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CH116822A - Verfahren zur Herstellung eines Fleckenentfernungsmittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Fleckenentfernungsmittels.

Info

Publication number
CH116822A
CH116822A CH116822DA CH116822A CH 116822 A CH116822 A CH 116822A CH 116822D A CH116822D A CH 116822DA CH 116822 A CH116822 A CH 116822A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
solution
soap
potash
making
removing agent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Firma B Kaul
Original Assignee
B Kaul Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by B Kaul Fa filed Critical B Kaul Fa
Publication of CH116822A publication Critical patent/CH116822A/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06LDRY-CLEANING, WASHING OR BLEACHING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR MADE-UP FIBROUS GOODS; BLEACHING LEATHER OR FURS
    • D06L1/00Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods
    • D06L1/01Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods using only solid or pasty agents

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines Fleckenentfernungsmittels.    Die vorliegende Erfindung hat ein Ver  fahren zur Herstellung eines Fleckenentfer  nungsmittels zum Gegenstande, mit dessen  Hilfe es möglich wird,     Flecke    aller Art, und  zwar auch bereits ältere, eingetrocknete und  verharzte Flecke, aus Geweben zu entfernen,  ohne dass die Gewebe selbst hierunter  leiden.  



  Das Verfahren ist dadurch gekennzeich  net, dass man fein zerschnittene Kernseife in  eine heisse     Sodalösung    einträgt und so lange  verkocht, bis die Seife sich vollständig gelöst.  hat, worauf man eine mit Pottasche neutra  lisierte Lösung von saurem     oxalsaurem    Al  kalisalz einträgt, dann die Masse unter stän  digem kräftigem Durchmischen einkocht und  erstarren lässt.  



  Nach einer Ausführungsform des Ver  fahrens werden zur Herstellung des Flecken  entfernungsmittels eine mit Pottasche neu  tralisierte Lösung von zirka 10 bis 20 Gramm  saurem     oxalsaurem    Kalium auf etwa 6 Pfund  Kernseife, welche Soda enthält, verwendet.  <I>Beispiel:</I>  6 Pfund feinzerkleinerte Kernseife werden  in eine     heisse    Lösung von 1 bis 2 Pfund Soda    in etwa 2 Liter Wasser eingetragen und so  lange verkocht, bis die Seife sich vollständig  gelöst hat und eine einheitliche Masse ent  standen ist. In diese Masse wird alsdann  eine mit Pottasche neutralisierte Lösung von  10 bis 20 Gramm saurem     Kaliumoxalat    in  etwa 1/4 Liter Wasser eingetragen.

   Das  Ganze wird unter ständigem, sorgfältigem,  kräftigem Durchmischen zusammengekocht,  bis eine Probe der Masse nach dem     Erstarreu     eine     wachskremartige    Paste ergibt.  



  Wie sich herausgestellt hat, ist dieses  Fleckenentfernungsmittel geeignet,     Flecke     aller Art aus wollenen,     leinenen,    baumwolle  nen, halbwollenen, seidenen und andern Ge  weben zu entfernen, und zwar selbst solche,  die mit andern bekannten Fleckenreinigungs  mitteln nicht mehr entfernt werden     konuteu.     



  Es genügt, die Flecken mit etwas Paste  zu überstreichen und nach einiger Zeit aus  zuwaschen oder auf einer     aufsaugfähigen     Unterlage mit einem angefeuchteten Lappen  abzutupfen.  



  Versuche in Webereien haben ergeben,  dass man mit dem neuen Fleckenentfernungs  mittel Harzflecke, sowie selbst solche     Ö1-        uncl              Ölfarbenflecke,    die bereits verharzt sind,  aus den Geweben entfernen kann, die bis  her jedem andern     Mittel    trotzten. Dabei ent  stehen auch nach Entfernung der     Flechen     keine Ränder auf dem Gewebe.  



  Es war nicht vorauszusehen, dass durch  die vorstehende Kombination dreier an sich  bekannter Reinigungsmittel eine Mischung  entstehen würde, deren Wirkung über das       Mass    der mit den einzelnen Mitteln zu erwar  tenden Wirkung hinausging. Denn jedes ein  zelne Reinigungsmittel gibt ebensowenig den  gleichen Erfolg wie die Anwendung aller drei  Mittel nacheinander.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Flecken entfernungsmittels, dadurch gekennzeichnet, dass man fein zerschnittene Kernseife in eine heisse Sodalösung einträgt und so lange ver kocht, bis die Seife sich vollständig gelöst hat, worauf man eine mit Pottasche neutralisierte Lösung von saurem oxalsaurem Alkalisalz einträgt, dann die Masse unter ständigem kräftigem Durchmischen einkocht und er starren lässt.
    UNTERANSPRUCII Verfahren nsch Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Herstellung des Fleckenentfernungsmittels eine mit Pottasche neutralisierte Lösung von 10 bis \?0 Gramm saurem oxalsaurcm Kali und etwa. 6 Pfund Kernseife, welche Soda, enthält, verwendet.
CH116822D 1925-03-16 1925-03-16 Verfahren zur Herstellung eines Fleckenentfernungsmittels. CH116822A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH116822A true CH116822A (de) 1926-09-16

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CH116822D CH116822A (de) 1925-03-16 1925-03-16 Verfahren zur Herstellung eines Fleckenentfernungsmittels.

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