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CH118367A - Signalanlage für Niveaubahnübergänge. - Google Patents

Signalanlage für Niveaubahnübergänge.

Info

Publication number
CH118367A
CH118367A CH118367DA CH118367A CH 118367 A CH118367 A CH 118367A CH 118367D A CH118367D A CH 118367DA CH 118367 A CH118367 A CH 118367A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
contact
rail
coil
lever
contacts
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kremenezky Firma Joh
Leopold Wimberger
Original Assignee
Joh Kremenezky Fa
Leopold Wimberger
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Joh Kremenezky Fa, Leopold Wimberger filed Critical Joh Kremenezky Fa
Publication of CH118367A publication Critical patent/CH118367A/de

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  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


      signalanlage    für     Niveaubalinübergänge.       Die Erfindung betrifft eine Signalanlage  für Niveaubahnübergänge, die beim     Befall-          ren    eines Gleises in beiden Richtungen an  sprechen soll und bei welcher am Übergang  ein bei Fahrt in beiden Richtungen     anspre-          cliender    Schienenkontakt und zu -beiden Sei  ten desselben und in entsprechender Ent  fernung davon<B>je</B> eine     Schienenkontakt-          gruppe    vorgesehen ist, welche nur bei Fahrt  in<B>je</B> einer Richtung     Stromschluss    in einer  .Signalvorrichtung herbeiführen,

   wobei die  beiden letzterwähnten     Schienenkontaktgrup-          pen    durch eine einzige Leitung miteinander  verbunden sind. Das Wesen der Erfindung  besteht darin,     dass    die Mitte dieser Leitung       üb#er    eine elektromagnetische, einen zwei  armigen Schalthebel betätigende     Vorric'h-          tung    mit dem einen Kontakt dieses Schalt  hebels und der am Bahnübergang angeord  nete Schienenkontakt Über eine zweite, den  Schalthebel im entgegengesetzten Sinne     be-          tätigende"        elektromagnetisehe    Vorrichtung mit  dem zweiten Kontakt des Schalthebels ver  bunden ist,

   dessen Mitte über eine Strom-    quelle mit der Mitte des Gleises verbunden  ist und die Signalvorrichtung über den zwei  ten ]Kontakt des Schalthebels an die Strom  quelle angeschlossen ist.  



  In der Zeichnung ist ein Schaltungs  schema einer Ausführungsform der     Signal-          anla#ge    gemäss Erfindung veranschaulicht.  



  In der Zeichnung sind im Gleis<B>1</B> zu  beiden Seiten des am Übergang liegenden,  durch in beiden Richtungen fahrende Züge  zu schliessenden, also auf beide Fahrtrich  tungen ansprechenden     Schienenkontaktes#   <B>3</B>  in geeignet gewählter Entfernung<B>je</B> eine  Gruppe von zwei nahe     beieinanderliegenden          Schienenkontakten2,21        und4,41    angeordnet,  welche nur bei Fahrt in<B>je</B> einer     Rirhtung          Stromschluss    herbeiführen, nämlich dann,  wenn<B>Züge</B> von diesen     Sehienenkontakten     2, 21     bezw.    4, 41 gegen den Mittelkontakt<B>3</B>  fahren.

   Die Schienenkontakte sind     hinsielit-          lieh    Bau und Schaltung untereinander gleich.  Es genügt daher, ein Paar derselben, 2, 21,       aLisführlich    zu beschreiben.      Jeder der     Schienenkonta.1,-te    2,<B>21</B> ist an  ein Ende einer von dem einen zum andern       Sehienenkontakt    führenden Leitung<B>5,</B> wie  die punktierte Linie andeutet,     antgesehlossen.     Fährt ein Zug über die     Siehienenkontakte           '        21        ge,

          gen        den        Mittelkontakt        hin,        so        wird     zunächst der erste, 2, und gleich darauf auch  der zweite, 21, betätigt und dadurch ein  Stromkreis geschlossen, der von der Mitte  der Leitung<B>5</B> über Ortsdraht<B>28,</B>     Solenoid     oder Elektromagnet<B>25</B> und Kontakt 22 eines  Schalthebels<B>20,</B> die linke Hälfte des letz  teren, Draht<B>29,</B> Stromquelle<B>27,</B> Draht<B>33</B>  zum Gleis<B>1,</B> den einen oder beide Schienen  kontakte<B>2, 21</B> zur Leitung<B>5</B> führt.

   Dadurch  wird     Solenoid    oder Elektromagnet<B>295</B> ein  geschaltet, legt den Schalthebel 20 um     und     unterbricht den Kontakt 22, wodurch die       Sehienenkontakte    2, 21 ausgeschaltet werden.  Durch dieses Umlegen des Schalthebels     20     wird der Kontakt<B>23</B> geschlossen und damit  ein Stromkreis vom Hebel 20 über Draht<B><U>29,</U></B>  Stromquelle<B>27,</B>     Warnungswerk,    wie     Lam-          pen-    oder Läutewerk<B>26,</B> Draht<B>3-1</B> und Kon  takt<B>23</B> zum Kontakthebel 20. Dadurch  wird also das zwischen die Stromquelle 227  und den Draht 34 geschaltete Warnungs  werk<B>26</B> in Tätigkeit gesetzt.

   Sobald der  Zug den auf beide Fahrtrichtungen     anspre-          ehenden    mittleren Schienenkontakt<B>0'</B> er  reicht, wird dieser und damit der Stromkreis  vom mittleren Schienenkontakt<B>3</B> über Draht  <B>,3,</B>     Stromquelle    N, Draht<B>29,</B> Schalthebel 20.  Kontakt<B>23,</B>     Solenoid    oder Elektromagnet 2-1       tD     und Draht<B>35</B> zum mittleren Schienenkontakt  <B>3</B> geschlossen. Dadurch wird der Schalthebel       -)0    an den Ruhekontakt 22 gelegt und der  Kontakt<B>23</B> unterbrochen, wodurch auch das       Warnungswerk    ausgeschaltet wird.

   Ist der  Zug über den Schienenkontakt<B>3</B>     weg-          frefahren,    so wird einfach der     letztbesehrie-          t'          bene    Stromkreis am     Schienenkontaht   <B>3</B> un  terbrochen und die Anlage ist für den     näeli-          sten        Zuo,    bereitgestellt.  



  Da die Schienenkontakte 4, 41 sieh nach  der Einrichtung von den     Schienenkontahten     2, 21 lediglich dadurch unterscheiden,     dass     sie auf die entgegengesetzte Fahrtrichtung    ansprechen, hinsichtlich der     #S-ehaltung    aber  mit den     Sehienenkontakten   <I>2, 21</I> vollständig       übereinstinimeii,    so ist die Anlage     frir    beide  Fahrtrichtungen geeignet.  



  Bei der     darg    stellten Ausführung     forni          ,e        's     sind der     -rösseren    Betriebssicherheit wegen  <B>je</B> zwei     Sehienenkontakte   <B>9-,</B> 21     bez-W.    4, 41  angenommen worden, damit auch dann     keiac#          Störuno,        uijitrit-.    wenn einer der Kontakte  eines Paares     versa-,t.     



  Es ist bisher angenommen worden,     dass    die  Schienenkontakte<B>22),</B> 21, 4, 41     unnilttelb#or          Stromschluss    in der     Signalvorriehtung    her  beiführen, wie die Zeichnung in punktierten  Linien zeigt, -und bloss auf Fahrt in<B>je</B> einer  Richtung ansprechen.  



  Um die starken. die     Betriebssielio#-heii     <B>:C -</B>     -          ,efährdenden    Beanspruchungen der bloss bei  einer Fahrtrichtung ansprechenden Schienen  kontakte zu     veriii-iden,    kann,     man    die Schie  nenkontakte<B>2,</B> 21.4,41 als solche ausführen,     die     bei beiden     Falirtriehlunggen    ansprechen, aber  dennoch     Stronisehluss    in der  nur bei Fahrt in einer     Richtuno,        wittelbar     <B>Z,</B>  herbeiführen. Der Schienenkontakt 2 ist.

    wie die     Zeichnun--    in voll     aus-ezo(Yenen          #n     Linien zeigt-" durch einen Draht-     mil     einer     elektroma-ii(-tischen    Vorrichtung, einem  Elektromagneten oder     Solenoid   <B>10</B> und  der     Sehienenkon:,okt   <B>21</B> durch einen Draht  <B>7</B> mit einem zweiten Elektromagneten  oder     Solenoid   <B>11</B> verbunden. Die gestrichelte  Verbindung     zwisehen    den Drähten<B>6</B> und<B>7</B>  entfällt.

   Die beiden Spulen     IC).   <B>11</B> sind     übcr     einen -Widerstand<B>8</B> mit, der Leitung<B>5</B> ver  bunden, dessen beide Enden mit den Ankern  12,<B>13</B> der Spulen durch     Drällte   <B>9, 19</B> ver  bunden sind.

   Die Unterseite des freien En  des des Ankers<B>12</B> und die Oberseite des  freien Endes des Ankers<B>13</B> trägt eine iso  lierende Platte 121     bezw.   <B>131.</B> Fährt ein  Zug von links nach rechts, so trifft er zu  erst     auf    den     Sehienenhontakt        _)    und ver  bindet durch Draht<B>6</B> die Spule     IC)    über den  Widerstand<B>8</B> mit der Leitung<B>5,</B> und es  wird, wie vorstehend beschrieben, ein Strom  kreis über die     Stromquelle   <B>27</B> und die Spule  <B>25</B> geschlossen.

   Die Spule<B>10</B> ist     nun    so           dass    sie den Anker 12 anzieht,  die Spule<B>25</B> so träge ist,     dass    sie       #iiii'    den infolge der     Reihenschaltung    der       SImlun        lo,        --25    und des Widerstandes<B>8</B>     sehwa-          ,-lieii    Strom nicht anspricht.

   Sobald der Zug       (len        Seliienenkontakt    21 erreicht-, wird in       -leieller    Weise die Spule<B>11</B> eingeschaltet  und der Anker<B>13</B> angezogen, wobei sieh die  Metallseite des Ankers<B>13</B> auf die Metallseite       dus    Ankers 12 legt.  



  Es liegen dann die beiden Spulen<B>10, 11</B>       miter    Ausschaltung des Widerstandes<B>8</B> in  Parallelschaltung zwischen Schiene und     Lei-          tuno-   <B>5,</B> während der Rest des Stromkreises  derselbe bleibt. Der durch die Spule 25 ge  hende Strom wird dann hinreichend kräftig,  so     dass    die Spule<B>25</B> den Schaltarm 20 um  legt. Der weitere Vorgang ist derselbe wie  oben beschrieben.

   Fährt ein<B>Zug</B> von rechts  nach links über die Kontakte 21, 2, so wird  vorerst die Spule<B>11</B> eingeschaltet, ohne     dass     die Spule<B>25</B> ansprechen konnte, und dann  die Spule<B>10.</B> Da aber in diesem Falle die  isolierende Platte 121 sich auf die isolierende  Platte<B>131</B> legt, so liegen die Spulen<B>10, 11</B>  in     ParalleIschalt.ting,    jedoch in Reihe mit  dem Widerstand<B>8</B> zwischen der Schiene  und der Leitung<B>5.</B> Der durch die Spule<B>25</B>  gehende Strom ist auch dann noch zu  schwach, um mittelst der Spule 25 den Schalt  hebel 20 umzulegen, der von rechts nach  links über die Kontakte 21, 2 fahrende Zug  bringt daher keine Wirkung hervor.  



  Die Schienenkontakte 4, 41 auf der an  dern Seite der Übersetzung können gleich  falls auf beide Fahrtrichtungen ansprechen  und mit Spulen und Ankern in derselben  Weise verbunden sein wie auf der linken  Seite der     Fig.   <B>1;</B> es braucht bloss dafür  Sorge getragen zu werden,     dass    die Spule,  welche der vom Übergang weiter entfernte  Schienenkontakt bedient, einen Anker be  sitzt, der an der Unterseite seines freien En  des ein isolierendes Plättehen trägt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Signalanlage für Niveauübergänge, bei welcher ein bei Fahrt in beiden Richtungen anspreehender Sehienenkontakt und zu bei den, Seiten desselben und in entsprechender Entfernung davon<B>je</B> eine Schlenenkontakt- gruppe vorgesehen ist, welche nur bei Fahr'" in<B>je</B> einer Richtung StrQmschluss in einer Sig-nalvorriehtung herbeiführt, und die bei den letzterwähntün Schienenkontaktgruppen durch eine einzige Leitung miteinander ver bunden sind, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Mitte dieser Leitung über eine elektro magnetische, einen zweiarmigen Schalthebel betätigende Vorrichtung mit dem. einen Kon takt dieses Schalthebels und der am Bahn- überga,ng angeordnete Schienenkontakt über eine zweite, den Schalthebel im entgegen gesetzten Sinne betätigende, elektromagne tische Vorrichtung mit dem zweiten Kontakt des Schalthebels verbunden ist, dessen Mitte über eine Stromquelle mit der Mitte des Glei ses verbunden ist und die Signalvorrichtung über den zweiten Kontakt des Schalthebels an die Stromquelle angeschlossen ist.
    UNTERANSPRüCHE- 1. Signalanlage nach Deng Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schie- nenkontaktgruppe aus mehreren parallel geschalteten, nahe beieinander angeord neten Einzelkontakten besteht. 2.
    Signalanlage nach dem Patentanspruch und nach Unteranspruch <B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass jede Schienenkontakt- gruppe aus zwei auf beide Fahrtrichtun gen ansprechenden Schienenkontakten be steht und jeder der Schienenkontakte (2, 21) der Gruppe über einen Draht<B>(6,</B> 7#, eine Spule<B>(10, 11)</B> und einen Wider stand<B>(8)</B> an die die beiden Schienen- kontakt.gruppen verbindende Leitung<B>(5)</B> angeschlossen ist, der Anker derl vom übergang -weiter entfernten Spule<B>(10)
    </B> an der Unterseite seines freien Endes und der Anker der andern Spule<B>(11)</B> an dei Oberseite seines freien Endes eine isolie rende Platte trägt, die beiden Enden. des Widerstandes mit den Ankern leitend ver bunden sind und die den Schalthebel (20) in die Arbeitsstellung umlegende elektro- magnetsche, Vorrichtung<B>(25) so</B> träg ist, dass sie erst dann anspricht, wenn den beiden parallel geschalteten Spulen<B>(10,</B> 1.1) der Widerstand<B>(8)</B> nicht mehr vor- z(reschaltet ist, dieSpulen <B>(10, 11)</B> aber so I empfindlich sind,
    dass sie trotz Vorsehal- tung des Widerstandes<B>(8)</B> und der Spule, <B>(25)</B> -,insprechen.
CH118367D 1924-10-11 1925-10-05 Signalanlage für Niveaubahnübergänge. CH118367A (de)

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