abschnitte lösbar in ihrer SchIiessstellung verriegelt wer den können. Zu dieser Einrichtung gehört auch eine Welle 86, die von der Aussenseite des Kameragehäuses vorsteht und drehbar in einem Loch 88 der Basis 44 des Rahmens 40 ist und an ihrem inneren Ende einen Nocken 90 trägt, der drehbar in einem Langloch 92 in der Basis 56 des Trägers 54 läuft.
Ein manuell erfass- barer Hebel 94 ist am äusseren Ende der Welle 86 an geordnet, um den Nocken zwecks Bewegung des Trägers 54 gegenüber dem Rahmen 40 und die Walze 52 gegen die Vorspannung der Federn 80 zu drehen.
Auf diese Weise können die Wellen 74 der Walze 50 auf die Walze 52 hin und von dieser weg bewegt werden, und zwar innerhalb der Begrenzungen der Endabschnitte der L-förmigen Schlitze 78 des Rahmens 40. In der geöffneten Stellung des Kameragehäuses werden die Welle 86 und der Nocken 90 so gedreht, dass die Walze 50 und der Träger 54 gegen die Vorspannung der Fe dern 80 auf den Querbauteil 48 des Rahmens 40 hin versetzt werden.
In dieser Lage der Walze 50 sind die Wellen 74 auf die offenen Enden der L-förmigen Schlitze 84 in den Seitenbauteilen 66 des Rahmens 42 des vorderen Gehäuseabschnittes ausgerichtet und werden von den L - förmigen Schlitzen 84 erfasst, wenn der rückwärtige Gehäuseabschnitt gegenüber dem vorderen Gehäuseabschnitt in die Schliessstellung ver- schwenkt wird. Die Welle 86 und der Nocken 90 wer den dann gedreht,
damit der Träger 54 und die Walze 50 sich unter der Vorspannung der Federn 80 auf die Walze 52 zu bewegen können, so dass die Wellen 74 in den toten Endabschnitten der L-förmigen Schlitze 84 eingreifen können und die Kameragehäuseabschnitte wirksam in Schliessstellung halten.
Es ist eine Einrichtung vorgesehen, um den Rah men 40 und den ihm zugeordneten Träger 54 und die an diesem gelagerte Walze 50 gegenüber dem Rahmen 42 und der Walze 52 ordnungsgemäss anzuordnen und diejenigen Kräfte aufzunehmen, die auf die Rahmen 40 und 42 über die Walzen 50 und 52 ausgeübt werden, so dass die von und über die Walzen ausgeübten Kräfte nicht auf das Kameragehäuse übertragen werden.
Diese Einrichtung weist zwei Stifte 96 auf, die nach aussen von den Seitenbauteilen 46 vorstehen und mit U-förmi gen Schlitzen 98 in den Seitenbauteilen 66 des Rah mens 42 zusammenwirken, wenn sich die Kamerage- häuseteile in ihrer Schliessstellung befinden.
Die aus dem zweiten Streifen 38 bestehende Spule wird in das Kameragehäuse zwischen die Seitenbauteile 66 des Rah mens 42 eingeführt und durch ein Rückhalteorgan 100 gehaltert, das. gegenüber dem vorderen Gehäuseabschnitt beweglich ist, und ausserdem erfolgt die Halterung der Spule durch ein Führungsorgan 102, das auf dem Querbauteil 64 des Rahmens 42 angeordnet ist und mit dem Rückhaltebauteil in Schliessstellung der Kamera derart zusammenwirkt,
dass eine Öffnung in der Nähe des Einlaufs der Walzen gebildet wird, durch welchen der Streifen 38 in diesen Walzeneinlauf gelangen kann. Der Bildaufzeichnungsstreifen 36 wird in aufgespulter Form in eine Kammer eingelegt, die am gegenüber liegenden Ende des Kameragehäuses vorgesehen ist,
und dieser Streifen wird über den rückwärtigen Kamerage- häuseabschnitt in der Nähe der Innenseite des Feldes 28 vor dem Rahmen 40 und 54 und zwischen letzterem und dem Rückhaltebauteil 100 und um die Walze 50 herum geführt und mit dem Streifen 3 8 im Einlauf dieser Walzen zur Deckung gebracht. Der Filmpack, von welchem die Streifen 36 und 38 Einzelteile dar stellen, weist ausserdem mehrere in der Zeichnung nicht dargestellte aufreissbare Behälter auf, die auf dem Strei fen 38 befestigt sind.
Ferner ist ein Führungsabschnitt vorgesehen, der mit den Vorderenden des lichtempfind lichen und zweiten Streifens verbunden ist und dazu dient, eine Einfädelung zwischen die druckausübenden Walzen vorzunehmen, wenn der Filmpack in die Kamera eingelegt wird.
Die Rückwand 20 des vorderen Gehäuseabschnitts 12 und das Feld 30 des rückwärtigen Gehäuseabschnitts 14 weisen gegenüberliegende Abschnitte auf, die eine Öffnung definieren, welche auf den Einlauf der Walzen 50 und 52 ausgerichtet ist und durch welche der aus den Streifen 36 und 38 bestehende Schichtenkörper un mittelbar nach Durchtritt durch die Walzen herausge zogen werden kann. Gemäss der Erfindung ist der vor dere und hintere Kameragehäuseabschnitt mit einer Ein richtung versehen, die den Eintritt von Licht durch diese Öffnung in das Innere der Kamera verhindert.
Gemäss Fig. 1 bis 3 besteht diese Einrichtung aus einer nach hinten vorspringenden Lippe 104 in dem Feld 30, die an einem Ende dieses Feldes angeordnet ist und sich von einer Seite des Feldes zur anderen erstreckt und eine Länge besitzt, die etwas grösser ist als die Breite der Blätter. Ausserdem ist eine zweite Lippe 106 vor gesehen, die sich nach hinten in der Nähe der Lippe 104 von der Wand 20 des vorderen Gehäuseabschnitts nach hinten erstreckt.
Die Lippen 104 bzw. 106 weisen Endabschnitte 108. und 110 auf, die mit den Lippen und miteinander zusammenwirken, um einen schmalen Durchtritt 112 zu schaffen, der sich von dem Kamera gehäuse nach aussen erstrecht und durch den die Strei fen 36 und 38 weggezogen werden können. Der Durch- tritt 112, der durch die Lippen 104 und 106 und die Endabschnitte 108 und 110 definiert ist, ist nur etwas breiter als die maximale Dicke des Materials, das aus der Kamera vorgezogen werden soll, und der Durch tritt ist geneigt und so ausgerichtet,
dass das durch den Durchtritt 112 einfallende Licht auf die Walze 52 trifft und von dieser an einem weiteren Eindringen in das Kameragehäuse gehindert wird.
Die Streifen 36 und 38 tragen dazu bei, den Zutritt von Licht durch- den Durchtritt 112 zu vermeiden und da sie gegenüber akti- nischem Licht undurchlässig sind, unterstützen sie die Vermeidung von Reflektionen an der Walze 52 nach: anderen Teilen innerhalb des Kameragehäuses, wo mög licherweise eine Belichtung des lichtempfindlichen Strei fens 36 stattfinden könnte.
Als zusätzliche Vorkehrung gegen eine Belichtung des lichtempfindlichen Streifens durch Licht, das durch den Durchtrittskanal 112. ein- fällt, ist ein Abdeckorgan 114 vorgesehen, das auf den Endbauteilen 108 schwenkbar zwischen einer Schliess stellung (Fig. 2) und einer Öffnungsstellung (Fig. 1) schwenkbar ist.
In der Schliessstellung steht der Ab deckbauteil 114 über den Kanal 112 vor und schliesst diesen ab, während in der Öffnungsstellung dieser Bau teil auf einer Seite des Kanals liegt und die Wegzugs bewegung der Streifen durch den Kanal nicht behindert.
Eine Fläche des lichtempfindlichen Streifens 36 wird nach der Belichtung mit einer Fläche des zweiten Streifens 38 zusammengebracht und. zwischen die Wal zen 50 und 52 und durch den Kanal 112 aus der Kamera herausgeführt.
Während dieser Bewegung wird eine in einem auf dem Streifen 38 befestigten aufreissbaren Behälter enthaltene Behandlungsflüssigkeit zwischen der belichteten Fläche des lichtempfindlichen Streifens und der darüber gelegten Fläche des zweiten Streifens ausge breitet, und es wird gleichzeitig eine unbelichtete Fläche des lichtempfindlichen Streifens in die Belichtungsstel lung überführt. Demgemäss weist die Kamera eine Ein richtung auf, um die Bewegung der Streifen stillzuset- zen,
wenn die belichtete und behandelte Fläche des lichtempfindlichen Streifens durch den Kanal 112 aus der Kamera herausgeführt ist und die nächst folgende unbelichtete Fläche des lichtempfindlichen Streifens sich in der Belichtungsstellung befindet.
Diese Stillsetzungs- oder Indexeinrichtung weist einen mit dem Streifen zu sammenwirkenden Bauteil in Gestalt einer Scheibe 116 auf, die zwei radiale Vorsprünge 118 besitzt und koaxial zu der Walze 52 auf einer der Wellen 70 am Ende des Mittelabschnitts 68 der Walze gelagert ist.
Die Scheibe 116 ist gegenüber der Walze 52 drehbar und in Rei bungsverbindung mit dem Ende des Mittelabschnitts 68 durch eine Schraubenfeder 120 vorgespannt; die über die Welle 70 geschoben ist und sich an der Scheibe 116 und einem Seitenbauteil 66 des Rahmens 42 ab stützt. Ein Federgehäuse 122, dessen Aussendurchmes ser etwa gleich dem Durchmesser des Mittelabschnitts 68 ist, umschliesst die Feder 120 und trägt dazu bei, den Lichteintritt in die Kamera am Ende des Mittel abschnitts der Walze 52 zu verhindern.
Der Mittel abschnitt der Walze 50 ist an einem Ende mit einer Umfangsnut 124 ausgestattet, die den radialen Vor sprüngen 118 angepasst ist und eine Drehung beider Walzen und der Scheibe 116 ermöglicht. Die Scheibe 116 steht in Reibungsverbindung mit einem stirnseiti- gen Ende des Mittelabschnitts der Walze 52.
Der Bildaufnahmestreifen 38 ist längs eines Randes mit einer Folge von Löchern 126 ausgestattet, wobei jedes Loch einer Fläche des Bildaufnahmestreifens zu geordnet ist, die mit einer belichteten Fläche des licht empfindlichen Streifens während der Behandlung zu sammengebracht wird.
Die Löcher in dem Bildauf- nahmestreifen sind seitlich auf die Scheibe 116 ausge richtet, wenn sich die Streifen zwischen den Walzen hindurchbewegen, und die Reibungskupplung zwischen der Walze 52 und der Scheibe ist derart, dass einer der Vorsprünge 118 unter Vorspannung auf der äusse ren Oberfläche des Streifens 38 entlangläuft, bis ein Loch 126 auf diesen Vorsprung ausgerichtet ist,
und somit tritt dieser Vorsprung in das Loch ein und wird durch den Hinterrand dieses Loches erfasst. Dadurch wird die Drehung der Scheibe um einen geringen Be trag fortgesetzt, was bewirkt, dass der Vorsprung ein Loch in den därunterliegenden Abschnitt des Streifens <B>36--</B> einstanzt und -dann in die Nut- 124 der Walze 50 eintritt. Die Bewegung der;
, Streifen -wird dadurch be- endet, dass die Scheibe 116 stillgesetzt wird, von der ein Vorsprung 118 in eine Öffnung 126 des Streifens 38 und das ausgestanzte Loch in dem Streifen 36 ein steht.
Die Bewegung der Streifen beginnt wieder, wenn sich die Scheibe 116 wieder drehen kann, wenn die Blätter zwischen den Walzen weggezogen sind, worauf die Scheibe 116 infolge der Reibungskupplung mit der Walze 52 sich wiederum gemäss Fig. 2 im Uhrzeiger sinn dreht, bis ein Vorsprung 118 gegen den Streifen 38 anschlägt, und die Bewegung der Blätter wird fort gesetzt, wobei ein Vorsprung an dem Streifen 38 ent- langgleitet, bis ein Loch 126 auf diesen Vorsprung aus gerichtet ist.
Der Vorsprung tritt dann in das Loch ein und wird in den Einlauf der Walzen hereingezogen, wo bei wiederum ein Loch in den Streifen 36 eingestanzt wird und in dieser in Fig. 2 dargestellten Stellung wird die Bewegung der Blätter dadurch stillgesetzt, dass die Drehung der Scheibe 116 stillgesetzt wird.
Damit Abschnitte der zwischen den Lippen 104 und 106 liegenden Streifen manuell erfasst werden kön nen, um die Streifen durch den Kanal 112 aus der Kamera vorzuziehen, sind diese Lippen mit aufeinander ausgerichteten Einschnitten versehen. Diese bestehen aus einem Einschnitt 128 in der Lippe 104 und einem Einschnitt 130 in der Lippe 106, der durch einen zurückspringenden Abschnitt 132 der Lippe 106 defi niert wird und eine Ausnehmung 134 bildet.
Nachdem ein Abschnitt des Schichtenkörpers, der die belichtete Fläche des lichtempfindlichen Streifens enthält, aus der Kamera durch den Kanal 112 weggezogen ist, wird die Bewegung des Schichtenkörpers stillgesetzt und jener Abschnitt des Schichtenkörpers, der über die Ränder der Lippen 104 und 106 vorsteht, wird von dem rest lichen Schichtenkörper innerhalb des Kanals 112 längs einer querverlaufenden Linie abgetrennt, die den Rän dern der Lippen entspricht.
Zu diesem Zweck ist die Kamera mit einem Schneidmesser 136 ausgestattet, das schwenkbar an einem Ende (am weitesten von den Ausschnitten entfernt) zwischen den Lippen gelagert ist und sich in den Kanal 112 erstreckt. Das Schneidmesser 136 weist eine aasgeschärfte und im wesentlichen grad linig verlaufende Schneide 138 auf, die sich über die Einschnitte 128 und 130 erstreckt und im wesentlichen auf den Rand der Lippe 104 ausgerichtet ist.
Das Schneidmesser 136 ist auf einem Träger 140 in Gestalt eines gepressten Metallteils gelagert, das einen am Quer bauteil 64 befestigten Basisabschnitt 142, einen Träger abschnitt 144, der im wesentlichen der Strinwand 18 und der Rückwand 20 entspricht, und einen Schneid abschnitt 146 auf, der sich nach hinten in den Kanal 112 dicht benachbart zur Lippe 106 erstreckt und in einem abgebogenen Randabschnitt 148 endet, der gegen über der rückwärtigen Kante der Lippe 104 angeordnet ist und über das äussere Ende des Kanals 112 auf die Lippe 104 vorsteht. Der Randabschnitt 148 ist aasge schärft, und gegen diesen Randabschnitt wird der Schichtenkörper zum Zwecke der Abtrennung gezogen.
Trägerabschnitt 144, Schneidabschnitt 146 und Rand abschnitt 148 sind mit Ausschnitten 150 ausgestattet, die den Ausschnitten 128 und 130 der Lippen ent sprechen. Das Schneidmesser <B>136</B> ist schwenkbar auf dem Schneidabschnitt 146 derart gelagert, dass es dem Schneidabschnitt flächenmässig anliegt, wobei der Hin terrand des Schneidmessers unter dem Randabschnitt 148 liegt, der einen Anschlag bildet, gegen den das Schneidmesser vorgespannt ist.
Ein Randabschnitt 138 des Schneidmessers steht nach hinten durch den Aus- schnitt 150 vor und die aasgeschärfte Kante des Ab schnitts 138 bildet einen Fortsatz der aasgeschärften Kante des Randabschnitts 148, so dass eine einzige kontinuierlich verlaufende geschärfte Kante gebildet wird, die sich von einem Ende des Kanals 112 nach dem anderen Ende erstreckt und wenigstens so lang ist wie der Schichtenkörper breit ist.
Es ist eine Einrichtung vorgesehen, um das Schneid messer in der in Fig. 2 und 3 dargestellten Schneidstel- lung zu halten, wenn der Schichtenkörper gegen das Schneidmesser und den Randabschnitt des Trägers 140 gezogen wird, um den Schichtenkörper abzutrennen. Diese Einrichtung besteht aus einer Ausnehmung 152 in der Seite des Schneidmessers 136,
die auf den Schneidabschnitt 146 des Trägers 140 hingerichtet ist und aus einem kurzen Stift 154 oder einer Ausprägung des Schneidabschnitts 146, wobei dieser Stift in eine Ausnehmung 152 eingreift und das Schneidmesser gegen Bewegung festlegt. Der Stift 154 ist verhältnismässig kurz und weist eine nach hinten geneigte Nockenoberfläche auf und kann aus der Ausnehmung 152 des Schneid messers dadurch herausgebracht werden, dass das Schneidmesser leicht auf die Lippe 104 hin versetzt wird.
Dies wird dadurch möglich, dass das Schneidmesser um einen geringen Betrag gebogen wird, und dadurch, dass das Schneidmesser ein gewisses Spiel hat. Bei der Abtrennung des Schichtenkörpers wird das Schneidmes- ser natürlich auf den Schneidabschnitt 146 hin gedrückt, so dass der Stift 154 wirksam in der Ausnehmung 152 gehalten wird.
Um manuell einen Abschnitt des Schich- tenkörpers, der innerhalb des Kanales 112 liegt, zwi schen den Ausschnitten 128 und 130 ergreifen zu kön nen, muss das Schneidmesser 136 nach vorn oder innen, wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich, versetzt werden. Um diese Versetzung durch Schwenken des Messers zu er möglichen, ist ein manuell betätigbarer Knopf 156 vor gesehen, der auf einem Ansatz 158 gelagert ist, welcher von einem Teil des Schneidmessers gebildet wird.
Der Knopf<B>156</B> ist innerhalb einer Ausnehmung 134 gelagert und weist eine schräge rückwärtige Oberfläche auf, die, wenn sie durch den Daumen oder einen anderen Finger der Bedienungsperson betätigt wird, als Nok- kenoberfläche wirkt, die das Schneidmesser sowohl nach innen als auch auf die Lippe 104 zu verschiebt, so dass der Stift 154 aus der Ausnehmung 152 freikommt, so dass die Bewegung des Knopfes und des Schneidmessers nach innen oder vorn möglich wird.
Das Schneidmesser, das nach innen gedrückt wer den muss, um den Schichtenkörper erfassen zu können, wenn dieser aus der Kamera weggezogen werden soll, wirkt auch zur Steuerung der Arbeitsweise des Index mechanismus, der die Bewegung des Schichtenkörpers stillsetzt. Die Bewegung des Schichtenkörpers wird da durch stillgesetzt, dass die Scheibe 106 angehalten wird, und dies wird durch einen nachgiebigen Anschlag be wirkt, der die Form einer J-förmigen Feder 160 hat,
deren relativ kurzer Arm 162 an einem Träger 164 befestigt ist, der in der Nähe des Endes des Schneid messers liegt, an welchem das Messer schwenkbar ge lagert ist. Ein kurzer Verbindungsarm 166 erstreckt sich radial in bezug auf die Schwenkachse des Schneid messers und ein langgestreckter Arm 168 erstreckt sich in einer Richtung im wesentlichen parallel zu dem Schneidmesser und der Schwenkachse der Scheibe 116 nach der Scheibe und weist einen Endabschnitt auf, der den kreisförmigen Bewegungspfad der Radialvor- sprünge 118 schneidet.
Teile des querverlaufenden Bau- teiles 64 des zweiten Rahmens 64 sind als U-förmige- Träger 170 ausgebildet, die paarweise an entgegenge setzten Seiten des ringförmigen Bewegungspfades der Vorsprünge 118 liegen und die zwei Arme 172 aufwei sen, die auf gegenüberliegenden Seiten des freien End abschnitts des Armes 168 befindlich sind.
Die Arme 172 werden voneinander gespreizt, um eine begrenzte Bewegung des Endabschnittes des Arms 168 in einer Richtung zuzulassen, die im wesentlichen tangential zur Drehrichtung der Radialvorsprünge 118 liegt,
und au sserdem wird hiermit eine Bewegung des Endabschnittes des Armes 168 in Längsrichtung im wesentlichen par allel zur Drehachse der Scheibe 116 in den Bewegungs pfad der Radialvorsprünge <B>118</B> hinein möglich. In Fig. 3 ist das Schneidmesser in seiner Arbeits- bzw.
Schneidstellung dargestellt, und der Arm 168 der Feder 160 befindet sich in einer Lage, in der einer der Vorsprünge 118 erfasst ist und die Drehung der Scheibe 116 in Eingriff mit den Streifen festgelegt ist, wobei die Arme 172 dazu dienen, den Arm 168 gegen eine Bewe gung zu halten, wenn ein Eingriff mit einem Vorsprung <B>118</B> vorhanden ist. Die Arme 162 und<B>168</B> der Feder 160 sind voneinander in entgegengesetzten Richtungen vorgespannt, so dass die Feder 160 mit einem der Träger 170 zusammenwirkt, um das Schneidmesser in die in Fig. 3 dargestellte Lage vorzuspannen.
Um einen weiteren Vorschub des Schichtenkörpers zu ermöglichen, wird der Knopf 156 und damit das Schneidmesser 136, an dem dieser befestigt ist; nach vorn gedrückt, da mit die Bedienungsperson den Schichtenkörper erfas sen kann. Diese Drehung des Schneidmessers in Gegen uhrzeigersinn in die Lage gemäss Fig. 4 verschwenkt den Verbindungsarm 166 und verschiebt den Arm 168 nach rechts in die in Fig. 4 dargestellte Stellung, in der das freie Ende des Arms 168 aus dem Bewegungspfad der Vorsprünge 118 weggezogen ist.
Dann, wenn der Schichtenkörper weggezogen ist, können Schneidmesser 136 und Knopf 156 unter der Vorspannung der Feder 160 in ihre Ausgangsstellung zurückkehren, wobei der Arm 168 in seine Festlegestellung in den Pfad der Vor- sprünge 118 zurückkehrt. Während der Anfangsbewe gung des Schichtenkörpers wird natürlich die Scheibe 116 gedreht, und diese Drehung reicht aus,
um den Vorsprung <B>118,</B> auf den der Arm 168 einwirkt, so weit vorzuschieben, dass bei Rückkehr des Arms in die Festlegestellung dieser Arm hinter den Vorsprung ge langt und den anderen Vorsprung erfasst, wenn die Scheibe 116 weitergedreht wird.
Als zusätzlicher Sicher heitsfaktor zum Schutz gegen ein Niederdrücken des Schneidmessers und eine Freigabe vor der Bewegung der Streifen, so dass der Arm 168 in seine Ausgangs- stellung vor dem Vorsprung 118 zurückkehren könnte, ist der Federarm 168 so gegenüber den Armen 172 angeordnet und so ausgebildet, dass er leicht deformiert wird, wenn das Schneidmesser niedergedrückt wird;
und zwar derart, dass das freie Ende des Armes 168 gegen über den Vorsprüngen in eine Richtung versetzt wird, die der Bewegungsrichtung der Vorsprünge entgegenge setzt ist. Durch diese Anordnung wird bewirkt, dass bei Freigabe des Schneidmessers das freie Ende des Arms 168 in die Ausgangsstellung längs eines Pfades zurück kehrt, der die radialen Vorsprünge schneidet, mit denen er vorher in Eingriff stand und zur Ruhe und gegen die radialen Vorsprünge zu liegen kommt;
wobei das Schneidmesser teilweise niedergedrückt verbleibt. In die ser Lage kann der Arm 168 die Drehung der Scheibe nicht verhindern und bewegt sich in eine Stellung, um eine Drehung der Scheibe zu verhindern, jedoch ge schieht- dies erst dann, nachdem der Vorsprung 118 ausser Eingriff mit dem Arm gekommen ist.