[go: up one dir, main page]

CH136351A - Schleif- und Schälmaschine für Getreide aller Art, sowie für Hülsenfrüchte. - Google Patents

Schleif- und Schälmaschine für Getreide aller Art, sowie für Hülsenfrüchte.

Info

Publication number
CH136351A
CH136351A CH136351DA CH136351A CH 136351 A CH136351 A CH 136351A CH 136351D A CH136351D A CH 136351DA CH 136351 A CH136351 A CH 136351A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
grinding
grinding surface
machine according
grain
channel
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heller Josef
Hugo Dr Bleier
Original Assignee
Heller Josef
Hugo Dr Bleier
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heller Josef, Hugo Dr Bleier filed Critical Heller Josef
Publication of CH136351A publication Critical patent/CH136351A/de

Links

Landscapes

  • Crushing And Grinding (AREA)

Description


  Schleif- und Schälmaschine für Getreide aller Art, sowie für Hülsenfrüchte.    Es sind bereits     Scbleif-    und     Schälma-          maschinen    bekannt, bei denen das Gut  zwischen einer feststehenden und einer  laufenden Scheibe, allenfalls unter federndem  Andruck bearbeitet wird. Hiebei ist aber die  Bearbeitungsintensität bei den einzelnen  Körnern sehr verschieden, abhängig von der  Länge des Weges, den sie zufällig zwischen  den bearbeitenden Flächen zurücklegen.  Auch entsteht eine grosse für den Putz  vorgang unwirksame Reibung zwischen den  einzelnen gleich harten Körnern, die grosse  Antriebsleistung erfordert. Es ist ferner  bereits bekannt, das Putzgut in Kanälen  zu führen, die dem Querschnitt der Körner  angepasst sind.

   Beim Erfindungsgegenstand,  bei dem das Schleif- und Schälgut in der  artigen kanalförmigen Zellen geführt wird,  besteht das Wesen der Erfindung darin,  dass deren eine Begrenzungswand durch die  wirksame Fläche des Schleiforganes (Scheibe  oder Trommel) gebildet wird.    Es ist allerdings bekannt, das Schälgut  körnerweise durch Kanäle gegen ein Schleif  organ zu führen,     hiebei    stehen jedoch die  ringsum geschlossenen Zellen zur Schleif  fläche senkrecht und bezweckt diese Anord  nung, die Körner so zu führen, dass sie mit  der Spitze auf die Schleiffläche     treffen    und  von dieser alsbald weggeschleudert werden.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen  stand an verschiedenen Ausführungsbeispielen  schematisch veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt eine Einrichtung in Drauf  sicht und     Fig.    2 in Querschnitt. In     Fig.    3  ist ein weiteres Ausführungsbeispiel im Quer  schnitt dargestellt. Die     Fig.    4 und 5 zeigen  Einzelheiten. In     Fig.    6 ist eine abgeänderte  Ausführungsform dargestellt.  



  Das Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    1  und 2 zeigt eine     wagrechte    Schleifscheibe 1.  Der Zuführungstrichter 2 ist in seinem untern  Ende durch Zwischenwände in Zellen geteilt,  die zur Schleifscheibe annähernd radial      stehen und seitlich in zellenförmige ebenfalls  annähernd radial verlaufende Kanäle 3 aus  laufen, deren Decke und seitlichen Begren  zungswände     feststehen,    während die untere       Begrenzungswand    durch die obere Fläche der  Schleifscheibe gebildet wird. Der Querschnitt  der Kanalzellen 3 ist so bemessen, dass die  Körner des     Scbälgutes    diese nur einzeln  hintereinander passieren können     (Fig.    4).

   Die  ganze Anordnung des Trichters samt den  Zellen bildet ein Ganzes, das gegenüber der  Schleifscheibe sowohl radial nach aussen       versteilt,    als auch um eine zur Schleiffläche  senkrechte Achse     verschwenkt    werden kann.  Durch das radiale Verstellen wird der Weg,  auf dem die Körner der Schleifwirkung der  Scheibenoberfläche auf der sie aufruhen, aus  gesetzt sind, geändert, die radiale Verdrehung  ändert den Winkel zwischen dem Kanal  zellenverlauf     uud    der Umlaufrichtung der  Scheibe, wodurch die Reibungskomponente,  die die Körner in den Zellen fortschiebt,  geändert wird. Durch beide Mittel kann  daher die Schleifwirkung geändert werden.  



  Schliesslich kann zur Erzielung einer  bestimmten Schleifwirkung der Druck gere  gelt werden, mit dem jedes Korn gegen die  Schleiffläche anliegt. Dies - geschieht wie in       Fig.    4 dargestellt ist, dadurch, dass die zur  Schleiffläche parallele Decke 6 der Zellen  lose eingesetzt ist und durch Federwirkung  auf das Korn drückt. In     Fig.    3 ist eine flach  kegelförmige Schleifscheibe dargestellt. Die  Decken der Kanalzellen sind als bewegliche  Zungenklappen ausgebildet, die durch die  Federn 5 einen allenfalls regelbaren Andruck  erhalten.  



  Ein anderes Mittel um den Andruck der  Körner gegen die Schleiffläche zu vergrössern,  ist in     Fig.    5 dargestellt.  



  Hier sind die Seitenwände     derKanalzelien    3  gegen die Schleiffläche 1 geneigt, so dass  eine Keilwirkung entsteht, die das Korn  gegen die Schleiffläche presst.  



  Statt die Schleiffläche 1, wie in den       Fig.    1 und 2 dargestellt, eben oder kegel  förmig zu gestalten, kann sie auch, wie in       Fig.    6 dargestellt, zylindrisch sein, wobei die    Kanalzellen ungefähr in der Richtung der  Erzeugenden der Schleiftrommel, jedoch  immer zu dieser etwas geneigt verlaufen.  Die Schleiffläche kann auch die Innenfläche  eines Hohlzylinders bilden. In ähnlicher  Weise kann auch der Schleifkörper stillstehen  und die Körner mit den Zellen um denselben  rotieren.

   Um die Schleiffläche möglichst der  Form des einzelnen Kornes anzupassen,  kann dieselbe mit entsprechenden Rillen, die  sowohl konzentrisch, in     Spirallinie    oder       Schraubenlinienform    angeordnet sein können,  versehen sein, wie in den     Fig.    1-3 veran  schaulicht ist.  



  Über den Umfang der Schleiffläche 1  können mehrere     Einschüttrichter    2 mit an  schliessenden Kanalzellen 3 angeordnet wer  den. In den zwischen den einzelnen Fächer  gruppen oder auch über den einzelnen Fächern  befindlichen freien Räumen können die Ab  saugvorrichtungen oder dergleichen unterge  bracht werden, wodurch einerseits eine gute  Durchlüftung und anderseits ein Abführen  der Schalenteilchen in einfachster Weise be  werkstelligt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schleif- und Schälmaschine für Getreide aller Art, sowie für Hülsenfrüchte, bei der das Schleif- und Schälgut in kanalförmigen Zellen geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Längsbegrenzungswand durch die wirksame Fläche des Schleiforganes ge bildet wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Kanalzelle auf der der Schleiffläche gegenüberliegenden Seite durch je eine bewegliche Decklamelle geschlossen ist, die mit regelbarem Druck auf das Schälgut wirkt. 2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände der Kanalzellen gegen die Schleiffläche geneigt sind, zum Zwecke eine Keilwirkung zu erzeugen. 3.
    Maschine nach Patentanspruch mit ebener Schleiffläche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zellenkanalsystem in der Ebene der Schleiffläche in radialer Richtung ver stellbar ist. 4. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, -dadurch gekennzeichnet, dass das Zellenkanalsystem um eine zur Schleif fläche senkrechte Achse verschwenkbar ist. 5, Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1--4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleiffläche mit Rillen versehen ist, deren Querschnitt so bemessen ist, dass die Körner des Schälgutes die Rillen nur einzeln hintereinander traversieren können.
CH136351D 1927-10-22 1928-10-22 Schleif- und Schälmaschine für Getreide aller Art, sowie für Hülsenfrüchte. CH136351A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT136351X 1927-10-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH136351A true CH136351A (de) 1929-11-15

Family

ID=3639189

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH136351D CH136351A (de) 1927-10-22 1928-10-22 Schleif- und Schälmaschine für Getreide aller Art, sowie für Hülsenfrüchte.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH136351A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3447843C2 (de)
AT113352B (de) Schleif- und Schälmaschine für Getreide aller Art, sowie für Hülsenfrüchte.
DE1757376A1 (de) Brechmaschine
CH136351A (de) Schleif- und Schälmaschine für Getreide aller Art, sowie für Hülsenfrüchte.
DE650659C (de) Getreideschaelmaschine
DE444262C (de) Vorrichtung zum Verfeinern von Kakao- und Schokoladenmassen u. dgl.
DE569272C (de) Mahlgang oder Scheibenmuehle
DE921065C (de) Reispoliermaschine
DE2424980A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von holzschliff
DE483125C (de) Vorrichtung zum Trennen der Kerne und Schalen geknackter Nuesse voneinander
DE504848C (de) Schael- und Schleifmaschine fuer Getreide und Huelsenfruechte
DE708548C (de) Anlage und Vorrichtung zum Ausscheiden von Lauchsamen oder aehnlichen Verunreinigungen aus Getreidekoernergut
DE915058C (de) Stiftmuehle
DE580474C (de) Schaelvorrichtung fuer Getreidekoerner
DE374651C (de) Samenausleser
DE622189C (de) Zum Quetschen und Vermahlen von Getreide, Samen, Pflanzen, Knochen, Asphalt und aehnlichen Stoffen in trockenem oder feuchtem Zustand bestimmte Maschine
DE814037C (de) Zerreibemaschine
DE723678C (de) Vorrichtung zum Nassschaelen und Vorreinigen von Getreidekoernern
AT245153B (de) Vorrichtung zum Aufbrechen der wasserdichten Außenhaut von Kokosnußhülsen
DE462224C (de) Saemereiausleser
DE520423C (de) Feinstoffmuehle fuer Holzschliff, Zellstoff o. dgl. mit mehreren um den Mahlstein angeordneten Grundwerksteinen
DE412141C (de) Getreide-Spitz- und -Schaelmaschine
DE602075C (de) Vorrichtung zum Aufdrehen, Aufkrempeln und Zupfen von zusammengedrehtem, langfaserigem, insbesondere fuer Polsterfuellung bestimmtem Material
AT134529B (de) Verfahren und Vorrichtung zum mechanischen Polieren und Kräuseln von Fasermaterial.
DE619480C (de) Schaelmaschine, vorzugsweise fuer Getreidekoerner