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CH223578A - Leistück an einem Dauermagneten. - Google Patents

Leistück an einem Dauermagneten.

Info

Publication number
CH223578A
CH223578A CH223578DA CH223578A CH 223578 A CH223578 A CH 223578A CH 223578D A CH223578D A CH 223578DA CH 223578 A CH223578 A CH 223578A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
guide piece
iron
permanent magnet
nickel
piece according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsch Edelstahlwerke
Original Assignee
Deutsche Edelstahlwerke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Edelstahlwerke Ag filed Critical Deutsche Edelstahlwerke Ag
Publication of CH223578A publication Critical patent/CH223578A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/02Permanent magnets [PM]
    • H01F7/0205Magnetic circuits with PM in general
    • H01F7/021Construction of PM

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Powder Metallurgy (AREA)

Description


  Zeitstück an einem Dauermagneten.         Dauermabgnete    werden bekanntlich mit       Leitstücken    versehen, die die magnetischen  Kraftlinien dem     Interferrikum    zuleiten.  Diese     Leitstücke,    wie Polschuhe, Polplatten  und     dergleichen,    bestehen vorwiegend aus       Weicheisen,,    und im allgemeinen werden sie  mit dem eigentlichen Dauermagneten durch  Verschrauben, Anlöten, Verschweissen oder  auch     Ankitten    verbunden.

   Nachdem in der       Praxis,    der     Dauermagneterzeugun.g    dazu  übergegangen wurde, diese auf dem Wege  des     Sinterns        zussammengepresster    Pulver her  zustellen, ist auch schon der Vorschlag ge  macht worden, die     Leitstücke    unter Ver  wendung von Eisenpulver als     Ausgangs-          werkstoff    zu sintern, und zwar derart, dass  der Dauermagnet und die Leitstücke gleich  zeitig dem     Sinterprozess    unterworfen werden.

    Es sollte auf :diese     Weise    ein zusammenhän  gender Körper erzeugt werden, der aus       Dauermagnetwerkstoff    und     ferromagneti-          sehen    Leitstücken     besteht.            Insbesondere    bei gesinterten     Leitstücken     an gesinterten Dauermagneten aus     Eisen-          Nickel-Aluminiumlegierungen    mit oder ohne  Zusatz von Titan, Kobalt und Kupfer er  geben sich jedoch Schwierigkeiten, wenn für  diese Leitstücke, wie     allgemein    in der Tech  nik der     Dauermagnetherstellung    üblich,

   im  wesentlichen Weicheisen oder reines Eisen  benutzt wird. Zwar hat :das für     diese    Zwecke  benutzte     s:ogenannte    Weicheisen die ge  wünschte hohe Induktion und es ist auch in       hervorragender    Weise     bearbeitbar,    was des  halb wesentlich ist, weil die Leitstücke mit  Bohrungen, Aussparungen und dergleichen       versehen:    werden müssen, um die übrigen  Teile des Magnetsystems     anib:ringen    zu kön  nen und ferner auch im allgemeinen die dem       Interferrikum    anliegenden     Flächen    einer  Bearbeitung bedürfen..

   Es hat sich jedoch       heraus.geste#llt,        dass    der Ausdehnungskoeffi  zient des gesinterten     Eisen-Nickel-Alumi-          nium    -     Dauermaggnetwerkstoffessehr    weit-      gehend verschieden ist von dem Ausdeh  nungskoeffizienten des Weicheisens, so dass  bei der gemeinsamen     Sinterungdieser    beiden:

    Werkstoffe ein     Abläsen    an der     Stossstelle     entsteht, und zwar     entweder    bereits nach       dem    Abkühlen des fertigen     Gegenstandes     von     Sintertemperatur    oder     aber    bei der  Wärmebehandlung, der der Dauermagnet  zur Erzeugung der     dauermagnetischen    Eigen  schaften     bedarf.     



  Zweck der Erfindung     ist    es, die Leit  stücke aus einem Werkstoff herzustellen, bei  dem diese Schwierigkeiten nicht auftreten  und die Erzeugung von einwandfreien Werk  stücken gestattet. Zu diesem Zweck war es  erforderlich, einen Werkstoff zu entwickeln,  der sich einwandfrei sintern     lä.sst    und bei  hoher Induktion im fertigen Zustand gut     be-          arbeitbar    ist. Insbesondere aber     mass    der  Ausdehnungskoeffizient etwa demjenigen des       dauerma.gnetisehen    Werkstoffes, bestehend  aus einer     Eisen-Nickel-Aluminiumlegierung     mit oder ohne Zusatz von Titan, Kobalt und  Kupfer     entsprechen.     



  Das     erfindungsgemässe,    durch Sintern  hergestellte,     ferromagnetische    Leitstück an  einem gesinterten Dauermagneten aus     Eisen-          Nickel-Aluminiumlegierung    ist also dadurch  gekennzeichnet,     dass    es aus einer gut     be-          arbeitharen        Eisenlegierung    mit solchen Ele  menten besteht, die dem     Leitstück    praktisch  den gleichen     Ausdehungskoeffizienten    er  teilen, wie ihn die     Fe-Ni-Al-Dauermagnet-          legierung    aufweist.

   Diese Eisenlegierungen  dürfen aber an der Stossstelle zwischen       Dauermagnetwerkstoff    und     Leitstück    nicht  zur Bildung einer Zone Veranlassung geben,  die beispielsweise     austenitische    Struktur und  damit verminderte Induktion aufweist.

   Eine       solche        Zonenbildung    wäre möglich, indem  durch Mischung,     Legierungs-    oder Verbin  dungsbildung während des     Sinterns    eine Zu  sammensetzung an der Übergangsstelle er  zeugt würde, die bei der für die Magnete er  forderlichen Wärmebehandlung,     heispiels-          weise    der Aushärtung, zur Bildung eines       austenitischen        Gefüges    führt.

      Im Sinne der     Erfindung    eignen sich für  die Herstellung der     ferromagnetischen        Leit-          stücke    auf dem Wege des     Sinterns    z. B.

    Eisen - Wolf     ramlegierungen,        Eisen-Nickel-          Kobalt-    und     Eisen-Nickel-Kupferlegierun-          gen.    Die     Zusammensetzung    kann im ersteren  Fall 2-15     %    Wolfram, vorzugsweise 6 bis  12%     Wol-fra.m,        Rest    Eisen     sein.    Die Legie  rung kann     gegebenenfalls    noch bis zu 18  Kobalt     enthalten,        jedoch    mit der Massgabe,

    dass die Summe von Wolfram und Kobalt  20     %    nicht     übersteigt.    Die     Eisen-Nickel-          legierungen    enthalten     vorzugsweise    5-10     %     Nickel und 5-10     %        Kubaalt,        Rest    Eisen, wo  bei     gegebenenfalls    noch bis zu 20     %    Kupfer  vorgesehen     sein    kann.

       Sofern    in der eben  genannten     Nickellegierung    da"- Kobalt ent  fallen soll, so mass der Kupfergehalt minde  stens 5     %    betragen und es kann zweckmässig  sein, mit dem     Nickel-        bezw.        Kupfergehalt          jeweils    bis zu einer     obern    Grenze von 20     %     zu     gehen.     



  Durch     Sintern        hergestellte        ferromagne-          tische    Leitstücke wie Polschuhe und derglei  chen aus diesen Legierungen     haben;    in her  vorragendem Masse die     Eigenschaft,    gut     be-          arbeitbar    zu     sein        und    die     erwünschte    hohe  Induktion zu     zeigen,        ,

  ausserdem        aber    einen  weitgehend ähnlichen     Ausdehnungskoeffi-          zienten    zu     besitzen    wie die     Eisen-Nickel-          Aluminium-Dauermagnetlegierungen    mit oder  ohne Zusatz von     Titan,    Kobalt und Kupfer.       ;Die        Magnete    können daher auch durch ge  meinsames Sintern der pulverförmigen Aus  gangsstoffe sowohl der     Leitstücke    als auch  der     Dauermagnete    hergestellt werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Durch Sintern hergestelltes ferromagneti- sches Leitstück an einem gesinterten Dauer magneten aus Eisen-Nickel-Aluminiumlegie- rung, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer gut bearbeitbaren Eisenlegierung mit solchen Elementen besteht, die dem Leitstüeh praktisch den gleichen Ausdehnungskoeffi zienten erteilen,
    wie ihn die Fe-Ni- Al-Dauer- magnetllegierung aufweist. UNTERANSPRüCHE 1. Leitstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es aus einer Eisenlegierung mit 2-15% Wolfram be steht. 2. Leitstück nach Patentanssprueh und Unteranspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, .dass es aus einer Eisenlegierung mit 6-12 'Wolfram besteht. 3.
    Leitstück nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fisen-WalTramlegierung noch bis 181'o Kobalt enthält, wobei jedoch die Summe von Wolfram und Kobalt 20 % nicht übersteigt. 4. Leitstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es aus einer Eisenlegierung besteht, die 5-10% Nickel und 5-10 % Kobalt enthält. 5. Leitstück nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Eisenlegierung ausserdem bis 20 Kupfer enthält. 6.
    Leitstück nach Patentanspruch, 'da,- .durch gekennzeichnet, dass es aus einer Eisenlegierung besteht, die 5-2091o Nickel .und 5-20% Kupfer enthält.
CH223578D 1940-08-10 1941-07-31 Leistück an einem Dauermagneten. CH223578A (de)

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