CH332588A - Verfahren zur Herstellung von gefässförmigen Hohlkörpern aus thermoplastischem Material und Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von gefässförmigen Hohlkörpern aus thermoplastischem Material und Vorrichtung zur Ausübung dieses VerfahrensInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C51/00—Shaping by thermoforming, i.e. shaping sheets or sheet like preforms after heating, e.g. shaping sheets in matched moulds or by deep-drawing; Apparatus therefor
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Description
Verfahren zur Herstellung von gefässförmigen Hohlkörpern aus thermoplastischem Material und Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von gefässförmigen Hohlkörpern aus thermoplastischem Material. Ein bekanntes Verfahren dieser Art ist das Blasverfahren, bei welchem eine in plastischem Zustand sich befindende Scheibe aus thermoplastischem Material über eine Hohlform gespannt und dann mittels Druckluft in diese letztere hinein geblasen wird, bis das Material allseitig an die Formwandung anliegt. Ist aber die Formentiefe im Verhältnis zur Formenöffnung zu gross, so wird der der letzteren gegenüberliegende Bodenteil und der unmittelbar an diesem sich anschliessende Wandteil des gefässförmigen Hohlkörpers zu dünn, während der der For menöffnung benachbarte Wandteil eine ver hältm.smässig grosse Wanddicke aufweist. Wird ein bestimmtes Verhältnis zwischen Formöffnung und Formtiefe überschritten, so zerplatzt der herzustellende Hohlkörper während des Blasvorganges. Nach dem Verfahren gemäss der Erfindung wird dieser Nachteil nun dadurch vermieden, dass man das im plastischen Zustand auf dem Öffnungsrand der Hohlform gehaltene Arbeitsstück (z. B. Scheibe oder Vorformling) zwecks Vorformung in der Hohlform zuerst an seinem lKittelteil der Wirkung eines kolbenartigen Streckorgans aussetzt und erst nach Beendigung dieses Streckvorganges zwecks Fertigformung Druckluft anwendet, die das vorgeformte Arbeitsstück an die Innenwandung derllohlform andrückt. Die Erfindung umfasst auch eine zur Ausübung dieses Verfahrens dienende Vor- richtung, von der auf der beiliegenden Zeichnung ein Ausführungsbeispiel gezeichnet ist, an Hand dessen auch das Verfahren beispielsweise erläutert ist. Fig. 1, 2 und 3 sind Vertikalschnitte durch eine kombinierte Streck-und Blasform in drei verschiedenenZustandsstellungen, und Fig. 4 zeigt eine andere ähnliche Streckund Blasform in der der Fig. 1 entsprechenden Zustandsstellung. Die kombinierte Streck-und Blasform gemäss Fig. 1-3 hat einen die je Hohlform bil- denden Unterteil a und einen darauf aufliegenden Oberteil b. Dieser Oberteil b hat eine zylindrische Bohrung bl, in der ein Kolben c angeordnet ist, dessen Stange d sich durch den Boden dieses Oberteils b erstreckt und an seinem untern Ende mit einem scheibenförmigen Pressteil e versehen ist. Die Kolbenstange d hat eine mittlere Bohrung dl, die sich ungefähr bis auf die halbe Länge der Kolbenstange d erstreckt und an ihrem untern Ende mit seitlichen, in der gleichen Querebene liegenden Austrittskanälen d2 versehen ist. Die Teile c, d und e bilden zusammen ein Stück, das zufolge der von ihm erfüllten Auf gabe im folgenden als Streckorgan bezeichnet ist. Dieses Streckorgan steht unter dem Einfluss einer auf der Kolbenstange d angeordneten Druckfeder f, die das Streckorgan in seiner obern, in Fig. 1 gezeigten Stellung zu halten trachtet. Die Bohrung bl ist oben mittels eines Deckels g abgedeckt, der in der Mitte eine Luftzutrittsöffnung g1 aufweist. Im Oberteil b ist ein Entlüftungskanal b2 und im Unterteil ein Entlüftungskanal al vorgesehen. Zur Herstellung von gefässförmigen, dünnwandigen Hohlkörpern auf der Streck- und Blasform gemäss den Fig. 1, 2 und 3 geht man zweckmässigerweise wie folgt vor: Bei abgehobenem Oberteil b wird eine aus thermoplastischem Material, z. B. Poly äthylen, bestehende Scheibe in plastischem Zustand auf den Öffnungsrand des Unterteils a aufgelegt und der Oberteil b wieder aufgesetzt, wodurch die zu verformende Scheibe festgehalten wird (Fig. 1). Durch die Öffnung gl im Deckel g wird nun mittels einer an diese Öffnung anzuschliessende Leitung Druckluft zugeführt. Dadurch wird durch Beaufschlagung des Kolbens c das Streckorgan nach unten bewegt und die Scheibe aus thermoplastischem Material dadurch einem Streckvorgang ausgesetzt. Dabei entsteht ein vorgeformter Gefässkörper (siehe Fig. 2) mit gleichmässig gestreckter Wandung, während der Gefässboden vorläufig noch seine ursprüngliche Dicke beibehalten hat. Sobald aber das Streckorgan so weit verschoben worden ist, dass die Luftaustrittskanäle dl der Kolbenstange d durch den Boden des Oberteils b hindurchgetreten sind, so wird die weitere Streckung des vorgeformten Gefässkörpers durch die aus diesen Kanälen cl2 austretende Druckluft besorgt, wobei nun auch der bisher ungestreckt gebliebene Gefässboden gestreckt wird, bis der Gefäss körper zwecks Fertigformung desselben allseitig an der Innenwandung der Hohlform a anliegt, wie in Fig. 3 gezeigt ist. In der kombinierten Streck- und Blasform gemäss Fig. 1-3 werden somit die herzustellenden Gefässkörper in einem Streckvorgang zuerst vorgeformt und anschliessend in einem Blasvorgang fertig geformt. Dadurch, dass das ausgeblasene Material in Berührung mit der relativ kalten Innenwandung des Unterteils a gelangt, erstarrt der Gefäss körper sofort und kann unmittelbar nach dem Blasvorgang aus der Hohlform a herausgenommen werden. Bei der oben beschriebenen Vorrichtung benützt man zur Herstellung des Gefässkörpers eine flache Scheibe aus thermoplastischem Material. Man könnte aber auch, wie bei der in Fig. 4 gezeigten Streck- und Blasform, von einem Vorformling ausgehen, der im Spritzverfahren hergestellt sein könnte. In diesem Fall wäre es dann zweckmässig, den Oberteil der Vorrichtung als Spritzform auszubilden und die dadurch hergestellten Spritz- linge dann sofort nach Beendigung des Spritzvorganges nach dem an Hand der Fig. 1-3 beschriebenen Verfahren zu Gefässkörpern zu formen. Um eine befriedigende Produktion von gefässförmigen Hohlkörpern mittels der Streck- und Blasform nach Fig. 1-3 bzw. Fig. 4 zu gewährleisten, müssen der Durchmesser des scheibenförmigen Pressteils e, der Arbeitshub des Streckorgans und die Blasgeschwindigkeit den jeweils herzustellenden Gefässkörpern angepasst sein, so dass während des Blasvorganges ein Ausgleich des Wandstärkenunterschiedes zwischen dem ungestreckten Bodenteil und dem gestreckten Wandteil des Gefässkörpers erfolgen kann. Auf der Zeichnung ist zur Erläuterung des erfindungsgemässen Verfahrens eine kombinierte Streck-und Blasform in möglichst einfacher Ausführung dargestellt worden. Es versteht sich jedoch von selbst, dass für eine rationelle Produktion von Gefässkörpern mittels dieser Vorrichtung alle Teile derselben, die während des Produktionsvorganges irgendeine Bewegung auszuführen haben, automatisch gesteuert werden. Da die hierzu notwendigen Steuermittel jedoch nicht zur Erfindung gehören, sind sie hier einfachheits
Claims (1)
- II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie als kombinierte Streckund Blasform ausgeführt ist, die einen als Hohlform ausgebildeten Unterteil und einen als Kolbenführung ausgebildeten Oberteil besitzt, mittels welchem gleichzeitig ein auf den Öffnungsrand der Hohlform aufgelegtes Materialstück, das verformt werden soll, gehalten wird, wobei die Stange des im Oberteil geführten, mittels Druckluft verschiebbaren Kolbens, die sich durch den Boden dieses Oberteils hindurch erstreckt, an ihrem untern Ende mit einer Pressplatte versehen ist .und einen axialen, von oben her zugänglichen Luftkanal mit seitlichem Luftaustritt aufweist, der je nach der Lage des Kolbens in den Zylinderraum oder in die Blasform mündet. halber nicht gezeigt worden.Im übrigen sei noch erwähnt, dass zwecks höherer Produktionsleistung natürlich auch Maschinen mit mehreren solchen kombinierten Streck- und Blasformen konstruiert werden können.PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von gefässförmigen Hohlkörpern aus thermoplastischem Material, dadurch gekennzeichnet, dass man das im plastischen Zustand auf dem Öffnungsrand der Hohlform gehaltene Arbeitsstück zwecks Vorformung in der Hohlform zuerst an seinem Mittelteil der Wirkung eines kolbenartigen Streckorgans aussetzt und erst nach Beendigung dieses Streckvorganges zwecks Fertigformung Druckluft anwendet, die das vorgeformte Arbeitsstück an die Innenwandung derHohlformandrückt.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH332588T | 1955-10-06 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH332588A true CH332588A (de) | 1958-09-15 |
Family
ID=4502507
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH332588D CH332588A (de) | 1955-10-06 | 1955-10-06 | Verfahren zur Herstellung von gefässförmigen Hohlkörpern aus thermoplastischem Material und Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH332588A (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3379798A (en) * | 1964-11-20 | 1968-04-23 | Dorn Co V | Method for forming a plastic liner for a receptacle |
US3757718A (en) * | 1966-12-13 | 1973-09-11 | Shell Oil Co | Method for forming hollow articles of work-stengthenable plastic materials |
US4552717A (en) * | 1984-06-26 | 1985-11-12 | Cosden Technology, Inc. | Process for making a thin walled container from a plastic resin |
-
1955
- 1955-10-06 CH CH332588D patent/CH332588A/de unknown
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3379798A (en) * | 1964-11-20 | 1968-04-23 | Dorn Co V | Method for forming a plastic liner for a receptacle |
US3757718A (en) * | 1966-12-13 | 1973-09-11 | Shell Oil Co | Method for forming hollow articles of work-stengthenable plastic materials |
US4552717A (en) * | 1984-06-26 | 1985-11-12 | Cosden Technology, Inc. | Process for making a thin walled container from a plastic resin |
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