Elektrische Leuchte. Die bisher bekanntgewordenen und ins besondere zur Verwendung in nassen Räumen bestimmten elektrischen Leuchten lassen sich in zwei Gruppen unterteilen, nämlich solche mit einem gewöhnlich als Reflektor dienenden Metallgehäuse, das vorn durch ein Schutzglas wasserdicht abgeschlossen ist, und solche mit einem vorn offenen 3letallgehä.use. Die erst genannte Art. hat den Nachteil, dass sich in nerhalb des geschlossenen Gehäuses Kondens- nasser bilden kann,
das mit der Zeit zur Zerstörung der Leuchte durch Korrosion und Fäulnis führt. Bei der zweitgenannten Art der Leuchten ist die Bildang von Kondens wasser ausgeschlossen, jedoch ist die Innen seite des Gehäuses der Verschmutzung ausge setzt.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine insbesondere zur Verwendung in nassen bzw. feuchten Räumen bestimmte Leuchte, bei wel cher die geschilderten Nachteile behoben sind. Die Leuchte gemäss der Erfindung zeichnet sieh dadurch aus, dass wenigstens eine Fluoreszenzröhre zusammen mit dem zugehö rigen Vorsehaltgerät und Zündgerät. in ein Luft- und' wasserdichtes Gehäuse aus minde stens zum Teil lichtdurchlässigem Isolier material eingeschlossen ist.
Durch die Verwendung von Isoliermaterial für das Gehäuse lassen sieh Temperaturände rungen im Gehäuseinnern praktisch vermei den, so class auch keine Kondenswasserbildung eintritt. In der beigefügten Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 eine Fluoreszenzleuchte im Längs schnitt. und Fig. 2 einen Querschnitt. nach der Linie II-II in Fig. 1.
Die dargestellte Leuchte weist ein Gehäuse auf, welches aus einem lichtdurchlässigen Iso lierrohr 10 gebildet ist, das an seinen. beiden Enden mittels aus Isoliermaterial bestehenden Deckeln 11 und 1'2 abgeschlossen ist. Der Deckel 11 am einen Ende des Isolierrohres 10 ist untrennbar, luft und wasserdicht mit dem Rohr 10 verbunden, indem er beispielsweise an dieses angeschweisst- oder angekittet 'st.
Der Deckel 12 am andern Ende des Rohres 10 ist mittels Schrauben. 13 und Muttern 14 mit einem Planschring 15 verbunden, der seiner seits Luft- und wasserdicht an die betreffende Stirnseite des Isolierrohres 10 angeschweisst oder angekittet ist.. Zwischen dem Flanseh- ring 1-5 und dem Deckel 12 ist. eine Dichtung 16 aus elastischem Material, beispielsweise Gummi, eingeschaltet, damit sich ein luft- und wasserdichter Abschluss des Gehäuses ergibt.
Vorzugsweise besteht. das ganze Gehäuse aus einem durchsichtigen synthetischen Werk stoff, beispielsweise dem 1larkenprodukt Plexiglas. Ein solches Material hat: ausserge- wöhnlieh hohe Isolierfähigkeit gegen Elektri zität und Wärme, so dass Kondenswasserbi2- dung im Innern des Gehäuses praktisch aus geschlossen ist, weil die Luft innerhalb des Gehäuses praktisch stets auf gleicher Tem peratur bleibt.
Koaxial im Isolierrohr 10 ist eine Fluor es- zenzröhre 17 angeordnet, die in an sich be kannter Weise beiderends in Fassungen 18 steckt. Diese sind mittels Schrauben 19 und Muttern 20 je an einem zugeordneten Fas sungsträger 21 befestigt, der sich gegen die Innenwand des Isolierrohres 10 abstützt. Die Fassungsträger 21 sind kreisrunde Scheiben, ebenfalls aus Plexiglas, deren äusserer Umruss dem lichten Querschnitt des Rohres 10 ent spricht.
Sie bestehen vorzugsweise aus dem gleichen Isoliermaterial wie das Gehäuse und sind je mit einer zylindrischen Ausnehmung 22 versehen, in welcher die zugeordnete Fas sung 18 versenkt ist. Parallel zur F'luores- zenzröhre 17 verläuft eine durch ein Rohr gebildete Distanzstange 23, welche die beiden Fassungsträger 21 durchdringt. An dieser Stange 23 sind die Fassungsträger 21 mittels je einer Stellsehraube 2-I lösbar gegen Ver schiebung gesichert. Der eine Fassungsträger 21 liegt in axialer Richtung gegen Anschläge 25 des Gehäuses an.
Zwischen dem am andern Ende der Fluoroszenzröhre vorhandenen Fas sungsträger und dem abnehmbaren Deckel 12 des Gehäuses ist. das zum Betrieb der Röhre erforderliche Vorschaltgerät mit Drossel 26 und Kondensator 27 sowie ein Zündgerät 28 untergebracht. Diese Geräte befinden sich auf einer Montageplatte 29, welche an Querträ gern 30 angeschraubt ist, die durch 'Schwei- ssLing oder Lötung starr mit der Stange 23) in Verbindung stehen.
Die Fluoreszenzröhre mit den Fassingen und den Fassungsträgern, das Vorschaltgerät sowie Idas Zündgerät bil den somit eine Einheit, welche bei gelöstem Deckel 12 als Ganzes in das Isolierrohr 10 eingeschoben oder aus demselben herausgezo gen werden kann.
Ein zum Zuführen der e'lektrisehen Ener gie dienendes Kabel 3'1 mit Guminiummant.e- lung ist durch eine Stopfbüchse 32 hindurch wasserdicht in das Gehäuse der Leuchte ein geführt. Die Stopfbüchse 32 weist einen unter Zwischenschaltung eines elastischen Dich- tungsringes 33 in den lösbaren Gehäusedeckel 12 eingeschraubten Nippel 3-I auf, über wel chen eine L'berwurfmutter 35 geschraubt ist, die eine gegen den Mantel des Kabels 31 ge- presste Packung 36 enthält.
Zwei isolierte elektrische Leiter 37 sind durch die rohrför- mige Stange 23 hindurehgezogen und führen zur vom Vorschaltgerät entfernteren Fassung 18, während zwei weitere isolierte Leiter 38 vom Vorschaltgerät direkt zur benachbarten andern Fassung 18 führen.
Damit das V orsehalt.-erät und das Zünd- gerät. durch das durehsiehtige Isolierrohr 10 nicht gesehen werden können, kann das Rohr 10 an seiner Innenseite im Bereich dieser Ge räte mit einem nicht, dargestellten, undurch sichtigen Belag versehen sein, oder das Rohr 10 kann aus lichtdurchlässigem, aber undurch sichtigem Material bestehen.
Die beschriebene Fhioreszenzleueht.e hat gegenüber den bisher bekannten Leuchten die folgenden Vorteile: Im Innern des luft- Lind wasserdicht abge- sclflossenen Isoliergehäuses bildet sich kein Kondenswasser, weil wegen der Isolations eigenschaften des Gehäuses irr seinem Innern praktisch keine Temperaturschwankungen auftreten.
Sämtliche wesentlichen Elemente der Leuchte, das heisst die Röhre 17, die Fas sungen 18, das Vorsehaltgerät N, 27 und das Zündgerät wie auch die elektrischen Leitun- ;'en 37 und 38 sind daher den schädigenden Einflüssen von Feuchtigkeit entzogen und überdies gegen jede Verscliniutzung geschützt. Die Isolation des Gehäuses ist aber auch in elektrischer Beziehung so gut, dass jede Ge fahr des Elektrisierens von Menschen oder Tieren völlig ausgeschlossen ist. Eine beson dere Schutzerdung erübrigt sieh.
Die Distanz stange 23 hält- die Fassungsträger 21 mit den Fassungen 18 derart gut in bezu;- aufeinan der fest, dass ein ungewolltes Lösen der Fluoreszenzröhre 17 aus den Fassungen bei Erschütterungen auf dem Transport oder durch Wärmeeinwirkung praktisch unmög lich ist.
Es sind auch Ausführungsformen der Leuchte denkbar, bei welchen zwei oder mehr Fluoreszenzröhren parallel zueinander im Iso- Tierrohr 10 untergebracht sind. In diesem Falle ist an jedem der Fassungsträger 21 die entsprechende Anzahl von Fassungen 18 vor lianden.
Electric lamp. The electrical lights that have become known to date and are especially intended for use in wet rooms can be divided into two groups, namely those with a metal housing which is usually used as a reflector and which is watertight at the front with a protective glass, and those with a 3letallgehä.use open at the front. The first type has the disadvantage that condensation can form inside the closed housing,
which over time leads to the destruction of the luminaire due to corrosion and rot. In the second-mentioned type of lights, the formation of condensation water is excluded, but the inside of the housing is set out of pollution.
The present invention relates to a lamp especially intended for use in wet or damp rooms, in which the disadvantages described are eliminated. The luminaire according to the invention is characterized in that at least one fluorescent tube together with the associated supply device and ignition device. is enclosed in an air and 'waterproof housing made of at least partially translucent insulating material.
By using insulating material for the housing, you can practically avoid temperature changes inside the housing, so that no condensation occurs. In the accompanying drawing, an exemplary embodiment of the subject invention is illustrated. It shows Fig. 1 a fluorescent lamp in longitudinal section. and Fig. 2 is a cross section. along the line II-II in FIG. 1.
The lamp shown has a housing which is formed from a translucent Iso lierrohr 10 which is attached to his. is closed at both ends by means of covers 11 and 1'2 made of insulating material. The cover 11 at one end of the insulating tube 10 is inseparably connected to the tube 10 in an air and water-tight manner, for example by being welded or cemented to it.
The cover 12 at the other end of the tube 10 is by means of screws. 13 and nuts 14 are connected to a flat ring 15, which on its part is air- and watertight welded or cemented to the end face of the insulating tube 10 in question. Between the flange ring 1-5 and the cover 12 is. a seal 16 made of elastic material, for example rubber, switched on, so that an airtight and watertight closure of the housing results.
Preferably consists. The whole case is made of a transparent synthetic material, for example the 1larken product Plexiglas. Such a material has: exceptionally high insulation properties against electricity and heat, so that the formation of condensation in the interior of the housing is practically excluded because the air inside the housing practically always remains at the same temperature.
A fluorine tube 17 is arranged coaxially in the insulating tube 10 and is inserted into sockets 18 at both ends in a manner known per se. These are each fastened by means of screws 19 and nuts 20 to an associated Fas solution carrier 21, which is supported against the inner wall of the insulating tube 10. The socket supports 21 are circular disks, also made of Plexiglas, the outer contour of which corresponds to the clear cross section of the tube 10.
They are preferably made of the same insulating material as the housing and are each provided with a cylindrical recess 22 in which the associated Fas solution 18 is sunk. A spacer rod 23 formed by a tube runs parallel to the fluorescent tube 17 and penetrates the two socket supports 21. On this rod 23, the socket carrier 21 are releasably secured against displacement by means of an adjusting screw 2-I. One socket carrier 21 rests in the axial direction against stops 25 of the housing.
Between the existing at the other end of the fluorescent tube Fas sungträger and the removable cover 12 of the housing is. the ballast required to operate the tube with choke 26 and capacitor 27 and an igniter 28 are housed. These devices are located on a mounting plate 29, which is screwed to cross members 30, which are rigidly connected to the rod 23) by welding or soldering.
The fluorescent tube with the sockets and the socket carriers, the ballast and Idas igniter thus form a unit which can be pushed as a whole into the insulating tube 10 or pulled out of the same when the cover 12 is loosened.
A cable 3'1 with a rubber jacket serving to supply the electrical energy is inserted through a stuffing box 32 in a watertight manner into the housing of the lamp. The stuffing box 32 has a nipple 3 - I screwed into the detachable housing cover 12 with the interposition of an elastic sealing ring 33, over which a union nut 35 is screwed which contains a packing 36 pressed against the jacket of the cable 31 .
Two insulated electrical conductors 37 are pulled through the tubular rod 23 and lead to the socket 18 which is further away from the ballast, while two further insulated conductors 38 lead from the ballast directly to the other socket 18 next to it.
So that the reserve device and the igniter. can not be seen through the durehsichtige insulating tube 10, the tube 10 can be provided on its inside in the area of this Ge devices with a non-illustrated, opaque coating, or the tube 10 can be made of translucent but opaque material.
The described Fhioreszenzleueht.e has the following advantages over the previously known lights: No condensation forms inside the air-tight and watertight insulating housing because, due to the insulating properties of the housing, there are practically no temperature fluctuations inside.
All essential elements of the lamp, i.e. the tube 17, the sockets 18, the device N, 27 and the ignition device as well as the electrical lines 37 and 38 are therefore withdrawn from the damaging influences of moisture and, moreover, against any contamination protected. The insulation of the housing is also so good in electrical terms that any danger of electrifying people or animals is completely excluded. A special protective grounding is not necessary.
The spacer rod 23 holds the socket carrier 21 with the sockets 18 so well in relation to one another that an unintentional detachment of the fluorescent tube 17 from the sockets in the event of vibrations during transport or due to the action of heat is practically impossible.
Embodiments of the lamp are also conceivable in which two or more fluorescent tubes are accommodated parallel to one another in the insulated animal tube 10. In this case, the corresponding number of sockets 18 is on each of the frame supports 21.