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CH315089A - Vorrichtung an Mähdreschern zum Zerkleinern des von einer rückwärts gerichteten Strohauslassöffnung kommenden Strohs - Google Patents

Vorrichtung an Mähdreschern zum Zerkleinern des von einer rückwärts gerichteten Strohauslassöffnung kommenden Strohs

Info

Publication number
CH315089A
CH315089A CH315089DA CH315089A CH 315089 A CH315089 A CH 315089A CH 315089D A CH315089D A CH 315089DA CH 315089 A CH315089 A CH 315089A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
straw
outlet opening
cross conveyor
combine
harvester
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Larsson Lars
Original Assignee
Westerasmaskiner Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westerasmaskiner Ab filed Critical Westerasmaskiner Ab
Publication of CH315089A publication Critical patent/CH315089A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D41/00Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
    • A01D41/04Tractor-driven combines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description


  



  Vorrichtung an Mähdreschern zum Zerkleinern des von einer rückwärts gerichteten    Strohausla##ffnung    kommenden Strohs
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an   M#hdreschern    zum Zer  kleinern    des von   einer r#ckw#rts gerichteten      Strohauslassofi'nung kommenden    Strohs. Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des   Strohauswerfers    ein Querforderer derart angebracht ist, dass er das Stroh den zum Zer  kleineim    desselben bestimmten, drehbaren Organen zuleitet, die seitlich der   Strohausla#-      offnung    derart a : ngebracht sind, dass sich ihre Drehachsen wenigstens annähernd in der Fahrrichtung des Mähdreschers erstrecken.



   Die   Zerkleinerunasorgane bestehen zweck-    mässigerweise aus einer mit Längsmessern be  stüekten    Walze und einer Gegenwalze, die aus Holz bestehen oder mit Holz, einem Kunstharz oder ähnliehem verkleidet sein kann. Dadurch, dass die Drehachsen in der Längsrichtung des    Mähdreschers liegen, können die Walzen kur-    zer gemacht werden, als wenn sie in bekannter Weise quer zur Fahrrichtung des Mähdreschers liegen, in welchem Falle sie   sich #ber    die ganze Breite der   Strohauslassoffnung    erstrekken   miissen.    Ferner wird das zerkleinerte Stroh bei einer   erfindungsgemässen Vorrich-      tung    vom.

   Mähdrescher nach der Seit e ausgeworfen, wobei man eine das zerkleinerte Stroh derart steuernde Vorrichtung anbringen kann, dass dieses nach aussen gleichmässig über den Erdboden verteilt wird und somit ein   gleich-    mässiges Unterpflügen des Strohs in den Erdboden erleichtert.



   Der Querförderer ist vorzugsweise abnehmbar und zweckmässig mit Hilfe von Haken unter der Strohauslassoffnung eingehängt, so dass er leicht angebracht und abgenommen werden kann, wenn man unzerkleinertes Stroh    w#nscht. Die seitlich der Strohausla##ffnung    liegende Zerkleinerungsvorrichtung verhindert dabei nicht das Auswerfen des Strohs und braucht daher nicht entfernt werden zu   k#n-    nen.



   Die Erfindung wird naehstehend unter Hinweis auf ein in anliegender Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel genauer be  schrieben.   



   Fig. 1 zeigt die Rüekseite eines mit einer erfindungsgemässen   Vorriehtung    versehenen    Mähdresehers, schräg von hinten gesehen,    wobei die   Zerkleinerungsorgane    und deren Schutzgehäuse perspektivisch und mit   durch-       sichtig gedachtem Geh#use dargestellt sind.   



  Fig. 2 zeigt die Vorrichtung in derselben Richtung wie Fig. 1, jedoch mit abgenommenem   Querf#rderer,    Fig. 3 ist ein Perspektivbild des   Querforderers.    Fig. 4 zeigt einen Teil des   Querforderers.    Fig.   5    zeigt die Vorrichtung in bezug auf den Mähdreseher   sehräg    von vorn gesehen. 



   In Fig.   1    sieht man die obere   daube      1    an der Strohauslassoffnung des   M#hdreschers.   



  Eine gewölbte Haube 2 leitet in bekannter Weise das die   Strohausla##ffnung verlassende    Stroh nach unten. Unterhalb der   Daube    2 befindet sicli der Querförderer in Form eines mit querliegenden Mitnehmern 3 versehenen, endlosen   Stoffbandes    4, dessen Laufrollen 5 in einem Rahmen 6 gelagert sind   (Fig.    3).



  Der Rahmen ist mit Organen, z. B. Haken   7    bzw. Zapfen 8 versehen, mit denen er an entspreehenden Organen am Mähdrescher eingehängt werden kann, so dass er leicht   anhäng-    bar und abnehmbar ist. In eingehängter Stellung ist der Querförderer   zweckm##ig    gegen sein Auslassende zu etwas nach oben geneigt.



   An den Rahmenseiten 6 sind Seitenwände 9 für den Querforderer angebracht.



   Gegenüber dem Auslass des   Querförderers    sind rotierende Strohzerkleinerungsorgane in mit dem   Ger#st    des Mähdreschers verbundenen Teilen gelagert. Diese Organe bestehen aus einer mit   Längsmessern 10 bestückten Walze    11 und einer mit einer zum Beispiel   hölzer-    nen   Schleissverschalung    1 3 versehenen Gegenwalze 12.



   Die Messerwalze 11 ist ungefähr senkrecht über der Gegenwalze angebracht und wird   #ber    ein   Kardangelenk 14 und eine Überlast-    kupplung 15 an sich bekannter Art   unmittel-    bar von einer in Längsrichtung des Mähdresehers verlaufender AVelle 16 angetrieben.



  Diese   Welleführtüber    ein zweites Kardangelenk 17 zu einem Getriebe 18. Die treibende   Telle    des Getriebes kann beispielsweise von der Hauptantriebswelle der   Machine    oder von den   Laufr#dern des M#hdreschers getrieben    werden.



   Die eine Achse 5 des Querforderers 4 wird   #ber    einen Riementrieb 19 von einer auf der Welle der Messerwalze befestigten Keilriemenscheibe 20 angetrieben.



   Das Stroh tritt aus der   Strohauslassöff-      nung      des M#hdreschers    im wesentlichen quer aus, d. h. die   Strohhalme    liegen im   wesent-    lichen in Bewegungsrichtung des Förderers 4 und werden dann   haupts#chlich der L#nge    nach zwisehen die Walzen 11 und   12      einge-    führt. Hierdurch wird das Stroh in kürzest mögliche   Stiieke      zerhackt. Zwecks    besserer Ausrichtung des-Strohs, so dass die Halme par  allel@ liegen, sind die Mitnehmer    sind   vorzugs-    weise gezähnt, und zwar in   Querriehtung zum    Förderer, wie in Fig.   4    dargestellt.



   Ein   Geh#use    21 erstreckt sich um die Walzen 11 und 12 nach oben, vorn und hinten in bezug auf die   Fahrriehtung      Mäh-    dreschers. Wie am besten aus   Fig. 2 ersicht-    lieh ist, ist das Gehäuse auf der   Zfläh-       drescher abgewendeten Seite bei 2@ auf einem    Teil seiner Länge offen. Das Stroh wird dort von den schnell umlaufenden Walzen 11 und    1@ gerade nach aussen geworfen.

   Um eine bes-    sere Verteilung des zerkleinerten Strohs über den Erdboden zu erzielen, ist das Gehäuse   l#ngs eines Teils    seiner mit einer naeli aussen gewölbten Seitenwand 23 versehen, deren Länge in der   Fahrriehtung betraehtet    von oben nach unten abnimmt,   so da#    der vordere   Rand 24 der Wand 23    in bezug auf den rückwärtigen Rand   25    einen mit seiner    Spitze nach unten geriehteten Winkel bildet.   



  Hierdurch wird das zerhackte Stroh, das von den Walzen 11 und   12    in dem der Endwand    24 näehstliegenden Bereieh ausgeworfen wird,    sogar   zllrüek    gegen den Mähdrescher gewor  fen, während    das weiter   r#ckw#rts austre-    tende, zerhackte Stroh zunächst nach unten und dann weiter hinten allmählieh immer mehr in Richtung vom   Mähdrescher weg aus-    geworfen wird. Die   Verteilung des zerkleiner-    ten Strohs lässt sich einstellen, da die hintere   Kan ! te    der Wand   23    aus einem mit Längsschlitzen   26    versehenen, stellbaren Blech 23a besteht. Quer durch dieses Blech führen Be   festigungsschrauben 27 zur Wand 23.

   Das    Bleeh 23a kann daher derart eingestellt werden, dass die   Ränder 23 und 25 einen mehr    oder weniger grossen Winkel miteinander   bil-    den, so dass der hintere Rand des Bleches 23a einen gewünschten Winkel mit einer   senkreeh-    ten Ebene bildet, die quer zum Mähdrescher liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung an M#hdreschern zum Zer- kleinern des von einer rückwärts geriehteten Strohausla##ffnung kommenden Strohs, dadureh gekennzeichnet, dass unterhalb der Aus la##ffnung ein Querförderer (3,4) derart an gebracht ist, da# er das Stroh zum Zerkleinern desselben dienenden drehbaren Organen (10, 11, 12) zuf#hrt, welche seitlich der Auslass öffnung so angeordnet sind, dass ihre Drehachsen sich wenigstens annähernd in Fahr richtung des M#hdreschers erstrecken.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da clurch gekennzeiehnet, dass die Zerkleinerungs- vorrichtung mittels einer von einem Getriebe ausgehenden Welle unmittelbar angetrieben wird.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, wobei die Zerkleinerungsorgane aus einer gegen eine Gegenwalze arbeitenden Messerwalze bestehen, dadurch gekennzeiehnet, dass die Messerwalze über der Gegenwalze angebracht ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerkleinerungs- organe von einem dieselben nach vorn, oben und hinten abdeckenden Gehäuse umgeben sind, welehes in Richtung seitwärts nach au#en vom Mähdrescher weg der Länge naeh zu einem Teil ganz offen ist und im übrigen eine ausw#rts gew#lbte Wand bildet, um zu bewir ken, da# das von der Zerkleinerungsvorrich- tung ausgeworfene, zerhackte Stroh wenigstens annähernd gleichmässig über den Erdboden verteilt wird.
    4. Vorriehtung nach Unteransprueh 3, dadurch gekennzeichnet, dass der hintere Teil der gewölbten Wand aus einem derart ver stellbaren Bleeh besteht, dass der Winkel zwi- schen diesem hintern Rand und einer senk- rechten, quer zum Mähdrescher verlaufenden Ebene geändert werden kann.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass der Querförderer in einen abnehmbaren Rahmen eingebaut ist, der unter der Strohauslassöffnung des M#h- dreschers lösbar eingehängt ist.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da# der Querforderer von der Zerkleinerungsvorrichtung aus naeh unten geneigt ist.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Querförderer mit quer verla-ufenden : Nlitnehmern versehen ist, deren Oberseite gezahnt ist.
    8. Vorriehtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Rahmen des Querförderers sich nach oben erstreckende Sei tenwände angebracht sind, zwischen denen das von der Strohauslassöffnung kommende Stroh auf den Querförderer herabf#llt.
CH315089D 1952-05-08 1953-05-02 Vorrichtung an Mähdreschern zum Zerkleinern des von einer rückwärts gerichteten Strohauslassöffnung kommenden Strohs CH315089A (de)

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SE315089X 1952-05-08

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CH315089D CH315089A (de) 1952-05-08 1953-05-02 Vorrichtung an Mähdreschern zum Zerkleinern des von einer rückwärts gerichteten Strohauslassöffnung kommenden Strohs

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114041338A (zh) * 2021-12-17 2022-02-15 吉林省农业机械研究院 一种玉米秸秆全量还田联合整地机

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114041338A (zh) * 2021-12-17 2022-02-15 吉林省农业机械研究院 一种玉米秸秆全量还田联合整地机
CN114041338B (zh) * 2021-12-17 2023-01-03 吉林省农业机械研究院 一种玉米秸秆全量还田联合整地机

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