Zahnbürste mit desinfizierend wirkender Hülle. Das Aufbewahren von Zahnbürsten nach deren Benutzung im offenen Glas ist bekannt lich sehr unhygienisch. Der Borstenteil ist dauernd der Verunreinigung durch. Staub, Fliegen und Mücken sowie der oft gefähr lichen Mikroben der Luft (Luftkeime) aus gesetzt.
Je nach Disposition des Verwenders bildet eine auf diese Weise infizierte Zahn bürste ein gefährliches tägliches Toilettegerät, das geeignet ist, das Zahnfleisch zu infizieren und oft bedrohliche Affektionen der Mund schleimhaut, des Rachens, des Mittelohres, der Luftwege und des Verdauungskanals hervorzurufen.
Das vielfach übliche Aufbewahren der Zahnbürste in sogenannten Köchern ent spricht ebenfalls nicht den modernen hygie nischen Anforderungen. Derartige Köcher sind vielfach infolge ihrer unpraktischen Form eigentliche Schmutzfänger, welche das Wachstum einer Bakterienaussaat eher för dern.
Aus diesen Gründen: ist man teilweise dazu übergegangen, die Zahnbürstenköcher mit einer mit dem Köcherinnern kommuni zierenden abschraubbaren Kammer auszubil den. In diese Kammer wird ein keimtötender Verdunstungsstoff in Tablettenform einge füllt. Diese Tabletten enthalten das Desin fiziens in hochkonzentrierter Form und sind daher nicht ganz ungiftig. Es besteht dabei die Gefahr, dass die Kammer des Köchers von Kinderhand geöffnet, die Tablette her ausgenommen und in den Mund geführt wer den kann.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Zahnbürste, deren Borstenteil mit einer Hülle versehen ist. Erfindungsgemäss besteht die Hülle mindestens zum Teil aus einer Haube aus Gewebe, welches mit einem keimtötend wirkenden, verdunstenden Stoff imprägniert ist. Auf diese Weise werden die oben genann ten Nachteile vermieden.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine mit einer Hülle versehene Zahnbürste, teilweise im Längsschnitt, Pig. 2 eine Seitenansicht der Crewebe- haube, Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine Ab schlusskappe, und Fig. 4 einen Aufbewahrungsbehälter für eine Anzahl Reservehauben.
In dem dargestellten Beispiel bezeichnet 1 den Borstenteil einer Zahnbürste. Dieser ist in einem Stiel 2 abnehmbar bezw. auswech selbar befestigt. Unter dem Borstenteil weist der Stiel 2 eine Verdickung 3 auf. Über diese Verdickung ist eine Schutzkappe 4 gescho ben. Diese besteht aus einem formfesten Material, beispielsweise aus Kunstharz, Press- karton, unzerbrechlichem Glas, Aluminium, verchromtem Schwarzblech usw. Der lichte Querschnitt der Kappe 4 entspricht genau der Form der Verdickung 3, so dass die Kappe 4 an der Stelle der Verdickung einen luftdichten Abschluss bildet.
Im Innern der Kappe befindet sich eine über den Borstenteil 1 gestülpte Haube 5 aus Gewebe, beispielsweise aus Verbandgaze. Der Umfang der Haube 5 ist zweckmässig etwas grösser gewählt als die lichte Weite der Kappe 4, -wodurch der Haube im Innern der Kappe ein guter Halt vermittelt wird. Die Gazehaube 5 besitzt oben im Scheitel eine durch Gewebeanhäufung gebildete Ver dickung 6. Die Gazehaube ist mit einem des infizierend wirkenden, verdunstenden Stoff imprägniert. Zweckmässig ist die Haube ausserdem mit als geruchskorrigentien wir kenden Parfums imprägniert.
Vorteilhaft werden mehrere Gazehauben in Vorrat gehalten. Sie können übereinander gestülpt in einem luftdicht verschliessbaren Behälter 7 untergebracht (Fig. 4) und so in den Handel gebracht werden.
Die desinfizierend wirkende Gazehaube wird zweckmässig allmonatlich gewechselt. kann aber auch alle 14 Tage erneuert werden. Der Behälter 7 ist beispielsweise so bemessen, dass er eine Packung von 12 bis 24 der Gaze hauben aufnehmen kann.
Nach Gebrauch der Zahnbürste wird dem Behälter 7 eine Gazehaube entnommen und in die Kappe 4 eingeführt. Da der Hauben- durchmessen wie erwähnt etwas grösser be messen ist als der Durchmesser der Kappe 4, bleibt die Haube gut im Innern der Kappe haften. Haube 5 und Kappe 4 werden nun zusammen über den Borstenteil 1 gestülpt und die Kappe über die Verdickung 3 ge schoben, wonach die Zahnbürste bis zum nächsten Gebrauch mit dem Bürstengriff nach unten in üblicher Weise in einem Spül glas usw. -weggestellt werden kann.
Der vom Borstenteil abnehmbare Bürsten griff kann aus einem besonders harten und widerstandsfähigen Material hergestellt wer den. Bei Abnützung der Bürste braucht nur der Borstenteil ersetzt zu werden, was für den Verbraucher in ökonomischer Hinsicht sehr in Betracht fällt, da der Borstenteil allein wesentlich billiger zu stehen kommt als eine neue ganze Bürste.
Es ist auch möglich, gewöhnliche Zahn bürsten mit der Gazehaube zu versehen und dieselben mit der übergeschobenen Haube beispielsweise in einem gewöhnlichen Köcher zu versorgen, was aber zufolge des ziemlich grossen Volumens solcher Köcher naturgemäss auch eine raschere Verdunstung der Imprä gnierung der Gazehaube zur Folge hat.
Toothbrush with a disinfectant cover. Storing toothbrushes after using them in an open jar is known to be very unhygienic. The bristle part is continuously contaminated. Dust, flies and mosquitoes as well as the often dangerous microbes in the air (airborne germs).
Depending on the user's disposition, a toothbrush infected in this way forms a dangerous daily toilet device that is suitable for infecting the gums and often causing threatening affections of the oral mucosa, the throat, the middle ear, the airways and the digestive tract.
The common practice of storing toothbrushes in so-called quivers also does not correspond to modern hygienic requirements. Such quivers are often due to their impractical shape actual dirt traps, which rather promote the growth of a bacterial seed.
For these reasons: there has been a partial transition to training the toothbrush holder with a screw-off chamber communicating with the inside of the holder. A germicidal evaporative substance in tablet form is filled into this chamber. These tablets contain the desinfectants in a highly concentrated form and are therefore not entirely non-toxic. There is a risk that the chamber of the quiver can be opened by a child, the tablet removed and put into the mouth who can.
The invention now relates to a toothbrush whose bristle part is provided with a casing. According to the invention, the shell consists at least in part of a hood made of fabric which is impregnated with a germicidal, evaporating substance. In this way, the disadvantages mentioned above are avoided.
In the drawing, an exemplary embodiment of the subject matter of the invention is shown, namely: FIG. 1 shows a toothbrush provided with a sheath, partly in longitudinal section, Pig. 2 shows a side view of the crew hood, FIG. 3 shows a longitudinal section through an end cap, and FIG. 4 shows a storage container for a number of reserve hoods.
In the example shown, 1 denotes the bristle part of a toothbrush. This is removable in a stem 2 respectively. exchangeably attached. The handle 2 has a thickening 3 under the bristle part. A protective cap 4 is pushed over this thickening. This consists of a dimensionally stable material, for example synthetic resin, press cardboard, unbreakable glass, aluminum, chrome-plated black plate, etc. The clear cross section of the cap 4 corresponds exactly to the shape of the thickening 3, so that the cap 4 is airtight at the point of the thickening Degree forms.
Inside the cap there is a hood 5 made of fabric, for example made of bandage gauze, which is slipped over the bristle part 1. The circumference of the hood 5 is expediently chosen to be somewhat larger than the clear width of the cap 4, whereby the hood is given a good hold in the interior of the cap. The gauze hood 5 has a thickening 6 formed by tissue accumulation at the top of the vertex. The gauze hood is impregnated with one of the infectious evaporating substance. The hood is also expediently impregnated with perfumes that act as odor-correcting agents.
Several gauze hoods are advantageously kept in stock. They can be placed one on top of the other in an airtight, closable container 7 (FIG. 4) and thus brought onto the market.
The disinfecting gauze hood is expediently changed every month. but can also be renewed every 14 days. The container 7 is dimensioned, for example, so that it can accommodate a pack of 12 to 24 of the gauze hoods.
After the toothbrush has been used, a gauze hood is removed from the container 7 and inserted into the cap 4. Since the hood diameter, as mentioned, is somewhat larger than the diameter of the cap 4, the hood remains firmly attached to the interior of the cap. Hood 5 and cap 4 are now put together over the bristle part 1 and the cap pushed over the thickening 3 ge, after which the toothbrush can be put away until the next use with the brush handle down in the usual way in a rinsing glass etc.
The brush handle, which can be removed from the bristle part, can be made of a particularly hard and resistant material. When the brush is worn out, only the bristle part needs to be replaced, which is very important for the consumer from an economic point of view, since the bristle part alone is much cheaper than a whole new brush.
It is also possible to provide ordinary toothbrushes with the gauze hood and to supply them with the hood pushed over, for example in an ordinary quiver, which, however, due to the rather large volume of such quivers, naturally also results in faster evaporation of the impregnation of the gauze hood.