AT512214B1 - Prozesstechnische massnahmen in einer stranggiessmaschine bei giessstart, bei giessende und bei der herstellung eines übergangsstücks - Google Patents
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft je ein Verfahren zum Betrieb einer Stranggießmaschine (1) bei Gießstart, bei Gießende und bei der Herstellung eines Übergangsstücks (21). Die Aufgabe der Erfindung ist es, die Qualität der Strangenden (16, 18) zu verbessern, und die Stranggießmaschine (1) bei der Anwendung des Verfahrens präventiv vor Beschädigungen zu schützen. Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Betrieb einer Stranggießmaschine (1) bei Gießstart durch folgende zusätzliche Verfahrensschritte gelöst: Erfassen einer Position des Stranganfangs (16) in der Strangführung (4); nachdem der Stranganfang (16), vorzugsweise ein oberes Ende (17a) des Stranganfangsbereich (17), das Paar von anstellbaren Strangführungsrollen (5) passiert hat: Anstellen des Paars an den Strang (2), sodass das Paar den Strang (2) berührt; Kühlen des Stranganfangsbereichs ( 17) mit Q < QNenn, wobei die Kühldüse (10) eine Kühlmittelmenge Q kleiner einer Nennkühlmittelmenge QNenn auf den Stranganfangsbereich ( 17) ausbringt; und Kühlen des Stranghauptteils (20) mit Q ~ QNenn, wobei die Kühldüse (10) eine Kühlmittelmenge Q im Wesentlichen gleich QNenn auf den Stranghauptteil (20) ausbringt.
Description
Beschreibung
PROZESSTECHNISCHE MASSNAHMEN IN EINER STRANGGIESSMASCHINE BEI GIESS¬START, BEI GIESSENDE UND BEI DER HERSTELLUNG EINES ÜBERGANGSSTÜCKS
GEBIET DER TECHNIK
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft je ein Verfahren zum Betrieb einer Stranggießmaschi¬ne bei Gießstart, bei Gießende und bei einer vorübergehenden Verlangsamung des Gießbe¬triebs.
[0002] Einerseits betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betrieb einer Stranggießmaschine beiGießstart, wobei die Stranggießmaschine eine Kokille und eine Strangführung umfasst, und dieStrangführung zumindest ein Paar von anstellbaren Strangführungsrollen und zumindest eineKühldüse umfasst, aufweisend folgende Verfahrensschritte: [0003] - Einführen eines Kaltstrangs in die Stranggießmaschine; [0004] - Halten des Kaltstrangs in der Strangführung, wobei ein Kaltstrangkopf die Kokille fluid-dicht abschließt; [0005] - Angießen der Stranggießmaschine, wobei flüssiger Stahl in die Kokille gegossen wirdund sich dabei ein zumindest teilerstarrter Strang, der einen Stranganfang, einen nachfolgen¬den Stranganfangsbereich mit einer Länge A, 0,5 < A < 5 m, und nachfolgend einen Strang¬hauptteil aufweist, ausbildet; und [0006] - Ausziehen des Kaltstrangs, wobei der Kaltstrang in Gießrichtung aus der Kokille aus¬gezogen wird.
[0007] Andererseits betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betrieb einer Stranggießmaschinebei Gießende, wobei die Stranggießmaschine eine Kokille und eine Strangführung umfasst, unddie Strangführung zumindest ein Paar von anstellbaren Strangführungsrollen und zumindesteine Kühldüse umfasst, aufweisend folgende Verfahrensschritte: [0008] - Stranggießen eines Strangs, wobei in der Kokille flüssiger Stahl zu einem zumindestteilerstarrten Strang vergossen wird; [0009] - Stoppen der Zufuhr von flüssigem Stahl in die Kokille, wodurch sich in der Kokille einStrangende ausbildet, sodass der Strang ein Strangende, einen nachfolgenden Strangendbe¬reich mit einer Länge B, 0,5 < B < 5 m, und nachfolgend einen Stranghauptteil aufweist; und [0010] - Ausziehen des Strangs, wobei der Strang in Gießrichtung aus der Kokille ausgezogenwird.
[0011] Schließlich betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betrieb einer Stranggießmaschinebei einer vorübergehenden Verlangsamung des Gießbetriebs (z.B. im Zuge eines Pfannen¬wechsels), wobei die Stranggießmaschine eine Kokille und eine Strangführung umfasst, und dieStrangführung zumindest ein Paar von anstellbaren Strangführungsrollen und zumindest eineKühldüse umfasst, aufweisend folgende Verfahrensschritte: [0012] - Stranggießen eines Strangs, wobei in der Kokille flüssiger Stahl zu einem zumindestteilerstarrten Strang vergossen wird; [0013] - Ausziehen des Strangs mit einer Geschwindigkeit v, wobei der Strang in Gießrichtungmit v im Wesentlichen gleich einer Nenn-Geschwindigkeit vNenn aus der Kokille ausgezogenwird; [0014] - Reduzieren einer Zufuhrrate von flüssigem Stahl in die Kokille, wodurch die Ausbildungeines Übergangsstücks beginnt; [0015] - Ausziehen des Strangs mit v < VNenn; [0016] - Erhöhen der Zufuhrrate von flüssigem Stahl, wodurch die Ausbildung eines Über¬gangsstücks beendet wird, sodass der Strang einen unteren Stranghauptteil, ein Übergangs¬stück und einen oberen Stranghauptteil aufweist; [0017] - Ausziehen des Strangs mit v » vNenn.
STAND DER TECHNIK
[0018] Es ist bekannt, dass der Betrieb einer Stranggießmaschine bei Gießstart bzw. bei Gie¬ßende besondere Maßnahmen erfordert, um die Maschine vor Überlast und Beschädigung zuschützen.
[0019] Aus der US 6,779,587 B2 ist es bekannt, im Falle einer Überschreitung einer maximalenAnstellkraft bei der Anstellung von anstellbaren Strangführungsrollen an einen Strang von einerPositionsregelung auf eine Druckregelung umzuschalten. Dadurch sollen Beschädigungen derStrangführung durch den Kaltstrang beim Gießstart verhindert werden. Da gemäß der Schriftdie Kühlung bei Gießstart gegenüber dem Nennbetrieb nicht verändert wird, wird der Strangan¬fang bzw. das Strangende „zu hart" gekühlt (d.h. dass die Strängenden deutlich kälter sind alsder dazwischen liegende Strang). Dadurch wird die Qualität der beiden Strängenden reduziert,sodass diese Teile typischerweise vor einem nachfolgenden Walzvorgang abgetrennt werdenmüssen. Letztendlich resultiert dies in einer geringeren Produktivität der Stranggießmaschineund zusätzlichem Aufwand bei der Weiterverarbeitung des Strangs.
[0020] Aus der US 4,317,482 A ist es bekannt, die Strangauszugskräfte in einer Stranggießma¬schine kontinuierlich zu überwachen, um Beschädigungen der Stranggießmaschine bzw. einenAustritt von flüssigem Metall (engl, „spill-out") aus dem teilerstarrten Strang zu verhindern.Dadurch wird die Bedienmannschaft zwar über unmittelbar bevorstehende Probleme in derStranggießmaschine informiert; wie jedoch diese Probleme präventiv verhindert werden kön¬nen, kann der Schrift nicht entnommen werden.
[0021] Aus der EP 1 697 070 B1 sind Maßnahmen bei einem Verteilerwechsel bekannt, um denEintrag von Fremdpartikel in den Strang niedrig zu halten. Weiters wird die Gießgeschwindigkeitbeim Verteilerwechsel reduziert, wobei sich ein sogenanntes Übergangsstück ausbildet.
[0022] Konkrete Anweisungen, welche Maßnahmen zum Schutz der Stranggießmaschine beiGießstart, bei Gießende bzw. bei der Erzeugung eines Übergangsstücks vorzunehmen sind,können den obigen Schriften nicht entnommen werden.
[0023] Aus der DE 10160636 A1 der VOEST-ALPINE INDUSTRIEANLAGENBAU ist ein Ver¬fahren zum Einstellen eines Gießspalts an einer Strangführung der Stranggießmaschine be¬kannt, mit dem Ziel, einen störungsfreien Gießbeginn und einen störungsfreien Stranggießpro¬zess zu ermöglichen. Wie eine Beschädigung der Stranggießmaschine bei Gießstart vermiedenbzw. wie die Qualität des Stranganfangs verbessert werden kann, geht aus der Schrift nichthervor.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNGTECHNISCHE AUFGABE
[0024] Die Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile des Stands der Technik zu überwindenund je ein Betriebsverfahren für eine Stranggießmaschine bei Gießstart, bei Gießende, und beieiner Verlangsamung des Gießbetriebs darzustellen, mit denen [0025] - die Qualität der Strängenden (des Stranganfangs und Strängendes) verbessert wird,und [0026] - die Stranggießmaschine bei der Anwendung des Verfahrens präventiv vor Beschädi¬gungen geschützt wird.
TECHNISCHE LÖSUNG
[0027] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Wirkungender Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0028] Anspruch 1 betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer Stranggießmaschine bei Gießstartder eingangs genannten Art, mit den zusätzlichen Verfahrensschritten: [0029] - Erfassen einer Position des Stranganfangs in der Strangführung; [0030] - nachdem der Stranganfang, vorzugsweise ein oberes Ende des Stranganfangsbereich,das Paar von anstellbaren Strangführungsrollen passiert hat: Anstellen des Paars an denStrang, sodass das Paar den Strang berührt; [0031] - Kühlen des Stranganfangsbereichs mit Q < 0Νβηη, wobei die Kühldüse eine Kühlmittel¬menge Q kleiner einer Nennkühlmittelmenge QNenn auf den Stranganfangsbereich ausbringt; [0032] - Kühlen des Stranghauptteils mit Q « QNenn, wobei die Kühldüse eine KühlmittelmengeQ im Wesentlichen gleich QNenn auf den Stranghauptteil ausbringt.
[0033] Unter dem Begriff Stranggießmaschine fallen sämtliche Gießmaschinen, die zur kontinu¬ierlichen Produktion eines Strangs mit Lang- oder Flachproduktquerschnitt aus einer Stahl¬schmelze geeignet sind.
[0034] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Strängenden, d.h. der Strangan¬fang und das Strangende, kälter sind als der dazwischen liegende Strang (nachfolgend auch alsStranghauptteil bezeichnet), der kontinuierlich bei Nenn- Gießbedingungen gegossen wird.Hervorgerufen wird dies vor allem durch die reduzierte Gießgeschwindigkeit beim Gießstart undGießende. Zusätzlich wird Wärme über den Kaltstrang bzw. durch das Wasser, welches zusätz¬lich auf das Strangende bzw. die Strangendplatte, d.h. die Stirnfläche des Strängendes, ge¬langt, abgeführt. Wegen der geringeren Temperatur sind die Strängenden i.A. vollkommendurcherstarrt. Werden diese beiden kalten und durcherstarrten Strängenden durch die Maschi¬ne transportiert, kann es vor allem in der Biege- und Richtzone (d.h. in den Zonen, wo derStrang von der Vertikalen in die Bogenform gebogen bzw. von der Bogenform in die Horizontalerückgebogen wird) zu stark erhöhten Rollenkräften kommen, die durch den Kontakt einzelner(oder zumindest weniger) Rollen mit diesen Strangteilen bedingt werden (anstatt eines Kontaktmehrerer Rollen in einem Bereich, sodass es zu einer Aufteilung der Kräfte kommt). Die Rollen¬kräfte können weit über den maximal zulässigen Werten der Rollenlager liegen und somit zueiner Beschädigung der Rollen bzw. der Rollenlage führen.
[0035] Erfindungsgemäß wird nach dem Einführen des Kaltstrangs, des Haltens des Kalt¬strangs und des Angießens der Stranggießmaschine die Position des Kaltstrangkopfs bzw. desStranganfangs - der dem Kaltstrang köpf gegenüberliegt - beim Ausziehen des Kaltstrangs (bzw.des Strangs, da ja der Strang mit dem Kaltstrang verbunden ist) in der Strangführung zeitlichkontinuierlich oder zeitlich diskretisiert (z.B. zu definierten Abtastzeiten) erfasst (engl, „tracked").Nachdem der Stranganfang, bzw. vorzugsweise das obere Ende des Stranganfangsbereichsmit einer Länge von Länge A, 0,5 < A < 5 m, ein Paar von anstellbaren Strangführungsrollenpassiert hat, wird das Paar an den Strang angestellt, sodass das Paar den Strang berührt.Weiters wird der Stranganfangsbereich durch eine Kühldüse weniger stark abgekühlt als derStranghauptteil, der sich an den Stranganfangsbereich anschließt; konkret wird der Strangan¬fangsbereich mit einer Kühlmittelmenge Q < QNenn und der Stranghauptteil mit einer Kühlmittel¬menge Q « QNenn gekühlt. Somit wird der Stranganfang in der Sprache des Fachmanns „weichergekühlt" als der Stranghauptteil. Dadurch entspricht die Temperatur des Stranganfangsbereichseher der Temperatur des Stranghauptteils, der kontinuierlich bei Nenn-Gießbedingungen ge¬gossen wird. Vorzugsweise wird erst nachdem der Stranganfang einen Abstand von typischer¬weise mehreren Metern in Gießrichtung von einem Paar der gegenüberliegenden Strangfüh¬rungsrollen aufweist, das Paar der gegenüberliegenden Strangführungsrollen an den Strangangestellt und der Strang durch zumindest eine Kühldüse im Bereich des Paars der angestell-ten Strangführungsrolle mit der Nennkühlmittelmenge QNenn gekühlt. Dadurch dass beim Gieß- start der eigentliche Gießspalt zwischen den Strangführungsrollen und dem Strang - nicht wietechnisch üblich - unmittelbar am Stranganfang angewendet wird, sondern erst einige Meternach dem Stranganfang, wird vermieden, dass es zu einem unerwünschten Kontakt der Rollenmit dem Kaltstrang kommt bzw. die Soft Reduction nicht am kalten und daher sehr hartenStranganfangsbereich angewendet wird. Da somit die Strangführungsrollen den Strangan¬fangsbereich nicht berühren, wird einerseits die weitere Abkühlung des Strangs durch die typi¬scherweise gekühlten Rollen vermieden; andererseits wird eine Beschädigung der Rollen durchden Stranganfangsbereich präventiv und zuverlässig vermieden.
[0036] In dieser Anmeldung soll unter einer anstellbaren Strangführungsrolle sowohl eine ein¬zeln anstellbare Strangführungsrolle (siehe z.B. WO2011/095383 A1), eine Strangführungsrolleeines Strangführungssegments, die durch die Schrägstellung der Klemmzylinder des Segmentsangestellt wird, oder eine Strangführungsrolle, die durch ein (siehe z.B. W001/94051 A1) oderzwei Anstellzylinder an den Strang angestellt wird, verstanden werden.
[0037] Vorzugsweise ist die Nennkühlmittelmenge QNenn von der Gießgeschwindigkeit, demStrangalter oder besonders bevorzugt von der ortsabhängigen Strangtemperatur abhängig. Beieiner gießgeschwindigkeitsabhängigen Kühlmittelmenge ist QNenn bei einer niedrigen Gießge¬schwindigkeit kleiner als bei einer höheren Gießgeschwindigkeit. Bei einer Nennkühlmittelmen¬ge QNenn die von der Strangtemperatur abhängt, kann die Strangtemperatur entweder durchMessung (z.B. mittels eines Pyrometers) oder durch online Simulation der Strangtemperatur(z.B. durch das Softwarepaket Dynacs bzw. Dynacs 3D) ermittelt werden.
[0038] Es ist vorteilhaft, dass die von der Kühldüse auf den Stranganfangsbereich ausgebrach¬te Kühlmittelmenge Q in Abhängigkeit eines Abstands zwischen dem Stranganfang und derKühldüse erhöht wird, wobei gilt Q < QNenn· Das Erhöhen der Kühlmittelmenge bewirkt, dass dieTemperatur des Stranganfangs bzw. des Stranganfangsbereichs einigermaßen gleichmäßig andie Temperatur des Stranghauptteils, der kontinuierlich bei Nenn-Gießbedingungen gegossenwird, angepasst wird. Die Erhöhung der Kühlmittelmenge kann entweder kontinuierlich oder indiskreten Schritten erfolgen. Unter dem Abstand soll die Differenz der sogenannten metallurgi¬schen Längen verstanden werden.
[0039] Um insbesondere Seigerungen im Strang zu vermeiden, ist es vorteilhaft, wenn derStrang durch das Anstellen des Paars der anstellbaren Strangführungsrollen an den Strang inseiner Dicke reduziert wird.
[0040] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Strang bei der Reduktion seiner Dicke einenflüssigen Kern aufweist. Dadurch werden u.A. auch die Kräfte bei der Reduktion verkleinert.
[0041] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird ebenfalls durch ein Verfahren nach Anspruch 5gelöst. Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0042] Anspruch 5 betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer Stranggießmaschine bei Gießendeder eingangs genannten Art, mit den zusätzlichen Verfahrensschritten: [0043] - Erfassen einer Position des Strängendes in der Strangführung; [0044] - bevor das Strangende, vorzugsweise ein unteres Ende des Strangendbereichs, dasPaar von anstellbaren Strangführungsrollen passiert hat: Zurückziehen des Paars von anstell¬baren Strangführungsrollen, sodass das Paar den Strang nicht berührt; [0045] - Kühlen des Stranghauptteils mit Q » QNenn, wobei die Kühldüse eine KühlmittelmengeQ im Wesentlichen gleich einer Nennkühlmittelmenge QNenn auf den Strangendbereich aus¬bringt; [0046] - Kühlen des Strangendbereichs mit Q < QNenn, wobei die Kühldüse eine Kühlmittelmen¬ge Q < QNenn auf den Strangendbereich ausbringt; [0047] - Kühlen des Strängendes mit Q > QNenn, wobei die Kühldüse eine Kühlmittelmenge Q >QNenn auf das Strangende ausbringt.
[0048] Durch das Einleiten des Gießendes bildet sich in der Kokille ein Strangende aus, an das sich ein Strangendbereich mit einer Länge B und ein Stranghauptteil in Gießrichtung anschlie¬ßen. Zumindest nachdem das Gießende eingeleitet worden ist und die Zufuhr von flüssigemStahl in die Kokille, z.B. durch das Schließen eines Verteilerstopfens, gestoppt worden ist, wirdwiederum die Position des Strängendes in der Strangführung erfasst. Um Beschädigungeneines Paars von anstellbaren Strangführungsrollen zu vermeiden, wird das Paar von anstellba¬ren Strangführungsrollen bevor das Strangende, vorzugsweise bevor ein unteres Ende desStrangendbereichs, das Paar passiert hat, vom Strang zurückgezogen, sodass die beidenStrangführungsrollen den Strang nicht mehr berühren (positiv formuliert bedeutet das, dassbeide Strangführungsrollen einen Abstand von der Oberfläche des Strangs aufweisen). DerStranghauptteil wird im Wesentlich mit der Nennkühlmittelmenge QNenn gekühlt; der Strangend¬bereich wird mit einer Kühlmittelmenge Q < QNenn und das Strangende wird mit einer Kühlmit¬telmenge Q > QN8nn gekühlt. Durch das schwächere Abkühlen des Strangendbereichs wird dieTemperatur dieses Bereichs eher an die Temperatur des Stranghauptteils angepasst, sodassdie Qualität verbessert wird. Durch das starke Abkühlen des Strängendes, wird sichergestellt,dass die Strangendplatte vollständig durcherstarrt, sodass kein flüssiges Metall austreten kann.Für viele Stahlsorten ist es ausreichend, die starke Kühlung des Strängendes lediglich in denersten Kühlzonen (z.B. die Kühlzonen 1 bis 3 unmittelbar nach der Kokille) anzuwenden.
[0049] Um eine möglichst gleichmäßige Temperatur des Strangendbereichs zu erzielen, ist esvorteilhaft, wenn beim Kühlen des Strangendbereichs die von der Kühldüse ausgebrachteKühlmittelmenge Q in Abhängigkeit eines Abstands zwischen dem Strangende und der Kühldü¬se reduziert wird, wobei gilt 0 < Q < QNenn· [0050] Um ein „Spill-out" beim Gießende zu vermeiden, ist es vorteilhaft, wenn beim Kühlendes Strängendes die Kühldüse eine maximale Kühlmittelmenge Q = QMax auf den Strang aus¬bringt. Dadurch wird die Endplatte - zumindest in den ersten drei Kühlzonen der Strangführung -mit der maximalen Wasserdurchflussmenge beaufschlagt, sodass ein „spill-out" zuverlässigverhindert wird.
[0051] Um den Wasserverbrauch zu reduzieren bzw. das unerwünscht Kühlen des Strangsdurch herabtropfendes Kühlwasser zu verhindern, ist es vorteilhaft, das Kühlen durch die Kühl¬düse zu beenden, nachdem das Strangende die Kühldüse passiert hat.
[0052] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird ebenfalls durch ein Verfahren nach Anspruch 9gelöst. Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0053] Anspruch 9 betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer Stranggießmaschine bei einer vo¬rübergehenden Verlangsamung des Gießbetriebs der eingangs genannten Art, mit den zusätz¬lichen Verfahrensschritten: [0054] - Erfassen der Positionen eines unteren Endes und eines oberen Endes des Über¬gangsstücks in der Strangführung; [0055] - bevor das untere Ende des Übergangsstücks das Paar von anstellbaren Strangfüh¬rungsrollen passiert hat: Zurückziehen des Paars von anstellbaren Strangführungsrollen vomStrang, sodass das Paar das Übergangsstück nicht berührt; [0056] - nachdem das obere Ende des Übergangsstücks das Paar von anstellbaren Strangfüh¬rungsrollen passiert hat: Anstellen des Paars von anstellbaren Strangführungsrollen an denStrang, sodass das Paar den Strang berührt; [0057] - Kühlen eines Stranghauptteils mit Q * QNenn, wobei die Kühldüse eine KühlmittelmengeQ im Wesentlichen gleich einer Nennkühlmittelmenge QNenn auf den Stranghauptteil ausbringt; [0058] - Kühlen des Übergangsstücks mit Q < QNenn, wobei die Kühldüse eine KühlmittelmengeQ < Ονθππ auf das Übergangsstücks ausbringt.
[0059] Durch das Reduzieren der zugeführten Menge an flüssigem Stahl und der - aufgrund derKontinuität resultierenden - Reduktion der Strangauszugsgeschwindigkeit, entsteht ein soge¬nanntes Übergangsstück im Strang, das deutlich kälter als der Stranghauptteil ist. Eine Be¬schädigung der Strangführung wird dadurch verhindert, dass ein Paar von anstellbaren Strang- führungsrollen vor dem Passieren des Übergangsstücks zurückgezogen wird, sodass dieStrangführungsrollen das Übergangsstück nicht berühren. Nach dem Passieren des Über¬gangsstücks, wird das Paar wieder an den Strang angestellt, sodass die Rollen des Paars denStrang berühren. Dadurch dass das Übergangsstück weniger stark („weicher") gekühlt wird alsdie Stranghauptteile, werden die Temperaturen des Übergangsstück und der Stranghauptteilezumindest teilweise angepasst. Dadurch wird die Qualität des Übergangsstücks erhöht.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0060] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nach¬folgenden Beschreibung nicht einschränkender Ausführungsbeispiele, wobei auf die folgendenFiguren Bezug genommen wird, die Folgendes zeigen: [0061] Fig 1 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Verfahrens beim Gie߬ start, wobei die unterschiedlichen Phasen in den Subfiguren 1 a bis 1 d dargestelltsind; [0062] Fig 2 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Verfahrens beim Gie¬ ßende, wobei die Phasen in den Subfiguren 2a bis 2f dargestellt sind; [0063] Fig 3 eine schematische Darstellung der Kühlmengenverteilung in einem Strangan¬ fangsbereich; [0064] Fig 4 eine schematische Darstellung der Kühlmengenverteilung in einem Strangendbe¬ reich; und [0065] Fig 5 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Verfahrens bei einer vorübergehenden Verlangsamung des Gießbetriebs, wobei die Phasen in denSubfiguren 5a bis 2f dargestellt sind.
BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0066] Figur 1 zeigt das erfindungsgemäße Verfahren zum Betrieb einer Stranggießmaschinebei Gießstart, wobei die Verfahrensschritte näher in den Subfiguren 1a bis 1d dargestellt wer¬den. Die Stranggießmaschine 1 ist in diesem Fall als eine Vertikalstranggießmaschine mit einergekühlten Durchlaufkokille 3 ausgeführt, die zum Stranggießen von flüssigem Stahl zu einemStrang 2 mit Knüppel- oder Vorblockprofilquerschnitt ausgebildet ist. Die Strangführung 4 weistmehrere Paare von gegeneinander an den Strang 2 anstellbaren Strangführungsrollen 5 undmehrere Kühldüsen 10 auf. Im kontinuierlichen Gießbetrieb wird flüssiger Stahl mittels einesnicht dargestellten Tauchrohrs in die Kokille 3 eingefüllt, wo die Stahlschmelze durch eine so¬genannte Primärkühlung abkühlt wird und sich dabei ein teilerstarrter Strang 2 mit einer dünnenStrangschale ausbildet.
[0067] Fig 1a zeigt die Situation vor dem Gießbeginn, der in dieser Anmeldung als Gießstartbezeichnet wird. Nachdem ein Kaltstrang 6 von oben in die Kokille 3 eingeführt worden ist, wirdder Kaltstrang 6 in der Strangführung 4, beispielsweise durch antreibbare Strangführungsrollen8, gehalten, sodass der Kopf des Kaltstrangs (der Kaltstrang köpf 7) die Kokille fluiddicht ver¬schließt.
[0068] Fig 1b zeigt die Situation beim Angießen der Stranggießmaschine 1. Ein nicht gezeigterGießverteiler füllt Stahlschmelze über ein Tauchrohr (eng. SEN) in die Kokille 3 ein, wobei sichin der Kokille ein Gießspiegel (der sogenannte Meniskus 15) einstellt. Durch das Abkühlen derSchmelze in der Kokille 3 bildet sich ein teilerstarrter Strang 2 aus, der einen Stranganfang 16,einen Stranganfangsbereich 17 mit einer Länge A, und einen Stranghauptteil 20 aufweist. Ander Kontaktfläche zwischen dem Kaltstrangkopf 7 und dem Strang 2 bildet sich der Strangan¬fang 16 aus, der mit dem Kaltstrangkopf 7 verschweißt ist. Entgegen der Gießrichtung 9 folgtauf den Stranganfang 16 der Stranganfangsbereich 17, und auf den Stranganfangsbereich 17der Stranghauptteil 20 nach. Der zumindest teilerstarrte Strang 2 wird aus der Kokille 3 ausge¬zogen und mittels der Kühldüsen 10 der Sekundärkühlung weiter abgekühlt. Bei diesem Aus¬führungsbeispiel weist der Stranganfangsbereich eine Länge A von 3 m auf.
[0069] Fig 1c zeigt die Situation beim Ausziehen des Kaltstrangs 6 aus der Kokille 3. Der Gie߬spiegel 15 in der Kokille wird durch die Zufuhr von Stahlschmelze in etwa konstant gehalten,sodass durch das Ausziehen in Gießrichtung 9 der Kaltstrangs 6 - der mit dem Strang 2 ver¬bunden ist - durch die antreibbaren Strangführungsrollen 8 auch aus der Kokille ausgezogenwird. Für die weiteren Verfahrensschritte ist entscheidend, dass die Position des Kaltstrang¬kopfs 7 bzw. die Position des Stranganfangs 16 in der Strangführung erfasst wird. Dies erfolgtz.B. durch einen Drehgeber, der mit einer angestellten, angetriebenen Strangführungsrolle 8verbunden ist. Dem Fachmann sind aber natürlich auch andere Möglichkeiten bekannt, wie diePosition des Kaltstrangkopfs erfasst bzw. „getrackt" werden kann. Nachdem der Stranganfang16 ein Paar von anstellbaren Strangführungsrollen 5 passiert hat, wird das Paar 5 der gegen¬überliegenden Strangführungsrollen an den Strang 2 angestellt. In der Fig 1c ist dies konkretbei den beiden obersten Strangführungsrollen 5 der Fall, wobei deren Anstellung an den Strang2 durch je einen Pfeil angedeutet worden ist. Außerdem ist in dieser Figur zu erkennen, dassdas oberste Kühldüsenpaar 10 eine reduzierte Kühlmittelmenge Q < QNenn des KühlmediumsWasser auf den Stranganfangsbereich 17 ausbringt. Die reduzierte Kühlmittelmenge wird in denFiguren durch einen dünnen Kühlmittelstrahl dargestellt. Der Stranganfangsbereich 17 ist durchden Stranganfang 16 und durch die Länge A definiert.
[0070] Fig 1d zeigt eine weitere Situation beim Gießstart, wobei der Strang 2 weiter aus derKokille 3 ausgezogen worden ist. Konkret hat der Stranganfang 16 die beiden obersten Paarevon Strangführungsrollen 5 passiert, sodass beide Paare an den Strang 2 angestellt sind. DerStranganfangsbereich 17 mit einer Länge von A = 3 m, der mit einer reduzierten Kühlmittel¬menge gekühlt wird, ist ebenfalls eingezeichnet.
[0071] Die oberste Kühldüse 10 liegt bereits außerhalb des Stranganfangsbereichs 17, sodassder Stranghauptteil 20 des Strangs 2 mit der Nennkühlmittelmenge QNenn, die im konkreten Fallvon der Gießgeschwindigkeit abhängig ist, gekühlt wird. Das Ausbringen der Nennkühlmittel¬menge ist in den Figuren durch einen breiten Kühlmittelstrahl dargestellt.
[0072] Nach einem alternativen Verfahren werden die anstellbaren Strangführungsrollen 5 nichtunmittelbar nach dem Passieren des Stranganfangs 16 an den Strang angestellt, sondern erstnachdem das obere Ende 17a die Rollen 5 passiert hat bzw. der Stranganfang 16 eine Positionerreicht hat, die der Strangführungsrolle 5 um einen bestimmten Abstand A nachgelagert ist.
[0073] Gemäß eines weiteren Verfahrens wird die von der Kühldüse 10 auf den Strangan¬fangsbereich 17 ausgebrachte Kühlmittelmenge Q in Abhängigkeit eines Abstands 11 zwischendem Stranganfang 16 und der Kühldüse 10 erhöht, wobei gilt 0 < Q < QNenn· Somit wird derStranganfang 16 bzw. der Stranganfangsbereichs 17 weniger stark abgekühlt als das nachfol¬gende Stranghauptstück 20, wobei die Kühlmittelmenge Q kontinuierlich oder diskret auf QNennerhöht wird.
[0074] Fig 3 zeigt, wie die von einer Kühldüse 10 auf den Stranganfangsbereich 17 mit Länge Aausgebrachte Kühlmittelmenge Q über den Abstand x (in Fig 1d das Bezugszeichen 11, wobeix entgegen der Gießrichtung 9 verläuft) zwischen dem Stranganfang 16 und der Kühldüseerhöht wird. Die durchgezogene Linie gibt eine Kühlmengenverteilung an, wobei die Kühlmit¬telmenge Q durch die Gleichung Q = ®Nenn x gegeben ist. Im Gegensatz dazu folgt die Kühlmit-
A telmengenverteilung entsprechend der strichlierte Linie der Gleichung Q = —QMM.x+QMin>
A wobei QMin eine minimale Kühlmittelmenge für den Stranganfang 16 angibt.
[0075] Die Figur 2 mit den Subfiguren 2a bis 2f zeigen die Verfahrensschritte bei Gießendeebenfalls für die Vertikalstranggießmaschine zur Herstellung von Langprodukten nach Fig 1.
[0076] Fig 2a zeigt den kontinuierlichen Betrieb der Stranggießmaschine 1, wobei sämtlicheStrangführungsrollen 5, 8 der Strangführung an den Strang 2 angestellt sind und der Strang 2durch die Kühldüsen 10 mit der Nennkühlmittelmenge QNenn (dargestellt durch einen breitenKühlmittelstrahl) abgekühlt wird.
[0077] Fig 2b zeigt das Stoppen der Zufuhr von flüssigem Stahl in die Kokille 3, wodurch derGießspiegel bzw. der Meniskus 15 gegenüber der stationären Lage der Fig 1a etwas absinkt.
[0078] Durch die Abkühlung der Stahlschmelze in der Kokille bildet sich ein Strangende 18 aus,auf das in Gießrichtung 9 der Strangendbereich 19 mit einer Länge B von beispielsweise 3 m,und der Stranghauptteil 20 mit unbestimmter Länge nachfolgt. Der Strang 2 wird weiterhin inGießrichtung 9 aus der Kokille 3 ausgezogen, wobei die Position des Strängendes 18 in derStrangführung 4 erfasst wird. Da die die obersten Kühldüsen außerhalb des Strangendbereichs19 liegen, bringen die Kühldüsen 10 noch die Nenn-Kühlmittelmenge QNenn auf den Strang 2aus.
[0079] Fig 2c zeigt eine Position des Strangs 2, wobei unmittelbar bevor das untere Ende desStrangendbereichs 19a das oberste Paar von anstellbaren Strangführungsrollen 5 passiert hat,das Paar vom Strang 2 zurückgezogen wird, sodass das Paar den Strangendbereich nichtberührt, d.h. dass die Rollen des Paars einen Abstand quer zur Gießrichtung 9 zum Strangaufweisen. Das Zurückziehen ist durch einen Pfeil dargestellt.
[0080] Fig 2d zeigt eine weitere Position des Strangs 2, wobei der Strangendbereich 19 vonden oberste Kühldüsen 10 mit einer reduzierten Kühlmittelmenge Q < QNenn gekühlt wird.
[0081] Fig 2e zeigt eine weitere Position des Strangs 2 beim Gießende, wobei die oberstenzwei Paare von Strangführungsrollen 5 vom Strang zurückgezogen wurden. Die zweite Reiheder Kühldüsen 10 kühlt den Strangendbereich 19 wiederum mit einer reduzierten Kühlmittel¬menge. Nachdem allerdings das Strangende 18 bereits eine Position erreicht hat, bei der derKühlbereich der obersten Reihe von Kühldüsen 10 bereits das Strangende erfasst, wird dasStrangende mit der maximalen Kühlmittelmenge Q = QMax gekühlt.
[0082] Fig 2f zeigt schließlich den Fall, bei der das Strangende 18 bereits die oberste Reihevon Kühldüsen 10 passiert hat, sodass das Kühlen durch diese Kühldüsen 10 beendet wird. Inder gezeigten Stellung, wird die dritte Reihe von anstellbaren Rollen 5 vom Strang 2 zurückge¬zogen.
[0083] Auch beim Verfahren für das Gießende ist es möglich, dass beim Kühlen des Stran¬gendbereichs 19 die von einer Kühldüse 10 ausgebrachte Kühlmittelmenge Q in Abhängigkeiteines Abstands 11 zwischen dem Strangende 13 und der Kühldüse 10 reduziert wird, wobei gilt0 < Q < Qisjenn- [0084] Fig 4 zeigt, wie die von einer Kühldüse 10 auf den Strangendbereich 19 mit einer LängeB und auf das Strangende 18 mit einer Länge B ausgebrachte Kühlmittelmenge Q über denAbstand y (siehe Fig 2f, wobei y in Gießrichtung 9 verläuft) zwischen dem Strangende 18 undder Kühldüse 10 eingestellt wird. Die durchgezogene Linie gibt eine Kühlmengenverteilung an,wobei für den Abstand 0 < y < E die Kühlmittelmenge Q = QMax beträgt und für den Abstand E < y < B die Kühlmittelmenge durch die Gleichung Q = ®Nem—y gegeben ist. Im Gegensatz dazu 2( B — E )
ist die Kühlmittelmengenverteilung entsprechend der strichlierte Linie für den Abstand 0 < y < E mit Q = QNenn und für den Abstand E < y < B durch die Gleichung Q = ®Nenn y gegeben.
B-E
[0085] In Fig 5 ist das Verfahren zum Betrieb der Stranggießanlage gemäß Fig 1 bei einervorübergehenden Verlangsamung des Gießbetriebs dargestellt.
[0086] Fig 5a zeigt den kontinuierlichen Betrieb der Stranggießmaschine, wobei in einer Kokille3 flüssiger Stahl zu einem teilerstarrten Strang 2 mit Knüppelprofil vergossen wird. Der Strangwird in der Strangführung 4 durch die angestellten Strangführungsrollen 5 geführt und durch dieKühldüsen 10 mit Kühlwasser gekühlt. Dabei wird der Strang 2 kontinuierlich mit einer Aus¬zugsgeschwindigkeit vNenn durch die antreibbaren Strangführungsrollen 8 in Gießrichtung 9 ausder Kokille ausgezogen.
[0087] Fig 5b zeigt die Situation bei der Reduktion der Zufuhrrate von flüssigem Stahl in die
Kokille 3. Durch die Zurücknahme der der Kokille 3 zugeführten Stahlmenge sinkt der Meniskus15 etwas ab. Gleichzeitig bzw. unmittelbar nach der Reduktion wird ebenfalls die Strangaus¬zugsgeschwindigkeit v reduziert, sodass v < vNenn beträgt. Durch die Reduktion der Zuflussratevon Stahl in die Kokille 3 bzw. die Reduktion der Auszugsgeschwindigkeit v wird die Ausbildungeines Übergangsstücks 21 initiiert, wobei in der Fig 5b das untere Ende 21a des Übergangs¬stücks ausgebildet wird.
[0088] In Fig 5c wird die reduzierte Zuflussrate und die reduzierte Ausziehgeschwindigkeit v derFig 5b aufrechterhalten, wodurch sich das Übergangsstück 21 weiter ausgebildet. Der demÜbergangsstück in Gießrichtung 9 nachfolgende Strangteil wird als unteres Stranghauptstück20a bezeichnet.
[0089] In Fig 5d wird der kontinuierliche Nennbetrieb der Stranggießmaschine 1 wiederherge¬stellt, wobei die Zuflussrate und die Strangauszugsgeschwindigkeit wieder auf die Nennwerteerhöht werden. Dabei wird das obere Ende 21b des Übergangsstücks 21 ausgebildet, wodurchdie Ausbildung des Zwischenstücks 21 beendet wird.
[0090] Die Positionen des oberen 21b und unteren Endes 21a des Übergangsstücks 21 werdenz.B. mittels der angetriebenen Strangführungsrollen 8 erfasst, sodass deren Positionen für dienachfolgende Stellung der anstellbaren Strangführungsrollen 5 und der Kühldüsen 10 verwen¬det werden können.
[0091] Fig 5e zeigt, wie der Strang 2 mit dem unteren Stranghauptstück 20a, dem Übergangs¬tück 21 und dem oberen Stranghauptstück 20b, das dem Übergangsstück nachfolgt, aus derKokille 3 mit vNenn ausgezogen wird. Das oberste Paar von Strangführungsrollen 5 wird unmit¬telbar bevor das untere Ende 21a des Übergangsstück 21 das Paar 5 passiert, vom Strang 2zurückgezogen (dargestellt durch Pfeile), sodass die Rollen des Paars 5 das Übergangsstück21 nicht berühren. Dadurch wird das Übergangsstück 21 durch die gekühlten Strangführungs¬rollen 5 weniger stark abgekühlt als die Stranghauptstücke 20a, 20b. Das oberste Paar vonKühldüsen 10 kühlt das untere Stranghauptstück 20a des Strangs 2 mit einer KühlmittelmengeQ = Ονθππ sb.
[0092] Fig 5f zeigt eine weitere Situation bei der Erzeugung des Übergangsstücks 21. DerStrang 2 wird weiter ausgezogen, wobei das oberste Paar von Strangführungsrollen wieder anden Strang 2 bzw. das obere Stranghauptstück 20b anstellt wurde. Auch das zweite Paar vonStrangführungsrollen hat diese Sequenz von Zurückziehen vom Strang und Wiederanstellen anden Strang bereits durchlaufen. Auch das oberste Paar von Kühldüsen 10 hat eine Sequenzdurchlaufen, bei der das untere und das obere Stranghauptstück 20a, 20b mit Q = QNenn unddas dazwischen liegende Übergangsstück 21 mit Q < QNenn gekühlt worden ist. In der Figur wirdeine reduzierte Kühlmittelmenge durch eine dünneren Kühlmittelstrahl dargestellt. Das drittePaar von Rollen 5 wurde bevor das untere Ende 21a des Übergangsstücks 21 die Rollen pas¬siert, vom Strang zurückgezogen, sodass die Rollen das Übergangsstück 21 nicht berühren. InFig 5f wird das Übergangsstück 21 durch das zweite Paar von Kühldüsen 10 mit einer Kühlmit¬telmenge Q < QNenn abgekühlt.
[0093] Somit werden die anstellbaren Strangführungsrollen 5 entsprechend der Position desÜbergangsstücks 21 verfahren, sodass die Rollen das Übergangsstücks 21 nicht berühren. DasZurückziehen kann entweder unmittelbar vor dem Passieren des unteren Ende 21a erfolgen,oder bereits einige Meter vor dem eigentlichen Passieren erfolgen. Analog dazu kann das An¬stellen des Paars der Rollen 5 entweder unmittelbar nach dem Passieren des oberen Endes21b des Übergangsstücks erfolgen, oder erst einige Meter nach dem eigentlichen Passierendes Übergangsstücks 21.
[0094] Obwohl die Erfindung in den Ausführungsbeispielen für eine Vertikalstranggießmaschinedargestellt wurde, ist die Erfindung keineswegs darauf beschränkt. Vielmehr ist sie für Vertikal-,Bogen- und Horizontalstranggießmaschinen uneingeschränkt anwendbar. Bei Bogenmaschinenist allerdings zu beachten, dass der Abstand zwischen zwei Elementen (z.B. einem Strangendeund einer Kühldüse) durch die Bogenlänge einer neutralen Strangfaser zwischen diesen Eie- menten gegeben ist.
[0095] Obwohl die Erfindung im Detail durch die bevorzugten Ausführungsbeispiele näherillustriert und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispieleeingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohneden Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.
LISTE DER BEZUGSZEICHEN 1 Stranggießmaschine 2 Strang 3 Kokille 4 Strangführung 5 anstellbare Strangführungsrolle 6 Kaltstrang 7 Kaltstrangkopf 8 antreibbare Strangführungsrolle 9 Gießrichtung 10 Kühldüse 11 Abstand 15 Meniskus 16 Stranganfang, unteres Ende des Stranganfangsbereichs 17 Stranganfangsbereich 17a oberes Ende des Stranganfangsbereichs 18 Strangende 19 Strangendbereich 19a unteres Ende des Strangendbereichs 20 Stranghauptteil 20a unterer Stranghauptteil 20b oberer Stranghauptteil 21 Übergangsstück 21 a unteres Ende des Übergangsstücks 21 b oberes Ende des Übergangsstücks A Länge Q Kühlmittelmenge QNenn Nenn-Kühlmittelmenge QMin Minimale Kühlmittelmenge QMax Maximale Kühlmittelmenge x,y Abstand
Claims (9)
- Patentansprüche 1. Verfahren zum Betrieb einer Stranggießmaschine (1) bei Gießstart, wobei die Stranggie߬maschine (1) eine Kokille (3) und eine Strangführung (4) umfasst, und die Strangführung (4) zumindest ein Paar von anstellbaren Strangführungsrollen (5) und zumindest eineKühldüse (10) umfasst, aufweisend folgende Verfahrensschritte: - Einführen eines Kaltstrangs (6) in die Stranggießmaschine (1); - Halten des Kaltstrangs (6) in der Strangführung (4), wobei ein Kaltstrangkopf (7) die Ko¬kille (3) fluiddicht verschließt; gekennzeichnet durch die nachfolgenden Verfahrensschritte: - Angießen der Stranggießmaschine (1), wobei flüssiger Stahl in die Kokille (3) gegossenwird und sich dabei ein zumindest teilerstarrter Strang (2), der einen Stranganfang (16),einen nachfolgenden Stranganfangsbereich (17) mit einer Länge A, 0,5 < A < 5 m, undnachfolgend einen Stranghauptteil (20) aufweist, ausbildet; - Ausziehen des Kaltstrangs (6), wobei der Kaltstrang (6) in Gießrichtung (9) aus der Ko¬kille (3) ausgezogen wird; - Erfassen einer Position des Stranganfangs (16) in der Strangführung (4); - nachdem der Stranganfang (16), vorzugsweise ein oberes Ende (17a) des Strangan¬fangsbereich (17), das Paar von anstellbaren Strangführungsrollen (5) passiert hat: An¬stellen des Paars an den Strang (2), sodass das Paar den Strang (2) berührt; - Kühlen des Stranganfangsbereichs (17) mit Q < 0Νβηη, wobei die Kühldüse (10) eineKühlmittelmenge Q kleiner einer Nennkühlmittelmenge QNenn auf den Stranganfangsbe¬reich (17) ausbringt; - Kühlen des Stranghauptteils (20) mit Q = QNenn, wobei die Kühldüse (10) eine Kühlmit¬telmenge Q im Wesentlichen gleich QNenn auf den Stranghauptteil (20) ausbringt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Kühldüse (10)auf den Stranganfangsbereich (17) ausgebrachte Kühlmittelmenge Q in Abhängigkeit einesAbstands (11) zwischen dem Stranganfang (16) und der Kühldüse (10) erhöht wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Strang (2) durch dasAnstellen des Paars der anstellbaren Strangführungsrollen (5) an den Strang (2) in seinerDicke (12) reduziert wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Strang (2) bei der Reduk¬tion seiner Dicke (12) einen flüssigen Kern aufweist.
- 5. Verfahren zum Betrieb einer Stranggießmaschine (1) bei Gießende, wobei die Strang¬gießmaschine (1) eine Kokille (3) und eine Strangführung (4) umfasst, und die Strangfüh¬rung (4) zumindest ein Paar von anstellbaren Strangführungsrollen (5) und zumindest eineKühldüse (10) umfasst, aufweisend folgende Verfahrensschritte: - Stranggießen eines Strangs (2), wobei in der Kokille (3) flüssiger Stahl zu einem zumin¬dest teilerstarrten Strang (2) vergossen wird; - Stoppen der Zufuhr von flüssigem Stahl in die Kokille (3), wodurch sich in der Kokille (3)ein Strangende (18) ausbildet, sodass der Strang (2) ein Strangende (18), einen nach¬folgenden Strangendbereich (19) mit einer Länge B, 0,5 < B < 5 m, und nachfolgend ei¬nen Stranghauptteil (20) aufweist; - Ausziehen des Strangs (2), wobei der Strang (2) in Gießrichtung (9) aus der Kokille (3)ausgezogen wird; - Erfassen einer Position des Strängendes (18) in der Strangführung (4); - bevor das Strangende (18), vorzugsweise ein unteres Ende (19a) des Strangendbe¬reichs (19), das Paar von anstellbaren Strangführungsrollen (5) passiert hat: Zurückzie¬hen des Paars von anstellbaren Strangführungsrollen (5), sodass das Paar den Strang (2) nicht berührt; - Kühlen des Stranghauptteils (20) mit Q » QNenn, wobei die Kühldüse (10) eine Kühlmit¬telmenge Q im Wesentlichen gleich einer Nennkühlmittelmenge QNenn auf den Strang¬hauptteil (20) ausbringt; - Kühlen des Strangendbereichs (17) mit Q < QNenn, wobei die Kühldüse (10) eine Kühlmit¬telmenge Q < QNenn auf den Strangendbereich (17) ausbringt; - Kühlen des Strängendes (18) mit Q > QNenn, wobei die Kühldüse (10) eine Kühlmittel¬menge Q > QNenn auf das Strangende (18) ausbringt.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass beim Kühlen des Strangend¬bereichs (19) die von der Kühldüse (10) ausgebrachte Kühlmittelmenge Q in Abhängigkeiteines Abstands (11) zwischen dem Strangende (13) und der Kühldüse (10) reduziert wird.
- 7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass beim Kühlen des Strängen¬des (18) die Kühldüse (10) eine maximale Kühlmittelmenge Q = QMax auf den Strang (2)ausbringt.
- 8. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass nachdem das Strangende (18) die Kühldüse (10) passiert hat, das Kühlen durch die Kühldüse (10) beendet wird.
- 9. Verfahren zum Betrieb einer Stranggießmaschine (1) bei einer vorübergehenden Verlang¬samung des Gießbetriebs, wobei die Stranggießmaschine (1) eine Kokille (3) und eineStrangführung (4) umfasst, und die Strangführung (4) zumindest ein Paar von anstellbarenStrangführungsrollen (5) und zumindest eine Kühldüse (10) umfasst, aufweisend folgendeVerfahrensschritte: - Stranggießen eines Strangs (2), wobei in der Kokille (3) flüssiger Stahl zu einem zumin¬dest teilerstarrten Strang (2) vergossen wird; - Ausziehen des Strangs (2) mit einer Geschwindigkeit v, wobei der Strang (2) in Gießrich¬tung (9) mit v im Wesentlichen gleich einer Nenn-Geschwindigkeit vNenn aus der Kokille (3) ausgezogen wird; - Reduzieren einer Zufuhrrate von flüssigem Stahl in die Kokille (3), wodurch die Ausbil¬dung eines Übergangsstücks (21) beginnt; - Ausziehen des Strangs (2) mit v < νΝ0ηη; - Erhöhen der Zufuhrrate von flüssigem Stahl in die Kokille (3), wodurch die Ausbildungeines Übergangsstücks (21) beendet wird, sodass der Strang (2) einen unteren Strang¬hauptteil (20a), ein Übergangsstück (21) und einen oberen Stranghauptteil (20b) auf¬weist; - Ausziehen des Strangs (2) mit v « vNenn; - Erfassen der Positionen eines unteren Endes (21a) und eines oberen Endes (21b) desÜbergangsstücks (21) in der Strangführung (4); - bevor das untere Ende des Übergangsstücks (21a) das Paar von anstellbaren Strang¬führungsrollen (5) passiert hat: Zurückziehen des Paars von anstellbaren Strangfüh¬rungsrollen (5) vom Strang (2), sodass das Paar das Übergangsstück (21) nicht berührt; - nachdem das obere Ende (21b) des Übergangsstück (21) das Paar von anstellbarenStrangführungsrollen (5) passiert hat: Anstellen des Paars von anstellbaren Strangfüh¬rungsrollen (5) an den Strang (2), sodass das Paar den Strang (2) berührt; - Kühlen eines Stranghauptteils (20a, 20b) mit Q * QNenn, wobei die Kühldüse (10) eineKühlmittelmenge Q im Wesentlichen gleich einer Nennkühlmittelmenge QNenn auf denStranghauptteil (20) ausbringt; - Kühlen des Übergangsstücks (21) mit Q < 0Νβηη, wobei die Kühldüse (10) eine Kühlmit¬telmenge Q < QNenn auf das Übergangsstücks (21) ausbringt. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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