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CH453274A - Vorrichtung zur kontinuierlichen Behandlung von Fasermaterial - Google Patents

Vorrichtung zur kontinuierlichen Behandlung von Fasermaterial

Info

Publication number
CH453274A
CH453274A CH1134567A CH1134567A CH453274A CH 453274 A CH453274 A CH 453274A CH 1134567 A CH1134567 A CH 1134567A CH 1134567 A CH1134567 A CH 1134567A CH 453274 A CH453274 A CH 453274A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
treatment
rollers
belts
treatment room
treated
Prior art date
Application number
CH1134567A
Other languages
English (en)
Inventor
Kaku Teiichi
Iwamoto Takeaki
Original Assignee
Asahi Chemical Ind
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Asahi Chemical Ind filed Critical Asahi Chemical Ind
Publication of CH453274A publication Critical patent/CH453274A/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • D06B23/14Containers, e.g. vats
    • D06B23/16Containers, e.g. vats with means for introducing or removing textile materials without modifying container pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


  Vorrichtung     zur    kontinuierlichen     Behandlung    von Fasermaterial    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zur kontinuierlichen Behandlung von Fasermaterial, wo  bei das Fasermaterial zur Behandlung kontinuierlich  durch einen Behandlungsraum durchgeführt wird.  



  Zur     Behandlung    von     Fasermaterial    haben sich ver  schiedene kontinuierliche Behandlungsverfahren, spe  ziell die kontinuierliche Behandlung unter erhöhtem  Druck, als sehr wirksam erwiesen. Es wurden entspre  chend verschiedene Apparaturen zur Durchführung sol  cher kontinuierlicher Behandlungen vorgeschlagen. Die  Schwierigkeit liegt bei solchen Vorrichtungen im Ab  dichten der Stellen an welchen das zu behandelnde Ma  terial in den Behandlungsraum eintritt und aus demsel  ben austritt.

   Es wurden beispielsweise zur Erzielung die  ser Dichtung     langgestreckte    enge Mündungen, Düsen  mit     enger    Mündung variabler Weite oder als     flexible     Membran ausgebildete Taschen mit lippenförmigen,  schmalen Öffnungen verwendet und vorgeschlagen. Bei  diesen herkömmlichen Einrichtungen     erfährt    jedoch das  Fasermaterial infolge der Reibung an der Eintritts- und  Austrittsstelle eine unzulässige Abnützung oder Zugbe  anspruchung. Es wurden daher auch verschiedene Vor  schläge bekannt, zur Vermeidung der Abnützung des zu  behandelnden Materials das Dichtungsorgan als Druck  walze auszubilden.

   Wenn jedoch in der üblichen Weise  die Walzen aus hartem Material, beispielsweise Metall  bestehen, so ist bei der Behandlung von Materialien wie  Werg oder Streckbändern, die sich leicht verdrehen und  folglich zur Bildung ungleich dicker Stellen neigen, eine       Dichtung    durch     Gegeneinanderdrücken    von Walzen nicht  möglich, ohne dass ein derart hoher Druck angewendet  wird,     .dass    das Material beschädigt wird.

   In anderen       Worten,    wenn die     Walzen    genügend fest     gegeneinander     gepresst werden, um den     erforderlichen        Behandlungs-          druck    abzudichten, so wird das zwischen den Walzen       eingeführte    und     abgeführte    Material beschädigt.     Wird     Material mit losem Zusammenhang, beispielsweise Werg  oder Streckbänder,     in    einer solchen Vorrichtung behan  delt, so bleiben oft einzelne Fasern an den Walzen haf  ten und werden aufgewickelt, was das Arbeiten mit sol-         chen    Vorrichtungen praktisch verunmöglicht.

   Dieses  Anhaften von Fasermaterial tritt ganz besonders bei  Verwendung von Walzen aus elastischem Material,  beispielsweise Gummi in Erscheinung. Ein weiterer  Nachteil dieser bekannten Vorrichtung mit     Förderwal-          zen    besteht darin, dass infolge des umständlichen Ein  ziehens des Materials in den und durch den Behand  lungsraum bei Betriebsaufnahme, speziell bei unterbro  chener Kontinuität des Materials oder wenn dasselbe  Knoten aufweist, die Bedienung der Vorrichtung     stark-          erschwert    wird.  



  Die Erfinder haben nun verschiedene Studien und  Versuche zur Lösung der oben erwähnten technischen  Probleme, die bei herkömmlichen Verfahren auftreten,       dürchgefüh.rt    und     sind    dabei     schliesslich        zur    vorliegen  den Erfindung gelangt.  



  Ziel und Zweck dieser Erfindung besteht darin, eine  Vorrichtung zur kontinuierlichen Behandlung von Mate  rialien wie Werg und Streckbänder mit geringerem Zu  sammenhang des Fasermaterials kontinuierlich zu be  handeln, und zwar erstens mit tadelloser Abdichtung,  zweitens ohne Beschädigung des Materials infolge     über-          mässiger    Reibung oder übermässiger Pressung, drittens  ohne übermässige Zugbeanspruchung im Material, vier  tens ohne     Anhaftung    dies     Materials    an die     Behandlungs-          apparatur,        insbesondere    an deren Walzen,

   fünftens  ohne Verstopfung von Düsen der Vorrichtung und sech  stens mit einfacher Behandlung des Materials unter über  atmosphärischem Druck     liegendem    Druck (im folgenden  als Überdruck bezeichnet), unter atmosphärischem  Druck (im folgenden als Normaldruck bezeichnet) und  mit unterhalb des atmosphärischen Drucks liegendem  Druck (im folgenden als Unterdruck bezeichnet).  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist gekennzeich  net durch:  a) einen Behandlungsraum mit mindestens einem  Einlass und mindestens einem Auslass für das Behand  lungsmedium,      b) mindestens eine Einrichtung zum Einführen und  mindestens eine Einrichtung zum Abführen des Faser  materials in den, bzw.

   aus dem Behandlungsraum,  c)     mindestens    ein     Walzenpaar    in der     Einführeinrich-          tung,    über welches mindestens ein Paar endloser Bänder  geführt ist, zwischen welchen das Material zur Einfüh  rung in den Behandlungsraum gehalten ist,  d) mindestens ein Walzenpaar in der     Abführein-          richtung    über welches mindestens ein Paar endloser  Bänder geführt ist, zwischen welchen das Material zum  Abführen aus dem Behandlungsraum gehalten ist,  e)

   mindestens eines der     erwähnten    Bänder     und/oder     mindestens eine     Walze    der     Einrichtung    zum Einführen  und zum Abführen des Materials weist an mindestens       einer    Oberfläche elastisches     Material    auf.  



  Diese Vorrichtung kann zur Behandlung verschiede  ner Fasermaterialien, beispielsweise Werg, verschiedene  Fäden,     Konglomerationen    von Fäden, Stapel, Streck  bänder, Kammzüge, Garnbündel, ähnliche Materialien  in     Strahnform,    Gewebe     undloder    Gewebebänder, Bän  der von nicht gewobenem Stoff und anderer ähnlicher  Materialien verwendet werden.

   Als Behandlungsmittel  oder Behandlungsmedium kommen Dampf, Wasser,  Farblösung, Farbsuspension, Bleichmittel, Lösungen  oder gasförmige Mittel mit     Kunststoffbehandlungsmit-          teln,    Stabilisatoren, Weichmacher,     Härtemittel,    Glanz  stoffe und dgl. in Frage, und der Behandlungsraum  kann in einem Gefäss gebildet sein, das zur Kontaktbe  handlung des Materials mit dem Behandlungsmittel ge  eignet ist. Dieses Gefäss kann aus Metall, Glas oder  anderen Mineralstoffen, Holz oder Kunststoff bestehen.  



  Die Behandlung kann physikalisch und/oder che  misch auf das Fasermaterial einwirken, wobei dasselbe  beispielsweise gewaschen, gebleicht, gefärbt, mit Kunst  stoff behandelt, mit     Wärme    behandelt, getrocknet, sta  bilisiert wird oder eine     Anti-Statik-Behandlung,erfährt.     



  Im folgenden ist die Erfindung anhand der Zeich  nung beispielsweise erläutert.  



  Die     Fig.    1 und 2 zeigen hierbei zwei Ausführungs  beispiele der erfindungsgemässen Vorrichtung.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 wird als Be  handlungsmittel gesättigter Dampf verwendet, wobei der  Innenraum des Behandlungsgefässes 1 auf einer Tempe  ratur von beispielsweise 130  C und einem Druck von  1,72     kg/cm=    gehalten wird. Das Kondenswasser wird aus  dem Behandlungsraum durch eine     Dampfsperre    3 abge  führt. Ausser dem gesättigten Dampf können irgend  welche andere Behandlungsmittel,     beispielsweise        Farb-          lösung,    Bleichlösung, je nach der gewünschten Behand  lung     verwendet    werden.

   Ferner können eine     Umwälz-          pumpe,    ein Rührwerk und ein Erhitzer innerhalb oder  ausserhalb des Behandlungsgefässes vorgesehen sein.  Das der Wärme und Druckbehandlung zu unterwerfende  Material 4 wird zwischen zwei endlosen Bändern 5 und  6 gehalten kontinuierlich durch den Behandlungsraum  des Gefässes 1 bewegt.

   Je nach dem Ziel der Behandlung  können weitere Massnahmen getroffen werden, indem  beispielsweise die Dauer des     Durchlaufes    des Materials  durch den Behandlungsraum erhöht wird, indem die  Bänder 5 und 6 mehrmals zwischen dem Eingang und  Ausgang des Behandlungsraumes hin- und her oder auf  und ab bewegt werden, indem das Behandlungsmittel in  intensive Berührung mit dem Material gebracht wird,  indem die Bänder 5 und 6 im Behandlungsraum vonein  ander gespreizt werden, oder dgl. Wie oben erwähnt,  können in dieser Vorrichtung Werg, Streckbänder,  Garne, Stoffe und vorbehandelte Stoffe behandelt wer-    den, wobei die Vorteile der Vorrichtung sich speziell bei       Materialien    wie Werg und Streckbändern zeigen, welche  beschränkten Zusammenhang aufweisen.

   An den Stellen  wo die endlosen Bänder 5 und 6 in den Behandlungs  raum eintreten und aus demselben austreten, sind je ein  Paar von Eingangswalzen 7 und 8, bzw. Ausgangswal  zen 7' und 8' vorgesehen, die in nicht dargestellter Weise  angetrieben werden und das Material 4 und die endlo  sen Bänder 5 und 6 antreiben und den     Austritt    von  unter Druck stehenden Behandlungsmitteln aus dem Be  handlungsraum     verhindern.    Wenn die Eingangswalzen  7 und 8 und die Ausgangswalzen 7' und 8' aus hartem  Material, beispielsweise Metall bestehen, sollten die end  losen Bänder 5 und 6 aus genügend elastischem Mate  rial bestehen, um sich der Dicke des zu behandelnden  Materials anzupassen. Als elastisches Material für diese  Bänder eignen sich Naturgummi, Kunstgummi, Kunst  stoffe und Schaumstoffe.

   Vorzugsweise werden Bänder  verwendet, deren     Oberflächen    mit glattem, zähem Mate  rial, beispielsweise Stoff, dünnen Metallschichten, Kunst  stoffschichten oder dergleichen verkleidet sind. Nötigen  falls kann eines der Bänder aus elastischem Material und  das andere Band aus weniger elastischem Material, bei  spielsweise Stoff bestehen. Das Spiel zwischen den Wal  zen 7 und 8, bzw. den Walzen 7' und 8' wird auf einen  geeigneten Wert eingestellt, unter     Berücksichtigung    der  Dicke der Bänder und des zu behandelnden Materials.

    Die     Walzen    können gleich breit oder breiter als     die    Bän  der 5 und 6 ausgeführt     sein    und im letztgenannten Falle  können die     Walzen    auf einer der Bandbreite entspre  chenden axialen Länge     etwas    geringeren     Durchmesser     aufweisen. Wenn die Oberflächen eines oder beider Wal  zenpaare 7, 8 bzw. T, 8' mit weichem und elastischem  Material bedeckt sind, so können die Bänder 5 und 6  aus Stoff, dünnem Metallband, Gummi oder Kunststoff  bestehen, doch ist ein poröses und     widerstandsfähiges     Material mit weicher     Oberfläche,    beispielsweise ein Ge  webe aus Polyesterfasern vorzuziehen.

   Wenn es die Art  des Materials und/oder die Art der Behandlung erforder  lich erscheinen lässt, können sowohl die Walzen als auch  die Bänder aus elastischem Material bestehen. In allen  oben erwähnten Fällen können zum Andrücken der  Walzen und zur Abdichtung an den Seiten der Walzen  verschiedene an sich bekannte Mittel angewendet wer  den.  



  Wie oben bereits erwähnt, besteht das wesentlichste  Merkmal der Erfindung darin, dass an den Stellen wo  das Material zwischen den Bändern gehalten durch die  Wandungen des Behandlungsgefässes durchtritt, Paare  von Eintritts- und Austrittswalzen vorgesehen sind, wo  bei     entweder    die     Oberflächen    dieser     Druckwalzen    oder  der Bänder oder beider Teile aus     elastischem    Material,  beispielsweise Gummi bestehen, wodurch     ungleichmäs-          sige    Dicke des zu behandelnden Materials durch Defor  mation dieses elastischen Materials absorbiert wird,

   wo  bei eine vollkommene Abdichtung des Behandlungsrau  mes erzielt wird und wobei das zu behandelnde Material  nicht durch übermässigen Druck beschädigt werden  kann. Da ausserdem das zu     behandelnde        Material    zwi  schen den beiden     Bändern        gehalten    ist, was als  Sand  wich-System  bezeichnet werden kann, ist es selbst bei  der Behandlung sehr losen Materials mit geringem Zu  sammenhang der Fasern, beispielsweise Werg und       Streckbänder,    unmöglich,     dass    Fasern auf Walzen aufge  wickelt werden können.

   Da die Bänder als Transport  mittel arbeiten, kann die Geschwindigkeit des zur Be  handlung zugeführten Materials bezogen auf die Ge-           schwindigkeit    der Bänder beliebig erhöht werden, so dass  dieses     Material    ahne Zug behandelt werden kann und       eine        Längsschrumpfung    erfahren kann.

   Speziell Fa  sern mit latenter und natürlicher     Tendenz    zur Kräuse  lung oder mechanisch     gekräuselte    Fasern, wie Werg und  Streckbänder, können behandelt werden, wobei nicht  nur keine Gefahr besteht, dass die Kräuselung zerstört  oder herabgesetzt wird, weil die Fasern ohne Zug be  handelt werden können, sondern die Fasern können so  gar in Längsrichtung geschrumpft werden oder die latent       vorhandene    Kräuselung kann     .im        Erscheinung    treten,  wenn das zu behandelnde Material mit genügend über  der Bandgeschwindigkeit liegender Geschwindigkeit     zu-          geführt    wird,

   wobei solche Fasern nach der     Behandlung     in der erfindungsgemässen Vorrichtung eine ebenso gute  Kräuselung aufweisen können wie bei der büschelweisen  Behandlung. Ein weiterer Vorzug der     erfindungsgemäs-          sen    Vorrichtung liegt darin, dass nicht kontinuierliches  Material, beispielsweise     strahnförmiges    Garn, Kleidungs  stücke aus gestricktem Gewebe und dgl. leicht und wirk  sam behandelt werden können.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 wird das einer       Wärmebehandlung    zu     unterwerfende    Material ohne Zug  und in einer bestimmten Länge zwischen den Bändern  durchgeführt. Bei speziellen Behandlungen ist es jedoch  ohne weiteres möglich eine Streckung oder Schrumpfung  zu erzielen, indem gemäss     Fig.2    die Bänder in zwei  Teile 1.5 und 16, bzw. 15' und 16' unterteilt werden,  die über mit verschiedenen Geschwindigkeiten angetrie  bene Eintrittswalzen 17 und 18, bzw. Austrittswalzen  17' und 18' geführt sind. Die Dichtung an den Durch  trittsstellen 10 der Bänder durch die     Wand    des Behand  lungsraumes kann nach verschiedenen bekannten Me  thoden erfolgen.

   Die Walzen und Bänder gemäss     Fig.    2  können aus den in Zusammenhang mit     Fig.    1 erwähn  ten Materialien bestehen. Da das zu behandelnde Mate  rial bei seinem Durchgang zwischen den Walzen zwi  schen den     Bänderpaaren    15 und 16, bzw. 15' und 16'  gehalten ist, besteht keine Gefahr des     Anhaftens    und       Aufwickelns    des Materials auf diese Walzen.  



  Während bisher im Zusammenhang mit den Aus  führungsbeispielen nur eine Dampfbehandlung bei hoher  Temperatur und hohem Druck erwähnt wurde, kann  das Fasermaterial auch einem anderen Behandlungsmit  tel,     beispielsweise        einer    Farblösung, einer Bleichlösung,  einem Stabilisator oder einem anderen Behandlungsmit  tel unterworfen werden, das die oben erwähnten Stoffe  enthält und unter normalem Druck und hoher Tempera  tur oder normaler Temperatur angewendet werden  kann. Auch in diesem Falle ist selbstverständlich eine  kontinuierliche Behandlung unter hohem Druck und  hoher Temperatur oder bei normaler Temperatur mög  lich.

   Es ist ausserdem möglich, im Behandlungsraum  Unterdruck zu erzeugen, indem ein nicht dargestellter  Auslass des     Behandlungsraumes    mit einer     Absaugvor-          richtung    verbunden     wird.    In     diesem        Falle        kann    die Vor  richtung zur kontinuierlichen Behandlung von Material  bei Unterdruck verwendet werden. Auch in diesem    Falle können natürlich die oben erwähnten Behand  lungsmittel verwendet werden, aber die Behandlung bei  Unterdruck ist besonders dann     vorteilhaft,    wenn ent  zündbares Material oder bei Wärme unstabiles Material  einer kontinuierlichen Trockenbehandlung unterworfen  werden muss.

   Die Vorrichtung ermöglicht weitere Be  handlungen bei Unterdruck und niedriger Temperatur,  z. B. die Behandlung von Materialien mit flüchtigen Sub  stanzen oder     schaurnbildenden    Zusätzen, Behandlungen  zur Entfernung von Luftblasen in geschäumten Stoffen  oder hohlen Stoffen und zum kontinuierlichen Tauch  verfahren bei Unterdruck usw.  



  Zusammenfassend kann die erfindungsgemässe Vor  richtung zur kontinuierlichen Behandlung von Faser  material verwendet werden, wobei das dem zu behan  delnden Material .und dem Behandlungszweck entspre  chende Behandlungsmittel gewählt und unter geeignetem  Druck und geeigneter Temperatur angewendet werden  kann.  



  Der Antrieb der Bänder der erfindungsgemässen  Vorrichtung erfolgt normalerweise zusammen mit dem  Antrieb der Walzen, aber nötigenfalls können besondere  Antriebswalzen 19 und 19', bzw. 20 und 20' gemäss       Fig.    1 für die Bänder vorgesehen werden. Der Antrieb  der Walzen erfolgt mittels allgemein bekannter Antriebs  mittel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur kontinuierlichen Behandlung von Fasermaterial mittels eines Behandlungsmediums, ge kennzeichnet durch a) einen Behandlungsraum mit mindestens einem Einlass und mindestens einem Auslass für das Behand lungsmedium, b) mindestens eine Einrichtung zum Einführen und mindestens eine Einrichtung zum Abführen des Faser materials in den bzw.
    aus dem Behandlungsraum, c) mindestens ein Walzenpaar in der Einführeinrich- tung, über welches mindestens ein Paar endloser Bänder geführt ist, zwischen welchen das Material zur Einfüh rung in den Behandlungsraum gehalten ist, d) mindestens ein Walzenpaar in der Abführein- richtung, über welches mindestens ein Paar endloser Bänder geführt ist, zwischen welchen das Material zum Abführen aus dem Behandlungsraum gehalten ist, e) mindestens eines der erwähnten Bänder und/oder mindestens eine Walze der Einrichtung zum Einführen und zum Abführen des Materials weist an mindestens einer Oberfläche elastisches Material auf.
    UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens eine Absaugvorrichtung vor gesehen ist, um im Behandlungsraum niederigen Druck zu erzeugen.
CH1134567A 1966-08-12 1967-08-11 Vorrichtung zur kontinuierlichen Behandlung von Fasermaterial CH453274A (de)

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JP5278766 1966-08-12
JP5278866 1966-08-12

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CH453274A true CH453274A (de) 1968-06-14

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ID=26393453

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CH1134567A CH453274A (de) 1966-08-12 1967-08-11 Vorrichtung zur kontinuierlichen Behandlung von Fasermaterial

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ES (1) ES344032A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1055763A2 (de) * 1999-05-28 2000-11-29 Babcock Textilmaschinen GmbH Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Behandlung einer textilen Warenbahn mit Dampf zum Fixieren von Reaktivfarbstoff auf nativen Fasern

Cited By (5)

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EP1055763A2 (de) * 1999-05-28 2000-11-29 Babcock Textilmaschinen GmbH Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Behandlung einer textilen Warenbahn mit Dampf zum Fixieren von Reaktivfarbstoff auf nativen Fasern
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US6471729B1 (en) 1999-05-28 2002-10-29 Babcock-Textilmaschinen Gmbh Method of and device for continuous treatment of a textile product web with steam for fixing reactive dye on natural fibers
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EP1746191A3 (de) * 1999-05-28 2007-02-21 Moenus Textilmaschinen GmbH Vorrichtung zur kontinuierlichen Behandlung einer textilen Warenbahn mit Dampf zum Fixieren von Reaktivfarbstoff auf nativen Fasern

Also Published As

Publication number Publication date
ES344032A1 (es) 1968-09-16

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