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AT88265B - Künstliches Bein. - Google Patents

Künstliches Bein.

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Publication number
AT88265B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
leg
thigh
artificial leg
artificial
capsule
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Fuchs
Original Assignee
Friedrich Fuchs
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Friedrich Fuchs filed Critical Friedrich Fuchs
Application granted granted Critical
Publication of AT88265B publication Critical patent/AT88265B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Künstliches Bein. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein künstliches Bein, insbesondere für Oberschenkel- amputierte. 



   Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass das Bein, das in an sich bekannter Weise aus gegen Stoss und Druck unempfindlichem Metall hergestellt ist, im Oberschenkel sowohl als auch im Unterschenkel in der Länge und ausserdem im Oberteil auch in der Weite verstellbar ist. 



   Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht des künstlichen Beines gemäss der Erfindung, Fig. 2 einen Schnitt nach der
Linie   A-B   der Fig. 3, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig.   i.   



   Das ganze Bein besteht aus gegen Druck und Stoss unempfindlichem Metall und ist aus mehreren Stücken, nämlich dem Oberschenkelteil1, der Kniekapsel 2, dem Wadenteil   3,   dem
Knöchelteil 4 und dem Fussteil 5 zusammengestellt. Innerhalb des Oberschenkels 1 befindet sich eine aus mehreren dünnen schmiegsamen Metallplatten 6 bestehende Kapsel, die gegen den
Stumpf des Amputierten zu liegen kommt. An ihrem oberen Ende sind die Metallplatten 6 in geeigneter Weise mit dem Sitzring 7 verbunden, oder aber sie bestehen mit diesem aus einem
Stück. Um den oberen Teil der Platten 6 herum liegt ein Befestigungsriemen 8. Die aus den Platten 6 gebildete Kapsel ist von einem Stellring 9 umgeben, der auf-und abwärts bewegt und in der eingestellten Lage durch eine Schraube 10 gesichert werden kann (Fig. i).

   Infolge dieser Verstellbarkeit der Anlegekapsel kann das Bein für jeden beliebigen Stumpf benutzt werden und kann auch bei späterem Muskelschwund nachgestellt werden, so dass der Amputierte, noch während der Stumpf im Verband liegt, das Gehen mit dem künstlichen Bein erlernen kann. 



   Innerhalb des unteren Endes des Oberschenkels ist ein in die Kniekapsel 2 hineinragender Metallring 11 zwecks Verlängerung oder Verkürzung des Beines samt dem Oberschenkelteil 1 auf-und abwärts verschiebbar ; er wird, nachdem seine Einstellung vorgenommen ist, in geeigneter Weise, z. B. durch Schrauben, mit der Kappe 2 verbunden. 



   Oberschenkelteil 1 und Wadenteil 3 tragen die durch Bolzen 12 miteinander verbundenen Gelenkschienen 13 bzw. 14. 



   Der in der Kniekapsel 2 liegende, mit dem Oberschenkelteil 1 verbundene Metallring 11 besitzt eine Öse 15, an der das eine Ende einer Schraubenfeder 16 befestigt ist, deren anderes Ende in eine Öse 17 eines Quersteges 18 des Wadenteiles 3 eingehakt ist. Der Steg 18 besitzt eine Bohrung zur Aufnahme einer am unteren Ende des Knöchelteiles 4 befestigten Schraubenspindel 19. Durch Verstellen der oben und unten gegen den Steg 18 geschraubten Muttern 20 und 21 kann der Wadenteil 3 mehr oder weniger weit über den Knöchelteil 4 geschoben und somit eine Längenänderung des Beines im Unterschenkel erzielt werden. 



   Damit der das künstliche Bein Tragende beim Stehen, insbesondere beim Arbeiten, einen festen Stand hat, ist der Knöchelbolzen 22 mit Bezug auf die Längsachse des Knöchelteiles 4 etwas nach vorn verlegt. Nahe dem oberen Ende des Knöchelteiles 4 befindet sich auf der Schraubenspindel19 eine durch eine Gegenmutter 23 gesicherte länglich runde Mutter 24. Letztere besitzt zwei Bohrungen zur Aufnahme von Schrauben   25,   deren freie obere Enden Muttern 26 tragen. Unten sind an den Schrauben 25 Federn 27 befestigt, die ihrerseits mit den am Fuss-   teil 5 angelenkten Hebeln 28 verbunden sind. Durch Anziehen der einen und Lösen der anderen Mutter 26 kann die Fussspitze in bestimmten Grenzen gehoben oder gesenkt werden.   

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   Der Fussteil   5   ist in an sich bei künstlichen Beinen bekannter Weise mit einer elastischen Unterlage, etwa einer Gummisohle 29 versehen, in die durch ein geeignetes Ventil 30 Luft eingepumpt werden kann. 



   Die Feder 16 ist, da sie sich beim Beugen des Beines um die Öse 17 dreht, so angeordnet, dass sie, sobald das Bein um die Zapfen 12 über einen gewissen Beugungswinkel, etwa 50 , ein-   gebogen. worden ist,   sich   zu verkürzen beginnt,   so dass sie alsdann ihrer   gewöhnlichen   Wirkungs- 
 EMI2.1 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i.   Künstliches   Bein, insbesondere für Oberschenkelamputierte, dadurch gekennzeichnet, dass das aus gegen Stoss und Druck   unempnndlichem Metall   hergestellte Bein im Oberschenkel sowohl als auch im Unterschenkel in der Länge und ausserdem im Oberschenkel in der Weite verstellbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Künstliches Bein nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der eine mit Bezug auf den Stumpf verstellbare Anlegekapsel aufweisende Oberschenkelteil einen in der Kniekapsel verschiebbaren Ring trägt und der mit dem Oberschenkelteil durch ein in verschiedenen Lagen feststellbares, unter Federwirkung stehendes Kniegelenk verbundene Wadenteil mittels Spindel EMI2.2
AT88265D 1917-07-20 1917-08-16 Künstliches Bein. AT88265B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE88265X 1917-07-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT88265B true AT88265B (de) 1922-05-10

Family

ID=5642154

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AT88265D AT88265B (de) 1917-07-20 1917-08-16 Künstliches Bein.

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AT (1) AT88265B (de)

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