Behälter zum Aufbewahren von Tubifex f#r Aquarien Das für Aquarien unentbehrliche Futter. das aus Tubifex genannten Würmchen be- steht, musste bisher in Behältern aufbewahrt werden, denen st#ndig flie#endes Wasser zu- geführt werden musste, damit die Tierehen im Wasser den zum Leben erforderlichen Sauer- stoff erhalten konnten. Diese ständige Friseh wasserzuführung ist eine unerwünschte Mass- nalime, welche durch die vorliegende Erfindung unterbunden wird.
Die vorliegende Er findung geht nämlich von der Erkenntnis aus, dal.', die erwähnten Tierchen den zum Leben erforderlichen Sauerstoff auch bei stehendem Wasser aufnehmen können, wenn die Tiefe des Wassers im Aufnahmebehälter ein gewisses Ausmass nieht übersteigt. Wie Versuehe gezeigt haben, genügt eine Wassertiefe von 3-5 mm den praktisehen Anforderungen.
Hierbei muss jedoch dafür gesorgt werden, da# dieses verhältnismässig geringe Wasservolumen nieht durch von den Tierehen abge schiedene Stoffwechselprodukte zu stark ver nnreinigt wird, da andernfalls die Tierehen so- zusagen an Selbstvergiftung dureh die eigeen abgeschiedenen Produkte eingehen w#r- den. Aus diesem Grunde muss f#r einen st#n- digen Abfluss dieser Produkte aus dem er wähnten Wasservolumen gesorgt werden.
Um diesen Bedingungen zu gen#gen, ist der Behälter gemäss der vorliegenden Erfindung da durch gekennzeichnet, da# er ein zur Aufnalime der Tubifex bestimmtes, in ein Au#en- gefäss eintauehendes Innengefäss aufweist, dessen Boden mindestens zum Teil aus einem Tubifex nicht durchlassenden Sieb besteht, wobei das Aussengefäss mit einem derart angeordneten Wasserablauf versehen ist, dass das Wasserniveau im Innengefäss in einer vorbestimmten Höhenlage #ber dem Boden des letzteren liegt.
Durch das Sieb können die abge schiedenen Stoffwechselprodukte, welche spe zifisch schwerer sind als Wasser, aus dem In nengefäss abfliessen, bzw. kann hierdurch die Konzentration dieser Produkte in dem im In nengefäss befindlichen Wasservolumen um so mehr herabgemindert werden, als das Verhält- nis des Gesamtwasserinhaltes beider Gefässe zum vorerwähnten Wasservolumen beträgt.
Die Zeichnung zeigt drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 1 zeigt im senkrechten Mittelschnitt nach Linie I-I der Fig. 2, welche einen Grundriss hierzu darstellt, ein Ausführungsbeispiel.
Die Fig. 3 und 4 zeigen in derselben Darstellung wie Fig. 1 je ein weiteres Ausfüh- rungsbeispiel.
Beim Ausf#hrungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 besteht der Behälter aus einem zur Auf- nahme der Tierchen bestimmten Innengefäss 1 und einem Aussengefäss 2. Das Innengefäss ist rnit zwei gleich hoch liegenden Traversen 3 versehen, auf denen der Boden 4 des Gefässes 1 aufruht. Dadurch ist das Ausmass, um welches das Gefäss 1 in das Gef## 2 eingetaucht ist, bestimmt. Der mittlere Teil des Bodens 4 ist ausgeschnitten und durch ein Sieb 5 ersetzt, welches fest mit dem Boden 4 verbimden ist und so beschaffen ist, dass es die Tierchen nicht durphlässt. Praktisch genügt hierfür eine Maschenweite nach Din. 50-70.
Die Wandung des Aussengefässes 2 ist mit einer Auslassoffnung 6 versehen, die in einer solchen Hohenlage angeordnet ist, dass das sieh beim Einfüllen von Wasser in den Behäl- ter einstellende Wasserniveau 2--5 vorzugsweise 3 mm #ber dem Boden 4 liegt. In dieser Hohe liegt also die Unterkante der #ffnung 6.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 zeigt wieder ein zum Aufbewahren der Tierchen bestimmtes Innengefäss 1, welches in ein Aussengefäss 2 eintaucht, wobei der Boden 4 des Ge f##es 1 in seinem mittleren Teil 6 aus einem Sieb 5 der erwähnten Weite besteht. Die Wandung des Behälters 2 ist wieder mit einer Aus- lassoffnung 6 versehen, welche das Niveau des eingefüllten Wassers in der vorbestimmten Hohe etwa 3 mm über dem Boden 4 hält. Unterschiedlich gegenüber den Ausf#hrungsbeispie- Sen nach den Fig. 1 und 2 ist die Abstützung des Innenbehälters gegenüber dem Aussenbehälter 2, in dem hierzu ein Tragring 7 dient, der deckelartig auf die Wandung des Behäl- ters 6 abnehmbar aufgestülpt ist.
Das Gefäss 1 weist in seinem obern Teil einen nach aussen vorspringenden Bund 8 auf, der auf dem Tragring 7 aufliegt, durch welehen daher das Gefäss l hängend abgestützt ist. Das Gefäss 1 ist durch einen abnehmbar aufgesetzten Stülp- deckel 9 verschlossen, weleher eine Reihe von seitliehen Luftlöchern 10 aufweist.
Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4 unterscheidet sich von demjenigen nach Fig. 3 lediglich dadurch, dass der Tragring 7 entfällt und die Abstützung des Behälters 1 mittels am Behälterl sitzenden Füssen 11 erfolgt, die unmittelbar auf dem Boden des Behälters 2 aufruhen. Zu diesem Zwecke ist die Wandung des Behälters 1 unterhalb des Bodens 4 entsprechend verlängert und am Unterrande mit einer Reihe von Ausschnitten 12 versehen, welche zwischen den Füssen 11 liegen und den Wasserdnrehlass gestatten.
Statt der unmittel- baren Verlängerung der Wandung des Ge fässes 1 naeh unten kann auch ein auf dem Boden des Gef##es 2 aufsitzender Tragring Verwendung finden, auf welchem der Behäl- ter 1 lose aufliegt.
Bei sämtlichen Ausführungsbeispielen ist das Innengefäss 1 ohne weiteres aus dem Au- #engef## 2 herausnehmbar, eine Ma#nahme, die zweekmässig zur Vornahme der periodi schen Wassererneuerungen erfolgt. Es genügt in der Regel, eine solehe Wassererneuerung alle 24 Stunden durehzuführen, um ein Eingehen der im Gefäss l aufbewahrten Tierchen zn unterbinden.
Es können auch zwei oder mehr Wasserauslassöffnungen, wie die mit 6 bezeichneten, Verwendung finden, die dann in gleicher Hoche in der Wand des Behälters2anzuord- nen sind, bzw. kann der Wasserablauf aneth durch andere Vlittel gebildet sein. Die vorge sehene einzige Wasserablauf Öffnung 6 hat jedoch den Vorteil, dass man beim Transport des Behälters mit einem Finger die Öffnung 6 versehliessen kann, so dass kein Wasserverlust beim Transport eintritt.
Die Gefässe können zweckmässig aus orga nischem Glas bestehen, welches schweissbar ist.
Der Rahmen des Siebes kann ebenfalls aus organischem Glas bestehen und mit dem Boden des Innengefässes verschweisst sein.
Container for storing Tubifex for aquariums The essential food for aquariums. the little worm called Tubifex had to be kept in containers up to now, which had to be constantly supplied with running water so that the animal marriages could receive the oxygen they need to live in the water. This constant Friseh water supply is an undesirable measure, which is prevented by the present invention.
The present invention is based on the knowledge, dal. ', The mentioned little animals can absorb the oxygen required for life even in standing water, if the depth of the water in the receptacle does not exceed a certain extent. As experiments have shown, a water depth of 3-5 mm is sufficient for practical requirements.
Here, however, care must be taken to ensure that this relatively small volume of water is not excessively contaminated by metabolic products separated from the animal marriages, since otherwise the animal marriages would, as it were, become self-poisoned by their own separated products. For this reason, it must be ensured that these products are continuously drained from the water volume mentioned.
In order to meet these conditions, the container according to the present invention is characterized in that it has an inner vessel intended to hold the Tubifex and thawing into an outer vessel, the bottom of which is at least partially made of a Tubifex which is not permeable There is a sieve, the outer vessel being provided with a water drain arranged in such a way that the water level in the inner vessel is at a predetermined height above the bottom of the latter.
The separated metabolic products, which are specifically heavier than water, can flow out of the inner vessel through the sieve, or the concentration of these products in the water volume in the inner vessel can be reduced all the more than the ratio of the Total water content of both vessels is to the aforementioned water volume.
The drawing shows three exemplary embodiments of the subject matter of the invention.
Fig. 1 shows in a vertical central section along line I-I of Fig. 2, which represents a plan for this, an embodiment.
FIGS. 3 and 4 each show a further exemplary embodiment in the same representation as FIG.
In the embodiment according to FIGS. 1 and 2, the container consists of an inner vessel 1 intended to receive the animals and an outer vessel 2. The inner vessel is provided with two cross members 3 at the same height, on which the bottom 4 of the vessel 1 rests. This determines the extent to which the vessel 1 is immersed in the vessel ## 2. The middle part of the bottom 4 is cut out and replaced by a sieve 5, which is firmly connected to the bottom 4 and is such that it does not let the animals through. A mesh size according to Din is practically sufficient for this. 50-70.
The wall of the outer vessel 2 is provided with an outlet opening 6 which is arranged at such a height that the water level 2-5 which is set when water is poured into the container is preferably 3 mm above the bottom 4. The lower edge of opening 6 is at this height.
The embodiment according to FIG. 3 again shows an inner vessel 1 intended for storing the animals, which is immersed in an outer vessel 2, the bottom 4 of the Ge f ## es 1 in its middle part 6 of a sieve 5 of the width mentioned. The wall of the container 2 is again provided with an outlet opening 6, which keeps the level of the water filled in at the predetermined height about 3 mm above the floor 4. What differs from the exemplary embodiments according to FIGS. 1 and 2 is the support of the inner container with respect to the outer container 2, in which a support ring 7 is used for this purpose, which is detachably slipped onto the wall of the container 6 like a cover.
In its upper part, the vessel 1 has an outwardly projecting collar 8 which rests on the support ring 7 by which the vessel 1 is therefore supported in a hanging manner. The vessel 1 is closed by a removable slip-on lid 9, which has a number of air holes 10 on the side.
The embodiment according to FIG. 4 differs from that according to FIG. 3 only in that the support ring 7 is omitted and the container 1 is supported by feet 11 which are seated on the container 1 and which rest directly on the bottom of the container 2. For this purpose, the wall of the container 1 below the bottom 4 is correspondingly lengthened and provided on the lower edge with a series of cutouts 12, which lie between the feet 11 and allow water rotation.
Instead of the immediate extension of the wall of the vessel 1 near the bottom, a support ring seated on the bottom of the vessel 2 can also be used, on which the container 1 rests loosely.
In all of the exemplary embodiments, the inner vessel 1 can be easily removed from the outer vessel 2, a measure which is carried out in order to carry out the periodic water renewals. As a rule, it is sufficient to renew the water every 24 hours in order to prevent the animals stored in the container from entering.
It is also possible to use two or more water outlet openings, such as those designated with 6, which are then to be arranged at the same level in the wall of the container 2, or the water outlet can be formed by other means. The provided single water drain opening 6, however, has the advantage that you can close the opening 6 with a finger when transporting the container, so that no water loss occurs during transport.
The vessels can expediently consist of organic glass, which can be welded.
The frame of the sieve can also consist of organic glass and be welded to the bottom of the inner vessel.