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CH114369A - Röntgenröhre. - Google Patents

Röntgenröhre.

Info

Publication number
CH114369A
CH114369A CH114369DA CH114369A CH 114369 A CH114369 A CH 114369A CH 114369D A CH114369D A CH 114369DA CH 114369 A CH114369 A CH 114369A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
anticathode
ray tube
ray
ray tubes
cathode
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH114369A publication Critical patent/CH114369A/de

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  • X-Ray Techniques (AREA)

Description


  Röntgenröhre.    Die Erfindung bezieht sich auf Röntgen  röhren und insbesondere auf Röntgenröhren,  bei denen der wirksame Teil der Antikathode  aus Wolfram hergestellt ist. Bei Verwen  dung einer Röntgenröhre für radiographische  Zwecke     -wird    in der Regel eine sehr grosse  Energie während sehr kurzer Zeit auf einen  kleinen Teil der     Antikathode    konzentriert,  aber auch bei Röntgenröhren für Therapie  zwecke wird häufig der Antikathode eine  grosse Energie zugeführt. Es sind viele auf  das Abführen dieser Energie gerichtete  Mittel angegeben worden, die auf Wärme  leitung und auf Wärmestrahlung beruhen.

    Trotz dieser Hilfsmittel kommt es jedoch  vor, dass die der Antikathode zugeführte  Energie nicht so rasch abgeleitet werden  kann, dass ein Einbrennen der Antikathode  vermieden     wird.     



  Der Zweck der Erfindung ist, zu der  Bauart einer Röntgenröhre zu gelangen, bei  der von einem sehr     kleinen    Brennfleck so viel  Energie abgeführt werden kann, dass die Ge  fahr eines Einbrennens der Antikathode ver  ringert wird.    Der Erfindung gemäss ist eine Röntgen  röhre mit einer     Wolframantikathode    dadurch  gekennzeichnet, dass die Antikathode an der  Stelle des Brennfleckes hohl ist. Da bei solch  einer Röntgenröhre der Brennfleck sich so  mit in einem Hohlraum in der Antikathode  befindet, kann die Kühlung weit wirkungs  voller sein als bei Röntgenröhren, bei denen  die Antikathode flach ist.

   Bei Röntgenröh  ren nach der Erfindung wird nämlich das  Flächenverhältnis des von den     Kathoden-          strahlen    getroffenen Teils der Antikathode  und des Durchschnittes des austretenden       Röntgenstrahlbündels    grösser sein, als dies  bei Röntgenröhren mit     flachs:r    Antikathode  der Fall ist. Bei Röntgenröhren mit flacher  Antikathode, deren Oberfläche meistens einen  Winkel von 45   mit der Richtung des       Röntgenstrahlbündels    bildet, ist das Ver  hältnis der Oberfläche des Brennfleckes und  des     Durchschnittes    des austretenden Röntgen  strahlbündels annähernd     V    2.

   Dagegen     wird     bei Röntgenröhren nach der Erfindung, wel  che eine Antikathode mit einer kegelförmigen  Höhlung mit einem Winkel an der Spitze      von beispielsweise 30   besitzen, das Ver  hältnis der Oberfläche des     Brennfleckes    und  des Durchschnittes des in der Richtung der  Ziegelachse austretenden     RöntgenstrahlbÜn-          dels    annähernd 4,2 sein. Aus diesen     Grunde          wird    also bei gegebener Bildschärfe die Ab  kühlung der Antikathode durch Anwendung  der Erfindung intensiver sein als bei Rönt  genröhren, bei denen der wirksame Teil der  Antikathode eine ebene Fläche bildet.  



  Ein weiterer Vorteil von     Röntgenröhren     nach der Erfindung ist darin zu sehen,     class     in der Höhlung der Antikathode ein nahezu  feldfreier Raum anwesend ist. Während es  bei Röntgenröhren, wie sie bisher bekannt  sind, oft vorkommt, dass das zwischen Ka  thode und Antikathode bestehende     starke     Feld von der glühenden Antikathode     1Vi'ol-          fra.mstückchen    abzieht, wird dies bei Rönt  genröhren nach der Erfindung infolge der       Anwesenheit    des erwähnten nahezu feld  freien Raumes in geringerem Masse vorkom  men, so dass auch aus diesem Grunde die Ge  fahr einer Beschädigung der Antikathode  verringert ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes soll anhand der Zeichnung nä  her beschrieben werden. In einem Metall  gefäss 1 ist eine Glühkathode 2 befestigt.  An der Wand des Metallgefässes ist ein Me  talldeckel 3 befestigt, in dem eine Öffnung  vorhanden ist, vor der die Antikathode 4  mit einem Teil ihrer Oberfläche     angeordnet:     ist. In der Antikathode, die an der     Aiasse    r  seite beispielsweise aus Chromeisen bestehen  kann, ist eine kegelförmige     Wolframpastille          :5    angebracht, die von einer aus     Kupfer    be  stehenden Masse 6 umgeben ist.

   Der Anti  kathode gegenüber befindet sich     iin    Metall  gefäss ein Fenster zum Durchlassen der er  regten Röntgenstrahlen. Dieses Fenster be  steht aus einer mit der Metallwand luft  dicht verschmolzenen Glaskappe 7, während  auch eine ringförmige Metallplatte 8, zum    Beispiel aus Eisen, vorgesehen ist, welche die  Röntgenstrahlen abschirmt und verhütet, dass  die Schweissstelle 9 von Kathodenstrah  len getroffen wird. Der eine Zuleitungsdraht  10 für die     Glühkathode    ist durch den Me  tallring 8 isoliert hindurchgeführt und ist  in die Glaskappe 7 eingeschmolzen. Der  andere Zuleitungsdraht     -wird    von der leiten  den Verbindung des Pols 11 mit dein Me  tallring 8 und vom Metallmantel 1 gebildet.

    Die Röntgenröhre ist hoch entlüftet oder  hat eine     Wasserstoff-    oder     Heliumgasfüllung     unter einem Druck über 0,0006 mm Queck  silbersäule, die derart beschaffen     ist,    dass  eine die Entladung störende     Gasionisierung     nicht auftritt.

   Erstreckt sich nun beim  Betrieb der Röntgenröhre der     Brennfleck     über den Teil     a-b-c    der Antikathode, so  wird der Durchschnitt des austretenden       Röntgenstrahlbündels    nicht     grösser    sein als  die kleine Ebene     a.-c,    so     da.ss    eine grosse  Bildschärfe     ziebst    einer Wärmeabfuhr er  halten werden kann, die von einer grossen  Oberfläche ausgeht und ausserdem infolge  des kleinen Körperwinkels der kegelförmigen       Antikathodenhöhlung    besonders intensiv ist.  



  Es ist einleuchtend, dass die Erfindung  auch mit gutem Erfolg auf Röntgenröhren  anderer Bauart als die hier beschriebene an  gewendet werden kann. Auch Röntgenröh  ren, deren Wirkungsweise aus     Gasionisierung     beruht, und die keine Glühkathode haben,  können als Röntgenröhren nach der Erfin  dung ausgebildet sein und ergeben so sehr  günstige Resultate.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Röntgenröhre mit. Wolframantikathode, dadurch gekennzeichnet, dass die Antikathode an der Stelle des Brennfleckes hohl ist.
CH114369D 1924-07-23 1925-06-12 Röntgenröhre. CH114369A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL114369X 1924-07-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH114369A true CH114369A (de) 1926-03-16

Family

ID=19775218

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH114369D CH114369A (de) 1924-07-23 1925-06-12 Röntgenröhre.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH114369A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1207020B (de) * 1963-12-02 1965-12-16 Dr Med Gertrud Klefisch Vakuumroehre

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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