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AT410264B - Einrichtung zum behindern von auf einer fahrbahn entgegen der dort vorgeschriebenen fahrtrichtung fahrenden kraftfahrzeugen - Google Patents

Einrichtung zum behindern von auf einer fahrbahn entgegen der dort vorgeschriebenen fahrtrichtung fahrenden kraftfahrzeugen Download PDF

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AT410264B
AT410264B AT199399A AT199399A AT410264B AT 410264 B AT410264 B AT 410264B AT 199399 A AT199399 A AT 199399A AT 199399 A AT199399 A AT 199399A AT 410264 B AT410264 B AT 410264B
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elastic
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Hribernig Armin
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Priority to AU18424/01A priority patent/AU1842401A/en
Priority to PCT/AT2000/000316 priority patent/WO2001038644A1/de
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F13/00Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions
    • E01F13/10Vehicle barriers specially adapted for allowing passage in one direction only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Behindern von auf einer Fahrbahn entgegen der dort vorgeschriebenen Fahrtrichtung fahrenden Kraftfahrzeugen, mit einem Sensor zum Erfassen von entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fahrenden Fahrzeugen, der bei Erfassen eines entgegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung fahrenden Fahrzeuges die Überführung mindestens einer beweglichen, elastischen Barriere aus einer Freigabestellung in eine Barrierestellung zur Behinderung dieses Fahrzeuges auslöst, wobei sich die Barriere in der Barrierestellung als Wand im Wesentlichen quer zur Fahrbahnrichtung, vorzugsweise in Höhe der Fahrzeugkabine, erstreckt. 



   Es gibt bereits verschiedene Einrichtungen, um sog. "Geisterfahrer", welche z. B. auf Autobah- nen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs sind, am falschen Auf- oder Einfah- ren zu hindern. Beispielsweise können Autofahrer, die sich gerade auf einer Autobahnabfahrt entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fortbewegen, mit Hilfe von optischen und akusti- schen Warnsignalen auf diese Situation aufmerksam gemacht werden. Da diese Fahrzeuglenker allerdings oft ein verringertes Aufnahmevermögen - z. B. auf Grund ihres Alters, oder von psychi- schen oder physischen Mängeln, etwa bei übermässigem Alkoholkonsum - haben, ist es sehr wahr- scheinlich, dass diese optischen und akustischen Warnsignale vom Fahrzeuglenker nicht wahrge- nommen werden, und es dadurch zu schweren Verkehrsunfällen kommt. 



   Ferner besteht die Möglichkeit, bei der Erfassung eines Verkehrsteilnehmers, der sich entge- gen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf einer Autobahnzufahrt oder dergleichen fortbewegt, die Zufahrt mittels Schranken, Krallen oder dergleichen zu sperren. Hierbei kann es allerdings zu schweren Beschädigungen des Fahrzeuges und zu Verletzungen des Lenkers kommen, wobei dieser sich in der Regel nicht bewusst ist, dass er mit seinem Fahrzeug entgegen der vorgeschne- benen Fahrtrichtung fährt; wenn er nun vollkommen unvermutet auf ein Hindernis trifft, ist es ihm häufig nicht mehr möglich zu bremsen, und er fährt gegen die Schranken bzw. Krallen. 



   Aus der US 3 876 973 A ist es bekannt, zur Vermeidung von Fahrzeugen, die gegen die vorge- schriebene Fahrtrichtung unterwegs sind, nach der Erfassung dieses "Geisterfahrers" mit Hilfe eines Sensors einen Schranken auszuschwenken, welcher zur Fahrbahnrichtung schräggestellt ist, und der sich in einer Höhe entsprechend jener der Fahrzeugreifen erstreckt. Hierdurch soll der Autofahrer ohne Beschädigung des Fahrzeuges in eine Umkehrzone abgelenkt werden, von der er nur in der vorgeschriebenen Fahrtrichtung wieder auf die Fahrbahn zurückkehren kann.

   Obwohl hier die Fahrzeugkarosserie möglicherweise unbeschädigt bleibt, werden doch beträchtliche Schä- den an der Lenkung des Fahrzeuges auftreten, und darüber hinaus ist es sehr wahrscheinlich, dass die Sperre auf Grund ihrer geringen Höhe übersehen wird, der Autolenker daher mit unge- bremster Geschwindigkeit gegen die Absperrung prallt und somit doch wiederum Unfälle mit Ver- letzten die Folge sind. 



   Aus der DE 28 47 043 A1 ist eine automatische Fahrbahnsperre bekannt, welche mit einer elastischen Wand ausgebildet ist, die um eine waagrechte, quer zur Fahrbahn verlaufende Achse hochschwenkbar ist; die bekannte Sperre wird bei Erfassen eines entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fahrenden Fahrzeuges betätigt und aus der liegenden Position in die aufrechte Barrierestellung überführt. Dabei ist unter anderem von Nachteil, dass die Wand in der Ruhestel- lung auf der Fahrbahnoberfläche aufliegt und somit einer starken Abnutzung - durch die korrekt fahrenden Fahrzeuge - unterliegt. Darüber hinaus ist im Winter (bei Schnee und Eis) die Funkti- onssicherheit einer derartigen Barriere nicht mehr gegeben, da die elastische Wand möglicherwei- se an der Fahrbahnoberfläche anfriert oder auf Grund einer Schneelast nicht in die Barrierestellung überführbar ist. 



   Es ist nun Ziel der Erfindung, eine zuverlässige Einrichtung der eingangs angeführten Art zu schaffen, welche von einem Fahrzeuglenker auch bei schlechter Sicht bzw. bei Beeinträchtigung des Hörverhaltens wahrgenommen werden kann und überdies den Lenker, selbst wenn er gegen die Barriere fährt, nicht in Gefahr bringt. Darüber hinaus soll ein starker Verschleiss der elastischen Barriere, z. B. durch das ständige Überfahren von Fahrzeugen, die in der vorgeschriebenen Fahrt- richtung fahren, vermieden werden, und nach Möglichkeit sollen die Betreiber der Fahrzeuge, die in der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fahren, von der Einrichtung in der Freigabestellung nicht irritiert werden. 



   Dieses Ziel wird bei einer Einrichtung der eingangs angeführten Art erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die elastische Barriere in einer im Bereich des Fahrbahnrandes vorgesehenen, im Wesentlichen vertikalen Säule angeordnet ist. Zu Folge der seitlichen Anbringung der elastischen 

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 Barriere wird ein Überfahren der Barriere bzw. Wand durch Fahrzeuge, die in der vorgeschriebe- nen Fahrtrichtung die Einrichtung passieren, vermieden, da die Wand in der Freigabestellung (Ruhestellung) im Bereich der Säule zur Seite geschwenkt, nach oben geschwenkt oder eingerollt ist. Hierdurch kann nicht nur eine unnötige Irritation eines sich vorschriftsmässig fortbewegenden Fahrers vermieden werden, sondern unterbleibt auch die starke Abnützung der elastischen Wand durch in der vorgeschriebenen Fahrtrichtung darüberfahrenden Fahrzeuge. 



   Ferner kann die elastische Barriere zu Folge der seitlichen Anbringung an der Säule in der Bar- rierestellung seitlich weggestossen werden, wenn ein Kfz dagegenfährt, d. h. die Barriere-Wand wird nicht überfahren, wodurch der Verschleiss der elastischen Wand weiter verringert wird ;    bestehen dann auch vorteilhafte Konstruktionsmöglichkeiten für die Barriere, wie insbesondere   jene mit Luftschläuchen. 



   Im Übrigen wird ein Lenker, der sich entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fortbewegt, durch die elastische Wand auf mehrfache Weise gewarnt, dass er sich in der falschen Fahrtrich-    tung bewegt : wesentliche Warneffekt wird dadurch erreicht, dass der Fahrer - insbesondere   wenn sich die Barriere in Höhe der Fahrzeugkabine erstreckt - scheinbar eine Wand vor sich sieht, wodurch er unwillkürlich sein Fahrzeug abzubremsen versucht, um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen. Sollte es dem Fahrer allerdings auf Grund einer relativ späten Wahrnehmung der elasti- schen Wand nicht mehr möglich sein, vor der scheinbaren Wand stehen zu bleiben, weicht die elastische Wand bei einem Aufprall zur Seite hin bzw. nach oben hin aus, wodurch Verletzungen des Fahrers sowie (stärkere) Beschädigungen des Fahrzeugs vermieden werden.

   Dabei wird es allerdings spürbar zu einem Widerstand für das Fahrzeug kommen, wodurch dem Fahrer auch bei schlechtesten Sichtverhältnissen verdeutlicht wird, dass er sich entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fortbewegt. Darüber hinaus wird beim Aufprall an der elastischen Wand auch ein ohne weiteres wahrzunehmendes Geräusch auftreten. Somit wird der Fahrer auch bei einer Beein- trächtigung des Sehvermögens unweigerlich darauf aufmerksam gemacht, dass er sich unvor- schriftsmässig verhält, ohne ihn selbst zu gefährden oder das Fahrzeug zu beschädigen, wodurch der Fahrer umgehend stoppen, zurücksetzen bzw. umdrehen und die Weiterfahrt in der vorge- schriebenen Fahrtrichtung aufnehmen kann. 



   Für eine erhöhte Sicherheit oder um nach einer Aktivierung die elastische Wand in eine neutra- le Stellung zu überführen, ist es vorteilhaft, wenn die elastische Wand in der Barrierestellung in der Halterung entgegen einem Widerstand um eine allgemein vertikale Achse schwenkbar gelagert ist. 



   Für einen besonders weichen, sicheren Aufprall eines Fahrzeuges, sollte der Fahrer nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand kommen, ist es günstig, wenn die elastische Wand aus aufblasbaren Luftschläuchen ausgebildet ist. 



   Da es möglich ist, einen ausreichend weichen Aufprall zu realisieren, ohne Luftschläuche über den gesamten Querschnitt der elastischen Barriere vorzusehen, ist es zur Begrenzung der erfor- derlichen Druckluftmenge günstig, wenn die aufblasbaren Luftschläuche durch flexibles Bahnmate- rial verbunden sind. 



   Ein besonders einfacher Wechsel zwischen der Freigabestellung und der Barrierestellung ist dann möglich, wenn die aufblasbaren Luftschläuche im druckfreien Zustand aufgerollt vorliegen. 



   Um die Luftschläuche im druckfreien Zustand einfach in die Freigabestellung zu überführen bzw. darin zu halten, ist es auch von Vorteil, wenn die aufblasbaren Luftschläuche mit in die einge- rollte Stellung vorgespannte Rollfedern ausgestattet sind. 



   Eine konstruktiv einfache Herstellung sowie ein hohes Mass an Funktionalität wird hier ferner erreicht, wenn die Rollfedern jeweils zwischen einer inneren Druckwand und einem äusseren Man- tel der Luftschläuche vorgesehen sind. 



   Um eine besonders hohe Lebensdauer mit nur geringen Spannungsverlusten der Rollfedern zu erreichen, ist es günstig, wenn die Rollfedern durch Spiralfederbänder, vorzugsweise aus Feder- stahl, gebildet sind. 



   Für eine Barriere, die keine Druckluft benötigt und eine nahezu unbeschränkte Lebensdauer aufweist, ist es von Vorteil, wenn die elastische Wand mit zumindest teilweise elastisch ausbiegba- ren Stäben ausgebildet ist 
Um die elastischen Stäbe aus der Freigabestellung in die Barrierestellung und von der Barne- restellung in die Freigabestellung überführen zu können, ist es von Vorteil, wenn die elastischen Stäbe über Gelenke mit im Wesentlichen horizontaler Gelenkachse zwischen dem geschlossenen 

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 und dem offenen Zustand schwenkbar sind. 



   Um in der Freigabestellung eine möglichst kompakte Stellung der elastischen Stäbe zu errei- chen, die sich dann ergibt, wenn die elastischen Stäbe in Art eines Fächers zusammenschiebbar sind, ist es günstig, wenn die im Wesentlichen horizontal gelagerten elastischen Stäbe vertikal beabstandet sind. 



   Um eine scheinbar durchgehende Wand zu simulieren, welche den Fahrzeuglenker ab- schreckt, weiter entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung zu fahren, ist es günstig, wenn an den Stäben, Lamellen oder dergleichen Bahnmaterial angebracht sind. 



   Um möglichst den Eindruck zu erwecken, dass eine geschlossene Wand in der Behinderungs- stellung der Barriere vorliegt, ist es günstig, wenn in beiden Fahrbahnrandbereichen Halterungen vorgesehen sind, an welchen elastische Wände vorgesehen sind, deren frei auskragende Stirnsei- ten einander in der Barrierestellung im Wesentlichen berühren. 



   Für eine möglichst gleichmässige Gewichts- bzw. Lastverteilung auf die beiden Barrieren ist es günstig, wenn sich jede elastische Wand in der Barrierestellung im Wesentlichen über eine Fahr- bahnhälfte erstreckt. 



   Damit es möglich ist, die Fahrbahn rasch wieder freizugeben nachdem die elastische Wand in die Barrierestellung gebracht worden ist, ist es von Vorteil, wenn die Halterung eine fixierbare Dreheinrichtung aufweist, mit der die elastische Wand aus der Barrierestellung um eine allgemein vertikale Achse in eine zur Fahrbahn parallele, inaktive Stellung verdrehbar ist. 



   Um einem mutwilligen Durchfahren der Barriere auf Grund von Leichtsinn oder Wetten entge- genzuwirken, ist es günstig, wenn die elastische Wand an ihrer Oberfläche Splitter, z. B. aus Kera-    mik oder Quarz, aufweist ; Splitter beschädigen das Fahrzeug und machen eine Neulackie-   rung notwendig, was auch bei der Ausforschung eines solchen Fahrzeuges und seines Lenkers hilft. 



   Für eine zusätzliche optische Reizsetzung und den um den Fahrzeuglenker über sein Fehlver- halten aufzuklären, ist es von Vorteil, wenn an der Oberfläche der elastischen Wand Warnelemen- te, z. B. reflektierende Schriftzüge bzw. Symbole, vorgesehen sind. 



   Um eine Durchfahrt in der vorgeschriebenen Fahrtrichtung wieder zu ermöglichen, nachdem ein Geisterfahrer von dem Sensor erfasst worden und umgekehrt ist, ist es vorteilhaft, wenn eine Steuereinheit vorgesehen ist, welche die elastische Wand nach einer vorbestimmten Zeit, z.B. 10s - 20s, wieder aus der Barrierestellung in die Freigabestellung überführt 
Um auch feststellen zu können, ob sich ein Fahrzeug in der vorgeschriebenen Fahrtrichtung bewegt, und gegebenenfalls ein Warnsignal abzugeben, ist es günstig, wenn ein Sensor zum Erfassen von in der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fahrenden Fahrzeugen auf der dem Sensor zum Erfassen der entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fahrenden Fahrzeugen gegen- überliegenden Seite der elastischen Wand vorgesehen ist.

   Damit nicht Fahrzeuglenker, welche sich in der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fortbewegen, die Sicht auf das entgegenkommende Fahrzeug auf Grund der elastischen Wand versperrt wird, ist es hier ferner von Vorteil, wenn die elastische Wand bei Erfassen eines Fahrzeuges in der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in die Freigabestellung überführt wird bzw. in dieser gehalten wird. 



   Um sofort Warnungen, z. B. über Verkehrsfunk absetzen zu können und die etwaige Rückstel- lung der elastischen Wand zu veranlassen, ist es günstig, wenn eine Sendevorrichtung bei Erfas- sen eines gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung fahrenden Fahrzeuges eine Meldung an eine zentrale Stelle, z. B. die Autobahnmeisterei und bzw. oder die Exekutive sendet. 



   Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Aus- führungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert. Im Einzel-    nen zeigen in der Zeichnung : 1 eine Ansicht einer erfindungsgemässen Einrichtung mit auf-   blasbaren Luftschläuchen in der Barnerestellung; Fig. 2 eine Draufsicht auf diese Einrichtung    gemäss Fig. 1 ; 3 eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Einrichtung gemäss Fig. 1 ; Fig. 4 und 4A eine Ansicht bzw.

   Draufsicht einer elastischen Wand aus aufblasbaren Luftschläu-   chen am Beginn der Überführung von der Freigabestellung in die Barrierestellung; die Fig. 5 und Fig. 5A sowie 6 und 6A in entsprechenden Ansichten und Draufsichten weitere Phasen beim    Ausfahren der aufblasbaren Luftschläuche der Einrichtung gemäss Fig. 1 bis 3 ; 7 einen hori-   zontalen Querschnitt durch eine Säule, in der aufblasbare Luftschläuche vorgesehen sind, wobei    der dargestellte Luftschlauch sich in seiner zusammengerollten Stellung befindet ; 8 eine   

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 Ansicht eines Einrollgehäuses für einen aufblasbaren Luftschlauch;

   Fig. 9 einen horizontalen    Querschnitt durch das Einrollgehäuse gemäss Fig. 8 ; 10 eine aufgeschnittene schaubildliche   Darstellung eines aufblasbaren Luftschlauches in seiner druckbeaufschlagten Stellung; Fig. 11 eine perspektivische Darstellung eines Teils der Einrichtung mit aufblasbaren Luftschläuchen in der Barrierestellung; Fig. 12 eine Ansicht einer Einrichtung mit elastischen Stäben in der Freigabestel- lung; Fig. 13 in einer entsprechenden Ansicht die Einrichtung gemäss Fig. 12 mit elastischen Stäben während der Überführung von der Freigabestellung in die Barrierestellung; Fig. 14 die Einrichtung gemäss Fig. 12 und Fig. 13 mit elastischen Stäben in der Barrierestellung; und Fig. 15 ein Funktions-Schema der Einrichtung gemäss der Erfindung. 



   Fig. 1 zeigt eine Ansicht einer Einrichtung 1 zum Behindern von auf einer Fahrbahn 2 entgegen der dort vorgeschriebenen Fahrtrichtung fahrenden Kraftfahrzeugen mit einer elastischen Wand 3, welche mit aufblasbaren Luftschläuchen 4 aufgebaut ist. In der in Fig. 1 gezeigten Stellung befin- den sich die aufblasbaren Luftschläuche 4 in der Barrierestellung. Die aufblasbaren Luftschläuche 4 sind in an den Fahrbahnrändern 2a angebrachten Halterungen in Form von Säulen 5 vorgese- hen. Die Säulen 5 sind über Sockel 6 im Untergrund 6a verankert und bestehen im Wesentlichen aus einem Gehäuse 7, in dem ein Druckspeicher 8 zur plötzlichen Druckbeaufschlagung der auf- blasbaren Luftschläuche 4 vorgesehen ist. Die Druckspeicher 8 sind über Zuführleitungen 9 mit den aufblasbaren Luftschläuchen 4 verbunden, wobei in den Zuführleitungen 9 z. B. elektrisch betätigbare Zu- bzw.

   Abluftventile 10 vorgesehen sind. In der in Fig. 1 gezeigten Barrierestellung sind die Luftschläuche 4 vom Druckspeicher 8 mit der Druckluft beaufschlagt, und sie bilden zwei elastische Wände 3a bzw. 3b, von denen sich jede im Wesentlichen quer über eine Hälfte der Fahrbahn erstreckt, wobei die Wände in der Fahrbahnmitte 2b aneinander angrenzen. Die Luft- schläuche 4 sind in Abständen voneinander vorgesehen und durch flexibles Bahnmaterial 11 miteinander verbunden, so dass sich in der Barrierestellung eine geschlossene Wandfläche ergibt, die überdies mit optischen Warnelementen 12 versehen ist. Weiters können auf den aufblasbaren Luftschläuchen 4 und auf dem flexiblen Bahnmaterial 11Splitter aufgeklebt sein, welche bei Durch- fahren der elastischen Barriere 3 Lackschäden am Fahrzeug hinterlassen. 



   Fig. 2 zeigt eine Draufsicht gemäss der in Fig. 1 gezeigten Einrichtung 1. Hierbei ist teilweise ein horizontaler Schnitt durch die Einrichtung gemäss Fig. 1 gezeigt, wobei schematisch verschie- dene Stellungen der Einrichtung bei ihrer Aktivierung veranschaulicht sind. Die auf dem Sockel 6 befindliche Säule 5 weist neben dem Druckspeicher 8 eine Steuereinheit 13 zur Ansteuerung der in den Zuführleitungen 9 vorgesehenen Druckventile 10 auf. In Fig. 2 ist in einer Stellung 1a die Einrichtung 1 in einer Freigabestellung angedeutet, in der sich die Luftschläuche 4 in einer zu- sammengerollten Stellung 1a im Gehäuse 7 befinden. In der Stellung 1bist der Beginn der Über- führung von der Freigabestellung 1a in eine Barrierestellung 1e, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist, darge- stellt.

   Des Weiteren ist in der Stellung 1c zu erkennen, dass sich die aufblasbaren Luftschläuche 4 bei der Überführung in die Freigabestellung entrollen und somit der Umfang der noch in einer zusammengerollten Stellung befindlichen Luftschlauchrolle sich verkleinert. Im Zustand 1d befindet sich nur noch ein kleiner Teil der Luftschläuche 4 in einer eingerollten Stellung, bis sich schliesslich in der Barrierestellung 1e der gesamte aufblasbare Luftschlauch 4 in einer ausgestreckten Stellung befindet. 



   Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Einrichtung 1 gemäss Fig. 

Claims (21)

1. Hierbei ist die Verankerung des Sockels 6 im Untergrund 6a und die Anbringung des Gehäuses 7 der Säule 5 ersichtlich. Des Weiteren ist der Druckspeicher 8 für die aufblasbaren Luftschläuche 4 zu erkennen. In Fig. 4 ist eine Ansicht der Einrichtung 1 gemäss der Stellung 1b in Fig.
2 gezeigt. Dabei be- finden sich die aufblasbaren Luftschläuche 4 am Beginn der Aktivierung in der Freigabestellung, in der die gesamte Fahrbahn 2 ohne Barriere vorgesehen ist, und sie werden zur Überführung in die Barrierestellung 1 e aktiviert. Die aufblasbaren Luftschläuche 4 werden hierzu durch Öffnen der Ventile 10 vom Druckspeicher 8 mit Druckluft beaufschlagt, wobei die Steuereinheit 13 die Ventile 10 in ihre Offenstellung schaltet, wenn ein Geisterfahrer festgestellt wird, wie nachfolgend noch anhand der Fig. 15 erläutert werden wird. In Fig. 4A ist eine Draufsicht der in Fig. 4 gezeigten Einrichtung 1 zu sehen, in der sich die Ein- richtung 1 in der in Fig. 2 gezeigten Stellung 1bbefindet. Hierbei liegt ein Teilbereich 4a der Luft- schläuche bereits in einer Druckluft beaufschlagten ausgestreckten Stellung vor, währenddessen sich ein Teilbereich 4b der Luftschläuche 4 weiterhin in einer zusammengerollten Stellung befindet. <Desc/Clms Page number 5> Fig. 5 zeigt eine Ansicht der Einrichtung 1 in einer Stellung 1e, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist. Hierbei ist im Vergleich zu Fig. 4 die Überführung der aufblasbaren Luftschläuche aus der Freiga- bestellung in die Barrierestellung weiter fortgeschritten. Beide elastische Wände 3a bzw. 3b sind ungefähr zur Hälfte ausgefahren. Fig. 5a zeigt eine Draufsicht der Einrichtung 1 in der in Fig. 5 gezeigten Stellung. Hierbei ist zu erkennen, dass die Luftschläuche 4 bereits ungefähr zur Hälfte in einer ausgestreckten Position 4a vorliegen, währenddessen sich der restliche Teil der Luftschläuche 4 noch im zusammengerollten Zustand 4b befindet. In Fig 6 ist schliesslich die Einrichtung 1 knapp vor Erreichen der endgültigen Barrierestellung zu erkennen, wobei nur noch ein kleiner Spalt in der Fahrbahnmitte 2b frei ist, der noch nicht von den elastischen Wänden 3a bzw. 3b, die durch die aufblasbaren Luftschläucher 4 und flexibles Bahnmaterial gebildet sind, blockiert wird. Fig. 6A zeigt eine Draufsicht der in Fig. 6 gezeigten Einrichtung 1, wobei zu erkennen ist, dass bereits ein Grossteil 4a der aufblasbaren Luftschläuche 4 sich in der ausgestreckten Stellung befin- det, wobei nur noch ein geringer Teil 4b der Luftschläuche 4 in der zusammengerollten Stellung vorliegt. Fig. 7 zeigt die Säule 5 für die aufblasbaren Luftschläuche 4, die auf dem Sockel 6 aufgebracht ist, in gegenüber z. B. Fig. 2 grösseren Massstab. Die Säule 5 weist das Gehäuse 7 auf, in dem sich der Druckspeicher 8 befindet, der über die Zuführleitung 9 mit den aufblasbaren Luftschläuchen 4 verbunden ist. In der Zuführleitung 9 ist das Ventil 10 vorgesehen, welches von der Steuereinheit 13 zum Öffnen (oder aber Entlüften) angesteuert wird. Der Luftschlauch 4 befindet sich in einem eigenen Gehäuseteil 14 in seiner zusammengerollten Stellung, wobei er sich bei Druckluftbeauf- schlagung in Pfeilrichtung 15 ausstreckt. Fig. 8 zeigt eine Detailansicht des Gehauseteils 14, in dem sich der Luftschlauch 4 in seiner zusammengerollten Stellung befindet. Das Gehäuse 14 wird über den Zuführkanal 9 mit Druckluft beaufschlagt. Zur Anbringung des Luftschlauches 4 im Gehäuse 14 ist ein abschraubbarer Deckel 16, s. Fig. 9, vorgesehen, der mittels vier Schrauben 17 mit dem Gehäuse 14 verbunden ist. Bei einer Druckluftbeaufschlagung entrollt sich der Luftschlauch 4 in Pfeilrichtung 15. In Fig. 9 ist ein schematischer horizontaler Querschnitt des Gehäuses 14 gemäss Fig. 8 gezeigt. Hierbei ist eine Ausnehmung 18 im Gehäuse 14 zu sehen, welche zur Aufnahme des Luftschlau- ches 4 in seiner zusammengerollten Stellung vorgesehen ist. Weiters ist der Zuführkanal 9 gezeigt, an den der Luftschlauch 4 an der Stelle 9a dicht angeschlossen ist, um mit Druckluft beaufschlagt zu werden. Bei der Überführung in den ausgestreckten Zustand bewegt sich der Luftschlauch 4 in der Pfeilrichtung 15 durch eine Öffnung aus dem Gehäuse 14 heraus. Fig. 10 ist eine schematische aufgeschnittene Darstellung eines Teils eines Luftschlauchs 4 in einer druckbeaufschlagten Stellung. Hierbei ist eine innere Schicht 4' zu erkennen, welche eine druckdichte Wand bildet, welche zur dichten Aufnahme der Druckluft dient. In einem Teilbereich ist auf der Wand 4' ein Spiralfederband 4" vorgesehen, welches zum Zusammenrollen des Luft- schlauchs 4 bei fehlender Druckluftbeaufschlagung führt. Ausserhalb des Spiralstahlfederbands 4" ist ein äusserer Mantel 4'" vorgesehen, der zur Fixierung des Federbandes 4" dient und an dem eventuell scharfkantige Quarzsand, -splitter oder ähnliche Materialien aufgeklebt sein können, um bei einem mutwilligen Durchfahren der elastischen Barriere deutliche Lackschäden am Fahrzeug zu erzeugen. Fig. 11 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Teiles der Einrichtung 1, mit der vertikalen Säule 5 auf dem Sockel 6, der im Untergrund 6a verankert ist. Weiters sind sechs aufblasbare Luftschläuche 4 in einer ausgefahrenen Barrlerestellung gezeigt, wobei die Luftschläuche 4 im Gehäuse 7 der Säule 5 gelagert sind, und wobei zwischen den Luftschläuchen 4 das flexible Bahnmatenal 11vorgesehen ist, das insbesondere ein Gewebe, eine Folie oder dergleichen sein kann Fig 12 bis 14 zeigen eine weitere Barriere-Einrichtung bei der elastische Stäbe zur Bildung der elastischen Barriere herangezogen sind. In Fig. 12 ist die Freigabestellung gezeigt, in der nur die Säulen 5 auf den im Bereich der Fahrbahnränder 2a vorgesehenen Sockeln 6 ersichtlich sind. Fig. 13 zeigt die Einrichtung 1 gemäss Fig. 12 während der Überführung von der Freigabestel- lung in die in Fig. 14 gezeigten Barrierestellung. Hierbei sind die in den Säulen 5 vertikal überein- ander gelagerten, elastischen Stäbe 19, gegebenenfalls mit einer Lamellen-Verbreiterung, in einer <Desc/Clms Page number 6> schrägen Stellung gezeigt. Die elastischen Stäbe bzw. Lamellen 19 bestehen zumindest im Be- reich der Befestigung in der Säule 5 aus einem elastomeren Material. An den elastomeren Teil kann ein Stabteil aus einem Duroplast anschliessen, der mit dem elastomeren Teil zusammenge- schraubt ist. Bei Erfassen eines gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung fahrenden Fahrzeuges mit Hilfe eines Sensors (Fig. 15) wird eine nicht näher gezeigte vertikal verlaufende Sperre in der Art eines Riegels, die bzw. der plötzlich (z. B. mit Hilfe eines Elektromagneten) die elastischen Stäbe 19 in der vertikalen Stellung entgegen deren Federkraft zurückhält, gelöst, und die Lamellen bzw. die elastischen Stäbe 19 schwenken, wie in Fig. 13 und 14 gezeigt, abwärts in ihre Barrierestellung. In Fig. 14 ist die Einrichtung 1 gemäss Fig. 12 und 13 in ihrer Barrierestellung gezeigt. Hierbei liegen die elastischen Stäbe bzw. Lamellen in einer im Wesentlichen horizontalen Stellung in Höhe der Fahrzeugkabine 25 vor. Die Lamellenstäbe 19 können wiederum färbige Warnelemente 12 zur zusätzlichen optischen Reizsetzung für die gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung fahrenden Fahrzeuglenker aufweisen. Durch die Elastizität der Lamellen 19 können die beiden durch sie gebildeten elastischen Wände 3a bzw. 3b bei einem Aufprallen eines Fahrzeuges in Fahrtrichtung - um vertikale Achsen - ausschwenken. Weiters können an den elastischen Stäben 19 Splitter, z. B. aus Keramik oder Quarz, aufgebracht sein, welche das Fahrzeug bei Durchfahrt zerkratzen und eine neue Lackierung erfordern. Weiters sind die Säulen 5 drehbar gelagert, um nach dem Auslö- sen des Verschwenkens der Lamellen 19 in Barrierestellung die Einrichtung 1 in eine inaktive Ruhestellung überführen zu können, wobei die Säulen 5 mittels des z. B. elektrischen Drehantriebs 20 gedreht werden und die ausgefahrenen Wände 3a bzw. 3b parallel zur Fahrtrichtung gestellt werden können. Fig. 15 zeigt ein Ablaufschema für die Einrichtung gemäss der Erfindung. Hierbei ist gezeigt, dass von einer Sensoreinheit 21, welche optisch oder induktiv sein kann, in an sich herkömmlicher Weise ein Befehl an eine Steuereinheit 22 gegeben wird, wodurch sowohl eine GSM-Anlage 23, welche eine automatische Meldung mittels GSM-Übertragung an die Autobahnmeisterei bzw. die Exekutive sendet, als auch das Aktivieren der elastischen Wände 3a bzw. 3b - bei 24 - ausgelöst wird. Diese Aktivierung 24 besteht beispielsweise im Öffnen der Ventile 10 oder aber im Weg- schwenken oder Wegschieben der Sperren für die Stäbe 19. Im Falle einer Ventilanlage stellt diese, nach dem Öffnen der Ventile 9, den Druckbehälter 8 mit den Luftschläuchen 4 in Verbindung und überführt die Wände 3a, 3b in die Barrierestellung. Auf den Säulen 5 können noch Warnblinkleuchten angebracht sein, wie in Fig. 14 bei 26 ver- anschaulicht ist. Zur Energieversorgung können Sonnenkollektoren sowie aufladbare Batterien (nicht gezeigt) vorgesehen sein, und es ist auch denkbar, die Säulen 5 mit elektrischen Druckluft- pumpen auszurüsten. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung (1) zum Behindern von auf einer Fahrbahn (2) entgegen der dort vorgeschrie- benen Fahrtrichtung fahrenden Kraftfahrzeugen, mit einem Sensor (21) zum Erfassen von entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fahrenden Fahrzeugen, der bei Erfassen eines entgegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung fahrenden Fahrzeuges die Überführung mindestens einer beweglichen, elastischen Barriere (3) aus einer Freigabestellung in eine Barrierestellung zur Behinderung dieses Fahrzeuges auslöst, wobei sich die Barriere (3) in der Barrierestellung als Wand (3,3a, 3b) im Wesentlichen quer zur Fahrbahnrichtung, vorzugsweise in Höhe der Fahrzeugkabine (25), erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Barriere (3) in einer im Bereich des Fahrbahnrandes (2) vorgesehenen, im Wesentlichen vertikalen Säule (5) angeordnet ist. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Barriere-Wand (3a, 3b) in der Barrierestellung in der Säule (5) entgegen einem Widerstand um eine all- gemein vertikale Achse schwenkbar gelagert ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Barriere (3a, 3b) aus aufblasbaren Luftschläuchen (4) gebildet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aufblasbaren Luftschläu- <Desc/Clms Page number 7> che (4) durch flexibles Bahnmaterial (11) verbunden sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die aufblasbaren Luft- schläuche (4) im druckfreien Zustand aufgerollt vorliegen.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die aufblasbaren Luftschläu- che (4) mit in die eingerollte Stellung vorgespannte Rollfedern (4") ausgestattet sind.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollfedern (4") jeweils zwischen einer inneren Druckwand (4") und einem äusseren Mantel (4"') der Luftschläuche (4) vorgesehen sind.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet dass die Roll- federn (4") durch Spiralfederbänder, vorzugsweise aus Federstahl, gebildet sind.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die elasti- sche Barriere (3a, 3b) mit zumindest teilweise elastisch ausbiegbaren Stäben (19) ausge- bildet ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Stäbe (19) über im Wesentlichen horizontale Gelenke zwischen der offenen Stellung und der Barrie- restellung schwenkbar sind.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die im Wesentlichen hon- zontal gelagerten elastischen Stäbe (19) vertikal beabstandet sind.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stäben bzw. Lamellen (19) oder dergleichen Bahnmaterial (11) angebracht sind.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass in beiden Fahrbahnrandbereichen (2a) Säulen (5) vorgesehen sind, an weichen elastische Barrieren (3a, 3b) vorgesehen sind, wobei in der Barrierenstellung die frei auskragenden Stirnseiten der Barrieren-Wände (3a, 3b) einander im Wesentlichen berühren.
14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich jede elastische Barrie- re-Wand (3a, 3b) in der Barrierestellung im Wesentlichen über eine Fahrbahnhälfte er- streckt.
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Säule (5) eine fixierbare Dreheinrichtung aufweist, mit der die elastische Barriere-Wand (3a, 3b) aus der Barrierestellung um eine allgemein vertikale Achse in eine zur Fahrbahn parallele, inaktive Stellung verdrehbar ist.
16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die elasti- sche Barriere-Wand (3a, 3b) an ihrer Oberfläche Splitter, z. B. aus Keramik oder Quarz, aufweist.
17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberfläche der elastischen Barriere-Wand (3a, 3b) Warnelemente, z. B. reflektierende Schriftzüge bzw. Symbole, vorgesehen sind.
18 Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steu- ereinheit (22) vorgesehen ist, welche die elastische Barriere-Wand (3a, 3b) nach einer vorbestimmten Zeit, z. B. 10 s - 20 s wieder aus der Barrierestellung in die Freigabestellung überführt.
19. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18 gekennzeichnet durch einen Sensor zum Erfassen von in der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fahrenden Fahrzeugen auf der dem Sensor (27) zum Erfassen der entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fahrenden Fahrzeugen gegenüberliegenden Seite der elastischen Barriere-Wand (3a, 3b).
20. Einrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Barriere- Wand (3a, 3b) bei Erfassen eines Fahrzeuges in der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in die Freigabestellung überführt wird bzw. in dieser gehalten wird.
21. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20 gekennzeichnet durch eine Sendevorrich- tung (23), welche bei Erfassen eines gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung fahrenden Fahrzeuges eine Meldung an eine zentrale Stelle sendet.
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