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CH258324A - Photographische Kamera. - Google Patents

Photographische Kamera.

Info

Publication number
CH258324A
CH258324A CH258324DA CH258324A CH 258324 A CH258324 A CH 258324A CH 258324D A CH258324D A CH 258324DA CH 258324 A CH258324 A CH 258324A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dependent
drum
camera according
film
camera
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Otto V Bothmer
Original Assignee
Otto V Bothmer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Otto V Bothmer filed Critical Otto V Bothmer
Publication of CH258324A publication Critical patent/CH258324A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/04Roll-film cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description


  Photographische Kamera.    Den Gegenstand der Erfindung bildet  eine photographische Kamera, beispielsweise  für Kleinbildaufnahmen (Aufnahmeformat  24X36 mm und kleiner).  



  Erfindungsgemäss ist der Strahlengang  vom Objekt zur lichtempfindlichen Schicht  durch Spiegelung derart abgelenkt, dass die  Objektivachse zum Schichtträger parallel liegt.  Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel  ergibt der räumliche Zusammenbau der erfor  derlichen Elemente besonders kleine Bau  masse; dieses Beispiel ist trotzdem mit allem  neuzeitlichen Zubehör, wie Spiegelreflex-Bild  betrachtung, auswechselbaren Objektiven, Su  cher bzw. gekuppeltem Entfernungsmesser und  automatischem Filmtransport, ausgerüstet.

   Bei  einem derartigen Beispiel ergeben sich eine  Reihe von konstruktiven Vorteilen: Die Film  spulen liegen bei diesem als Rollfilmkamera  ausgebildeten Beispiel parallel zur Objektiv  achse, so dass der Strahlengang eines Suchers  oder Entfernungsmessers oder einer Kombi  na     tion    beider durch eine hohl ausgeführte  Filmspule geführt werden kann. In die zweite,  ebenfalls hohl ausgeführte Filmspule sind be  stimmte Bauteile, wie Federn des     Verschluss-          a    ufzuges und des automatischen Filmtrans  portes, eingebaut, so dass auch hiedurch weiter  an Platz gespart wird.

   Durch die Abwinklung  des Strahlenganges zwischen Objektiv und  Film ist ferner ein sehr einfacher und billiger  Verschluss     ermöglicht    worden, nämlich eine ge  schlitzte Trommel, Diese Trommel ist in der    Objektivachse an einem dem Objektiv gegen  überliegenden Zapfen drehbar gelagert, an der  dem Objektiv zugewendeten Basis offen und  besitzt im Mantel eine Ausnehmung, die je  nach der Geschwindigkeit der Trommeldrehung  die gewünschte Belichtungsdauer ergibt. Ein  solcher Trommelverschluss hat den Vorteil,  dass er keine Umkehrbewegung auszuführen  braucht, sondern sich immer im gleichen Dreh  sinn weiterbewegen kann. Dadurch entfällt  die Notwendigkeit, den Verschluss durch kom  plizierte Mittel mit einem verdeckten Aufzug  zu versehen.

   Dies ist bei raschest aufeinander  folgenden Aufnahmen bei automatischem  Filmtransport sehr vorteilhaft. Schliesslich be  sitzt dieses Ausführungsbeispiel auch noch  eine Mattscheibe zur Betrachtung des Auf  nahmebildes nach Art der Spiegelreflexkamera.       Hiezu    ist es lediglich erforderlich, den Spiegel,  bzw. das Prisma so zu drehen, dass der Strah  lengang .statt nach unten auf den Film nach  oben auf die Mattscheibe fällt.  



  Die Zeichnung stellt eine beispielsweise  Ausführungsform der Kamera nach der Er  findung dar.  



       Fig.    1 zeigt einen Schnitt nach er Linie       1-I    der     Fig.    3.  



       Fig.    2 ist ein senkrechter     Schnitt    nach  Linie     II-II    .der     Fig.    1.  



       Fig.    3 ist ein Schnitt. nach der Linie       III-III    der     Fig.    1.  



       Fig.4    zeigt schematisch die wichtigsten  Teile in Perspektive     und         Fig.5 ist eine perspektivische Aussenan  sicht der Kamera.  



  Die Fig. 6 und 7 zeigen eine abgeänderte  Ausführungsform des Trommelverschlusses in  zwei aufeinander senkrechten Schnitten.  



  Fig. 8 ist eine Ansicht im Sinne des Pfeil  VIII in Fig. 7.  



  Im Gehäuse sitzt auf der Vorderseite in  üblicher Weise das Objektiv 2, das mit     Ent-          fernungs-    und Blendeneinstellung, nicht aber  mit einem Verschlussaufzug versehen ist. Die  durch das Objektiv tretenden Lichtstrahlen  treffen auf ein     Winkelprisma    3, welches     das     Bild unter 90  nach unten reflektiert, wo der  Film 4 in üblicher Weise zwischen Film  führungsschiene und gefederter Druckplatte  vorbeigeführt wird. Die durch die Spiegelung  bedingte Seitenvertauschung des Bildes ist un  erheblich, da Kleinbildaufnahmen in jedem  Falle entweder vergrössert oder projiziert  werden, wobei sie wieder seitenrichtig wieder  gegeben werden können.

   Durch die Spiegelung  wird ausser der Verkürzung des Objektivab  standes von der Rückwand bei gleichbleibender  Brennweite erreicht, dass die Aufnahmerich  tung zu den Achsen der Filmspulen 5 und 6  parallel wird. Als Verschluss dient eine Trom  mel 9, die an der Rückwand des Gehäuses  mittels eines Zapfens 10 gelagert ist. Die dem  Objekt zugewandte Basis der Trommel ist  offen, und der Mantel besitzt einen im Ruhe  zustand oben liegenden Ausschnitt 11. Die Be  lichtung wird durch eine einmalige Umdrehung  der Trommel erzielt. Je nach der Dreh  geschwindigkeit .der Trommel erhält man kür  zere oder längere Belichtungszeiten.

   Die Be  lichtungszeit kann aber nach einer andern, auf  der Zeichnung nicht dargestellten Ausfüh  rungsform auch durch Verdrehung einer kon  zentrisch in der ersten Trommel gelagerten  Hilfstrommel, die den Schlitz 11 der Trom  mel 9 mehr oder weniger abzudecken     gestattet,     verändert werden. Da sich der Verschluss im  mer im selben Sinne bewegt, erübrigt sich  ein verdeckter Aufzug und ist gegebenenfalls  die Kupplung von Verschluss und Filmtrans  port in einfachster bekannter Weise möglich.    Die Filmspulen 5 und 6 sind von etwas  grösserem als dem üblichen Durchmesser und  hohl ausgeführt.

   Die Vergrösserung .des     Spu-          lendurchmessers    bewirkt einerseits eine Scho  nung des Films und gestattet anderseits eine  räumlich günstige Unterbringung von Bau  elementen der Kamera.. Durch die Hohlspule  5 geht der Strahlengang des Suchers hindurch,  der aus den beiden Linsen 13 und 14 besteht.  Auf an sich bekannte Arten kann ein mit  dem Sucher kombinierter und mit der      bjek-.          tiveinstellung    gekuppelter Entfernungsmesser  in der gleichen Weise angeordnet werden.  



  In der andern Spule 6 sind die auf bekannte  Art den Verschluss antreibenden oder den Film  transport     bewirkenden    Mechanismen, insbe  sondere     hiezudienende    Federn 15, unterge  bracht. Die Zahngetriebe 16 stellen die Ver  bindung zwischen den Spulen 5 und 6 bzw.  dem     Verschlussantrieb    17 her, der durch den       Auslöseknopf    18 betätigt wird. Die Dreh  knöpfe 19 und 20 dienen zum Federaufzug       bzw,    zur     Rückspulung    des Films. Da solche       Verschlussaufzüge    und Filmtransporte an sich  bekannt sind, wird hier nur die allgemeine  räumliche Anordnung angedeutet und keine  nähere Beschreibung     hievon    gegeben.

    



  An der     Oberseite    des Gehäuses befindet  sich eine Mattscheibe 25, welche durch einen  zusammenklappbaren     Lichtschutzschacht        2r>     in üblicher Weise betrachtet werden kann.  Um das vom Objektiv erfasste Bild auf die  Mattscheibe zu bringen, ist das Prisma 3 um  die optische Achse des Objektivs drehbar am       Objektivträger    belagert und kann mit dein  Objektiv um 180  verdreht werden. Diese Ver  drehung kann auf bekannte Art auch mit dem  Mechanismus des Verschlusses so gekoppelt  werden, dass eine Auslösung des Verschlusses  nur möglich ist, wenn das Prisma sich in der  nach unten reflektierenden Lage befindet.

   Das  auf der Mattscheibe erscheinende Bild tritt  durch die im Ruhezustand oben befindliche       Ausnehmung    11 der Trommel.  



  Die     Fig.    6,<B>7</B> und 8 zeigen, in welcher  Form beispielsweise die veränderliche Einstel  lung der Belichtungszeit bei einer solchen Ka  mera erreicht     werden        kann,.    An den Gehäuse-      teilen 31 sind seitlich der Verschlusstrommel 9  magnetische Polschuhe 32 angeordnet. Die  Trommel selbst besteht an den den Polschu  hen 32 gegenüberliegenden Stellen aus ma  gnetischem Material, z.     B.    Stahlblech, während  der der Öffnung 11 gegenüberliegende Teil 33  des Trommelmantels aus unmagnetisierbarem  Material, z. B. Aluminium, gefertigt ist.

   Die  Trommelrückwand 34 ist ebenfalls aus     ma-          gnetisierbarem    Material angefertigt und ver  bindet die beiden Teile 32 magnetisch leitend  miteinander. Der Trommelzapfen 10 ist an  dem aus unnagnetischem Material bestehen  den Lagerteil 35 gelagert.  



  Auf der Nabe des Lagerteils 35 sitzt ein       permanenter    Magnet 37, der in verschiedenen  Lagen mit der Hand verdreht werden kann.  



  Die Wirkungsweise dieses Verschlusses ist  folgende:  Durch den Verschlussantrieb 17 wird die  Trommel 9 bei Druck auf den Ausleseknopf  18 durch die Verschlussfedern in Drehung ver  setzt. Der permanente Magnet 37 bremst .durch  den sich über die Polschuhe 32 und die Trom  mel 9 schliessenden magnetischen Fluss die       Drehbewegung    der Trommel, und zwar um so  stärlzker, je stärker sich der magnetische Fluss  ausbilden kann. Die Abbremsung ist daher in  der in Fig. 8 voll gezeichneten Stellung am  stärksten und die Belichtungszeit am längsten.  Bei Verdrehung ges Magneten im Sinne des  Pfeils 38 verringert sich die Bremsung und  die Belichtungszeit verkürzt sich, bis sie den  kürzesten Wert bei 90  Verdrehung des Ma  gneten erreicht hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Photographische Kamera, dadurch gekenn zeichnet, dass der Strahlengang vom Objektiv zur lichtempfindlichen Schicht durch Spiege lung derart abgelenkt ist, dass die Objektiv achse zum Schichtträger parallel liegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Kamera für Rollfilm nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Film spulen mit ihren Achsen zur Objektivachse parallel liegen, hohl ausgebildet sind und an dere Teile der Kamera enthalten. 2. Kamera nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlengang eines Suchers durch eine Filmspule hindurchgeht. 3. Kamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Strahlengang eines Entfer nungsmessers durch. eine Filmspule geht. 4.
    Kamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass ein den Verschluss antreibender Mechanismus teilweise in einer Filmspule untergebracht ist. 5. Kamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass ein den Filmtransport bewir kender Mechanismus teilweise in einer Film spule untergebracht ist. 6. Kamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass der spiegelnde Körper selbst drehbar angeordnet ist, so dass das Bild nach Wahl auch sauf eine zum Schichtträger paral lele, oben liegende Mattscheibe geworfen wer den kann. 7.
    Kamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der Verschluss eine um die Ob jektivachse drehbare Trommel besitzt, in deren Innern sich der, spiegelnde, Körper befindet und deren Mantel' einen Bel chtungs,s-chlitz aufweist. B. Kamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass in der drehbaren Trommel eine Hilfstrommel angeordnet ist, durch die der Belichtungsschlitz verändert werden kann. 9.
    Kamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, dass seitlich der drehbaren, teilweise aus magnet isierharem Material bestehenden Trommel magnetische Polschuhe angebracht sind, deren magnetische Fel'dstärke regelbar ist, um eine mehr oder weniger starke Brem sung der vom Verfschlussan@triob@smechani6mus bewirkten Trommeldrehung und so eine Ände- rung der rung der Belichtungszeit zu ermöglichen. 10.
    Kamera nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekenn- zebhnet, dass die beiden Polschuhe durch einen permanenten Magneten magnetisiert und magnetisch verbunden sind, der um die Trom melachse verdrehbar angeordnet ist und so den magnetischen graftfluss zu den Pol schuhen nach Wahl zu verändern gestattet.
CH258324D 1946-05-03 1946-11-25 Photographische Kamera. CH258324A (de)

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AT258324X 1946-05-03

Publications (1)

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CH258324A true CH258324A (de) 1948-11-30

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ID=3670259

Family Applications (1)

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CH258324D CH258324A (de) 1946-05-03 1946-11-25 Photographische Kamera.

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CH (1) CH258324A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2677997A (en) * 1950-11-07 1954-05-11 Graf Frederick Reflex camera
DE1069463B (de) * 1959-11-19
US2949833A (en) * 1954-03-25 1960-08-23 Steineck Rudolf Twin-lens mirror-reflex camera

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1069463B (de) * 1959-11-19
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