CH121403A - Leitvorrichtung für Dampf- und Gasturbinen, welche zu mindestens einer Gruppe vereinigte, mit radialem Spiel ins Turbinengehäuse eingesetzte Leiträder aufweist. - Google Patents
Leitvorrichtung für Dampf- und Gasturbinen, welche zu mindestens einer Gruppe vereinigte, mit radialem Spiel ins Turbinengehäuse eingesetzte Leiträder aufweist.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D25/00—Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
- F01D25/24—Casings; Casing parts, e.g. diaphragms, casing fastenings
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- F01D25/246—Fastening of diaphragms or stator-rings
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Description
Leitvorrichtung für Dampf- und Gasturbinen, welehe züi mindestens einer Gruppe -vereinigte, mit radialein Spiel ins Turbinengehäuse eingesetzte Leiträder aufweist. Die Erfindung betrifft eine Leitvorrich- tung für Dampf- und Gasturbinen, welche zu mindestens einer Gruppe vereinigte, mit radialem Spiel ins Turbinengebäuse einge setzte Leiträder aufweist. Bekanntlich geht es nicht an, die Leit- räder von Dampf- und Gasturbinen ohne Spiel in das Turbinengehäuse einzusetzen, da sie sonst in kurzer Zeit das Gehäuse auf reissen. Werden aber die Leiträder mit radialem Spiel in das Gehäuse eingesetzt, so ist mit einem stärkeren Durchbiegen der selben zu rechnen, was vom betriebstech nischen Standpunkt aus unzulässig ist. Zweck der Erfindung ist, eine Leitvor richtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die bei freier Ausdehnungsmöglich keit der mit radialem Spiel ins Turbinenge häuse eingesetzten Leitradgruppe in achsialer Richtung eine starre Verriegelung zwischen den benachbarten Rädern der Gruppe auf weist, so dass ein Durchbiegen der Leiträder nicht möglich und eine vollkommene Dich tung zwischen benachbarten Rädern gewähr- leistet ist. Zu diesem Behufe übergreifen -sich erfindungsgemäss benachbarte Leiträder der Gruppe an ihrem Umfange radial und achsial nach Art von ineinandergreifenden Haken. Nur achsial ineinandergreifende und ohne radiales Spiel in das Turbinengehäuse einge setzte Leiträder sind im Turbinenbau bereits bekannt. Bei diesen Ausführungen kann<B>je-</B> doch beim Vorsehen eines radialen Spiels ein Durchbiegen der Leiträder nicht ver hindert werden, da die Radstellen, an denen die Räder achsial ineinandergreifen, beim Ausdehnen oder Wachsen der letzteren nach auswärts gebogen werden. Ferner sind bei den bekannten Ausführungen die in aebsialer Richtung nicht verriegelten Leiträder durch im Turbinengehäuse befestigte Ringe, oder durch mit dem Turbinengehäuse zusammen arbeitende Ansätze in ihrer achsialen Lage festzustellen, was eine freie Ausdehnung der Leiträder in achsialer Richtung verhindert. Es sind ferner Ausführungen bekannt, bei denen ein radiales Spiel zwischen den durch Schultern sich gegenseitig abstflzenden Leiträdern und dem Turbinengehäuse wohl vorhanden ist. Allein auch hier kann nicht verhindert werden, dass die gegenseitig sich abstützenden Leiträder an ihrem Umfange sich durchbiegen, da die zum Abstützen dienenden Schultern keine Verriegelung in achsialer Richtung bewirken,<B>so</B> dass die Leit- radgruppe auch in diesem Falle in achsialer Richtung durch Teile, die deren freie Aus dehnungsmöglichkeit in genännter Richtung verhindern, festzustellen ist. Keine der be kannten Ausführungen ermöglicht somit beim Vorhandensein eines radialen Spiels um eine Leitradgruppe herum und bei freier Aus dehnungsmöglichkeit der Gruppe in achsialer Richtung, eine solche starre Verriegelung zwischen den benachbarten Rädern der (-x ruppe zu schaffen, dass eine Durchbiegung der Leit räder verunmöglicht wird. Auf der Zeichnung, die einen achsialen Läno,sschnitt durch einen Teil einer Scheiben- radturbine zeigt, ist eine beispielsweise Aus führung der Erfindung veranschaulicht. In dieser Abbildung bezeichnen<B>1,</B> 2,<B>3,</B> 4 und <B>5</B> in der Strömungsrichtung des Dampfes. aufeinanderfolgende Leiträder, die mit radialern Spiel<B>6</B> in das Turbinengehäuse<B>7</B> eingesetzt sind.<B>8</B> bezeichnet mit der Turbinenwelle<B>9</B> fest verbundene Laufräder. Die benachbarten Leiträder der zu einer Gruppe vereinigten Leiträder <B>1,</B> 2,<B>3,</B> 4,<B>5</B> übergreifen sich an ihrem -Umfange radial und achsial nach Art von ineinandergreifenden Haken, indem mit Ausnahme des letzten Rades<B>5</B> der Gruppe jedes Rad mit einem hakenförmigen Teil<B>10</B> seines Kranzes 12 in eine diesem Teil ange- passte Ausnehmung <B>11</B> des unmittelbar fol genden Leitrades eingreift. Die nach beiden Seiten in achsialer Richtung sich erstreeken- den Ansätze der Leitradkränze 12 tragen wesentlich zur Versteifung der Leiträder bei und infolge des hakenförmigen Ineinander- ,01reifens der Kränze benachbarter Leiträder in radialer und aelisialer Richtung wirkt das Leitrad21 als einestarreVerriegelungzwischen dem Leitrad<B>1</B> und dem Leitrad<B>3), </B> wobei letzteres seinerseits wieder als eine starre Verriegelung zwischen den Leiträdern 2 und 4 wirkt usw. Dadurch, dass sämtliche Leit- räder der gezeigten Gruppe mit Teilen ihrer Kränze ineinandergreifen, wird somit jedes Durchbiegen der mit Spiel<B>6</B> in das Gehäuse 7 eingesetzten Leiträder verhindert. Dabei weist die beschriebene Leitvorriehtung noch den weiteren wesentlichen Vorteil auf, dass der Dampf nach dein Eintritt in das Leit- rad <B>1</B> am Entweichen in den Zwischenraum<B>6</B> verhindert wird, da an den Stellen<B>13</B> eine praktisch vollkommene Abdichtung statt findet. In einer und derselben Turbine können mehrere Leiträdergruppen der beschriebenen Art vorgesehen -,ein. Die ineinandergreifenden Teile der Leitradkränze 12 können auch anders als dargestellt ausgebildet sein, we sentlich ist nur, dass benachbarte Leiträder einer Gruppe an ihrem TTinfange sieh radial und achsial nach Art von ineinandergreifen- den Haken übergreifen.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Leitvorrichtung für Dampf- und Gastur binen, welche zu mindestens einer Gruppe vereinigte, mit radialem Spiel ins Turbinen gehäuse eingesetzte Leiträder aufweist, da durch gekennzeichnet, dass die benachbarten Leiträder der Gruppe -in ihrem Umfange sieh radial und achsial nach Art von ineinander- greifenden Haken übergreifen.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH121403T | 1926-06-10 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH121403A true CH121403A (de) | 1927-07-01 |
Family
ID=4380263
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH121403D CH121403A (de) | 1926-06-10 | 1926-06-10 | Leitvorrichtung für Dampf- und Gasturbinen, welche zu mindestens einer Gruppe vereinigte, mit radialem Spiel ins Turbinengehäuse eingesetzte Leiträder aufweist. |
Country Status (4)
Country | Link |
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CH (1) | CH121403A (de) |
DE (1) | DE454905C (de) |
GB (1) | GB272459A (de) |
Families Citing this family (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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GB2376723B (en) * | 2001-06-20 | 2004-12-08 | Rolls Royce Plc | Tandem guide vane |
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1926
- 1926-06-10 CH CH121403D patent/CH121403A/de unknown
- 1926-06-19 DE DEA48032D patent/DE454905C/de not_active Expired
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- 1927-04-11 AT AT109075D patent/AT109075B/de active
- 1927-04-14 GB GB10312/27A patent/GB272459A/en not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
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