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CH329785A - Wägeeinrichtung - Google Patents

Wägeeinrichtung

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Publication number
CH329785A
CH329785A CH329785DA CH329785A CH 329785 A CH329785 A CH 329785A CH 329785D A CH329785D A CH 329785DA CH 329785 A CH329785 A CH 329785A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
weighing
circuit
weight
weighing device
movement
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kennaway Alexander
Alan Lolley Raymond
Rupert Pigott Owen
Original Assignee
Ici Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ici Ltd filed Critical Ici Ltd
Publication of CH329785A publication Critical patent/CH329785A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
    • G01G13/24Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge
    • G01G13/28Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge involving variation of an electrical variable which is used to control loading or discharge of the receptacle
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0019Chemical composition and manufacture
    • H01J2893/0022Manufacture
    • H01J2893/0023Manufacture carbonising and other surface treatments

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description


  



  Wägeeinrichtung
Die Erfindung betrifft eine   Wägeeinrich-    tung zum Wägen von   Nettogewichten.   



   Bei   Wägevorgängen    wird ein das Wägegut tragendes Element, z. B. ein Haken, eine Schale oder eine Waagplatte (der Einfachheit halber im folgenden als Tragelement   bezeich-      net),    entgegen der Wirkung einer Gegenkraft niedergedrückt, wobei die Bewegung dieses Tragelementes eine bestimmte Bewegung, beispielsweise einer Welle, verursacht. Diese Be  wegung    betätigt ihrerseits Mittel zur Messung des Gewichtes, welche aus einem Zeiger und einer Skala bestehen können, wobei die jeweilige Bewegung des Zeigers relativ zur Skala das Gewicht am Tragelement anzeigt.

   Die er  wähnte    Bewegung kann aueh einen das Gewicht am Tragelement anzeigenden Zähler betätigen Wenn es sieh wie bei der Verwen  dung    einer automatischen Zuführung um ein bestimmtes Gewicht handelt, kann die er  wähnte      Bewegung eine Vorriehtung zum    Abmessen von   Wäg'egutmengen betätigen,    z. B. einen Zeiger, der aus seiner Nullpunktslage   nach    einem vorbestimmten Punkt seiner kreisförmigen Bahn bewegt wird, an welchem   Punkt    die Zuführung unterbrochen wird.



   Zuweilen ist es   zweckmässig, Wägegut    direkt in Behältern zu wägen. Dieses Verfahren bedingt, dass man den Behälter auf die Wägevorrichtung stellt, um ihn zu wägen, oder dass man das Behältergewicht in Betracht zieht und dann den Behälter angemessen füllt und das Endgewicht feststellt, oder dass man das Material in den Behälter   einfüllt,    bis das gewünschte Gewicht erreicht ist. Das Gewicht des Behälters heisst Tara, während das Verfahren zur   Beriieksichtigung    des Be  hältergewichtes    als Tarieren bekannt ist.



   Muss eine grosse   Wägegutmenge    in vielen einzelnen Behältern so ausgewogen werden ; dass jeder das gleiche Gewicht enthält, so hat sich herausgestellt, dass jeder Behälter separat tariert werden muss, da die Behalter kleine Unterschiede im Gewicht aufweisen. Das Tarierverfahren wurde bisher auf verschiedene Weise ausgeführt ; so kann der Behälter beispielsweise leer gewogen werden und dann wiederum nach Einfüllung des erforderlichen Inhaltes.

   Das ist jedoch ein langsames Verfahren, und der Tarierprozess wurde durch die Verwendung von Wägevorriehtungen be  schleunigt,    bei denen der Behäter zuerst auf die Wägevorrichtung gesetzt wird und der Zeiger dann durch eine handbedienten Me  chanismus,    das heisst durch Einstellung der   gewichtsmessenden    Mittel, auf seine Nullage zurückgedreht wird und danach das   Wägegut    in den Behälter eingewogen wird, bis der Zeiger das gewünschte Gewicht angibt. Der gefüllte Behäter wird dann entfernt, und ein neuer Behälter wird für den nächsten Wägevorgang auf die Wägeeinrichtung gebracht.



  Bei einer solchen Vorriehtung hängt die   Rich-      tigkeit    des endgültigen Gewichtes von der Genauigkeit ab, mit welcher der Arbeiter beim   jedesmaligen Abwägen    den Nullpunkt dieser Wägeeinriehtung einstellt. Die   Ungenauigkei-    ten, die bei diesem Einjustieren auftreten, können, falls das ausgewogene   Wägegut    verhältnismässig billig ist, geduldet werden ; wenn das ausgewogene   Wägegut    jedoch verhältnismässig teuer ist oder bei vielen sich wiederholenden   Wägevorgängen,    ist ein Tarierverfahren erwünscht, welches unabhängig von der Geschicklichkeit des Arbeiters zum Einjustieren ist.



   Die erfindungsgemässe Wägeeinrichtung zum Wägen von   Nettogewichten    ist dadurch gekennzeichnet, dass während der Bewegung des Tragelementes für die Last zur Austarierung vorerst die Gewichtsmessvorrichtung in einem Zustand gehalten wird, in welchem kein Gewicht gemessen wird, dass Nachweismittel vorgesehen sind zur automatischen   Feststellmg    der Beendigung der genannten Bewegung und dass die genannten Nachweismittel nach einer solehen Feststellung die Messvorrichtung betätigen, um von Null aus die weitere Bewegung des Tragelementes zu messen.



   Die genannte   Nachweisvorrichtung    kann, wenn gewünscht, einen   Wägegutfluss    in den Behälter   auslosen.   



   Das Wort   Wägegut   soll sowohl   Gegen-    stände als auch Materialien, wie z. B. Pulver, Körner, Kügelehen, Klumpen, Späne, wässrige Mischungen, Pasten, Flüssigkeiten und Gase, einschliessen, und   Tragelement   schliesst irgendeine Vorrichtung für die Aufnahme des   Wägegutes    ein, wie zum Beispiel eine Waagschale.



   In der beiliegenden Zeichnung sind in Fig.   1    bis 15 Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes schematisch    dargestellt.



   Eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Wägeeinrichtung ist auf Fig.   1    dargestellt. Weitere Einzelheiten über diese Ausführungsform sind auf den Fig. 3 und 6 zu sehen.



   Fig.   1    veranschaulicht eine Stirnansieht einer Wägeeinrichtung mit einer   Wägeplatte    10, einem Zeiger 11, einer feststehenden Skala 12 und einer beweglichen Skala 13. Die Skala 13 ist mit   Elotzkontakten      14    und   4a    zur Steuerung einer automatischen   Zufuhrvorriehtung    versehen. Der Zeiger 11 bewegt sich entsprechend der Bewegung der Waagplatte 10 in einer bestimmten Weise.



   Er zeigt somit die Bruttogewichte an der Skala 12 an.



   Die Skala 13 ist durch den in Fig. 3 gezeigten Servomechanismus mit der   Wägeeinrich-    tung gekuppelt. Der hier angewendete Typus von Servomechanismus ist wohlbekannt und besteht aus zwei   Dreiphasen-Servomotoren,    wovon einer ein Geber 30 und der andere ein Nachlaufelement 31 ist. Ihre Statorwicklungen sind an den Klemmen   32,    33, 34, 35, 36 und 37 angeschlossen. Die   Rotorwieklung    des   Ge-    bers 30 ist mit der Wechselstromquelle 44 verbunden.



   Der Rotor des Nachlaufelementes 31 ist mittels der Welle 38 mit dem Rotor des An  triebsmotors    39 gekuppelt, welcher seinerseits direkt mittels der Welle 41 mit dem Rotor des   Induktionsgenerators    40 gekuppelt ist. Die Rotorwicklung des   Nachlaufelementes    31 und die des Induktionsgenerators 40 sind zum Eingang des   Verstärkers 42 gesehaltet.    Der Ausgang des Verstärkers 42 ist an den Antriebsmotor 39 angelegt. Der Verstärker 42 ist an die Stromquelle 43 angeschlossen. Die Verbindungen zu den Anschlusspunkten 81, 82, 87, 88, 89 und 90 sind auf Fig. 6 gezeigt. Der Antriebsmotor 39 ist ein Zweiphasen-Induktionsmotor.

   Eine Gruppe seiner Pole ist mit der Wechselstromquelle 44 verbunden, um eine   Bezugsphase    zu   erhalten,währenddem    die andere Gruppe von Polen mit dem Ausgang des Verstärkers 42 verbunden ist, der die Steuerphase liefert. Der Induktionsgenerator 40 wirkt als   Dämpfvorrichtung,    indem er dem Verstärker 42 eine Gegenkopplungsspannung zuführt.

   Der Ausgang des   Induktionsgenera-    tors 40 ist parallel mit dem Ausgang des Nach laufelementes 31 geschaltet, indem eine Leitung des Induktionsgenerators zusammen mit einer Leitung des   Nachlaufelementes      31    zum Verstärker   4 ? führt, während    die zweite Leitung auf bekannte Weise zum Verstärker   42    geschaltet ist, um eine Signalumkehrung zu erzielen. Die   Gegenkopplungsspannung    vom Induktionsgenerator ist eine Funktion der Drehzahl der Welle.



   Wenn bei der Schaltung auf Fig. 3 dem Geber 30 Strom von der   Weehselstromquelle    44 zugeführt wird, so entsteht im   Nachlauf-    element   31    ein Kraftfluss. Deshalb besitzt der Rotor des   Naehlaufelementes    31 eine Ausgangsspannung. Diese sinkt auf Null ab, wenn der Rotor in eine Lage gebracht wird, in der die Achse seiner Einphasenwicklung senkrecht zum Kraftfluss steht. Die Folge davon ist, dass dann beide Rotoren stillstehen. Diese Lage wird als Koinzidenzlage bezeichnet. Wenn die Rotoren nicht in der Koinzidenzlage sind, oder wenn sie sich drehen, wird ein   Induktions-    strom in der   Rotorwicklung    der   Naehlaufein-    heit 31 erzeugt, welcher dem Verstärker 42 zugeführt wird.

   Der verstärkte Strom fliesst dann zum Antriebsmotor 39, welcher den Rotor des   Nachlaufelementes    31 antreibt, bis sich dieser in der Koinzidenzlage befindet und kein Strom mehr von dem Nachlaufelement 31 zum Verstärker 42 fliesst. Der Rotor des Nachlaufelementes 31 bleibt deshalb in der Koinzidenzlage stehen.



   Die Skala 13 ist mit dem Nachlaufelement 31, und die Wägeeinrichtungswelle ist mit dem Geber 30 gekuppelt. Die   Servoschaltung    ist so ausgebildet, dass während des Tarierens der Stromkreis von dem Nachlaufelement 31 zum Verstärker 42 geschlossen ist (von dem Nachlaufelement 31, Punkt 89, über den umgelegten Kontakt E5 (Fig. 6), Punkt 90 zum Verstärker (42), so dass der Geber 30 das Nachlaufelement 31 mittels des Motors 39 antreibt. Dadurch wird die Skala 13 im gleichen Ausmass wie der Zeiger 11 bewegt, das heisst die   gewichtsmessenden    Mittel (Skala 13 und Zeiger 11) werden in einer Lage gehalten, in der während des Tarierens das Gewicht Null angezeigt wird.



   Wenn beim Tarieren das Gleichgewicht erzielt worden ist, so fliesst kein Strom mehr in den Verstärker 42 vom Nachlaufelement 31.



  Wenn aber kein Strom mehr fliesst, fällt das Relais   E    (Fig. 6) ab und öffnet den Stromkreis vom Nachlaufelement 31 zum Verstärker   42    mittels seines Kontaktes   E5.    Das Resultat davon ist, dass eine weitere Bewegung des Gebers 30 nicht auch eine entsprechende Be  wegung    des   Nachlaufelementes    31 zur Folge hat, weil der geöffnete Stromkreis verhindert, dass ein Strom zum Verstärker 42 fliesst. Weil bei der Bestimmung des   Nettogewichtes    das Nachlaufelement 31 und deshalb auch die Skala 13 stillstehen, wird auf dieser Skala das   Nettogewiclzt durch    den Weg des Zeigers von der Nullstellung bis zur neuen Stellung angezeigt.

   Bei dieser Ausführungsform der Er  findung    hält der Servomechanismus und die ihm zugeordneten Relais die   gewichtsmessen-    den Mittel 11, 13 in einer Lage, in der sie während des Tarierens Null anzeigen. Ferner stellen sie fest, wann die Bewegung der Waagplatte 10 aufhört, weil die   Nachlaufeinheit    31 beim Gleichgewichtszustand keinen Strom mehr abgibt und deshalb das Relais D (Fig. 6) umschaltet. Dadurch wird bewirkt, dass sich die Skala 13 während dem folgenden Stadium der   Wägoperation    nicht mehr bewegt.



   Fig. 6 veranschaulicht die elektrische Schaltung, welche für die auf den Fig.   1    und 3 abgebildete Ausführungsform der Erfindung benützt wird. Der Gleichrichter 80 ist an die Ausgangsklemmen 81 und 82 des Verstärkers 42 (Fig. 3) angeschlossen, dessen   Eingangs-    klemmen uber 89 und 90 und Kontakt E5 mit der   Rotorwicklung    der Naehlaufeinheit 31   (Fig.    3) verbunden ist. Ein Widerstand 83 befindet sich im Ausgangsstromkreis des Ver  stärkers      42      (Fig.    3).

   D, E,   F und G sind    Relais, welche die vier Kontaktgruppen   D1,      E1,      E2,    E3,   4,    E5,   Fl, F2    bzw.   G1, G2 betätigen.   



  Die Kontakte sind in Fig. 6 alle im Ruhezustand der Relais dargestellt.



   Ein an der Waagplatte 10 (Fig.   1)    ange  brachter Schalter    84 wird durch Gewicht des darauf abgestellten Behälters geöffnet. Der Schalter 84 ist derart montiert,   dag    er   blob    geöffnet wird, wenn der Behälter ganz auf der Waagplatte aufliegt.



   Die Klemmen 85 und 97 sind an ein Gleichstromnetz von 24 Volt angeschlossen, während die Klemme 86 an ein Wechselstromnetz von 230 Volt angeschlossen ist. Die Klemmen 87 und 88 sind durch eine 50-Volt-Wechselstromquelle in Serie mit der Eingangsseite des Servomotorsystems geschaltet, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Die Klemmen 91 und 92 sind mit der automatischen Zufuhrvorrichtung verbunden, wobei die Verbindung über 91 eine   Wagegutzufiihrung    in groben Mengen und diejenige über 92 eine solche in feinen Mengen in Tätigkeit setzt. Die bei 93 und 94 gezeigten Lampen sind weisse bzw. grüne Kontrollampen. Andere, nicht gezeichnete Kontrollampen sind parallel mit der automatischen Zuführleitung geschaltet, wobei eine rote Lampe eine grobe und eine gelbbraune Lampe eine feine Zufuhr andeutet.

   Die bei 95 und 96 gezeigten   Ausloser    stellen die an der   beweg-    lichen Skala befindlichen Kontakte   14    und   14a    dar. Die wahrend einer   Wägeperiode    stattfindende Reihenfolge der Vorgänge ist in der Tabelle I dargestellt.



   Beim Anschluss der Wägeeinriehtung an das Netz muss das Relais E erregt werden, bevor der 230-Volt-Kreis geschlossen wird, weil sonst, solange das Relais E nicht erregt ist, Strom vom Netz über Punkt 86 die Relais  kontakte E3 und F'2,    Punkt 91 bzw.   92    zur   automatisehen    Zufuhrvorriehtung fliessen und diese schon in diesem Stadium betätigen konnte. Wenn die   Wägeeinricht. ung    angefangen hat, normal zu funktionieren, so bleibt das Relais   E,    wenn ein gefüllter Behälter von der Waagplatte 10 (Fig.   1)    genommen wird, erregt, wie das auch aus Tabelle I hervorgeht.



  Das Stadium 1 der Tabelle I stellt den Zu   standder'Wägeeinrichtungnacherfolgter    Entfernung eines   gefiillten    Behälters dar. 



     Tabelle I Zustand des Stadium Zustand dr Servomotorsystems und Waagplatten- Relais Relais Relais Relais des Wäge- Ergebnis Wägeeinrichtung des Stromkreises über die schalter 84 D E F G Schalter E4 und E5 1 Waagplatte leer In Koinzidenz, geschlossen aus- ein- aus- aus- Zeiger und Skala am Stromkreis geschlossen geschaltet geschaltet geschaltet geschaltet Nullpunkt.



  Weisses Licht an.



  2. Behälter teilweise Ausser Konizidenz geschlossen ein ein aus aus Zeiger und Skala auf der Platte bewegen sich.



  Weisses Licht an.



  3. Behälter gänzlich Ausser Koinzidenz offen ein ein aus aus Weisses Licht an. auf der Platte 4 Gleichgewichts- Koinzidenz offen aus aus aus aus Zufuhr in groben Mengen zustand beginnt. bein Tarieren Rotes Licht an.



  5 Auslösevorrichtung Stromkreis offen offen aus aus ein aus Zufuhrmenge ändet sich für Zufuhrin groben von grob zu fein.



  Mengen erreicht Gelbbraunes Licht an.



  6 Auslösevorrichtung Stromkreis offen offen aus aus ein ein Materialzufuhr hört auf. für Zufuhr in feinen Grünes Licht an.



  Mengen erreicht 7 Behälter entfernt Ausser Koinzidenz, geschlossen ein ein aus aus Zeiger kehrt zum Null Stomkreis geschlossen punkt zurück und Skala folgt ihm.



  Weisses Licht an.



  8 Waagplatte leer In Koinzidenz, geschlossen aus ein aus aus Zeiger und Skala arn biem Gleich- Stromkreis geschlossen Nullpunkt. gewichtszustand. Weisses Licht an.    



   Im Betrieb bewegt, sich die Skala 13 so, dass sie der Bewegung des Zeigers 11 während des Tarierens nachläuft, so dass, wenn die Be  wegung    in der Wägeeinrichtung beim Tarieren aufhört, die Null der beweglichen Skala sich gegenüber dem Zeiger 11 befindet. Da der Geber und das Nachlaufelement der Servomotorvorrichtung bem Tarieren in der Koin  zidenzstellung und    in Ruhe sind, fliesst kein Strom vom Verstärker 42 (Fig. 3) zum Gleichrichter 80, folglich sind die Relais D   uncl E    stromlos, und der Servomotorstromkreis ist offen und bleibt offen, bis der Behälter von der Waagplatte 10 (Fig.   1)    weggenommen wird. Die Skala 13 bleibt daher während   Nettowägung    stationär.

   Der Stromkreis ist so angeordnet, da. nach dem Tarieren eine   hy-      draulische,    einer Schüttelwirkung ausgesetzte Zufuhrvorrichtung   Wägegut    in den Behälter   fòrdert,    bis der Zeiger den Kontakt 95 der beiden an der beweglichen Skala angebrachten Kontakte 95 und 96 berührt. Das Mass der Materialzufuhr ändert sich dann von grob auf fein, bis der zweite Kontakt 96 vom Zeiger bestrichen wird, worauf die Zufuhr auf  hort.    Die Stellung des zweiten Kontaktes 96 bestimmt das Nettogewicht des in den   Behäl-    ter eingefüllten Materials.

   Nach Entfernung des gefüllten Behälters von der Waage kehrt der Zeiger in Nullage zurück, und der Servo  motorenmechanismus    tritt wieder in Wirkung und bringt die bewegliche Skala auf die Nullpunktstellung zurück, so dass die   Wägeein-    richtung für einen weiteren Wägevorgang bereit ist.



   Die in Fig.   1    dargestellte Wägeeinrichtung kann auch zur Schaffung einer gedruckten Aufzeichnung des Nettogewichtes und, wenn erwünscht, auch der Tara sowie des Bruttogewiehtes in Verbindung mit einer Zählvorrichtung verwendet werden, welche, wie später erläutert, durch elektrische Impulse be  tätigt    wird. Der die   Gewichtsmessvorrichtung    einstellende Mechanismus kann zur Steuerung eines elektrischen Stromkreises verwendet werden, so dass elektrische Impulse in eine Zählvorrichtung gelangen, welche die Tara registriert, worauf dann der Stromkreis beim Gleichgewichtszustand   antomatiseh    geändert wird, so dass weitere Impulse naeh einer Zählvorrichtung gelangen, welche das Nettogewicht aufzeiehnet.



   Statt einer Servoschaltung kann eine   Wheatstone-Brückenanordnung    benutzt werden. Fig.   4    veranschaulicht eine Anordnung dieser Art. Die Wheatstone-Brüeke besteht aus den vier Widerständen 51,   5, 53 und 54,    und es wird ihr Strom von der Wechselstromquelle 55 aus zugeführt. Die   Wheatstone-      Brüeke    ist, wie dargestellt, an den Eingang eines Verstärkers 56 angeschlossen, während ein elektriseher Antriebsmotor 57 mit dem Ausgang des Verstärkers 56 verbunden ist.



  Der Verstärker 56 ist an eine Stromquelle 58 angeschlossen. Die Widerstände 51 und   52    sind beide veränderlich, und der Widerstand 52 ist mit dem Rotor des Antriebsmotors 57 mechanisch verbunden, so dass bei einer Än  derung    des Widerstandes 51 ein Strom durch die Anordnung fliesst, der verstärkt und dann in den Motor 57 geleitet wird. Dieser fängt hierauf an zu laufen und regelt den Wert des Widerstandes   52,    bis Gleichgewichtslage hergestellt ist, worauf der Stromfluss durch die Brücke zum   Stil] stand kommt.   



   Diese Anordnung kann in der   Wägeein-    richtung gemäss Fig. 1 verwendet werden, indem man den Zeiger 11 über einen Wider  standsdraht    schleifen lässt, dessen Länge zwischen dem Zeiger und dem feststehenden Nullpunkt der   Skala 12    dem Widerstand 51 der Fig. l gleichwertig ist. Auch die bewegliehe Skala in Fig.   I    muss ein   Eontaktstück    aufweisen, das über einen Widerstandsdraht schleift, wobei der Widerstand   52 der    Fig.   4    gleich der Länge des Widerstandsdrahtes zwischen dem Berührungspunkt des Kontaktstiiekes der bewegliehen Skala mit dem Widerstandsdraht und dem Nullpunkt der feststehenden Skala ist. Der Antriebsmotor wird mit der   beweg-    lichen Skala verbunden.

   Jede Versehiebung des Zeigers verursaeht einen Stromfluss in dem Brüekenkreis, so dass der Motor die be  wegliche    Skala bis zur Wiederherstellung des Gleichgewichtszustandes dreht, das heisst, bis die Null der beweglichen Skala unter der Zei gerspitze liegt. Die bewegliche Skala kann auf diese Weise veranlasst werden, jeder Bewegung des Zeigers zu folgen. Wenn die Bewegung des Zeigers über einen Widerstandsdralit Reibung verursacht, kann diese durch eine   Kapazitäts-Wheatstone-Brüeke    kompensiert werden.



   Fig. 2   veransehaulieht    eine   Ausführungs-    form der Erfindung, bei welcher der Zeiger 22 festgehalten wird, bis das Aufhören der Bewegung der   Wägeplatte    durch die Tara nachgewiesen ist. Fig. 5 zeigt eine elektrische   Schaltma,    welche für diese Ausführungsform   gebraueht    werden kann. Nach Fig. 2 besitzt die   Wageeinrichtung    eine Waagplatte 20, eine kalibrierte Skala 21, einen Zeiger 22 und eine drehbare Welle 23, welche durch   Niederdrük-    ken der Waagplatte 20 in einem bestimmten Ausmass betätigt wird.

   Wird ein Behälter auf die Waagplatte gebracht,   so-kann    die Welle 23       gegenüber dem Zeiger 22 gleiten, bis der Gleichgewichtszustand zwischen dem Behältergewicht und der Wägeeinriehtung erreicht ist, worauf dann automatisch eine magnetische Kupplung in Tätigkeit tritt, um zu bewirken, dass der Zeiger 22 einer weiteren Drehung der Welle 23 folgt. Diese Ausführungsform ist mit einem   Servosystem    versehen, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, wobei der Geber 30 mit der   Wägeeinrichtungswelle    23 (Fig. 2) gekuppelt ist. Die Bewegung der Waagplatte 20 verursacht einen Strom, der von der Nachlaufeinheit 31 zum Verstärker 42 fliesst und das Relais A (Fig. 5) erregt. Dadurch wird der Stromkreis der magnetischen Kupplung offengehalten.

   Wenn die Bewegung der Waagplatte 20 aufhört, so hört auch der Strom auf, zum Verstärker 42 zu fliessen. Das Relais A    (Fig.    5) fällt deshalb   ab,    und sein Kontakt   sehliesst    den Stromkreis der magnetischen Kupplung, so dass der Zeiger 22 mit der Wägevorriehtungswelle 23 gekuppelt wird und jede weitere Bewegung der   Wägeeinrichtungs-    welle 23 dureh den Zeiger 22 angezeigt wird.



   Fig. 5 veranschaulicht die elektrisehe Schaltung, die in Verbindung mit der in Fig. 2 gezeigten Wägeeinrichtung benützt wird.



   In Fig. 5 bedeutet 60 einen Gleichrichter, der mit den Ausgangsklemmen 81 und 82 des Verstärkers des Servosystems verbunden ist, dessen Einlassklemmen an die Rotorwicklung des Nachlaufelementes des Servomotorsystems angeschlossen sind. Ein Widerstand 63 ist in der nach 82 führenden Leitung eingeschaltet.



     Ein Waagplattenschalter 84    ist vorgesehen, welcher einen Kontakt momentan betätigt, sobald ein Behälter auf die Waagplatte 20 ge stellt ist ; dieser Schalter tritt nicht in   Tätig-    keit, wenn der gefüllte Behälter von der Waag platte wieder entfernt wird. Der Schalter 64 kann mechanisch oder photoelektrisch betätigt werden.   A,    B und C sind im aberregten Zu stand gezeigte Relais, welche die drei Kon    taktgruppen      AI,    A2, A3, A4, A5 ; B1, B2 bzw.



     C1,    C2, C3 betätigen. Die Klemme 86 ist an eine   230-Volt-Wechselstromquelle      angeschlos-    sen. Jede der Klemmen   66    und 73 sind mit dem Stromkreis der magnetischen Kupplung so verbunden, dass dieser geschlossen wird, so bald die Kontakte A3 und   C3-geschlossen    sind.



   Die Klemmen 87 und 88 sind durch eine    50-Volt-Wechselstromquelle    mit dem Servo motorsystem verbunden, während die Klemme
89 am Ausgang des Servomotors und die
Klemme 90 am Eingang des Verstärkers an geschlossen ist, so dass der Eingangsstrom kreis zum Verstärker durch den   Umsehalter       A5    geöffnet oder geschlossen werden kann.



   Der Servomotorstromkreis ist in Fig. 5 nicht dargestellt ; er entspricht jedoch demjenigen gemäss Fig. 3. Die Klemmen 71 und 72 sind mit einer elektrisch betätigbaren, automati schen Zuführungsvorrichtung verbunden, wo bei die Verbindung über 71 eine grobe und diejenige über 72 eine feine Zuführung in
Gang setzt. Die bei   74    und 75 gezeigten Lam pen stellen weisse bzw. grüne Kontrollampen dar. Andere, nicht gezeichnete Kontrollampen sind parallel zu den automatischen   Zufüh-    rungsstromkreisen geschaltet, wobei ein rotes
Licht die grobe Zuführung und ein gelbbrau nes Licht die feine Zuführung andeutet.

   Die bei 76 und 77 gezeigten Auslöser stellen Kon taktanordnungen dar, die an vorgestimmten
Skalastellen die Wägeeinrichtung enthalten und   welchebeimBestreichendurch,denZei-    ger bewirken, dass sich zuerst die grobe Zuführung in eine feine Zuführung ändert ; dann die ganze Zufuhrbewegung zum Stillstand kommt. Die Anschlussklemme 85 ist mit einer Gleichstromquelle von 24 Volt   verbun-    den. Die während einer   Wägeperiode    stattfindende Reihenfolge der Vorgänge ist in der Tabelle II dargestellt.

   Es muss beachtet werden, dass beim Anschluss der Wägeeinrichtung an das Netz das Relais   A    durch Schliessen des Schalters   64    erregt werden muss, bevor der   230-Volt-Stromkreis    geschlossen wird, da sonst die automatische Zuführung in Tätigkeit tritt.



  Während einer Reihe von Wägevorgängen   bleibendieRelais.ss    und C immer erregt, solange das Relais A nicht. erregt ist, ausgenommen, wenn sich die Wägeeinrichtung bei ihrer   Tarierstellung    im ausgeglichenen Zustand befindet, und der automatische Vorschub kann daher nur nach dem selbsttätigen Tarieren des Behälters in Tätigkeit treten. Das Staclium 1 der Tabelle II stellt daher den Zustand der Wägeeinriehtung nach erfolgter Entfernung eines gefüllten Behälters dar.



   Bei dieser Ausführungsform können Taraund   Bruttogewichte    mittels eines zweiten Zeigers angezeigt werden, der dauernd auf der Welle 23 befestigt ist. 



     Tabelle II Stadium Zustand des Waag Zustand der Magnetische Relais Relais Relais des Wage0 Servomotor- Platten- Ergebnis Wägevorichtung Kupplung A B C vorganges systms schalter 1 Waagplatte leer aus In Koinzidenz, offen ausgeschaltet eingeschaltet eingeschaltet Zeiger auf Nullpunkt.



  Stromkreis offen Grünes Licht an.



  2 Behälter teilweise aus Ausser Konzidenz, geschlossen ein aus aus Zeiger verbleibt auf auf der Platte Stromkreis Nullpunkt. geschlossen Weisses Licht an.



  3 Bchälter gänzlich aus Ausser Koinzidenz, offen ein aus aus Keine Änderung. auf der Platte Stromkreis geschlossen 4 Behälter ganz auf in In Koinzidenz, offen aus aus aus Grobe Zuführung beginnt. der Platte, Gleich- Stomkreis offen Rotes Licht an. gewichtszustand Der Zoiger bewegt sich. erreicht 5 Auslösevorrichtung in Stromkreis offen offen aus ein aus Grobe Zuführung ändert für grobe Zufüh- sich zu feiner Zuführung. rung erreicht Gelbbraunes Licht an.



  6 Auslösevorrichtung aus stromkreis offen offen aus ein ein Zufuhrbewegung hört auf. für feine Zuführung Grünes Lieht an. rreicht 7 Bchälter entfernt aus Stromkreis offen offen aus ein ein Zeiger wird durch Feder and Nullpunktslage zurückgeführt.



  Grünes Licht an.



  8 Bereutscgaft für das aus Stromkreis offen offen aus ein ein Zeiger am Nullpunkt. nächste Abwägen Grünes Licht an.    



   Der in Fig. 5 dargestellte Stromkreis kann, zwecks ausschliesslicher Verwendung der in Fig. 2 gezeigten Wägeeinrichtung zur Bestimmung des Bruttogewichtes geändert werden.



  Bei dieser Variante lässt man den   Waagplat-    tenschalter (an dessen Stelle auch ein durch den Zeiger betätigter photoelektrischer Schalter treten kann) kurz tätig sein, um die magnetische Kupplung auszuschalten, wenn der Zeiger in die Nähe der Nullpunktsstelle zuriickgekehrt ist. Der Zeiger wird durch Federn gegen einen festen Anschlag genau in die Nullpunktslage eingestellt. Die magnetische Kupplung wird, sobald sich die unbelastete Wägeeinrichtung im Gleichgewicht befindet, wieder eingeschaltet. Das heisst, die magnetische Kupplung ist während des ganzen   Wägevorganges    in Betrieb, bis sich der Zeiger nahe am Nullpunkt befindet, und sie tritt wiederum in Wirkung, wenn der Zeiger durch eine schwache Feder genau am Nullpunkt gehalten wird.

   Somit bewegt sich der Zeiger stets von einem präzisen Nullpunkt aus, und zwar unabhängig von der Lage der Waagplatte bei unbelastetem Zustand. Dies kann erreicht werden, indem die   Wägeeinrich-    tung mit einem Servomotorsystem und mit einem Stromkreis versehen wird, welcher die magnetische Kupplung eingeschaltet lässt, solange sich das Servomotorsystem im statischen Gleichgewicht befindet ; ferner ist ein Haltestromkreis vorgesehen, welcher die magnetische Kupplung eingeschaltet hält, so lange, bis dieser Haltestromkreis bei der Rückkehr des Zeigers durch die Betätigung des Schalters unterbrochen wird.

   Während des Zeitraumes zwischen der Wirksamkeit des Schalters und dem abermaligen Einschalten der magnetischen Kupplung, wenn sich das Servomotorsystem in statischer Koinzidenz befindet, das heisst beim   Gleichtgewichtszustand    der unbelasteten Wägevorrichtung wird der Zeiger durch eine Feder auf den Nullpunkt   zurück-    gebracht.



   Ein anderes Verfahren zur Steuerung der durch die selbsttätige Zuführungsvorrichtung gelieferten Menge von   Wägegut    besteht in der Verwendung elektrischer oder elektronischer   Zählwerke.    Elektrische Zählwerke dieser Art bestehen aus Sätzen von Relais, wobei jedes Relais ein Umschaltrelais ist, und bei der Zuleitung elektrischer Impulse in dieses   Zähl-    werk bewirkt jeder Impuls eine Änderung der Anordnung der Relais, so dass für eine bestimmte Anzahl von Impulsen die dadurch erzielte Anordnung der Relais einmalig ist.



  Die Kontakte der Relais können so sein, dass sich ein Stromkreis ergibt, der nur dann geschlossen ist, wenn ihm eine bestimmte Anzahl von Impulsen zugeführt wurde. Da jeweils für eine bestimmte Zahl jedes Relais in einer seiner beiden möglichen Stellungen sein muss, so ist zur Auffindung des Stromkreises, welcher geschlossen ist, wenn eine bestimmte Zahl von Impulsen zugeführt wurden, die Benutzung aller Relais erforderlich. Der Stromkreis wird gefunden, indem der Eingangsleiter mit dem entsprechenden festen Kontakt des ersten Relais die   Ansehlussklemme    des beweglichen Kontaktes des ersten Relais mit dem passenden, festen Kontakt des zweiten Relais verbunden wird und so fort.

   Die in das   Zähl-    werk gesandten Impulse können durch die    Waageeinrichtung, beispielsweise durch spä-    ter beschriebene Verfahren, erzeugt werden und jeder Impuls kann dabei ein Gewicht von   1/10    Pfund darstellen. Dadurch, dass der durch diese Anordnung der zählenden Relais geschaffene Stromkreis einen Teil des die selbsttätige Zuführung des   Wägegutes    besor  genden    Kreises bildet, kann die Zuführung an   Wägegllt    angehalten werden, sobald die dem gewünschten Gewicht entsprechenden Impulse in das Zählwerk gesandt sind.

   Ferner kann durch Anordnung von zwei   solehen    Zählkreisen der eine von ihnen die Änderung von grober auf feiner Speisung bewirken, während der andere dazu dient, die Speiseleitung gänzlich abzuschalten. Beim jeweiligen Auswägen von Material von je 50 Pfund Nettogewicht und bei einer Änderung der Speiseleitung von grober auf feine Speisung nach Einfüllung   von 45 Pfund, würden    die Relaiskontakte zum Beispiel auf zwei Arten miteinander verbunden werden, so dass der eine Zählkreis bei 45 Pfund und der andere bei Erreichung von 50 Pfund geschlossen wird.

   Bei den bekannten elektrischen   Zählwer-    ken kann es   unpraktisch    sein, die vorhandenen Relais auf diese Weise   wu    verwenden, und unter solchen Umständen kann jedes   vorhan-    dene Relais ein zweites, parallel zum ersten geschaltetes Relais haben, dessen einziger Zweck darin besteht, Kontakte für den Netto Speisekreis vorzusehen.



   Elektrische Zählwerke können mit 50 bis 100 Impulsen pro Sekunde arbeiten, und wenn jeder Impuls   t/lo    Pfund bedeutet, so stellt dieser Wert eine   Zuführgeschwindigkeit    von 5 bis 10 Pfund pro Sekunde dar. Langsamere   Zufuhrgesehwindigkeiten    können auch benützt werden, und man kann die Impulse auch so einstellen, dass sie einen Bruchteil eines Pfundes darstellen, der weniger als   1/10    Pfund ist. Für höhere   Zufuhrgeschwindigkei-    ten können elektronische Zählwerke verwendet werden, wobei die Anordnung der zwei stabilen Zustände (oder drei, falls ein ternäres System verwendet wird) des elektronischen Systems ausgenutzt wird, welche einer be  stimmten    Anzahl bestimmter, in das Zählwerk gesandter Impulse entspricht.

   Die einer bestimmten Impulszahl und daher auch einem bestimmten Gewicht entspreehende Anord  nung    kann elektronisch gesteuert werden, um einen leitenden Weg vorzusehen, der seinerseits zur Steuerung der automatischen Zuführung des Wägegutes dient. Elektronische Zählwerke können zur Zählung von Impulsen bis zu einer Geschwindigkeit von 100 000 pro Sekunde gebaut werden.



   Die in Fig. 7, 8 und 9 dargestellte, durch Fernsteuerung automatisch betätigte   Wäge-      einriehtung    gestattet eine Ablesung der Anzeigen und liefert eine gedruckte Aufzeichnung der Tara, des Netto-und   Bruttogewich-    tes.



   Fig. 7 zeigt die allgemeine Anordnung der Wägeeinrichtung, Fig. 8 stellt den Teil der Einrichtung dar, welcher den das Nettogewicht angebenden Zeiger auf seinen Nullpunkt bringt, und Fig. 9 zeigt den zum Nachweis des in der Wägeeinriehtung herrschenden Gleichgewichtszustandes verwendeten Stromkreis, welcher die Tätigkeit der automatischen Speisevorrichtung und des   Druckmechanis-      mus    steuert.



   In Fig. 7 stellt 120 die Waagplatte mit einem darauf befindlichen, zylindrischen Behälter 121 dar, welcher eine teilweise gefüllte Einlage 122 enthält, deren Hals über den Auslass der automatischen Speisevorrichtung 123 geschoben ist. Die automatische   Speisevor-    richtung   123    besitzt einen hydraulisch be  tätigten      Schütteltisch      124 und    kann für grobe oder feine Zuführung eingestellt werden. Die Bewegung der Platte der Wägeeinrichtung wird der   Fernanzeigevorriehtung    durch ein Servomotorsystem mitgeteilt, dessen Geber bei 125 und dessen Empfänger bei 126 gezeigt ist.

   Die   Fernanzeigevorrichtung    weist eine die beiden Zeiger 128 und 129 tragende Skala 127 und zwei Kontakte 130 und   131    auf, welche durch den Zeiger 128, nicht aber durch den Zeiger   129    bestrichen werden. Am Zeiger 128 ist eine aus Leichtmetall, beispielsweise aus Aluminium, angefertigte Scheibe 137 angebracht. Diese hat die Aufgabe, mittels einer Feder den Zeiger 128 in die Nullstellung zu bringen, wenn die Waagplatte entlastet wird.



  Die Seheibe 137 wird später mit Bezug auf die Fig. 8 genauer beschrieben. Falls zweekmässig, kann diese Scheibe auch aus einem nichtleitenden Material wie Kunstharz angefertigt werden. Der Zeiger 129 bewegt sich beständig während eines Wägevorganges, der Zeiger 128 dagegen tritt nur nach erfolgtem Tarieren des leeren Behälters mittels einer magnetischen Kupplung in Tätigkeit. Das Servomotorsystem ist von der   vorbeschrie-    benen Art und besitzt einen Antriebsmotor   132    und einen Induktionsgenerator 133. Der Empfänger 126 betätigt auch die Druckvorrichtung, wobei die Zähleinrichtungen für das Bruttogewicht, die Tara und das Nettogewicht bei 134, 135 bzw. 136 gezeigt sind.



   In der Druckeinrichtung wird der Brutto  zähler 134 durch    die   Nachlaufeinheit    126 mittels der magnetischen Kupplung   143      angetrie-    ben. Der Tarazähler 135 ist mit dem Bruttozähler 134 durch die magnetische Kupplung 144 gekuppelt. Auch der   Nettozähler 136    wird durch die Nachlaufeinheit 126 angetrieben, und zwar mittels der magnetischen Kupplung   142.    Die Schaltung (Fig. 9) ist so   besehaffen,    dass, wenn der Behälter auf die Waagplatte abgestellt wird, der Bruttozähler   134    durch die magnetische Kupplung 143 und der Tarazähler 135 durch die magnetische Kupplung 144 mit der   Nachlaufeinheit    126 gekuppelt werden.

   Wenn das Taragleichgewicht sich eingestellt hat, wird die magnetische Kupplung   144    automatisch ausgekuppelt, die magnetische Kupplung   142    hingegen automatisch eingekuppelt, um den   Nettozähler    136 mit der Nach  laufeinheit] 26 zu    kuppeln. Wenn die Wägung beendet ist, gibt deshalb der Zähler 134 das Bruttogewicht, der Zähler 135 die Tara und der Zähler 136 das Nettogewicht an. Nur der die beiden Servomotoren verbindende Stromkreis ist gezeichnet, da der übrige Teil Teil des Servomotorstromkreises dem in Fig. 3   besclriebenen    ähnlieh ist.



   Fig. 8 zeigt in einer Detailansicht das zum Rückstellen des Zeigers 128 verwendete Verfahren. Die   Scheibe 137    besitzt eine Kerbe 141 und eine in diese eingreifende, an einer schwachen Feder 138 gehaltene Rolle 140, welche die Scheibe 137 im Gegenuhrzeigersinn zu drehen sucht. Das andere Ende der Feder 138 ist an der Stirnseite der Skala 127 befestigt und geerdet. In der Nähe dieser Feder befindet sich ein ebenfalls an der Stirnseite der Skala 127 befestigter Kontakt 139, der mit dem magnetischen   Kupplungskreis    verbunden ist.

   Während des Bestimmens des   Nettogewichtes    wird der Zeiger durch die magnetische Kupplung mitgenommen und be  wegt    sich im Uhrzeigersinn, während die Rolle   140    am Aussenumfang der Scheibe leicht aufliegend läuft und einen Kontakt zwischen der Feder   7. 38    und dem Kontakt 139 herstellt.



  Nach dem Entfernen des gefüllten Behälters von der NVaagplatte bleibt die magnetische Kupplung in Tätigkeit und bringt den Zeiger 128 gegen seinen Nullpunkt zurück, bis die Rolle 140 in die Kerbe 141 fällt und den Kontakt der Feder 138 mit dem Kontakt 139 unterbricht. Dadurch wird der magnetische   Kupplungskreis geöffnet und der Zeiger durch    die Wirkung der Feder 138 in seinen Nullpunkt   zurückgebracht.    An Stelle der Feder 138 kann auch eine   selnwenkbare      Stance    verwendet werden, welche am einen Ende eine die Funktion der Rolle   140      übernehmende    Rolle tragt, während ihr anderes Ende durch eine schwache Feder unter Zugspannung   ge.    halten wird.

   Die Anordnung der Kerbe und der Feder ist so gewählt, dass der magnetische   Kupplungskreis    beim   Heranbewegen des    Zeigers nahe an seinem Nullpunkt geöffnet wird, so dass eine schwache Federwirkung genügt, um den Zeiger gegen den festen Anschlag am Nullpunkt zurückzuschieben.



   In Fig. 9 ist 150 ein Gleiehriehter, dessen Eingangsklemmen mit den Ausgangsklemmen des Verstärkers des Servomotorsystems verbunden sind und dessen Ausgangsklemmen an das Relais H angeschlossen sind.   11,      I,    J, K, L, M und N sind Relais, welche die   fion-      taktgruppen    H1, H2 ; I1, 12 ; J1, J2 J3, J4 ; K1,   K2    ; Ll,   L2      ;      m,    M2, 113 und N1,   N2    steuern. Die Relais sind im aberregten Zustand dargestellt.

   Der Umschalter 151 und der einfache Schalter   152    sind   zusammengekup-    pelt und werden durch die Bewegung der   Waagplatte betätigt ;    die Kontakte sind in einem der unbelasteten Waagplatte entspre  chenden    Zustand dargestellt oder in einem Zustand bei nicht völlig auf der Waagplatte befindlichem Behälter. Die   Auslösevorrieh-    tungen 153 und   154    stellen den Zeiger   128    und Kontakt 130 bzw. den Zeiger   128 und    Kontakt 131 dar.

   Wenn der Zeiger 128 über den Kontakt 130 streicht, so macht der   Ausloser    153   Kontakt, und ähnlieh    stellt der Ausloser   154    eine   Kontaktverbindung    beim Bestreiehen des Kontaktes 131 her. Die Klemme 155 ist mit einer weissen Signallampe verbunden, die Klemmen 156 und 157 sind an die selbsttätige Zuführungsvorrichtung angeschlossen.

   die Klemme 156 regelt die Grobspeisung und die   Klemme 157    die   Feinspeisung.    Eine rote Signallampe ist parallel zum Stromkreis für Grobspeisung geschaltet und eine gelbbraune Signallampe parallel zum Stromkreis für   Feinspeisung.    Die Klemme 158 ist an die Druekvorrichtung angeschlossen, deren Stromkreis eine grüne Signallampe parallel   geschal-    tet hat. Die Klemmen 159, 160 und 161 sind über die magnetischen   Kupplungskreise    zur Betätigung der Tara-, Netto-bzw. Bruttogewichts-Zählwerke an ein   Gleiehstromnetz    von 24 Volt angeschlossen.

   Die den Zeiger 128 betätigende, magnetische Kupplung ist bei   162 gezeigt.    Die Klemme 163 ist an ein   230-Volt-Wechselstromnetz angeschlossen.    Die Klemme   164    ist mit dem in Fig. 8 gezeigten Kontakt 139 verbunden und sehafft einen Haltekontakt für das Relais K, so dass, nachdem letzteres einmal erregt und der magnetische Kupplungskreis geschlossen wurde, dieser Kreis geschlossen bleibt, bis der Zeiger fast zu seinem Nullpunkt   zurüekkehrt    und die Rolle in die Kerbe der am Zeiger befestigten Scheibe fällt. Jede der mit + bezeichneten Klemmen ist mit einer   24-Volt-Gleichstrom-    quelle verbunden.



   Beim Betrieb wird ein Behälter zuerst auf die. Waagplatte gesetzt und die Tara am Tarazähler angezeigt. Der Bruttozähler arbeitet beständig während des Wägevorganges. Der Zeiger 129 bewegt sich ebenfalls und zeigt die Tara an. Nach erfolgter Ausgleichung beginnt die Wägegutzuführung in groben Mengen, der Tarazähler hört auf zu arbeiten und der   Nettogewichtszähler    tritt in Funktion. Wenn der Zeiger   128    über den Kontakt 130 streicht, ändert sich die grobe in eine feine Zuführung, und beim Streichen des Zeigers über den Kontakt 131 hört das Zuführen von   Wägegut    auf.



  Nachdem alles durch die automatische Speisevorrichtung   gelieferte Wägegut    den Behälter erreicht hat, kommt die Wägevorriehtung zur Ruhe, Gleichgewicht ist hergestellt, und die Zähler zeigen das Bruttogewicht, die Tara und das Nettogewicht an, während die Druckvorrichtung zur Herstellung einer gedruekten Aufzeichnung in Tätigkeit tritt. Die Zähler werden automatisch auf ihren Nullpunkt zurückgestellt, sobald der Behälter von der Waagplatte entfernt ist, und beide Zeiger kehren zum Nullpunkt   zurüek,    wobei   mecha-    nische Zähler zum Beispiel durch einen Rückstellarm auf ihren Nullpunkt gebracht werden, welcher die   Rüekstellung    bewirkt.

   Der Stromkreis der den Zeiger 128 betätigenden magnetischen Kupplung ist offen, wenn sich dieser bei seiner   Riiekkehr    in der Nähe des Nullpunktes, z. B. ungefähr bei der 1-Pfund Markierung der Skala, befindet, und der Zeiger wird dann durch eine Feder in seine Nullage gebracht, welche den Zeiger gegen einen festen Anschlag   zurückschiebt.   



   Die Tabelle III zeigt die Reihenfolge der Wägevorgänge während des   Wagons    bei Verwendung einer Vorrichtung gemäss den Fig. 7,   8 und    9. 



     Tabelle III Zustand des Waag- Magnet.Kupp Stadium Zustand der R e l a i s Servomotor- platte- lung den Zeiger Ergebnis Nr. Wägevorrichtung H I J K L M N systems schalter betätigend 1 Waagplatte leer In Koinzidenz offen ausgeschaltet aus aus ein aus aus aus ein Weisses Licht an. Keine Zuführung. bie Nullpunkts- Brutto- und Trazählkreise lage geschlossen.



  2 Behäter teilweise Ausser offen aus ein aus ein aus aus aus ein Bruttogewicht und Tara auf der Waagplatte Koinzidenz werden gezählt.



  3 Behälter gänzlich Ausser geschlossen aus ein ein ein aus aus aus ein Relais J ird nur durch Relais HI auf der Platte Koinzidenz gehalten.



  4 Registrierung In Koinzidenz geschlossen eingeschaltet aus ein aus ein aus aus ein Grobzuführung beginnt. Magnetische der Tara bei Tara- Kupplung eingeschaltet. Rotes Licht Einstellung an.Nettogeweichtzähler ein-und Tarazähler ausgeschaltet.



  5 Zeiger passiert das Ausser geschlossen ein ein ein aus ein aus aus ein Rolle läuft am Scheibenumfang und 1-Pfund-Zeichen Koinzidenz macht den Haltekontakt für das Relais K.



  6 Auslöser für Grob- Ausser geschlossen ein ein ein aus ein ein aus ein Grobzuführung ändert sich in Feinzuführung berührt Koinzidenz zuführung. Gelbbraunes Licht an.



  7 Auslöser für Fein- Ausser geschlossen ein ein ein aus ein ein ein ein Feinzuführugn hört auf, gelbbraunes zuführung berührt Koinzidenz Lich erlischt. Brutto- und Nettozähler eingeschaltet.



  8 Im Gleichgewicht Koinzidenz geschlossen ein aus ein aus ein ein ein aus Brutto- und Nettozähler bei vollem beim ausgeschaltet. Druckvorrichtung Nettogewicht Nettogewicht arbeitet. Crünes Licht an.



  9 Gefüllter Behälter Ausser offen ein ein ein aus ein ein ein aus Grünes Licht aus, Zeiger durch die entfernet Koinzidenz magnetische Kupplung noch festgehalten.



  10 Gekuppelter Zeiger Ausser offen aus ein ein aus aus ein ein aus Zeiger wird durch eine Feder von fällt auf das 1-Pfd.- Koinzidenz dem 1-Pfund-Zeichen auf den Zeiehen zurück Nullpunkt zurückgebracht.



  11 Waagplatte Koinzidenz bei offen aus aus aus ein aus aus aus ein Stromkreis der Druckvorrichtung in Ruhe und leer Nullpunktslage bei Koinzidenz nicht geschlossen, da Schaltor 152 offen ist.



  Weisses Licht an.    



   Bei gewissen Arten des Wägegutes wie beispielsweise feinem Pulver ist es   zweeks    Vermeidung von Verlust an   Wägegut    zu  weilen zweckmässig,    das Gut in einen durch einen Behälter, z. B. eine zylindrische   Büehse,    abgestützten Einsatz zu füllen, dessen   Ifals    mit der Zuführungsvorrichtung verbunden ist. Die Wägevorrichtung gemäss Fig. 7,   8,    9 ist für das selbsttätige Handhaben solcher Einsätze nicht geeignet, und solche Einsätze müssen daher, bevor der Wägevorgang stattfinden kann, von Hand eingestellt werden.



  Um sieher zu gehen, dass nicht irgendeine während dieser Einstellung auf die   Wäge-      einriehtung    ausgeübte Kraft unrichtig an den Zählern angezeigte Taren und   Bruttogewiehte    verursacht, kann ein Handschalter zum Absehalten des Servomotorsystems   wahrend    des Einstellens des Einsatzes vorgesehen sein. Bei mechanischen Zählern mag dieser   Handschal-      ter nicht von Wichtigkeit    sein, da   solehe      Zähl-    werke so gebaut werden können, dass sie sich bei irgendwelcher   Gewichtsänderung    sowohl    rückwärts als auch vorwärts drehen.

   Bei    einem Zählwerk, das gemäss der Anzahl der empfangenen elektrischen Impulse arbeitet, ist jedoch ein solcher Schalter von Bedeutung, da in diesem Fall jede Zeigerbewegung registriert wird.



   In der   Wägeein riehtung gemäss den    Fig. 7, 8 und 9 wird bei Verwendung eines Einsatzes für das   Wägegut    der Servomotorkreis offengehalten, und der in diesem Fall   handbediente    Mehrfachschalter wird in seiner offenen Lage bis nach erfolgter Einstellung des Einsatzes gehalten. Der Servomotorstromkreis wird dann   gesehlossen nnd hierauf aueh    der Mehrfachsehalter in Schliesslage gebracht. Der Mehrfaehsehalter kann auch einen Schalter zur Steuerung des Servomotorkreises vorsehen, so dass, wenn der Schalter unten, das heisst der Schalter 152geschlossen ist, auch der Stromkreis des Servomotors geschlossen ist.



  Der Schalter muss jedoch so angeordnet sein, dass der Servomotorkreis vor dem   Umsehal-    ten des Schalters 151 und vor dem Schliessen des   Sehalters    152 geschlossen wird. Das Tarieren und das Wägen geht hierauf selbsttätig vonstatten. Bei   Beendigtmg    des   Wägevorgan-    ges wird der Mehrfachschalter nach oben bewegt und der Servomotorkreis beim Zurüekkehren des Zeigers auf seinen Nullpunkt ge öffnet. Der Stromkreis kann auch so   angeord-    net sein, dass der ebenfalls den Schalter für den Servomotorkreis enthaltende   Mehrfach-    schalter nach   Beendigung des Druekvorganges    automatisch in seine hoehgestellte Lage zurückgebracht wird.



   Falls es erwünscht ist, Zählwerke zu verwenden, welche in der Wägeeinrichtung ge  mäss    den Fig. 7, 8 und 9 durch elektrische Impulse betätigt werden, so wird die als geerdet gezeigte Verbindung   N2    statt dessen mit der Quelle der elektrischen Impulse verbunden.



   Fig. 10 zeigt eine andere Schaltung für die in Fig. 8 und 9 abgebildete Einrichtung.



  Sie ermöglicht es, ein zum vornherein bestimmtes Nettogewicht automatisch   abzufül-    len. Dabei kann die Waage durch den Zeiger oder durch einen Impulszähler gesteuert werden, welche bewirken, dass die Zufuhr von Wägegut unterbrochen wird, wenn das eingestellte Nettogewicht abgefüllt worden ist.



   In Fig. 10 stellen P, Q,   R,    S, T, U,   V, W    und X Relais dar, welche die neun Kontaktgruppen P1, Q1, R1,   R2,    R3 ; S1, S2, S3, S4 ; Tl ; U1, U2 ; VI, V2, V3   ; W1,    W2, W3 bzw.



  X1 betätigen. Die Kontakte P1 sind von dem Typ, welcher einen Stromkreis schliesst, bevor er ihn öffnet, das heisst, es erfolgt eine Umschaltung ohne Unterbrechung, Diese Relais sind im aberregten Zustand dargestellt. Das Relais R und der handbediente   Druckknopf-    schalter 195 werden nur benötigt, wenn es beabsichtigt ist, Wägegut in einen von einem Behälter abgestützten Einsatz zu wägen, dessen Einsatzhals zuvor an der Abgaberinne der selbsttätigen Zuführvorrichtung befestigt wird. Der Stromkreis ist derart, dass das Relais R bei unbelasteter Waagplatte und bei der Rüekkehr des Mechanismus der   Wägeein-    richtung in die Nähe seiner   Nullpunktstellung    erregt wird und den Servomotorkreis öffnet.



  Der Servomotorkreis wird erst nach   Schlie-    ssung des Schalters 195 wieder in Betrieb gesetzt. Der Druckknopfschalter 195 kehrt wie der in seine offene Lage   zuriiek,    sobald sein Druck mehr auf ihn ausgeübt wird. Beim Betrieb der Wägeeinriehtung wird nach dem   IEntfernen    eines gefüllten Behälters ein neuer Rehälter auf die Waagplatte gesetzt und der Einsatz für das   Wägegut    eingestellt ; dann wird der Schalter 195 momentan gedrüekt, und das Tarieren des Behälters und das Netto  abwägen    gehen   automatiseh    vonstatten.

   Falls keine Einsätze verwenden werden oder diese nicht eingestellt werden müssen, solange der Behälter auf der Waagplatte ruht, wird das Relais R nicht benötigt, und der Servomotorstromkreis wird stets geschlossen gehalten.



   Die Eingangsklemmen des Gleichrichters 180 sind mit den Ausgangsklemmen des Servomotorverstärkers verbunden. 181 stellt ein Gleichstromnetz von 110 Volt dar. Die   Eon-    takte des Relais R sind wie folgt verbunden : 182 und 183 in Serie durch eine   50-Volt-Weeh-      selstromquelle    mit der Eingangsseite des Servomotorsystems, so dass R1 den Servomotoreingangskreis öffnen oder sehliessen kann ;

   184 und 185 in Serie mit dem Verstärkereingang und mit dem Ausgang des Nachlaufelementes, so dass   R2    den Eingangskreis nach dem Verstärker öffnen oder schliessen kann, und 186 und 187 in Serie mit dem Verstär  kereingang und der    Abgabeseite des   Induk-      tionsgenerators.    Die Klemme 193 ist an ein    230-Volt-Wechselstromnetz angeschlossen, wel-    ehes über S4 naeh einer weissen Signallampe 188 geleitet werden kann oder über   U2 nach    der groben Zuführung 190, welcher eine rote Signallampe parallel geschaltet ist. Das   230-    Voltnetz kann auch über U2 mit der feinen Zuführung 191 verbunden sein, welche ein gelbbraunes Licht parallel geschaltet hat.

   Der Kontakt 194 bedeutet den durch die federbetätigte Rolle bei ihrem Gleiten an der Scheibe während des Nettoabwägens   gemach-    ten Kontakt, welcher durch seine Berührung einen Kraftschluss für die den Zeiger   betäti-    gende magnetische Kupplung 189 vorsieht.



  Die magnetische Kupplung besitzt eine paralleI geschaltete blaue Signallampe. Der Schalter 196 wird durch den Servomechanismus bedient und bleibt geschlossen, wenn sich ein Gewicht von ungefähr 3 Pfund oder weniger auf der Waagplatte befindet. Dieser Sehalter kann photoelektrisch betätigt werden, z.

   B. durch eine motorgetriebene Seheibe mit einem   Hchtdurchlässigen    Sektor, welcher einen Lichtstrahl auf eine photoelektrische Zelle fallen lässt und dadurch einen Strom erzeugt, welcher naeh seiner Verstärkung den Schalter   196 schliesst.    Der lichtdurchlässige Sektor und die Bewegung der   Seheibe    sind so angeordnet, dass der Liehtstrahl bei einem   jeureiligen    auf der Waagplatte vorhandenen Gewicht von nicht mehr als drei Pfund durch diesen   Sek-    tor gelangt, während er den   lichtundurchläs-    sigen Scheibenteil trifft, sobald sich ein grö sseres Gewicht als 3 Pfund auf der Waagplatte befindet.

   Es muss beachtet werden, dass sieh diese Seheibe bei geschlossenem Servo  motorkreis    stets in einem Winkelabstand be  wegt, welcher    der Wirkung des Gewichtes auf die Waagplatte proportional ist. Die Auslöser   197 und 198    bewirken bei ihrer Betätigung die   Umsehaltung    von grober auf feiner   Zufüh-    rung bzw. die   Unterbreehung    der   Wägegut-    zufuhr. Sie werden durch den Zeiger (128 in Fig. 7) betätigt und bestreichen die Kontakte an der anzeigenden Skala (130 und 131 der Fig. 7).

   Werden die   Auslösevorriehtungen    197 und 198 durch ein elektrisches oder elektrorisches Zählwerk betätigt oder dadurch, dass die Anordnung der zählenden Relais Kreise zum Schliessen bringt, welche   die ainderung    der Zuführung und die Unterbrechung der   Wägegutzufuhr    steuern, dann ist ein Zeiger zum Nachweis des Nettogewichtes nicht erfor  derlich,    da der Kreis so angeordnet ist, dass die Impulse dem Zählwerk nach dem Tarieren des Behälters zugesandt werden, wenn die Einrichtung automatisch auf ihre Nullage zurüekkehrt, die   Wägegutzuführung      aufhort    und die Druekvorrichtung in Tätigkeit tritt.



  Die Rüekkehr des Zählwerkes auf Null ist in Fig. 11 nicht gezeigt, da diese eine bekannte Massnahme bei Druekvorriehtungen für Zählwerke ist und kein Merkmal der vorliegenden   @   bildet. Der Kontakt 199 ist mit der Quelle elektrischer Impulse verbunden, z. B. mit einem rotierenden Kontaktgeber oder mit einem Verstärker, welcher die Impulse von einer photoelektrischen Zelle wie bereits beschrieben verstärkt. Der Kontakt 200 ist mit dem Zählwerk und der Kontakt 201 mit der Druekvorriehtung verbunden.

   Die Druckvorrichtung wird durch einen momentanen Strom betrieben, welcher im Stadium 7 (Ta  belle III) weitergeleitet    wird ; kein weiterer Strom gelangt in diesem Stadium naeh der   I) riiekvorrichtung,    da der   Kontakt X1    in dem    Augenblick, wo die Druckvorrichtung arbei-    tet, geöffnet wird. Das Relais X weist eine grüne, parallel zu ihm geschaltete Signallampe 192 auf. Alle mit + bezeichneten Kontakte sind am positiven Pol einer Gleichstromquelle von 24 Volt angeschlossen. Es ist selbstver  ständlich,    dass sich, wo das 230-Volt-Wechselstromnetz angelegt wird, so zum Beispiel an der groben Materialzuführung, eine passende Nulleiterverbindung befindet. 



     Tabelle IV Stadium Zustand der Servomotor- Schalter R e l a i s Ergebnis Nr. Wägevorrichtung system 196 194 P Q S T U V W X 1 Waagplatte leer Koinzidenz ge- offen aus ein ein aus aus aus aus aus Weisses Licht an. bei Nullpunktslage schlossen Keine Zuführung.



  2 Behälter auf der Ausser Koinzidenz. offen offen ein aus ein aus aus aus aus aus S bleibt eingeschaltet, da P1 ein Waagplatte Mitläufer jens. der schleppender Kontakt 3-Pfd.-Markierung (ohne Unterbrechung) ist.



  3 Behälter auf der Koinzidenz offen offen aus aus aus ein aus aus ein aus Grobzuführung beginnt. Rotes Waagplatte beim Tarieren Licht an. Magnetische Kuplung eingeschaltet. Impuse werden ins Zählaggregat geschickt.



  4 Zeiger passiert die Ausser Koinzidenz offen ge- ein aus aus ein aus aus ein aus Magnetische Kupplung 1-Pfund. schlossen jetzt durch 194 eingeschaltet Markierung gehalten.



  5 Auslöser für Grob- Ausser Koinzidenz offen ge- ein aus aus ein ein aus ein aus Grobzuführung ändert sich in zuführung erreicht schlossen Feinzuführung.



  Gelbbraunes Licht an.



  6 Auslöser für Fein- Ausser Koinzidenz offen ge- ein aus aus ein ein ein ein aus Zuführung hörtauf, gelbbraunes zuführung erreicht schlossen Licht aus. Impulse werden noch ins Zählaggregat gesandt.



  7 Alles Material dem Koinzidenz beim offen ge- aus aus aus ein ein ein aus ein Impulse nach dem Zählaggregat Behälter zugeführt Bruttogewicht schlossen unterbrochen. Impulse nach der Druckvorrichtung gesandt.



  Grünes Licht an.



  8 Gefüllter Behälter Ausser Koinzidenz offen ge- ein aus aus ein ein ein aus aus Grünes Licht aus. entferat schlossen Zeiger immer noch gekupelt 9 Gekuppelter Zeiger Ausser Koinzidenz offen offen ein aus aus aus ein ein aus aus Zeiger durch Feder fällt auf 1-Pfund- auf Nullpunkt zurückgebracht.



  Markiorung zurück 10 Mitläufer erreicht Ausser Koinzidenz ge- offen ein ein aus aus ein ein aus aus Druckvorrichtungdie 3-Pfund- schlossen Kreis goöffnet.



  Markierung 11 Waagplatte Koinzidenz boim ge- offen aus ein ein aus aus aus aus aus Weisses Licht an. Druckvorrichin Ruho und leer oder in der Nähe schlossen tung-Kreis immer noch offen. des Nullpunktes    
Bei dieser Ausführungsform trägt das entfernt von der Wägeeinrichtung befindliche Zifferblatt einen Zeiger, an welchem eine Scheibe befestigt ist, welche ähnlich der in Fig.   8    gezeigten Scheibe 137 eingekerbt ist und durch die Wirkung einer sehwaehen, eine Rolle tragenden Feder auf ihren Nullpunkt zurückgebracht wird. Solange die Rolle am   Scheibenumfang läuft, schliesst    die Feder einen Kontakt, jedoch ist die Verbindung, anstatt geerdet zu sein wie in Fig.   8,    an eine Gleichstromquelle von   24    Volt angeschlossen.



  Falls Sehleifkontakte angewendet werden, um die Zufuhreinrichtung zu steuern, so werden sie auf dem Zifferblatt   montielt.    Beim Betrieb der Einrichtung wird ein Behälter auf die Waagplatte gestellt, und nach Erreichung des   Gleichgewichtes    beginnt die Zuführung, wel  che abgestellt    wird, wenn der Zeiger über den zweiten Kontakt streicht oder wenn der Zähler den eingestellten Wert erreicht hat, je   naehdem, welches    dieser beiden Systeme zur Anwendung gelangt.

   Beim Entfernen des ge  lullten Behälters von    der Waagplatte kehrt der Zeiger in die Nähe der   Nullmarkierung      zurüek,    während die Rolle in die Kerbe der Seheibe fällt und die magnetische Kupplung sich löst, so dass der Zeiger dann durch die Feder in seinen Nullpunkt gegen einen festen Ansehlag zurückgebracht wird.



   Die Impulse, die in den Zähler geführt werden, können beispielsweise durch die relativen Bewegungen eines Magnetfeldes mit fester Feldverteilung und eines Leiters bei Bewegung der Waagplatte erzeugt werden, indem man zum Beispiel ein magnetisches Band mit abwechselnd magnetisierten und   nicht-    magnetisierten Teilen sich in der Nähe eines Leiters bewegen lässt, wobei die Bewegung dieses   Magnetbandes durch    das   Servosystem    so gesteuert wird, dass die Anzahl der durch die   Bandbewegung erzeugten Impulse    ein Mass für das Gewicht darstellt, welches die Bewegung des Bandes hervorrief.

   Die   Impulse kön-    nen auch durch einen Stromkreis erzeugt werden, welcher abwechslungsweise durch einen oder mehrere Leiter schnell geöffnet und geschlossen wird, wenn die Waagplatte bewegt wird, wobei die Zahl der   Stromkreisunter-    brüche proportional zur   Gewichtsveränderung    ist. Dies kann beispielsweise durch einen Anker bewerkstelligt werden, indem der Stromkreis durch eine über diese Segmente streichende Bürste geschlossen wird, und wenn die Bürste mit einem zwisehen den Segmenten befindliehen nichtleitenden Teil in   Berüh-    rung kommt, wieder geöffnet wird.

   Die Impulse können weiterhin durch die Rotation einer Scheibe hergestellt werden, deren Win  kelbewegung    proportional zum Gewicht an der Waagplatte ist, wobei diese Scheibe abwechselnd lichtundurchlässige und   durchläs-    sige Flächen in der Nähe der Peripherie aufweist, welche das in eine photoelektrische Zelle gelangende Licht unterbrechen. An Stelle einer Scheibe kann ein drehender, hohler Zylinder verwendet werden mit abwechselnd lichtdurchlässigen und undurchlässigen Teilen, die umfangsmässig um seine Fläche verteilt sind, wobei entweder die Lichtquelle oder die photoelektrisehe Zelle im Innern des Zylinders angeordnet ist.

   Beim Bewegen der er  wähnten Scheibe erzeugt    die   photoelektriscle    Zelle elektrische Impulse, welche verstärkt und in ein Zählaggregat geleitet werden können. Die so eingerichtete Wägeeinrichtung, bei der das   abgefüllte    Gewicht durch   Impulszäh-    ler gesteuert wird, hat den Vorteil, dass das gewünschte Nettogewicht immer unabhängig davon gemessen wird, ob die Waagplatte   sau-    ber ist oder ob sie mit ausgesehüttetem Ma. terial bedeekt ist.



   Die Tabelle IV stellt die Reihenfolge der Stadien dar, welche bei Verwendung einer durch den Kreis gemäss Fig. 10 gesteuerten    Wägeeinrichtimg während eines Wägevorgan-    ges stattfinden. Zwecks Vereinfachung ist die Arbeitsweise des Relais R in der Tabelle IV nicht enthalten. Die Aufgabe des Relais R besteht darin, den Servomotorkreis so lange offen zu halten, bis der Einsatz an der Wägegutzuführung angebracht und die Wägeeinrichtung ausgeglichen ist. Während dieses Stadiums befinden sich die Relais, wie im Sta  dium      1    der Tabelle IV dargestellt, wobei das Relais R eingeschaltet ist.

   Sobald der Einsatz in Ordnung gebracht ist, schliesst augenblicklich der Sehalter 195, das Relais R fällt ab, der Servomotorkreis wird geschlossen, und die Relais befinden sieh dann, wie im Stadium 2 der Tabelle IV dargestellt. Das Relais R wird vor Erreichung des Stadiums 11 der Tabelle IV nicht wieder eingeschaltet.



   Andere Verfahren, durch welche das Gleichgewicht in der Wägeeinriehtung nachgewiesen werden kann, schliessen elelitronische, magnetische, hydraulische und pneumatische Verfahren ein. Bei einem elektronischen Verfahren kann ein elektronisches Mittel   vorgese-    hen sein, das leitfähig gemacht wird, sobald die NTachweismittel mit elektrischen Impulsen   beschie. lkt    werden, und dieses elektronische Mittel kann dann ein Relais betätigen, wenn dieses leitend ist, und den Zustand des Relais ändern, wenn dieses nicht mehr leitend ist.



  Natürlich kann das elektronische   Mittel um-    gekehrt auch nicht leitend sein, wenn dieses mit elektrischen Impulsen beschickt wird, und leitend, wenn die Impulse aufhören. Wenn sich die Wägeeinriehtung ihrem   Gleichge-    wichtszustand nähert und sich die Geschwindigkeit der Impulszuführung verlangsamt, mag es wünsehenswert sein,   sieherzustellen,    dass das elektronische Mittel leitfähig bleibt, und das kann durch bekannte Methoden erzielt werden wie durch die Verwendung von passenden Kondensatoren.

   Das Gleichgewicht kann magnetisch nachgewiesen werden, indem ein Magnet einem leitenden, vorzugsweise nichtmagnetischen Teil der Wägeeinrichtung frei in ausgeglichener Lage benachbart gehalten wird, so dass jede Bewegung dieses Teils eine leichte Ablenkung des Magneten bewirkt, wobei diese Ablenkung dann zum öffnen oder Schliessen eines elektrischen Stromkreises verwendet werden kann. Wenn der Magnet bei Gleichgewicht in seine ausgeglichene Lage   zn-    rückkehrt, kann durch Veränderung des elek  trischen    Stromkreises ein Relais betätigt werden.

   Bei einer hydraulischen Methode kann ein beweglicher Teil der Wägeeinriehtung zur Ausübung einer leichten   Versehiebung einer    Flüssigkeit aus ihrer normalerweise stabilen Lage verwendet werden und dadurch ein Kontakt zum Sehliessen oder Unterbrechen eines elektrischen Stromkreises bewegt werden.

   Bei einem pneumatischen Verfahren kann die Expansion oder Kompression eines Gases, welche durch die Bewegung der sich nicht im   Gleieh-    gewicht befindlichen Wägeeinrichtung hervorgerufen wird, auf einen sich entsprechend be  wegenden    Teil übertragen werden und dadurch einen Kontakt, der einen elektrischen Kreis öffnet oder schliesst, bewegen, wobei dieser Teil sich in seine   gewohnliehe    Lage   zurüek-    bewegt, sobald sich die Wägeeinriehtung im Gleichgewicht befindet und das Gas wieder atmosphärischen Druck besitzt.



   Die Fig. 11, 12, 13 und   14    zeigen sehematisch weitere   solehe    Methoden, welche zur auto  matischen    Steuerung des zur Inbetriebsetzung   gewiehtsmessender    Mittel von einer Nullage aus dienenden Mechanismus benutzt werden können.



   Fig. 11 zeigt einen Kreis für ein   elektro-    nisches Verfahren zum   Naehweisen    des   Gleieh-    gewichtes in der   Wägeeinriehtmg.    Dieser Kreis wird durch elektrisehe Impulse beschickt, welche, wie bereits   besehrieben,    erzeugt werden können, so zum Beispiel durch einen Anker oder eine photoelektrisehe Zelle oder durch die   Bewegung    eines magnetischen Bandes. Der Kreis gemäss Fig. 1 besteht aus Elektronenröhren, Kondensatoren,   Relais, Wi-      derständen    und einem Gleichrichter, die alle in der   übliehen    Weise gezeichnet sind.

   Die Elektronenrohre 210 ist eine die Leistung oder Spannung verstärkende Rohre, z.   B.    eine Röhre von dem als 6L6 bekannten Typ. Die Röhre 211 ist   eine Spannungsverstärkerröhre,    z.   B.    eine Dreielektrodnröhre, von mittlerer Impedanz vom Typ   L63.    Das Relais   212    ist ein mit grosser Geschwindigkeit arbeitendes Relais, das die Kontakte   213    betätigt, deren oberer Kontakt an ein 110-Volt-Gleiehstromnetz angeschlossen ist und deren unterer Kontakt mit dem elektrischen oder elektronischen Zählwerk durch geeignete Kontakte verbunden ist.

   Die Stromquelle   215    ist der positive Pol einer Gleichstromquelle von hoher Spannung, deren Grösse von den verwendeten Röhren abhängt, so   ivurde    beispielsweise die Hoch spannung bei einer für 210 benutzten Rohre von dem als 6L6 bekannten Typ 400 Volt betragen. Die von   der WVageeinrichtung kom-    menden elektrischen Impulse werden bei 216 eingeführt Die Rohre 210 verstärkt diese Impulse und leitet sie an das   schnellwirkende    Relais 212 weiter, welches durch Schliessen und Öffnen der Kontakte 213 die elektrischen Impulse für das Zählwerk verfügbar   maeht.   



  Während die Rohre 210 Impulse weiterleitet, steuert und erregt die Röhre 211 das Relais 214. Wenn die Rohre 210   aufhort    Impulse weiterzugeben, das heisst, wenn sich die   Wäge-       einrichtung im Gleichgewieht befindet, hört    auch die   Rohre 211    auf zu leiten und das Relais   214    wird aberregt. Je nach den Kapa  zitäten    der Kondensatoren und den Werten der Widerstände R1 und   R2    kann bezweekt werden, dass die Röhre 211 sofort zu leiten aufhort oder erst nach einem gewissen Zeitraum, der bis zu mehreren Sekunden betragen kann.

   Wenn beispielsweise Röhren vom Typ 6L6 und L63 verwendet werden, so hat sich ergeben, dass eine Verzögerung von ein bis zwei   Seknnden    erzielt werden kann, bevor die Röhre   211 aufhört zu steuern,    wenn die Kondensatoren Cl und C2 Kapazitäten von 0, 05 bzw. 1, 0   Mikrofarad    und die Widerstände   . Hl und B2 Widerstandswerte    von   680 000    Ohm bzw. 2 Megohm aufweisen. Eine solche Verzögerung kann dann wünschenswert sein, wenn es von Wichtigkeit ist, dass alle Impulse gezählt werden, bevor das Relais 214 aberregt wird.

   Wenn ein konstanter Strom in die Rohre   210    fliesst, was beispielsweise der Fall sein kann, falls die Impulse durch eine Licht nach einer pliotoelektrischen Zelle unterbrechenden, rotierenden Scheibe erzeugt werden und diese Scheibe mit einem   liehtdurchlässigen    Teil zwischen dem Lichtstrahl und der photoelektrischen Zelle beim Gleichgewichtszustand zur Ruhe kommen sollte, so fällt das Relais 211   dennoeh    aus, da eine   Ladungsübertragung    über den Kondensator nur bei einer   Anderung    des Potentials stattfindet.



   Der Kreis gemäss Fig. 11 kann in Verbindung mit dem Kreis gemäss Fig. 10 verwendet werden, indem das Relais P (Fig.   10)    durch das Relais 214 (Fig.   11)    ersetzt wird und der untere Kontakt von 213 (Fig.   11)    mit dem   untern    Kontakt von W3 (Fig. 10) verbunden wird. Der übrige Teil des Kreises gemäss Fig. 10 bleibt unverändert.



   Das Servomotorsystem kann bei Benutzung dieser Anordnung ganz weggelassen werden, wenn die photoelektrischen Impulse durch eine an der Spindel der Wägeeinrichtung befestigte Seheibe erzeugt werden und wenn die Fernanzeige lediglich durch anzeigende Zähler erzielt wird, welche durch die   Druckvor-    richtung oder einen ähnlichen Mechanismus eingestellt werden. Da in diesem Falle keine entfernt von der Waagplatte der   Wägeein-    richtung betätigte Scheibe ist, so wird der Wechsel von grober a. uf feiner Zuführung und das Einhalten der Zufuhr durch die vorbeschriebene Zählwerkmethode bewirkt. Die Wägeeinrichtung muss in diesem Falle   genü-    gend gedämpft sein, um eine völlig   schwin-    gungsfreie Anzeige zur Vermeidung von Uberschwingungen zu erzielen.

   Wenn dieser Zustand nicht erreicht wird, so würde das   Zähl-    werk die den wahren Wert überschreitenden Schwingungen mitzählen, und die Steuerungsanzeige wäre ungenau. An Stelle einer Scheibe, die elektrische Impulse in einer photoelektrischen Zelle erzeugt, können auch andere Mittel verwendet werden, z. B. ein rotierender Anker oder ein rings um den Umfang einer Scheibe oder eines Zylinders angeordnetes magnetisehes Band, welches abwechselnd ma  gnetisierte    und   nichtmagnetisierte    Teile besitzt, so dass die Bewegung der magnetisierten Teile beim Drehen der Scheibe während des   Wagons    die Induktion von elektrischen Impulsen in einem Kreis bewirken kann, welche Impulse ein Mass für das auf der Waagplatte befindliche Gewicht bilden können.



   Fig. 12 zeigt ein Verfahren zum Nachweis des Gleichgewichtes mittels eines Magneten.



  In dem eine Vorder-und eine Seitenansicht darstellenden Schema bildet 220 einen Teil einer Scheibe, die sich dreht, solange die Wägeeinrichtung nicht im Gleichgewicht ist.



  Unterhalb der untern Kante der Scheibe ist ein Magnet 221 angeordnet, welcher durch  Messerschneiden 222 abgestützt ist, die auf den Unterlagen 223 ruhen, wobei diese Messerkanten oberhalb des Schwerpunktes des Magneten gelegen sind. Die Form und die Lage   des Zlagneten    ist derart, dass die   Scheiben-    kante mitten zwischen den Polen des Magneten durchläuft. Am Magnet ist ein dünner Draht 224 befestigt, welcher eine Maske 225 mit einem darin befindlichen Schlitz trägt.



  Die Maske 225 kann aus irgendeinem   leich-    ten,   lichtundurehlässigen,    festen Material, wie z. B. Metallfolie, angefertigt sein. In der Gleichgewichtsstellung wird die Maske   225    zwischen zwei andern Masken 226 liegend angeordnet, welche auch Schlitze aufweisen, so dass ein von der Quelle 228 kommender Lichtstrahl durch das optische System   227 und    durch diese Sehlitze nach der photoelektrischen Zelle 229 gelangt. Die Scheibe 220 wird vorzugsweise aus Nichteisenmetall angefertigt,   z.    B. aus Aluminium, um jede Anziehung der Scheibe durch einen der Magnetpole zu verhindern.

   Wenn sich die Scheibe dreht, so bewirkt sie, dass sich auch der Magnet etwas in seiner Drehrichtung bewegt ; der Magnet sehwingt daher ein wenig auf seinen Messerkanten, und der Schlitz 225 kommt aus seiner Flucht mit den in den Masken 226 befindlichen Schlitzen. Die photoelektrische Zelle   229 Art    dann auf, einen Strom zu liefern.



  Solange sich die Wägeeinrichtung nicht im Gleichgewicht befindet, wird diese Zelle daher keinen Strom abgeben, während sie beim Gleichgewichtszustand der Wägeeinrichtung wieder Strom liefert. Dieser Strom kann naeh seiner Verstärkung die Relais betätigen, welche die   gewiehtsmessenden    Mittel von einer Nullage aus betätigen. Dieses Verfahren kann zur Steuerung des Relais H der Fig. 9 an Stelle der Benutzung des Ausganges des Servomotorsystems angewandt werden. Da jede Gleichgewichtslage einem Stromfluss von der photoelektrisehen Zelle entspricht, so ist es in diesem Falle notwendig, die Kontakte Ill und   H2    zu ändern, so dass Hl geschlossen und   112    offen ist, wenn   H aberregt    ist.

   Bevor die Scheibe im Gleichgewicht zur Ruhe kommt, mag sie bis zu einem gewissen Grad um die   (xleichgewichtslage    sehwingen, was von der Geschwindigkeit abhängt, mit der sie sich dieser Lage nähert, wenn sie zum Beispiel eine feine Zuführung betätigt, so wird die Seheibe normalerweise ohne Oszillieren zum Halten kommen. Wenn der Magnet jedoch in seine Gleichgewichtslage zurückkehrt, so wird er   verursaehen,    dass die photoelektrisehe Zelle zunächst einen unterbrochenen Strom liefert, später wird dieser Strom dann konstant werden.   Irgendwelche daraus entstehende nach-    teilige Wirkungen können verhindert werden, indem ein   Verzogerungselement    bekannter Art in den Kreis eingebaut wird, z.

   B. ein parallel zur Relaisspule geschalteter Kondensator, welcher die Erzeugung einer Spannung an der   Relaisspule    verzögert, so dass die   photoelek-    trisehe Zelle für eine bestimmte Zeit beleuehtet werden muss, bevor das Relais arbeitet.



   Fig. 13 zeigt ein hydraulisches Verfahren für den Nachweis des   Gleichgewichtszustan-    des der   Wägeeinriehtung.    In diesem Sehema ist   230    der Tarierträger   einer Wägeeinrichtung,    an welchem ein Kolben 231 herabhängt, so dass dieser beim   Hoeh-und    Niederbewegen des   Tarierträgers    dessen Bewegung folgt. Das Ende des Kolbens 231 befindet sich unterhalb des Spiegels der in dem Behälter 233 vorgesehenen Flüssigkeit 232. Dieser Behälter ist mittels Federgelenk 235 an einem Träger   234    befestigt. Mit dem Boden des Behälters ist der Kontakt   236    verbunden. Beidseits des Kontaktes   236    befinden sieh zwei andere Kontakte 237 und 238.

   Wenn sich der Tarierbalken   230 nach    oben bewegt, neigt der Behälter dazu, durch den Kolben nach oben getragen zu werden, und während dieser   Aufwärtsbewe-    gung des Tarierbalkens berührt der Kontakt 236 den Kontakt 237, wodurch ein Stromfluss durch einen passenden Kreis bewirkt wird. In ähnlicher Weise kommt während der   Abwärts-    bewegung des Tarierbalkens der Kontakt   236    mit dem Kontakt 238 in Berührung und schliesst einen Kreis, welcher derselbe oder ein anderer sein kann wie der   dureh    die Kontakte   236    und   237    geschlossene Kreis.

   Wenn der Tarierbalken beim Gleichgewieht zur Ruhe kommt, so erlaubt die   Flüssigkeitsstro-    mung in dem Behälter, letzterem auf seine normale Lage zurückzukehren, in welcher der   Kontakt 236    keinen der beiden andern   Son-    takte   237    und 238 berührt. Strom fliesst folglich   nur,    wenn sieh der Tarierbalken bewegt.



  Dieser Kreis kann durch die Einfügung von mindestens einem Kondensator abgeändert werden, um sicherzustellen, dass entweder kein Strom oder nur ein konstanter Strom fliesst, wodurell bei Ruhelage des Tarierbalkens oder beim Beginn einer Bewegung desselben als Folge ein konstanter Strom entweder aufhört ru fliessen oder zu fliessen beginnt. Diese Ver änderung im Zustand des Stromkreises kann zum Auffinden des Gleichgewichtes verwendet werden, indem ein Relais betätigt wird, z. B. zur Betätigung einer magnetischen Kupplung oder eines indirekten   Antriebsstromkreises.   



   Fig. 14 zeigt ein Verfahren, durch welches   Gleiehgewieht    in der Wägeeinrichtung durch eine pneumatische Methode nachgewiesen werden kann. In dem Schema ist   240    ein weicher Balg, das heisst ein Balg, der keine Steifigkeit besitzt, wie beispielsweise ein aus Gewebe oder weieher Haut   angefertigter    Balg. Der Balg 241 ist ein solcher von mittlerer Steifigkeit, das heisst ein Balg, der zusammengedrückt oder expandiert werden kann, welcher jedoch nach Aufhören des Druckes die Tendenz besitzt, auf eine bestimmte Lage zurückzukehren.



  Ein solcher Balg kann aus Metall angefertigt sein. Der Balg 240 ist am Tarierbalken   244    einer Wägeeinriehtung befestigt, und er ist durch ein Rohr   243    mit dem Balg   241 verbun-    den. Dieses   Rolir    besitzt ein Ventil   949,    welches den Durchgang von Luft von einem Balg zum andern auf jedes gewünschte Mass ein  sehränkt.    Der Balg   240    ist mit Ventilen   249    und   250 verselen, welehe rasche Luftzufuhr    oder Luftaustritt naeh der Umgebung   erlau-    ben, so dass die Bewegung des Tarierbalkens durch die Kompression oder Expansion des   Balges 240 nicht    behindert wird.

   Der Balg 241 besitzt ein nach der Aussenluft offenes Mundstück   245,    welches einen zwisehen zwei andern Kontakten   247,    248 liegenden Kontakt 246 trägt. Wenn sich der   Waagbalken    aufwärts bewegt, wird der Balg   240      zusam-    mengedrückt, und ein Teil der komprimierten Luft gelangt in den Balg 241, der sich dadurch   streekt.    Das Mundstüek 245 bewegt sich abwärts, und der Kontakt 246 berührt den Kontakt 247. Bei der Abwärtsbewegung des Tarierbalkens wird Luft vom Balg 241 nach dem Balg   240    gesogen.

   Kommt der Tarierbalken zur Ruhe, so neigt der Balg 241 dazu, wieder seine mittlere Lage einzunehmen, und um dies zu ermöglichen, wird, je nachdem der Balg   241      gestreekt    oder zusammengedrückt ist, durch das Mundstüek Luft entweder eingesaugt oder ausgestossen. Wenn sich der Tarierbalken in Ruhelage befindet und der Balg 241 seine mittelbare Stellung eingenommen hat, wird somit der Kontakt 246 v. on jedem der beiden Kontakte 247, 248 getrennt sein.

   Durch Einstellung des Ventils   242    und der Grösse des Mundstückes   245    kann es dem Balg   241    erst eine gewisse Zeit nach Einnahme der Ruhestellung des Tarierbalkens   ermöglieht werden, auf    seine mittlere Lage   zurüekzukehren,    wodurch die Kontakte erst, nachdem die   Wägeeinriehtung    statisches Gleichgewicht erreicht hat, unterbrochen werden können. Die Kontakte können einen Teil eines Kreises bilden, der die weitere   Betäti-    gung der Wägevorriehtung steuert, indem ein Relais betätigt wird, und dieses Verfahren kann dazu verwendet werden, um zwischen dem Gleichgewicht in der Wägeeinrichtung im belasteten und im unbelasteten Zustand zu unterscheiden.



   Die beschriebene Wägeeinrichtung kann sowohl. zum Ausmessen von   Wägegut    nach   Gewiehtsmengen    in Behältern verwendet werden als auch zum Bestimmen des Wägegutgewichtes, welches in Behältern eingefüllt worden ist, solange letztere auf der Waagplatte einer   Wägeeinriehtung    stehen. Für den ersteren Verwendungszweck kann eine Vorrichtung zur Zuführung von   Wägegut    nach dem Be  hälter    durch den Mechanismus in Betrieb gesetzt werden, welcher das Gleichgewicht zwischen dem Gewicht des Behälters und der Bewegung der Wägeeinrichtung nachweist.



  Diese Vorrichtung kann durch jedes der folgenden Verfahren abgestellt werden : 
1. Schleifen über Kontakte
Wenn der Zeiger 22   der Wägeeinriehtung    gemäss Fig. 2 den Kontakt   24    berührt, wird ein clektrischer Strom eingeschaltet, welcher den in den Behälter fliessenden Strom von Wägegut anhält. Bei einem solchen System werden zwei Kontakte 24 und   24a bevorzugt,    wobei die Berührung des Zeigers mit dem Kontakt   24a    einen Strom zum Verlangsamen der Wägegutzuführung nach dem Behälter auslöst und die entsprechende Berührung mit dem Kontakt   24    die   Wägegutzufuhr    unterbricht.

   Es ist zu beachten, dass ein ähnliches System zum Anhalten des   Wägegutstromes    in einer gewichtsanzeigenden Vorrichtung gemäss Fig. l vorgesehen werden kann, indem ein oder zwei ähnliche Sehleifkontakte 14, 14a an der beweglichen Skala   13    angeordnet werden.



  Ferner kann dieses System auf die in den Fig. 7 und 8 dargestellte Fernanzeige-Skalenscheibe angewandt werden, indem eine beweg  liche Skala vorgesehen    wird, welche aufhört, sich zu bewegen, wenn bei einem leeren Behälter auf der Waagplatte der   Gleichgewichts-    zustand hergestellt wird. Die bewegliche Skala trägt einen Kontakt, welcher während des Nettowägens von dem Zeiger bestriehen wird und den Wägegutfluss in den Behälter zum Halten bringt.

   Wenn die besxchriebene Wägeeinrichtung zum   Ausmessen    von Gewiehtsmengen von in Behätern   einzufüllendem    Material verwendet wird, so besteht ein Vorteil der ferngesteuerten Vorrichtung darin, dass die   Vorriehtung    zum Abmessen dieser Gewichtsmenge entfernt von jenem Teil der Einriehtung ist, wo das Gewicht des zugefügten Wägegutes durch gegenwirkende Kräfte   ausgegli-    chen wird, so dass der empfindliche Mechanismus, der dieses Ausgleichen bewirkt, nicht dadurch gestört wird, dass er noch andere mechanische Betätigungen auszuführen hat.



      2. Zd) zler   
Ein Zähler kann zur Feststellung der Ge  wiehtsmenge    des   Wägegutes    benutzt werden, das in Behälter gefüllt wird. Er kann eingestellt werden, um einen   Wägegutstrom    nach einem Behälter zu unterbrechen oder zunächst zu verlangsamen und dann zu unterbrechen,   naehdem    er zum Zählen eines erforderliehen   Nettogewichtes    in Betrieb war.

   Mechanische   Zähler können für    diesen Zweek verwendet werden, indem nach dem   Anzeigen des gewünsch-    ten Gewichtes ein durch Kontakte an den zifi'erntragenden   Seheiben    gebildeter elektrischer Stromkreis geschlossen wird, wodurch sieh das Mass der Zuführung verlangsamt und indem nach dem Anzeigen des gewünsehten Nettogewichtes ein anderer Kreis geschlossen wird, welcher die Zufuhr   absehaltet.    Es kann notig sein, die Unterbrechung der Zufuhr etwas vor dem Anzeigen des gewünschten Nettogewiehtes vorzusehen, um noch im Fall be  findliches      Wägegut    in Betraeht zu ziehen.

   Die praktische Erfahrung wird das Nettogewicht bestimmen, bei dem die Zuführung   abgesehal-    tet werden muss, um sicher zu sein, dass das erforderliche Nettogewieht zugeführt wurde.



  Für diesen Zweck kann bei elektrischen und elektronisehen   Zählwerken    aus der   einzigarti-    gen Anordnung der zahlenden Relais im elek  trisehen    Zählwerk oder aus dem Zustand des elektronisehen Zählwerkes für alles und jedes gezählte Nettogewicht Nutzen gezogen werden.



  Passende Kontakte an dem elektrischen und elektronisehen Zählwerk, welches das Nettogewicht zählt, können in einen Serienkreis eingeschaltet werden, weleher erst bei einem be  stimmten    gewählten Nettogewicht geschlossen ist und dadurch die   Zufuhrvorriehtung    absehaltet. Kontakte, für zwei solche Stromkreise können vorgesehen sein, wobei der eine die Gesehwindigkeit der Zuführung verlangsamt und der andere die Wägegutzufuhr unterbrieht.



   3. Photoelektrisch
Photoelektrische Methoden können zum Anhalten des Wägegutflusses aus einer auto  matischen    Zuführung verwendet werden, indem man zum Beispiel den in Fig. 1 gezeigten Zeiger 11 über eine photoelektrische Zelle bewegen lässt, welche so angeordnet ist, dass die   Unterbrechung von Lieht nach    der Zelle oder der Eintritt von Licht in die Zelle einen Stromkreis betätigt, welcher die Zuführung zum Anhlaten bringt oder verlangsamt und dann absehaltet.



   Wird die beschriebene Einrichtung zum automatischen   Einlullen von Mengen von Pul-    ver, kleinen Körnern, Kügelchen, Klumpen oder Spänen in Behältern verwendet, so wird eine mit Hilfe einer hydraulischen Schiittelvorrichtung arbeitende Zuführung bevorzugt, da diese Art von Zufuhreinrichtung eine schnelle Absehaltung gestattet, verhältnismässig ruhig arbeitet, bei veränderlichen Am  plituden    und Frequenzen tätig sein kann und zur Zuleitung von sehr   versehiedenen    Grössen fester Materialien benutzt werden kann.



   Wenn die beschriebene Wägeeinrichtung zum Füllen von Behältern aus Bunkern oder   Fülltriehtern    mit einer automatischen Auslasszuführung benutzt wird und diese   Behäl-    ter Einsätze aufweisen, so wird ein Schalter zum In-Gang-Setzen und Anhalten des auto  matischen    Betriebes dieser Wägeeinriehtung bevorzugt, damit der Einsatz an der   Zufüh-      rungsvorrichtung    angebracht werden kann, ohne den   Wägemechanismus    in Unordnung zu bringen.

   Dieser Schalter wird nach zweekmässiger Anordnung des Einsatzes betätigt und   verursaeht    in der bestimmten Reihenfolge die Einstellung der Wägeeinriehtung für die   Gewiehtsbestimmung    des Behälters für Be  ginn und Unterbrechung    der   Wägegutzufüh-    rung, falls erwünscht, zusammen mit Tarieren,   Netto-und Bruttowägen,    worauf, wenn gewünscht, die Entfernung des gefüllten   Behäl-    ters von der Waagplatte, dessen Etikettieren und das Aufstellen eines neuen Behälters auf die Waagplatte folgt.

   Dieser Schalter kann automatisch gesteuert werden, so dass er am Ende des Wägevorganges den Stromkreis öff net, welcher die automatische Betätigung der Vorrichtung steuert und dieser Kreis nur dureli Handbedienung des Schalters   geschlos-    sen wird.



   Die beschriebene Einrichtung kann zur Bestimmung der   Nettogewichte    von   Flüssigkei-    ten und Gasen in Behältern benutzt werden.



  Flüssigkeiten können mittels eines komprimierten inerten Gases in tarierte Behälter geleitet werden, wobei die Zuführung   vorzugs-    weise mittels solenoidbetätigten, normalerweise durch Federdruck geschlossener Ventile automatisch geregelt wird. Unter Druck befindliche Gase können auf ähnliche Weise ausgewogen und in Behälter gefüllt werden.



   Es ist zu beachten, dass die   besebriebene    Einrichtung nicht nur dazu verwendet werden kann, um   Wägegut    in Behältern zu wägen oder um in Behältern fliessendes Material   auszuwägen    und, falls erwünscht, die Behälter zu   etikettieren    und passende Aufzeichnungen zu schaffen, sondern, dass diese auch im Zusammenwirken mit einer Einrichtung zum Zählen der Behälter, die mit einer bestimmten Wägegutsorte gefüllt wurden, benutzt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wägeeinrichtung zum Wägen von Nettogewichten, dadurch gekennzeichnet, dass wäh- rend der Bewegung des Tragelementes für die Last zur Austarierung vorerst die Gewichtsmessvorrichtung in einem Zustand gehalten wird, in welchem kein Gewicht gemessen wird, dass Nachweismittel (30-44, 51-58, 125-126, 210-916, Cl, C2, Rl und R2, 220 und 229 ; 230-238 ; 240-250) vorgesehen sind zur automatischen Feststellung der Beendigung der genannten Bewegung, und dass die genannten Nachweismittel nach einer solchen Feststellung die Messvorrichtung betätigen, um von Null aus die weitere Bewegung des Tragelementes zu messen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Wägeeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Nachweisvorrichtung (30-44) einen Servomotorkreis (30-34) mit einem Geber (30) und einem Nachlauf element (31) und ein Relais (D) enthält, wobei dieses Relais bei dem erwähnten Aufhören der Bewegung infolge ITnterbrechung des Stromflusses im Servomotorkreis betätigt wird.
    2. Wägeeinriehtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Nachweisvorrichtung eine Wheatstone-Briicke (51-58) enthält, welche Mittel zur automatischen Veränderung eines Gliedes der Brüeke in Abhängigkeit der Gewichtsveränderung auf dem genannten Tragelement, Mittel (57) zur Veränderung eines zweiten entsprechen- den Gliedes der Brücke durch einen Motor infolge Betätigung desselben durch den unaus geglichenen Brüekenstrom und ein Relais besitzt, das beim Aufhören der Bewegung infolge Unterbrechung des Brüekenstromes be tätigt wird.
    3. Wägeeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachweisvorrichtung Mittel zur Erzeugung von elek- trischen Impulsen infolge Bewegung des Tragelementes durch ein Gewicht, einen elektronischen Leiter (211), welcher unter dem Einfluss der Impulse leitend ist, und ein Relais (214) aufweist, das beim Aufhören der Bewegung infolge Unterbrechung des Stromfl. usses durch den elektronischen Leiter be tätigt wird.
    4. Wägeeinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der elektronische Leiter so ausgebildet ist, dass er nach Unterbrechung des Zuflusses von Impulsen an die Nachweisvorrichtung kurze Zeit fortfährt zu leiten.
    5. Wägeeinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Erzeugung der elektrischen Impulse ein Element mit wechselweise angeordneten durch sichtigen und undurchsichtigen Flächenteilen, welches infolge Bewegung des Tragelemen- tes durch Gewichtsveränderung auf demselben beweglich ist, eine Liehtquelle, welche gegen die genannten Flächenteile gerichtet ist, und eine lichtempfindliche Zelle aufweist, welche angeordnet ist, um das von der Licht- quelle durch die durebsichtigen Flächenteile geworfene Licht zu empfangen, wobei die durchsichtigen und undurchsichtigen Flächenteile so liegen, da.
    die lichtempfindliche Zelle bei Bewegung des Tragelementes abwechselnd beleuchtet und nicht beleuchtet wird.
    6. Wägeeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachweisvorrichtung einen metallischen Teil (220), der mit dem Tragelement in Wirkungsverbindung steht und einen frei aufgehängten Magneten (221) aufweist, welcher sieh normalerweise dem metallenen Teil benaehbart im Gleichgewieht befindet, in soleher Weise, dass er infolge Bewegung des metallischen Teils ans seiner normalerweise ausgeglichenen Lage abgelenkt wird, wobei Mittel (225-229) vorge- sehen sind, um einen elektrischen Stromkreis zu verändern, wenn der Magnet in seine taleiehgewiehtslage zuriiekkehrt.
    7. Wägeeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachweisvorriehtung als einen Teil einen Kolben (231) und als zweiten Teil einen Flüssigkeit enthaltenden Behälter (233) aufweist, wobei der Kolben so in die Flüssigkeit im Behälter eintaucht, dass die Bewegung des einen Teils einen Zug auf den andern Teil ausübt und wobei der eine Teil in rbereinstimmung mit der Bewegung des Tragelementes beweglieh ist und der andere Teil normalerweise sieh so im Gleichgewicht befindet, dass eine Relativ- bewegung des einen Teils das Gleichgewicht des andern Teils stört, und dass AIittel (236 bis 238) vorgesehen sind, um bei Wiederherstellung des Gleichtgewichtes des genannten,
    sich in Ruhelage im Gleichgewicht befind- lichen Teils einen Stromkreis zu verändern.
    8. Wägeeinriehtung naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Naehweisvor- richtung einen Balg (241) und Mittel (240) aufweist, um den Druek in diesem Balg in Abhängigkeit von der Bewegung des Tragelementes zu verändern, wobei weitere Mittel (246-248) vorgesehen sind, um einen Stromkreis zu beeinflussen, wenn der Balg in seine normale Gleichgewichtslage in der vorgewähl- ten Stufe zurückkehrt.
    9. Wägeeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewiehts messvorriehtung einen ersten, in proportionaler Abhängigkeit von einem auf dem Tragelement angeordneten Gewicht beweglichen Teil (11) aufweist, wobei ein zweiter Teil (13) sich in gleicher Weise bewegt, bis er durch die Naehweisvorrichtung feststehend gemacht wird.
    10. Wägeeinrichtung naeh Unteransprueh 9, dadureh gekennzeiehnet, dass sie eine An triebsvorrichtung (z. B. die Welle der Wägevorrichtung) für den Antrieb des einen beweglichen Teils (11) und auch für den Antrieb des Gebers (30) eines Servomotorkreises wahrend der Bewegung des Tragelementes aufweist, wobei das Naehlaufglied (31) dieses Servomotorkreises bestimmt ist den andern beweglichen Teil (13) zu betätigen, wenn das Tragelement bei Beginn des Wägevorgan- ges mit Wägegut belastet wird, jedoch der Servomotorkreis unterbrochen und der andere bewegliehe Teil durch die Naehweisvorrich tung stationär gehalten wird,
    wenn der Stromfluss im Servomotorkreis unterbroehen wird.
    11. Wägeeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie auch Bruttogewichte misst.
    12. Wägeeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichts messvorrichtung ein durch elektrisehe Impulse betätigtes Zählwerk ist.
    13. Wägeeinriehtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Nach weisvorrichtung das Aufhören der Bewegung bei der s-oransgewählten Stufe durch Veränderung eines Stromkreises nachweist, damit l mpMse, die naell dem Naehweis erzeugt werden, dem Zähler zugeführt werden.
    14. Wägeeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewiehts- messvorrichtung durch eine magnetische Kupplung betätigbar ist, die durch die Nach weisvorrichtung gesteuert wird.
    15. Wägeeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass automatische Mittel (123, 1. 24) vorgesehen sind, um dem Tragelement Wägegut zuzuführen, wenn die Nachweisvorrichtung das Aufhören der Be des des Tragelementes nachgewiesen hat, wobei die Gewichtsmessvorrichtung einen Mechanismus (128, 130, 131) besitzt, um die Be tätigung der Zuführvorrichtung automatisch anzuhalten, wenn eine vorbestimmte Gewiehtsmenge ausgemessen wurde.
    16. WägeeinrichtungnachUnteranspruch 15, dadureh gekennzeichnet, dass die Gewiehtsmessvorrichtung einen durch elektrische-Im- pulse betätigten Zähler aufweist, welcher durch die Nachweisvorrichtung von der Nulllage aus wirksam gemacht wird, wobei der Zähler zur Steuerung eines elektrischen Stromkreises dient, wenn dieser einen vorbestimmten, einem bestimmten Gewicht entsprechen- den Zustand erreicht hat, zum Zwecke, dadurch die Zufuhr von Wägegut zum Tragelement anzuhalten.
    17. Wägeeinrichtung nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Zähler ein durch Relais betätigter Zähler ist, wobei der genannte Stromkreis geschlossen ist, wenn sich alle Relais des Zählers in einer einem vorbestimmten Gewicht entsprechenden Stellung befinden, wobei alle Relais einen Teil dieses Stromkreises bilden.
    18. WVageeinrichtung naeh Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Zähler ein elektronischer Zähler ist, welcher Zähler ausgebildet ist, den genannten Stromkreis zu beeinflussen, wenn dessen Zustand einem vorbestimmten Gewicht entspricht.
    19. Wägeeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachweis- vorrichtung, wenn die Nettogewichtswägung beendet ist, das nächstfolgende Aufhören der Bewegung des Tragelementes nachweist und dabei ein Druckwerk betätigt, um das durch die Gewichtsmessvorrichtung gemessene Gewicht zu drucken.
    20. Wägeeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (181, P1, 196, Ql, R) vorgesehen sind, um die Nachweisvorrichtung normalerweise zu blockieren, wenn das genannte Tragelement entlastet wird, und dass ein Handschalter (195) vorhanden ist, um die Blockierungsmittel freizugeben.
    21. Wägeeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (138-141) vorgesehen sind, um die Gewichtsmessvorrichtung auf eine Nullage einzustellen, wenn das Tragelement entlastet wird.
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