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CH202865A - Verfahren zur Herstellung von Leder. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Leder.

Info

Publication number
CH202865A
CH202865A CH202865DA CH202865A CH 202865 A CH202865 A CH 202865A CH 202865D A CH202865D A CH 202865DA CH 202865 A CH202865 A CH 202865A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
leather
water
weight
parts
tanning
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Publication of CH202865A publication Critical patent/CH202865A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C3/00Tanning; Compositions for tanning
    • C14C3/02Chemical tanning
    • C14C3/04Mineral tanning

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung von Zeder.    Beider     Mineralgerbung    tierischer Häute,  zum Beispiel-     mit        Eisenverbindungen,    bilden  sich durch Hydrolyse oftmals     unlösliche    Ver  bindungen, die sich besonders in den     äussern          Schichten    des Leders abscheiden und dadurch       ein        Zugerben    dieser Schichten verursachen.  Dies macht den Narben brüchig und bewirkt  geringe Lagerfähigkeit des Leders.  



  Es wurde nun     gefunden,    dass man in sehr  vorteilhafter Weise Leder von guten Eigen  schaften herstellen kann, wenn man     Ilaut-          blöss'en    mit basischen Aluminiumsalzen, ins  besondere basischen     Aluminiumchloriden,    be  handelt.

   Man erzielt hierbei irreversible     Biu-          dung    des Aluminiums an die Hautfaser; die  erhaltenen Leder lassen sich leicht fetten und  trocknen weich auf.     Aluminiumsalze,    deren       Basizität    zwischen 40 und 66      o    nach     Schor-          lemmer    liegt, haben im allgemeinen beson  ders     günstige        Wirkung.     



  Die     Verbindungen    können nach beliebigen  Verfahren hergestellt werden, beispielsweise    durch Lösen von     Aluminium    in     wässrigen,     vorzugsweise konzentrierten Lösungen von       Aluminiumsalzen;    auch durch,     Peptisation     oder     Auflösen.    von     Aluminiumhydrogyd    in  der entsprechenden Menge     verdünnter    Salz  säure oder     Aluminiumsalzlösung    können die  basischen     Aluminiumsalze    erhalten werden.

    Mit Vorteil     verwendet    man Umsetzungspro  dukte von     Verbindungen    des     Aluminiums    mit       Alkylenogyden.    Auch kann man wasserlös  liche basische     Aluminiumverbindungen    ver  wenden, die durch Elektrolyse von          Alu  miniumsalzlösungen,     zweckmässig    unter Ver  wendung     eines        Diaphragmas    und     Abtrennung     der im Kathodenraum     gebildeten    Flüssigkeit  erhältlich sind.  



  Während oder nach der     Gerbung    mit den  genannten Gerbstoffen erfolgt     vorteilhaft          Abstumpfung    mit Soda,     Natriumbikarbonat     oder     dergl.    Nach kurzem Spülen mit warmem       ,Wasser    kann in üblicher Weise gefettet wer  den. Man erhält nach dem Trocknen     und    Stol-           len    helle lichtechte Leder, die sich gegenüber  den üblichen     alaungaren    Ledern durch er  höhte     Heisswasserbeständigkeit    auszeichnen.  Die Leder können mit in der Gerberei üb  lichen     Nachbehandlungsmitteln    behandelt  werden.  



  Besonders vorteilhaft arbeitet man in der  Weise, dass man die     Gerbung    mit den basi  schen Aluminiumverbindungen unter     Mit-er-          wendung    wasserlöslicher Salze nicht gerben  der organischer Säuren oder, sofern diese  Säuren selbst wasserlöslich sind,     unter        Mit-          verwendung    der freien Säuren vornimmt. Die  genannten nicht gerbenden Salze oder Säuren       können    der Blösse     bezw.    dem Leder vor,     wäb-          rend    oder vorteilhaft nach der     Gerbung    zu  geführt werden.  



  Es können beispielsweise die Salze     ein-          oder    mehrbasischer     aliphatischer    oder aroma  tischer     Karbonsäuren,    z. B. der Ameisensäure,  Essigsäure oder     Phthalsäure,    und im Falle  löslicher Säuren diese selbst     Verwendung    fin  den. Auch die Salze     aliphatischer    oder     aro-          matischer    Mono- oder     Polysulfonsäuren        bezw.     die wasserlöslichen Säuren, z. B.     Naphthalin-          disulfonsäuren    und ihre Salze, kommen in  Frage.

   Substituierte Säuren, zum Beispiel  solche, die Halogen- oder     Hydroxylgruppen     enthalten, z. B.     Dichlorphthalsäuren,        Tetra-          chlorphthalsäuren,    2,4 -     Dichlorbenzoesäure,          5-Chlor-2-oxybenzoesäure    und     dergl.    oder  deren Salze, können oft mit besonderem Vor  teil     verwendet    werden.  



  Man kann diese Stoffe beispielsweise dem       Gerbbad    zusetzen oder sie zusammen mit oder  an Stelle der für die Neutralisation nach dein  Gerben zu verwendenden Mittel auf das  Leder einwirken lassen. Im allgemeinen ge  langen zweckmässig 0,5 bis 6 %, berechnet auf  das     Blössengewicht,    zur Anwendung.  



  Durch die     Mitverwendung    der     obenge-          nannten    wasserlöslichen Salze     bezw.    Säuren  wird das Leder hinsichtlich der Fülle, heller  Farbe, Lichtechtheit und Stand wesentlich  verbessert, ohne dass dabei die Festigkeit der       Bindung    der Aluminiumverbindungen an die  Haut     bezw.    Lederfaser beeinträchtigt wird.  Die Leder trocknen nach dem Spülen und    Fetten viel weicher als ohne Zusatz der ge  nannten Salze oder Säuren. Das Fetten kann  hier im Gegensatz zu     alaungaren    Ledern mit  den sonst in der Gerberei üblichen Fettemul  sionen erfolgen.

   Die weitere Aufarbeitung  der gespülten und gefetteten Leder kann in  beliebiger für aluminiumgegerbte Leder übli  cher Weise erfolgen.  



  <I>Beispiel 1:</I>  100 Gewichtsteile     ungepickelte        Sehafs-          blösse    werden     1/a    Stunde lang mit 80 Gewichts  teilen Wasser und 5 Gewichtsteilen Neutral  salz gewalkt. Dann gibt man im Verlauf  einer Stunde 8 % eines basischen Aluminium  chlorids (Al : Cl = 1 : 1,5), gelöst in 20  Wasser, zu und walkt weitere 8 Stunden.  Dann kommt das Leder 24 Stunden auf den  Bock, wird mit<B>300%</B> Wasser und 3 % Na  triumsulfat     1.j@    Stunde bei<B>30'</B> C im Fass be  wegt und schliesslich in     üblicber    Weise ge  fettet. Man erhält ein schönes weisses Leder.

      <I>Beispiel 2:</I>  <B>100</B> Gewichtsteile     ungepickelte        Scha.fs-          blösse    werden     i/2    Stunde lang mit 80 Gewichts  teilen Wasser und 5 Gewichtsteilen Kochsalz  gewalkt. Dann setzt man allmählich im Lauf  einer Stunde 3 % eines     basischen        Aluminum-          chlorids        (Basizität    nach     Schorlemmer    50 0).  gelöst in 20% Wasser, zu und walkt weiter.  Nach 3 Stunden gibt man eine Lösung von  3 % des gleichen Aluminiumsalzes und 2,2  Soda in 20 % Wasser zu und walkt weitere  8 Stunden.

   Man erhält ein Leder, das bei  <B>70'</B> C gegen Wasser schwellbeständig ist und  weich auftrocknet. Nach kurzem Lagern auf  dem Bock wird das Leder gespült, gefettet  und wie üblich zugerichtet. Man erhält ein  volles, zügiges, rein weisses Leder.  



       Beispiel   <I>3:</I>  100 Gewichtsteile einer unter Verwendung  von 0,3 % Schwefelsäure und 10 % Kochsalz  gepichelten Ziegenblösse werden     1/z    Stunde  lang mit 50 Gewichtsteilen Wasser und 5 Ge  wichtsteilen Kochsalz gewalkt. Dann gibt  man im Laufe von 2 Stunden zweimal je 5 %      eines basischen     Aluminiumchlorids        (Al    :     Cl     gleich 1 :1,5), gelöst in 50 Gewichtsteilen  Wässer, zu und walkt weitere 7 Stunden.  Nach     24stündigem    Lagern des Leders auf  dem Bock wird es mit 400 % Wasser und 5  Natriumsulfat 1/2 Stunde bei<B>30'</B> C gewalkt  und dann in üblicher Weise gefettet.

   Man  erhält     ein:    schönes     weisses    Leder, das sich  durch gute Beständigkeit gegen heisses Was  ser auszeichnet.  



  <I>Beispiel 4:</I>  554 Gewichtsteile wasserfreies Alumi  niumchlorid werden in 2000 Gewichtsteilen  Nasser gelöst und unter Kühlung mit 360 Ge  wichtsteilen     Propylenoxyd    umgesetzt. Nach'  längerem Stehen     (etwa    5     Stunden)    scheidet  sich der     grösste    Teil des gebildeten     Propylen-          chlorhydrins    als obere Schicht ab.

   Nach deren       Entfernung    erhält man durch     Eindampfen    in       Form    einer weissen Paste eine     Aluminiumver-          bindung,    die     etwa    11/2 Atome Chlor auf  1 Atom Aluminium enthält. Die Paste kann  durch Trocknung in ein weisses, leicht in  Wasser lösliches Pulver übergeführt werden.  Man kann das gebildete     Propylenoxyd    auch  durch     Abdestillieren    entfernen.  



  Die Umsetzung kann auch bei höheren  Temperaturen, zum Beispiel bis etwa<B>100'</B> C       durchgeführt    werden. Erfolgt sie bei     etwa     45' C; so erhält man ein Produkt von etwa  der gleichen analytischen Zusammensetzung  wie oben angegeben.  



  100 kg in üblicher Weise unter Verwen  dung von 1 % Schwefelsäure     gepickelte          Schafsblösse    werden 20 Minuten lang mit  60 % Wasser und 5 % wasserfreiem Natrium  sulfat gewalkt. Dann gibt man 5 % der ge  mäss' Absatz 1 erhaltenen Paste mit einem  Gehalt von 24,6%     A1=03    und 26,4% Chlor,  verdünnt mit<B>15%</B> Wasser (berechnet auf  Blösse), zu. Nach einstündigem Walken gibt  man nochmals die gleiche Menge derselben       ,verdünnten    Paste zu und walkt     insgesamt     10 Stunden lang.

   Dann legt man das Leder  24     Stunden    lang auf den Bock, spült 10 Mi  nuten lang, behandelt mit 200 % Wasser und  6 % wasserfreiem Natriumsulfat bei<B>30'</B> C    1/2     Stunden    lang nach, spült bei<B>20'</B> C 10 Mi  nuten lang     und    fettet dann das Leder ein.  



  Verwendet man das durch Umsetzung bei  45' C erhaltene Produkt für die     Gerbung,    so  entsteht ein Leder von guten Eigenschaften,  aber     etwas    geringerer Fülle.  



  <I>Beispiel 5:</I>  1000 Gewichtsteile kristallisiertes wasser  haltiges     Aluminiumchlorid    werden     in.    2000  Gewichtsteilen Wasser gelöst und unter     güll-          lung    mit 245 Gewichtsteilen     Propylenoxyd     umgesetzt. Die     Abtrennung    des gebildeten       Propylenehlorhydrins    kann in der in Beispiel  4 angegebenen Weise oder durch     Abdestillie-          ren    erfolgen. Man erhält eine Aluminium  verbindung, die auf 1 Atom Aluminium     etwa     2 Atome Chlor enthält, als eine weisse Paste.

    Sie kann     gewünschtenfalls        unter        gelinden     Bedingungen in eine wachsähnliche oder bei  noch weiterem Trocknen feste pulverige, in  Wasser leicht lösliche Masse übergeführt wer  den. Diese wird in Wasser gelöst und zum  Gerben beispielsweise     in    der in Beispiel 3 be  schriebenen Weise verwendet.    <I>Beispiel 6:</I>  266,7 Gewichtsteile wasserfreies Alumi  niumchlorid und 266,5 Gewichtsteile grünes  Chromchlorid werden in 1000     Gewichtsteilen     Wasser gelöst     und    mit 300 Gewichtsteilen       Propylenogyd    umgesetzt.

   Nach dem     Abdestil-          lieren    des gebildeten     Propylenchlorhydrins     oder Abtrennen in der in Beispiel 3 angege  benen Weise erhält man eine grüne Paste, .     in     der     Aluminium        und    Chrom im Atomverhält  nis etwa 2 : 1 .vorliegen und nur noch etwa  die Hälfte des in den Ausgangsstoffen ent  haltenen Chlors vorhanden ist. Die Paste ist  sehr leicht     in    Wasser löslich und lässt sieh  durch     gelinde        Trocknung    in ein Pulver über  führen.  



  <B>100</B> kg in üblicher Weise unter Verwen  dung von 1 % Schwefelsäure gepichelte     Rinds-          blö#sse        werden    mit 10,9 % der. gemäss Absatz 1  erhaltenen Paste mit     einem    Gehalt von 15, 72 %       A1,03,        #11,79%.        Cr203    und 23,71921o Cl und  <B>570</B> wasserfreiem Natriumsulfat in 150      Wasser gegerbt, wobei man diese Lösung in  drei gleichen Anteilen in Abständen von je  1 Stunde der Blösse zugibt.

   Man walkt insge  samt 10 Stunden lang, legt dann das Leder  10     Stunden    lang auf den Bock und entsäuert  mit 5     %    wasserfreiem     Natriumsulfat    in 100     ö     Wasser von 30   C. Nach kurzem     Spülen    in  fliessendem Wasser wird das Leder gefettet,  ausgereckt, getrocknet und in der für Chrom  leder üblichen Weise zugerichtet.

   Man erhält  ein sehr volles, weiches Leder von heller  Farbe mit hellem     Schnitt.            Beispiel   <I>7:</I>  100 Gewichtsteile     ungepickelte    Schafs  blösse werden     1/2    Stunde lang mit 50 Gewichts  teilen Wasser und 5     Gewichtsteilen        Neutral-          salz    gewalkt. Dann gibt man eine Lösung  von 3 bis 5 Gewichtsteilen eines     6/12-basi-          schen        Aluminiumchlorids    in der fünffachen  Menge Wasser zu.

   Nach einstündigem Wal  ken fügt man eine Lösung von 1,5 bis 2,5 Ge  wichtsteilen     Natriumacetat    in der     fünffachen     Menge Wasser zu. Nach abermaligem ein  stündigem Walken setzt man nochmals die  oben erwähnte Menge einer Lösung von basi  schem Aluminiumchlorid, nach einer weiteren  Stunde Walken nochmals die oben erwähnte  Menge     Acetatlösung    zu und walkt schliesslich  noch 5 bis 6 Stunden lang weiter. Nachdem  das Leder 24     Stunden    lang auf dem Bock ge  lagert wurde,     spült    man es 10 Minuten lang  und behandelt     11/f    Stunden mit einer Lösung  von 5 Gewichtsteilen wasserfreiem Natrium  sulfat in 200 Gewichtsteilen Wasser bei<B>30'</B> C.

    Nach nochmaligem Spülen wird das Leder  gefettet und in üblicher Weise zugerichtet.  Es hat gute Fülle und guten Stand und kann  als Gürtelleder Verwendung finden.    <I>Beispiel 8:</I>    100 Gewichtsteile     ungepickelte    Schafs  blösse wird in der üblichen Weise mit 8 bis 12  Gewichtsteilen eines     6(12-basischen    Alumi  niumchlorids unter Zugabe von 5 Gewichts  teilen     Neutralsalz    und 200 Gewichtsteilen  Wasser gegerbt.    Unmittelbar nach der     Gerbung    wird das  Leder 2 Stunden lang     in    einer Lösung von  3     bis    6     Gewichtsteilen        Natriumacetat    in 200  Gewichtsteilen Wasser behandelt.

   Hierauf  wird es 24 Stunden gelagert und in der in  Beispiel 7 beschriebenen Weise weiterver  arbeitet. Das erhaltene Leder von guter Fülle  und gutem Stand trocknet nach dem Fetten  weich auf und kann als Gürtelleder verwen  det werden.  



  An Stelle von     Natriumacetat    können zur  Nachbehandlung auch andere der oben be  zeichneten Salze     bezw.    Säuren     verwendet    wer  den. Erfolgt die Nachbehandlung eines gemäss  Absatz 1 dieses Beispiels gegerbten Leders  2 Stunden lang mit einer Lösung von 4 Ge  wichtsteilen     diehlorphthalsaurem    Natrium in  200     Gewichtsteilen    Wasser, so erhält man  nach dem Spülen und Fetten ein Leder von  schöner weisser Farbe und grosser Licht  echtheit.  



  Ein Leder von besonderer Fülle erzielt  man, wenn man die Nachbehandlung mit  einem Gemisch gleicher Teile     dichlorphthal-          saurem    Natrium und     tetrachlorphthalsaurem     Natrium ausführt.  



  Auch bei der Nachbehandlung eines ge  mäss Absatz 1 dieses Beispiels gegerbten Le  ders mit 4 Gewichtsteilen     5-Chlor-2-oxv-          benzoesKure    und 200 Gewichtsteilen Wasser  erhält man ein Leder von guter Fülle, das  sich auch durch festen Griff auszeichnet.    <I>Beispiel 9:</I>    100 Gewichtsteile     ungepickelte    Schafs  blösse werden mit 3 Gewichtsteilen eines       6/12-basischen    Aluminiumchlorids, 3 Ge  wichtsteilen Zitronensäure und 5 Gewichts  teilen Kochsalz in 100 Gewichtsteilen Was  ser 1 Stunde lang im Fass bewegt.

   Dann gibt  man     innerhalb    einer Stunde nach und nach  3 Gewichtsteile Soda zu, wodurch der     pH-Wert     der     Gerbbrühe    auf 4,5 bis 4,8 eingestellt     wird.     Nach     5stündigem    Walken lagert man das  Leder etwa 24 Stunden, spült und fettet in  üblicher Weise. Man erhält ein sehr zügiges  Leder, das ähnlich wie Chromleder, weich      auftrocknet und das Aluminium irreversibel  gebunden enthält.  



  An Stelle der     Zitronensäure    kann man  auch mit Vorteil     Glykolsäure    oder Zucker  säure     verwenden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Leder, da durch gekennzeichnet, dass man Hautblössen mit basischen Aluminiumsalzen gerbt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Aluminiumsalze verwendet, deren Basizität zwischen 40 und 66 % nach Schorlemmer liegt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man basische Alumi- niumverbindungen verwendet, die durch Umsetzung von Aluminiumverbindungen mit Alkylenoxyden erhalten worden sind. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man basische Altuni- niumchloride verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teransprüehen 1, 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Gerbung mit den basischen Aluminiumverbindungen unter Mitverwendung wasserlöslicher Salze nicht gerbender organischer Säuren durchführt. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Gerbung mit den basischen Aluminiumverbindungen unter Mitverwendung nicht gerbender wasser löslicher organischer Säure ausführt.
CH202865D 1937-01-25 1938-01-17 Verfahren zur Herstellung von Leder. CH202865A (de)

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