AT397457B - Wickeltrommel für einen raffvorhang - Google Patents
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Description
AT397457B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wickeltrommel für einen Raffvorhang, mit einer auf eine Wickelwelle aufschiebbaren koaxialen Trommelwand, einer ersten radialen Flanschwand und einer dazu in einem rasten axialen Abstand angeordneten zweiten radialen Flanschwand, wobei die erste Flanschwand einen zur Peripherie offenen Radialschlitz zum lösbaren Einklipsen eines Rastkörpers aufweist, der mit einem Ende eines ersten Zugelementes verbunden ist, das zwischen erster und zweiter Flanschwand aufwickelbar ist
Eine derartige Wickeltrommel ist beispielsweise aus dem DE-Gm 89 07 957 bekannt geworden. Der Rastkörper ist eine hantelartige Scheibe mit einer Ringnut, wobei der Nutgrund einen Zylindermantel darstellt, der in den Radialschlitz eingeklipst werden kann. Dabei übergreifen die beidseits des Zylindermantels befindlichen Scheibenteile die Flanschwand an ihrer Innen- und Außenseite. Durch eine zentrale Bohrung der Scheibe wird ein Zugelement (eine Zugschnur) hindurchgesteckt und mit einem Knoten gegen Herausrutschen gesichert Beim Drehen der Wickeltrommel wird die Zugschnur im Wickelraum, die sich zwischen den Flanschwänden erstreckt auf- bzw. abgewickelt wodurch der Raffvorhang bewegt wird.
Das von der Wickeltrommel wegführende Trum der Zugschnur kann jedoch, wenn es der ersten Flanschwand zu nahe kommt hinter den in den Wickelraum vorspringenden Scheibenteil haken. Zwar sind die Außenseiten der Scheibe zum Umfang hin abgerundet doch könnte eine locker eingerastete Scheibe gelöst werden.
Ein weiterer nachteiliger Aspekt tritt dann in Erscheinung, wenn ein flaches Zugband verwendet werden soll. Das Zugband soll möglichst sauber Lage auf Lage aufgewickelt werden, weshalb es mit wenig Spiel zwischen den Flanschwänden geführt wird. In diesem Fall (z. B. EP 0 118 700 A3) wird kein Rastkörper verwendet, sondern das Zugband wird unmittelbar durch den Radialschlitz geführt und mit einem Knoten gesichert. Ein Raffvorhang soll von Zeit zu Zeit zum Reinigen abgenommen werden können, wobei es vorteilhaft ist, wenn dabei die Zugbänder nicht aus den zahlreichen Führungsschlaufen des Vorhangs ausgefädelt werden müssen, sondern stattdessen einfach von der Wickeltrommel getrennt werden können. Es muß dann aber das Wiederanbringen der Zugbänder laiengerecht vereinfacht sein, was bei den bisherigen Ausführungen nicht ausreichend der Fall ist
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Wickeltrommel der gattungsgemäßen Art zu schaffen, an der ein Zugelement beliebiger Art (Zugschnur oder Zugband) mittelbar unter Verwendung eines Rastkörpers lösbar befestigt und sodann problemlos aufgewickelt werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die erste Flanschwand eine Nische aufweist, die eine radial ausgerichtete und bis zur Peripherie reichende Teilfläche hat, welche von der zweiten Flanschwand einen größeren axialen Abstand aufweist, als die neben der Nische anschließende radial ausgerichtete Innenfläche der ersten Flanschwand und daß der Radialschlitz im Bereich dieser Teilfläche ausgebildet ist.
Die Nische in der Flanschwand nimmt nunmehr den bisher in den Wickelraum vorspringenden Teil des Rastkörpers auf. Der Rastkörper und das Zugelement beeinflussen sich nicht mehr gegenseitig, gleichgültig welcher Art das Zugelement ist So kann insbesondere auch ein Zugband mittels eines Rastkörpers fixiert werden. Dies hat den Vorteil, daß für Schnur oder Band dasselbe Befestigungsprinzip angewandt werden kann, so daß Laien, die vielleicht verschiedene Typen von Raffvorhängen in ihrer Wohnung haben, nicht umdenken müssen. Die Verwendung eines Rastkörpers schafft einerseits ein sinnfälliges Orientierungsmittel über die Art der Fixierung und zum anderen erfolgt das Einrasten deutlich spürbar und hörbar, was die ordnungsgemäße Lage signalisiert und damit Fehler vermeidet. Zu bedenken ist, daß Wickeltrommeln immer oben im Deckenbereich angebracht werden, so daß häufig nicht nach Sicht, sondern nach Gefühl und jetzt auch nach Gehör, die Wiederanbringung des Raffvorhangs vor sich geht
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, daß eine dritte Flanschwand in ' einem zweiten axialen Abstand von der zweiten Ranschwand vorgesehen ist, wobei die dritte Flanschwand einen zur Peripherie offenen Radialschlitz zum lösbaren Einklipsen eines Rastkörpers aufweist, der mit einem Ende eines zweiten Zugelementes verbunden ist, das zwischen zweiter und dritter Flanschwand aufwickelbar ist. Dadurch wird die Universalität hinsichtlich des verwendbaren Zugelementes insoweit verbessert, als nämlich zwei Wickelräume vorgesehen werden, die in ihrer axialen Ausdehnung jeweils an das Zugelement optimal angepaßt werden können. So muß ein Zugband zwischen axial relativ eng stehenden Flanschwänden geführt werden, während es bei einer Zugschnur wünschenswert ist, wenn möglichst viele Windungen axial nebeneinander Platz finden.
Wenn demnach zwei separate Wickelräume eingerichtet werden, ist es zweckmäßig, nicht nur den Rastkörper für das erste Zugelement (Zugband) in einer Nische geschützt anzubringen, sondern auch den Rastkörper für das zweite Zugelement (Zugschnur). Erfindungsgemäß weist aus diesem Grund die dritte Flanschwand eine Nische auf, die eine radial ausgerichtete und bis zur Peripherie reichende Teilfläche hat, welche von der zweiten Flanschwand einen größeren axialen Abstand aufweist, als die neben der Nische anschließende radial ausgerichtete Innenfläche der dritten Ranschwand, wobei der Radialschlitz im Bereich dieser Teilfläche ausgebildet ist
Vorzugsweise ist die Anordnung so getroffen, daß die Teilfläche eine Breite in Umfangsrichtung gesehen hat, die etwa gleich ihrer radialen Höhe ist Eine derartige Teilfläche ist etwa quadratisch, was bei Verwendung eines scheibenförmigen Rastkörpers ein Optimum darstellt, da in diesem Fall dieser Rastkörper unabhängig von seiner Drehlage in den Radialschlitz eingeklipst werden kann und dennoch äquidistant in der Nische -2-
AT 397 457 B geschützt untergebracht ist Vorzugsweise ist hiebei die radiale Höhe der Teilfläche etwa gleich der radialen Höhe der Ranschwand, wodurch der Vorteil erzielt wird, daß ein großer Rastkörper in der Nische untergebracht werden kann, dessen Handhabung wesentlich leichter ist als die eines Rastkörpers kleinerer Abmessungen.
Zweckmäßig ist die Anordnung so getroffen, daß die koaxiale Trommelwand im Bereich der Nische eine Ausnehmung aufweist, deren Breite in Umfangsrichtung gesehen etwa der Breite der Teilfläche entspricht und deren Ausdehnung in Axialrichtung gesehen zumindest von der Teilfläche der Nische bis zur anschließenden Innenfläche der Ranschwand reicht Diese Ausnehmung bildet eine Fortsetzung der Nische radial einwärts durch die Trommelwand hindurch, sodaß das Zentrum des Rastkörpers, wo sich eine Durchgangsbohrung für die Festlegung des Zugelementes befindet, in erwünschter Weise näher zur Trommelwand gelegt wird und außerdem durch Verlängerung der Nische gleichfalls die Verwendung eines größeren Rastkörpers ermöglicht wird.
Wie bereits erörtert, wird die Universalität der Wickeltrommel hinsichtlich der verwendbaren Zugelemente durch Anordnung zweier Wickelräume verbessert da deren axiale Ausdehnung dann jeweils optimal an das Zugelement angepaßt werden kann. Bei Verwendung eines Zugbandes soll der axiale Abstand zwischen den Flanschwänden nur geringfügig größer als die Bandbreite sein, bei Verwendung einer Zugschnur ist es wünschenswert wenn möglichst viele Lagen axial nebeneinander Ratz finden. Aus diesem Grunde ist erfindungsgemäß der erste axiale Abstand kleiner als der zweite axiale Abstand, wobei es von Vorteil ist wenn der zweite axiale Abstand etwa doppelt so groß ist wie der erste axiale Abstand.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Wickeltrommel, etwa in 2-facher natürlicher Größe,
Fig. 2 einen Abschnitt gemäß der Schnittebene (2-2) in Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Rastköiper,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Rastköipers von Fig. 3.
Die Wickeltrommel gemäß Fig. 1 besteht aus einer zylindrischen Trommelwand (10), an deren linkem Ende eine erste radiale (scheibenförmige) Flanschwand (11) angeformt ist. In einem ersten axialen Abstand (12) dazu befindet sich eine zweite (scheibenförmige) radiale Ranschwand (13), gefolgt von einer dritten (scheibenförmigen) radialen Flanschwand (14) in einem zweiten axialen Abstand (15).
Zwischen den Ranschwänden (11) und (13) wird somit ein etwa 6x8 mm im Querschnitt messender Wickelraum passend für ein etwa 5 mm breites Zugband gebildet
Zwischen den Flanschwänden (13) und (14) wird ein etwa 15 x 8 mm im Querschnitt messender Wickelraum passend für eine Zugschnur gebildet
Die Trommelwand (10) hat einen Innendurchmesser von etwa 40 mm, passend zu einer hier nicht dargestellten Wickelwelle, bücht gezeichnet sind auch an sich bekannte Ausbildungen an der Wickeltrommel, die dazu dienen, die Wickeltrommel undrehbar und auch axial fixiert an dar Wickelwelle zu halten.
Die erste Flanschwand (11) ist durchgehend als ebene Scheibe gestaltet mit Ausnahme der nachstehend noch näher zu erläuternden Nische (16). Diese Nische hat eine radial ausgerichtete und bis zur Peripherie (17) der Flanschwand (11) reichende Teilfläche (18), welche von der zweiten Flanschwand (13) einen axialen Abstand (19) hat, der größer ist als der Abstand (12) zwischen der an die Nische (16) anschließenden Innenfläche (20) und der zweiten Flanschwand (13). Die Teilfläche (18) ist somit gegenüber der Innenfläche (20) parallel nach links versetzt.
Die Nische (16) könnte als nur einseitig sichtbare flache Vertiefung der Flanschwand ausgebildet sein. Im Beispiel ist aber die Flanschwand (11) mit ein» Ausprägung (21) versehen, die nach links üb» die Außenfläche (22) der Ranschwand (11) vorsteht Infolgedessen kann durchgehend eine im wesentlichen gleichbleibende Wandstärke als Gewichts- und Materialersparnis eingestellt werden.
Die Teilfläche (18) hat in Umfangsrichtung gesehen, eine Breite (23) von etwa 11 mm und eine radiale Höhe von etwa 10 mm. Dabei ist zu beachten, daß die Trommelwand (10) im Bereich der Nische (16) eine etwa rechteckförmige Ausnehmung (24) aufweist so, daß sich die Teilfläche (18) radial bis zum Innenrand (25) der Trommelwand (10) durchgehend eben erstreckt Somit entspricht ihre radiale Höhe auch der radialen Höhe der ersten Ranschwand (11) zwischen Innenwand (25) und Peripherie (17).
Die Differenz zwischen den Abständen (12) und (19) ist die (axiale) Tiefe der Nische (16) und eine ebensolche axiale Ausdehnung hat die Ausnehmung (24). Die Differenz beträgt im Beispiel etwa 1,5 mm.
Wie die Fig. 2 zeigt, befindet sich in der Teilfläche (18) ein zur Peripherie (17) offener Radialschlitz (26), der in an sich bekannter Weise so ausgebildet ist, daß darin der nachstehend beschriebene Rastkörper (27) eingeklipst werden kann. Auch dies» ist an sich bekannt (DE-Gm 89 07 957) und wird hi» nur zum besseren Verständnis der Abstimmung mit d» Nische (16) kurz vorgestellt
Wie die Figuren 3 und 4 zeigen, hat der Rastkörper (27) die Gestalt einer Kreisscheibe mit ein» Ringnut (28), deren einander zugewandte Innenflächen (29), (30) parallel zur Scheibenebene angeordnet sind und einen Abstand (31) voneinander aufweisen, der etwas größer ist, als die Wandstärke (32) im Bereich der Teilfläche (18) der Nische (16) (Fig. 1). Der Nutgrund bildet einen Zylindermantel (33) mit einem Durchmesser, der dem des radial inneren Bereiches des Radialschlitzes (26) entspricht. D» Außendurchmesser (34) des Rastkörpers (27) ist etwas kleiner als die Breite (23) und Höhe d» Teilfläche (18). -3-
Claims (8)
- AT397457B Wird nun der Rastkörper (27) in den Radialschlitz (26) eingeklipst ergibt sich folgende Situation: Der mittlere Bereich mit dem Zylindermantel (33) ist im Radialschlitz (26) eingerastet, wobei die Elastizität der Materialien ausgenutzt wird Es besteht nämlich zumindest der Rastkörper aus Kunststoff. Die beidseits des ‘ Zylindermantels (33) verbleibenden Scheibenteile (35), (36) (Fig. 4) übergreifen die Ausprägung (21), so daß die Innenfläche (30) der Ringnut (28) lose an der Teilfläche (18) anliegt, während die Innenfläche (29) an der der Teilfläche (18) gegenüberliegenden Außenseite der Ausprägung (21) anliegt. Dabei taucht der Scheibenteil (35) in die Ausnehmung (24) ein, so daß das Zentrum mit einer Durchgangsbohrung (37) näher zur Trommelwand (10) gelegt werden kann. Das Zugelement (nicht gezeichnet) wurde vorher durch die Durchgangsbohrung (37) gesteckt und mittels eines Knotens gegen Ausfädeln gesichert. Das Zugelement kreuzt zufolge der vorstehenden Ausbildung die erste Flanschwand (11) etwa auf deren halber radialer Höhe. Man kann die Ausnehmung (24) auch weglassen. Dann muß aber der Durchmesser (34) des Rastkörpers (27) verringert werden, wodurch das Einführen des Rastkörpers etwas erschwert wird. Die Ausnehmung (24) ist aber auch eine Erleichterung bei der Herstellung, zum Beispiel beim Spritzgießen der Wickeltrommel. Es kann nämlich ein Schieber mit der Breite (23) einfach radial bis über den Innenrand (25) in die Spritzform eingeschoben werden, so daß er sich unmittelbar am Zentrumsdom für die Trommelwand (10) äbstützt Aus der vorstehenden Beschreibung folgt, daß die axiale Dicke der Scheibenteile (35), (36) etwas kleiner ist, als die axiale Tiefe der Nische (16), so daß im Betriebszustand der Scheibenteil (35) nicht über die Innenfläche (20) der ersten Flanschwand (11) ragt Ein Zugband kann daher ungestört mit wenig Spiel zwischen oster und zweiter Flanschwand (11), (13) geführt und aufgewickelt werden und dennoch mittels des Rastköipers (27) im Radialschlitz (26) fixiert werden. Eine ausschließlich für ein Zugband konzipierte Wickeltrommel könnte rechts im Anschluß an die vollständig ebene zweite Flanschwand (13) enden. Im Ausführungsbeispiel ist jedoch auch die wahlweise Verwendung einer Zugschnur vorgesehen, wofür ein axial längerer Wickelraum zweckmäßig ist. Die Zugschnur wird, wie vorhin beschrieben das Zugband, mittels des Rastkörpers (27) an der dritten Flanschwand (14) eingeklipst Da eine Zugschnur flexibler ist und auch in Axialrichtung leichter ausweichen kann, könnte der erforderliche Radialschlitz in herkömmlicher Weise (DE-Gm 89 07 957) in einer durchgehend ebenen dritten Flanschwand ausgebildet werden. Es wird aber ein höheres Maß an Sicherheit erreicht wenn hier der Rastkörper (27) ebenso in einer Nische (38) geschützt aufgenommen wird. Diese Nische (38) ist vorzugsweise spiegelsymmetrisch zur vorhin beschriebenen Nische (16) ausgebildet wobei also lediglich die entsprechende Ausprägung (39) in der Fig. 1 nach rechts vorspringt Ansonsten ist die Ausbildung gleich wie vorhin beschrieben. Eine ausschließlich für eine Zugschnur konzipierte Wickeltrommel könnte links im Anschluß an die zweite Flanschwand (13) enden. Oder, was dasselbe ergibt nur die erste und zweite Flanschwand (11), (13) werden vorgesehen, allerdings in größerem axialem Abstand. PATENTANSPRÜCHE 1. Wickeltrommel für einen Raffvorhang, mit einer auf eine Wickelwelle aufschiebbaren koaxialen Trommelwand, einer ersten radialen Flanschwand und einer dazu in einem ersten axialen Abstand angeordneten zweiten radialen Flanschwand, wobei die erste Flanschwand einen zur Peripherie offenen Radialschlitz zum lösbaren Einklipsen eines Rastkörpers aufweist der mit einem Ende eines ersten Zugelementes verbunden ist das zwischen erster und zweiter Flanschwand aufwickelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Flanschwand (11) eine Nische (16) aufweist die eine radial ausgerichtete und bis zur Peripherie (17) reichende Teilfläche (18) hat welche von der zweiten Flanschwand (13) einen größeren axialen Abstand (19) aufweist als die neben der Nische (16) anschließende radial ausgerichtete Innenfläche (20) der osten Flanschwand (11) und daß der Radialschlitz (26) im Bereich dieser Teilfläche (18) ausgebildet ist
- 2. Wickeltrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine dritte Flanschwand (14) in einem zweiten axialen Abstand (15) von der zweiten Flanschwand (13) vorgesehen ist wobei die dritte Flanschwand (14) einen zur Peripherie (17) offenen Radialschlitz zum lösbaren Einklipsen eines Rastkörpers aufweist der mit einem Ende eines zweiten Zugelementes verbunden ist das zwischen zweiter und dritter Flanschwand aufwickelbar ist
- 3. Wickeltrommel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die dritte Flanschwand (14) eine Nische (38) aufweist die eine radial ausgerichtete und bis zur Peripherie reichende Teilfläche hat welche von der zweiten Flanschwand (13) einen größeren axialen Abstand aufweist als die neben der Nische (38) -4- AT397457B anschließende radial ausgerichtete Innenfläche der dritten Flanschwand (14) and daß der Radialschlitz im Bereich dieser Teilfläche ausgebildet ist.
- 4. Wickeltrommel nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilfläche (18) eine Breite (23) in Umfangsrichtung gesehen hat, die etwa gleich ihrer radialen Höhe ist.
- 5. Wickeltrommel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Höhe der Teilfläche (18) etwa gleich ist der radialen Höhe der Flanschwand (11,14).
- 6. Wickeltrommel nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die koaxiale Trommelwand (10) im Bereich der Nische (16,38) eine Ausnehmung (24) aufweist, deren Breite in Umfangsrichtung gesehen etwa der Breite (23) der Teilfläche (18) entspricht und deren Ausdehnung in Axialrichtung gesehen zumindest von der Teilfläche (18) der Nische bis zur anschließenden Innenfläche (20) der Flanschwand (11,14) reicht
- 7. Wickeltrommel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste axiale Abstand (12) kleiner ist als der zweite axiale Abstand (15).
- 8. Wickeltrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite axiale Abstand (15) etwa doppelt so groß ist, wie der oste axiale Abstand (12). Hiezu 1 Blatt Zeichnung -5-
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