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CH169729A - Rollfilmkassette. - Google Patents

Rollfilmkassette.

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Publication number
CH169729A
CH169729A CH169729DA CH169729A CH 169729 A CH169729 A CH 169729A CH 169729D A CH169729D A CH 169729DA CH 169729 A CH169729 A CH 169729A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
plate
suction
pressure plate
suction member
film
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Zeiss Carl
Original Assignee
Zeiss Carl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Carl filed Critical Zeiss Carl
Publication of CH169729A publication Critical patent/CH169729A/de

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Description


      Rollfilmkassette.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine     Rollfilmka.ssette    für     Liclitbildkam-          mern,    die eine Einrichtung hat, mit der je  weils das zu belichtende Filmstück an eine  Platte angesaugt wird. Bei den bekannten  Kassetten dieser Art ist die Platte fest mit  der Kassette verbunden und ihr gegenüber  ein beweglicher Rahmen angeordnet, mit     dem     der Film vor dem Ansaugen gegen die Platte       gepresst    wird, um den Raum zwischen dem  Film und der Platte     abzudichten.    Hinter der  Platte ist. eine Vorrichtung zur Erzeugung  eines Unterdruckes in diesem Raum angeord  net. die ein bewegliches Glied, z.

   B. die Hin  terwand eines     Balgens    enthält, das zur Ver  grösserung des abgedichteten Raumes und da  mit zur     Hervorrufung    eines Unterdruckes in  diesem von dem Film wegbewegt wird.  



  Bei der     Rollfilmkassette    nach der Erfin  dung ist die Platte, an die der Film ange  saugt wird, verschiebbar angeordnet, um den  Film gegen einen ortsfesten Rahmen pressen  zu können. Ferner ist das zur Erzeugung des         Unterdruckes    vorgesehene Glied beim An  saugen in der nämlichen Richtung zu bewe  gen, wie die     Anpressplatte    vordem Ansaugen.  Dadurch lässt sich eine wesentliche Verein  fachung im Aufbau der Kassette erzielen,  und es gelingt, mit einem einzigen Steuer  glied zur Bewegung der     Anpressplatte    und  des Ansauggliedes auszukommen.  



  Zweckmässig führt man das Ansaugglied  in der     Anpressplatte    selbst, und zwar so, dass  es nur nach Überwindung eines gewissen  Widerstandes in der Platte verschiebbar ist,  und paart das Ansaugglied mit einem Steuer  glied der Antriebsvorrichtung. Wird dann  von diesem Steuerglied eine Bewegung auf  .das Ansaugglied übertragen, so nimmt das  selbe infolge des Widerstandes, der seiner Be  wegung in der     Anpressplatte    entgegengesetzt  wird,     zunächst    diese Platte mit, bis sie den  Film an den     Kassettenrahmen        angepresst    hat.  Dann erst bewegt sich das Ansaugglied in  nerhalb der     Platte    und     bewirkt,dadurch    das  Ansaugen des Films an dieselbe.

   Das Steuer-           glied    dient in diesem Falle gleichzeitig zum  Steuern der     Anpressplatte    und des Ansaug  gliedes.  



  Der Widerstand, der dem Ansaugglied in  der     Anpressplatte    entgegengesetzt wird, mag  zum Beispiel durch Reibung hervorgerufen  werden.     Zweckmässiger    ist es jedoch, zwi  schen dem Ansaugglied und der     Anpress-          platte    eine Federkraft  vorzusehen, -die auch  in der     Ausgangsstellung    der Ansaugbewe  gung wirksam ist.     Zweckmässigerweise    wählt  man dabei als Ansaugglied eine innerhalb der       Ansaugplatte    gelagerte federnde Membran,  ,der durch eine entsprechende     Durchbiegung     selbst die erforderliche     Federvorspannuug     gegeben ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel einer der Erfindung entsprechenden  Kassette dargestellt.     Abb.    1     zeigt    die Kas  sette in Ansicht in Verbindung mit der zu  gehörigen Kammer, wobei der Übersichtlich  keit halber nur die Anordnung der Ansaug  vorrichtung in der Kassette angedeutet ist;       Abb.    2 zeigt die     Ansaugvorrichtung    im       Schnitt    und     Abb.        3,    gibt einen Einzelteil in  Ansieht wieder.  



  Die dargestellte Kassette, die mit einer  Vorratsrolle<I>a</I> und einer     Aufwickelrolle   <I>b</I> für       einen    Film c ausgestattet ist, enthält eine  Platte d, an die d er Film angesaugt werden  soll. Dieser Platte gegenüber liegt beim Ge  brauch der Kassette ein     Rahmen        e',    der an  der Kammer e befestigt ist.

       Zwischen    der  Platte d und dem Rahmen e' ist der Film c  hindurchgeführt und     nach    jedem Vorschub  wird er     zwischen    beiden     festgepresst.    Hierzu  ist die     Platte    d, im folgenden     Anpressplatte     genannt, in     -einer        mit    der Kassette fest ver  bundenen Traverse f     senkrecht    zur Ebene des  Rahmens e' verschiebbar gelagert.

   Die An  pressplatte hat     einen    Hohlraum d',     in    den eine       Membran    g     eingespannt        ist,    die als beweg  liches. Ansaugglied dient.

   In der Mitte der  Membran ist ein Stift g' befestigt, der in       einer        mit    der     Anpressplatte    d fest verbunde  nen Büchse     d'    geführt     ist.    In der Nähe des  obern     Endes,des    Stiftes g' ist auf diesem eine    Scheibe     g''        befestigt.    Die Büchse     d2    und die  Scheibe     g2    sind in .der Traverse f verschieb  bar angeordnet.

   Über dem Stift g' befindet  sieh als Steuerglied eine     Nockenscheibe        li,,    die  auf einer mit der     Antriebsvorrichtung    der  Kassette gekuppelten Achse     h'    sitzt. Eine  Schraubenfeder<I>i</I> ist in der Traverse<I>f</I> so an  geordnet, dass sie die     Scheibe        g2    stets nach  oben drückt und somit den     Stift   <B>g'</B> dauernd  mit der     Noekenseheibe    lt in     Berührung    hält.

    Der Membran g ist eine solche     Vorspannung     gegeben,     dass    sie den Stift g', der am untern  Ende eine     Verbreiterung        g3    hat, mit dieser       Verbreiterung    gegen den Deckel der     Anpress-          platte    d drückt, so dass also der Stift g' mit  der Membran g nur gegen den Widerstand  der Federkraft der Membran in der     Anpress-          platte    verschiebbar ist.

   Der Stift g' ist mit  einer     Längsbohrung        g4    versehen, um bei einer  Bewegung der     Membran    g nach unten das  Entweichen der Luft aus dem     unterhalb    der  Membran befindlichen abgeschlossenen Raum  zu ermöglichen. Von dem oberhalb der Mem  bran g befindlichen Raum führen Kanäle     d'     durch die     Anpressplatte    d hindurch, die in  Rillen     d4    auf der     untern    Seite der     Anpress-          platte    d münden     (Abb.    2 und 3).  



  Die Arbeitsweise der dargestellten     Ein-          richtung    ist folgende. Nachdem der Film in  eine neue Aufnahmestellung geschaltet ist,  nimmt die     Nockenscheibe        h'    die     gezeichnete     Stellung ein. Beim     Weiterschalten    der     An-          triebsvorrichtung    dreht sich die Seheibe     h'     im Sinne des eingezeichneten Pfeils und       drückt    dabei den Stift g' nach unten.

   Infolge  der der Membran g innewohnenden     Vorspan-          nung    nimmt dieser Stift .die     Anpressplatte    d  mit und drückt den Film c gegen den Rah  men     e'.    Sobald der     Anpressdruck    die Grösse  ,der     Vorspannung    der Membran überwiegt,  bewegt sich diese innerhalb der     Anpressplatte     nach unten, so     dass    über ihr ein luftverdünn  ter Raum     entsteht    und ein Unterdruck zwi  schen dem Film c und der     Platte    d hervor  berufen wird, der Film also an die Platte     an-          besaugt    wird.

   In dem unterhalb der     Mein-          k;ran    g befindlichen Raum gleicht sich der  Druck durch die     Bohrung        g4    aus.      Wie ersichtlich, gestaltet sich hier :der  Vorgang des     Abdichtens    des Films am Rande  der Platte, an die der Film angesaugt werden  soll, und das Ansaugen an diese Platte selbst  ausserordentlich einfach.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rollfilmkassette für Lichtbildkammern, mit einem zum Ansaugendes zu belichten den Filmstückes an eine Platte einen Unter druck zwischen dem Film und der Platte hervorrufenden, verschiebbaren Glied, da durch gekennzeichnet, dass die erwähnte Platte verschiebbar angeordnet ist, um den Film vor dem Ansaugen gegen einen orts festen Rahmen pressen zu können, und der R.iohtungssinn der Bewegung :des Ansaug gliedes beim Ansaugen derselbe ist, wie der jenige, in dem die Anpressplatte vor dem An saugen zu bewegen ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Rollfilmkassette nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, das Ansaug- glied in -der Anpressplatte geführt und nur nach Überwindung eines gewissen Widerstandes in der Platte verschiebbar ist, ferner dadurch gekennzeichnet, dass mit,dem Ansaugglied ein Steuerglied ge paart ist, das sowohl zur Betätigung der Anpressplatte, als auch des Ansauggliedes dient.
    2. Rollfilmkassette nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Hervor- rufung -des erwähnten Widerstandes zwi schen dem Ansaugglied und der Anpress- platte eine Federkraft vorgesehen ist, die auch in der Ausgangsstellung,des Ansaug gliedes wirksam ist.
    3. Rollfilmkassette nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Ansaug glied eine innerhalb der Anpressplatte ge lagerte federnde Membran dient, die so durchgebogen ist, dass sie in der Aus gangsstellung der Ansaugbewegung vor gespannt ist.
CH169729D 1932-06-28 1933-06-17 Rollfilmkassette. CH169729A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE169729X 1932-06-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH169729A true CH169729A (de) 1934-06-15

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ID=5687993

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CH169729D CH169729A (de) 1932-06-28 1933-06-17 Rollfilmkassette.

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