CH291928A - Blendschutzvorrichtung. - Google Patents
Blendschutzvorrichtung.Info
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Description
Blendschutzvorrichtung. I) ie heute gebräuelhliclien Sonnenschutz- brillen haben den Naehteil, dass sie in der Sehriehtung wohl die Lichtstärke herabsetzen, aber nicht gegen Blendung schützen. Insbesondere wegen der Anpassung der Augen an das verhältnismässig dunkle Gesichtsfeld wirkt das seitlich der Brillengläser in die Augen eindringende Streulicht besonders unange- nehm und sogar sehädlich, weil dieses Streu ficht keine Dämpfung durch die Brillengläser erfährt und daher unvermindert in die zu veit geöffneten Pupillen eindringen kann. Ausserdem zeigen die meisten gebräuchlichen Sonnensclutzbrillen noch den weiteren Nach leil, dass sie die Farben der betrachteten Gegenstände verfälschen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Blendschutzvorrichtung, welche die gesehilderten Nachteile nicht aufweist. Die erfin dungsgemässe Blendsehutzvorrichtung zeieh net sich aus durch zwei Schvtzschilder, die mit Mitteln versehen sind, welche das Tragen der Selilder je oberhalb der menschliehen Augen ermöglichen. Vorzugsweise sind die beiden Schutzsehilder dureh einen Bügel miteinander verbunden, welcher die Nase der die Vorrichtung tragenden Person zu übergreifen bestimmt ist. Die voneinander abgekehrten Enden der Sehutzschilder können mit je einem Tragarm verbunden sein, welche Arme zum Auflegen auf die Ohren der die Vorriehtmng beniitzen- den Person bestimmt sind. An Stelle der Tragarme können jedoch auch Halteorgane vorgesehen sein, welche das losbare Verbinden der Vorrichtung mit einem Brillengestell ermög- lichen. Schliesslich ist es auch möglich, die Blendschutzvorriehtung selbst als Brille auszubilden, indem sie unterhalb der Schutzschilder optische Gläser aufweisen kann. Die Erfindung basiert auf der Erkennt- nis, dass man im Blendungsfalle stets die Augen durch die Hand oder ein anderes Hilfsmittel zu beschatten pflegt, um den direkten Einfall von Sonnen-oder auch Lam penlicht in die Augen zu verhindern. Mehrere Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes sind in der beigefügten Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen : Fig. 1 eine erste, mit Tragarmen versehene Ausbildungsform der Blendschutzvorrichtung in der Gebrauchslage, Fig. 2 dieselbe Vorrichtung mit gegenein- ander und gegen die Schutzchilder ge schwenkten Tragarmen, zum Teil in ein Etui eingeschoben, Fig. 3 eine zweite Ausführungsform der Schutzvorrichtung, die zum lösbaren Befestigen am Gestell einer gebräuchlichen Brille ge staltet ist und Fig. 4 ein drittes, als eigentliche Brille ausgebildetes Ausführungsbeispiel der Blendschutzvorriehtung. Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Ausbil dungsform der Blendschutzvorrichtung weist zwei Schutzschilder 10 von mondischelförmiger Gestalt auf. Die Schilder sind haubenför- mig gewölbt, wie aus Fig. 1 deutlich zu erkennen ist. Sie bestehen aus einem unzer- brechlichen, vorzugsweise leichten Werkstoff, und können völlig lichtundurchlässig oder auch teilweise liehtundurchlässig sein. Als Werkstoff für die Schilder 10 eignet sieh beispielsweise gefärbtes Zelluloid oder derglei- chen. Die beiden Schutzschilder 10 sind durch einen Bügel 11 miteinander verbunden, welcher dazu bestimmt ist, die Nase der die Vorrichtung benützenden Person zu übergreifen. Die beiden Schenkel des Nasenbügels 11 sind zu Tragteilen 12 verlängert, an welchen der konkave Rand der Sehutzsehilder 10 befestigt ist. Die Tragteile 12 und der Nasenbügel 11 bestehen somit aus einem einzigen Stück Material. Es wäre aber auch denkbar, dass die Tragteile 12 an den Enden des Bügels 11 angesetzt wären. Die voneinander abgekehrten Enden der Schilder 10 sind je mit einem Tragarm 13 verbunden, und zwar mit Hilfe eines Seharniergelenkes 14, das je an den äussersten Enden der Tragteile 12 angeordnet ist. Die Arme 13 sind zum Auflegen auf die Ohren der die Vorrichtung benutzenden Person bestimmt lmd können gleieh wie bei den gebräuchlichen Brillen ausgebildet sein. Die Teile 11 bis 14 der Vorriehtung bestehen vorzugsweise aus Metall, doeh können auch andere Werkstoffe, wie Horn oder thermoplastisehe Kunststoffe usw., hierfür verwendet werden. Beim Gebraueh der beschriebenen Blendschutzvorriehtung werden die Schilder 1 mittels der Tragarme 13 und des Bügels 11 oberhalb der Augen, ungefähr an der Stelle der Augenbrauen gehalten, so dass sie die Augen beschatten. Der Träger der Vorriehtung geniesst eine ungetrübte und in den Farben nicht verfälsehte Sieht, gleiehwohl sind die Augen gegen Liehteinfall von oben geschützt, weshalb praktisch keine Blendung auftritt. Die Blendschutzvorrichtung kann sowohl zum Sehutze gegen Blendung durch Sonnenlicht als auch durch künstliches Lieht benutzt werden. Sie leistet für Wanderer, Sportleute, Fahrzeuglenker wie auch für viele Berufsarbeiter, die bei künstlichem Lieht arbeiten müssen, z. B. Setzer, Feinmechaniker, Uhrmacher usw., wertvolle Dienste, indem sie die Sehsicherheit erhöht. Bei Niehtgebrauch der Vorrichtung lassen sich die Tragarme 13 gegeneinander und gegen die Sehutzschilder 10 schwenken, wie in Fig. 2 gezeigt ist, worauf man die Vorrich- tung gegebenenfalls in ein Etui einsehieben kann. Die in Fig. 3 dargestellte Ausbildungsform der Blendsehutzvorriehtung unterscheidet sich von der besehriebenen lediglich dadurch, dass an den voneinander abgekehrten Enden der Sehutzschilder 10 an Stelle der Tragarme 13 hakenförmige Halteorgane 16 vorhanden sind. Dieselben sind so geformt, dass sie das lösbare Befestigen der Vorrichtung an den seitlichen Tragarmen von gebräuehliehen Brillen ermöglichen. Die Ausführungsform nach Fig. 3 eignet sieh daher für Brillenträger und hat den Vorteil, dass die Brille mitsamt den Sehutzschildern getragen werden kann. Die Halteorgane 16 sind an den äussern Enden der Tragteile 12 befestigt und können mit diesen aus einem Stück Material bestehen. Die besehriebene Ausbildungsform lässt sich auch mitsamt den Selmtzseliildern 10 gut aus einem einzigen Stück Material herstellen, z. B. aus Metallbleeh oder einem Kunststoff pressen. Die in Fig, 4 gezeigte Blendschutzorrichtung ist als eigentliche Brille ausgebildet. Sie unterseheidet sieh vom Beispie] nach Fig. 1 und 2 im wesentlichen nur dadurch, dass je unterhalb der Sehutzschilder 10 ein optisches Glas 17 vorhanden ist. Diese Gläser sind vor zugsweise dureh in der Figur nieht sichtbare Mittel an den Tragteilen 12 der Vorrichtung befestigt. Es konnten besondere Fassungen für die Gläser 17 vorgesehen sein, welche Fassungen mit den Tragteilen 12 in Verbin- dung stehen. Es ist klar, dass die Blendschutzovirchtungen in verschiedenen Grossen und gege- benenfalls mit Verzierungen versehen hergestellt werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Blendschutzvorrichtung, gekennzeichnet durci zwei Schutzschilder, die mit Mitteln versehen sind, welche das Tragen der Schilder je oberhalb der menschlichen Augen ermöglichen.UNTERANSPRÜCHE : 1. Blendschutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass die beiden Sehutzschilder durch einen Bügel mitein ander verbunden sind, welcher die Nase der die Vorrichtung tragenden Person zu übergreifen bestimmt ist.2. Blendsehutzvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprueh 1, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens der eine Rand der Schutzschilder je an einem Tragteil befe stigt ist, weleher mit dem Nasenbügel in Verbindung steht.3. Blendsehutzvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragteile und der Nasenbügel aus einem einzigen Stück Werkstoff bestehen.4. Blendsehutzvorrichtung nach Patentansprueh und Unteranspruchl,dadurch gekennzeichnet, dass die voneinander abgekehr- ten Enden der Sehutzschilder mit je einem 'I'ragarm verbunden sind, welche Arme zum Auflegen auf die Ohren der die Vorricht-Ling benutzenden Person bestimmt sind.5. Blendschutzvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteranspriiehen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme mittels Seharniergelenken mit den betreffenden Schutzschildern in Verbindung stehen, um bei Niehtgebrauch der Vorrichtung gegenein ander und gegen die Schilder geschwenkt werden zu können.6. Blendschutzvorrichtung naeh Patentan- spruch und den Unteranspriichen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharnier- gekenke an den äussern Enden der Tragteile angeordnet sind.7. Blendsehutzvorrichtung nach Patentansprueh und Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass an den voneinander abgekehrten Enden der Schutzschilder Halteorgane vorhanden sind, welche das lösbare Verbinden der Vorrichtung mit einem Brillengestell ermöglichen.8. Blendschutzvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteranspriiehen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteorgane hakenförmig ausgebildet sind.9. Blendschutzorrichtung naeh Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 bis 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteorgane an den äussern Enden der Tragteile angeordnet sind.10. Blendschutzvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteranspriiehen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe als Brille ausgebildet ist und unterhalb der Schutzschilder optische Gläser aufweist.11. Blendschutzvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die optischen Gläser an den Tragteilen befestigt sind.12. Blendschutzvorrichtimg nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschilder je wenigstens annähernd mondsichelförmige Gestalt haben und haubenförmig gewölbt sind.13. Blendschutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschilder aus einem unzerbrechlichen Werkstoff bestehen.14. Blendsehutzvorriehtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschilder aus lichtundurehlässigem Werk- stoff bestehen.15. Blendschutzvorriehtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schtuzschilder aus teilweise lichtundurch- lässigem Werkstoff bestehen.16. Blendschutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschilder und der Nasenbügel aus einem einzigen Stüek Werkstoff bestehen.
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